Fujifilm Kameras

Fuji X-E4: Diese Art von Display wird Fujifilm verbauen

Fujifilm wird bei der X-E4 nicht auf ein seitlich neben das Gehäuse klappbares Display setzen, wie man es von der X-T4 oder X-S10 kennt.

Präsentation der Fuji X-E4 rückt näher

Irgendwann in den nächsten Wochen steht die offizielle Präsentation der Fuji X-E4 an, möglicherweise wird es schon Ende Januar 2021 beim großen Fuji Event (27. Januar 2021) soweit sein. In den letzten Wochen und Monaten gab es mehrfach Gerüchte zur Fujifilm X-E4 und nun sickern langsam erste konkrete technische Daten zu der neuen spiegellosen Systemkamera durch. Auch das ist natürlich ein Hinweis darauf, dass die offizielle Präsentation nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Das Display der Fujifilm X-E4

Die aktuellste Information, die über die Webseite Fujirumors den Weg ins Netz gefunden hat, bezieht sich auf das Display der Fuji X-E4. Ganz allgemein gesprochen gibt es beim Display vier verschiedene Möglichkeiten, für die sich die Hersteller bei einer neuen Kamera entscheiden können:

  1. Fest verbautes Display
  2. Display, das sich ausschließlich nach oben und unten (aber nicht seitlich) klappen lässt
  3. Display, das sich zusätzlich auch seitlich klappen lässt (zum Beispiel Fuji X-T3)
  4. Display, das sich links neben das Gehäuse klappen und drehen lässt (zum Beispiel Fuji X-T4)

Fujifilm hat sich bei der X-E4 angeblich für Variante Nr. 2 entschieden, also ein Display, welches ausschließlich nach oben und unten, aber nicht seitlich geklappt werden kann. Ganz konkret will man sich dabei am Display der Fuji X70 oder Sony A6400 orientiert haben. Eine Kontrolle bei Selbstporträts ist also nach wie vor möglich, wie man auch am Beitragsbild dieses Artikels erkennen kann (dieses zeigt die X-70). Hier ein weiteres Bild der X-70 zur Verdeutlichung:

Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Display-Lösung bei der Zielgruppe der Fuji X-E4 auf Zustimmung stoßen wird. Oder wie seht ihr das?

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Azzaro

Gottseidank!???????? Die X-E Serie mit einem Schwenkdiyplay…unvorstellbar und für street kaum zu gebrauchen!
Könnte evtl. meine X-E3 ablösen.

Thomas Müller

Perfekt, denn für mich ist es Hauptsache, dass es kein feststehendes Display wird. Die nun gerüchteweise angekündigte Lösung wird wohl auch dazu beitragen, dass die X-E4 trotz eines beweglichen Displays möglichst kompakt bleiben wird, denn diese Lösung lässt sich von allen Bewegungslösungen vermutlich am einfachsten “kompakt” realisieren.

Damit nimmt Fuji bei mir eine der Hürden, damit ich mir dann tatsächlich die X-E4 als Ersatz für oder als Ergänzung zu meiner X-E3 zulegen werde.

vamiwa

Jubel! Ich kann und will mit den Schwenkdingern nicht arbeiten, daher freu ich mich über das Klappdisplay.

Alfred Proksch

Weil es gerade wieder einmal um das Display geht !!!!

Die Diskussionen um Vor- und Nachteile, technische Details erspare ich mir weil bis zum Würgen erledigt.

Was mich angeht habe ich beim Bilder machen das Ding abgeschaltet weil es mich irritiert und mich zum Beispiel beim Porträtieren vom Wichtigsten nämlich der Person ablenkt.

Den zwanghaften Blick auf eine Vorschau empfinde ich als lächerlich. Ich habe das Motiv beim auslösen im Sucher schon fertig komponiert sonst hätte ich nicht abgedrückt!

VOR dem Bilder machen benötige ich es um meine manuellen Einstellungen (Kontrast, Kelvin, Farbfeintuning, Schärfe oder ähnliches) einzustellen. Danach ein Kontroll-Schuss und los geht es voll konzentriert mit ausgeschalteten Display.

Dieses Verfahren hat sich für mich als das zielführend und effizient erwiesen.

Sollte es sich bei der Fuji X-E4 um diese gezeigte Variante handeln ist das in Ordnung, sollen doch die anderen ihr Display fünf mal um die Kamera wickeln wenn es ihnen gut dabei geht.

Thomas Wendland

Die Formulierung „fünf mal um die Kamera wickeln“ ist absolut super. ????

Jürgen K

Moin Alfred,
wenn Du im Studio stehst……. bin ich bei Dir.
Aber:
Wie schaust Du denn durch den Sucher, wenn Du, sagen wir mal, auf der Düne vor Helgoland im Sand liegst, um
von der kleinen Kegelrobbe ein Portrait auf Augenhöhe haben möchtest?
Da stehst Du mit einen festen Display aber ganz schön bedröppelt im Sand. Wohl dem, der Drehen und Schwenken kann….zumindest mit dem Display.
Gruß Jürgen

Mirko

ach das klappt mit der XT3 ganz hervorragend und Notfalls hole ich mir das „Sucherbild“ aufs IPhone/IPad

Jürgen K

Wenn man so ein Teil hat……auch oK
aber ich persönlich komme noch ohne Smartphone aus 🙂
Doch, es ist so!

Mirko

Jürgen das mag für Dich so stimmen, leider habe ich nicht immer meine Lesebrille dabei und wenn ich dabei „Bodennah“ fotografiere erkenne ich wirklich nicht viel auf dem Display und dabei spielt es keine Rolle ob das Display nur klappbar oder drehbar ist. Ansonsten wenn ich weiß das ich Bodennah fotografieren will habe ich dementsprechend auch die richtige Kleidung an ???? Habe noch keinen Wildlife Fotografen gesehen der in Neongelb rumläuft oder wie läufst Du durch die Dünen ?

Jürgen K

wie damals bei der Bundeswehr…….
schön getarnt, aber ohne Helm 🙂

Neonfarben haben wir in der Serengeti von Freunden aus dem Land der Kameras gesehen.
Ganzkörperanzug, Neongrün mit Pink und weissen Handschuhen und Mundschutz………
Abends sassen die Japaner dann in der Lodge mit Hausanzug am Lagerfeuer

Mirko

aber so ein Helm kann nützlich sein wenn eine Möwe von oben mal ….????

Alfred Proksch

Servus Jürgen K.

Die „Vicher“ kommen bei uns im Voralpengebiet nicht vor. Wenn ich in der Natur liege sehe ich durch ein Zielfernrohr und die Jagdsaison ist eröffnet.

Spaß beiseite, morgen wird meine X-S10 (Lückenbüßer bis zur X-T5) geliefert, die hat so ein außer-mittiges Display zum 5x herumwickeln verbaut. Das kann ich aber auch komplett gegen die Kamera drehen so das es mich nicht stört.

Bei einer X-E4 finde ich nach oben oder unten schwenken OK, dann ist die Kamera schlanker. Über Kopf und Bodennah ist da ohne Probleme möglich wenn ich die Lesebrille dabei habe und das Display hell genug ist.

Jürgen K

Moin Alfred,
Ich habe ja noch ne “jetzt” alte A-Mount Kamera…….Vollschwenk und klappbares Display.
Bei Nichtbenutzung wird das umgedreht und fertig. Super.
Deshalb habe ich nie verstanden, warum Sony damals von diesem Display auf ein blödes Klappdisplay umgestiegen ist.
Na dann viel Spass mit Deinem Lückenbüßer :-).
Gruß
Jürgen

Ingo

Hi Alfred,
so sehr ich deine fundierten Kommentare schätze, bei der X-T4 bringst du das Konzept dann doch nicht auf den Punkt, finde ich.
Das ist ja keine Hasselblad, Phase One oder GFX, die man im Studio einsetzt.
Diese kleine Kamera findet ihren Platz in wirklich jeder Tasche. Und wird gerne über Kopf gehalten oder auch mal spontan auf den Boden gelegt mit abgeklappten Display.
Da ist leider nicht immer ein Probebild möglich, schon gar nicht, wenns spontan wird. Eine Kontrolle des gemachten Bildes befriedigt meistens zwar die Neugier, ist aber auch wichtig zur Kontrolle ob die Augen auf sind, ob die Fußhalten bei gehenden Menschen passt oder ob man auf einen weiteren Passanten wartet und letztendlich auch bei nicht so erfahrenen Fotografen zu Belichtungskontrolle beim TTL-Blitzen.
Ich denke also schon, daß das Display ein großes Plus der X-T4 werden wird, sie muß sich ja unterscheiden von der X-T3.

joe

Also ich dachte immer ich bräuchte kein bewegliches Display. Ich habe es bei meiner 5D4 nicht vermisst, bis ich mal etwas extremere Bilder machen wollte. Das Klapp Display ist für mich allerdings nichts Halbes und nichts Ganzes. Hatte ich an der M5, das bringt meiner Meinung nach wirklich nicht viel, sowas braucht (fast) kein Mensch. Das Schwenk-Display hat hingegen den riesigen Vorteil, dass man es in jeder nur erdenklichen Position arretieren kann und somit wesentlich mehr Möglichkeiten hat als mit feststehendem Display.

Jürgen K

Da werden hunderte von Euro/Doller oder Yen in die Entwicklung einer Kamera gesteckt. Aber auf Seiten der displays wird gespart. Ich glaube nicht, dass ein Schwenk/Klapp-Display so viel teurer ist, als ein Klappdisplay.
Aber das NICHT Einbauen könnte ja am höheren Gewicht des Schenk/Klappdisplays liegen…….
Ansonsten bin ich voll bei Dir.

Robin

Warum überhaupt ein Display? Gab es doch früher auch nicht.
Also ich genieße voll schwenkbare Displays seit 2005 und so richtig seit 2009 und meiner ersten Panasonic.
Außerdem leiden alle meine Kameras, früher oder später, an der Fallsucht.
Eingeklappt zur Kamera hin, ist so ein Display auch noch ein überzeugender Schutz.
Wenn sie fallen, fallen sie immer auf harten Untergrund.
Und noch eine Frage nachgereicht zum Pentaprisma. Seit wann zeigt ein Glassucher, beim Durchblick mit einem Auge, ein dreidimensionales Bild.
ZumThema Bilder machen, letztens, kam ein sehenswerter Streifen, über Elefanten in Botswana(?). Und die beiden, haben da eine Kamera, natürlich Canon, nach einem Jahr wieder gefunden. Fixes Display, aber mit Bildern drauf. Zuerst hat ein Löwe damit fotografiert, dann ein Elefant. Der hat wohl die Kamera feinsäuberlich auf dem Objektiv abgestellt. Etwas Dreck, keine Dellen. Das ist wahre PHotographie.

Marco

Schöne Kamera, aber wie soll ich Hochkantfotos aus der Hüfte machen, oder in Bodennähe?
Schade Fuji, es wird wieder nichts mit uns beiden.
Wieso denkt Fuji das bei Freizeit, Street und Reise nur im Querformat fotografiert wird?

Alfred Proksch

X-E4 von Fuji!

Die E-Serie, das waren immer die kleinen feinen für unterwegs, sie sind praktisch sollen trotz des selben Sensors keine Kamera der X-T Serie torpedieren.

Habe übrigens gestern einige Bilder mit der neuen X-S10 gemacht, sie hält was sie verspricht. Schön klein und trotzdem liegt sie dank des ausgeformten Griffes gut in der Hand.

Vielleicht bekommt die X-E4 einen besser ausgeformten Handgriff ohne klobig zu werden.