Fujifilm Objektive

Fujifilm arbeitet an neuem XF 70-300mm Objektiv

Fujifilm arbeitet angeblich an einem neuen Zoom-Objektiv für die spiegellosen APS-C-Kameras. Konkret soll es um ein 70-300mm gehen.

Neues 70-300mm von Fujifilm

Dass in Fujifilms Objektiv-Portfolio durchaus noch Platz wäre für das ein oder andere Telezoom, ist kein Geheimnis. Dieser Tatsache scheint sich auch der Hersteller selbst bewusst zu sein, denn Gerüchten zufolge arbeitet Fujifilm derzeit an einem neuen Zoom-Objektiv im Telebereich.

Konkret soll es sich um ein XF 70-300mm Objektiv handeln. Die Lichtstärke dieses Objektives ist noch nicht bekannt, man kennt lediglich die Brennweite und weiß, dass es sich um ein Objektiv für die spiegellosen APS-C-Kameras handeln soll. Umgerechnet auf Kleinbild würde die Brennweite also rund 100-460mm betragen.

Man muss realistisch bleiben

Natürlich kann man jetzt viele Wünsche äußern, was das neue 70-300mm Objektiv denn alles mitbringen soll. Lichtstark wäre klasse, kompakt aber natürlich auch, erstklassige Bildqualität, aber nicht zu teuer bitte. Und am besten alles zusammen. Wäre schön – wird aber nicht passieren. Irgendwo muss Fujifilm wie jeder andere Hersteller auch Kompromisse machen.

Deshalb unsere Frage: Worauf würdet ihr beim neuen 70-300mm Objektiv am meisten Wert legen?

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

42 Kommentare

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      • Aber warum nicht einmal eine Festbrennweite im stärkeren Telebereich, nicht so lichtstark und schwer finanzierbar wie das 2/200er? Die schlechte Leistung des 100-400mm-Objektivs am langen Ende spräche dafür. Ein ähnlich konzi-piertes, zu unstabil gebautes, ähnlich ausgelegtes Objektiv kann keinen ernst-haften Canikonfotografen aus der Reserve locken. Es würde ja auch ein leich-teres, optisch konkurrenzfähiges 5,6/500mm tun. Denn der Run auf das 5,6/500 von Nikon beweist, dass ein Markt auch für lichtstärkenmäßig beschei-den ausgelegte Objektive vorhanden ist. Denn in allen anderen Brennweiten-bereichen ist Fuji bisher sehr gut aufgestellt, bietet also ein vollwertiges Sortiment.

      • @ C:Scholz
        Witzig, ist das erst Mal, daß ich höre, die Leistung des 100-400 sei schlecht.
        Ich kann eigentlich nur gutes davon sagen. Auch bei 400mm ganz aufgeblendet ist es gestochen scharf.
        Vielleicht Serienstreuung?

      • hallo c:scholz,
        soweit ich das verfolgen konnte, wird bei empfehlungen für zum beispiel vogelphotographie oder wildlife fast immer das xf100-400 benannt. nicht unbedingt wegen der hervorragenden bildleistung, da scheint es nur etwas besser als der gleichpreisige durchschnitt zu sein, sondern wegen der fokusgeschwindigkeit.

        aber ich kann deine gedanken bezüglich der objektive absolut nachempfinden. zwar nicht gleich bei 500mm, aber denke ich an meine analogen objektive, sehe ich auch bei diesen brennweiten ein hohes potential. ein 90mm f2.8, 135mm f2.8 und ein 200mm f3.5 könnten interessante alternativen sein. ein 300mm f5.6 wäre allerdings schon etwas schwerer zu vermarkten.

        das 70-300mm macht sehr wohl sinn, sobald es auch eine sinnvolle lichtstärke aufweist. f4.0-5.6 macht dabei keinen sinn. da würde ich eher zum 55-200mm 3.5-4.8 greifen, da wesentlich lichtstärker.

        sollte es ein 70-300mm f4.0-5.6 werden passt es dann doch eher in die xc reihe.

    • Ein Blende 4 Objektiv und nicht zu groß wäre schon sehr gut.
      Aber bitte keine so kontroverse Bildqualität wie das 16-80, das ich deshalb nicht gekauft habe.
      Von der Brennweite her allerdings eine tolle Ergänzung für eine Blende 4 Serie.

      • @ Stefan
        Ja? Hat Fuji einen Weg gefunden, die Ränder softwareseitig zu verbessern? Oder die Herstellung besser gemacht?
        Dann würde mich das Objektiv schon interessieren. Was ich bisher Online gesehen habe, gerade auch im Bereich der Ränder, würde ich immer gerade auch bei Architekturfotos und Landschaftsaufnahmen bemerken.
        Da Fuji ja normalerweise eine hohe optische Qualität bietet, denke ich, daß das 16-80 eventuell etwas übereilt auf den Markt gebracht.

    • Ja, f4 wäre ük, aber nur wenn es kompakt ist. 300mm f4 klingt annehmbar, aber 70mm f4 ist weniger attraktiv.
      F4 wäre cool wenn es Makrofähig ist. 1:2 würde mir da schon reichen.

      Aber sinnvoller und wesentlich spannender fände ich ein 70-300mm f2.8-4.

      Aber ich schiele zur Zeit eh fast ausschließlich auf das 100-400mm welches sehr gut sein soll.
      Vermutlich wird das 70-300mm was für den consumer werden.
      Grüße

      • hallo maratony,
        ich fürchte, daß ein 70-300mm f2.8-4 zu groß und schwer würde. leica macht es mit dem 50-200mm f2.8-4 allerdings vor, daß zumindest diese brennweite auch in kompakt und relativ leicht geht.

      • Hallo Daniel,
        Bei solchen Brennweiten ist mir die Größe nicht so wichtig. Ich mache ja Peoplefotografie und bevorzuge Festbrennweiten. Aber ich suche nach einem guten Tele für Hier und Wildlife und da bin ich flexibel in Größe und Gewicht. Hauptsache Lichtstark, schnell und zuverlässig.
        Machbar ist ja alles. Die Frage ist ja an welchen Kundenkreis richtet sich die Linse. Bei Profis brauchst du nicht mit f4-5.6 anfangen. Da ist f4 Minimum. Und da den Profis da noch was fehlt kann ich mir vorstellen dass sich das eher an die richtet. Die xt4 ist ja auch groß.

  • Auf den Zoom könnte ich verzichten. Benutze das 55-200mm Objektiv im Wald für Tiere und das Teil ist eigentlich zu 99% ausgefahren. Eine 300mm Festbrennweite wäre super!

  • Für mich würde ein f4-er keinen Sinn machen. Einfach auf mein 50-140mm/2,8f den 1,4er Konverter anbringen und Schluss ist. Möchte ich mehr Brennweite, dann nutze ich das hervorragende 100-400mm-er 😉. Ich vermute das Fuji nur ein Standart-Tele mit geringer Lichtstärke für die breite Masse auf den Markt bringen möchte. Wie hier auch schon einige angesprochen haben … ein 500mm-er mit Blende 4f das hätte was 😉

    • Um noch einmal auf die Lichtstärke zurückzukommen: Wegen der früher schlechteren AF-Leistung waren die hohen Öffnungen auch bei den langen Teleobjektiven notwendig. Damit konnte man aber von einem hohen Preis und einem so hohen Gewicht ausgehen, dass erheblich mehr Geld in das Stativ investiert werden musste. Wer aber aus der Hand fotografieren will, was auch durch die besser stabilisierten Aufnahmesysteme und eventuell die Nutzung eines Schulterstativs möglich wird, hat bei geringerer Öffnung auch weniger Probleme mit der Schärfentiefe, er erzielt mehr vorzeigbare Treffer. Also wäre für den Praktiker eher die Konzeption einer „Fotoflinte“ in Analogie zum russischen „Photosniper“ interessant!

    • Ein 500er mit Blende 4 wäre ja schon ein ernstzunehmendes Sport-Objektiv.
      Aber der Preis? Das entspräche ja beim Vollformat einem 4 (Lichtstärke) und 5,6 (Schärfentiefe) langen 750mm Objektiv.
      Lass mal raten. So 12000 Euro?

  • Da ich schon das 50-140 und das 100-400 habe, wäre das für mich nicht interessant.
    Aber generell wird es sicherlich viele Käufer finden. Ich gehe auch davon aus, das es von der Lichtstärke in dem Bereich liegt wie auch bei den anderen Herstellern liegt. 4-5,6 wäre doch OK, und sollte auch im bezahlbaren Rahmen liegen. Dennoch denke ich das es nicht unter 1000€ zu bekommen ist. Das sind leider die üblichen Preise.

    • Ich habe zwar das 55-200mm und das 100-400mm, sehe es aber ziemlich gleich. Ein 70-300mm wäre für mich nur von Interesse, wenn ich damit sowohl beim kurzen als auch beim langen Ende des neuen Zooms eine grössere Lichtstärke bekommen könnte. Ob das Objektiv dann 200g mehr oder weniger auf die Waage bringt wäre mir dann ziemlich egal. Natürlich sollte es auch noch bezahlbar bleiben, mehrere tausend Euro würde ich dafür sicherlich nicht bezahlen wollen. Der Brennweitenbereich spricht aber meiner Ansicht dafür, dass es eher ein nicht besonders lichtstarkes Zoom werden wird, wie sie auch von Canon und Nikon im sog. Consumerbereich vergleichsweise preisgünstig angeboten werden.

  • Mich wundert, das alle Hersteller ein sehr gutes, bezahlbares 4.0/300 mm ignorieren. Das kann man sicher heute immer noch unter 2000€ realisieren (außer Olympus).

    Ein weiteres 5.6/70-300 mm wird es wohl werden – aber für mich wäre auch nur ein Tele-Zoom mit Lichtstärke f:4.0 interessant.
    Oder man legt den Kompromiss bei f:4.5 an, dann wird es handlicher.

    • @ Cat
      Wie meinst du das. Jeder Hersteller hat doch ein 4/300 im Portfolio, jedenfalls für DSLR. Und die DSLM Systeme sind ja nun noch nicht so lange am Markt, daß hier erstmal die Grundlegenden Brennweiten komplett verfügbar sind.
      Ein 4/300, gerade wenn das kompakt wie das von Nikon gebaut wird, ist sicher eine tolle Ergänzung.
      Aber eben auch nur eine Ergänzung, erstmal sind die Brot-und-Butter Objektive an der Reihe, und zwar möglichst jeweils als Blende 2,8 und 4,0 Zoom.

      • @Mirko
        Mit Fuji kenne ich mich wirklich nicht aus, geh auf die Fuji-Seite, da steht dass sie 2007 mit DSLMs angefangen haben! Hast Du ein anderes Datum? Wenn ja, welches.

      • Wann Fuji die erste DSLM auf dem Markt hatte spielt ja eigentlich keine Rolle. Entscheidend ist, wann Fuji mit dem aktuellen X-System begonnen hat und das war meines Wissens nach ca im Jahr 2012. Da Fuji ein vergleichsweise kleiner Anbieter solcher Kameras bezogen auf die Verkaufszahlen ist, Fuji trotzdem parallel zwei aktuelle DSLM Systeme entwickelt und anbietet, ist auch klar, dass man nicht die Entwicklungskapazitäten wie beispielsweise Canon oder Sony hat und deshalb der Ausbau des Angebots länger als bei den letztgenannten Anbietern dauert. Trotzdem ist beim Fuji X-system zumindest für mich momentan alles an Objektiven vorhanden was ich benötige.

      • …naja 2007/ 2008 hatte ich mir die S5 Pro zugelegt und die hatte definitiv einen Spiegel, eine andere Systemkamera von Fuji kenne ICH aus dieser Zeit nicht

      • @Mirko @Thomas Müller

        also Thomas hat recht, 2012 kam die Xpro1 auf den Markt. Die info auf der Fuji Seite ist sehr missverständlich, da sie dort schreiben, dass sie im Jahr 2007 den Fokus voll auf spiegellos gelegt und Abschied von den DSLRs genommen haben.

      • @ joe
        2008 habe ich günstig zwei S5Pros erworben. Die war damals klasse.
        Irgendwann so 2011 gings dann los mit einer X100. Das war die erste X. Tolle Kamera, leider war der Autofokus einfach nicht ordentlich verwendbar, insbesondere nicht beim Optischen Sucher.
        Die X-Pro 1 fühlte sich irgendwie hohl und zu leicht an, der AF war nicht deutlich besser, deshalb wurde es keine X-Pro1.
        Die X-E1 war dann schon ganz interessant, gut wurde das System dann mit der X-T1.
        Naja, im Grunde genommen hast du aber völlig Recht, joe.
        2012 oder auch 2014 (X-T1) sind in der elektronischen Entwicklung eine sehr lange Zeit, auch in der optischen Forschung. Fuji hätte seit dem schonmal ein 4/300 auf den Markt bringen können.
        Ich weiß nicht, wie groß Fujis Foto-Abteilung ist, die haben natürlich schon ein umfangreiches System seit 2011 auf die Beine gestellt. Und ein qualitativ hochwertiges System, muß man dazu sagen. Die waren sicher schon gut am rotieren, als dann auch noch Mittelformat dazukam.

  • Ich denke und hoffe mal ein ein 70 – 300 F4 – 5.6 wirds wohl werden. Eines mit durchgehender Lichtstärke 4 wird zwangsläufig groß und schwer, sowie teuer. Den Brennweitenbereich wünsch ich mir seit ich Fuji Kameras hab. Das 100 – 400 hatte ich bereits und hab es aufgrund von Größe und Gewicht wieder verkauft, es war meistens nur im Schrank und nur dann in der Tasche wenn ich ganz sicher wusste, das ich es brauch.

    • Nöö, muss nicht, wird aber trotzdem gemacht. Hast Du damit ein Problem? Wenn es Dich nicht interessiert, warum liest Du dann die Nachricht und schreibst auch noch etwas dazu?

  • Ist nicht meine Welt,

    gleich vorne weg: Ich gönne jedem sein Zoom und so etwas wie Events aller Art währen ohne die Dinger nicht möglich, da beißt die Maus keinen Faden ab!

    Bei meiner Art von Fotografie kann ich auf Zooms locker verzichten. Klar war bei meiner XT-3 das XF 2.8-4/18-55mm R LM OIS als Set dabei. Jetzt staubt es in der Studio Vitrine langsam ein weil ich zu 95% Festbrennweiten benutze. Das mache ich nicht weil Zooms schlechter wären, das stimmt heute schon lange nicht mehr, sondern weil Festbrennweiten mich zwingen intensiver mit einer gewollten Abbildung, Bildanmutung zu spielen und weil ich den Bildausschnitt zu Fuß erledigen muss. Das entschleunigt ungemein. Für mich bedeutet es weniger Aufnahmen, aber dafür bessere Bilder. Das werden wenige verstehen!

    Aber vielleicht wird es eine gutes bezahlbares XF 70-300mm für viele Hobbyisten die gerne auf Reisen gehen. Ich sehe das positiv!

    • Alfred,
      naja „entschleunigt“ würde ich es nicht nennen aber ein Zoom verleitet dazu „jeden Scheiß“ aufzunehmen, mit einer Festbrennweite habe ich manchmal gar keine Lust näher ran zulaufen da das Motiv einen plötzlich doch nicht so „wertvoll“ erscheint. Für Hund und gemeinsame Städtetrips (Partnerin) bin ich froh und glücklich mit meinen Zoomobjektiven aber ansonsten liegen die auch nur rum….

    • Alfred, Mirko,
      ich tendiere dazu, ein Zoom immer in den Extremen zu verwenden. Also als Weitwinkel und als Tele, als Zwei-Linsen sozusagen.
      Alfred, was die optische Qualität eines Zooms betrifft, im direkten Vergleich kann ich z.B. das 1,4/16 mit dem 2,8/16-55 vergleichen. Mal abgesehen vom Vorteil der Lichtstärke ist das 16er dem auch schon sehr guten Zoom in jeder Hinsicht überlegen. Von der Verzeichnung, vom Mikrokontrast und auch von der Gegenlichtempfindlichkeit.
      Gut, gerade das 16er ist auch ein besonderes Objektiv, aber der Qualitätsunterschied ist heute schon im direkten Vergleich da, finde ich.

      • In einigen Fällen ist das noch so. Es ist einfacher Festbrennweiten physikalisch zu korrigieren und den Rest der Software zu überlassen, die anderen Vorteile wollen Zoom Liebhaber erst gar nicht wissen.

        Auf der anderen Seite sind die zwei Urlaubszooms sehr wichtige Verkaufsargumente, nicht zu vergessen die Feierlichkeiten die damit fotografiert werden.

    • Alfred,
      ich fotografiere hin & wieder gerne analog und meine alte Fujinon Objektiv Serie ist schon ziemlich gut ausgebaut ( obwohl das ein oder andere Wunschobjektiv noch fehlt )
      Eigentlich war ich nicht „scharf“ auf ein weiteres 135mm Objektiv aber da war es es das Fujinon 135/3.5 für 39€ Sofortkauf vom Händler. Sehr guter Preis für dieses Objektiv und gleich zugeschlagen, es gehört zu diesen Objektiven die ohne Korrektur der Kamera 1a Ergebnisse erzielen und gehört schon zu meinen Favoriten.
      Es gab damals einige „ehrliche“ Objektive ganz ohne „Software Eingriffe“ ,eines was mir ganz viel Freude bereitet hat war das Takumar 50/1.4 ….mal sehen vielleicht lege ich es mir auch noch mal zu 📷