Fujifilm Objektive

Fuji 50mm f/1.0: Soll “nur” $1.500 kosten und 2020 erscheinen

Das Fujifilm XF 50mm f/1.0 wird anscheinend zum Preis von rund 1.500 Dollar auf den Markt kommen – und zwar noch im Jahr 2020.

Fuji 50mm f/1.0 geplant

Im Mai 2020 hatten wir darüber berichtet, dass Fujifilm Gerüchten zufolge in den nächsten Monaten vier neue Objektive auf den Markt bringen wird:

  • Fuji XF 50mm f/1.0
  • Fuji XF 70-300mm f/4-5.6
  • Fuji XF Festbrennweite “Mark II Version”
  • Fuji XF Zoom “Mark II Version”

Dass Fujifilm an einem 50mm f/1.0 arbeitet ist aber nicht nur ein Gerücht, vielmehr wurde diese Festbrennweite vom Hersteller vor einiger Zeit bereits offiziell angekündigt. Zudem hat Fujifilm immer mal wieder in Interviews durchblicken lassen, dass man plant, das 50mm f/1.0 im Jahr 2020 auf den Markt zu bringen.

Preis von rund 1.500 Dollar

Nun sind darüber hinaus Informationen zum Preis der lichtstarken 50mm Festbrennweite durchgesickert. Natürlich ist der Preis immer etwas, was die Hersteller in letzter Minute noch anpassen können. Doch derzeit scheint Fujifilm zu planen, das 50mm f/1.0 für rund 1.500 Dollar auf den Markt zu bringen. Da die amerikanischen Preise immer ohne Mehrwertsteuer angegeben werden, muss man diese in Deutschland natürlich noch addieren. Trotzdem würde das bedeuten, dass man sich auf einen Preis von weniger als 2.000 Euro einstellen kann.

Ebenfalls interessant: Fujifilm: Zwei neue APS-C-Kameras in den nächsten 10 Monaten

In einer Umfrage hatten Fujifilm Fotografen angegeben, dass sie beim XF 50mm f/1.0 mit einem Preis von etwa 2.000 Dollar rechnen, die geplanten 1.500 Dollar könnten also als positive Überraschung gewertet werden, auch wenn man natürlich abwarten muss, ob sich diese Gerüchte am Ende überhaupt bewahrheiten.

In Bezug auf die technischen Daten rechnet man beim 50mm f/1.0 mit einem Gewicht von weniger als 1 Kilogramm, einer minimalen Blende von f/16 sowie einem 77mm Filtergewinde. Außerdem wird das Objektiv auch – anders als das 9.000 Euro teure Nikon 58mm f/0.95 Noct – über einen Autofokus verfügen.

Quelle: Fujirumors

guest
31 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Alfred Proksch

Die Fuji „Mark II Versionen“ finde ich von besonderem Interesse.
 
Das XF 50mm f/1.0 ist im Zusammenhang mit dem IBIS der X-T4 für unsere Street Fotografen zu sehen. Für mich persönlich ist das nichts denn meistens fehlt es den Lichtriesen bei offener Blende erstens an Kontrast und zweitens ist manuelles scharf stellen schwierig. Bedingungslos dem Autofokus vertrauen führt nicht immer zum Ziel. Der Preis , sollte dieser stimmen, ist eine Ansage!

Jens

1,5 kg für Street-Fotografen? Ich glaub eher nicht.

Matt

Ist es korrekt, dass man den Cropfaktor auch auf die Blende rechnen muss? Also hätte man dann ca. ein 75mm 1.5?
 

Dennis

Was die Scharfentiefe angeht wären es an VF 1.5. also richtig das objektiv hat den look eines 75 1.5

joe

Blende 1.0 bleibt Blende 1.0 das verändert sich nicht, aber wie Dennis schon erwähnt hat, die Tiefenschärfe entspricht Blende 1.5. Also das ideale Portrait Objektiv. Ein Nikon Noct 58mm /0.95 = 6 Fuji 50mm /1.0! Wenn das keine Ansage ist!

Matt

Mmmhhh … dann kannst du ein 58mm 0.95 für Vollformat nicht mit dem Fuji 50mm 1.0 vergleichen. Ein Nikkor 85mm 1.4 bekommt man ja auch schon für ca 1500 €.

Ich teste gerade das Noctilux 50mm 0.95. Glaub mir, das ist vom Look und der Handhabung nochmal ne andere Hausnummer als ein 85mm 1.4 oder 75mm 1.5

Thomas Müller

Was soll das aber mit einem Fuji 50mm 1,0 zu tun haben? Das entspricht weder einem 85mm 1,4 noch einem 75mm 1,5 im Vollformat. Wenn man das Fuji 50mm 1,0 als Portraitobjektiv bei Offenblende mit einem Abstand zum Modell von ca 2-4 m verwendet, dann ist der Schärfetiefebereich bei einem mit dem Cropfaktor umgerechnete VF-Äquivalent im sehr geringen einstelligen cm-Bereich geringer. Wie dann das Bokeh ausfällt hat somit mehr mit der optischen Qualität der Linsen und der geometrische Form der Blendenöffnung zu tun als der Frage, ob man mit APS-C oder einer äquivalenten VF-Linse fotografiert. Und wie joe und daniel schon erwähnten, 1,0 bleiben ohnehin 1,0, die Blendenumrechnung ergibt nur hinsichtlich des Schärfentiefenbereichs Sinn.

micnic

Ich sehe die Unart gerade vom Hersteller die Brennweite als VF Äquivalenz anzugeben, die Blende aber nicht als äußerst grenzwertig. Mein Smartphone hat auch Blende 2.8 aber niemand würde ihm unterstellen in Lichtstärke oder Tiefenschärfe einer VF 2.8 zu entsprechen. Wenn du sagst, Blende 1 bleibt Blende 1, dann ist das zwar technisch richtig aber dann darf man auch die Brennweite nicht als 75 mm bezeichnen. Denn geometrisch ist es halt 50 mm. Wenn wir aber von VF Äquivalenz reden, dann bitte immer beides anpassen.

Thomas Müller

Ich kenne keinen Hersteller, der seine APS-C Objektive mit den angeblichen VF-Äquivalenzwerten beschriften oder bezeichnen würde, alle geben die tatsächlichen optischen Werte an. Da ja wie Du selbst zugestehst, bei der Äquivalenzbetrachtung eine Blendenöffnung 1,0 optisch immer eine 1,0 bleibt, wäre die Umrechnung sogar falsch und irreführend, da sie ja ausschliesslich für die Schärfentiefe aber eben nicht für die optischen Werte relevant ist. Hinzu kommt, dass sich bei einem Wechsel des Objektivs von einer VF-Kamera auf eine APS-C Kamera und Fotos vom gleichen Standpunkt tatsächlich ja nur der Bildausschnitt bei den beiden Fotos ändert, nämlich entsprechend des umgerechneten Brennweitewertes, aber die Schärfentiefe komplett gleich bleibt. Genau das wird ja gerne vergessen zu berücksichtigen. Die Schärfentiefeänderung tritt ja nur ein, wenn man sich für das APS-C Foto mit dem gleichen Objektiv dann einen anderen Standpunkt zum Fotografieren sucht und versucht das gleiche Bild mit dem gleichen Bildausschnitt wie mit VF zu machen. Dann – und nur dann – ergibt sich eine andere Schärfentiefe., die man versuchen kann mit VF und einem grösseren Blendewert zu vergleichen. So wie die Hersteller die optischen Werte ihrer Objektive angeben ist es deshalb komplett richtig. Alles andere muss man halt selbst machen und man kann nicht… Weiterlesen »

micnic

Kurz Google bemüht: Schau dir Mal den Pressetext zur Ricoh GR III an (ist aber nur ein zufälliges Beispiel). Die KB Brennweite wird dort verwendet, die Blende bleibt erstaunlicherweise immer bei 2.8. Ich persönlich finde das irreführend. Auf der Kamera selbst steht es korrekt (das wäre sonst einfacher einklagbar). Es wird etwas suggeriert, was nicht haltbar ist. Weder die Schärfentiefe noch die eingefangene Lichtmenge ist identisch.

Thomas Müller

Schön, dass Du mir nicht widersprichst, bis auf die Frage, was die Hersteller hinsichtlich der Blende angeben. Aber genau das ist ja bei der Blende fraglich, ob eine solche Angabe überhaupt sinnvoll und vor allem richtig ist, genau dazu hast Du auch kein Gegenargument geliefert. Blende 1,0 bleibt 1,0 egal an welchem Sensor. Eine äquivalente Blendenangabe würde viel mehr suggerieren, dass das Objektiv tatsächlich eine geringere Lichtstärke hätte. Auch die Schärfentiefe ist ja tatsächlich identisch, es ist nur ein anderer Bildausschnitt, ich habe versucht das zu erklären. Sie ist nur dann nicht identisch, wenn man durch einen anderen Abstand zum Motiv versucht den gleichen Bildausschnitt wie bei einem VF-Sensor zu erzielen. Es wird also mit den korrekten optischen Daten rein gar nichts suggeriert. Sämtliche Angaben, auch die äquivalente Brennweite sind also korrekt. Was die Lichtmenge betrifft ist das von Dir auch eine verkürzte Betrachtungsweise, denn Du berücksichtigst nicht, dass bei APS-C auch nur ein kleinerer Sensor beleuchtet werden muss.   Nun zur Ricoh: Schau Dir an was auf der Kamera steht! In allen von mir gefundenen Infos von Ricoh sind die tatsächliche optischen Daten genannt einschliesslich der Sensorgrösse. Damit kann jeder seine eigene Schlüsse ziehen, ob das Objektiv für ihn… Weiterlesen »

micnic

Wir müssen uns ja nicht streiten, nur weil wir die Werbestrategien anders bewerten. 🙂 Ich sehe da auch weniger Probleme bei informierten Käufern als bei Unbedarften denen suggeriert wird, sie müssten nur die Brennweite umrechnen und hätten dann das Gleiche wie bei VF. Ein theoretisches VF 75mm 1.0 hätte nicht nur deutlich weniger Tiefenschärfe als das 50mm 1.0 sondern würde 2.33 mal mehr Photonen bei gleicher Belichtungszeit einfangen. Das ist halt nicht vergleichbar und diese Unterschlagung finde ich oft nicht ganz sauber kommuniziert im Werbematerial. Aber das muss ja nicht jeden stören. 😉

Thomas Müller

micnic, ich will mich auch nicht streiten sondern nur in der Sache debattieren und evtl auch dazulernen. Wir beide haben die Argumente ausgetauscht und jeder von uns beiden kann ja nochmals über die Bücher gehen und sich überlegen inwieweit man Argumente des annimmt. Ich hoffe, Du siehst das ähnlich 😉 Vielen Dank an Dich auf jeden Fall dafür, dass Du mich zum Nachdenken gebracht und einen sehr angenehmen Diskussionsstil hier zeigst!

Mirko

Ich gebe mal einen netten Ausschnitt aus einem Artikel über lichtstarke Objektive wieder, da gerade passend
 
“Ein Begriff geistert seit Jahren durch die Fotoszene: “Gesamtlichtstärke”. Er taucht meist dann auf, wenn bewiesen werden soll, dass ein Kleinbildsensor allein schon deshalb rauschärmer ist, weil er größer ist. Der “Beweis” geht meist folgendermaßen:
– Ein KB-50mm Objektiv mit f/2 hat eine Eingangspupille von 25mm.
– Ein FT-25mm Objektiv mit f/2 hat eine Eingangspupille von 12,5mm.
Folge: das KB-Objektiv lässt viermal so viel Licht durch wie das FT-Objektiv.
 
Soweit ist das auch völlig korrekt. Jetzt geht’s aber in die Metaphysik. Behauptung:
Weil die Lichtmenge viermal so hoch ist, ist das Rauschen eines Kleinbildsensor entsprechend geringer, also um zwei Blendenstufen.
 
Kleines Problem: diese vierfache Lichtmenge verteilt sich auf die vierfache Fläche, die Belichtung pro Quadratmillimeter ist also identisch.
 
Dieses “Problem” wird großzügig ignoriert und die Relevanz einer “Gesamtlichtstärke” postuliert, die durch die höhere absolute Photonenanzahl das Rauschen reduzieren solle. Meist werden als Beweis Fotos aus verschiedenen Kameras bei DPReview oder anderen Vergleichsportalen angeführt und konstruktive Unterschiede zwischen Sensoren prinzipiell wahlweise ignoriert oder hervorgehoben, wie es gerade passt.

micnic

Oh je. Der war gut. 😀 Erzähle ich gleich meiner Smartphone Kamera. Perfekte low light Bilder bei 2.8.
Aber mal im ernst: In deinem Beispiel nimm die gleiche Pixelzahl der Sensoren und du hast 4 mal mehr Licht pro Sensorelement (das halbiert das Rauschen). Klar, wenn das Smartphone die gleiche Pixelgröße hat (also vielleicht 160×90 Punkte) dann stimmt deine Theorie da diese dann genauso rauscharm sind. 😉
Gute Nacht. Ich bin dann mal raus hier.

Mirko

meine Theorie ? ….mal richtig lesen ?

Ingo

Hi Mirko,
bei dem schönen Text wurde aber ein wichtiger Faktor fröhlich unterschlagen.
Wenn das stimmen sollte, was da in dem Artikel steht, müsste der Vollformat-Sensor auch viermal soviele Pixel wie der Micro Fourthird Send haben.
Allgemein werden Sensoren aber mit der gleichen Pixelzahl verglichen. Und da ist es so, daß die Kleinbild-Sensoren einfach Pixel mit einer 4-Mal größeren Fläche (je nach Bauweise der Microlinsen sogar noch etwas mehr) haben. Von daher gesehen ist ein Kleinbild-Sensor potentionell tatsächlich in der Lage, entsprechend rauschärmere Fotos zu produzieren.
Oder der Kleinbild-Sensor nutzt die größere Fläche um mehr Pixel unterzubringen, dann ist das Foto bei vergleichbarer Lichtempfindlichkeit viermal größer, kann aber auch herunterskaliert werden und hat dann eine höhere Bildqualität, was das Rauschen betrifft.

Mirko

Servus Ingo,
ich habe einen Teil von einen komplexen Thema zitiert und mehr nicht ? Wie schon mal gesagt vergleiche ich keine Äquivalenz da ICH nicht vom selben Standpunkt aus fotografieren muß wie der Kollege mit seiner KB Format Kamera. Blende 1.0 bleibt f1.0 egal ob am FX oder DX Format und wenn ich ich mit 50/1.0 (DX) zB aus 40 cm das Objekt ablichte so steht der Kollege mit seiner KB Kamera mit seinem 75//1.5 von mir aus 60cm entfernt da er näher nicht ran kommt ( Naheinstellgrenze) und kann somit nicht das gleiche Bild abliefern. ich könnte aber nun auf seinen Standpunkt zurück rutschen dann hätten wir zwar den gleichen Bildausschnitt und in etwa die selbe Schärfentiefe aber warum sollte ich dieses tun ? Bokeh, mein Trioplan blubbert genauso Gut an APS-C wie am Vollformat, das Primoplan weist bei APS-C weniger Schwächen an den Bildrändern aus (im Vergleich zu KB) aber das Bokeh ist weiterhin für dieses Objektiv typisch. Also wenn man 1:1 Vergleiche anstellt ( Colorfoto und Co) heißt es noch lange nicht das ICH so in der Praxis fotografiere ?

daniel

die blendenstufenfolge geht ein klein wenig anders. auf die f1.0 folgt die f1.4. es wäre bokeh betreffend also vergleichbar mit einem 75mm f1.4.
 
die blendenstufen sind in ganzen schritten wie folgt: 0,7_1,0_1,4_2,0_2,8_…
bokeh betreffend liegen die werte der blendenstufen im vergleich folgendermaßen:
kleinbild: 0,7_1,0_1,4_2,0_2,8_…
aps-c: __ 0,5_0,7_1,0_1,4_2,0_…
 
dies trifft allerdings nicht auf die lichtstärke zu. ich hoffe ich konnte es verständlich erklären. sollte ich einen fehler gemacht haben, bitte ich um korrektur. 😉
 
 
 

rOBERT

Hallo Daniel. Entscheidend ist der Cropfaktor. Von APS-C auf VF ist das 1.5. Du musst also vom APS-C Objektiv sowohl die Brennweite als auch die Blende x 1.5 nehmen, um das VF-Pendant vom Wirkungsgrad zu ermitteln. 50mm 1.0 wären tatsächlich 75mm 1.5. Bei Canon ist der Cropfaktor übrigens 1.6 und bei MFT 2.0. Ein System mit dem Cropfaktor 1.4 gibt es meines Wissens leider keines. Deine Umrechnung würde halt nur, wie von dir dargestellt, klappen, wenn der Cropfaktor halt 1.4 wäre.

daniel

hallo robert,
dem kann ich nicht so ganz folgen. die brennweite wird x1,5 gerechnet, wenn man einen vergleich zum bildwinkel haben möchte. also 50mm aps-c entsprechen 75mm kleinbild. soweit ist das schonmal richtig. bei der blende ist das aber ein anderes paar schuhe. würde ich hier eine blende mit x1,5 nehmen, hieße das, daß ich eine halbe blendenstufe dazugewinne. eine blende ist aber keine klassische zahl. also, die blendenstufe von f1,0, mit einer ganzen blendenstufe addiert, erhalte ich f1,4. also habe ich eine zahl von 0,4 zugewinn bei einer ganzen blende von der 1 zur 1,4. eine halbe blende ist somit 0,2 in diesem blendenbereich. nehme ich also eine blende von f1,0 x 1 1/2, erhalte ich, da wir hier die oben genannte ganze blende von 0,4 addieren, eine f1,2. das wäre mathematisch logisch richtig.
 
da es sich hier aber um die photographie handelt und wir die doppelte sensorfläche verwenden bei kleinbild, wird eine ganze blende zur bildwirkung addiert (doppelte lichtmenge). das heißt, daß kleinbild f1,0 die gleiche bildwirkung hat wie bei aps-c mit f1,4.
 
f ist nicht zu verwechseln mit dem transmissionswert.

rOBERT

Hallo Daniel.

Das APS-C (DX) Format ist ja nicht mal halb so groß wie das Vollformat, deshalb ja der Cropfaktor von nur 1,5.

Wäre dieses Format exakt halb so groß, dann wäre der Cropfaktor 1,4.

Der Cropfaktor 1,4 wäre zum Rechnen viel einfacher, denn 35mm APS wären dann exakt wie 50mm VF und eine Blende 1,0 wie Blende 1,4.

Ein VF 70-200 2.8 würde an einer APS Kamera wie ein 100-280 4.0 arbeiten.

Das MFT hat in etwa 1/4 der Sensorgröße des VF, weshalb auch der Cropfaktor bei 2,0 liegt. Ein 25mm 1,4 bei MFT ist daher vergleichbar mit einem 50mm 2,8 bei VF.

Mirko

rOBERT,
letztendlich wird alles immer so hingeschoben wie man es braucht, da werden Sensoren verglichen ( egal welches Format) der eine ist BSI der andere nicht, der eine Generation IV der andere III, der eine hat tatsächliche ISO 80 der andere ISO 140 obwohl der Hersteller angibt ISO 100 usw.
50/1.0 sind plötzlich nur noch 75(1.5 (Ich kann das nicht mehr hören denn ein Detail wird irgendwo immer vergessen.
Man stelle sich mal so einen Text vor,
“unser Reporter liefert diese spektakulären Bilder vom Affengehäge ab die mit seiner Nikon D500 und dem Nikkor 400mm aus 2,6 Meter geschossen hat, leider waren die Details vom Kollegen nicht ganz so spektakulär da dieser bei äquivalenter Brennweite erst ab 4,4 Meter fotografieren konnte näher kam er leider nicht ans Geschehen ran.
Dieses kleine Detail wird auch immer gerne vergessen?

daniel

der preis klingt fair, wenn das objektiv die bekannte fuji-leistung erbringt.
 
ich warte allerdings schon sehnsüchtig auf das 70-300mm in der hoffnung, daß telekonverter eingesetzt werden können und es wetterfest ist.

Tom

Der Preis klingt fair.
 
Hätte ich in der Vergangenheit nicht die schlechten Erfahrungen mit Fuji gemacht, wäre ich vermutlich noch bei Fuji und würde mir genau das Objektiv holen 🙂

Seven

Ach, letztendlich geht nichts über das Noctilux. Alles andere sind nur Kopien.

daniel

da bin ich mal gespannt. welches denn? das alte oder das neue noctilux?
 
das noctilux ist doch viel lichtstärker.
 

Udo van den Heuvel

Die größte Konkurrenz ist intern und nennt sich XF 56 1.2R – für knapp unter 1000EUR.
Die APD Version des 56ers ist aber dann tatsächlich fast obsolet und wird wahrscheinlich gestrichen werden.
 
Viel interessanter wären die Mark II Versionen der Trinity: 23 1.4 / 35 1.4 und 56 1.2
 
 

Mirko

laut FujiRumors soll das Bokeh aber noch feiner sein ansonsten hat man bald die Qual der Wahl denn das 56/1.2 ist schon eine feine Linse

Alfred Proksch

In welcher Hinsicht werden die Fuji „Mark II Versionen“ verbessert? Ist da schon etwas durchgesickert?
 
Welche Objektive sind als erstes an der Reihe? Nicht das ich klagen könnte aber echte Verbesserungen sind immer gut. Ist dafür ein Kamera Update nötig? Oder ist es eine reine Software Geschichte die nur mit den neuen Objektiven funktioniert?