Fujifilm Kameras

Fuji X-Pro3 offiziell angekündigt, verstecktes Display bestätigt

Fujifilm hat offiziell die X-Pro3 für Ende Oktober in Aussicht gestellt. Einige technische Daten wie das versteckte Display wurden ebenfalls bestätigt.

Fujifilm X-Pro3 Präsentation

Im Grunde war es ein offenes Geheimnis, dass Fujifilm im Oktober 2019 die neue X-Pro3 präsentieren möchte. In den letzten Tagen und Wochen waren bereits diverse Informationen und Leaks im Umlauf, deshalb hat sich Fujifilm vermutlich gedacht, dass sie auch schon mal ein paar offizielle Informationen herausrücken können.

Und das haben sie auch getan, auf der Fujifilm X Summit in Tokio nämlich. Dort wurde die Fuji X-Pro3 gestern erstmals gezeigt und es wurde die offizielle und finale Präsentation der neuen DSLM für den 23. bzw. 24. Oktober angekündigt.

Doch nicht nur das, Fujifilm hat auch bereits einige technische Daten und Merkmale der X-Pro3 vorgestellt, die wir hier der Reihen ach durchgehen wollen.

Hybrid-Sucher deutlich verbessert

Zunächst einmal spricht Fujifilm davon, dass sie den Hybrid-Sucher – also das Alleinstellungsmerkmal der Reihe – in vielerlei Hinsicht verbessert haben wollen. Sowohl der elektronische Sucher als auch der optische Sucher wurden rundum erneuert und sollen unter anderem mit einer höheren Auflösung, mehr Kontrasten, einer höheren Bildwiederholrate, weniger Verzerrungen, einem größeren Betrachtungswinkel und einem klareren Bild überzeugen.

Verstecktes Display bestätigt

Die größte Neuerung der Fuji X-Pro3 dürfte das versteckte Display sein. Über dieses neuartige Konzept hatten wir bereits in diesem Artikel vor einiger Zeit gesprochen und nun wurden die Gerüchte tatsächlich bestätigt.

Die Fuji X-Pro3 wird in ihrer „Grundstellung“ lediglich ein kleines Display auf der Rückseite anbieten, das von der Größe und Art her vergleichbar mit einem Schulterdisplay auf der Oberseite einer Kamera ist. Auf dem kleinen Display können die wichtigsten Kameraeinstellungen und der ausgewählte Filmsimulationsmodus angezeigt werden:

Der „richtige“ Bildschirm versteckt sich hinter dem kleinen Display und kann ausschließlich dann genutzt werden, wenn man die Rückseite der Fuji X-Pro3 nach unten klappt (wohl um bis zu 180 Grad):

Das große Display wird ausschließlich in dieser heruntergeklappten Position sichtbar sein, es ist nicht möglich, irgendetwas zu drehen und das große Display als gewöhnliches Standard-Display zu nutzen.

Gehäuse aus Titan

Das Gehäuse der Fuji X-Pro3 wird aus Titan gefertigt werden, was laut Fujifilm eine große Herausforderung war, da sich Titan schlechter bearbeiten lässt als andere Metalle. Doch der Aufwand soll sich lohnen, denn die X-Pro3 wird damit nicht nur robuster und hochwertiger, sondern auch leichter.

Die Kamera soll in drei verschiedenen Farben auf den Markt kommen, Schwarz, DURA Schwarz und DURA Silber:

Neuer Filmsimulationsmodus

Zu guter Letzt wurde noch ein neuer Filmsimulationsmodus für die X-Pro3 angekündigt, der inzwischen zehnte für die Fuji Kameras. Es handelt sich um den „Classic Negative“, der vom Stil her an den Fujicolor Superia erinnern soll.

Was haltet ihr bisher von der Fuji X-Pro3?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

121 Kommentare

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  • Version DURA Black und DURA Silver gefallen mir, das Display wird wieder die Gemüter erhitzen…ich persönlich hätte kein Problem damit alles wichtige wird mir angezeigt, für den der „knips & gleich checken muss“ wird sich damit nicht anfreunden können 📸

  • Hallo Mark, das ist keine Abwandlung des Schulterdisplays! Die Älteren unter uns erinnern sich an analoge SLRs und Kompaktkameras, die an der Rückseite ein kleines Fach zur Aufnahme eines Ausrisses der Filmschachtel hatten. So konnte man immer wissen, welcher Film eingelegt ist. Fuji hat das sehr hübsch nachgestellt und wenn sie auch nicht den Mut hatten auf den LCD ganz zu verzichten, haben sie doch hier eine ansprechende Lösung gefunden.

    • Hallo Richard! Das weiß ich, auch wenn ich nicht in analogen Zeiten groß geworden bin 😉 Ich meinte einfach dass es nach heutigem Stand der Technik mit einem Schulterdisplay von anderen (modernen) Kameras vergleichbar ist.

    • @Richard

      Dieses kleine Display zum schnell mal prüfen ob das Bild ok ist, ist eine super Idee um etwas weniger Energie zu verbrauchen und somit bei gleicher Batteriegrösse mehr Fotos schiessen zu können. Insgesamt gefallen mir die Fujis sehr gut, sind mMn die schönsten Kameras, aber ich stehe halt nicht auf APS-C. Mittelformat wäre natürlich interessant, aber neben meinen anderen Hobbys kann und will ich mir das nicht leisten. Hier im Forum ist nur Alfred einer der Glücklichen, die sich die nächsten 10 Jahre keine Gedanken über Neuentwicklungen machen müssen.

  • Sehr mutige, tolle und vor allem vorbildliche Präsentation!
    So muss es sein!

    Daran sollten sich alle anderen Hersteller orientieren!
    Kontakt zu Kaufinteressenten und Fotografen sollte zukünftig genauso von allen umgesetzt werden. Bravo Fuji!

    Ich brauchte noch nie eine Streetkamera und ein 75 mm schon 2x nicht – die PenF ist ja anscheinend gescheitert – die XPro hat mehr zu bieten und Titan zu realisieren um auch zukünftig hohe Preisforderungen zu realisieren ist clever – aber so lange Prozessor u Sensor nicht getauscht werden können und der Akku so schwachbrüstig ist – eher ein inkonsequentes Unterfangen.
    Und von Datenschutz und SocialMedia hat fuji wohl auch noch nie gehört – denn beides hat praktisch die Streetfotografie mit Menschen getötet.
    Heimliches ablichten und nachher um Erlaubnis winseln ist blöd.

    Bin gespannt wann NIKON und Co mit Titan kommen!

    • Die Präsentation von Fuji fand ich auch sehr ansprechend, alles ganz ruhig und wenig Schaumschlägerei, dafür absolut informativ.

      Was das Problem mit dem Datenschutz betrifft, zum einen darf ich ablichten was ich will, solange ich es nicht veröffentliche und viele Amateurfotografen werden die Fotos nicht veröffentlichen. Zum anderen besteht das Problem mit dem Datenschutz im wesentlichen nur innerhalb der EU, die sich für Streetfotografie sehr gut eignende X-Pro 3 ist aber eine Kamera für den Weltmarkt.

  • also ich werde mir die kamera nicht leisten können, aber mir gefällt sie sehr gut. ich hatte immer gehofft, daß so etwas in einer günstigeren untergebracht wird. aber das wird dann jetzt den teuren kameras vorbehalten sein. reines photographien ohne ablenkung von unwichtigen und das photo aus der hüfte ist noch immer möglich. vielleicht bin ich der einzige, aber ich bin begeistert. allerdings hoffe ich, daß das display noch ein klein wenig weiter gedreht werden kann, damit ich auch ein photo über kopf machen könnte.
    es komme ja schließlich auch viele andere neuerungen in die kamera. leider ist mein english nicht so überragend, daß ich bei der präsentation nicht alles verstanden hatte. aber wenn ich das richtig verstand, gibt es nun auch hdr in der fuji. ich freue mich schon auf die endgültige präsentation.

    • Daniel, ich habe noch gut 1,5 Jahre Zeit mit der Entscheidung Leica oder Xpro (die mir gefällt) bis dahin sehe ich ja was Meyer Görlitz auf die Beine gestellt hat oder eben nicht oder Voigtländer bis dahin x Mount anbietet….wer weiß das schon

      • im fall der fälle passt leica mit dem passenden adapter ja auch auf fuji. 😉
        aber die wahl wird sicher nicht einfach. ein tatsächlicher messsucher ist ja auch was feines. das fehlt der fuji leider.

  • Nett, aber reizt mich nicht wirklich bis jetzt.
    Das Display finde ich unnötig, alle Einstellungen lassen sich an den Rädern ablesen, die Anzeige für die Filmsimulation macht nur dann Sinn wenn man kein RAW fotografiert.
    Was gut klingt ist das Display, welches definitiv besser werden musste. Das Gehäuse klingt auch gut, Wasser- und Staubabgedichtet wird es wohl auch sein.

    Der AF wird wohl einiges von der XT3 bekommen, das ist zumindest teilweise ein MUSS. Was für mich die Kamera reizvoll werden lassen würde, wären mehr MP. Das fände ich sinnvoll, ansonsten ist die Kamera wenig spannend. Irgendwas zwischen 35MP und 40MP wäre ein Ausrufezeichen an alle.

      • 35 -40MP beim APSC-Sensor entsprechen flächenmässig etwa dem Vierfachen beim KB-Sensor. Und selbst die GFX hat „nur“ 💯 MP…

      • Verstehe ich dennoch nicht was du sagen möchtest?

        Ich bin davon überzeugt das es technisch möglich ist 35-40MP auf den Sensor zu legen. Gerade in Anbetracht das Canon an über 80MP für VF bastelt.

        Ich fände die Kamera mit einem derartigen Sensor interessant.
        Oder aber ähnlich wie bei der A7s. Weniger MP, dafür mehr ISO Leistung. 16-20MP reichen prinzipiell auch aus. Dafür aber ein ISO Bereich von 100 – 200.000. das wäre ne Ansage.

      • @Maratony
        Je mehr Pixel umso umfangreicher müssen die Maßnahmen zur Rauschunterdrückung bei High-ISO werden. Ich rede da von 6400 oder 12800. Gleichzeitig darf es auch keine Farb- oder Kontrastverschiebungen geben. Bei gutem Licht ist das meistens kein Problem. Aber sobald das Licht etwas diffuser wird , rauscht es schon bei 1600, auch bei der D810 (eigene Erfahrungen). Bislang hatte Fuji das erstaunlich gut im Griff. Über die Aufrüstung der Rechner brauchen wir nicht zu reden. Ein weiterer Punkt ist dann aber die Prozessorleistung der Kamera. Wie gut ist die Kühlung des Gehäuses? Denn bei Gehäuseerwärmung steigt auch das Rauschen im unteren ISO-Bereich. Allerdings müssen nicht Wir sondern die Kamera-Techniker diese Probleme lösen. Lassen wir uns überraschen…

      • Also 35-40MP bei APS-C entsprechen bei Sony-Sensoren dem 2,4-fachen bezogen auf Vollformat und bei Canon dem 2,6-fachen. Ist ganz einfache Mathematik: 24 x 36 = 864, 23,5 x 15,6 = 366, 22,3 x 14,9 = 332.

        Das entspräche bei Sony-Sensoren einer VF-Auflösung zwischen 84 und 96MP, bei Canon-Sensoren wären es 91 respektive 104MP.
        Da schon die A7R4 mit 60MP nicht gerade ein rauscharmes Wunder ist, erwarte ich bei 80 und mehr kein besseres Ergebnis – aber lassen wir uns überraschen.

      • Möglich ist prinzipiell einiges.
        Wenn die XPro3 mit dem gleichen Sensor wie die XT3 kommt, dann sehe ich dort nicht viel reizvolles. Ja, Design und Gehäuse, aber sonst nicht viel mehr.
        Ich denke die Pro sollte sich auch technisch mehr anggrenzen. Sonst ist es einfach nur eine teure Retrokamera.

      • maratony, ich sehe die pro-reihe vor allem als street-kamera. in dem fall finde ich eine höhere auflösung auch eher als schwierig. dann doch eher in die niedrigere auflösung mit höherer iso-leistung ohne rauschen.
        eine höhere auflösung ist vielleicht dann doch interessanter für landschaftsphotographie oder architektur, makro oder produktphotographie. dinge die einem nicht weg laufen und man sich zeit mit der belichtung lassen kann.
        ich persönlich finde gut, daß die fujis sich sehr ähnlich sind und man sich nach eigenem geschmack und nutzen die eigene kamera aussuchen kann, ohne auf viel leistung verzichten zu müssen. natürlich kann es fuji dabei nicht allen recht machen. so sehr ich mir auch eine x-e4 mit dem display der x-t3, dem iso-rad der x-pro3 und einem rendelrad für die auswahl von serienbild, hdr,… (anstelle der belichtungskorrektur, welche ich bei voll manueller kontrolle für überflüssig halte) wünschen würde, bezweifle ich, daß ich diese irgendwann bekommen werde.

      • Prinzipiell finde ich Fuji super, gerade weil sich alle Kameras den gleichen Sensor teilen.
        Aber Fuji schiebt die XPro bewusst in Richtung Street. Bei der XPro2 war das ich was anderes. Kam ja auch vor den Anderen.
        also ich sehe das wie du, Street Kamera ja, aber ich habe eine andere Schlussfolgerung.
        Wenn ich Street fotografiere, dann ist Rauschen nicht schlimm, auch geht es dabei nicht um Pixelpeeping, ganz im Gegenteil. Wenn ich auf Straße bin, dann will ich klein und unauffällig sein. Als Pro und eine Festbrennweite. Ich kann den Leuten natürlich nicht so auf die Pelle rücken, ich bleibe bedeckt.
        Diese Gründe machten für mich die Leica Q2 so interessant. 28mm f1.7 und 47MP. Lautlos und unauffällig. Da kannst du großzügig beschneiden und hast immer noch genug vom Bild.

        Wenn die XPro3 diesen Weg gehen würde dann wäre sie interessant, auch für andere Bereiche wie People und Landschaft.
        Wenn nicht, dann wird es definitiv in eine Nische gehen.

        Das technisch noch Luft ist am Sensor beweist übrigens Canon mit der 90D. 32MP und das bei einem kleineren Sensor….machbar ist alles.

      • Hi Maratony,
        es gibt noch einen anderen Grund, warum du wenig Freude mit 35-40 MP in einer Street-Kamera haben wirst.
        Als die großen Kameras noch 12MP hatten, war es nicht nur für die Objektive leichter, die Auflösung zu liefern. Man konnte noch relativ einfach einen längeren Belichtungswert als 1/Brennweite mit der Hand halten.
        Die hohe Auflösung von 35-40 MP macht es bei APS-C nicht einmal möglich, zuverlässig scharfe Fotos mit 1/Brennweite mit der freien Hand zu machen. Zumal ja nichteinmal eine IBIS eingebaut ist.
        Du müsstest also entweder mit der ISO hochgehen, was der kleinen und somit auch rauschempfindlichen Pixelgröße auf den Sensoren widerspricht, oder du müsstest mit Stativ arbeiten, um ein zuverlässig scharfes und rauschfreies Bild zu bekommen.
        Und die andere Frage ist, was willst du mit so vielen Megapixeln bei der Street-Fotografie? Fuji hat doch kleine und leichte Tele Linsen, die du, anstatt einen Ausschnitt zu fahren, verwenden kannst. Selbst die 27MP einer X-T3 hat schon mehr als genug Spielraum für alle möglichen Vergrößerungen, 16 MP reichen locker.

      • Hallo Ingo,
        es ist zwar nett von dir gemeint, aber ich denke nicht dass du mir das erklären musst was viele MP ausmachen.
        Ich habe mir da schon Gedanken gemacht. Digitaler Zoom bringt mehr Flexibilität als mehrere Brennweiten und da sind viele MP ein Vorteil.
        Für mich wäre die Pro3 mit mehr MP interessant. Und da ich die XPro2 und die XT3 selbst besitze und dazu noch einige Festbrennweiten, kenn ich mich durchaus aus im Hause Fujifilm. Ich sehe in der XPro3 kaum Vorteile. Sie wird bestimmt 2k kosten. Da muss schon mehr drin sein als nur das Design.

      • Hi Maratony,
        war auch nicht als Erklärbär gedacht. Nur, hier ist immer nur die Rede vom Rauschverhalten bei hoher Pixeldichte.
        Das finde ich nicht so wichtig, das kann man ja herausrechnen wenn man die Auflösung am Rechner reduziert.
        Das funktioniert aber nicht so gut beim Verwackeln einer zu hohen Auflösung.
        Deshalb dachte ich, daß das hier auch mal hingehört.

      • Letztendlich sind wir uns ja auch fast einig.
        Ich wünsche mir für die XPro3 eine klare Funktion. Wenn sie aber den Sensor der XT3 bekommt, dann sehe ich hier kaum Kaufgründe.
        Die XPro3 wir bermutlich über 2000€ kosten (Made in Japan und aus Titan). Der Sensor der Pro2 und der XT3 unterscheiden sich nicht wirklich sehr stark voneinander. 2MP mehr, das ISO rauschen ist nah beieinander, fast die gleiche ISO Reichweite, fast gleicher Dynamikumfang.
        Die XPro3 wäre, wenn man es so sehen will, eine teurere XPro2 mit ein wenig besseren Design. Und sobald die Nummer 3 raus ist, sinkt der Preis der 2 enorm. Wo liegt da der Kaufgrund?

        Wichtig wäre eine inhaltliche Abgrenzung zu den anderen Produkten aus dem hause Fujifilm.
        Und da tun sich laut meiner Meinung 2 Möglichkeiten auf:
        – 16 – 20MP und dafür eine höhere ISO-Reichweite und verbessertes Rauschverhalten (z.B.: ISO 100-204.800), dann machne auch die kleiner, aber lichtschwächeren Brennweiten mehr Sinn.
        – ca. 35 – 40MP. Mehr Ausschnittkontrolle. Weniger Wechseln der Objektive notwendig.

      • Hi Maratony,
        jup, ganz deiner Meinung. Naja, fast, bis auf die für mich zu hohe gewünschte Pixelzahl, die nach Stand der Technik wohl zu viele Kompromisse gerade bei einer Streetkamera erfordern würde.
        Abgesehen davon, 20 MP nach deinen Spezifikationen würden mich tatsächlich reizen, die Kamera neben der X-T3 einzusetzen.
        Allerdings, wie du schon sagst, vermutlich der Sensor der X-T3 bei einem Preis über 2000 Euro, da Fuji das bisher ja auch immer so gemacht hat.
        X-Pro2? Ja, ein tolles Gerät. Für den Einsatzzweck fände ich sie genau richtig. Wenn der Preis interessant wird, sogar sehr interessant.

      • Maratony,
        die Pro2 ist von vielen als robuste nicht ganz so große Kamera für „draußen “ gekauft worden. Viele wollen auch gar kein Klappdisplay. Es könnte also auch in eine andere Richtung gehen: der Preisverfall wird gar nicht so dramatisch sein. Vor allem, wenn die Innovation sich auf Titan in 3 Varianten und Klappdisplay mit eingeschränktem Nutzen beschränkt. Viel mehr ist ja noch nicht bekannt…

      • Was Ihr bei der Frage, ob sich ein Wechsel auf die X-Pro 3 lohnen könnte noch nicht berücksichtigt habt, ist der im Vergleich zur X-Pro 2 vermutlich bessere AF und der schnellere Prozessor, da ja beides sehr wahrscheinlich von der X-T3 übernommen werden dürfte. Selbst wenn die BQ und Rauschverhalten der X-Pro3 kaum besser sein sollte, ist das meiner Ansicht nach mit dem vermutlich bessere EVF und OVF schon ein klares Argument für die Pro3, sofern einem das Display nicht stört. Der vermutete Preis der Pro3 dürfte jedoch viele zum Nachdenken bringen.

      • Thomas,
        da die Pro immer schon das „Nischenmodell“ im Hause Fuji war halte ich einen „Aufpreis“ für gerechtfertigt, mal schauen wie hoch dieser ausfallen wird 🤔 Spannend wird auch sein ob die „DURA Farbversionen“ mit Preisaufschlag daherkommen werden, ach wird interessant werden …

  • Ich gehe davon aus, dass ich das Gerät kaufen werde. die Farben gefallen mir auch gut. Die vermeintliche Schwäche der Akkus stört mich nicht, da ich es mit entsprechenden Zukauf kompensieren kann. Wie ich auf den Abbildungen sehen konnte, sind Menue-und Q Taste vorhanden. Fehlendes Steuerkreuz wird man verkraften. Was letztlich noch an Sahnehäubchen präsentiert wird, ist abzuwarten. Die Sache mit dem Display, naja, wird man auch verkraften. Könnte es nicht sein, dass man eine Bildkontrolle im Sucher vornehmen kann ? Jetzt die Hauptfrage. Was soll das Gerät nun kosten ? Gibt es eine eheliche Krise ?

    • welche würdest Du Dir denn holen ? Mir gefällt die schwarz/graue ganz gut……ich schätze ich darf nicht zu Calumet wenn es soweit ist 😂 Letztes Jahr wollte eigentlich nur ein Objektiv kaufen und kam mit der XT3 wieder 😂

      • Ich weiss es noch nicht. Ich muss mir das Foto noch mal ansehen.
        Also gehen wir mal von ca. 2500€ aus. Keine Krise ! Übrigens lasse
        ich mir die Teile von Calumet senden. Portofrei per Rechnung. Ich müsste
        sonst extra nach Hamburg düsen.

      • Die Dura/black sieht gut aus. Gefällt mir besser wie die Black/silver.
        Bei der Durablack würde auch ein roter runder Aufkleber besser zur Geltung
        kommen !!!!!!!!!!!!!!

      • ja die DURA/Black gefällt mir auch richtig gut, gespannt bin ich auch auf die neue Filmmodi die wohl auch die anderen via Update erhalten werde, bin echt gespannt….

      • naja wir haben Calumet in München, manchmal hat es Vorteile in einer Großstadt zu leben und so wie es aussieht gibt es eine „Einführungs-Show“ wo München mit aufgeführt ist 👍

    • Hi Jürgen,
      mich macht nur etwas nachdenklich, daß Titan als Gehäusematerial verwendet wird und Fuji unterstreicht, daß das entsprechend schwer zu verarbeiten ist.
      Das wird sich Fuji schon bezahlen lassen, 3000 Euro würde mich nicht überraschen.

      • Ingo, das wird für eine Krise noch nicht reichen. Ich sage ja immer „Das ist meine letzte Kamera“ Werde ich bei pro3 auch sagen ! Es ist ja keine Kamera, die man auf einem Drehteller in einer Vitrine ausstellt. Die soll arbeiten ! Wobei sich die Frage stellt, wie lange ich meinen Reportagejob noch ausüben kann. Übrigens rechne ich die nächsten Tage mit dem 16-80. Bei Calumet ist der Hinweis „In Bearbeitung“ aufgeführt.
        Ich werde es ausgiebig testen und dich entsprechend informieren.

      • Hi Jürgen,
        ich wünsche dir auch keine Krise. Wir sind ja nicht bei Big Brother.
        Ich bin auf das 16-80 natürlich gespannt, hoffe es selbst testen zu können.
        Mittlerweile ist mir so das 56er in den Sinn gekommen. Wäre eigentlich auch eine schöne Ergänzung zum 16-55. Irgenwie habe ich jetzt nämlich schon ein schlechtes Gewissen, das 16-55 für das 16-80 zu tauschen. Ich bin der Meinung, das 16-55 könnte doch ein Quäntchen mehr Bildqualität liefern. Es soll ja mit das Aufwändigste Fuji Objektiv sein.
        Na, bin jedenfalls wirklich gespannt.

      • Ing, das Drama ist, die sind alle gut bis sehr gut. Das 16-55 habe ich auf der T2 als immerdrauf. Das 55-200 auf der t1 bei Bedarf. Das einzige, das ich eher selten nutze ist das 60 Makro. Zwischenzeitlich sind es vier Festbrennweiten und zwei Zoomobjektive.Wenn dann die pro 3 kommt,
        was hänge ich davor ? Kommt Zeit kommt Objektiv !

      • Hallo Jürgen,
        zufrieden zu sein mit seinen Fuji-Linsen, das kenne ich.
        Natürlich sind das Luxus-Probleme, was man so vor eine neue Kamera hängt.
        Ich weiß nicht, was du speziell aufnimmst. Aber ich denke, da wird es doch sicher interessante Set-Angebote geben. Mir scheint, eine schöne kleine lichtstarke Festbrennweite wie ein kleines 2/23 wäre doch was. Wenn du es nicht schon hast.
        Schön wäre doch auch ein 2/12 manuelles Objektiv von Samyang, um mal kompakt und lichtstark in den Weitwinkelbereich zu gehen. Alternativ natürlich, wenn du Kosten und Größe nicht scheust, auch das ziemlich gute 10-24. Dann hast du von den Brennweiten her jedenfalls fast alles abgedeckt und es würde deine sonstigen Objektive perfekt ergänzen.

  • Dura-Schwarz und Dura-Silber! Wollen wir jetzt hip werden? Vor langer langer Zeit als die Gehäuse noch ausschließlich Silber waren, haben wir sie mit schwarzem textilen Isolierband beklebt. :-))
    Soweit zum Design. Aber welche „inneren Werte „ erwarten uns denn nun? Und was wird man sich zu liquidieren erlauben?

    • vermutlich mehr wie die XPRO2 ihrer Zeit, ansonsten ist meine Fujica Baujahr 71 komplett Silber (außer die Belederung natürlich) und weißt keinerlei Klebereste vom schwarzen Klebeband auf 😉

      • …Beulen und Schrammen am Gehäuse waren auch cool. Einfach um zum Ausdruck zu bringen: dies ist ein Werkzeug und alles, was zählt, ist das Bild. Und nix anderes….
        Übrigens gab es damals auch keine Markenkämpfe:-))

      • ob es früher Markenkämpfe gab will ich nicht ausschließen aber es wurden geile Kameras gebaut mit denen man nur einfach fotografieren konnte (und sogar heute noch) und Spaß bei hatte. Genauso geht es mir bei Objektiven wo ich einen „gefrästen“ Ring anfasse anstelle einer Gummilippe usw. Und gäbe es jetzt zB eine Fuji XT3 PRO mit der man nur fotografieren könnte (ohne jeden Schnickschnack) dann würde ich sie kaufen ( dient als Beispiel könnte auch von CaNiSo sein)

      • …wollte Dir eigentlich nur mitteilen, daß die alten Nikkore einen gefrästen silbernen Ring haben. Allerdings nicht in DURA:-((

      • @Matthias
        da muss ich dir tatsächlich Recht geben, ich kenne aus analog Zeiten keine Marken kämpfe. Ich hatte eine Pentax, später Nikon, mein bester Freund Olympus und ein Studienkollege Canon. Damals war es eigentlich egal was man hatte, entscheidend waren die fotografischen Kenntnisse und Fähigkeiten, heute muss man ja nicht einmal mehr Portrait können, der Augenfokus macht schon mal die Hauptarbeit.

      • Joe,
        Du solltest mal deutsche Fachmagazine aus den 50igern lesen wie dort gegen japanische Kameras gewettert wird oder besser noch gegen die neuen „Superobjektive“ aus Japan, liest sich genauso wie Heute wenn es zB um die neuen Objektive aus China geht 😉

  • Scheint ein totaler Flop zu werden, wenn nicht mal eingefleischte Fujifans mit dieser Kamera etwas anfangen können.

    Mir hat sie auch nie wirklich gefallen, um es sehr zurückhaltend auszudrücken …

    • Ja da kommt unser Freund Rolf Carl wie Kai aus der Kiste. Hat etwas länger gedauert in seinem Textbaukasten die passende Formulierung zu finden. Stänkern bei Fuji !

      • Ich stänkere nicht, die Fujifotografen haben gestänkert, ich habe es nur zusammengefasst.

        Hast du mit deinem Kommentar einfach stänkern wollen oder hast du noch was Vernünftiges zu sagen?

    • Es ist wirklich bedauerlich dass du anscheinend nur hier im Treat bist um Fuji mal wieder schlecht zu machen. Wenn du nichts produktives oder positives beizutragen hast, dann solltest du dir im Sinne Aller überlegen, ob du das wirklich immer wieder machen musst.
      Grüße

      • Du sasgst es Peter! Ich finde dass Display genial. Das Design der X Pro sowieso. Mit dieser Kamera hat man pures analog Feeling. Ich hoffe ich kann Sie mir leisten. Dann wird diese definitiv mein 2. Gehäuse zur X-T20. Entschleunigt fotografieren auch digital. Ein Lob an die Produktentwickler für die wirklich schönen wertigen Kameras.

    • Hallo Rolf Carl,
      bist du da sicher? Ehrlich gesagt hat Nikon genausowenig wie Canon oder Sony auch nur annähernd etwas verglichbar rafiniertes im Programm.
      Schließlich hat die X-2 Pro ja nicht nur einen digitalen Sucher sondern gleichzeitig auch einen optischen Sucher. Das muß man probiert haben, um zu verstehen, welchen Vorteil das Konzept bei der AF-Streetfotografie hat.
      Bei Nikon hatte ich lange auf eine S3 digital gehofft. Aber das haben sie bisher nicht geschafft.
      Für Architektur z.B. wäre ich bei Nikon und noch besser bei Canon mit dem 17mm Shift Objektiv zweifelsfrei besser aufgehoben. Genauso bei der Makro- und Wildlifefotografie. Und natürlich auch beim Sport, jedenfalls auf Bundesliga-Niveau.
      Aber bei der Street- und Peoplefotografie genauso wie bei der Eventfotografie bin ich tatsächlich einfach besser mit so einer diskreten und schnellen Kamera wie der Fuji bedient. Die nebenbei sogar komplett lautlos fotografieren kann.

  • Ich habe meine X-Pro 2 verkauft und bin seinerzeit auf die X-T3 umgestiegen. Ich habe es immer wieder bereut. Warum? Weil die X-Pro2 einfach fantastisch in der Hand liegt und der optische Sucher genial ist. In einem Anfall von GAS bin ich dann auf die T3 umgestiegen. Auch eine tolle Kamera, aber irgendwie werde ich nicht warm mit ihr. Deswegen liegt sie öfter im Schrank wie meine anderen Kameras. Inzwischen finde ich, dass das Fuji Konzept einfachbesser zum Rangefinder-Konzept passt. Es ist wirklich eine Leica für „Arme“:) Und ich könnte mir gut vorstellen meine X-T3 gegen eine X Pro3 zu tauschen…aber auch das ist natürlich ein Luxus-Problem;)

    • ach der Fachmann für Fuji ist wieder unterwegs…..der „Jemand“ der eine Kamera im Rangefinder Format nicht gerade halten kann da es einen Gewichtsmäßig immer in die eine Richtung zieht oder wie war das 😂😂😂

  • Jetzt kann doch kein katholischer Kniefallfotograf meckern, Bodennahe Fotografie ist möglich!

    Scherz beiseite, ich finde die X-Pro3 gelungen. Ich persönlich habe das Display an allen meinen Kameras immer ausgeschaltet. Wozu soll ich nach jeder Aufnahme nochmals die selbe auf dem Display kontrollieren? Das habe ich doch schon bei der Aufnahme im Sucher gemacht!

    Apropos Sucher, auf die beiden neuen bin ich echt gespannt! Der bisherige Hybrid Sucher war schon ausreichend, wenn der neue wie versprochen ausfällt ist es noch besser.

    Gut finde ich das sich Fuji nicht zur üblichen Massenware verleiten ließ sondern seinen eigenen Weg konsequent für diese Kamera Reihe weiterverfolgt. Der Fotograf kann ohne Ablenkung den klaren optischen Sucher mit all seinen Vorteilen nutzen und muss trotzdem auf nichts verzichten wenn er Nahaufnahmen macht oder mit Fremdobjektiven auf den elektronischen Sucher angewiesen ist. Klasse gemacht!

    Ein Riesenproblem habe ich doch, soll ich Dura Black oder Dura Silver nehmen?

  • Ich hatte mir die ziemlich lange Summit in der Nacht und heute nochmal angeschaut (und Mark per „Kontaktformular“ auch einen Link dazu geschickt) und mir gefällt die X-Pro 3 bis auf einen Punkt richtig gut. Ich bin in letzter Zeit einfach ein Fan vom Rangefinderdesign geworden und fand es immer schade, mich entweder für einen OVF oder einen EVF entscheiden zu müssen. Einen Hybridsucher – und sollte dieser tatsächlich nochmals besser sein als jender der X-Pro2 – finde ich einfach nur genial. Man kann die Vorteile beider Systeme nutzen, Fotografenherz, was willste mehr??? Wenn dann noch der AF schnell und sicher ist, dann wäre es für mich fast eine perfekte Kamera. Was mir jedoch weniger gefällt ist das Konzept des Displays. Nutze ich den Sucher nicht, sondern fotografiere über das Display, dann löse ich auch oftmals über das Display aus. Bei einem heruntergeklappten Display ist die Gefahr gross, dass man die Kamera dabei verkippt, was insbesondere bei längeren Zeiten zu Verwacklern führen kann, die man sonst noch hätte aus der Hand fotografieren können. Ausserdem habe ich mir angewöhnt die Bilder auf dem Display zu kontrollieren. Auch das ist bei diesem Konzept umständlicher, denn zum Fotografieren will ich das Display nicht die ganze Zeit heruntergeklappt haben. Ich finde es schade, dass Fuji keine der bewährten Displaykonzepte verwendet sondern etwas anderes, anscheinend aber nur um anders als die Anderen zu sein. Und das ausgerechnet bei einer Kamera mit einem OVF, bei der das Display zur nachträglichen Kontrolle der Fotos (zumindest für mich!) besondere Bedeutung hätte.

    Sollte die X-Pro3 sonst keine Eigenschaften haben, die ich nicht auch mit der X-T3 habe, läge mir die X-T3 vermutlich näher als die X-Pro3. So werde ich mir vermutlich keine von beiden zulegen, dann eher noch die momentan zusammen mit dem Batteriegriff (vergleichsweise) supergünstige H1 mit ihrem IBIS, oder ich warte einfach auf die X-T4 oder X-E4. Besonderen Bedarf für eine neue Kamera habe ich momentan eh nicht.

    • Thomas,
      ich vermute das die Pro die Specs der XT3 erhält (naja abwarten) ansonsten stehen wohl auch „Große Update“ Pakete vor der Tür. Ich weiß Du filmst auch viel von daher könnte die XH1 schon interessant sein….mal sehen was kommt

      • Hallo Mirko,
        das vermute ich auch und vermutlich nicht nur wir beide, es wäre von Fuji konsequent, wenn man, ähnlich wie bei T2 und Pro2, auch bei T3 und Pro3 weitestgehend identische Technik verbaut.

        Ob ich meinen „Filmumfang“ viel nennen würde weiss ich nicht. Ich filme schon hin und wieder, mal mehr, mal weniger. Mein Schwerpunkt liegt aber ganz eindeutig auf der Fotografie. Wenn ich es plane zu filmen, dann verwende ich momentan meistens meine mFT, eben vor allem aufgrund des wirklich aussergewöhnlich wirksamen IBIS (erst recht zusammen mit dem OIS der Pana-Objektive) meiner Lumix. Plane ich dies vorher nicht, habe ich idR nur meine Fuji-Ausrüstung dabei und meine X-E3 hat eben leider keinen IBIS. Genau deshalb wäre meine Wunschkamera eine Fuji im Rangefinderdesign mit IBIS, mit einem schnellen AF, mit guten Videoeigenschaften und mit einem Klappdisplay, entweder wie bei der X-T3 oder wie bei der G81 (oder diversen Canons). Deshalb meine (vergebliche) Hoffnung, Fuji könnte mit der X-Pro3 meiner Wunschvorstellung näher kommen 😉

  • Folgendes sollte man sich noch mal in Erinnerung rufen: mit der X100 und der XPRO hat Fuji sich in die Herzen vieler Fotografen geschossen. PRO2 und XT2 sowie das mittlerweile verfügbare Objektivsortiment haben Fuji profitauglich gemacht. Jetzt geht es um die Detailpflege, ohne das Gesamtkonzept aus den Augen zu verlieren. Bei der XT3 hat man das schon umgesetzt mit vielen kleinen Verbesserungen, ohne die älteren Modelle komplett abzuhängen (dank der üppigen Firmwareaktualisierung). Die XH1 fällt da ein wenig aus dem Konzept, ist aber eine etwas verkannte Kamera. Momentan jedoch zum Hammerpreis zu kaufen. Etwas ketzerisch ausgedrückt: die würde eigentlich gut in das spiegellose Portfolio von Nikon passen. Gespräche haben ja schon stattgefunden und man hat auch in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Vielleicht werden wir alle noch überrascht…

  • Cat 21. September 2019 um 18:50 Uhr
    „… von Datenschutz und SocialMedia hat fuji wohl auch noch nie gehört – denn beides hat praktisch die Streetfotografie mit Menschen getötet.
    Heimliches ablichten und nachher um Erlaubnis winseln ist blöd …“

    Das siehst du mMn zu negativ. Heimliches Ablichten macht die gesamte Street Photography Szene, und danach winseln tut so gut wie niemand. Ich kenne keinen Fall aus den letzten Jahren seit der DSVGO, in der irgendein Fotograf juristische Probleme bekommen hätte.

    Matthias 21. September 2019 um 23:06 Uhr
    „… 35 -40MP beim APSC-Sensor entsprechen flächenmässig etwa dem Vierfachen beim KB-Sensor …“

    Du meinst vermutlich Micro Four Thirds, das ind 25 Prozent von Vollformat.

    Fujis X-Serie hat aber Sony APS-C Sensoren, also rund 45 Prozent von Vollformat.

    Zur X-Pro3:

    Mag ich. In Dura-Black. Meine vier derzeitigen Kameras (1 SLT, 2 Spiegellose und 1 Kompakte, alle von Sony) werden kommendes Jahr wohl allesamt ersetzt. Ob wieder Sony oder vielleicht Fuji (oder vielleicht gar Nikon oder Canon) steht noch nicht fest. Fuji hat sicher sehr gute Chancen.

    • @ Jürgen W
      der Umrechnungsfaktor beträgt 2,4 bei Sony-Sensoren und 2,6 bei Canon-Sensoren! Sie mein Post oben! also zwischen 84 und 104MP auf Vollformat umgerechnet.

      • Und ich hatte in analogen Zeiten einen Opel Kadett C, dann eine immergeile Freundin, dann ein Handy von Siemens mit Cropfaktor 1, dann ein 3000qm-Haus in der Karibik und dann eine leichte Grippe. Mein Studienkollege hatte schon in analoger Zeit Schuhgröße 144, dann eine Wohnung am Prenzlauer Berg, dann Adidas Marathon TR Laufschuhe, dann einen Herzinfarkt, und dann eine digitale Vollhonk-Kamera mit Formfaktor 6,75.

        Mit Fujifilm bzw. der X-Pro3 hat das alles gar nichts zu tun, mit Fotografie auch nichts, aber man haut halt gern mal raus, was man so hatte und was man so sammelt und dass man studiert hat.

      • @ Basic Instinct

        Neid muss man sich verdienen! Bei mir hat es geklappt mit dem Verdienen, bei dir scheint es nur mit dem Neid geklappt zu haben.

      • Die niedrigste Ebene und nicht Intelligenz gesteuert bedeuten Basis und Instinkt, joe was willst Du davon erwarten?

      • joe 22. September 2019 um 11:01 Uhr
        „@ Jürgen W
        der Umrechnungsfaktor beträgt 2,4 bei Sony-Sensoren und 2,6 bei Canon-Sensoren! Sie mein Post oben!“

        Ich verstehe nicht, was das mit meinem Post zu tun hat. Ich schrieb:

        „Fujis X-Serie hat aber Sony APS-C Sensoren, also rund 45 Prozent von Vollformat.“

        45 Prozent von Vollformat oder, wie du es nennst, „Umrechnungsfaktor 2,4“ – wo ist da der Unterschied?

  • Mir ist es wichtig, denn meine X-T3 soll weiterhin genutzt werden, das eine zusätzlich angeschaffte X-Pro3 erstens kleiner und ohne Sucher Höcker ist und zweitens durch ihre Bauart ein konservatives „analoges“ Gefühl beim Bilder machen erzeugt.

    Sie soll bei mir hauptsächlich mit der Acros Funktion arbeiten dürfen. Mehr als zwei Festbrennweiten werde ich nicht verwenden, denn sie soll im immer dabei Umhänge Beutel ihren festen Platz finden. Damit sie unauffällig bleibt werde ich wahrscheinlich sogar den Schriftzug auf der Oberseite abkleben.

    Ich habe festgestellt das „der ältere Herr“ mit seinem alten Fotoapparat (Fuji X10) meistens freundlicher behandelt wird als der Mann mit seiner GFX100.

    Wenn ich interessante Menschen anspreche ob ich von ihnen 2-3 Bilder machen darf klappt das bei 50% recht gut. Auf diese Art und Weise kann ich mittlerweile auf einen größeren Fundus zugreifen wenn ich ein Projekt vorhabe. Da hilft am Anfang ein unaufdringlicheres Equipment weiter weil sich niemand „bedroht“ fühlt.

    Eine X-Pro3 ist mit Sicherheit „gut genug“ für alle fotografischen Aufgaben in meinem Anwendungsbereich, weil die X-T3 ist das auch.

    • Alfred, du sprichst mir aus der Seele. Nur ich habe nicht von der T2 zur T3 gewechselt, weil daraus keinen Vorteil gesehen habe, Aber die Pro3 ist die Kamera meiner Wünsche. Fein von der Optik her technisch hoch angesiedelt. Wie wurde schon gesagt, das perfekte Gerät zum entschleunigten Fotografieren. Ich wähle die Kamera, die mir gefällt, auch wenn irgentwo ein Haar in der Suppe gesucht wird. Es wäre doch hirnrissig ein anderes System auszuwählen, nur weil dieses vielleicht dieses Haar nicht hat. Lassen wir uns überraschen, Mirko wird uns liefern (Präsentation Calumet).

  • Meiner Meinung nach eine großartige Entwicklung der x-pro serie!
    Ich persönlich könnte auf das kleine Fenster auch verzichten – Das mit der dem display auf der Rückseite finde ich großartig! Gerade in der Reportage – ein wunderbares Understatement! Und die Konzentation auf wesentliche. Funji hat mir 2012 mit der x-pro1 die Freude an der Fotografie zurück gebracht und ich werde diesem Kamerahersteller wie es aussieht – noch lange treu bleiben! 🙂

  • Nun also auch die X-Pro3 🙁
    Seit Jahrzehnten fahren „gute“ Pkws mit einer Schräglenker Hinterachse oder Einzelradaufhängung, das ist Standard, da kommt ein selbsternannter Edelkarosseriehersteller auf die Idee die neu entwickelte A-Klasse mit einer Starrachse zu bauen; die Folge: der Elchtest und ein fatales Ergebnis!
    Nun, nach Jahren des wirklich gutbeweglichen A77/A99-Displays kommt Fuji mit solch verkrüppelter Beweglichkeit!
    Peinlich, peinlich Fuji. Könnt ihr es nicht besser oder wollte ihr nicht?

    • Da fahre ich lieber ein „böses“ Auto mit Starrachse. Und bin auf den Elchtest neugierig, der bei der entgültigen Präsentation auf den Tisch kommt. Wobei mich der Begriff „Fatales Ergebnis“ doch interessiert.

      • @Jürgen
        Das fatale Ergebnis war: „Geh’n wir einen kippen“! Wegen Instabilität, unsicheren Fahrverhaltens, musste Mercedes bei der alten A-Klasse nachbessern.
        Warum Kamerahersteller immer noch nicht volle Beweglichkeit des Monitors anbieten, ist mir schleierhaft! Wenigstens ist jetzt der Monitor zugeklappt geschützt, aber was macht der Fotograf im Hochformat? Da ist der Monitor nicht geeignet.
        Fuji: ein dickes Minus für so einen Monitor!

      • @Jürgen
        Wozu benutzt Du denn einen Monitor? Wahrscheinlich überhaupt nicht, denn sonst wüsstest Du, dass man beim Fotografieren darauf das Motiv betrachtet, wie früher beim Lichtschacht. Und das geht im Hochformat nicht, wenn der Monitor nur klappbar ist!

      • Renus,
        mal andersrum gefragt, mit einer Kamera ohne beweglichen Monitor bist Du nun nicht mehr in der Lage „Hochformat“ zu fotografieren ? Du solltest Dir noch mal die Vorstellung der Xpro anschauen scheinbar hast Du den Sinn nicht verstanden den Fuji damit verfolgt…zurück zu den Anfängen, heißt ja nicht das es Jeder gut finden muss aber der Sinn dahinter ist verständlich erklärt worden 📷

    • Warum sollen alle Hersteller die gleichen Kameras bauen? Ich finde die XPRO 3 extrem gelungen. Fuji hat einfach mit allen Kameras ein eigenes Konzept. Alle Kameras sind super schnell bedienbar wenn man aus dem analogen kommt. Man muss sich kaum umstellen. Blende, Zeit, ISO alles bei ausgeschalteter Kamera einstellbar. Das Displaykonzept der Xpro3 ist perfekt um ein entschleunigtes bewusstes fotografieren zu fördern. Quasi Analogfeeling mit einer digitalen Kamera.

      • @David
        Dein Kommentar geht an meiner Kritik vorbei. Offenbar hast Du noch nie mit einem ordentlich beweglichen Monitor gearbeitet. Im Hoch- u. Querformat aus jeder Position den Monitor ordentlich auf den Fotografen ausgerichtet: das ist wünschenswert! Mit den seitlich ausklappbaren Monitoren v. Panasonic u. Canon geht es schon, aber nicht so gut wie mit Sonys A99/A77.

    • Also Renus, irgentwo komme ich mir vor wie im falschem Film. Wenn ich fotografiere, blicke ich durch den Sucher, ob Quer-oder Hochformat. Darum heisst er auch Sucher. Im Sucher werden alle Daten, die ich benötige eingeblendet. Den Monitor habe ich bislang zur Einblendung der div. Menues und ggf zur Bildkontrolle benutzt Ich sehe für meinem Einsatzbereich keinen Sinn mit dem Display rumzueiern. Daniel meinte, dass ggf. eine Bildkontrolle im Sucher vorgenommen werden kann (macht Sinn). Wenn dir das jetzige System nicht gefällt, o.k. Fuji verfolgt halt eine andere Strategie. Und jeder Fotograf hat sein System zu fotografieren. Und wenn deine Art zu fotografieren anderen nicht gefällt musst du das wohl akzeptieren.

      • Seit ich fotografiere und das sind einige Jahrzehnte, ist mir eine stabile Geräte Haltung wichtig. Gut jetzt gibt es den Stabilisator, eine nützliche Funktion die das Bilder machen manchmal fördert, aber kein Allheilmittel ist.

        Das Auge am Sucher ist mit Sicherheit stabiler als der Blick auf das Display, von der seltsamen Körperhaltung abgesehen. @Jürgen beschreibt sehr gut wofür ein Display gedacht ist.

        Wie viele Aufnahmen werden mit einer System Kamera aus der „Froschperspektive“ oder über Kopf wirklich gemacht? Jeden Tag? Und dann, wie viele davon sind im Hochformat?

        Für die armen Nutzer die eine Kamera ohne Sucher gekauft haben ist ein bewegliches Display OK, wenn sie denn bei Sonnenschein überhaupt ein Bild darauf gestalten können.

        Eine Diskussion über ein bewegliches Display an einer Systemkamera halte ich für überflüssig, besonders dann wenn ich mir in diesen seltenen Ausnahmefällen das Bild auf dem Smartphone oder einem Monitor anschauen kann.

        Es könnte auch sein das die Nutzer die vom Smartphone kommen die Bedienungsanleitung nicht gelesen haben. Dann wissen sie auch nicht das ihr Gerät einen Sucher besitzt. Ist scherzhaft gemeint!

    • Hallo Renus, nochmal meine Frage, mit welcher Kamera fotografierst du eigentlich ? Oder trollst du nur rum ?
      Du solltest dir jedenfalls mal das Prinzip der pro 3 zur Gemüte führen und nicht schallplattenhaft ständig auf die Displays von der A77/99 hinweisen.
      Also Butter bei die Fische !

      • @Jürgen L
        Solch eine falsch-unterstellende Frage beantworte ich nicht! Und ich wiederhole nicht ständig mit welchen Kameras ich fotografiere.
        Lies meine Texte als Meinungen, Kenntnisse, Urteile, aber stecke sie nicht gleich in deine voreingenommenen Meinungsschubladen!

  • Etwas habe ich noch vergessen. Bei einem hoch – oder seitlichgeklappten Monitor (auf den Fotografen gerichtet) tut sich die Frage auf, was ist mit dem Schulterblick diverser Zuschauer, die somit gewissermassen am fotografischen workflow teilhaben ?

  • Hallo Miko, hallo Ingo,
    endlich hat der Bock gemeckert. Calumet hat das 16-80 auf den Weg gebracht. Ich werde morgen das Teil in Empfang nehmen. Da bin ich ja echt gespannt. Gibt es neue Nachrichten von der pro 3 ?

  • Habe endlich meine ersten“Gehversuche“ mit dem neuen 16-80mm 4.0 gemacht. Kommt nicht als „Klotz“ wie das 16-55mm 2.8 daher und auch das 55-200mm erweist etwas unhandlicher. Aus Plastik sind lediglich die Objektivdeckel. OIS wird nicht mehr über einen Schalter am Objektiv eingestellt, sondern im Aufnahmemenü in der Kamera. Bei bescheidenen Lichtverhältnissen habe ich Fotos vom Erntedankgottesdienst und von einer Taufe gemacht. Der Autofokus sitzt. Intensivere Tests kommen in den nächsten Monaten, in denen ich diverse Fotoaufträge abarbeiten muss. Da wird sich zeigen, ob das Objektiv gegen die anderen anstinken kann. Jedenfalls ist der erste Eindruck schon mal positiv.

    • @Pini
      Das ist doch kein Problem solange Deine Frau sachlichen Argumenten gegenüber zugänglich ist: Wenn Du diese Kamera wirklich brauchst, hast Du ja gute Argumente :-), wenn nicht, dann hast Du ein Problem 🙁