Fujifilm Kameras Neuheiten

Fuji X-H1: Neues APS-C-Flaggschiff mit IBIS offiziell vorgestellt

Fujifilm präsentiert mit der X-H1 ein neues APS-C-Flaggschiff, welches mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator, einem verbesserten Autofokus und einem massiveren Gehäuse punkten soll.

Fuji X-H1 mit IBIS und verbessertem AF

Fuji erweitert das eigene Portfolio um ein neues Flaggschiff, welches sich neben der X-T2 und der X-Pro2 positioniert und im Vergleich zu diesen beiden Kameras mit einigen Verbesserungen punktet. Neu sind beispielsweise der 5-Achsen-Bildstabilisator, der verbesserte Autofokus und das robustere Gehäuse, gleichzeitig wird aber auch viel Technik von der X-T2 übernommen.

Sensor und Prozessor der Fujifilm X-H1 sind alte Bekannte, es handelt sich nämlich um den 24-Megapixel-Sensor und den X Prozessor Pro, den wir bereits von der X-T2 kennen. Neu ist allerdings, dass der Sensor erstmals bei Fujifilm beweglich gelagert ist. Diese kamerainterne 5-Achen-Bildstabilisierung ermöglicht bis zu 5,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ohne Verwackler.

Dass Fujifilm in regelmäßigen Abständen am Algorithmus des Autofokus schraubt, kennt man als Fuji Kunde bereits. Auch im Falle der X-H1 hat der Hersteller wieder leicht nachgebessert, konkret sollen Geschwindigkeit und Genauigkeit des Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen verbessert worden sein. Es ist von einer Verbesserung um etwa 1,5 Blendenstufen die Rede.

Touchdisplay, neuer EVF und 4K-Videos

In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die Fuji X-H1 bis zu 11 Bilder pro Sekunde, die Verschlusszeiten erstrecken sich von 1/8.000 bis 30 Sekunden. Im Bulb-Modus sind auch Belichtungszeiten von bis zu 60 Minuten möglich. Darüber hinaus hat Fujifilm einen elektronischen ersten Verschlussvorhang integriert, zudem sollen die Vibrationen extrem reduziert worden sein.

Das Display der Fujifilm X-H1 kann in drei Richtungen gekippt bzw. geschwenkt werden, ist 3 Zoll groß und reagiert nun auch auf Berührungen. Zusätzlich implementiert Fujifilm auch ein kleines Schulterdisplay auf der Oberseite der Kamera, von dem aus die wichtigsten Aufnahmeparameter jederzeit erfasst werden können. Verbessert wurde auch der elektronische Sucher, der nun mit einer Auflösung von satten 3,69 Millionen Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 100 fps bei einer 0,75-fachen Vergrößerung arbeitet.

Die Fuji X-H1 bringt als erste Kamera der X-Serie den ETERNA-Filmsimultationsmodus mit, außerdem lassen sich Videos mit einer hohen Bitrate von 200 MBit/s aufzeichnen. Ansonsten werden maximal 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet, auch F-Log- und Timecode-Aufzeichnungen sind möglich. Dank einer verbesserten Kühlung des Prozessors und einer höheren Taktung wurde die maximale Aufnahmezeit außerdem von 15 auf 20 Minunten bei Full-HD-Videos und von 10 auf 15 Minuten bei 4K-Videos verlängert.

Größeres und robusteres Gehäuse

Um 25 Prozent hat Fujifim das Gehäuse der X-H1 im Vergleich zur X-T2 verstärkt. Das macht sich natürlich auch beim Gewicht und bei den Abmessungen bemerkbar, hier bringt es die X-H1 auf 673 Gramm bei 140mm x 97mm x 86mm. Zum Vergleich: Die X-T2 bringt etwa 170 Gramm weniger auf die Waage, bei Abmessungen von 133mm x 92mm x 49mm.

Zu den weiteren technischen Daten der Fuji X-H1 gehören:

  • WLAN und Bluetooth
  • Akkulaufzeit von 310 Bildern
  • Rad für die Belichtungskorrektur entfällt
  • Zwei SD-Karten-Slots (UHS II)

Preis, Vorbestellungen bereits möglich

Ab März 2018 soll die Fuji X-H1 zum Preis von 1.900 Euro verfügbar sein. Fujifilm wird auch ein Kit mit dem XF 16-55mm f/2.8 R LM anbieten, der Preis wird hier 2.900 Euro betragen. Zudem kann optional der Batteriegriff VBP-XH1 für 300 Euro hinzugekauft werden, dieser erhöht die Akkulaufzeit von 310 auf 900 Bilder.

Die Fujifilm X-H1 kann schon jetzt in Deutschland bei calumetphoto.de vorbestellt werden:

Was ist eure Meinung zur neuen Fuji X-H1?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

91 Kommentare

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      • Naja, der momentanen Generation traue ich noch nicht wirklich viel zu.

        Ich sehe noch keine Optionen den AF Bereich auf „circa Mitte“ (bei neuen DSRL ja 3*3 Kreuz AF sehr zentral) oder eben „continuous“ automatisch erkennen zu lassen.

        Falls der AF einer Spiegelreflexkamera nahe kommt (von dem was man konfigurieren kann) wäre ich schon sehr froh…

      • Die M5 hat sicher das minderwertigere Gehäuse und die BQ ist vielleicht bei der Fuji noch das Quäntchen besser. Das rechtfertigt für mich allerdings nicht den Aufpreis von mehr als 1.000,– EUR. Von einer 80d ganz zu schweigen (kostet mittlerweile auch schon unter 1000,– EUR). Dort passt Gehäuse und auch Akku (keine Zusatzkosten) und die ist trotz Spiegel kaum größer/schwerer. Außerdem verwenden alle diese Modelle mittlerweile die hochgelobten isovarianten Sensoren und dank Dual Pixel ist der Autofokus dort wie da schnell. Diese Fuji hat für mich leider kein wirkliches Kaufargument. Ich hoffe auf die X-T3.

      • @ T. Wurm
        Die wichtigen Kaufargumente für Fuji X-H1 und gegen Canon M5 – 80D sind:
        – 5-Achsen IBIS mit deutlich besserer Leistung als Canon IS und für alle Objektive!
        – viel bessere Ergonomie
        – deutlich bessere Sensor-Leistung bei 200 ISO und erst recht ab 1600 ISO
        – viel bessere Festbrennweiten (moderner, kleiner, leichter, lichtstark & perfekt angepasst)
        – sehr gute, angepasste Zooms in verschieden Lichtstärken
        und vieles mehr. (ich habe eine 80D und L-Objektive und habe die M5 ausprobiert)

  • Professionell?
    Mit dem Akku und dem fummeligen, niedrig auflösenden Monitor?
    Das wichtigste für Profis vergessen: einen leistungsfähigeren Akku!!!
    Der W126s taugt weder für den Winter noch ermöglicht er wesentlich mehr als 300 einzelne Auslösungen, man muss immer auf seine Markuerung achten, da man ihn sonst falsch einlegt.
    Der Akku gehört in die Schrottecke.
    Da helfen auch die Argumente nicht, dass damit alle neueren Kameras kompatibel sind und das ja die braven Kunden billige Fremdakkus dazu gekauft haben u die Garantie riskieren.

    Nicht jeder ‚Profi‘ will ständig mit Booster auffallen oder zum Handy noch 2 Zusatzakkus in der Hose mitschleppen.
    Eine Profikamera mit Knipser-Sommer-Akku ist am Ende eben keine Profi-Kamera!
    Panasonic und Olympus haben das ja auch verbessern können.

    Also ehrlich, das verleidet mir die gesamte Kamera, weil ohne Strom, kann sie gar nichts!
    Und das der neue hochauflösende Sucher und IBIS mehr Stromhunger haben als eine X-T2 ist ja auch leicht zu verstehen.

    Wenn da echte Verbesserungen in der Kamera wären, abgesehen vom IBIS und Kleinigkeiten – dann wäre der Preis deutlich höher ausgefallen.

    Auch das Display wird keinesfalls jedem gefallen.
    Der Monitor hat weiterhin nur 1 Mio Auflösung.

    Mal hoffen das AF, Ansprechgeschwindigkeit und Auslöseverzögerung echte Sprünge zum Besseren gemacht haben.
    Also Profi geht anders!

    • Vollkommen richtig Cat.

      Bessere und zusätzliche Displays, IBIS, bessere AF durch schnellere Prozessoren, das alles klingt super auf dem Werbeprospekt.
      Aber es bedeutet auch vor allem eins: enormen Stromverbrauch

      Da hat Fuji nichts getan, denn die schwachbrüstigen Akkus hätten schon bei der X-T2 getauscht gehört.
      Das wird sich als Achillesferse dieser Kamera herausstellen.

      Aber offensichtlich hat Fuji begriffen wie man das eigene Akku und Batteriegriffgeschäft ankurbeln kann.
      Mit Nachbauakkus hängen sich die Dinger seit der X-T2 ja bekanntlich auf….so ein Zufall.

      Fuji ist und bleibt eine Marke für besser gestellte Enthusiasten die sich aber Leica trotzdem nicht leisten können.

      • ach so?
        Was tut sie denn ohne Akku?
        Der Akku ist das zentrale Teil!
        Wer ab und zu in warmen Gefilden ein paar Fotos macht – den muß das ja nicht kümmern.

      • Cat, die Kamera macht ohne Akku das gleiche wie ohne Sensor, ohne Prozessor, ohne Optik….
        der Akku ist nur ein Teil von vielen. Klar ist er leer macht die Kamera keine Bilder mehr, ist aber bei jeder Marke so.
        Mir ist ein Akku mit geringerer Kapazität lieber, als eine Kamera bei der ich in allen anderen für mich relevanten Bereichen Kompromisse eingehen muss. Im schlimmsten Fall wechsle ich 2 mal am Tag den Akku und verpasse so nicht mal eine Minute, wenn das für dich zu viel ist, dann solltest dich im DSLR Bereich umsehen, ich will aber nicht dahin zurück, allein schon weil für mich der optische Sucher ein Nachteil ist.

      • sie wird in der Pressemitteilung als Professionelles Arbeitsgerät beworben – steht überall und ist somit neben der GFX50S die erste Profi-Kamera bei Fuji.
        Den Namen hatten sie ja leider an die klassische Pro-X1 schon verschossen – die besser in Classic 1,2,3 umbenannt wird.

    • „Profi“ ist ja relativ. In jedem Dorf wohnt ein „Profi“, der Hochzeiten oder Lokales fotografiert. Nicht jeder „Profi“ ist Sportfotograf. Insofern kann man so eine Kamera durchaus als Berufsfotograf nutzen, auch wenn die Batterien „nur“ 300 Fotos zulassen.
      Ein Profi verlangt eventuell nicht nur sehr gute Batterien, sondern auch ganz bestimmte Objektive, die heute Industriestandard sind. Viele „Profi“ arbeitet mit lichtstarken Zooms wie 16-35 mm f/2.8, 85 mm f/1.4 oder 300 mm f/2.8 an Vollformat.
      Wie sieht es denn in dieser Hinsicht bei Fujifilms APS-C-Kameras aus? Gibt es ein 10-23 mm f/1.8? Ein 55 mm f/0.9? Ein 200 mm f/1.8?
      😉

      • Sorry, ein fehlerhafter Satz. So ist es richtig:

        Viele „Profis“ arbeiten mit lichtstarken Zooms wie einem 16-35 mm f/2.8 oder mit Festbrennweiten 85 mm f/1.4 oder 300 mm f/2.8 an Vollformat.“

      • Fujinon 200mm F2 dieses Jahr. -> 300mm 2.8
        Mitakon 35mm F0.9 -> vorhanden
        8-16mm F2.8 ebenfalls dieses Jahr.
        Plus noch x andere Lösungen, Adaptierungen noch garnicht betrachtet.

        Jetzt mal unabhängig davon, dass diese Linsen wohl kaum was über Profi und Nichtprofi aussagen… Sollen jetzt alle Sonynutzer heulen, weil sie keine Profis sind? Oder auf Adapter und Sigma Art ausweichen müssen? Ich glaube nicht.

      • Es geht darum, ob die Kamera eine „Profi“-Kamera ist.

        Wenn’s das im Sektor der Spiegellosen APS-C Kameras auch bei Sony und Canon nicht gibt, sagt der Profi ja nicht „Na gut, dann gehe ich eben zu Fuji“, sondern „Dann wähle ich eben eine Vollformat-DSLR“.

      • JW,
        weil es gerade so schön zu deiner Aussage passt,
        hier ein Zitat von heute aus dem Fuji X Forum

        „Hallo,
        ich bin erst vor einigen Monaten von der A7ii + 35 f1.4, 70-200 f4, 85 f1.8 zu Fuji umgestiegen.“

  • Mir gefällt Sie.
    Wollte mir die X-E3 kaufen hatte das Geld schon zusammen .Habe das 16-55 mit der XT 10 ( macht übrigens tolle Bilder)
    Für mich ist Sie das Non Plus Ultra .
    Kaum da wird Sie schon zerrissen .
    Der Akku langt mir kann doch erweitert werden.
    Jetzt braucht auch noch der EVL auf den ich wegen der Auflösung gewartet habe (1 Kaufgrund) zu viel Strom .Bin kein Profi sondern nur Rentner .Stabiles Gehäuse alles gefällt mir. Die Miesmacher sollen sich doch die tolle M- Serie von Canon kaufen .500 € drauf dann habe ich Sie.
    mfg Axel

  • Fuji wird besser und macht einen guten Eindruck. jedoch außer dem dem Akku ist der Einstandspreis kein wirklicher
    Kauft der Kunde das Kit, zahlt er für das Objektiv den vollen Preis. Beim Handgriff-Preis wird einem ja übel.
    Ich habe gerade mal einige Händler von Calumet/Rhinokamera/bis zum blöd Markt recheriert, von 1150-1050 Euro.
    Das ist schwach für einen Händler, den Kunden bei jedem Teil im Kit voll abzurechnen.
    Ein Kittpreis hat um einiges weniger zu sein.
    Aber der Markt wird`s ja richten
    Die Handgriffpreise bei Nikon D850 sind ebenso eine Kriegserklärung
    Kauft man beim Chinesen, zahlt man 1/5 des Preises oder noch weniger.
    Da verstehe ich die Japaner nicht. Wir leben doch im Google Zeitalter. Da hat man doch ganz schnell die Konkurrenzpreise raus

    Die Kamera ist an sich gut und ich wünsche den Käufern viel Freude damit und ebenso viele gute Bilder.
    Fuji geht hier kleine Schritte in die richtige Richtung. Der Ibis ist hier auf jeden Fall das Schmankerl.
    Den Ibis wünsche ich mir pers. bei Nikon zum VR dazu. Das würde manches mal das Stativ stehenbleiben.
    Da macht fotografieren einfach mehr Spaß. so wenig wie mögl. schleppen.

    • Zur Ehrenrettung des Griffs von Fuji sei noch gesagt:
      350€ sind viel Geld,
      Dafür wird aber ein Booster mit Leistungssteigerung und ein zentrales Netzteil zur Aufladung der 2 Akkus in nur 2 Stunden geliefert!
      Die Akkus müssen nicht mehr entnommen werden!

      Und Nikon ist völlig Gaga mit dem Griff-Booster für die D850 – mit Adapter/Ladegerät/ D5 Akku kostet das Ganze gut 1000€!
      Das Nikon da nicht in der Lage ist ein Speed-Kit für 600€ anzubieten – spricht Bände.

      • Naja Cat, das stimmt so nicht ganz.

        Beim Handgriff für die X-H1 keine Akkus dabei.
        DH 2x Fuji Akku a EUR 69,00/Stk = insgesamt EUR 490,00.

        Bei Nikon stimmen die Preise für die Originale, nur kann man alles im billigen China-Bau über die Bucht oder Amazon bekommen.
        Nur zum Vergleich, ein Nikon EN EL 18 Akku hat ca. 2500 mAh und kostet im Nachbau EUR 55,00 – dh weniger als die Hälfte von zwei Fuji Akkus.
        + Batteriefachdeckel für Boostergriff um 12 Euro + Ladegerät um 55 Euro und Batteriegriff um 50,00 Euro.
        Ergibt insgesamt EUR 172,00

        Zusammenfassung: Batteriegriff mit orig. Akkus von Fuji (andere gehen ja nicht): EUR 490,00
        Batteriegriff alles Nachbau für Nikon D850: EUR 172,00

        Noch Fragen?

      • Warum sollten keine anderen Akkus, außer die von Fuji gehen?
        Und nen Chinanachbau beim Griff würde ich jetzt nicht mit nem Original vergleichen.

        Wenn dann bitte beides auf Augenhöhe, sprich:

        :: Original Grip + original Akkus
        :: Original Grip + Fremdakkus

        Und Chinanachbau ist da etwas außer Konkurrenz, da es meines Wissens für Fuji keine Dritthersteller Batterygrips gibt.

      • Weil sich die Fuji X-T2 mit Nachbauakkus im AF-C Betrieb aufhängt/einfriert.

        Deswegen leider kein Nachbauvergleich möglich.

        Und ob jetzt ein Nachbau- oder Originalteil aus China kommt ist mir ziemlich latte.

      • Lieber Sebastian, du hast schon recht wenn du meinst das

        „Und Chinanachbau ist da etwas außer Konkurrenz, da es meines Wissens für Fuji keine Dritthersteller Batterygrips gibt.“

        wird doch nicht etwa damit zu tun haben, das zu geringe Stückzahlen an Fujis verkauft werden und darum der Nachbau nicht lohnt? ;-)))

      • Herbert,
        ich hätte da noch eine Frage.
        Es geht um den Vergleich des Fuji 100-400 wo dein Kumpel mit der Canon D6 MK II und selbiger Brennweite mit Start war. Zufällig gibt es genau diese Beschreibung auch bei Amazon, Copy & Paste ???

      • Ich vermiss keinen Chinagrip, bei sowas kaufe ich eh nur original, weil mir das persönlich da nicht Latte ist. Bei Akkus seh ichs halt nicht ein und kann das Freezeproblem auch nicht bestätigen. 2 meiner 3 Akkus an der X-T2 sind Fremdakkus (Patona und noch irgendwas) und ich hatte jetzt nach ca. 60K Auslösungen exakt einen Freeze.
        Ist natürlich nur mein Einzelschicksal. Ich finde die Zubehörpreise insgesamt akzeptabel.

        Und generell: es muss ja keiner Fuji nutzen. Wer Canon / Sony / Nikon bevorzugt solls doch nehmen.
        DIe machen mittlerweile eh alle gute Bilder. Die entstehende Qualität bei aktuellen Kameras, bestimmt am Ende der Fotograf, nicht das Werkzeug.

      • Lieber Mirko!

        Ich gebe auf Amazon Bewertungen genauso viel wie auf die Wettervorhersage.
        Nein, stimmt nicht ganz, die Wettervorhersage stimmt ja ab und zu.

        Irgendwie werde ich bei dir das Gefühl nicht los, das dich immer etwas verfolgt.

      • Sebastian,
        lass es einfach gut sein. Ich besitze Orginal Fuji Akku und zwei Nachbauten von Patona und bei mir „friert“ nichts ein und die Nachbauten funktionieren Tadellos…..
        Nein ich kann sogar mit den leistungsschwachen Akkus fotografieren 😉

      • @Herbert

        China Nachbau in einer 3800€ Kamera?
        Also das wäre die tolldreiste schottische Methode.
        Entweder originaler Speed-Kit oder ganz verzichten.
        Bei einer D500 kann man von Meine nen Griff nehmen – da besteht keine Booster-Funktion, aber bei der D850 finde ich das zu risikobereit mit gefälschten Griffen und Akkus und Ladegerät…

      • „China Nachbau in einer 3800€ Kamera?
        Also das wäre die tolldreiste schottische Methode.“

        Finde ich überhaupt nicht Cat.

        Weil man bekommt die D850 jetzt schon um EUR 2900,00 in der Bucht und ehrlich gesagt habe ich die letzten 7-8 Jahre nichts anderes gemacht.
        Immer alles in der Bucht gekauft und noch nie bereut.
        Ich hatte sogar einmal einen Garantiefall.
        Eingeschickt und wieder repariert zurück bekommen, da sind unsere örtlichen Händler um nichts besser, aber dafür x-mal teurer.
        Keine Ahnung was ich mir bei meiner Ausrüstung die letzten Jahre so gespart habe, aber einen Kleinwagen wird man schon bekommen um das Geld ;-)).

      • @herbert,
        dann würde ich mir mal einen neuen örtlichen händler suchen. mit einem guten händler kann man auch gut feilchen. vor allem, wenn man guter kunde ist. letzten endes ist man beim fachhändler dann besser dran. so meine erfahrung.

  • I like! Wie üblich erst leihen, dann kaufen.

    Der IBIS ist ein fettes Plus und vor allem die bessere Griffigkeit. Das mimimi wegen dem Akku versteh ich ned ganz. Er ist minimal schlechter als bei der X-T2 und das war eh klar durch besseren EVF und vor allem den IBIS.
    Zwei Akkus haste auch bei der X-T2 immer dabei.

    Ich hätte auch auf das Topdisplay verzichten können und Touch brauch ich auch nicht, aber was solls. Schlimm find ichs nicht. Und die Belichtung leg ich dann eben auf ein eh wenig genutztes Front- / Rückrad.

    Ich freu mich drauf die mal auszuprobieren! Auf jeden Fall ein toller Zweitbody für Festbrennweitenliebhaber wie mich.!

  • Fast alles richtig gemacht.

    Was spricht dagegen einen zweiten Akku zu verwenden? Was mich stört ist das fehlende +/- Rad. Mal sehen wie schnell der +/- Knopf neben dem Auslöser tatsächlich ist. Das hat aber den Nachteil das man die Kamera einschalten muss um zu kontrollieren ob und was eingestellt ist. Ist wahrscheinlich eine Gewöhnungssache. Die bisherigen Vorteile einer Spiegellosen (Größe/Gewicht) schmelzen rapide dahin, bedenkt man den zusätzlichen benötigten Akku oder den Handgriff. Gilt für alle Spiegellosen! Auf den neuen Sucher bin ich gespannt, denn der ist für mich neben dem IBIS ein entscheidender Kaufgrund. Schließlich kann ich nur beurteilen was ich auch gut und groß genug sehe.

  • Wer von Euch plant von der X-T2 auf die X-H1 zu Wechseln und warum? Mir gefällt das Schulterdisplay, wenn man dadurch Akku sparen kann, indem man bei Intervallaufnahmen dort die Einstellungen prüfen kann. Auch finde ich die AF-On Taste und der Entfall des unnötigen Belichtungskorrekturrades sinnvoll. Letztlich bin ich auf das verbesserte Sucherdisplay gespannt. Ob es einen Schwenk rechtfertigt, wird sich zeigen. Was mir auch nicht klar ist, für was die Bluetooth Verbindung genutzt wird. Vielleicht mal für eine stromsparende GPS Geotagging Möglichkeit?

    • Tobias,
      also ich werde nicht wechseln.
      Meine letzte DSLR war die Fuji S5 und sehne mich was die Größe angeht nicht zurück 😉 Die Bildstabilisierung wäre für mein 16-55 bestimmt eine nette Beigabe aber vermissen tue ich ihn auch nicht.
      Da ich auch nicht beabsichtige mir die zwei Cine Objektive zu kaufen oder das 200mm f2.0 werde ich der XT Serie treu bleiben 👍

      • Bei dpreview gibt es jetzt einen etwas ausführlicheren Bericht. Nach diesem werde ich auch nicht zur X-H1 wechseln. Die Vorteile sind nicht zwingend nötig für mich und der Nachteil des erhöhten Gewichts und vor allem auch Packvolumens spricht für mich erstmal dagegen. Es entfällt auch der Fernauslöser-Anschluss am Auslöse-Button. Ebenso fehlt glaube ich die Fn Taste oben. Es sind also auch Einschränkungen zur X-T2. Vermutlich lohnt es sich daher eher, auf die X-T3 zu warten und dann die X-T2 als Backup zu behalten. 🙂

      • also das mit der Fernauslösung sehe ich jetzt nicht als Kritikpunkt, benutze entweder das Fernauslösekabel via USB für „bulb“ ansonsten das IPhone/ IPad via App.
        Mich schrecken in erster Linie „Größe und Gewicht“ ab….Videofunktionen interessieren mich nicht 🤫

    • Ich werd sie ausprobieren und wenn sie mir gefällt werd ich sie mir zulegen. Allerdings hab ich noch die X-T1, die X-T2 überspring ich.
      Wenn sie mich nicht 100%ig überzeugen sollte, wart ich erst noch auf die X-T3, die ja auch dieses Jahr erscheinen soll.

      Für mich ist der IBIS in Verbindung mit unstabilisierten Objektiven interessant und natürlich der größere Griff wenn das 100-400mm im Einsatz ist. Auch der verbesserte AF wird nützlich sein. Das Schulterdisplay ist für mich weniger interessant, da würde mir das Belichtungsrad der X-T Serie besser gefallen, aber irgendeinen Kompromiss muss man immer eingehen.

  • Mal eine sinngemäße Wiedergabe,

    Koch zum Fotografen:
    Oh das ist aber eine sehr schöne Aufnahme, sie müssen bestimmt eine sehr gute Kamera haben

    Fotograf zum Koch:
    Das Essen war ausgezeichnet, sie müssen bestimmt gute Töpfe haben

    Die Frage die ich mir stelle, hier gibt es einen aktiven User der bei allen Vorgestellten ( egal ob Fuji,Sony,Oly,Panasonic,Canon oder Nikon) IMMER was zu bemängeln hat und das Haar in der Suppe sucht.
    Wie kann diese „Fotograf“ überhaupt fotografieren da es ,egal welche Marke, immer im Detail fehlt 🤔

  • Alle dir mir immer erzählen wollen Fuji hätte Vollformat BQ sollten sich mal dieses Video anschauen. Ich denke das die BQ der Leica mit der anderer Vollformat Kameras mit guten Linsen drauf zu vergleichen ist und behaupte das eine 5D Mark IV ähnliche Ergebnisse erzielt.

    https://youtu.be/kd-NxU4PZQ0

    • @ Hallo Benni,

      Die Rohdateien werden in diesem Vergleich mit Lightroom bearbeitet. Jeder Fujibesitzer weiß, dass man bei Fuji-Rohdaten den eigenen Konverter oder Capture One verwendet. Lightroom ist für Bayer-Sensoren aller anderen Markern wesentlich besser geeignet. Auch der bekannte DXO-Mark Vergleich tann wohl keinen X-Transsensor vergleichbar auslesen. Das ist schade.

      Wenn man den richtigen Konverter einsetzt kann man folgende Auflösungen (siehe Test) erwarten:

      Die Leica M10 bringt bei ISO 100 maximal 1738 Linien Auflösung bei einem Rauschwert von 0,86 VN.
      Die X-pro 2 bringt es bei ISO 100 auf max. 2109 Linien Auflösung bei einem Rauschwert von 0,85 VN.
      Die Leica M10 bringt bei ISO 6400 noch 1627 Linien Auflösung bei einem Rauschwert von VN 3,04.
      Die Fuji X-pro 2 macht bei ISO 6400 sogar noch 1926 Linien Auflösung bei einem Rauschwert von 1,87 VN!!!

      Für alle, die nicht so oft mit diesen Zahlen umgehen: Wenn die Auflösung selbst bei großen ISO-Bereichen hoch ist und/oder der Rauschwert bei größeren ISO-Werten gering bleibt, darf man sehr gute Bilder erwarten.

      Aber sehr schön kann man trotzdem sehen, dass sich die Nobelmarke Leica mit einer Vollformatkamera für 6.500 € mit einer APS-C Kamera vergleichen möchte.

      Übrigens kostet eine in der Bildqualität vergleichbare Fuji XE-3 gerade mal <900 Euro.
      siehe auch mit Testbericht

      http://www.chip.de/test/Fujifilm-X-E3-test_130212986.html

      • Interessant und recht detailliert. Vielen Dank.
        Man sieht auch genau gegenteilige Behautungen im Web, dass die Quali bei Fuji NICHT gut sein soll.
        Hat das damit zu tun, welchen RAW-Konverter ich verwende?
        Und wie sind die JPEGs im Vergleich zu denen der anderen Hersteller?
        Auch da lese ich beides, dass sie top seien und dass sie NICHT besonders gut seien.
        Hmmm … was denn nun?

      • Ronikon

        Die ganz grosse Stärke der DXO PL Software sind ja die brillanten Objektivkorrekturen für alle gängigen Kamera-Objektivkombinationen und der excellente Entrauscher. Ich arbeite mit DXO, zusammen mit Capture NX-D (Nikon) und bin total begeistert.

        Aber … Für Fuji macht diese Software keinen Sinn, denn diese Objektivkorrekturen werden schon kameraintern gemacht. Deshalb ist der Fuji-eigene Konverter sowieso die erste Wahl und DXO total überflüssig. Deshalb ist es auch nicht schade, dass DXO keinen X-Transsensor auslesen kann (oder will).

    • In dem Video sind die Bilder der Leica schärfer, aber das mag wie Ronikon erklärt hat am Konverter liegen.
      Welche Farben / Farbtöne man mag, ist wohl Geschmackssache. Ich finde die Farbwiedergabe der Leica in diesem Video allerdings alles andere als gut, da gefallen mir die Fuji-Farben deutlich besser.

  • Herbert du bist auch wirklich unter jedem Fuji artikel am hetzen oder??? Wenn dich Fuji nicht interessiert dann und so schlecht ist dann les einfach nicht die Artikel !!! Und ich muss dich leider enttäuschen was den Bateriegriff angeht. Beim Set Kamera plus Batteriegriff sind 3 Akkus dabei. Also geht deine Rechnung nicht auf man müsste Akkus dazu kaufen !!!

    • wo steht das?
      Bisher bei der X-T2 wird der Poster ohne Akkus für 270€ vermarktet.
      Das wäre neu und sehr positiv – wenn das bei der X-H1 anders wäre –
      aber ich glaube es erst wenn der Händler mir das tatsächlich auspackt…

    • Lieber Tim!

      Du erklärst hier einmalige Bundle Aktionen zum Status Quo.
      Das stimmt so nicht.
      Fakt ist, dass bei der X-T2 der Batteriegriff immer ohne Akkus war.
      Falls es jetzt eine einmalige Aktion mit Griff und Akkus gibt, ändert das gar nichts an der Tatsache, dass wenn ich mir einen Batteriegriff kaufe, diese noch immer ohne Akkus ist.
      Bitte versuche hier nicht etwas schön zu rechnen und Menschen die die Realität aufzeigen als „Hetzer“ zu bezeichnen, denn das ist eigentlich „Hetze“ von dir.

      Zum Glück leben wir in einem freien Land mit dem Recht der freien Meinungsäusserung.
      Will heissen: auch wenn dir meine Meinung nicht gefällt, du die Fakten die ich auf den Tisch lege am liebsten darunter verschwinden lassen würdest, so kannst du das nicht, denn es ist mein gutes Recht.

      Im übrigen ist meist alles, das mit drei Rufzeichen endet im Affekt geschrieben und somit meist nicht sehr aufschlussreich.

      Wenn du deine Freude an der X-H1 haben wirst dann gönne ich sie dir, ich sehe das anders.

  • Ist ja langsam unerträglich wieviel Möchtegern „Profifotografen“ sich in diesen NEWS & GERÜCHTE „Forum“ tummeln. Merke: Nicht jeder der Hochzeitsfotos oder ähnliches knipst ist hat eine Ahnung von Fotografie und deren Arbeitsutensilien. Schon gar nicht wenn einige Schreiber hier glauben mit dem Besitz von tollen Kameras und tollem Zubehör lassen sich auch automatisch tolle Bilder Knipsen. Einfach viel Bla Bla von einigen Schreiberlingen. Canon ist besser…nein Fuji ist besser…nein Nikon ist besser… Alles kindisches Zeugs. Sorry, aber das musste hier einfach mal gesagt werden.

    • Da gebe ich dir völlig recht! Wird sich aber nie ändern. Die Menschen die wirklich fotografieren haben gerade eine Kamera in der Hand und führen keine sinnlosen Diskussionen wie hier am laufenden Band geführt werden. Und denen ist egal welches Modell das ist sondern nur ob die Ergebnisse stimmen.

      • mit deinen worten hast du dich ja gerade selbst ins abseits geschossen. 😉

        ich glaube nicht, daß einem profi die ausrüstung völlig egal ist.

    • @MplusM

      ….und du bist hier quasi der nicht „möchtegern“, sondern DER Profiphotograf dieses Forums mit Entscheidungsgewalt.
      A la Lehrer Lemke mit Forumulierungen wie „merke“:……

      Merk dir selbst was mein Freund, der elitäre Mist den du grad von dir gegeben hast ist mir Latte.

    • Du hast vollkommen recht. Um einmal ein Beispiel aus dem Tennis zu bringen (da ist die Wahrnehmung nicht so vorbelastet), es gibt den klassischen Tennislehrer. Der wartet im Büro, bis ein Kunde kommt und eine Tennisstunde bucht. Dann gibt es noch die Roger Federers, das sind angefressene Spieler, die alles tun um besser zu werden. Irgendwann schlagen sie ein und machen dann die grosse Kohle mit dem Gewinn von grossen Turnieren, sind also auch „Profis“ geworden.

      Frage: Wer ist jetzt wohl der bessere Tennisspieler? Klarer Fall, oder? Roger Federer wäre übrigens auch auf einer anderen Tennisschlägermarke die Nr. 1 geworden!

    • MplusM 15. Februar 2018 um 14:56 Uhr
      „Ist ja langsam unerträglich wieviel Möchtegern „Profifotografen“ sich in diesen NEWS & GERÜCHTE Forum tummeln. Merke: Nicht jeder der Hochzeitsfotos oder ähnliches knipst ist hat eine Ahnung von Fotografie und deren Arbeitsutensilien.“

      Die Kunden werden’s ihm dann sicher danken, wenn er keine Ahnung hat … LOL

      daniel 15. Februar 2018 um 19:58 Uhr
      „mit deinen worten hast du dich ja gerade selbst ins abseits geschossen. 😉
      ich glaube nicht, daß einem profi die ausrüstung völlig egal ist.“

      Selbstredend nicht. Hochzeitsfotografen haben weltweit fast alle dasselbe Equipment: Vollformat-DSLRs von Canon oder Nikon, selten auch Sony A99/A99II, mit 16-35 mm f/2.8, 24-70 mm f/2.8, 70-200 mm f/2.8. Egal ob in Deutschland oder Russland oder den USA oder Brasilien, die wissen genau, welches „the tools of the trade“ sind.

    • Jub, dass Video ist gut gemacht.

      Was die Sigmas angeht: Steelsring hat nen Adapter im Programm der den Anschluss gestatten würde. Der ist aber noch nicht „offen“ verfügbar.
      Gerade für Filmer für Sima 18-35mm und 50-100mm natürlich spannend, wenn man sich die vergleichbaren „Filmlinsen“ anschaut.

      Krass zu sehen wie leistungsstark der IBIS ist. Batterie war schon immer nen Thema und wirds auch noch ne Weile sein. Andererseits, wenn selbst Sony es auf die Kirsche bekommt, A9 / A7RIII deutlich bessere Akkus zu verpassen, sehe ich gute Chancen das Fuji bei Ihrem sehr gutem Kundengehör da auch stark dran arbeiten. Vielleicht mit der X-T3.

      Ich find die H1 spannend… ich werd sie bei Gelegenheit einfach mal testen.

      • Stimmt, testen ist nie verkehrt.

        Tony hats wirklich 2x dezitiert erwähnt.

        Möchte gern Profi Kameras für irgendwas mit Untermotorisierung sind k……, ähh nicht so gut.
        Und das Sport und Wildlife Thema lässt er auch nicht unerwähnt.

        Das die Drehräder was haben steht ausser Frage, nur nutzt sich das schnell ab wie ich finde.

        Ich liebe Tony Northrup.
        Wenn ich das sage was er sagt, schimpfen mich alle. ;-))

      • Nen Profi nimmt das Tool was zu ihm passt. Wenn man als Allrounder unterwegs ist, ist Fuji da keine schlechte Wahl. Nen Cropsensor ist lange kein Ausschlusskritierium mehr, schon garnicht mit den lichtstarken Primes. Die Basiskritik an den Zooms ist richtig, aber da widerrum gegengefragt: wie groß sollen die denn werden? Ich hab mit beiden Sigmas schon gearbeitet und die gehen beide eher in Richtung 100-400mm bei der Fuji. Gut das 18-35 von mir aus 50-140mm. Mehr Licht braucht halt mehr Glas.
        Will ich Highend Auflösung und Bayersensor, brauch ich halt ne GFX, oder muss im Kleinbildlager stöbern.

        Bin ich dedizierter Wildlife- / Sportfotograf und zwar professionell werd ich mich alleine wegen Speed und Linsen wohl eher bei Canon / Nikon aufhalten, vielleicht noch Sony mit A9 /A7 RIII.

        Brauch ich das aber nicht und will ne geile Bedienung, top Gläser und das ganze für nen mehr als faires Preis-Leistungsverhältnis ist Fuji ne feine Sache.
        Durch das kommende 200mm F2 und das 8-16mm F2.8 ist Fuji Glastechnisch insgesamt sehr gut aufgestellt. Gerade wenn ich da im Vergleich mal zu Sony rüberschiele, wo man wenn man akzeptables Glas will mal eben nen Kleinwagen an Geld lassen soll, oder auf Adapterlösungen angewiesen ist.

        Für mich persönlich nutzen sich die Drehräder nicht ab. Ich liebe nicht nur fotografieren, sondern eben auch das „mit der Fuji“ fotografieren. Das geht mit dem Shuttersound los und über die Drehräder weiter. Ich hatte heute auf der Arbeit heute ne große Kleinbild Nikon in der Hand und bin bei der frickeligen Bedienung fast durchgedreht.
        Das ist natürlich alles Geschmackssache.

        Das perfekte Kamerasystem gibts eh ned… da kann ich ja gleich nach der perfekten Frau suchen. ;o)

      • Ich hätte dir schon fast wieder ein bisschen widersprochen Sebastian, aber der letzte Absatz hats ausgemacht.

        Wir verstehen uns ;-)).

    • Hast Du mal auf „download original“ geklickt? Ich finde da jetzt offen gesagt nix unscharfes (hab mir mal 3 rausgesucht).
      Macht ja technisch auch wenig Sinn beim gleichen Sensor und Auflösung.

      • Ja ich hab mir JPGs und RAFs runtergeladen. Aber es kann auch am Vorserienmodell oder an der Objektivkombination liegen.
        Ich warte auf die Fotos, die Gordon Laing hochlädt. Der Typ holt aus jeder Kamera das technisch Beste raus – weiß nicht, wie er das macht.

  • mit sicherheit eine interessante kamera. hier war ja auch nicht gerade wenig an einträgen zu lesen.

    daß fuji nun den stabi hat, gefällt mir sehr gut. wenn dadurch die kamera größer geworden ist, mag ich das wieder nicht so sehr. vor allem das kompakte hat mir an der fuji-reihe so gut gefallen, obwohl ein aps-c-sensor eingesetzt ist. die x-t10/x-t20 hat eine sehr gute größe. die x-t1 war für mich auch noch akzeptabel. leider wurde mir die x-t2 dann zu groß. warum haben die kameras nur immer ein wachstum? ich jedenfalls hoffe, daß die x-t30 einen stabi hat und dabei nicht größer wird. das dann noch mit spritzwasserschutz… aber was solls. auf den verzichte ich, so lange die kamera so kompakt und leicht bleibt.

    es reden auch immer sehr viele über große hände und kleine kameras. ich habe verdammt große hände und trotzdem ist mir die x-t10 im rucksack lieber als ein doppelt so großer und doppelt so schwerer trümmer. 😉

    ein traum von mir an fuji. eine x-e4 mit schwenkbarem display und bildstabi ohne größer als die x-e3 zu werden. das display kann von mir aus auch kleiner sein. es ist sowieso nur dafür da um zu sehen, ob ich das im bild habe, was ich im bild haben möchte.

    • Hallo daniel, was Deinen Wunsch betrifft, Du wirst es ncht glauben, diese Kamera existiert bereits, allerdings nicht von Fuji, aber von Panasonic. SIe nennt sich G81, ist kaum grösser als die X-e3, hat aber Spritzwasserschutz, erstklassigen internen Stabi, schwenk- und nicht nur kippbares Display, grossen EVF, ist ergonomisch sehr angenehm obwohl kompakt und leicht, ausreichend schnelle Serienbildaufnahme, klasse Videomöglichkeiten ….. habe ich noch etwas vergessen? Achja, ist sogar deutlich günstiger als die x-e3. Einziger Nachteil, ist mFT und nicht mit APS-C ausgerüstet, was aber nach meiner Erfahrung in sehr vielen Fotosituation und in Videosituation schon praktisch gar nicht ins Gewicht fällt.

      P.S.: Weil das ja hier so thematisiert wird, eine Batterieladung hält überraschend lange durch und gute und kompatible Fremdakkus gibt es für sehr geringes Geld. Habe immer ein oder zwei dabei obwohl ich meistens mit einer Ladung über die Runden komme. Die Dinger sind so klein und unauffällig, dass ich regelmässig vergesse sie nach dem Fotografieren wieder aus der Hosen- oder Jackentasche herauszunehmen.

      • Servus Thomas,
        auch ich als aktiver Fujianwender benutze Akkus von Fremdherstellern ohne Probleme😳 und scheinbar gibt es auch kein Thema im X Forum wo Seitenlang darüber geweint wird aber dies ist ein Phänomen bei Markenübergreifenden Foren. Desweiteren ist der Akku in fast allen Modellen verwendbar und es muss nicht immer was „Neues“ angeschafft werden. Ich glaube, hier im Forum, auch noch nie von einen aktiven Fujianer gelesen zu haben „ juhu unsere Akkus sind die Besten“ das können andere Experten wirklich viel besser 🤫
        Zum Thema Video, da kann ich Dir sagen….“ ich habe keine Ahnung“ weiß aber das Panasonic da ganz weit vorne ist aber wie gesagt das ist ein Thema welches mich nicht interessiert. Mir ist nur aufgefallen das die Fuji XH1 im Vergleich zur XT2 zusätzlich noch Cine 4K beherrscht.
        Was APS und mFT angeht, würde es Fuji nicht geben so wäre ich bei Olympus gelandet….ich bin nicht auf der Suche des Heiligen Kleinbildformates 📸

      • hallo thomas,
        die g81 ist mir bekannt. sie ist auch sicher eine gute kamera. aber was mir besonders wichtig war bei der auswahl meiner kamera, erstklassige objektive, tiefenschärfe und stark bei schwachem licht. das ganze bei einem kleinen und leichten gehäuse. dazu kommt, daß damals die g70 zur verfügung stand.

        also, zunächst ist die x-e3 kleiner als die g81, was für mich schon ein klarer vorteil ist. hier verzichte ich auch gerne auf die abdichtung, wenn ich dafür kompakter haben kann. die erstklassigen objektive sind bei fuji einfach günstiger als bei panasonic und co. außerdem haben wir hier auch den besseren kropfaktor die lichtstärke betreffend. dazu kommt auch noch, daß mft bei weitem noch nicht die qualität in höheren iso-werten hat. da ich mit vorliebe unter anderem auch schlösser und burgen photographiere, bin ich für jedes bisschen licht dankbar.

        dadurch, daß damals auch gerade die x-e2 auf dem markt war, und mir neben dem kippbaren bildschirm auch die direktwahl (iso und belichtungszeit) fehlte, war für mich die entscheidung klar die x-t10. ich habe es nicht eine sekunde bereut.

        mft ist ein tolles system, wenn man auf tiefenschärfe und lichtstärke verzichten kann. für sportaufnahmen und video bisher auch klar im vorteil gegenüber fuji. aber wenn es dunkel wird ist fuji der klare gewinner.

      • Daniel

        Was erzählst du da wieder für einen Senf? MFT generiert mehr Schärfentiefe (und nicht Tiefenschärfe) als APS-C bei gleicher Blende. Und wenn es dunkel ist, sind vielleicht noch die GFX 50S, aber auch alle anderen Mittel- und Vollformatkameras die klaren Gewinner.

      • Also ich habe schon genügend LowLight Aufnahmen von Olympus gesehen und finde da nichts schlechter oder besser, in meinen Augen ein ganz tolles Kamerasystem 👍….kommt halt immer darauf an welche Schwerpunkte man hat

      • Mirko

        Für die allermeisten Anwendungen ist die Olympus ein tolles Kamerasystem. Ich hätte sogar die Gelegenheit, das Spitzenmodell einen Monat lang gratis zu testen. Aber ich kann mich einfach nicht anfreunden mit dem MFT-Format. Ich sehe ja schon, dass bei diffusem Licht die sehr gelobte APS-C Kamera D500 hinter der VF D750 zurückbleibt. Die BQ ist einfach besser und das Rauschen etwas geringer. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass einfach mehr Licht auf den Sensor einer VF Kamera einfällt und so mehr Details gezeichnet werden. Ich fotografiere jetzt digital mit APS-C seit 6 Jahren und mit VF seit 3 Jahren, deshalb kann ich das sehr gut beurteilen. Denn ich fotografiere praktisch jeden Tag.

      • Rolf,
        vielleicht habe ich gerade einen Denkfehler im System 🤯
        aber nehmen wir mal an, ich habe eine Oly und mache eine Aufnahme mit 50mm f 4.0 Verschlusszeit x und nun möchte selbiges im KB Format nachstellen. Dafür bräuchte ich 100mm wegen Blickwinkel, Blende 8 wegen Schärfentiefe und möglicherweise müsste ich auch schon die ISO erhöhen um bei der gleichen Verschlusszeit bleiben zu können. (welches kein Problem darstellt)
        Wenn ich natürlich ISO 1600 vs ISO 1600 vergleiche zieht natürlich mFT den kürzeren

      • Hallo Daniel,

        ich möchte gar nicht in die Diskussion einsteigen welches System besser oder schlechter ist, zumal mit (fast) jeder Neuerscheinung die Hersteller der unterschiedlichen Systeme sich gegenseitig annähern. Wer mit mFT Low-Light fotografieren will, hat nun mit der G9 und der GH5s echte Verbesserungen gegenüber früher, zumindest wenn man den Tests und Reviews Glauben schenken darf. Persönlich habe ich das noch nicht testen können. Ebenso hat Fuji damit begonnen, den Vorteil anderer durch ihren IBIS zu neutralisieren. Was die Preise, auch der guten mFT-Objektive angeht, habe ich die Ansicht, es verhält sich eher umgekehrt.

        Wenn Du so grossen Wert auf Kompaktheit legst und auf Spritzwasserschutz und andere Eigenschaften verzichten kannst, weil sie für Dich sekundär sind, dann wäre die GX80 das ideale Vergleichsobjekt zur E3, immerhin mit kippbarem Display, Dual I.S. und ebenfalls Rangefinder-Format. Die Low-Light Eigenschaften der E3 kenne ich nicht, mag sein, dass das ein entscheidender Vorteil der Fuji ist, alleine der Theorie nach wird das wohl aufgrund des APS-C Sensors stimmen. Wenn es aber um dieses Kriterium geht, dann würde ich mich eher bei VF und insbesondere bei VF umschauen. APS-C kann im Vergleich dazu dann auch wieder nur ein Kompromiss sein. Da es DIE bezahlbare Eierlegendewollmichsau nicht gibt, bleibt einem ohnehin nichts anderes übrig, als bei der Auswahl einen Kompromiss einzugehen und für bestimmte Stärken einer Kamera bestimmte Schwächen hinzunehmen. Das war auch bei meiner Entscheidung der Fall, für Low-Light war ich bereits ausreichend ausgerüstet, weshalb ich diese Schwäche der mFTs in Kauf nehmen konnte, um die meiner Ansicht nach Stärken des mFT-Systems zu erhalten. Ich hatte mich aber letztendlich zwischen der XT-20 und der G81 entschieden und wäre vermutlich auch bei Fuji gelandet, gäbe es mFT nicht.

        Ich sehe es deshalb wie es Mirko schrieb, es kommt halt darauf an, welche Schwerpunkte man hat.

      • Mirko

        Du siehst das eigentlich schon richtig. Deshalb sage ich bei den meisten Anwendungen. Wenn du Landschaftsaufnahmen oder ähnliches machst, hast du recht, solange du mit der ISO nicht rauf musst, ist die Olympus sicher top. Und dass ich bei VF mehr abblenden muss, um mehr Schärfentiefe zu erreichen (dies im Gegensatz zur Behauptung von Daniel oben), ist auch richtig. Aber eben auch kein wirkliches Problem, da ich bei VF ruhig bis Blende 16 gehen kann, ohne in eine grosse Beugungsunschärfe zu gelangen (bei APS-C ca. Blende 11). Aber bei Blende 16 ist in der Regel alles von vorne bis hinten scharf, wenn ich keinen extrem nahen Vordergrund habe und auf die hyperfokale Distanz fokussiere. Die Probleme tauchen aber auf, wenn bewegte Dinge im Motiv vorkommen, z.B. in der Abenddämmerung das Laub der Bäume, das sich im Wind bewegt. Wenn man das nicht als gestalterisches Mittel nutzen möchte und alles scharf haben will, bleibt einem nichts anderes übrig, als die ISO zu erhöhen, da die Blende fix ist und eine kurze Verschlusszeit nötig ist.

        Als Naturfotograf bewege ich mich eben oft in solchen Extremsituationen und nehme je nach Thema des Ausflugs die entsprechende Ausrüstung mit. Bei der Makrofotografie tagsüber z.B. fotografiere ich aber auch sehr gerne mit APS-C, und Wildlife sowieso, ausser eben abends im schönen Licht, da greife ich dann wieder zur Vollformat.

      • Rolf,
        na Gott sei Dank lag ich trotz drei Bier und einen japanischen Whisky noch nicht völlig daneben 🍻🥃😂
        Der Thomas hatte es ja schön gesagt, wo das eine System seine Vorzüge hat setzt er es gezielt ein.

      • @rofl calr,
        so langsam gehst du mir mit deiner art auf andere einzugehen tierig auf den zeiger. ich meinte eine tiefenunschärfe. schärfentiefe und tiefenschärfe ist mir sowas von latte. ganz ehrlich. ich will überhaupt keine gespräche mehr mit dir hier führen, wenn du deine art nicht änderst.

        ja natürlich sind größere sensoren bei schlechterem licht die größeren gewinner, aber ich will keinen riesen klotz mit gigantischen objektiven mit mir herum schleppen. und der für mich ideale gewählte komprimiss ist aps-c, da wir hier mit iso-werten von 6400 bei fuji problemlos hervorragende bildergebnisse erziehlen können.

        mir geht es auch nicht darum, daß ich bei schlechtem licht gute bilder machen will. das geht mit nahezu jeder systemkamera die man heute erwerben kann. ich will bei schlechtem licht gute bewegungsscharfe bilder machen, ohne einen blitz einsetzen zu müssen. das heißt, zwei kerzen brennen im zimmer und trotzdem kann ich die menschen photographieren, ohne daß sie gleich zu einem haufen pixelmatsch werden, weil sie die augen auf und zu gemacht haben. und nein, dafür ist mft nicht geeignet. tut mir leid, dem ist aber so. außerdem ist die gx80 nicht wirklich kleiner als die x-e3.

        gx80 12,2 x 4,4 x 7cm
        x-e3 12,13 x 4,27 x 7,39cm

        ich kann es anscheinend nicht oft genug sagen, da sich hier immer jemand auf den schlips getreten fühlt. leute, jedes system hat sein für und wieder. ich will hier keines schlecht reden, hebe aber gerne die fähigkeite die mir bei den systemen auffallen hervor.

      • @Daniel

        Bei Vollformat geht es nicht nur um den Vorteil bei schlechtem Licht.

        Ich kann damit auch viel besser freistellen und das macht vor allem bei Wildlife einen riesen Unterschied aus.
        Hier ist jede Blende wichtig.

        Nicht umsonst kostet bei einem zB 500 mm Objektiv der Unterschied zwischen F4 und F5.6 einige tausend Euro.

        Aber sonst gebe ich dir völlig recht, von der Bildqualität her gibt es zwischen Vollformat und APS-C nur mehr sehr geringe Unterschiede bei gleicher Megapixelanzahl der Sensoren.

      • @herbert, das stimmt. für die wildlife photographie fehlt mir zwar die gedult, aber auf grund der freistellmöglichkeiten photographiere ich auch noch sehr gerne analog komplett ohne digitale unterstützung. nur eingebauter lichtmesser. back to the roots. 😉

  • Was hier noch niemand erwähnt hat ist der noch immer fehlende Kopfhörerausgang.
    In einer auf Video getrimmten Kamera.
    Toll.
    Natürlich werden jetzt wieder einige sagen: „ja aber den Kopfhörerausgang bekommt man doch mit dem Batteriegriff“.
    OK, stimmt.
    Dann soll aber Fuji einmal so ehrlich sein und diesen Griff gleich fix verbauen wie bei einer D5 oder 1DX.
    Wie soll man bitte eine Videokamera im Profibereich ohne Kopfhörerausgang hinnehmen?
    Das ist nichts anderes als künstliches Preisdrücken fürs Werbeplakat.

    Fakt ist, diese Kamera wird, wenn wirklich für Video genutzt EUR 2.200,00 kosten und ist somit mit Abstand die teuerste Kamera unterhalb Vollformat.
    Eigentlich sogar teurer als die Hälfte der Vollformater.

    Das ist mir ein bisschen zu viel Geld für die Nachteile die man in Kauf nehmen muss.
    Ich will ja nicht auch noch auf den Akkus herumreiten.
    Nur ist es halt so, dass die Fuji Akkus gerade einmal 20% stärker sind als die Alten von Sony.
    Sony wird dafür zerrissen, bei Fuji ist das in Ordnung.
    Komische Welt.

    • ich kenne mich mit videographie nicht aus. aber warum dann überhaupt einen zwitter kaufen wenn man filmen will? die panasonic ht-x1000 ist eine reine videokamera und kostet am 16. februar 2018 gerade mal schlappe 1889,-€ in der bucht. semi-prof wohl gemerkt. dazu noch eine kleine spiegelreflex für die übrigen 300,-€ und man ist voll ausgestattet. 😉

  • Guten Morgen Allersteits

    Ich möchte hier ja nicht unbedingt auf den „Fuji-Kritisierzug“ aufspringen, nur wurde hier leider noch etwas wichtiges vergessen zu erwähnen.

    Im 4k Video Modus hat Fuji leider noch immer einen crop von 1,17 und lest somit nicht den ganzen Sensor aus.
    Das ist 2018 schon sehr enttäuschend.

    Sony und sogar Nikon haben Ende letzten Jahres Kameras veröffentlicht die für 4k den gesamten Vollformat Sensor auslesen.
    Vollformat….
    Fuji schafft das nicht einmal bei APS-C – da kann man sich nur wundern.

    Leider ist es so, dass diese für Video angepriesene APS-C Kamera im 4k Bereich schon eher eine MFT Kamera ist.
    Mit den schon erwähnten Nachteilen gegenüber den aktuellen MFT Kameras stellt diese X-H1 somit für mich – ausser beim Preis – keine ernstzunehmende Alternative dar.

    Meiner Meinung nach hat Fuji bei der X-H1 kräftig daneben gegriffen.

    • Wenn man bedenkt, dass man eine A6500 – die Video mit 6k aufnimmt, dann auf 4k runterrechnet und selbstverständlich den ganzen APS-C Sensor ausliest – mit Batteriegriff in der Bucht jetzt schon für gut 1100,00 erhältlich ist, dann kann einem schon schwindlig werden.

      Für die X-H1 bei weniger Leistung doppelt soviel Geld zahlen?

      Die A6500 ist übrigens schon 1,5 Jahre alt – hier zeigt sich der enorme technische Rückstand den Fuji hat.

      Über die perfekten Allround Kameras von Panasonic (G9, GH5) und Olympus (OMD EM 1 MII) brauchen wir erst gar nicht diskutieren.
      Obwohl auch die billiger sind.
      Von der Technik die bei diesen Kameras verbaut ist (zB Pixelshift) werden wir bei Fuji erst in ein paar Jahren hören.

    • Vielleicht hab ich ja was falsch verstanden, aber ich dachte eigentlich, dass es sich bei der X-H1 um eine Fotokamera mit Videofunktion handelt, und nicht um eine Videokamera mit Foto-Funktion…?

      Sorry, aber alleine die Tatsache dass die maximale Aufnahmedauer aus zolltechnischen Gründen bei unter 30 minuten liegt zeigt ja, dass sie nicht in erster Linie eine Fotokamera sein soll. Das Filmen ist lediglich eine Zusatzfunktion. Da muss man meiner bescheidenen Meinung nach nicht unbedingt alle möglichen Film-Features implementiert haben, wie z.B. der erwähnte Kopfhörer-Ausgang, den es nur am Battergriff gibt. Wer damit trotzdem „seriös“ filmen will, der braucht ja sowieso noch deutlich mehr Equipment, wie z.B. einen Gimbal (sorry, IBIS mag beim Filmen zwar nett sein, aber ist sowas von meilenweit davon entfernt einen Gimbal zu ersetzen), externes Zusatzmikrofon, usw.

      Natürlich muss man heute die Film-Qualitäten einer Fotokamera ebenfalls in Betracht ziehen (für mich spielt das überhaupt keine Rolle, da ich ausschliesslich mit Extra-Videokamera filme), aber die Gewichtung sollte schon stimmen: Es ist in erster Linie eine *Foto*-Kamera. Da kann man nicht von einem Fehlgriff reden, weil es beim *Filmen* einige kleinere Einschränkungen gibt.