Kameras

Kameraverkäufe brechen im Januar um knapp 30% ein

Für die Kameraindustrie lief es im Januar 2018 alles andere als gut. Die Verkäufe brachen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent ein.

Kameraverkäufe im Januar brechen deutlich ein

Schlechte Nachrichten, die die aktuellen Verkaufszahlen von Kameras sowie die momentane Marktsituation betreffen, sind im Grunde nichts Neues mehr. Positive Meldungen gab es in den letzten Monaten und Jahren nur sehr selten und im Januar 2018 scheint mal wieder ein neuer Tiefpunkt erreicht worden zu sein.

So vermeldet die CIPA nämlich, dass die Kameraverkäufe im Januar 2018 im Vergleich zum Januar 2017 um 28 Prozent eingebrochen sind. Im Januar 2016 konnten noch 1,9 Millionen Einheiten verkauft werden, im Januar 2017 waren es 1,86 Millionen Kameras – und nun können die Hersteller gerade mal 1,34 Millionen verkaufte Kameras vorweisen:

DSLMs stehen vergleichsweise gut da

Ein kurzer Blick auf die genauen Statistiken zeigt uns die folgenden Tendenzen: Am stärksten sind die Zahlen bei den Kompaktkameras eingebrochen, was insgesamt wenig verwunderlich ist. DSLRs sind ebenfalls auf dem absteigenden Ast, aber es sieht nicht ganz so schlimm aus wie bei den Kompakten. Am besten halten sich aktuell die spiegellosen Systemkameras, was zu den Einschätzungen verschiedener Experten passt, dass sich der Markt in den nächsten Jahren immer weiter weg von Spiegelreflexkameras und hin zu DSLMs bewegen wird.

Falls jemand Lust und Zeit hat, sich wirklich detailliert mit allen Statistiken und Zahlen auseinanderzusetzen, auch für die verschiedenen Kontinente und Märkte, dann findet ihr hier auf der CIPA Webseite alle benötigten Dokumente. Hinterlasst dann auch gerne einen Kommentar unter diesem Artikel, wenn ihr etwas Interessantes herausgefunden habt.

Aktuelle Neuheiten könnten für kleinen Aufschwung sorgen

Wenn Verkaufszahlen um 30 Prozent einbrechen, dann ist das natürlich nie ein gutes Zeichen. Allerdings muss auch bedacht werden, dass es im Dezember 2017 keine nennenswerten Neuvorstellungen gab. Im Januar und Februar 2018 sah das schon anders aus, denn es wurden Highlights wie die Sony A7 III, Fuji X-H1 oder Canon EOS M50 vorgestellt. Mich würde es also nicht wundern, wenn der März 2018 beispielsweise wieder etwas besser aussehen würde.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

55 Kommentare

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  • Ich hab zumindest mit der Vorbestellung der M50 I’m Matt mitgeholfen :p

    Falls wer einen besseren Käufer als Rebuy für die alte Kamera (700d) kennt, bitte mir sagen!

    • Ich schätze, ich werde noch etwas sparen und dann auf Risiko gehen und meine gesamte 700D-Ausrüstung auf eBay schmeißen. A7 III, ich komme 😀
      PS: Von den neuen Sigma E-Mounts dürfte sich kein einziges verkaufen, da sollten die Absätze gar nicht erst in Fahrt kommen. Ist doch lächerlich, man geht auf die kleinere DSLM um dann DSLR-Objektive (mit fest verbautem Adapter, so sehen sie aus) draufzuschnallen…

      • Nichts anderes sind die. Du hast ein Objektiv und Adapter auf verschiedene Bajonette…

        Kommt so halt billiger (global Vision Serie)

  • Naja, die Preise für Kameras und Objektive, die neu erscheinen, sind ja auch astronomisch.
    Da hat mancher Amateur das erforderliche Geld nicht mehr für sein Hobby übrig oder ist nicht gewillt es
    in solcher Höhe auszugeben.

    Zudem braucht man bei Neuerscheinungen ja nur etwas zu warten.

    Beispiel: Nikon D850, Listenpreis 3.950,-, jetzt bei ebay neu aus Irland 2.900,- (lt. Verkäufer-Angabe sofort lieferbar)

    Portraits mit dem X10 von Apple sind beeindruckend und vielen jungen Menschen reicht halt das Smartphone, auch für Urlaubsbilder und Videos.

    Es ist eine schnelllebige Zeit, die Bilder kommen auf Facebook und sind 2 Tage später nicht mehr von großem Interesse. Aber das empfindet auch niemand als schlimm.

    Wer schleppt da noch groß Kamera und Objektive mit sich rum?

  • Nur 30% ! Ich hätte mit mehr gerechnet.

    Was ist überhaupt großartiges 2017 erschienen.
    Da fällt mir nur die Nikon D850 ein.

    Canons 6D II war für mich der Reinfall des Jahres.
    Nur weil sie etwas besser ist als ihre 5 Jahre alte Vorgängerin, kann man sie doch nicht kaufen. Canon brauchte 5 Jahre Entwicklung um dann etwas zu Präsentieren was technisch im Vorjahr gehörte und dieses soll dann auch noch die nächsten 4-5 Jahre aktuell sein. Wer`s mag bitte schön.

    2018 fängt mit der Sony A7 III vielleicht besser an. Schauen wir mal was da noch so alles kommt.

    Sorry, aber als Besitzer einer Canon erwarte ich leider nicht mehr viel von Canon. Auch glaube ich nicht, dass die EOS M50 was Besonderes sein wird. Da der eingebaute APS-C-Sensor bei Canon einen Crop-Faktor von 1,6 hat wird aus einem 18mm Weitwinkel ein 29er und im 4K-Videos nochmals mit einen 1,6-fachen Crop-Faktor wird bei Video aus einem 18mm Objektiv ein 46mm Weitwinkel. Ja Super wer es braucht!!

  • @ Mark
    …und nun können die Hersteller gerade mal 1,34 Millionen verkaufte Kameras vorweisen:….

    Das liegt vielleicht daran, dass..

    alle neuen Kameras ab Mitte/Ende 2017 ab 2000-3000 Euro kosten ??

    Canon/Nikon D850 /Sony A7R3 – A7-3 …Panasonic Gh5/s – GH9
    Die Liste ist ja länger
    Wer kauft sich in der Masse so hochwertig ein ??
    Nur diejenigen, die bestimmte Kameras für bestimmte Zwecke wollen, und diejenigen, die ein Haben-Wollen Virus besitzen.
    Außerdem war ja gerade Weihnachten und das Geld ist wohl abgeschöpft ?

    ich gerade zu einem meiner Gäste…. fotografieren Sie auch mit einer Kamera, haben Sie auch xx Problem ?
    Er zu mir; sind Sie blöd, ich habe doch mein Handy….

    • Volker Missal,
      sehe ich auch so, ausser das Argument, dass das Geld wohl abgeschöpft ist. Der letzte Januar war auch gleich nach Weihnachten, wenn ich mich richtig erinnere.

      • Der Markt ist jetzt schön langsam gesättigt. Das Vorjahr brachte Nikon D500 u. D850, die einen am
        APS-C Sektor und wer es halt unbedingt brauchte am Vollformat Sektor. Die Leute haben sich eingedeckt.
        Nur weil andere Hersteller was neues herausbringen, wird wohl niemand dere gerade eine D500 bzw.
        D850 erworben hat, diese auf den Markt werfen. DSLR-Fotografen sind eben eine eigene Klientel und
        werden auch nicht so schnell davon ablassen.

      • Du sagst es Niko, da bleiben noch die Neueinsteiger, aber ob die ab 2000 Euro ausgeben für eine Kamera, wage ich zu bezweifeln. Dann bleiben nur noch die Umsteiger, aber die sind vermutlich in der Minderheit. Das Problem ist, dass jedes halbe Jahr ein neues Modell kommt, da lassen die Meisten mehrere Zyklen aus.

      • ja – lieber Rolf Carl, – wir wissen halt wie der Hase läuft. Ich fotografiere schon seit 1974 mit SLR.
        Noch fragen?

      • Rolf,
        hier sind wohl einige die sich scheinbar alle 6 Monate eine neue Cam holen 😉 Da war der Bernd mit seiner Leica oder der andere mit dem Fuji System ….also deine These kann nicht stimmen 😂

      • Mirko,
        Doch, stimmt schon, dann gibt es eben noch die Oportunisten, die sich im Börsenhoch das eine oder andere leisten, wie die Bernds. Bei einem Börsencrash wie momentan verschwinden dann diese Leute von der Käuferliste. Beim Wein ist es genau gleich; schlechte Stimmung an den Märkten = sinkende Nachfrage.

      • Nee, Niko, keine Frage mehr … habe etwa zur gleichen Zeit angefangen und hatte mein erstes Kameraset etwa 20 Jahre lang (Yashica 230 AF Doublezoomkit f4 + 28mm 1.8).

      • @ Rolf Carl – wir könnten ja Spiegelbilder sein. Ich bekam zur Firmung 1974 (14.Lj) meine
        YASHICA TL Electro. Donnerwetter – was für Ähnlichkeiten!!!
        LG Niko

      • € Rolf Carl – nicht nur ich sondern auch meine Auftraggeber sind mit der Bildqualität der Nikon D500
        vollends zufrieden!!! Wie sagte „chip“ im Vorjahrstest: “ . . . führt die ganze APS-C Liga an, ist die Speer-
        spitze derzeit!“ Eine tadellose, hervorragende Kamera !!!
        LG Niko

      • Hallo Rolf und Nico …… Guten Abend Ihr beiden Spiegelbilder …
        Habt Ihr Euch auch online Umarmt … Gut … dann setzt Euren guten Geschmack ein und zaubert uns einen leckeren Eintopf von Nikon auch nach Mirkos Geschmack (wegen dem Rauschen zu später Stunde) – da die Loblieder auf Sony ja leider bald erschöpft sein werden und unbedingt mal etwas neues interessantes hier auf unserem Teller auftauchen sollte.
        Oder könnt Ihr uns auch ein Rezept von Canon vorkochen?
        Vorsichtshalber für michnichtkenner : is natürlich Spaß …Gustav

  • Für die größeren alt eingesessenen Hersteller ist es besonders schwierig den zukünftigen Markt richtig zu deuten. Dazu kommt noch die „das haben wir immer so gemacht“ Haltung und bei Börsen orientierten Unternehmen der viertel Jahresbericht als Schreckgespenst. Wer bei einer Entwicklung in die falsche Richtung „zuckt“ ist weg vom Fenster.

    Die Gegenmaßnahmen sind immer die selben! Die etwas ältere Technik kommt in den Märkten auf die Schnäppchen Palette und bei den wenigen neueren Produkte wird übertriebene Wertschöpfung versucht.

    Panasonic die aus nur einem System alles was technisch möglich ist herausholen und damit Erfolg haben sind die Ausnahme. Bedingt gehört auch Sony zu dieser Sorte. Canon kann durch seine breitere Aufstellung (viele andere Geschäftsfelder) gelassener reagieren. Fuji als „Allzweckkonzern“ geht seine eigenen Wege. Leica ist eine Manufaktur mit Image. Alle anderen sind auf die Zulieferung der wenigen Sensoranbieter angewiesen und somit immer eine Sensor Generation hinten an. Das betrifft die Fremdanbieter (Objektive) doppelt hart weil sie sowohl alte als auch neue Systeme bedienen müssen.

    Was dringend nötig ist, eine Marktbereinigung, findet noch nicht statt wird aber kommen.

    • Ja Alfred alles richtig …
      und ich glaube das auch die Anzahl derer abnimmt die Fotografie als Hobby betreiben wollen.
      Ich gehöre zu der etwas älteren Generation wo noch nicht d a s Angebot an Freizeitbeschäftigung da war wie jetzt.
      Wenn ich meine Enkel betrachte was sie in der Zeit nach der Schule für eine ausgefüllte Freizeit haben … man muß schon froh sein wenn sie die Zeit haben nochmal mitzuhelfen.
      Und die ältere Generation an zahlungskräftigen und auch -bereiten Hobbyfotografen stirbt hinweg und auf die meisten folgt kein Nachfolger.
      Der Vater meines Nachbarn verstarb letztes Jahr und hinterlies mehrere VF-Canons mit grossem Zubehör – alles weg über ebay – keiner seiner Familie wollte es haben.
      Auch das trägt zur Misere bei!

  • Kein Grund für Endzeitstimmung
    ———————————————–

    Man muss da allerdings auch dazu sagen, dass sich auf dem Kamera-Markt nicht allzuviel getan hat.

    Die hohen Preise, gemessen an anderen Produkten wie Personal Computer, Smartphone-Computer ++, Pkw-Kleinwagen, sprechen für völlig veraltete Fertigungstechnologien, insbesondere bei Objektiven.

    Schaut man sich die Kameras selbst an, so sieht man, das von der Herstellern immer noch Salami-Taktik gefahren wird.
    Eine A6000 von Sony hat mal keine Wasserwaage.
    Viele Kameras haben kein GPS zum Tagging.
    IBIS ist den meisten Kameras immer noch fremd.
    Pixelshift bieten bei manchen Herstellern noch nicht mal die Spitzenmodelle.

    Man investiert anscheinend mehr Geld in die Werbung als in Forschung und Entwicklung.

    Bei Kleinbild geschieht zwar ein bissel was, ist aber aufgrund Gewicht+Volumen technisch obsolet und die Preise nicht budget-fähig.

    Mir ist im für mich interessanten APS-C-Bereich in den letzten beiden Jahren nur eine interessante wirklich Kamera aufgefallen:
    Die jetzt vorgestellte EOS M50

    Die vorangegegangen EOS M100, M5 sind überhaupt gar nicht interessant. Die M5 schlicht weit außerhalb des Budget.

    Die EOS M6 ist eigentlich nur der überfällige Anschluss an die Konkurrenz bezüglich der Geschwindigkeit – allerdings bei hoch überlegener Treffsicherheit des Autofokus.

    Die Hersteller der großen Kameras scheinen es gar nicht erwarten zu können, dass die HDR-Technologie bei Smartphones so weit entwickelt ist, dass der Vorsprung in der Qualität nicht mehr relevant ist.
    kommen dann noch moderne Zoomobjektive in die Smartphones, derer gleich mehrere ins Smartphone passen, dann dürfte im bezahlbaren Segment kaum noch ein Argument für Systemkameras bleiben.

    Außerdem besitzen ja viele bereits eine DSLR/DSLM, so dass gar kein Grund besteht, wegen jeder halbherzigen Verbesserung eine neue Kamera zu kaufen.

    Folgerichtig gehen die Verkaufszahlen nach unten.
    Es bewegt sich alles im normalen zu erwartenden Rahmen.
    Also kein Grund für Endzeitstimmung.

    • Sabrina,
      Du und deine Wasserwaage 😂 mal im ernst bist Du ohne Wasserwaage aufgeschmissen und kannst du ansonsten die Kamera nicht ausrichten? Ich dachte Du arbeitest viel mit dem Stativ, ein gutes Stativ hat eine Libelle verbaut ein guter Kugelkopf mindestens zwei, also wie viel Wasserwaagen benötigst Du eigentlich für deine außergewöhnliche Art der Fotografie. Vielleicht hast Du auch nur ein preiswertes Stativ wo Wasserwaagen nicht zum Standard gehören 🤔

      PS: das Canon 70-200 f2.8 ist NICHT das billigste in dieser Klasse also deine These mit „gut & günstig“ hat also Lücken aber ich gehe davon aus das Du die von Dir hochgelobte EF-M Serie meinst 👍

      • Sabrina,
        wenn ich mich richtig zurück erinnere hatte mein Manfrotto eine Libelle…. mein jetziges von Rollei hat keins aber der Kugelkopf , ebenfalls Rollei, hat zwei + meine Fuji = 3 😉 für mich ausreichend aber für Sie wohl immer noch nicht 👍

      • Der Vorteil jeder Systemkamera ist die unübertroffene Flexibilität. Man kann mit heutigen Smartphones auch gute Bilder schiessen, aber es gibt noch keins mit guten Lowlight Fähigkeiten,
        keine Brennweiten bis 1000 mm auf KB gerechnet, noch kein brauchbarer Blitz. Und die Bedienung umfangreicherer Kamerafunktionen ist beim Handy fummelig. Es ist richtig, dass die Kamerapreise zu hoch sind, ich kaufe selber Schnäppchen. Solche Merkmale wie Wasserwaage, Geotagging etc. sind sogar per Update nachrüstbar. Wir müssen damit rechnen, dass die Fotoindustrie weiter Marktanteile verliert, durch höhere Margen wird der Gewinn bleiben. Mit einfachen Worten: die Einsteigerkameras werden wie die meisten kompakten aus den Regalen verschwinden. Endgültig.

    • sabrina, so hat jeder seine eigene wahrheit.
      1. die meisten spiegelreflexkameras haben keine wasserwage. da zucke ich mit den schultern und gebe mir mal ein klein wenig mehr mühe mich vielleicht mal an dem haus, dem baum oder dem strommast zu orientieren.
      2. ich persönlich benötige kein gps. meine tz31 hat gps, habe ich aber nie genutz. auch meine aw110 hat gps, noch nie eingeschaltet. warum fragst du dich jetzt sicher. ganz einfach. ich weiß wo ich bin. ich weiß wo ich meine bilder gemacht habe und das noch jahre später. hast du damals zur analogen zeit immer genau deine koordinaten aufgeschrieben und diese dann auf den bildern vermerkt?
      3. ibis ist wirklich nur in einigen und wenigen situationen von nutzen. wer weiß wofür die blende und die belichtungszeit gut ist, braucht fast nie einen ibis. die wenigen und seltenten momente werden auch schnell mit einem im objektiv verbauten stabi ausgeglichen. mal ehrlich, wann hast du das letzte mal eine sportveranstaltugn mit tele bei kerzenlicht aufgenommen?
      4. pixelshift ist eine witzige ergänzung. aber jeder photograph sollte heutzutage in der lage sein auch mal zwei oder vier bilder zusammenzufügen. es gibt sicher jemanden der dir zeigen kann wie das geht.

      tut mir leid, aber deine argumente ziehen irgendwie bei mir nicht. schulter zucken und weiter gehen.

      • Naja daniel, beispielsweise Portraits mit Standard- oder leichter Telebrennweite bei Kerzenlicht oder Schwachlicht mache ich öfters und da bin ich dann schon froh, wenn der benutzte Body einen IBIS hat und ich auf den Body Brennweiten draufsetzen kann, was ich habe und was ich will und nicht auf solche beschränkt bin, die eine eigene IS haben. Wenn man noch bei vernünftigen ISO-Werten bleiben will und trotz (nahezu) offener Blende dann nur mit 1/30 oder 1/15 fotografieren kann, ist man (ich zumindest) um einen IBIS sehr froh. Denn dann muss ich mir keine Gedanken darüber machen, ob ich das noch verwacklungsfrei hinbekomme und kann mich auf das Motiv, die Bildgestaltung und den richtigen Moment (bsp wenn das Motiv sich nicht bewegt) konzentrieren und nicht darauf, die Kamera möglichst ruhig zu halten. Zumindest ich habe in meiner Praxis viele weitere Situationen gehabt, wo ich um den IBIS bereits froh war bzw froh gewesen wäre, hätte ich damals einen gehabt.

      • thomas, aber das hätte in denen situationen auch ein stabi in der linse getan. ich weiß auch, daß du mit mft photographierst und da wird es auch jenseits der iso 1600 schwierig. daß hier ein ibis hilfreich ist, ist verständlich. auch da, wenn man lichtstärkere objektive möchte, es bei dem system schon etwas schwieriger hat. bei aps-c systemen wie sony mit iso 3200 oder nikon und fuji bei iso 6400 und höher, ist es schon etwas leichter auch mit einer 2,8er lichtstärke eine belichtungszeit von 1/40 hinzubekommen, welche bei einer normalbrennweite schon ausreichend sind. von lichtstarken objektiven von 1,4 ganz abgesehen.

        nun war hier auch von high-end-kameras die rede. da reden wir unter anderem auch von kleinbildkameras, die heutzutage schon in den iso25600 ausreichend gute bilder machen sollen. da sollte bei einer 50mm 1,4er linse ja wohl keine probleme mit verwackeln mehr auftauchen.

      • Ja, daniel auch ein Objektivstabi kann helfen. Aber was, wenn man im Objektiv keinen hat? Ich habe einige Objektive, sowohl EF als auch Panasonic, die keinen Objektivstabi eingebaut haben. Bei meinen Canon-Bodys stehe ich bei diesen Objektiven dann ohne jeglicher Stabilisierung da. In spontanen Situationen ist dann auch die Situation vorbei , bis ich auf ein anderes Objektiv gewechselt habe.

        Auch die Diskussion über ISO-Werte ab 6400 ist zumindest für mich nicht sehr hilfreich. Zum einen sind bei meinen Bodies bei diesen Werten schon erkennbare Qualitätseinbussen zu sehen und ich bin momentan nicht gewillt, (sehr) viele tausende Euros auszugeben, um mir eine Sony mit vergleichbaren Linsen anzuschaffen. Mit einem Body, der einen IBIS hat und an den ich direkt meine Objektive anschliessen könnte, wäre für mich sehr schnell eine Verbesserung erzielt. Nur darum ging es in der Diskussion, den Kundenvorteil, den ein einheitlicher Anschluss mit sich bringt. Ob man mit einer Fuji oder einer Sony mit proprietären Anschluss evtl mit hohen ISO-Werten fotografieren könnte, falls man eine solche hätte, führt doch ganz klar NICHT zum gleichen Ergebnis.

      • „sabrina, so hat jeder seine eigene wahrheit.
        1. die meisten spiegelreflexkameras haben keine wasserwage. da zucke ich mit den schultern und gebe mir mal ein klein wenig mehr mühe mich vielleicht mal an dem haus, dem baum oder dem strommast zu orientieren.“

        Sie sind sicher, dass Sie die vielen Jahre wirklich fotografiert und nicht nur geknipst haben?

        Gitterlinien im Sucher bieten die meisten DSLRs. trotzdem zeigt sich dann am PC, dass die Bilder ganz gewaltig schief sind, obwohl ich mir damals wirklich viel Mühe gab, gerade zu halten.

        Und in der Natur, wo es keine Häuser, Masten oder andere Ausrichthilfen gibt, da ist die Wasserwaage besonders wichtig.

        Nur in der Tier- und Paparazzi-Fotografie, Astrofotografie scheint es entbehrlich.
        Und im Studio sowieso, da kann man untransportable Stative verwenden und diese nach Libellen ausszuchen.

      • Zu Punkt 2
        Ich habe bei manchen Fotos aus Analogzeiten nach Jahren nicht mehr klären können, wo ich diese gefertigt hatte.

        Zu Punkt 3
        Die Blende ist sicher nicht dafür gut, dass man die Belichtungszeit verkürzen kann um dann auch ohne Bildstabilisator ein scharfes Bild zu bekommen.
        Denn offene Blende bedeutet geringe Schärfentiefe.
        Hier geht man zunächst mal mit den ISOs hoch, bevor man eine zu geringe Schärfentiefe riskiert.
        Noch besser: man arbeitet mit Stativ, was aber bei Tierfotografie eher nicht so gut geht.

        Zu Punkt 4.
        Ich liebe Leute, die glauben beurteilen zu können, was andere wissen und was nicht, die permanent auf der Hierarchieleiter rumkaspern wie unsere tollen Politiker, die auch nicht mehr zu können scheinen.

      • hallo thomas,
        das streitet ja niemand ab, daß ibis bei objektiven ohne stabi hilfrich sein kann. aber ich halte den ibis nach wie vor nicht als muss so wie es hier von manchen dargestellt wird. ich habe auch nie behauptet, daß isowerte hilfreich für dich seien. im gegenteil. ich bemerkte schon selbst, daß hohe iso-werte für mft nicht gerade zu empfhelen sind. klar, bei mft ist ibis sonnvoll. aber mit sicherheit kein muss bei allens systemen.

        sabrina,
        zu1. du wirst hier doch nicht ein gitternetz mit einer wasserwage vergleichen. man jeder der was von fliehenden linien gehört hat, weiß daß man die gitternetzlinien nicht an einer fliehenden linie ausrichten darf. da muss man mit proportionen umgehen und distanzen einschätzen. aber dank dir weiß jetzt jeder spiegelreflexphotograph, daß man unbedingt eine spiegellose systemkamera benötigt um gute bilder machen zu können.

        zu2. dann schreib es doch einfach hinten auf die bilder drauf. ich weiß noch alle bilder wo ich diese gemacht habe. ohne notiz. also wie gesagt, ich brauche gps nicht. ich glaube auch nicht, daß eine profi-kamera das unbedingt haben muss. aber für die die es brauchen…

        zu3. die blende war zur analogen die einzige möglichkeit die belichtungszeit einzustellen. wenn man für jedes bild den film gewächselt hätte, wäre das ein teurer spaß gewesen. also tut es mir leid für dich, aber diene theorie daß die blende nur für die tiefenschärfe nützlich ist, geht komplett daneben.
        und nebenbei. es gibt sehr viele photographen die die geringe schärfentiefe sehen wollen. ohne diese kann ich auch gleich mit kompaktkameras photographieren, so lange es nicht dunkel wird.

        zu4. schön für dich.

  • Was natürlich jetzt auch auf die Hersteller zurückschlägt, ist dieses Kindergartenverhalten, dass man bislang nicht in der Lage war, sich auf einheitliche Standards bei den Bajonetten zu einigen.

    Wenn der Kunde beim Wechsel des Kameraherstellers dann auch alles neue Objektive kaufen muss, dann wechselt man eben nicht, oder nur zu Canon, weil dort die Objektive gut und bezahlbar sind.

    • Sabrina das siehst nicht nur du so. Die fremd Objektiv Hersteller müssen nicht nur MFT, APSC, Vollformat mit großem und kleinen Auflagemaß bedienen sondern das auch noch für eine unmögliche Anzahl von Bajonetten. In grauer Vorzeit gab es mit M42 und dem PK Anschluss schon mal so etwas wie einen Universal Anschluss. Da konnte sich jeder aus einem großen Objektiv Sortiment nach seinem Geldbeutel bedienen.

      Heute kämpft jeder für sich in der Hoffnung das dem Mitbewerber die Luft ausgeht. Der Kunde gerät da schnell aus dem Blickfeld. Aber der bezahlt mit dem Kauf der Produkte die Dividende der Aktionäre und die Löhne der Beschäftigten.

      • Das Problem der Fremdhersteller ist das Datenprotokoll der Kamerahersteller. Die rücken das Protokoll oftmals nicht raus, um ihre eigenen Objektive zu verkaufen. Da bleibt für Sigma und co. nur noch das Prinzip Versuch und Irrtum oder die Protokolle auslesen. Ich für meinen Teil bin mit Fremdobjektiven komplett auf die Nase gefallen.

    • Sabrina …. einheitliche Standards gabs früher im Ostblock der ehemals nicht weit von meinem Wohnsitz entfernt anfing und bis nach China reichte … solch einen Standard wünschst Du Dir doch wohl nicht und der ist -wenn auch manchmal wünschenswert wie Du sagst – in einer freien Marktwirtschaft schlecht durchzusetzen da eben Konkurrenz das Geschäft belebt und wir dadurch Auswahl haben und preisbewusst einkaufen können.
      Unser Marktsystem hat nicht nur Vorteile aber von einer Partei möchte ich mir meine Auswahl auch nicht diktieren lassen.

      • Hallo Gustav,
        unser Marktsystem schliesst doch ein einheitliches Bajonett nicht grundsätzlich aus. Es geht doch nicht darum, dass der Gesetzgeber oder eine Behörde nur noch die Verwendung eines bestimmten Bajonetts zwangsweise vorgibt. Es geht um eine freie Entscheidung der Hersteller, oder zumindest einiger Hersteller, mit dem gleichen Bajonett, den gleichen Kontakten und mit einheitlichem und offenen Datenprotokoll zu arbeiten. mFT zeigt doch, dass man herstellerübergreifend mit dem gleichen Bajonett arbeiten kann, wenn man nur will. Es fehlt bei den entscheidenden Herstellern Canon, Nikon und Sony der Wille zu vereinheitlichen und den Herstellervorteil der proprietären herstellerspezifischen Anschlüsse zu verzichten.

        In meinem Beispiel hätte bei einem einheitlichen Bajonett Sony beispielsweise den Vorteil, dass ich mir evtl die A7 III zulegen würde, wenn ich meine Canon-Objektive direkt an die Sony anschliessen könnte. So wird wohl keiner der drei Hersteller in nächster Zeit mir eine Kamera (und schon gar nicht ein komplettes System) verkaufen können. Die M50 werde ich mir näher anschauen, vermute aber, dass sie mir keine praxisrelevanten Vorteile gegenüber meiner G81 bringen wird, weshalb ich mir vermutlich in nächster Zeit von Canon auch nichts zu dem bei mir bestehenden EOS-System werden.

      • Einheitliche Standards gibt es sehr oft.

        So was nennt sich zum Beispiel:
        DIN = Deutsche Industrie Norm = weltberühmt

        Heute nennt sich sowas oft:
        ISO = International Organization for Standardization

        Innerhalb einer Sensorklasse und eines Kamerasystem (mit oder ohne Spiegel) sollten die Bajonette (und das Auflagenmaß) standardisiert sein.

      • Sabrina,
        ein Bajonett Anschluss ist eindeutig standartiesiert 😉 Canon ist glaube nicht Mitglied von mFT aber das EF Bajonett ist wiederum standardisiert

      • @Sabrina
        Du, Ingenieur? DIN = „Deutsches Institut für Normung“, nix mit ‚Industrie‘ 🙁 !

        @ Gustav
        „einheitliche Standards“!?! Was sind denn uneinheitliche Standards?

        @ Thomas
        „Es fehlt bei den entscheidenden Herstellern Canon, Nikon und Sony der Wille zu vereinheitlichen …“
        Ich denke, es fehlt nicht der ‚Wille‘, sondern die Existenzangst bzw. der wirtschaftliche Druck sich zur Zusammenarbeit zu entschliessen. Die Konzerne, bzw. deren Manager, sind durch eine harte Schule und einer Gehirnwäsche der Wirtschaft gegangen. Da geht dann auch etwas verloren: Das ‚Gefühl‘ für die Kunden.

        Und
        Frei ist man in dieser sogenannten Marktwirtschaft auch nur, wenn man genug Geld hat: Das Ostsystem war ein System des Warenmangels, das Westsystem ist eines des Geldmangels (für die meisten Menschen auf der Welt/Armut!) und bald eines des Rohstoffmangels. Wer sich dann noch etwas leisten will, der muss noch genug (werthaltiges) Geld haben, was in sehr vielen Weltgegenden schon heute nicht mehr der Fall ist. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander, d.h. immer weniger Menschen können sich nicht einmal mehr als das Notwendigste zum Leben kaufen, wir haben in unserem Staat das Glück nicht zu diesen zu gehören : uns „gehört“ die Freiheit, die wir indirekt der Mehrheit der Menschheit nicht lassen.

        @Mirko
        Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was ein Standard bzw. eine Norm ist. Das EF-Bajonett ist ein proprietäres von Canon; Normen dienen zur Vereinheitlichung über Firmen- und Ländergrenzen hinweg; d.h. alle Firmen hätten dann über die (öffentlich zugängliche) Norm Zugriff auf die kompletten Daten und könnten es nach diesen bauen!

    • einheitliches standardbajonett sollte damals ja das pk werden. das mft ist auch offen und wird nach meinem wissen von drei herstellern verwendet. dann bist du bei canon aber böse falsch. zumal ich auch nicht alles an canon dran schrauben kann. DEIN bajonett sollte wirklich das mft sein so wie du hier propagierst.

  • interessant welche hersteller in den listen zu sehen sind. auch interessant ist, daß der asiatische markt mit abstand der größte ist. ich hätte nicht gedacht, daß die europäer bei den kompakten so groß sind.

    meine persönliche meinung warum der januar so schlecht angelaufen ist, daß ich selbst keine kamera oder objektive kaufen gehe, wenn ich weiß daß nächste woche der nachfolger rauskommt. den warte ich doch erst mal ab. also warum im januar eine kamera kaufen, wenn im februar die neuheiten erwartet werden?

  • Der große Markt will Kompaktkameras. Für den Urlaub ,Wandern usw .Aber es gibt immer mehr Systemkameras
    mit den vielen schöne teueren >Objektiven.Wolle mir die M50 kaufen. ne.
    Und ich wiederhole mich .Eine Kamera wie die LX 100 mit einem Sucher wie die X-H1 einen Sensor mit der Technik von Canon -Fokus.ev 1,5 Zoll und wieder mit einem lichtstarken Objektiv 16-100 1,8-2,8 man will ja auch im Zimmer oder am frühen Morgen ein gutes Bild haben .
    Da aber solch eine kleine Kamera für die Manteltasche viele Systemkameras ersetzen würde( Geldmaschine Objektive) wird Sie wohl nie kommen .Nach der Fotokina 2018 kommt schon Anfang 2019 die nächste Fotokina.
    Warten auf was neues bis 2020 oder bis wann die M50 mit dem Sucher der X-H1 und mit einem eingebauten Objektiv wie oben beschrieben wasserdicht .Die LX 200 wird wohl nie kommen.
    Mit freundlichen Grüßen Axel
    Ich werde jetzt wohl von den den vielen Experten zerissen aber ich kenne viele die ein solch eine Kamera wollen.

    • im grunde hört sich das ganze ja ganz nett an, ist aber technisch vermutlich schwer umzusetzen. ich gehe mal davon aus, daß du bei den 16-100mm von einem aps-c-wert ausgehst.

      ja es wird endlich zeit für die lx200. 😉

      • Habe die RX 1 von Sony gesehen . Vollformat-Sensor in einer Kompaktkamera.
        Es geht doch aber keiner will es- Wenn schon ganze Fotokinas mit fast nur neuen Objektiven veranstallt werden und immer neue kommen hinzu Leica Konica usw.
        Habe noch die GX 8 Panasonic mit Kid Objektiv war mir das Bild zu flau .Habe mir für 1000 € Leica Elmarit gekauft jetzt bin ich halbwegs zufrieden.Wollte Sie verkaufen habe ca 1500 € bezahlt wird jetzt auf E- Bay ab 600€ angeboten. Irgendwas läuft schief.M50 Plastik
        Sucher ??? Objektive ??? .Ich will keine Kanone mit mir rumschleifen.
        Warum passen auf die Kompakten nur die mikrigen Sucher oder überhaupt keine E-Sucher sonder nur Blitze .Könnte man dann dem Kunden überlassen was er Bezahlt.
        Habe ausgeträumt.
        Mit freundlichen Grüßen Axel
        Warum kommt aus China nicht was gutes es ist doch sonst alle aus China wenn die Japaner es nicht mehr können. Auch die Qualität ist fast spitze.
        Deutschland Zeiss hört sich gut an ab 6000 € .

    • Wenn der Markt Kompaktkameras wollte, dann würden diese auch angeboten und verkauft. Das ist nicht so. Alle Fotofirmen haben ihr Kompaktsortiment zusammen gestrichen, Werke geschlossen. Es gibt jetzt nur noch bei allen ein kleines Sortiment. Eine sehr kleine Kamera mit festem Objektiv ist immer ein teurer Kompromiss, damit das Objektiv einen weiten Brennweitenbereich hat, ist es lichtschwach. Wäre es lichtstark, würde es groß und unhandlich ausfallen und damit die Kamera. Wieviel Brennweite benötigt man? Im alltäglichen Bereich sind es bei mir auf KB gerechnet 24-90 mm, das reicht für fast alles. Äquivalentes Objektiv auf MFT oder Fuji und schon hat man eine kleine Kamera für immer dabei und das auch noch in guter Qualität. Den Rest kann man adaptieren oder leihen. Ein Tele benötige ich vielleicht nur 2 mal im Jahr. Die wenigsten haben mehr als 2 Objektive, mit Ausnahme der gewerblichen Anwender.
      Am Rande bemerkt: Nikon hat vor einem Jahr bei der DL die Reissleine gezogen, weil die Marktprognose wohl dieser Edelkompakten keine Zukunft voraus gesagt hat. Das ist als Schadensbegrenzung anzusehen.
      Die zweite Abkündigung seitens Nikon wird die 1 Serie betreffen, obwohl sie auf der Webseite noch angeboten wird.

  • Mal ehrlich! Wer will den andauernd eine neue Kamera? Da kommen alle 6 Monate neue Modelle, die aber gar nicht so neu sind. Ich will fotografieren und nicht ständig in der Gebrauchsanweisung blättern. Ich glaube die Leute haben das Neu, Neu und noch Neuer einfach mal satt und sind mit den Modellen die sie haben zufrieden.

    • Ach ich wollte doch nur eine Kamera wie meine GX 7 M 2 mit einem EVF damit ich im Sonnenlicht auch sehe was ich fotografiere. Bin dem Wahn verfallen das ich immer was neues wollte.Habe jetzt jede Menge Zeug mit einem enormen Wertverlust.
      Aber ich wollte doch nur.
      Der Wahnsinn hat ein Ende.

      • Die jetzige Technologie ist ausentwickelt, es wird nur wenig neues kommen. Mehr MP gehen schon fast nicht, der Kunde wird im allgemeinen auch nicht bereit sein, ständig viel Geld zu investieren. Das was jetzt da ist, ist meistens gut genug. Das freut natürlich nicht die Industrie, da lebt man vom Konsum.

  • Der Gebrauchtmarkt ist z.Zt. ein Paradies.

    Lumix GX8, G6, G7, G81/G81 … spottbillig.
    Fujifilm X-E1, X-E2, X-E2s … spott billig.
    Sony NEX-6, NEX-7 … spottbillig.
    Olympus OM-D E-M5 … spottbillig.
    Nikon D7100, D7200 … spottbillig.
    Pentax S-2, K-5, K-5 II … spottbillig.

    Die aktuellen Modelle (OM-D E-M1 Mark II, X-T2, X-H1, A6500, A7R III, A7 III, GH5, G9) kosten fast alle 1.500 bis 2.000 Euro … viel zu teuer.

    • Es gibt, lese ich gerade irgendwo in den unendlichen Weiten des Web, Gerüchte über den (Wieder-) Einstieg von Pentax-Ricoh in den Markt der spiegellosen Systemkameras, und die Gerüchte sagen, dass die Kameras evtl. das Fuji-X-Bajonett oder Micro Four Thirds (halte ich für weniger wahrscheinlich) oder sogar Samsung-NX-Bajonett haben werden.

      Sowas wäre aus meiner Anwendersicht sehr geil. Einen Body kaufen, Objektive gibt’s schon reichlich, und los geht’s.

      (Pentax hatte ja mal eine Spiegellose namens K-01, und Ricoh ein System namens GXR, bei dem der Sensor im Wechselobjektiv war. Beides war wenig erfolgreich, obwohl: die 28 mm f/2.5 Version und die Leica-M-Bajonettadapter-Version sollen gut gewesen sein und haben ein paar Fans bei Streetfotografen.)

      • das wäre wirklich mal sehr interessant. vor allem wenn pentax bei das fuji-x-bajonett nutzen würde. das würde nach sich ziehen, daß auch ein adapter mit datenübertragung von pentax-objektiven für fuji-x-bajonett den markt bereichern würden. auf jeden fall einen interessante option.