Lange galten Reflex-Objektive als kompakte Kompromisslösungen. Kase dreht den Spieß jetzt um, macht aus dem ungewöhnlichen Donut-Bokeh ein kreatives Stilmittel und packt sogar einen Autofokus dazu.
Bei Reflex-Objektiven (auch Spiegel- oder katadioptrische Objektive genannt) gilt eigentlich eine eiserne Regel: Lange Brennweite, kompakte Bauform und günstiger Preis gehen mit eingeschränkter Bildqualität und einem nicht veränderbaren Blendenwert einher. Mit dem neuen AF 150mm f/5.6 Reflex bricht Kase gleich mehrere dieser Konventionen. Anstatt wie viele andere Hersteller auf extreme Brennweiten von 500 oder 900 mm zu setzen, hat sich Kase für die porträttaugliche Telebrennweite von 150 mm entschieden.
Das Wichtigste ist jedoch, dass das Objektiv über einen Autofokus verfügt – eine Eigenschaft, die es bei Spiegelreflexobjektiven im Zeitalter der spiegellosen Systeme schlicht noch nicht gab. Kase selbst spricht vom weltweit ersten Spiegelteleobjektiv mit Autofokus.
Wie funktioniert das Donut-Bokeh überhaupt?
Das charakteristische Merkmal aller Reflexobjektive ist ihr katadioptrisches Design. Das einfallende Licht trifft im Inneren zuerst auf einen großen Hauptspiegel am hinteren Ende, wird von dort zu einem kleineren Fangspiegel auf der Rückseite des zentralen schwarzen Kreises reflektiert und gelangt schließlich zum Sensor. Da dieser Fangspiegel die Mitte der Frontlinse abschattet, entstehen die typischen ringförmigen Unschärfescheibchen im Hintergrund, das sogenannte Donut-Bokeh. Was manche Fotografinnen und Fotografen als störend empfinden, möchte Kase als kreatives Gestaltungsmittel etablieren.


Wenn ihr euch fragt: “Katadioptrische Konstruktionen, da war doch vor kurzem was”, dann war es das Patent von Canon, bei dem eben auch diese Konstruktion zur Debatte steht.
Technische Details und Verfügbarkeit
Technisch besteht das Objektiv aus fünf Linsen in vier Gruppen. Da Reflex-Objektive konstruktionsbedingt keine Irisblende besitzen, arbeitet das 150mm f/5.6 ausschließlich mit einer festen Blende von f/5.6.

Auf dem Objektivtubus sitzt ein AF/MF-Schalter und der Fokussierweg reicht bis auf 1,5 Meter heran. Außerdem ist ein USB-C-Anschluss für Firmware-Updates vorhanden und das 67-mm-Filtergewinde ist mit Kases eigenen Magnetfiltern kompatibel. Aufgrund dieser Bauweise ist das Objektiv mit 82 x 82 Millimeter (EF-Mount) bzw. 82 x 105 Millimeter (E-Mount) relativ kompakt und mit 487 bzw. 529 Gramm verhältnismäßig leicht.

Ein solches Objektiv ist natürlich nicht mit einem klassischen Teleobjektiv zu vergleichen und dürfte daher in der Bildqualität etwas abfallen. In der Regel sind die Kontraste schwächer als bei klassischen Telebrennweiten und das Bokeh kann störend wirken, wenn man es nicht bewusst einsetzen möchte.
Allerdings ist es auch nicht die Absicht dieses Objektivs, mit den “üblichen” Objektiven zu konkurrieren. Vielmehr bringt es eine eigene Bildcharakteristik mit Donut-Bokeh mit, die man entweder mag oder nicht. TTArtisan hat auch Objektive mit Donut-Bokeh auf dem Markt, wie zum Beispiel das 250mm f/5.6, welches allerdings keinen Autofokus besitzt.
Das Objektiv ist für die Systeme Nikon Z, Sony E und Canon EF erhältlich und soll laut Hersteller in 14 Tagen versandfertig sein. Der Preis soll bei 799 Euro liegen. Eine Version für Fujifilm GFX ist ebenfalls angekündigt und wird 890,90 Euro kosten. Das ist ein stolzer Preis für ein Nischenprodukt.
via PetaPixel


Sehr spannendes Objektiv! Wer sich auf diese Art der Fotografie einlässt muss dazu lernen, muss neu über Bildeindrücke nachdenken. Experimentieren, mit Erfolgen-Misserfolgen leben können.
150mm f/5,6 muss man als Brennweite mögen. Den Bildcharakter finde ich bezaubernd, endlich mal etwas neues für unsere Selfie verseuchten Sehgewohnheiten.
Ich bin ganz bei dir: den Bildcharakter finde ich bezaubernd.
Ich nutze für Boheh das Samsung NX 30mm F2.0 / Foto im Link.
Jens.
Es ist nicht das erste, sondern das dritte Spiegelobjektiv mit AF. Von Minolta gab es zu analogen Zeiten ein 8/500 für KB und ein 8/400 für APS (Minolta Vectis) mit Autofokus. Zumindest das 500er hatte einen guten Ruf.
Beim 500er lasse ich mir Spiegel gefallen, jedoch drunter ist ein Spiegel wohl nicht besonders zweckmäßig und offenbar nur wegen des Preises notwendig.
Das stimmt, Minolta brachte im Lauf ihrer Objektivproduktion einige sehr interessante Spiegelobjektive auf den Markt, beispielsweise die Spiegelobjektive Minolta-Mirror RF 250 mm, RF 8/500 mm, RF 8/800 mm und RF 11/1600 mm. Als Minolta – wie andere Hersteller auch – Autofokus-Kameras favorisierte, erschien das weltweit erste “Autofocus Reflex-Mirror AF 8/500 mm”. Das manuelle Spiegel 8/500 mm übernahm Leitz dann in sein eigenes Angebot und verkaufte es als “MR-Telyt 8/500 mm.” Einigen Leica-Buchautoren war diese Vorgehensweise doch irgendwie peinlich und sie erwähnten nicht besonders gerne, aus welcher “Herstellung” (???) einige “Leica-Kameras” und “Leica-Objektive” stammten, denn dahinter stand Minolta. Der große Hype um diese meist kompakten und handlichen Spiegelobjektive begann Mitte-/Ende der Sechziger Jahre, zuerst ausgelöst von der durchaus innovativen DDR-Kameraindustrie, aber auch Zeiss-Westdeutschland beteiligte sich mit dem Mirotar 4.5/500 mm, das kostete allerdings sehr viel DM. Nikon als Top-Objektivexperte (da kann ich mich kaum zurück halten) konterte gleich 1961 mit dem vergleichbar lichtstarken Nikkor 5/500 mm, dann ging es etwas kompakter weiter mit den Nikkoren 8/500 mm, davon ist das letztgebaute Fünfhunderter für diese Brennweite extrem kurz gebaut, das ich immer noch gerne verwende. Sehr empfehlenswert im Gebrauch mit den spiegellosen Nikon-Kameras durch den sehr hellen Sucher. Nikon fertigte auch Spiegel-Nikkore… Weiterlesen »
Danke Peter für diesen Überblick. Da bist Du ja richtig in Deinem Element und hast ein Wissen über Fototechnik aus vergangenen Zeiten wie vermutlich kein anderer hier im Forum. Solche Beiträge von Dir lese wohl nicht nur ich sehr gerne und mit grossen Interesse. Danke auch, dass Du Dich mit der Anpreisung von Nikon dieses Mal etwas zurückgehalten hast. Bitte weiter so!!!
Vielen Dank!
Die DDR war im Bau von Spiegellinsenobjektiv absolut führend. Genau null Objektive hatten die Genossen.
…falls Du das Carl Zeiss Jena 1000/5.6 Spiegelobjektiv unter 2.000€ bekommst dann schlag zu. Dann haben die Genossen wenigstens auch eins 😉
Inzwischen sind die etwas baugleichen “Russentonnen” günstig zu kriegen.
Hallo – würde gerne auf ihren Beitrag reagieren, verstehe aber Ihre seltsame Fragestellung nicht? Welche Genossen hatten Null-Objektive? Meinten Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pentacon Dresden oder die SED-Führung im Berliner Politbüro? Oder betrifft Ihre Frage die gesamte DDR-Kamera- und Objektivproduktion?
Also ich verstehe seine Aussage so, dass er meint, die Fotoindustrie der DDR hatte keine Spiegellinsenobjektive angeboten. Mirko kennt aber bereits eines, also scheint die Aussage von Axel nicht zuzutreffen.
Carl Zeiss Jena lieferte für die Praktica-Kameras zwei Spiegelobjektive, aber eigentlich sind es drei Versionen. Mit dem Erscheinen der ersten Praktica nova kamen zwei Spiegel-Teles in die Prospekte, das 4/500 mm und das 5.6/1000 mm, beide Jena-Objektive wurden aber in den Nova-Prospekten, die auch “im Westen” zur Verteilung kamen, nicht abgebildet. Das blieb auch so in den Druckschriften für die später produzierte Praktica Super-TL. Das Wechselobjektivprogramm für die moderne Praktica LLC (meiner Meinung nach die erste gute Spiegelreflex aus Dresden) beinhaltete auch die beiden Spiegel-Varianten. Wenige Jahre vor dem Ende der Kamerafertigung erhielten das 500-er und das Tausender die Bezeichnung PRAKTICAR. Viele Jahre vorher mussten sie sich aus rechtlichen Gründen “aus Jena” nennen, die Bezeichnung “Carl Zeiss” wurde der DDR-Kameraindustrie verboten. Die Lichtstärke des Fünfhunderters veränderte sich geringfügig auf 1:5.6. Im Carl-Zeiss-Laden am Alexanderplatz konnte ich das hellgraue Tausender im Original betrachten, es sollte aber in der Vitrine bleiben. Auf der photokina in den Achtzigern zeigte die VEB Pentacon (VEB: Abkürzung für “Volkseigener Betrieb”) beide “Spiegel-Rohre” der Öffentlichkeit, das Tausender stand auf einem schweren Holz-Stativ. Im Durcheinander während der Wende kaufte ein Ost-Berliner Fotofreund das hellgraue Tausender für wenig Geld im Rahmen der Stasi-Auflösung. Irgendwo besitze ich noch Bilder, die… Weiterlesen »
Schade das der X Mount nicht bedient wird 500mm sind mir zu lang aber 150mm hört sich Klasse an 📷
Bin auch betroffen 😉 , dann musst du weiterhin deine Bubbles manuell fokussieren … genug Optiken hast Du ja, aber 225mm-FF-eq ist schon interessant für APS-ler. LG
…ach der AF wäre mir egal aber 500mm ohne Stativ da wird mir immer schlecht beim Blick durch den Sucher 😂
Ich wage zu bezweifeln, dass man ein 500er ohne Stativ wegen der Baulänge freihändig halten kann
Ich wage zu bezweifeln das Du je ein kompaktes Spiegeltele gesehen hast 😉 …bitte nicht mit einen normalen Objektiv verwechseln …
Gesehen hab ich so ein Gerät schon, im Laden. Benutzt hab ich noch keins, war mir bisher zu teuer, aber ich bleib dran, langsam werden die bezahlbar.
Das zuletzt gefertigte Nikkor 8/500 mm (die Kompaktversion) verwende ich noch oft, denn die spiegellosen Nikon-Kameras haben dafür einige Vorteile: Sehr gute Bildqualität – auch bei hohen ISO-Einstellungen – und ein helles Sucherbild (ideal für die manuelle Scharfstellung). Wer viel mit dem Fahrrad plus Fotorucksack unterwegs ist, lernt das zu schätzen!
“Freihändig” wird schwierig 🤷🏻♂️, aber wenn man es in der Hand hält, klappt das Fotografieren auch mit 600mm Brennweite sehr gut. Ein Stativ nutze ich dafür nur selten (tagsüber eigentlich nie)..
5,6/100?
Bessere Rohre kriegen die nicht hin?
Mein 200er ist wenigstens noch ein 4er.
Hab gerade weitergelesen. Das Ding ist ein Spiegellinsen-Objektiv. Gut das zu wissen. Wieder ein Grund mehr, auf Digitalkamera zu verzichten.
Ich denke, dass meine Teleobjektive ohne Spiegel auskommen, wird qualitative Gründe haben
Was hat das mit analog vs digital zu tun? Spiegelteleobjektive gab es schon zu Analogzeiten (Russentonne)
Da wirst Du vermutlich keine Antwort bekommen. Der “Radioreinhard” (bis vor kurzem nannte er sich noch “Reinhard Riek) haut hier ständig Kommentare raus, in denen er über Foto-Equipment meckert, das moderner ist, als seine Praktica SLR.
Mag sein, dass es modernere Technik gibt, aber die Bedienungsanleitung meiner Praktica war kein Roman.
Und warum sollte das ein Problem sein?
Moderne Kameras bieten auch wesentlich mehr Funktionen und Möglichkeiten, als eine alte SLR und ermöglichen Fotos, die mit Deiner Praktica definitiv nicht möglich wären.
Sagt ja auch niemand, dass man erstmal die komplette Bedienungsanleitung studieren muss, bevor man die Kamera bedienen kann.
Wenn Dir Deine Praktica reicht, ist das ja vollkommen ok. Aber wenn Du damit wirklich so glücklich und zufrieden bist, warum treibst Du Dich dann täglich in einem Forum rum, in dem es nur um Ankündigungen und Gerüchte zu neuester Fototechnik geht und versuchst dort alles schlechtzureden, anstatt die Zeit dafür zu nutzen, mit Deiner Praktica fotografieren zu gehen?
Da wüsste ich jedenfalls besseres mit meiner Zeit anzufangen, als sämtliche Artikel in einem Forum zu neuer Fototechnik zu kommentieren, wenn mich diese eigentlich gar nicht interessiert.
Das stimmt, die technischen Finessen einer DDR-Kamera hielten sich in Grenzen. Entschuldigung: Das mit “Grenzen” und “DDR” musste jetzt sein!
Für das schöne Bubble Bokeh hab ich noch ein paar Objektive im Schrank. Das legendäre Trioplan 2.8/100, das Jupiter 85 und das Helios 44 mit 58mm Brennweite
Eine Zeitlang habe ich damit viel experimentiert, bei der Blümchenfotografie, aber irgendwann ist man den Look auch etwas über. Inzwischen nutze ich diese Objektive nur noch selten, z.B. bei Frühblühern.
Ein Spiegellinsenobjektiv hat ein etwas anderes Bokeh, als diese unterkorrigierten Objektive.
Was mich stören würde, ist die schwache Lichtstärke, aber bei 150mm mag es gehen.
Deine Auflistung besitze ich auch, benutze diese aber auch gerne für Portrait. Das Helios44 habe ich in 3facher Ausführung, ein kaputtes, ein normales und eine Version wo ich die Linsen drehe 🤪
Wenn man bedenkt, dass man für etwa den gleichen Preis (bei Angeboten sogar für weniger) ein Viltrox AF 135mm F/1.8 LAB mit sehr schnellem AF bekommt, empfinde ich 800,- € für ein 150mm F/5.6 Spiegelobjektiv schon als einen ziemlich ambitionierten Preis.
Zumal solch ein Spiegelobjektiv ja vermutlich einfacher und günstiger zu konstruieren ist, als ein lichtstarkes Linsenobjektiv.
Aber das ist natürlich auch von persönlichen Vorlieben abhängig, ob einem solch ein Objektiv den Preis wert ist. Für mich persönlich wäre es das nicht, weil es nicht wirklich zu meiner Art der Fotografie passt und es daher bei mir wohl kaum zum Einsatz käme. Ein 135mm F/1.8 mit schnellem AF wäre da schon eher was für mich.
Da kann ich Dir auch das Samyang 135mm/f1,8 empfehlen, das ist nochmal etwas günstiger als das Viltrox und optisch trotzdem richtig gut. Ich hatte es mir nach langen Vergleichen mit dem Sony 135mm/f1,8 zugelegt, da ich in der Praxis keine relevanten Unterschiede bei den Ergebnissen erkennen konnte. Ich weiss natürlich nicht welche Motive Du mit einem 135er fotografierst, bei mir ist es vorwiegend Portrait, weshalb es mir bei diesem Objektivtyp nicht auf die AF-Geschwindigkeit ankommt. Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass der AF des Samyang zu langsam sei.
Der AF sollte schon schnell genug sein, da ich das Objektiv unter anderem auch für auf mich zu rennende Tiere (Katzen, Hunde) verwenden würde, daher scheidet das Samyang eher aus. Das Quad HyperVCM Fokus System des Viltrox soll da ja schon deutlich schneller und auch präziser fokussieren. Ich würde aber sowieso Angebote abwarten, in der “Black Friday Woche” z.B. haben Rollei und Foto Erhardt meist sehr gute Angebote für Viltrox Objektive, soweit ich mich erinnere, gab es das 135mm 1.8 LAB da schon für etwas über 600,- €. Das Samyang ist zwar leichter und bietet ebenfalls eine sehr gute Abbildungsleistung, mir persönlich wäre ein schneller AF aber wichtiger, als Größe und Gewicht. Zur Zeit nutze ich für rennende Katzen und Hunde (und hauptsächlich für Wildlife) vor allem das Sony FE 200-600mm und gelegentlich das Viltrox 85mm F/2 EVO (letzteres hat zwar nur einen STM-AF, der fokussiert aber schneller, als ich es erwartet hätte und mir sind damit tatsächlich schon scharfe Fotos einer auf mich zu rennenden Katze bei Offenblende gelungen, wo der AF tatsächlich genau auf ein Auge getroffen hat (wobei das natürlich nicht immer klappt und in solchen Situationen auch einiges an Ausschuss dabei ist). Das 135er, mit Quad-VCM-AF… Weiterlesen »
Suum cuigue – also jedem das Seine! Meins ist es nicht und das ist freundlich ausgedrückt, ich finde das furchtbar. Aber es ist, wie so vieles, Geschmacksache, der eine liebt IKEA der andere Casina, der eine liebt Fast Food, der andere gutes Essen, der eine mag Bubbles der andere gute Bilder… so hat halt jeder seinen eigenen Geschmack, ob der dann gut ist, ist eine andere Frage. Nur weil es anders ist, ist es halt nicht automatisch gut. Also ich würde es nicht einmal für geschenkt benutzen, wüsste nicht wozu, und bitte, komm mir jetzt keiner mit Kunst!🙈🙈🙈
“Für geschenkt” würde ich dem Käse-Objektiv eine Chance geben und es zumindest mal austesten (bevor ich es weiter verschenke 😉), wobei ich auch kein Fan des “Bubble Bokehs” bin. Rund 800,- € finde ich aber definitiv zu teuer dafür, vor allem wenn man bedenkt, dass man dafür auch ein Viltrox 135mm F/1.8 LAB, mit topp Abbildungsleistung und sehr schnellem Quad-VCM-AF bekommt.
Aber mag ja durchaus Leute geben, die damit was anfangen können und auch bereit sind, 800,- € dafür zu zahlen.
Ein schöner Effekt, für seltene Gelegenheiten.
Ich finde das Donut Bokeh teilweise gar nicht so schlecht, wenn man es nicht übertreibt.
Aber 800,- Euro für ein 5,6/150mm? Echt jetzt? Zumal ich an den Beispielbildern erkennen kann, dass die nicht wirklich scharf sind.
Ich hatte in den 90ern ein Sigma 8/600 Spiegellinsenobjektiv. Das war im Verhältnis zu diesen Beispielbildern deutlich schärfer. Das hatte damals bei B&H in NYC 400,- Dollar gekostet. Mit Inflation und damaligem Dollarkurs vielleicht ähnlich teuer wie dieses hier, aber eben auch ein 600er und kein 5,6/150.
Interessiert mich auch, hatte früh er, also vor 40Jahren eins von Nikon.. Ich fand bei mir nich ein 500m f8 von Tokina… Das ist dank dem Stabilisator der Z Bodies sogar aus der Hand verwendbar geworden..
Vorteil Stativ und Lupen scharfstellen dann ist rasiermesser scharf.
Vor kurzem bekam ich ein Minolta 250mm aber ich habe keinen Adapter.
Dieses 150mm AF is not cheep but I think it is very nice toy… also for fashion Wedding usw
Interessantes Objektiv. Vielen Dank für den Bericht. Katadioptrische Konstruktionn – wieder etwas gelernt. Das Objektiv werde ich einmal ausprobieten.