Die Hasselblad X2D II soll LiDAR-Autofokus, 1TB SSD-Speicher und verbesserte Bedienung gegenüber dem Vorgängermodell bieten.
Vorstellung im August?
Die Hasselblad X2D II steht kurz vor ihrer offiziellen Vorstellung. Laut aktuellen Gerüchten soll die neue Mittelformatkamera im August 2025 erscheinen und wichtige Verbesserungen gegenüber dem 2022 vorgestellten Vorgängermodell X2D 100C (oben im Bild) mitbringen.
Der Sensor soll vorangegangenen Leaks weiterhin 100 MP bieten, ergänzt um 16-Bit-Farbtiefe und 15 Blendenstufen Dynamikumfang. Als wichtigste Neuerung ist ein LiDAR-Autofokus-System im Gespräch, das die Fokussiergeschwindigkeit deutlich verbessern könnte. Außerdem erweitert Hasselblad offenbar die Bedienung um einen zusätzlichen Joystick und einen weiteren Knopf auf der Rückseite.



Praktisch wäre der gemutmaßte 1-TB-SSD-Speicher wie in der X2D 100C, der sich über CFexpress-Karten Typ B erweitern lassen soll. Die 5-Achsen-Bildstabilisierung mit 8 Blendenstufen und Gesichtserkennung dürften vom Vorgänger übernommen werden.
Die Kompatibilität zu den teuren Objektiven der XCD-, HC-, HCD-, XPan- und V-System-Serien würde Investitionen absichern. Der Preis der Kamera selbst dürfte allerdings über dem aktuellen Straßenpreis der X2D 100C (unter 8.700 Euro) liegen und sich eher in Richtung der 10.000 Euro bewegen.


Ob der Preis höher sein wird, bleibt abzuwarten. Die Verbesserungen scheinen ja eher klein zu sein, und bei der X1D II gab es gegenüber der X1D aufgrund größerem Produktionsvolumens sogar eine Preissenkung.
Spannend wäre eine Schwarz/Weiß-Version, und ob es auch eine parallele Version einer Sensoreinheit für V-System-Kameras geben wird. Das LIDAR müsste dann, sollte das Konzept (CFV im Bündel mit 907x) beibehalten werden, zu einem modifizierten Kameraanbau führen, da das LIDAR vorne dran müsste. Also 908x oder so.
Der Kamera-Rolex wird es am Ende nicht anders ergehen, als der Uhren-Rolex.
Das Produkt lief gut oder wenigstens war es zu den Preisen wirtschaftlich.
Der Statussymbol-Markt schrumpft aber stark. Es gibt einfach Dinge, die mehr Spaß machen, als mit Statussymbolen zu klimpern.
…und im Weltraum bevorzugt die NASA seit Jahrzehnten nicht mehr Hasselblad, sondern hauptsächlich Nikon-Kameras und Nikkor-Objektive: Robust, zuverlässig und eine Top-Bildqualität!
Eine digitales Rückteil mit 6×6 Sensor wäre gut. Man müsste ja nicht mal Objektive bringen sondern kann die alten analogen nehmen.
Ich stelle mir einen Quadratischen (44 x 44 mm) vor. Alle Mittelformat Objektive währen verwendbar. Des weiteren ein Universal-Gehäuse mit den passenden Software-, Bajonett Anschlüssen. Eben eine MODULKAMERA. Alles können muss sie nicht denn dafür sind die Vollformat Boliden zuständig. Die Modul-Mittelformat muss für das Studio, für die Fachkamera und andere Sonderaufgaben benutzbar sein.
Davon träume ich schon lange. Es muss kein 6×6 Sensor sein. Quadratischer Sensor und endlich wieder eine Flexibilität wie sie zu analogen Zeiten üblich war. Dazu noch die Möglichkeit einer Live Ansicht auf Smartphone oder Tablett in guter Qualität.
Wer ist immer noch an Monochrom kameras interessiert ?? Ich besitze eine, ne Sony Alpha 7000xxx – wurde in Amerika zu einer multispektralkamera umgebaut und der bayerfilter entfernt, alles fachmännisch – super Ergebnis.
Aber: Der CMOS-Sensor zeigt nachwievor keine wesendliche Steigerung der Empfindlichkeit im UV-Bereich, zB ab 360nm und geringer. Auch im industriellen bereich gibt es keine direkten digitalen Bildsensoren, die zB Empfindlichkeiten bis 300nm ermöglichen. Die Industrie bot Abhilfe an: Normale VIS CMOS sensoren werden einfach
mit einer UV-empfindlichen, bayer-matrix-ähnlichen Schicht bedampt, die bei UV-bestrahlung fluoresziert im sichtbaren bereich – also eine Art UV-Farbstoff auf den Sensor aufgebracht – natürlich nur für monochrome Aufnahmen. Die Fluoreszenz tritt im bereich 250 bis ca. 320 nm auf…Wer also multispektral fotografieren will – und das in Farbe – muß sich einiger physikalischer tricks bedienen, um im IR – und UV-bereich Fotos von Objekten machen zu können. Der super Vorteil bei einigen phys. tricks ist der: es können handelsübliche, unmodifizierte Digitalkameras verwendet werden, also jede Digikam. Zuzüglich einiger kenntnisse in der digitalen Bildnachbearbeitung und vorallem in der
Motiv-Wahl der zu fotografierenden Objekte ! Der Fotograf muß quasi IR- und UV mässig denken können, was eben viel Erfahrung vorraussetzt…