Fujifilm Kameras

Fuji: Neue Firmwareupdates für X-H1, X-T2, X-Pro2, X-E3, X100F & GFX 50s

Fujifilm hat eine ganze Reihe von Firmwareupdates für verschiedene Kameras angekündigt. Diese erweitern den Funktionsumfang der entsprechenden Modelle teilweise deutlich.

Fujifilm mit regelmäßigen Firmwareupdates

Fujifilm stellt mal wieder unter Beweis, dass sie die Nummer 1 in Sachen Firmwareupdates sind. Auch Jahre nach dem Erscheinen verschiedener Kameras werden noch Updates veröffentlicht, die den Funktionsumfang erweitern und die Kamera so gut es geht auf den neusten Stand bringen.

Updates für die X-H1, X-T2, X-Pro2, X-E3, X100F und GFX 50S

Nun wurden Firmwareupdates für sechs verschiedene Fuji Kameras veröffentlicht, die X-H1, X-T2, X-Pro2, X-E3, X100F und GFX 50S nämlich. Je nach Modell werden die Updates ab Ende April bzw. Mai 2018 verfügbar sein.

Die Firmwareupdates stellen zum einen die Kompatibilität mit neuen Objektiven sicher, zum anderen werden aber teilweise auch neue Funktionen wie Fokus-Bracketing hinzugefügt und bei einigen Kameras wird der Autofokus optimiert. Jede Kamera erhält ein individuelles Firmwareupdate und es die Neuerungen sind nicht immer identisch, deshalb werft am besten einen Blick auf Fujis Pressemitteilung zu den neuen Firmwareupdates, wenn ihr erfahren wollt, mit welchen Neuerungen eine bestimmte Kamera ausgestattet wird.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

29 Kommentare

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  • Das ist doch mal Kundenservice. Irgendwie mag ich diese Firma. Hier hat man doch das Gefühl, dass es sich bei allen technischen Neuerungen nicht immer nur um „Abzocke“ handelt, sondern um wirklich nützlichen Fortschritt.

      • ich würde sagen, daß die preise die du da nennst im mitteformat normal sind. da die meisten hier genannten kameras aps-x-kameras sind, sollte man das mal in betracht ziehen. mittelformat ist mir auch leider zu teuer. hier wiederum gibt es kleinbildkameras die nicht gerade günstiger sind als mittelformat bei fuji. nein tut mir leid. ich kann deiner aussage nicht beipflichten.

      • Das sind tatsächlich Phantasiepreise. Reden wir hier von den X-Kameras??? X-H1, X-T2 etc., dann kostet der Fujifilm XF1.4X TC WR Telekonverter, Schwarz ca. 430 Euro bei Amazon. Zum Vergleich: Der Canon Extender EF 1.4x III kostet runde 500 Euro. Beides sind Spitzenerzeugnisse – der Canon-Adapter bspw. wurde für die IS-Superteleobjektive der L-Serie entwickelt. Ist also eher nicht an ein 100 Euro-Standardobjektiv zu gebrauchen, aber wer das mag… 😉

  • Wie von Fuji angekündigt und von uns reichlich besprochen:
    nur Augenwäscherei bei den Kleinen.

    …Die Firmwareupdates stellen zum einen die Kompatibilität mit neuen Objektiven sicher…..

    Das ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit, das neue Objektive funktionieren.
    Das mit dem AF nachjustieren, hatte ich bereits schon geschrieben.
    DIE FUJI MANAGER SIND SICH SICHER DAS DER AF SCHNELL IST; WEM ABER NICHT, BEI DEM KANN PER UPDATE NACHJUSTIERT WERDEN:

    HALLO ???

    Was Fuji bei der GFX richtig macht, verschaukeln sie bei den Kleinen.
    Fuji scheint also doch die Puste ausgegangen zu sein.
    Ein Armutszeugnis, nachdem der Wettbewerb doch schön vorgelegt hat.

    • oh ja stimmt. grauenvoll. wie kann der anbieter es nur wagen ein update für ein modell nicht zu veröffentlichen. fragen wir mal die anderen anbieter was die davon halten?

      • @mplus,
        ja ich bin es auch langsam leid, daß andauernd der shitstorm bei losgetreten wird, bei dingen die keine andere firma nur annähernd so gut hinbekommt. die hauptsache mal den eigenen ewig anhaltenden pessimismus in die welt tragen. schlaft euch mal aus, meditiert mal eine runde und kommt mal klar mit der welt.

      • Du bist ja richtig empfindlich. (Kann ich verstehen 😉
        Ja, das ist im Internet wohl so – ich habe hier, außer in richtig reinen Fangruppen – noch nichts anderes gesehen. Dein Appell wird daher wohl nichts fruchten, fürchte ich. Aber dieses Rumgemeckere über alles und jeden kann schon einigermaßen nerven. Du brauchst nur die Kommentare zu diesem Post hier durchgehen:
        Der 850€ – Konverter ist „Abzocke“ (Mittelformat – ich habe mal geschaut, was ein Konverter für die Phase One kostet – auch Mittelformat – 1.892,10 € (Calumet, allerdings ein 2-fach-Konverter; bei Sony kosten Telekonverter aber dasselbe – 1,4 oder 2,0) Soweit zur Abzocke.
        Oder weiter: „Fuji scheint also doch die Puste ausgegangen zu sein. Ein Armutszeugnis, nachdem der Wettbewerb doch schön vorgelegt hat.“ Das wird den Updates, die neue Funktionalitäten mitbringen (!!!) nicht gerecht und auch der Firma nicht. Die stellen wirklich interessante und hochwertige Kameras her. Sicher kann man immer etwas verbessern. Aber R. Schestag bspw. (https://www.youtube.com/channel/UChuzrUFR40HuOTKW8FVaMgw) arbeitet professionell mit Fuji und mit einer Phase One und hat ein Video zur Qualität der beiden gemacht – erstaunlich!
        Oder weiter hier: „Du redest Müll, sorry“. Unabhängig vom Sachverhalt ist der Ton völlig daneben. Das „sorry“ hilft da auch nix.

        Aber – wie Du siehst – gefällt das nicht nur Dir nicht 😉

        Schönes Wochenende!

        Roland

    • …einfach mal genau nachschauen und dann kommentieren, mein Tip 😉 auch für die xt 20 wurde HEUTE ein Update veröffentlicht


      Neuer AF-Tracking-Algorithmus zum Bewegen des Motivs
      Unterstützung „FUJIFILM X RAW STUDIO“
      Verbessere die Benutzerfreundlichkeit des Radio-Flash-Controllers
      Ergänzung der Kompatibilität mit „XC15-45mm“ etc“

  • Liebe Kritiker meiner Anmerkung, sorry, dass ich mich auch mal positiv über einen Kamerahersteller geäußert habe. Ich verspreche Besserung und werde in Zukunft wieder Gift und Galle spucken.

    • Gift und Galle spucken lässt auf Probleme mit der Verdauung schließen: Galle, Bauchspeicheldrüse etc. 😉
      Im Ernst – das ist wohl so ein Mini- oder Mikro-Shitstorm und einige von diesen „Stormern“ haben wohl solche Probleme, deshalb schlechte Laune und deshalb dies…
      Diese bösen, bösen – und oft auch noch dummen Konzerne 😉
      Also – bleib lieber bei deiner wahren Meinung, die ist deutlich interessanter als das andere Rumgetrolle.

      • Guten Tag …
        Ich sehe bei Fuji ist schon etwas los…
        Die Stimmung hellt sich auf …
        Weiter so !!
        Auch wenn Freitag der 13te ist …
        In diesem Sinne … Gustav

      • Guten Tag Roland …
        Gut das der Freitag der 13te ohne Malheur an mir vorübergegangen ist – ist bei mir mit Unbehagen verbunden da ich mit einem solchen Datum negative Erinnerungen verbinde als ich mal bei einer Treibjagd von einem Wildschwein umgerannt wurde und eine Narbe an meiner Wade mich immer dran erinnert …
        Auch später ist oft was an solchem Tag vorgefallen oder ich habe mir was eingebildet ??? !!!
        Aber nun zu den Updates … ein solches Bracketing – Update würde ich mir bei meinen Sonys auch wünschen – da kann sich Sony bei Fuji eine Scheibe abschneiden … oder?
        Oh … meine Frau ruft „Essen!“ – ich muss spuren …
        Viele Grüße … Gustav

      • Hallo Gustav,

        schön, dass Du den 13. so gut hinter Dich gebracht hast (ich hoffe, das Essen, zu dem deine Frau dich gerufen hat, hat auch geschmeckt 😉
        Also so ein Focus-Bracketing und/oder Focus Stacking (als autom. Kamerafunktion) würde mich generell schon interessieren. Besonders wichtig ist da ja für Makroaufnahmen (siehe Traumflieger & Co.), da bin ich zur Zeit nicht sooo unterwegs, aber doch interessiert.
        Mich interessiert noch eine ordentliche Bildstabilisierung (im Body) zu einem vernünftigen Preis und ich hätte nicht gegen eine etwas höhere Auflösung (Landschaftsbilder und so ;-). Die ARIII hat mir schon fast zuviel Auflösung – wegen der großen Dateien – mir würden 30 MP ausreichen (das wäre sozusagen super). Ich warte mal bis zum Jahresende, mal sehen was sich ergibt. Ich bin ja zur Zeit etwas auf Sony festgelegt – gut eingearbeitet und mit kleinem Objektivpark…
        Aber zurück zur Frage: Ein paar funktionserweiternde Updates könnte Sony ruhig mal spendieren.
        Herzlichen Gruß

        Roland

  • Man kann sich

    über alles aufregen, gut oder schlecht reden. Beruflich bin ich mit dem Fuji GFX System unterwegs. Alles funktioniert einwandfrei, auch ohne Firmwareupdates.

    Weil ich Image mäßig schmerzfrei bin fotografiere ich privat auch mal mit meinem Huawei Smartphone. Gemeinsam mit der Manfrotto Smartphone Halterung, dem Twist Grip Handgriff ist das Smartphone universell einsetzbar, egal ob ich damit meine Kameras auf dem Stativ auslöse oder ob ich mit dem Smartphone fotografieren möchte.

    Ich warte nur noch bis es eine Halterung für Smartphones mit „Foto Bedienelementen“ gibt, dann hat sich das Thema leichte immer dabei Kamera endgültig erledigt.

    • Alfred,
      ich fotografiere auch ziemlich schmerzfrei mit dem IPhone aber ich wähle mein Smartphone nicht danach aus welches die beste Kamera hat. Zu 100% benutze ich das Ding zur Kommunikation 😉 und werde mir bestimmt wegen der Kamerafunktion kein Huawei zulegen, nicht weil es schlecht ist, nein weil ich ein Apple System habe.
      Man kauft sich ein System und baut es auf ( meistens), so habe ich keine Lust neue Linsen kaufen zu müssen bzw. neue Apps für Android solange ich mit dem Gesamtpaket zufrieden bin….

  • Ich finde Fuji Klasse, ich habe kein Fuji System, kenne aber Leute die es haben (High End APS-C) und die Ergebnisse haben mich immer überzeugt!

    Vielleicht erinnern wir uns bei dem Gemecker auch nur sehnsüchtig und sentimental der gute alte Zeit, als wir bei absoluter Dunkelheit unsere Filmdosen geknackt haben, um dann den Negativstreifen völlig blind auf eine Spirale zu ziehen. Den entwickelten Film haben wir getrocknet und umständlich geschnitten. Dann haben wir im diffusen Licht der einen Spektralllinie einer Natriumdampflampe – also wieder fast blind – mühevoll das Papier geschnitten, haben die Vergrößerer angeworfen, haben wieder fokussiert, gemessen und ausbelichtet, haben das Papier entwickelt, haben es getrocknet und hatten am Abend einige gute Bilder, die wir aber wertgeschätzt hatten.

    Ich habe heute gemessen an ihrer Zahl kaum eigene Bilder, nur digitale Nullen und Einsen, also Elementarladungen auf physisch winzigen, aber datenseitig gigantischen, Magnet- und Massenspeichern oder im Silizium. Sicher, regelmäßig taucht mal eines meiner Bilder in der Zeitung auf, jemand möchte auch mal eines für ein Romancover, für einen Posterdruck oder braucht ein Titelbild für seine Reisekarte (wirkt in Zeiten von Google Earth und GPS auch etwas verloren), dann freue ich mich, dass es meine Hobby-Bilder auch noch physisch geben darf und ich schenke sie sogar mit einem Gefühl der Dankbarkeit, in diesen Fotografeninflationszeiten wertgeschätzt zu werden, sogar her.

    Aber einiges ist bei 128GB Speicherkarten, ISO-Wahlrädern und schnellen AF-Systemen schon verloren gegangen und mit der Notwenigkeit überhaupt updaten zu müssen (das betrifft daheim auch die Rohdatenkonverter, die auf neue Linsen und Bodies und Rohdatenstandards angelernt werden wollen) ist schon auch eine neue Pest dazugekommen. Nichts gegen Fuji, das betrifft heute jeden technischen oder medialen Gegenstand, der eben notwendiger- oder ärgerlicherweise auch ein Computer zu sein hat. Mein ITT Schaub Lorenz Kassettenspieler hatte zwölf Transistoren, der konnte nur Kassetten abspielen, brauchte aber halt auch kein Update, genau wie ein – um einen antiken Klappsiegel gegossener – Canikon Hartplastikbatzen kein Update zu brauchen scheint, weil der eh bei Erscheinen schon längst keinen technologischen Standards mehr genügt, aber ein zeitgemäßes Handy mit seinen 50 Milliarden Transistoren oder eine moderne Kamera, wie eine Sony oder eine Fuji, die man nicht erst unter Garantieverlust mit Magic Lantern überreden müsste, das zu tun, wofür man bezahlt hat, bzw. was angemessen wäre, die brauchen eben eine ganz neue Art der Wartung und Pflege, als eine Klappspiegelmechanik oder ein Fotolabor. Warum ein Adobe-RGB stabiler Fernseher/Monitor allerdings selbst ein Androidcomputer mit einem zickigen Eigenleben sein muss, das erschließt sich mir nicht!

    Natürlich ist es für älter werdende Herren, die zwar keine geschützte Berufsbezeichung ihr eigen nennen können, aber dafür jeden sehr großzügig an ihrer narzisstischen Persönlichkeitsstörung teilhaben lassen (das betrifft keinen, der unter diesem Artikel gepostet hat) sehr frustrierend, dass alles nicht mehr so beschaulich wie früher ist, dass ihnen heute Jugendliche mit 1000€ Ausrüstungen und ein bisschen Photoshop- und Postproducton-Knowhow das Wasser zusehends oder sogar komplett abzugraben scheinen, während sie ihrer 20k€ Ausrüstung beim technologischen Sterben zusehen können.

    Natürlich ist das Computer- und Postproductionzeitalter genauso eine bisweilen lästige Geißel, nicht nur in der Notwendigkeit immer online sein oder updaten zu müssen, denn von Clownkotze über Unter- und Übermikrokontrast bis ‚HDR-Look‘ (mit gruseligen Tonemapping-Halos) mussten wir uns phasenweise auch üble photografische Moden gefallen lassen. Aber auf der anderen Seite ist Fotografieren heute halt glücklicherweise auch viel, viel mehr, als sich für Kilo€s Zentner an 1,4er Festbrennweiten anzuschaffen und zu glauben, wenn beim ‚Modell‘ nur die Augen oder beim Motiv bloß ein milimetertiefer Bereich scharf wäre, dass das schon raffiniert oder Kunst wäre.

    Ein alter Vorkammerdiesel war eine dankbare Sache. Der lief, den regelmäßigen Ölwechsel vorausgesetzt, auch hunderttausende Kilometer. Er war ein bisschen Canikon, er war schwer, träge, zäh, langsam und unruhig, er hat sich bisweilen geschüttelt wie ein schlagender Spiegel sich schüttelt und geschlagen wie ein Verschlußvorhang. Ein moderner, elektronischer Direkteinspritzer mit einem variablen Lader, seinen Voreinspritzungen und Piezoinjektoren ist da ganz anders. Er mag zwar eine Diva sein, ist bisweilen viel zickiger und verlangt viel mehr Knowhow und Pflege, auch vom Mechaniker (der heute ein Mechatroniker ist), aber er bietet auch viel mehr Möglichkeiten, wie durch rein elektronische Anpassung von Ladedruck und Einspitzmenge(Zeitpunkt) bei Bedarf auch volllast- und gasfeste, thermisch und mechanisch unbedenkliche Leistungen herauszukitzeln, die früher zwei oder gar vier Zylinder bzw. Liter Hubraum mehr eingefordert hätten und das ganze bei Abgaswerten und Verbräuchen, von denen – der aktuellen medialen Hetzkampagne zum Trotz – noch in den 80igern niemand hätte träumen wollen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Seid doch bitte auch ein bisschen dankbar, dass es Fuji, Pana, Sony, und Oly gibt, herrje!…und seid vor allem demütiger, habt ihr doch doch oft gar nicht auf einer Fuji oder einer Sony eingearbeitet, blickt gar nicht die Potentiale dieser Rohdaten, Stabis und EVFs, zerreisst das aber alles vorsorglich in der Luft!

    • Vielen Dank

      @ Tobi.
      Ach wie ist es schön einen Artikel wie diesen zu lesen. Für mich trifft jeder Gedanke daraus ins Schwarze. Ich empfinde es den Umgang mit digitaler Fotografie im Gegensatz zur „steinzeitlichen“ Laborarbeit als puren Genuss. Über den geistigen und monetären Werteverlust heutiger ( Weltweit 1,2 Billionen gespeicherte Fotos/Videos pro Jahr in der Datenwolke) Bilderzeugnisse braucht sich niemand wundern.

      Egal, ich erfreue mich jeden Tag daran unkompliziert Bilder zu produzieren. Mit den lästigen ständigen Updates der digitalen Welt kann ich im Gegensatz zu deren Auswirkungen auf unser Leben umgehen.