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Laowa TS 24mm f/2: Lichtstärkstes Tilt-Shift-Objektiv seiner Art vorgestellt

Venus Optics hat mit dem Laowa FF II TS 24mm f/2 C-Dreamer ein Tilt-Shift-Objektiv vorgestellt, das mit seiner Lichtstärke von f/2 bislang ohne direkte Konkurrenz dasteht.

Nach dem 17mm-Tilt-Shift und dem 35mm f/2.8 Tilt-Shift Macro baut Laowa sein Tilt-Shift-Portfolio mit dem TS 24mm f/2 weiter aus, zunächst allerdings nur für den chinesischen Markt. Bisherige 24mm-Tilt-Shift-Objektive wie Nikons altes PC-E Nikkor 24mm oder Canons EF 24mm T/S kamen jeweils nur auf f/3.5, das neue Laowa-Objektiv ist damit über eine Blendenstufe lichtstärker.

Das macht es nicht nur für Architekturaufnahmen interessant, sondern dank der Offenblende auch für Astrofotografie oder Freistellungseffekte, für die Tilt-Shift-Objektive bislang kaum geeignet waren. Optisch kommt das Objektiv auf 13 Elemente in 10 Gruppen, darunter fünf ED-Elemente, zwei asphärische Linsen und vier Elemente mit hohem Brechungsindex, dazu eine Blende mit 14 Lamellen.

Das Metallgehäuse wiegt rund 860 Gramm, vorne nimmt das Objektiv 77mm-Filter auf. Beim Shift sind bis zu 12mm möglich, beim Tilt bis zu 10 Grad, zudem lässt sich die Fassung um 360 Grad drehen, sodass ihr zwischen Quer- und Hochformat wechseln könnt, ohne den Stativkopf neu auszurichten.

Auch für Mittelformat gedacht, Preis noch unklar

Neben Vollformat-Anschlüssen für Sony E, Nikon Z, Canon RF und L-Mount soll das TS 24mm f/2 auch für die Mittelformat-Systeme Fujifilm GFX und Hasselblad XCD kommen, ohne die bei früheren Laowa-Tilt-Shift-Objektiven teils eingeschränkte Bewegungsfreiheit auf Mittelformat-Gehäusen.

In China kostet das Objektiv umgerechnet rund 1.000 Euro, ein international deutlich günstigerer Preis als bei vergleichbaren Objektiven der Kamerahersteller. Ob und zu welchem Preis das Objektiv auch außerhalb Chinas erscheint, ist noch offen, eine globale Markteinführung gilt aber als wahrscheinlich. Wie viel wäre euch das außergewöhnliche Objektiv wert?

via: Canon Addict

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19 Kommentare
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Alfred Proksch

Ohne Tilt/Shift ist das Fotografen-Leben nur halb so schön!

tomk

👍

Thorsten

Hallo Alfred,
beim fotogrfaieren macht es Spaß, seh ich auch so,
auf Wanderungen schleppen, eher nicht

Rene Stämpfli

Deshalb liebe ich ja auch meine 9 alten Pentax 6×7 Objektive. Nicht ganz so lichtstark, dafür haben sie einen Bildkreis von 80-90 mm und einem Shift von bis zu +/- 20mm.

WRDS

Der Sinn von f2.0 bei einem Tilt / Shift Objektiv erschliesst sich mir nicht so wirklich. Meistens wird der Klopper auf dem Stativ verwendet werden. Astro? Doch nicht wirklich. Dafür gibt es deutlich geeignetere Objektive.

Martin Bauer

Eine Wasserwaage wird fast in jede „bessere“ Kamera bei Bedarf eingeblendet. Das Shiften geht dann auch Freihand sehr schnell. Fehlbelichtungen sind sofort erkennbar und können ggf. sofort korrigiert werden…
Ein Stativ ist nicht immer zwingend erforderlich…

Martin Bauer

F2,0 als Ausgangsblende macht Sinn, wenn das Objektiv nicht verstellt wird. Durch den deutlich größeren Bildkreis und das Verwenden der eher zentralen Bildanteile kann sich das Objektiv nur von seiner besten Seite zeigen.
Die Messlatte liegt allerdings durch die teuren, aber relativ alten Objektive der Top Hersteller und Spezialisten sehr hoch, unverstellt und verstellt.

Martin Bauer

Wem ggf. die nachträglichen Korrekturmöglichkeiten in Sachen Shift und Tilt am Rechner
bzw. Handy genügen, dabei Qualitätseinbusen tolerabel erscheinen und/ oder solche Bildfehler regelmäßig mit besonderer gewollter Bilddynamik interpretiert, oder die Unterschiede in den Bildergebnissen überhaupt nicht erkennt, der wird nichts vermissen und hoffentlich glücklich bleiben.
Andere, die auf höchste Qualität wert legen und in der Fachfotografie mit ihren zusätzlichen beeindruckenden optischen Möglichkeiten gerne „wildern“ und gleichzeitig beim Fotografieren schnell und beweglich bleiben wollen, kommen an diesen Objektiven nicht vorbei.
Leider ist der Markt dafür sehr klein (geworden) und dementsprechend glänzen die Originalhersteller vor allem mit Zurückhaltung, alten Objektivrechnungen und sehr hohen Preisen.
Vielleicht kommt mit diesen Objektiven wieder Bewegung in das allgemeine Angebot? Voraussetzung: gut und günstig…

Alfred Proksch

Martin Bauer ist doch gut für uns, wir wissen warum wir gerne damit fotografieren!

J.Friedrich

Nun bin ich als reiner Menschenfotograf zwar per se nicht die Zielgruppe, trotzdem fand ich die Optik, ohne jegliche elektronische Übertragung (no Go 2), ganz interessant.

Deshalb ein Hinweis von mir: L-Mount Anschluss, JA gibt’s, aber nicht für meine Cams.

Weil Panasonic S5er/S1er der zweiten Generation, also Mark ll, einen feinen, kleinen EVF-Lüftervorbau haben, oder der Handgriff ein Zehntel-mm im Weg ist oder Beides, sodass wohl zum Ansetzen und Drehen oder an der Verstell-Schraube der Optik, ein Millimeterchen an Freiraum fehlt.

😈 Habe ich wieder mal Glück gehabt, dass ich nicht die Zielgruppe bin… 😉

Alfred Proksch

Du hast echt Glück! Deine Motive haben oft die Augen zu, quatschen ständig, machen selten das was der Fotograf wünscht, setzen ihr vermeintlich bestes „Fotogesicht“ auf, meckern an den Bildergebnisse herum – also immer alles im optimalen Bereich. Wir Fotografen haben es echt nicht leicht!

J.Friedrich

Ach Alfred, meine Fotos leben von exakt diesen Eigenschaften menschlichen Seins – meine Arbeitsergebnisse sind in der Regel nicht gestellt, sondern nur mitunter bisserl begleitend geführt…

https://ibb.co/1YjQsNPn

Alfred Proksch

Paßt schooo….

Rolf Carl

Köstlich 👍Hast du das selber gestaltet?

J.Friedrich

Danke Dir, ja, nur so hab’ ich die Kontrolle über meine Prompts, lieber Rolf… 😉

Rolf Carl

Bravo, gefällt mir!!

Mirko

…hast Du keine Leica SL dann guckst Du nur 😂

Thorsten

Noch zu Nikon F- Zeiten besaß ich ein Nikkor 3.5/28 Shift,
dieses Objektiv liebte ich geradezu, vor allem beim fotografieren von Alleen und Bäumen, obwohl es nicht gerade ein Schärfewunder war.
Heute verwende ich für diese Zwecke stärkere Weitwinkel, wegen des größeren Bearbeitungsspielraums.
Für die Korrektur verwende ich Lightroom.
Es geht dann zwar etwas Auflösung verloren, reicht bei heutigen Kameras aber dicke, selbst für großformatige Ausdrucke.
Die Qualität ist sogar besser, als mit meinem damaligen Nikkor, es macht nur nicht so viel Spaß, beim fotografieren, dafür aber umso mehr, bei Wanderungen, weil ich kein schweres Objektiv zusätzlich schleppen muß.

Benjamin

Was wurde eigentlich aus dem Gerücht über ein Laowa AF-Zoom? Photografix-Artikel

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