Fujifilm Kameras

Fuji X-Pro3: Präsentation im Oktober, merkwürdiges Display geplant?

Das Erscheinungsdatum der Fuji X-Pro3 scheint festzustehen! Allerdings könnte die Kamera mit einem merkwürdigen Display auf den Markt kommen.

Präsentation der Fuji X-Pro3

Dass Fujifilm noch im Jahr 2019 die neue X-Pro3 vorstellen möchte, darüber hatten wir bereits im vergangenen März berichtet. Und jetzt, ziemlich genau ein halbes Jahr später, gibt es endlich konkrete Informationen, wann genau die neue Systemkamera denn vorgestellt werden soll. Fujirumors berichtet nämlich, dass Fuji in der zweiten Oktoberhälfte eine größere Präsentation plant, bei der es dann Zeit für die Enthüllung der X-Pro3 werden soll.

Flexibles Display bestätigt

Die letzten Gerüchte zur X-Pro3 drehten sich um das Display der neuen Kamera, das – so deuteten es Munkeleien im Juni an – wohl flexibel und nicht fest verbaut sein soll. Diese Gerüchte scheinen sich nun zu bestätigen, verlässliche Quellen haben nämlich durchblicken lassen, dass die X-Pro3 mit einem klappbaren Display auf den Markt kommen soll. Und nicht mit einem ganz normalen klappbaren Display, wie man es von anderen Fujifilm Kameras kennt, sondern mit einem „einzigartigen“ und ganz besonderen klappbaren Display.

Display mit außergewöhnlichem Konzept?

Um was für eine Art von Display es sich dabei handeln soll, das wollen die Kollegen von Fujirumors inzwischen herausgefunden haben. Bei der Fuji X Summit in Dubai wurde nämlich vor einiger Zeit ein Konzept für ein neues Display von Fujifilm gezeigt, bei dem das Display im Normalzustand sozusagen „verschlossen“ ist. Man ist dann in diesem Zustand gezwungen, ganz klassisch den Sucher der Kamera zu verwenden. Erst wenn das Display heruntergeklappt wird, kann es genutzt werden. Dieses Display soll nun anscheinend in der X-Pro3 verbaut werden, bei der Fuji X Summit sah es folgendermaßen aus:

Ihr habt es an der Artikelüberschrift ja schon erkannt, ich persönlich fände dieses Konzept etwas merkwürdig, auch wenn Fujis Gedanke dahinter natürlich klar ist. Aber ich bin einfach kein Fan von künstlichen Einschränkungen. Wenn ich das Display nicht benutzen möchte, dann benutze ich es einfach nicht. Und wenn die X-Pro3 mich zwingt, das Display erst herunterzuklappen bevor ich es benutzen kann, dann würde mir persönlich das nicht zusagen – aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Eine Umfrage von Fujirumors zeigt allerdings, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine bin. Von 2.000 Befragten geben nur 24% an, dass ihnen dieses Konzept zusagt. 49% sind nicht begeistert, 27% noch unentschlossen.

Wie würde euch die Fuji X-Pro3 mit diesem außergewöhnlichen Display gefallen?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

70 Kommentare

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  • …vom Prinzip her doch ähnlich wie die Displays von Sonys Alpha 77 und 99. Benötige ich es nicht, lege ich es geschützt an die Kamera. Ist doch prima. Aus meiner Sicht grundsätzlich die beste Idee, ein Display zu verbauen. Fehlte mir bei der X-Pro von Anfang an. vg

    • Ähnlich und doch völlig anders. Weil ich bei den Sonys das Display ja in seiner normalen Position „umdrehen“ kann. Bei dem Fuji Konzept geht das nicht. Da kann man nur auf das Display schauen, wenn man es nach unten aus dem Gehäuse heraus klappt.

      • d.h: ich muss dann von oben auf das heruntergeklappte, im Bild hier das „hintere“ Display schauen? Gut, vielleicht kann ich es ja auch ganz nach unten, in die Senkrechte kippen; aber dann hängt es um eine Displaybreite unter der Kamera… sehr umständlich und wäre für mich, ergonomisch gesehen, ein Rückschritt. Was soll das bringen? Wenn ich nicht auf’s Display schauen will, drehe ich es um (Sony) oder lasse es ausgeschaltet…

      • Ganz genau Finny, so habe ich das Konzept zumindest verstanden. Aber erstmal abwarten, ob das in dieser Form wirklich den Weg in die X-Pro3 findet.

    • Grundsätzlich nicht falsch. Aber bei manchen Sachen – wie diesem Display Konzept – muss ich eine Kamera nicht mal in der Hand halten um zu wissen, dass es mir nicht gefällt.

      • Bewegliche Displays gibt es mindestens seit der Canon G2.
        Das System mit dem linken Gelenk funktioniert prima, ist aber kaum immer ideal.
        Das Konzept mit Klapp-Displays unterschlägt die Fotografie im Hochformat über Monitor!
        Pentax hat ein spannendes und robustes Konzept – aber nur das Konzept von Sony A99 mit Gelenk unter der Kamera kann in der Praxis die allermeisten Fotografen zufrieden stellen.
        Ich weiß nicht warum alle Hersteller seit gefühlt 15 Jahren herum eiern und das nicht fertig bekommen.
        Vor allem Fuji hat da bisher immer „versagt“.
        Also bitte Gelenk unten an der Kamera und voll drehbarer Monitor!
        Und Canon, Nikon, Sony bitte einfach nachmachen und die dummen Faxen mit Klapp-Displays sein lassen!
        Nachteil ist der höhere Platzbedarf und damit ein etwas größeres Kameragehäuse- doch das nehme ich sehr gerne in Kauf!

      • @Cat
        Da stimme ich dir voll zu!
        Das Beste haben A77/99! Für Hoch-und Querformat uneingeschränkt nutzbar, zugeklappt ist es geschützt! Seit Jahren bleibt diese ideale Konstruktion ungenutzt den Fotografen vorenthalten! Eine Schande für die Kameraindustrie!

      • Renus,
        ich vermute mal das es was mit „Patentschutz“ zu tun hat (Thomas M ist hier der Experte) und deswegen die anderen Hersteller diese Lösung nicht so anbieten🤔

  • Erst einmal abwarten, so wie abgebildet ist es von Ar… , Fuji arbeitet wohl auch an unterschiedlichen „Displaylösungen“ . Könnte ja sein das in der Klappe (aufgeklappt) das Menü zum Vorschein kommt während das normale Display für die Bildinformation zuständig ist

  • Ich fände es auch deutlich besser, wenn man das Display wenigstens noch drehen könnte, dass es auch anliegend genutzt werden kann.
    Als ein Manko meiner Fujis (T2+3, H1) habe ich es immer empfunden, dass der Displayanschlag oben ist. Damit ist es zwar anliegend nutzbar, wenn es aber ausgeklappt im rechten Winkel steht, es also von oben her betrachtet werden soll, wird es zu großen Teilen von der Suchermuschel verdeckt. Das könnte mit dem neuen Konzept jetzt besser sein. Allerdings kann man es nur in der Sichtachse des Obkektives einsehen, wenn es ganz nach unten geklappt wird. Wenn das überhaupt gehen sollte, was ich hoffe, wird es trotzdem problematisch z. B. beim Einsatz auf einem Stativ. Es dürfte heutzutage eigentlich nicht so schwer sein, ein Display komplett positionierbar, d. h. in drei Achsen schwenkbar zu machen, also auch zusätzlich noch als Selfiedisply nutzbar zu machen. Andere schaffen das und wenn man es nicht braucht, dann kann man die Funktion ja immernoch ungenutzt lassen. Ich würde wahrscheinlich auch mit dem neuen Konzept klar kommen, habe aber immer mal Anwendungen, bei denen ich mir ein flexibleres Display an meinen Fujis wünschte.

  • Jetzt bin doch etwas frustriert. Wo zu brauche ich ein Diplay ? Für die schnelle Bildkontrolle, o.k., Für die Anzeige des Menüs, o.k. Touchscreen, überflüssig! Ich werde die pro 3 nicht auf einem Stativ nutzen. Fotos mit heruntergeklappten Display sehr selten. Also, ich brauche keine Wurschtelei mit dem Display , geschweige denn Selfis. Vielleicht ist die ganze Aufregung überflüssig. Soll sich erst einmal der Nebel lichten. Kann ja nicht mehr allzu lange dauern. Kommt Zeit, kommt Rat !

  • Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Fuji solch einen Unsinn bauen wird. Was soll ein derart angelenkter Monitor für einen Wert haben? Ein aufgeklappt unterhalb der Kamera angeordneter Monitor verhindert sicher, dass ich meinen Blick auf dem Motiv habe. Er lässt sich in dieser instabilen Position auch kaum als Touchmonitor bedienen, schon alleine weil man ziemlich sicher die 2. Hand von der Kamera nehmen muss, um den Monitor überhaupt zu erreichen. Was ich mir aber vorstellen könnte, der Monitor ist anstelle eines Längsschaniers mit einem Kugelgelenk an der Kameraunterkante mittig angelenkt. Also eine Anlenkung wie bei Canon und Panasonic, aber nicht seitlich sondern unten. Dann könnte man den Monitor nach unten aufklappen, um 180° drehen und auf die Kamerarückseite“offen“ und bedienbar zurückklappen. Ausserdem könnte man den Monitor sowohl für Überkopf- als auch für bodennahe Aufnahmen, sowohl bei Hoch- als auch bei Querkantaufnahmen, schräg ausrichten.

    Ich hoffe Fuji liest hier mit und baut meine „geniale“ Idee in die X-Pro 3 ein, dann müsste mir zumindest ein Freiexemplar der X-Pro 3 zustehen 😉

    Sollte der Monitor aber so kommen, wie auf den Bildern zu erkennen ist, dann wäre ich bei der X-Pro 3 „raus“.

    • Thomas,
      man kauft sich doch keine Leica M um damit über das Display fotografieren zu können, ich glaube diesen Gedanken verfolgt Fuji auch bei der PRO (leider fehlt der OVF in den oben gezeigten Bildern, somit wohl nur ein Konzept) Scheinbar soll im eingeklappten Zustand Informationen eingeblendet werden im ausgeklappten dann das Bild, da bin ich mal gespannt

      • Hi Mirko,
        das wusste ich noch gar nicht, dass man beim Kauf einer Pro 3 gleich auch noch eine Leica M erhalten wird, das sind ja fantastische Neuigkeiten 😉 . Trotzdem, warum nur soll ich beispielsweise den Fokuspunkt nicht über den Touchscreen setzen, selbst wenn es eine Leica M wäre? Oder warum soll ich nicht Überkopf- oder bodennahe Aufnahmen über den Monitor kontrollieren? Ich habe selten eine Leiter dabei und werfe mich auch ungern in den Dreck.

      • Thomas,
        ich glaube das mit der Pro Serie auf „andere“ Kunden abgezielt wird, Alternativen gibt es doch bei Fuji genug

      • Gut Mirko, ich hab´s verstanden, Fuji will mich nicht als X-Pro 3 Kunde, die zielen eher auf bisherige Leica-Kunden. Ob denen aber das „schräge“ Monitorkonzept mehr zusagt als mir, ich habe meine Zweifel? Du hast aber recht, zum Glück gibt es bei Fuji ausreichend Alternativen, aber ein Hybridsucher, noch dazu im Messsucherstil, fände ich halt schon verlockend. Andererseits habe ich im Moment eigentlich gar keinen Bedarf für einen neuen Body, bin mit dem was ich habe sehr zufrieden und es macht richtig Spass damit zu fotografieren. Und sollte sich mein Bedarf in Zukunft ändern, wird es vermutlich auch eine Fuji mit verbessertem IBIS geben, die X-H2, X-T4 oder vielleicht eine X-E4. Es bleibt jedenfalls spannend.

      • Thomas,
        hallo da oben sehen wir ein Konzept und keine Pro3 ….also erstmal abwarten 😉 und bisher hatte die Pro ein festes Display und dennoch ihre Käufer, die Pro war und wird das Nischenmodell bleiben. Ich schrieb auch nicht das Fuji auf Leica Kunden abzielt , nur nicht jeder der mit Leica fotografiert hat sich für die M entschieden auch dort kann man zwischen klassisch und moderne wählen oder sogar ganz auf das Display verzichten 😉

      • Hi Thomas,
        hast du Insiderwissen? Komm, das will sicher nicht nur ich hören. Den Fokuspunkt bei einer Leica M setzen? Und dann auch noch Touchscreen? Neue AF-Linsen für M-Leicas?
        Aber du hast völlig recht, das Display auf der Rückseite ist mittlerweile ein völlig legitimes Gestaltungsinstrument geworden.
        Das wird Fuji sicher nicht so in den Sand setzen.

    • Mark,
      du kannst deshalb keinen Sucher entdecken, weil, wenn das Display verdeckt ist, du sicher auch keine Bildkontrolle durch den Sucher wünscht.
      Fujis neues Retro-Design basiert auf der klassischen Lochkamera. Erfordert etwas Übung, ist aber die Konsequente Weiterentwicklung einer Leica M10-D ohne rückwärtiges Display.

  • Ich vermute jetzt mal, daß Fuji die Kamera auch verkaufen will.
    Von daher gesehen ist ein solches Design eher unwahrscheinlich.
    Ich würde viel mehr vermuten, daß das Display drehbar ist und ein dafür passendes Scharnier bekommt.
    Das wird sicher eine feine Kamera.

    • Ingo, mit dem Kauf dieser Kamera bekommst du eine Schnittstelle in den Kopf implantiert. Da wird die Kamera mit verbunden. Dann brauchst du keinen Sucher und kein Display mehr. !!!!!!
      Soll ein Scherz sein. Ich gehe auch davon aus, dass Fuji eine klasse Kamera präsentiert. Ist Fuji uns schuldig. Mit einem Drehscharnier hätte ich so meine Bedenken, aber man brauch ja nicht ständig damit rumwurschteln.
      Übrigens habe ich damals bei meinen Anfängen mit Fuji S9500 und 100 FS mit dem herunter geklappten Display fokussiert, da der Sucher dieser Teile arg klein war.Klappte wunderbar.

      • Hi Jürgen,
        hast gar nicht so unrecht mit der Schnittstelle.
        So ähnlich muß Leica nämlich mit der M10D gedacht haben. Die hat überhaupt kein hinteres Display. Und eben auch einen analogen Messsucher. Die Daten und das Bild werden direkt auf dem Handy angezeigt. Also, die Denkweise ist garnicht mal so verkehrt.
        Was wäre denn, wenn Fuji ein abnehmbares Display verwendet incl. Schanier?

  • Aber ganz ehrlich, wenn ich gewissermassen einen Deckel wegdrehen muss, um an den Sucher zu kommen, käme für mich die Frage, muss ich mir das antun ? Ich kaufe die Kamera gerade auch u.a. wegen des Suchers. Dann wäre es doch sinnvoll, diesen besagten Deckel zu entfernen. Ist alles spekulativ. Wenn die Kamera dann präsentiert wird, kaufe ich mir vorsorglich in der Zoohandlung einen Beissknochen !

  • mein erster gedanke: wie wunderschön. jetzt wird es richtig retro. es fehlt nur noch der messsucher. also ein richtiger messsucher.
    mein zweiter gedanke: nur nach unten klappen und dann das display nutzen können ist nicht gut. der aufwand ist viel zu groß und zu viel bewegung um die kamera für eine vogelperspektive nutzen zu wollen.
    gut finde ich, daß fuji endlich klappdisplays in die sucherkameras einbaut. ich hoffe, daß es auch sinnvolle displays sein werden. vielleicht wird es ja ein display in der art der x-t100 in der man das display komplett weg drehen kann.

  • Als ich bei der X-pro 2 hier geschrieben hatte, dass ich die Kamera hässlich finde, habe ich ja Shitstorms geerntet …

    Wenn ich mir diese X-pro 3 so anschaue, na ja, ich will nicht nochmals sagen, dass sie hässlich sei, aber für mein Empfinden ist sie fast noch schlimmer als das Vorgängermodell.

      • Ja, vielleicht sollte man sie erstmal sehen, bevor man sie hässlich findet. Ich persönlich vermute ja, dass sie sich gar nicht so sehr von der Vorgängerin unterscheiden wird. Sonst wäre es sicher eine Kamera mit anderer Bezeichnung geworden. Aber natürlich kann ich mich da auch täuschen. Im Moment ist alles Spekulation in Bezug auf diese Kamera.
        Ich finde die bisherigen Fujikameras durch die Bank eigentlich sehr schön. Die XPro3 werde ich mir aber dennoch nicht kaufen. Ich schätze, sie wird sehr auf Foto zugeschnitten sein und weniger auf Video. Vielleicht hat sie auch eine 4K Funktion, aber vom ganzen drumherum würde ich doch lieber auf die H2 oder T4 warten. Bei mir ist Video genauso wichtig wie Foto.

    • Also ist wahrscheinlich auf dem Bild eine X-pro 3 abgebildet.

      Das würde dann nichts weiter bedeuten, als dass ich die Kamera immer noch hässlich finde. Und wenn Mark sagt, dass die neue ein merkwürdiges Display hat, macht es das natürlich nur noch schlimmer. Das ist dann wahrscheinlich nur etwas für Hartgesottene, die keinen Geschmack haben.

      • Das Beitragsbild ganz oben zeigt die X-Pro1, die beiden Bilder mit dem Display zeigen irgendeine ganz andere Kamera. Gibt also noch keinen Grund zu stänkern… 😉

        Und wenn das hier wieder zu sehr abschweift wer denn keine Ahnung und wer keinen Geschmack hat dann werde ich zwischendurch mal ein bisschen aufräumen und ein paar Kommentare löschen.

      • Hi Rolf Carl,
        das siehst du ja schon am Bild, da fehlt nämlich der Sucher. Das ist nur ein Konzept für das Display.
        Was ich allerdings auch nicht so schön finde an der X-Pro 2 ist der schräge Übergang zum Zeitenrad. Das gibt dem eine eigenartige Form. Eckige Übergänge wie bei Leica finde ich deutlich schöner.

  • Leute das ist irgend ein Prototyp, was auch immer damit passiert, in dieser Form kommt so etwas nicht zum Kunden.

    Eine X-Pro3 hat einen optischen und einen elektronischen Sucher der besonderen Art. Wenn es nach mir ginge hätte das Display ausschließlich Einstellungsoptionen, eigentlich könnte ich ganz darauf verzichten. Ich brauche so etwas nicht ich habe das Bild bei der Aufnahme gesehen, kann es im Sucher nachträglich bewerten, für den doppelt gemoppelten Kunden gibt es die X-T3, oder X-T30 oder X-E3 usw. Außerdem kann sich der Kunde das Bild wenn er unbedingt will auf seinem Smartphone anzeigen lassen. Wo ist das Problem? Meine Displays sind immer ausgeschaltet, im Studio sowieso und vor Ort kommt das Schlepptop zum Einsatz.

    Entweder konzentriert fotografieren oder „Buidln schaun“ Kontrollfreaks für die üblichen Aufnahmen kann ich nicht verstehen. Erst mit 10 Bildern pro Sekunde 250 Aufnahmen schießen und dann eine halbe Stunde die richtige Aufnahme auf dem Display suchen, da ist glaube ich etwas falsch verstanden worden. Und zum Schluss noch die Akku Kapazität kritisieren.

    Zum beweglichen Display: Im Ausnahmefall bequem! Wie viele Bilder entstehen aus Bodennähe oder über Kopf tatsächlich? Bei jedem Fototermin? Wirklich und wahrhaftig? Auf dem Display mit den Hautfett Fingern (Nase kann auch sein) herum schmieren und durch die entstandenen Schlieren ein Bild ernsthaft beurteilen wollen?

    Ich habe da so meine Zweifel ob der Fehler nicht bei den Benutzern dieser wunderbaren Technik liegt.

    Mein Fazit, Fuji wird eine der gängigen Versionen montieren und jeder der diese Nischen Kamera kaufen wird (ich) kann damit leben.

    • Danke Alfred, vielleicht kann ich dann doch auf einen Beissknochen verzichten. Die Verkäuferin hätte mich gefragt welchen Hund ich denn habe. Meine Antwort wäre “ gar keinen, ich beteilige mich lediglich an einem Fuji Forum“.

      • Jürgen,
        da hast du sicher lange warten müssen. Die Schlange vor dir vom Canon Mirrorless Forum dürfte ziemlich lang gewesen sein.

      • Ja, aber die vom Sonyforum stehen auch noch in der Reihe vor ihm, nach denen vom Canonforum. Beißknochen sind zur Zeit sehr gefragt.

    • Ach Alfred, ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Du vor einiger Zeit ganz vehement den Sinn und Zweck eines IBIS in Abrede gestellt und Stein und Bein geschworen hast, dass ein Stativ für alle Fotozwecke ausreichend und einen IBIS mehr als ersetzen würde. Jetzt, wo Du die neue GFX 100 mit IBIS hast, habe ich dann schon ganz anderes darüber von Dir gelesen. Vielleicht ist es erforderlich, selbst mal gute schwenkbare Displays zu benutzen und auch Motive zu fotografieren, bei denen diese wirklich von Vorteil sind, damit ein Licht aufgeht. Hast Du beispielsweise schon mal was von Makrofotografie von Insekten oder Blüten gehört, die man nun mal meistens deutlich unterhalb der Hüfte findet? Oder auch bei der Streetfotografie oder Landschaftsfotografie ergeben tiefe Kamerpositionen oftmals ganz aussergewöhnliche Perspektiven. Wer ein klappbares Display nicht klappen will, belässt es einfach in der Grundposition an der Kamera und lässt andere ihre Displays klappen. Du kannst natürlich wie Deinen untenstehenden Post über solche Fotos und Leute, die auch derart fotografieren, spotten. Der Spott zeigt aber lediglich, dass Du den Sinn und Zweck und den Vorteil dieser Beweglichkeit eines solchen Displays nicht verstanden hast. Mag ja sein, dass Du anders fotografierst und ihn deshalb nicht brauchst, dann könnte man ja auch ganz einfach bei der X-Pro 2 bleiben, die hat ja alles auf was Du Wert legst, nämlich keinen IBIS, kein schwenkbares Display, nicht zu schnelle Serienbildgeschwindigkeit, funktional keinen Schwerpunkt auf Video und einen Hybridsucher.

      Ach ja, und was die verschmutzten Displays angeht, ich habe mir sagen lassen, Reinigungstücher für Displays, ob trocken oder feucht, sollen bereits erfunden sein und sich im Handel befinden. Und ja, man kann auf dem Display auch Fotos zumindest grob beurteilen, beispielsweise ob Lichter ausgebrannt sind oder ob das Hauptmotiv scharf gestellt ist. Man kann zB auch über das Display auslösen und auf diese Weise vollkommen unauffällig fotografieren.

  • Heute gerade gelesen das 7 Artisans einen schönen Adapter vorgestellt hat, nämlich Leica M auf Fuji X. Finde ich persönlich gut da mich das ein oder andere Voigtländer Objektiv reizt und auch an einer Pro eine gute Figur abgeben würde 📸

    • Hallo Mirko, hatte Fuji nicht auch mal einen Adapter, um diverse M-Objektive und auch Voigtländer Objektive zu adaptieren ? Ich meine, dass ich mal etwas darüber gelesen habe ?

      • Was am Fuji M Adapter wirklich gut ist, sind die elektronischen Kontakte.
        Allerdings sind Leica M Kameras nunmal Vollformat und Fuji APS-C. Die Brennweitenveränderung würde mich ernsthaft stören.

      • Jürgen,
        oh da muss ich mal schauen das wusste ich nicht.
        Ingo,
        was macht es denn für einen Unterschied von der Brennweite her wenn ich ein Fuji 35mm verwende oder eben ein Voigtländer 35mm 🤔

      • Mirko,
        von der Brennweite her natürlich gar keinen.
        Allerdings sind Weitwinkel so gerechnet, daß die Strahlen am Rand stärker gekrümmt werden und es dadurch natürlich auch mehr Aberrationen gibt, Vignettierung bei lichtstarken Objektiven und Verzeichnung.
        Das wird z.T. wieder wettgemacht weil man ja nur den zentralen Bereich des Objektivs nutzt.
        Kommt als immer darauf an, zufrieden wirst du auch mit dem Voigtländer sein. Bei 35mm sind die Unterschiede noch nicht so stark. Aber wenns dann in den stärkeren Weitwinkelbereich geht, kommt das zum tragen.

      • Moin Ingo,
        wenn ich Glück habe bekomme ich nach meinem Urlaub das Fujinon 16/2.8 (M42) Kaufe es nicht wegen meiner XT sondern wegen der Fujica bzw Praktica, werde es aber mal an der XT testen.

  • Was mir an Fuji immer wieder gut gefällt, ist der update Service. Dadurch ist jede Kamera immer auf dem neuesten Stand. Das Klappsystem finde ich katastrophal. Ich teile Ihre Meinung. Mit dem Deckel wird die Optik reichlich gestört. Das Rückteil ist dadurch total verhunzt..

    • @Falke,

      das ist einer der vielen Gründe warum meine beiden Systeme von Fuji sind. Ein weiterer sehr wichtiger Grund ist das ich immer das unbewiesene Gefühl habe das bei Fuji Fotografen als Berater tätig sind. Die Bedienung, also die Handhabung der Einstellungen sind so wie Fotografen das „gewohnt“ sind. Wirklich alle bildwichtigen Parameter sind sofort und ohne Umwege erreichbar. So soll es sein.

      Die Blende lässt sich dort einstellen wo sie verbaut ist, am Objektiv, das Verschlusszeiteinrad ist am Gehäuse wo der Verschluss tatsächlich sitzt, die Korrektur dort wo vermutet und die Einstellungen zum Dateiformat und ähnliches wie es sich gehört im Menü. Wer jetzt noch schlau genug ist den von Fuji vorgeschlagenen RAW Konverter zu verwenden hat sehr viel Freude an den erzielbaren Ergebnissen.

      Eine X-Pro3 ist nichts für den üblichen Hobbyisten, der soll sich lieber den anderen „Hochleistungsboliden“ zuwenden. Sind ja genügend davon im Handel, die können alles viel besser und haben flexible Displays für die sehr „Boden nahen“ Meisterwerke.

  • Hallo Ingo, nochmal auf die Schnittstelle zu kommen. Ich musste auch erst einmal im Internet nachforschen. Es gab einmal einen Spielfilm mit Keanu Reeves “ Vernetzt Jonny Mnemonic “ Der als Datenkurier Teile seines Gehirns als Transportmittel zur Verfügung gestellt hat. Sehr düster und brutal. Stell dir mal vor, ein neuer Dr. Frankenstein kommt auf die kranke Idee, seinen Zeitgenossen eine Linse zu implantieren. Die machen dann z.B. Urlaubsbilder gehen dann zum Fotohändler, Stöpsel rein, Bilder raus. Ggf. ist noch eine Version von Lightroom installiert.
    Ein gruseliger Gedanke ! Dr. Frankenstein als Retter der fotoindustrie

    • Hi Jürgen,
      den Film kenne ich. Und die Probleme mit der zu großen Datenmenge war ja auch nicht gerade beruhigend.
      Wenn, dann aber auch ein entsprechendes Auge implantiert, so ein 1,4/14-600 in kompakter Bauform und schnellen, organischen Sensor und AF implementiert.

  • Wäre schade …
    Warum nicht ein dreh- und schwenkbares Display? Dann wäre es – zugeklappt – gleichermaßen geschützt … wäre aber wesentlich flexibler!
    Ich hoffe noch, dass dies ein Gerücht ist 😊 …

  • Hallo Mirko, für die Dooofen zum mitschreiben. Wieso hat ein Fujinon 16 2,8 einen M42 anschluss. Das kenne ich noch aus den Urzeiten meiner Knipserei (Yashica) bzw. was ist eine Fujica. Die Praktika kenne ich ja.
    Klär mich auf !

    • Fujica ist eine damalige Marke von Fujifilm, so stammt meine Kamera aus dem Jahre 1972 und war mehr die Beigabe zu den Objektiven Fujinon 55/1.8 sowie Fujinon 28/3.5, Kamera sowie Objektive haben den M42 Anschluss ebenso das alte Fujinon 16/2.8 📸 Zu dem Fujinon 28/3.5 kann ich noch nicht viel sagen aber das 55/1.8 „rockt“ an der XT3….das Takumar wollte aber der Fuji Kollege nicht rausrücken 😤

      • 1972 stand für mich Winterurlaub auf dem Programm. Drei Wochen Osttirol plus Ausrüstung. Kein Geld für Kamera übrig. Wobei ich auch 1970 Bundeswehr beendet hatte. 1973 neues Auto und drei Wochen Osttirol (auch kein Geld übrig) 1974 endlich die Yashica und drei Wochen Osttirol. 1975 noch einmal Winterurlaub dann wurden andere Schwerpunkte gesetzt. 1995 die Nikon F301. Bis 2003. Deswegen meine Fragen an dich. Man hatte eben finanziell keine Zeit. Hat sich zum Glück geändert.
        Vielen Dank für deine Info.

      • Hallo Mirko, nochmal zu der Fujica. Ich habe sie mir mal im Internet angesehen. Sie hat verdammte Ähnlichkeit mit der Yashica. Vielleicht kommen sie aus einem Stall ? Kann aber auch Zufall sein.

      • Fuji hatte ja schon mit so einigen zusammen gearbeitet ob mit Yashica weiß ich aber nicht, war es aber nicht mehr das Design dieser Zeit ? Naja werde sie mit in den Urlaub nehmen, leider muss meine XT3 als Belichtungsmesser herhalten (es gibt keine Batterien mehr) ansonsten funktioniert sie aber tadellos

  • An der X-Pro 3 wünsche ich mir eigentlich wenig äußerliche Veränderungen. Die X-Pro 2 ist so schön und da will ich eigentlich nur ein aktuelles Innenleben (USB-C, krasser EVF, Augenfokus von Sony, IBIS – yeah, Filmfeatures der X-T3 gang nebenbei).

    So eine Plastikklappe würde nur stören – auch wenn der Monitor nur für das Touch-AF genutzt wird. Aber vielleicht lässt diese Klappe sich auch irgendwie runternehmen, wenn es einem stört oder nicht gewollt ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Klappe das Erste ist, was Kratzer bekommt oder kaputt geht.

  • .. das display wird geschützt und es lenkt nicht vom fotograifieren ab.
    finde ich klasse!
    ich „erwische“ mich auch oft dabei das ergebnis zu kontrollieren, anstatt die situation weiterhin zu beobachten.

  • Endlich eine vernünftige Lösung, denn damit sieht die Kamera nicht nur Nostalgischer (was ja Fuji mit dieser Kamera und nicht nur, verfolgt) aus, das Display ist damit auch gegen Kratzer geschützt. Die Hersteller von zum Teil teuren Display – Schutzfolien werden wohl wenig begeistert sein. Ich jedenfalls begrüsse diese sehr gute Lösung.