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Fuji X-H1: Neues APS-C-Flaggschiff mit IBIS offiziell vorgestellt

Fujifilm präsentiert mit der X-H1 ein neues APS-C-Flaggschiff, welches mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator, einem verbesserten Autofokus und einem massiveren Gehäuse punkten soll.

Fuji X-H1 mit IBIS und verbessertem AF

Fuji erweitert das eigene Portfolio um ein neues Flaggschiff, welches sich neben der X-T2 und der X-Pro2 positioniert und im Vergleich zu diesen beiden Kameras mit einigen Verbesserungen punktet. Neu sind beispielsweise der 5-Achsen-Bildstabilisator, der verbesserte Autofokus und das robustere Gehäuse, gleichzeitig wird aber auch viel Technik von der X-T2 übernommen.

Sensor und Prozessor der Fujifilm X-H1 sind alte Bekannte, es handelt sich nämlich um den 24-Megapixel-Sensor und den X Prozessor Pro, den wir bereits von der X-T2 kennen. Neu ist allerdings, dass der Sensor erstmals bei Fujifilm beweglich gelagert ist. Diese kamerainterne 5-Achen-Bildstabilisierung ermöglicht bis zu 5,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ohne Verwackler.

Dass Fujifilm in regelmäßigen Abständen am Algorithmus des Autofokus schraubt, kennt man als Fuji Kunde bereits. Auch im Falle der X-H1 hat der Hersteller wieder leicht nachgebessert, konkret sollen Geschwindigkeit und Genauigkeit des Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen verbessert worden sein. Es ist von einer Verbesserung um etwa 1,5 Blendenstufen die Rede.

Touchdisplay, neuer EVF und 4K-Videos

In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die Fuji X-H1 bis zu 11 Bilder pro Sekunde, die Verschlusszeiten erstrecken sich von 1/8.000 bis 30 Sekunden. Im Bulb-Modus sind auch Belichtungszeiten von bis zu 60 Minuten möglich. Darüber hinaus hat Fujifilm einen elektronischen ersten Verschlussvorhang integriert, zudem sollen die Vibrationen extrem reduziert worden sein.

Das Display der Fujifilm X-H1 kann in drei Richtungen gekippt bzw. geschwenkt werden, ist 3 Zoll groß und reagiert nun auch auf Berührungen. Zusätzlich implementiert Fujifilm auch ein kleines Schulterdisplay auf der Oberseite der Kamera, von dem aus die wichtigsten Aufnahmeparameter jederzeit erfasst werden können. Verbessert wurde auch der elektronische Sucher, der nun mit einer Auflösung von satten 3,69 Millionen Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 100 fps bei einer 0,75-fachen Vergrößerung arbeitet.

Die Fuji X-H1 bringt als erste Kamera der X-Serie den ETERNA-Filmsimultationsmodus mit, außerdem lassen sich Videos mit einer hohen Bitrate von 200 MBit/s aufzeichnen. Ansonsten werden maximal 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet, auch F-Log- und Timecode-Aufzeichnungen sind möglich. Dank einer verbesserten Kühlung des Prozessors und einer höheren Taktung wurde die maximale Aufnahmezeit außerdem von 15 auf 20 Minunten bei Full-HD-Videos und von 10 auf 15 Minuten bei 4K-Videos verlängert.

Größeres und robusteres Gehäuse

Um 25 Prozent hat Fujifim das Gehäuse der X-H1 im Vergleich zur X-T2 verstärkt. Das macht sich natürlich auch beim Gewicht und bei den Abmessungen bemerkbar, hier bringt es die X-H1 auf 673 Gramm bei 140mm x 97mm x 86mm. Zum Vergleich: Die X-T2 bringt etwa 170 Gramm weniger auf die Waage, bei Abmessungen von 133mm x 92mm x 49mm.

Zu den weiteren technischen Daten der Fuji X-H1 gehören:

  • WLAN und Bluetooth
  • Akkulaufzeit von 310 Bildern
  • Rad für die Belichtungskorrektur entfällt
  • Zwei SD-Karten-Slots (UHS II)

Preis, Vorbestellungen bereits möglich

Ab März 2018 soll die Fuji X-H1 zum Preis von 1.900 Euro verfügbar sein. Fujifilm wird auch ein Kit mit dem XF 16-55mm f/2.8 R LM anbieten, der Preis wird hier 2.900 Euro betragen. Zudem kann optional der Batteriegriff VBP-XH1 für 300 Euro hinzugekauft werden, dieser erhöht die Akkulaufzeit von 310 auf 900 Bilder.

Die Fujifilm X-H1 kann schon jetzt in Deutschland bei calumetphoto.de vorbestellt werden:

Was ist eure Meinung zur neuen Fuji X-H1?

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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