Fujifilm Kameras

Fuji X-T4 & Fuji X100V: Das Erscheinungsdatum steht fest

Das Erscheinungsdatum der Fuji X-T4 und Fuji X100V steht anscheinend fest. Anfang Februar sollen die neuen Kameras enthüllt werden.

Präsentation der Fuji X-T4 in Kürze

Fujifilm wird schon deutlich früher als gedacht einen Nachfolger der beliebten X-T3 auf den Markt bringen – darüber hatten wir gestern erstmals berichtet. Eigentlich hatte man mit einer Präsentation der Fuji X-T4 erst Ende 2020 gerechnet, jetzt soll es aber schon Anfang des Jahres soweit sein. Da der Abstand zur Fuji X-T3 recht gering ist, könnte man vermuten, dass der Nachfolger „nur“ eine Fuji X-T3s und keine Fuji X-T4 werden wird. Das ist nach wie vor noch nicht geklärt, wir nennen die neue Kamera der Einfachheit halber jetzt aber mal Fuji X-T4.

Fujifilm Event am 4. Februar 2020

In der Zwischenzeit sind weitere Informationen aufgetaucht, die unter anderem bereits ein konkretes Datum für die Präsentation nennen. Am 4. Februar 2020 wird Fujifilm Quellen zufolge die neue Fuji X-T4 sowie die Fuji X100V vorstellen, zu der es in der Vergangenheit ebenfalls schon Gerüchte gab.

Die Fuji X-T4 wurde inzwischen auch bei einzelnen Zulassungsbehörden mit der Bezeichnung FF190004 registriert. Wer die Fuji Gerüchteküche aufmerksam verfolgt, der wird sicherlich wissen, dass Fujifilm zuvor schon zwei Kameras registriert hatte (die FF190005 und FF190003 nämlich), mit der neuen FF190004 sind es nun drei. Um welche neue Kamera es sich bei dem dritten neuen Modell handeln wird, ist nach wie vor nicht bekannt. Doch womöglich könnte die „FF190003“ schon etwas früher präsentiert werden, am 24. Januar 2020 nämlich.

Die offizielle Präsentation der Fuji X-T4 ist also, wenn sich die Informationen in dieser Form bewahrheiten, nur noch knapp einen Monat entfernt. Da wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis weitere Infos und erste technische Daten durchsickern.

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

46 Kommentare

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  • Wir sind alle gespannt was Fujifilm da aus dem Hute zaubern mag. Die Konkurrenz ist riesig, finde es immer wieder bemerkenswert wie ser sie versuchen sich dagegen zu stämmen und dabei mit Kreativität ihren eigenen Boden düngern und pflegen.

  • Ich erwarte in nächster Zeit auch einige Aktivitäten Fujis im Mittelformat. Mit der T4 steckt Fuji ein wenig in einem Dilemma zwischen Toppqualität und Preisentwicklung. Man kann die Preisgestaltung nicht noch viel höher ansetzen als sie zur Zeit ist. Vollformat macht im gleichen Preisbereich schon mächtig Druck auf APS-C. Andererseits sind Fuji APS-C Kameras schon auch sehr gut ausgestattet vor allem im Videobereich und sehr wertig verarbeitet. Das hat halt seinen Preis. Die Produktion der T3 in China hilft vielleicht etwas, aber das Problem wird sich zuspitzen. Fuji muss mit seinem Mittelformat irgendwann in den Preisbereich um 2500 – 3000 Euro kommen, um von oben her dem FF Sektor etwas Druck zu machen. Bei APS-C liegt die Hürde in Zukunft ungefähr bei 1500 Euro, die evtl von den absoluten Topmodellen mit herausragenden Videoeigenschaften noch übertroffen werden kann. Auch von diesen Gedanken her sollte man dort gut überlegen, ob zwei verschiedene Linien da noch Sinn machen.
    FF beginnt auch in diesem Preisbereich und liegt bei Einstiegs- und Auslaufmodellen sogar jetzt schon deutlich darunter.
    Fuji hat ja ein Konzept zu einer modulbasierten Mittelformatkamera. Mit sowas in der Art rechne ich eigentlich in den nächsten Monaten und Jahren.

  • Scheint auch etwas Panik an Bord, da ähnlich wie Olympus ihre M1iii ankündigt, was noch mal eine grösse Nummer für die Branche ist. Bevor dann Pixelschwere Z und R wenig Platz für den Rummel um solche Modelle übrig lassen. Traurig nur, sie alle entwerten alle aktuellen Modelle und Preise für Herstller wie Besitzer, Käufer bis oben satt von Nachfolgern und etwas hier ein wenig da. Danach wird es eher düster fürs Geschäft werden. Aber gut, das sind keine Sorgen für alle.

  • Fujis Alleinstellungsmerkal war/ist unter anderem der Sensor und somit hoffe ich das Fuji‘s Investitionen diesbezüglich bald dem Kunden vorgestellt werden können. Das ewig ein bissl hier und da macht die Fotobranche für mich nicht interessanter . Genau das gleiche beim Smartphone, werden immer größer und unhandlicher und immer häßlicher. (in meinen Augen)
    Hey Apple gebt mir ein IPhone 4 mit modernen Prozessor und einfacher Kamera …das reicht mir

      • ich dachte das wären schon die Hosen wo der Arsch in den Kniekehlen hängt, soll es noch schlimmer werden 😂

      • mirko, ich fürchte die kniekehlhosen würde man bei solchen smartphones verlieren. aber mit solchen hosen könnte man sich sicher ein vergoldetes din a4 smartphone mit einer vergoldeten panzerkette um den hals hängen. je nach goldanteil könnte ein korsett hilfreich sein. man will ja nicht in der mitte durchknicken.

  • dann bin ich auf den 4. januar gespannt. hoffentlich setzt fuji endlich wieder auf die bildqualität und nicht auf höher auflösung.
    auch das neue objektiv auf der x100v wird äußerst spannend. 🙂

  • Prima, auf einen Nachfolger der X-T3 habe ich gewartet. Super, dass sie vor dem Sommerurlaub erhältlich sein wird. Dann wird die X-T2 direkt durch die X-T4 (oder wie sie heißen mag) ersetzt. IBIS soll sie ja haben und die Bildqualität wird wohl nicht schlechter sein als bei den Vorgängermodellen. Wird gekauft…

  • Also wenn das tatsächlich so kommen sollte, dann löst Fuji Sony ab im Spiel „welche Modelle altern schneller“. Präsentation Fuji X-T3 September 2018, Präsentation Fuji X-T4 Februar 2020. Als X-T3 Käufer käme ich mir ein bisschen ver… vor.

    • Den Fortschritt kann und soll man nicht verhindern: Das Bessere ist nun mal der Feind des Guten. Insofern freut es mich, wenn Fujifilm am Ball und Ohr der User bleibt

      • @Peter Kofmehl
        Niemand will den Fortschritt verhindern, aber in nicht einmal 1 1/2 Jahren den Nachfolger bringen finde ich schon krass, das ist ja Handy-Wechsel-Geschwindigkeit. Das wirkt sich auf Dauer negativ aus, da bin ich mir sicher, da nicht wirklich die Notwendigkeit besteht oder ist die T3 so missglückt, dass sie jetzt schon einen Update braucht? Bei der Canon R wäre das zum Beispiel sinnvoll, weil da einiges weggelassen wurde was Fotografen wünschen. Aber die kommt fürchte ich später.

    • Ich habe die T3 und bin sehr gespannt auf die T4. Ich werde sie aber nicht kaufen, wenn sie außer des IS keine großen Fortschritte bringt. Wenn die Kamera kein 6K oder RAW-Video oder den Wegfall des Laufzeitlimits bringt, gehe ich davon aus, dass Fuji später doch noch die H2 bringen wird mit diesen Features. Dann würde das eintreten, was ich befürchte, dass die T-Linie im Bezug auf die Videofähigkeiten gegen die H-Linie kastriert würde.

      Ich würde dann auf jeden Fall noch ein Jahr warten mit dem Kauf, um dann nicht schon eine T4 zu haben, wenn die H2 kommt. Das könnte eine Strategie Fujis sein, mit den beiden Linien, dass man dadurch schnellere Erscheinungszyklen hätte, wenn man diese Linien um ca ein Jahr versetzt aktualisieren würde. Man könnte so schneller auf den Markt reagieren. Aber ich fände es schade um die T-Linie. Es könnte dann sein, dass sie der Ladenhüter wird, es sei denn, der Supergau träte ein und Fuji würde die H-Linie fototechnisch gegenüber der T-Linie kastrieren und die zwei Schienen profilieren, eine mit Hauptgewicht auf Foto und eine auf Video. Dann kann ich allerdings auch gleich auf FF wechseln, wenn ich eh zwei Kameras brauche und mit einer davon gut fotografieren will.
      Daher habe ich schon öfter hier geschrieben, dass ich sehr für die Zusammenlegung der beiden Linien zugunsten einer super Allrounderkamera wäre, deren Produktionszyklus meinetwegen auch etwas verkürzt würde (Es könnte in diesem Falle auch wirklich nur erstmal Olympia geschuldet sein). Es ist ja dadurch nicht so, dass die Vorgängerversionen veraltet sind und automatisch Auslaufmodelle würden. Sony lässt z. B. die bestehenden Modelle noch eine ganze Weile neben den erneuerten weiter laufen und geht nur etwas im Preis zurück. Ich finde diese Strategie super. Da kann man wählen, was man wirklich braucht und man kann etwas sparen, wenn man nicht immer das allerneuste braucht. Auch die T3 bliebe eine super Kamera, wenn eine T4 kommt.
      Ich beobachte auf alle Fälle erstmal, was Fuji jetzt anbietet und dann warte ich noch ein Weilchen, dann sehe ich weiter.

      • Ich habe auch die T3 und fühle mich nun nicht verarscht weil die XT4 um 0,5 Jahre früher kommt, einige haben schon eine etwas komische Denkweise….
        Ich habe die XT3 auch zum fotografieren gekauft und nicht als „Wertanlage“ und werde von Fujifilm auch nicht dazu genötigt mir direkt den Nachfolger zu kaufen.
        Kommt „nur“ IBIS überspringe ich das Modell oder mache mal einen Abstecher zur Pro, so einfach ist das ….

    • @ joe
      Kommt natürlich ein bisschen darauf an, wann du die X-T3 gekauft hast.
      Jedenfalls wird es vermutlich keine Wunderkamera, so daß man gemütlich auf eine X-T5 warten kann. Oder die X-T4 dann günstig erwerben kann.
      So oder so hat man ja mehrere Möglichkeiten.
      Aber Gehäuse sind nunmal digital und behalten ihren Wert nicht so wie z.B. gepflegte Objektive.

      • @Ingo,
        da hast du natürlich Recht, aber selbst Sony hat erkannt, dass längere Zyklen sich eher positiv auf den Verkauf auswirken, aber mancher hier redet sich die Sache schön vielleicht auch nur um etwas gesagt zu haben, also hätte ich mir letztes Frühjahr die Kamera gekauft würde ich mich ernsthaft fragen was die sich im Marketing bei Fuji so denken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbst in der digitalen Welt der Fortschritt so schnell voranschreitet, dass dieser Wechsel jetzt schon notwendig ist oder man hat die T3 zu früh rausgehauen und muss jetzt nachbessern (Canon EOS R bräuchte zum Beispiel dringen einen Nachfolger).

      • @ joe
        Na, jetzt wissen wir ja die große Neuigkeit. Ich denke, Fuji wollte schon auf der Höhe der Zeit bleiben. IBIS hat nämlich, für mich, tatsächlich gefehlt. Und das rechtfertigt für mich auch eine neue X-T4.
        Aber deshalb gehört die X-T3 ja nicht zum alten Eisen, ist eine klasse Kamera.

      • @joe
        Wieso ist bei der Canon R ein Nachfolger dringend, während du den der X-T3 als negativ empfindest, wenn er jetzt (schon) kommt?

      • Ingo,
        manch einer hat wohl die „Timeline“ von Canon vergessen, so zB. 30D 2006, 40D 2007, 50D 2008 …für mich „viel Wind um Nichts“

      • @ Mirko
        Oh ja, Canon und die Timeline. Erst die Kodak D2000, dann ein großer Sprung für die Canon 1D MK2, dann auch nur in einigen Bereichen die 1D MK3, die ja die riesen Autofokus-Probleme hatte.
        Und dann immer das künstliche kleinhalten der Mittelklassen Canons.
        Da war Nikons D3 und D700 ein guter Schritt nach vorne.
        Wenn Canon die Fujis produzieren würde, dann hätte die X-T30 den Autofokus der X-A3. Und die X-T3 hätte maximal 1080p Video. Nur die X-H1 hätte dann alles, die X-H2 wäre die gleiche Kamera, dann aber mit 4k Video usw.
        Bloß nicht Canons Strategie übernehmen.

  • Sony macht ganz schön Druck auf Fuji. Jetzt schon wieder ein neues Modell. Sensor kommt ja schon von Sony nur anderer Aufbau. X trans hat mittlerweile keinen Vorteil mehr. Mal sehen ob Fuji zum bionic Sensor von Panasonic wechseln. Und der Mittelformat Sensor ist über 5 Jahre alt. Da lässt Sony Fuji verhungern oder wartet bis der Markt soweit ist und steigt selbst ein. Einen Vorteil hat das ganze, kann mir wieder billig Kameras für meine Sammlung schießen. 😜

      • Panasonic entwickelt gerade einen Bionik Sensor. Der soll besser sein als das was von Sony kommt. Sony ist derzeit voll ausgelastet mit dem produzieren von Sensoren für das iPhone.

      • Sony ist Sensorzulieferer für ziemlich viele Hersteller. Die mögen zwar etwas entwickeln aber die meisten Sensoren werden dann bei Sony in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit Sony produziert. Sony liefert dann diese Bestellungen aus und die anderen Hersteller bauen dann ihre Elektronik drumherum. Die Sensorherstellung wurde von vielen Herstellern schon outgesourced. Canon hat glaube ich noch eine, aber auch die bestellen trotzdem bei Sony dazu. Ob Panasonic eine eigene Fertigung hat, weiß ich nicht.
        Die Herstellung geschieht bei Sony und auch bei anderen Anbietern in Absprache und unter Zusammenarbeit /auch Entwicklungsarbeit der Auftraggeber. Es verhält sich ungefähr so, wie wenn verschiedene Autohersteller ihre Teile bei einem Zulieferer bauen lassen. Da sagt auch der Auftraggeber, wie das Teil aussehen soll und der Zulieferer stellt es dann so her. Es ist eine Summe aus dem Know-how des Zulieferers und des Auftraggebers. Im Idealfall ist das eine Win-Win-Situation, ist aber durch die Marktmacht Sonys bei der Herstellung der Sensoren inzwischen nicht ganz problemlos für die Auftraggeber, zumal Sony natürlich selbst entwickelt und seine Auftraggeber nicht mehr so gerne an dieser Entwicklung teilhaben lässt. Fakt scheint zu sein, dass Sony inzwischen den Markt bei der Sensorherstellung beherrscht.

    • ralle art, fuji hat doch gerade erst den 100mp-sensor bei mittelformat eingesetzt. das ist noch keine 5 jahre her. außerdem warum soll bei mittelformat die entwicklung so schnell sein wie bei kleinbild?

      und ich sehe nach wie vor einen riesigen vorteil am x-trans-sensor. ein ganz anderes bild als beim bayer.

      • @daniel
        Gleiches kam mir auch sofort in den Sinn. Auch hatte, wenn ich es richtig sehe, Fuji noch vor Sony den neuen 26MPx APS-C-Sensor in seiner T3. Sony hat ihn erst seit der 6600 in Verwendung. Das Miteinander von Fuji und Sony in der Sensorherstellung scheint also nicht immer so negativ zu sein wie befürchtet für Fuji (oder auch andere Hersteller). Es wird sicher auch im Interesse von Sony sein, dass es seine Abnehmer für die Sensoren behält und nicht verliert.

      • hallo ben,
        sony setzt den 26mp sensor garnicht erst ein. die haben die nachteile des sensors erkannt und diesen nicht eingesetzt. stattdessen haben sie eine neuauflage des 24mp sensors mit höherer iso-leistung. deshalb sind sie in der bildqualität auch so weit aufgerückt. bayer pattern hat in meinen augen eigentlich keine chance gegen x-trans-pattern.

      • @daniel
        Du hast Recht, ich habe das irgendwie falsch in Erinnerung gehabt. Die Alpha 6600 hat wie die anderen neuen Alphas einen 24 MP Sensor. Allerdings kann ich nicht so nachvollziehen, dass der 26 MP Sensor großartit nachteilig sein soll, denn die Fujis machen damit ja recht schöne Ergebnisse, auch beim ISO-Rauschen. Wenn er so nachteilig wäre, hätte Fuji ja auch bei dem (neueren) 24Mp Sensor bleiben können. Ich habe keinen Vergleich mit den Sony Alphas, da ich diese nicht besitze bzw. besaß, von daher kann es schon sein, dass die im Rauschverhalten vielleicht noch besser sind, aber so viel besser glaube ich fast nicht. Ich bin jedenfalls mit dem 26MP Sensor sehr zufrieden, auch im Blick auf das ISO-Rauschen.

      • hallo ben, sony brachte den neue 24mp-sensor erst heraus, als fuji den 26mp-sensor bereits in den kameras verarbeitete. dazu kommt, daß der 26mp-sensor mit x-trans schlechter ist, als der alte 24mp-sensor mit x-trans. was würde der neue 24mp-sensor mit x-trans-pattern erst auf die beine stellen wenn der alte schon besser als der 26er war. die anderen hersteller könnten dann gewaltig abstinken. ich beziehe mich dabei auf tests und vergleiche von chip.de und dkamera.de. bei dkamera.de kann man ja immer noch selbst die bilder vergleichen.

      • @daniel
        Ich finde auf der Seite, die du angegeben hast, nur den Vergleich der T3 mit der Sony A7III. Letztere hat aber einen FF-Sensor, dass ich annehme, dass du diesen Vergleich nicht meinst. Finds auch sehr eigenartig, was du schreibst, dass der alte 24MP Sensor schon besser gewesen sein sollte als der 26MP. Möglicherweise etwas im Rauschverhalten, was aber für mich nicht wahrnehmbar ist, aber keinesfalls relevant.
        Bitte nicht missverstehen, ich will dir nichts unterstellen, ich komme nur selbst nicht so richtig klar mit deiner Aussage. Vielleicht fehlen mir ja wichtige Hintergrundinformationen. Aber mir sind auch in Vergleichen zwischen T2 und T3, die ich gelesen habe und auch aus eigener Ansicht (besitze beide plus die H1), nie solche eindeutigen Ergebnisse begegnet. Auch finde ich, Vergleiche zwischen Fuji-APS-Cs und Sony APS-Cs geben das so klare Ergebnis nicht her. Was ich allerdings bestätigen kann ist, dass sich T2 und T3 in der Fotoqualität nichts nehmen, der 26MP Sensor damit auch keinen relevanten Vorsprung bewirkt.

      • hallo ben, wenn du bei chip.de auf der bestenliste bist, kannst du die einzelnen kameras auswählen und somit zwei gewählte miteinander vergleichen. icon „produkt vergleichen“.
        bei dkamera ist das etws anders. hier geht man auf den testbericht. anschließend klickt man den gewünschten und vergleichbaren reiter an, wie geschwindigkeit oder bildqualität. unter diesen kann man auch die testbilder mit anderen auswählbaren kameras, iso-werten, mit oder ohne blitz und nachtaufnahmen direkt vergleichen. unter beispielaufnahmen findet man weitere beispielbilder die auch oftmals gleich mit denen anderer testobjekte sind. somit kann man sich auf der seite schon einen recht ausführlichen eindruck von einer kamera machen.

        so hier zum beispiel die gegenüberstellung der x-t3 und der x-t2 in ihrer geschwindigkeit.
        https://www.dkamera.de/testbericht/fujifilm-x-t3/geschwindigkeit.html

      • Hallo Daniel,
        ja, jetzt habe ich es. Bin unter deinem Link mal auf den Reiter „Bildqualität“ gegangen. Da hat man anhand von Testbildern die Möglichkeit diese bei den unterschiedlichen ISO-Einstellungen zu vergleichen. Im JPG-Modus nehmen sich die Bilder bis 12800 ISO überhaupt nicht viel. Darüber sieht man deutlich, dass der Sensor der T3 stärker rauscht. Das ist es sicher, was du meinst. Im RAW-Modus sieht man den Unterschied im Rauschen sogar schon früher, allerdings zeichnet der 26MP Sensor auch etwas schärfer.
        Ich neige nach diesen Vergleichen jetzt dazu zu sagen, ja, der 26MP Sensor ist rauschanfälliger als der 24MP Sensor, hat aber natürlich auch 10% mehr Pixel auf der gleichen Fläche. Alles in allem scheint es Fuji jedoch sehr gut gelungen zu sein, dieses etwas stärkere Rauschen zu bändigen, denn in den JPGs sehe ich zumindest bis 12800 ISO keine Unterschiede. Fuji muss ja einen Grund gehabt haben, sich für den neuen 26MP zu entscheiden. Vielleicht liegt der einfach nur im Marketing, weil 26 besser klingt als 24, vielleicht aber auch an der etwas höheren Schärfeleistung. Die etwas höhere Schärfe des Sensors wird aber offensichtlich wieder egalisiert durch die Rauschminderung, die bei der T3 wahrscheinlich stärker zugreifen muss. Im RAW-Modus hat man in der Nachbearbeitung allerdings die Wahl, welche Priorität man setzen möchte, mehr Schärfe oder weniger Rauschen. Alles in allem würde ich persönlich nicht so weit gehen zu sagen, dass der 26 MP Sensor schlechter sei als der alte 24er. Er ist allerdings etwas anders mit anderen Vor- und Nachteilen. Vielleicht ist das ja auch ein sehr schöner Beleg dafür, dass der Sensor nur eine Komponente einer guten Kamera ist. Es gibt ja die Meinung, dass dieser oft überbewertet wird. Meinen Eindruck, dass sich T2 und T3 in der Fotobildqualität kaum unterscheiden, sehe ich bestätigt, zumal ich eigentlich noch nie, außer mal zu Testzwecken, oberhalb ISO 3200 fotografiert habe, vielleicht ein bis zweimal bis 6400 in sehr dunklen Räumen, um überhaupt ein Bild zu bekommen.

      • ben und jetzt stell dir vor, daß sony den alten 24mp sensor auch nutzte und nun einen besseren 24mp sensor einsetzt. deshalb erzeugt sony heute bessere bilder als manche fuji-kamera. das ist premiere. sony war noch nie besser als fuji. konsequenz ist somit, daß fuji sich für den falschen sensor entschieden hat.

      • @daniel
        Mag sein, dass der neue 24MP Sensor, den Sony benutzt, ein besseres Rauschverhalten hat als der 26 MP der Fuji – nach meinen
        jetzigen Erkenntnissen wird es mit Sicherheit so sein, aber ob am Ende die Bildqualität der Sonys wirklich so sehr über der der T3 liegt, kann ich nicht nachvollziehen, da ich w.g. die Sonys nicht nutzen kann und mir der direkte praxisnahe Vergleich fehlt. Da gehört ja auch ein bisschen mehr dazu als ein guter/möglicherweise besserer Sensor. Es ist aber keine Frage, dass Sony sehr gute Kameras baut mit toller Bildqualität. Außerdem schriebst du ja auch weiter oben, dass bei Veröffentlichung der T3 der neue Sensor noch gar nicht verfügbar gewesen sei. Also hatte Fuji ja auch nicht die Wahl. Vielleicht ist das ja auch einer der Gründe, warum Fuji so schnell nachzieht mit der T4, neben anderen Gründen sicher, wie Olympia oder der IS, der dem Spitzenmodell fehlte. Lassen wir uns einfach mal überraschen, was Fuji da liefert.
        Ich hatte übrigens viele Jahre Sony NEX Kameras im Gebrauch und war immer sehr von der Fotoqualität der Sonys angetan. Ich habe mich trotzdem von dem System getrennt, weil die Videoqualität so grausam war und Sony ewig kein 4K Gerät anbot. Bin dann über Panasonic GH4 und GX 80, von denen ich mich nach ein paar Jahren auch wieder getrennt habe, bei Fuji gelandet und bin erstmalig mit Foto-UND Videoqualität mehr als zufrieden. Selbst wenn Sony einen etwas rauschärmeren Sensor hätte, würde ich nicht wechseln, weil eine gute Kamera mehr ist als ein guter Sensor. So hat die T3 eben auch 4K 50P in einem 10Bit Codec, wo die Sonys nur 25P 8Bit bieten. Mein komlettes System ist inzwischen auf Fuji X gebaut und falls ich fotografisch aufsteigen wollte, würde ich mich wohl eher für Nikon FF oder Fuji Mittelformat entscheiden.

      • hallo ben, und ich habe mich damals nicht wegen der filme für fuji entschieden. zu der zeit machten fujis mit die schlechteste filmqualität auf dem markt. es ging um die bedienung, bildqualität und die objektivauswahl auf aps-c gerechnet. dies in verbindung mit kompakt, leicht und der bildanmutung. das war für mich fuji. ist es auch noch immer, aber es wackelt. ich habe mich schon dabei erwischt nikon z auszukundschaften. wenn fuji wächst und weiter die bildqualität vernachlässigt, macht es vielleicht langsam sinn mich anderweitig umzuschauen. größer und schwerer kann ich auch bei kleinbild haben. ich will photographieren. wollte ich filmen, hätte ich mich von anfang an für ein anderes system entschieden.

      • also ich kann nun nicht behaupten das sich die Bildqualität der XT3 gegenüber der XT2 verschlechtert hat auch das Rauschen bis ISO 6400 nicht und wenn Fujis Filme damals so schlecht waren haben sie es dennoch geschafft sich damit an die Spitze zu setzen 😉

      • hallo mirko,
        glaube ich chip.de, haben derzeit die x-h1 und x-pro2 die beste bildqualität (jpg) bei aps-c- und mft-sensoren. schaue ich mir andere tests an, wird das im grunde bestätigt. die x-pro3 ist im bereich von sony alpha 6100, x-t20 … laut test ist die bildqualität der sony alpha 6600 besser als die der x-pro3. seit ich fuji habe, habe ich noch nicht gesehen, daß die aktuellste x-pro nicht an erster stelle stand, bezogen auf bildqualität. und trotzdem werden die kameras immer schwerer. danke für gutes video im bereich der dmc-g91. aber damit kann ich nichts anfangen.

      • Daniel mag ja sein aber was interessiert mich Sony, wer seinen Kauf nur auf solche Testergebnisse bezieht wird wohl nie die richtige Kamera finden oder der Hersteller (welcher bei Sensoren hinterher hinken soll) dürfte ja dann gar keine Kameras mehr verkaufen. Ich gehöre nun nicht zu den Pixelpeeper und kann nur sagen das ich keine Unterschiede feststellen konnte.
        Auf der anderen Seite schon gesehen was passiert wenn man beim Sony 16-55/2.8 mal ohne automatischer Objektiv Korrektur die RAW entwickelt 😉

      • mirko, das sind alles nur beispiele die verdeutlichen sollen, daß fuji seinen fokus verändert hat und mir das nicht gefällt. spiegellos setzte sich nur durch, weil die kameras kompakter waren und das geht ebenfalls verloren. also, frühere vorteile von bildqualität, größe, gewicht,… sind fast nicht mehr gegeben, weil fuji den fokus geändert hat. das ist das was mir eigentlich stinkt.

        ja, ich habe davon gehört was passiert, wenn man das sony-objektiv 16-55 f2.8 verwendet. aber wer glaubt, daß das bei fuji nicht der fall ist, hat sich tief geschnitten. vielleicht nicht in dem ausmaß, aber auch fuji-objektive sind digital korrigiert. auf beiliegender seite kann man sich das mal anschauen. das xf16-55 f2.8 geht da nicht gerade mit bestem beispiel voran. das 18mm f2.0 sieht sogar noch schlechter aus als das 18-55 f2.8-4. macht euch selber ein bild.

        https://www.opticallimits.com/

        ich muss auch wieder sagen, daß man mich nicht falsch verstehen sollte. ich bin ein begeisterter fuji-fan. aber die begeisterung mindert sich mit dem verlust des fokus auf die ursprüngliche fokusgruppe.

  • Wenn die neue X-T4 IBIS hat, so rechtfertigt dies allein schon die neue Kamera zu diesem früheren Zeitpunkt. Wenn dann noch an der Videoqualität weiter geschraubt wird (6K), so erst recht. Bin jedenfalls sehr gespannt, denn dies dürfte meine neue Fujifilm werden…