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Leica Q2 Monochrom vorgestellt: Schwarzweiß-Sensor mit 47,3 MP

Leica stellt die Q2 Monochrom vor, eine Vollformat-Kompaktkamera, die mit 47,3 Megapixeln und einem Schwarzweiß-Sensor arbeitet.

Leica Q2 Monochrom mit außergewöhnlichem Sensor

Die Leica Q2 Monochrom ist ohne Frage eine außergewöhnliche Kamera. Alleine die Kombination aus Kompaktkamera + Vollformatsensor sticht aus der Masse heraus, doch die Tatsache, dass die Q2 Monochrom zusätzlich mit einem Schwarzweiß-Sensor ausgestattet ist, macht sie derzeit einmalig.

Leica hat bereits andere Monochrom Kameras im Angebot, die ausschließlich in der Lage sind, Schwarzweiß-Fotos aufzunehmen. Grundsätzlich kann man natürlich auch jedes Farbfoto zu einem Schwarzweißfoto machen, doch ein reiner Schwarzweiß-Sensor ist in der Lage, mehr Licht und mehr Details zu erfassen. Somit sollen mit dem Sensor der Q2 Monochrom und seiner Auflösung von 47,3 Megapixeln außergewöhnliche Aufnahmen möglich sein. Der ISO-Bereich erstreckt sich im Übrigen von ISO 100 bis ISO 100.000.

Die weiteren technischen Daten

Beim fest verbauten Objektiv handelt es sich um ein 28mm f/1.7, das insgesamt mit elf Linsen und auch drei asphärischen Linsen arbeitet. Die Naheinstellgrenze liegt bei 30 cm und es gibt auch einen speziellen Makromodus, bei dem bereits ab 17 cm Abstand fokussiert werden kann. Über einen Autofokus verfügt die Q2 Monochrom im Übrigen – keine absolute Selbstverständlich bei einer Leica Kamera. Im Falle der Q2 Monochrom soll dieser aber äußerst schnell sein, genauso wie die Serienbildgeschwindigkeit. Diese beträgt maximal zehn Bilder pro Sekunde. Die minimale mechanische Verschlusszeit beläuft sich derweil auf 1/2.000 Sekunde, elektronisch ist 1/40.000 Sekunde möglich.

Auch Videos können mit der neuen Kompaktkamera aufgezeichnet werden, 4K-Videos mit maximal 30 fps, Full-HD-Videos mit maximal 120 fps. Auch die Videos sind selbstverständlich alle Schwarzweiß. Der Sucher (es handelt sich hier um einen Farbsucher) löst mit 3,68 Millionen Bildpunkten auf, das Touch-Display ist 3 Zoll groß und löst mit 1,04 Millionen Bildpunkten auf.

Das schlichte Gehäuse der Q2 Monochrom besteht aus einer Magnesiumlegierung und ist nach IP52-Standard gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch einen SD-Speicherkartenslot (UHS-II), WLAN und Bluetooth.

Erhältlich sein wird die Leica Q2 Monochrom ab sofort, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 5.590 Euro.

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Börni

Hallo Herr Proksch,ein neues Spielzeug für dich…????????

Thorsten

Leica ist ja Meister im Weglassen und trotzdem teurer verkaufen. Ueber 5000 Euro fuer eine Kamera ohne Wechselobjektive und nur Monochrom, aber mit dem Roten Punkt, mal wieder was für Profilneurotiker.
Aber Hut ab Leica, das die es immer wieder schaffen, ihre überteuerten Produkte an den Mann/die Frau zu bringen — obwohl Frau glaube ich weniger, die sind in der Hinsicht groesstenteils zu vernuenftig.

Maximilian S.

Den roten Punkt hat sie diesmal gar nicht. Dafür würde ich eigentlich auch mindestens 3000€ abziehen… (Ironie aus)
Auch wenn die Kamera teuer ist, wenn ich irgendwann mal nicht aufs Geld schauen muss, wird so ein Stück auch bei mir im Hause einziehen. Es macht einfach Spaß damit zu fotografieren und das ist meiner Meinung nach auch das, worauf es bei einem Hobby ankommt. Aber wie gesagt, nur wenn Geld keine große Rolle spielt, da die “normale” Ausrüstung momentan noch an vorderer Stelle steht.

Maratony

Wie schaut es mit einer Uhr aus Glashütten aus? Oder ein großer Schwippbogen aus dem Erzgebirge? Auch alles überteuert, weil es im Vergleich dazu aus Asien günstige Alternativen gibt?
Ich glaube jeder einzelne sollte selbst entscheiden was für einen Wert ein Kamera hat.
Denn sollte das wirklich deine Meinung sein, dann empfehle ich dir jetzt gebrauchte Kameras zu kaufen, zum Beispiel eine Canon 5DIV/III. Paar EF Objektive oder Pendants von Sigma oder Tamron und du brauchst nie wieder was anderes….
Wenn es denn nur so einfach wäre.

micha

Richtig ist: GLASHÜTTE / Was bitte soll an einer Glashütter Uhr, wie zum Beispiel “Lange & Söhne”, überteuert sein?
Das ist schließlich meisterhaftes Uhrmacherhandwerk allerhöchster Güte und kein billigsterer Chinaböller.
Im Erzgebirge werden in liebevoller Handarbeit SCHWIBBÖGEN und keine Schwippbögen gefertigt, kriegst auch aus China, macht tratitionelles Handwerk kaputt.

joe

Thorsten, das überteuerte Ding ohne Wechselobjektiv sieht einfach unglaublich gut aus. Ich würde die Kamera gar nicht zum Fotografieren kaufen. Ich würde sie in eine Vitrine stellen und dieses Designstück jeden Tag mit Freude betrachten. Ab und zu würde ich sie – aber nur bei schönem Wetter – ausführen und ein oder zwei Bilder schiessen, damit sie sich nur nicht überanstrengen muss. Sie würde mich bis ans Ende meiner Tage begleiten und meine Frau würde sie mir als Grabbeigabe in beide Händen legen und auf meiner Brust platzieren. Allerdings geht es mir wie Maximilian, aber sollte meine Liebe zu alten englischen Autos rosten, hätte dieser Traum durchaus Chancen Realität zu werden.

Thorsten

Jedem das seine,
für mich sind Kameras eher Werkzeuge, bei denen ich immer auf das Preis/Leistungsverhältnis schaue, deshalb kaufe ich mir z.B. auch keine vergoldete Rohrzange.

joe

…für mich sind Kameras eher Werkzeuge…
Thorsten, für mich auch. Aber diese Kamera ist kein Arbeitstier, die erfreut das Auge und die Hände. Bei einem alten Jaguar frage ich auch nicht, komme ich damit durchs Gelände, sondern erfreue mich am Design, an der alten Technik und dem Gefühl etwas Besonderes, Einmaliges zu besitzen. Mit einem VW Passat komme ich billiger und möglicherweise sogar besser von A nach B und vielleicht verbraucht er auch weniger Benzin. Aber der Moment in dem man die Garage öffnet, weiss man, warum darin ein Jaguar steht!

...

Warum sollte die q kein Arbeitstier sein?! Also wenn ich sehe was schon alles damit gemacht wurde…. ????

J.Friedrich

@joe: warum so bescheiden? Es sind bekanntlich 3 Jaguar die Du dein Eigen nennst, einer sogar rd. 60 Jahre alt…so zumindest meine konkrete Erinnerung an Deinen Post von vor 6 Monaten…und so ist es ja auch analog mit Leica-Enthusiasten, es bleibt nicht bei einer Leica…ich pflichte Dir hinsichtlich Haptik und Nimbus und Aufwertung des eigenen Habitus, sowohl bei Leica als auch bei Jaguar zu 100% bei…Nimm Markus Lanz: der hat sicher alle Linien von Leica im Portfolio (und muss wahrscheinlich nicht mal zahlen ;-)) weil er sozusagen “Werbemodel” ist, aber auch alle Anderen die es sich leisten können und wollen sehen dann eine Q2 als phantastische Ergänzung zu Ihrem Leica-Hauptsystem, bin ich mir sicher…Ich persönlich finde die Q2 nahezu perfekt, bis auf klappbaren 0-90 Grad Sucher oder wenigstens Display…aber abgesehen davon Traum-Streetkamera für Leute wie mich mit 95%-SW-Genen…

joe

@J.Friedrich & Jürgen Saibic & …

Jaguare, besonders die älteren Modelle sind natürlich meine Leidenschaft, diese unglaublich schönen Formen haben mich schon im Alter von 14Jahren fasziniert, aber ich dachte niemals, dass das jemals Realität werden könnte. Jetzt sind es durch glückliche Umstände mit der Zeit sogar mehr als einer geworden, es waren sogar schon mal vier, aber meine Frau hat – Gott sei Dank – meinem Sammelwahn Grenzen gesetzt. Alle sind fahrbereit und werden dank Wechselnummer in der Schweiz auch regelmässig bewegt. Schönes und stilvolles hat mich schon immer angezogen. Natürlich schlägt mein Herz zur Zeit für diese Prachtstücke noch stärker als für eine Leica Q2. Dennoch finde ich diese faszinierend – nicht zum Fotografieren – sondern zum Bestaunen. Natürlich könnte sie auch unzählige Bilder machen, aber das ist nicht der Sinn dieses Fotoapparates. Das ist ein Museumsstück mit dem man gezielt auf die Pirsch geht und spannende geometrische Formen ablichtet oder Portraits von interessanten Menschen zaubert. Diese Kamera ist für immer.

Jürgen Saibic

Ich hätte lieber einen alten Jaguar!

Thorsten

Gut, bei einem alten E-Type könnte ich auch noch schwach werden, aber dann erschlägt mich meine Familie…

Maratony

Bei “jedem das Seine” muss leider direkt an Buchenwald denken.

joe

Danke maratony, jetzt kann ich endlich mal meine Latein Kenntnisse anbringen, kommt ursprünglich von den alten Römern: “suum cuique” und hat eigentlich damit nichts zu tun. “Arbeit macht frei” wurde auch missbraucht, obwohl das tatsächlich stimmt und den eigentlich schönen Namen Adolf kann man auch nicht mehr ohne Hintergedanken und schlechtes Gewissen nennen, geschweige seinen Sohn so zu taufen. Es gibt darüber eine fantastische franösische Komödie “le Prénom”, der Vorname von 2012. Sehr zu empfehlen. Weniger zu empfehlen, aber auch nicht schlecht die deutsche Adaption des Films von 2018.

Maratony

Danke Joe. Mir ist die Bedeutung bekannt, auch der Inhalt der Aussage, allerdings fällt mir es schwer nicht an Buchenwald zu denken. Ich bin da eher vorsichtig.

P.S.: alle Remakes französischer Filme sind eher bescheiden.

joe

Thorsten, der Jaguar E ist zwar einer der schönsten, aber nicht der angenehmste zum Fahren, da muss man schon hart arbeiten im Vergleich zu heutigen Autos. Habe meinen gegen einen Mark 2 von 1962 eingetauscht. Für mich persönlich das Auto schlechthin.

J.Friedrich

E-Type Mark 2/Serie 2 von 1962? Dachte immer den gab es erst ab 1967/68…egal, tolles Auto und schon mal € 75.000,– auf der möglichst flachen Bordstein-Kante, also Joe…immer gut die Garage abschliessen! Nicht so fahrlässig wie ein Hauptzollamt in Deutschland, wo Du mit´ner Bohrmaschine bewaffnet, völlig gewaltfrei, mal eben 7 Mio abräumen kannst…

joe

Also wirklich, Du darfst mir schon zutrauen, dass ich (nahezu) alle Jaguar Modelle und die Bauzeiten aus dem Kopf kenne.comment image&exph=1060&expw=1600&q=jaguar+mark+2&simid=608017947506314912&ck=ADD1AD9B0DD9B0A81CAFF1543E94A1B6&selectedindex=6&form=IRPRST&ajaxhist=0&vt=0&sim=11 hier ein link zu einem Bild des Mark 2, das ist eine Limousine. Hätte gerne ein Bild von meinen hochgeladen, aber das geht nicht. Die Farbe stimmt, aber ich habe die klassischen Felgen drauf und den springenden Jaguar auf der Motorhaube musste ich leider auch entfernen (Fussgängerschutz) und liegt jetzt auf dem Fenstersims der Garage.

J.Friedrich

joe, Da haben wir es doch! Ich als Voll-Laie habe natürlich verstanden du hättest deinen E gegen einen E-Serie II eingetauscht, Du hast aber klar geschrieben E nach Mark II…auch das natürlich eine Hammer-Schöne-Karre! Wäre auch eher mein Geschmack. Und ganz wichtig: die Bordsteinkante kann somit höher sein, Gruß J.Friedrich

Gabi

Das ist jetzt beispielsweise eine Kamera, die ich gerne hätte, aber mir nicht leisten kann. Schade eigentlich. Das Bedienkonzept finde ich super!

Cat

ich habe sie bei Leica ausgiebig ausprobieren können – das Medienkonzept gefällt mir gar nicht, ohne Griff liegt sie schlecht in der Hand, der unbewegliche Berührungsmonitor ist ständig voll mit Fingerabdrücken (durch Bedienung), die Kamera ist relativ groß und nicht leicht, 28 mm sind trotz hoch auflösendem Sensor für mich nicht optimal – entweder gleich 24 mm oder 35 mm.
Und das Konzept der Monochrom-Sensoren verschließt sich mir völlig… sich unterscheiden wollen?
Nichts gegen Leicas optische Leistung- aber das ist nichts für mich.

Ruejo

Ich gehöre natürlich keinesfalls zur entsprechenden Zielgruppe… in diesm Leben zumindest…Sollte ich wiedergeboren werden, hoffe ich mich doch etwas früher für Fotografie und Kameras zu interessieren und mich dann in einem Status zu befinden, der mir solch ein Werk leicht ermöglicht.. 😉 Dennoch hat mich die Vorstellung der neuen “Q” interessiert. Beim lesen beschlich mich letztlich der Gedanke, das entsprechende Interessenten in diesem Fall, der Tatsache des nur einen vorhandenen Kartenslots kaum Beachtung schenken werden. Denn…“Die Leica ist keine fotografische Affäre, sondern die Kamera für’s Leben.” lautet da ein Slogan der Fa. Leica. Letztlich magisch..? 😉

Thorsten

Eben ein Werbeslogan….

Ruejo

…Ja, wobei ich den Ansatz bis zum Komma ganz peppig finde (natürlich Ansichtssache), den zweiten Teil des Slogans jedoch etwas flach.. Nur mein Eindruck..;)))

Charlie V.

…der im digitalen Zeitalter keine Bedeutung mehr hat.

mathias

Was für ein starkes und mutiges Stück Technik.
Es gibt am Markt für diesen Preis kein vergleichbares Gerät.
Wie schon oft beschrieben, ergibt sich damit technologisch bedingt eine Auflösung, die 100MP Mittelformat blass aussehen lassen – unvergleichlich.
Und nur schwarz weiß lehrt ein anderes Auge, eine andere Sicht zu bekommen.
Wenn ich nur könnte…. Ich würde sofort….

joe

Ich kaufe sie zwar auch (noch?) nicht, aber ich sehe Du verstehst die Idee die hinter dieser Kamera steckt.

Tom

Die ist auch so wunderschön ????

Irgendwann, wenn ich dann mal in Rente bin und wenn ich den ganzen Fotokrempel verkauft habe, hole ich mir auch eine Leica, wenn es sie bis dahin noch gibt ????

Alfred Proksch

Q2 Monochrom, schon im Namen ist der Sonderstatus zu erkennen. @mathias bringt das Auflösungsvermögen auf den Punkt. Das Objektiv 28mm f/1.7 mit elf Linsen, einem extra Makromodus ist genau auf diesen Fotoapparat abgestimmt und wird Qualität ohne Ende liefern.

Nur so am Rande, selbst bei Ausschnitten wird die volle DNG Datei in seiner Gesamtheit immer mit abgespeichert. Touchscreen, oder die Gelb-, Grün- und Orange-Filter mit denen schon bei der Aufnahme ohne elektronische Trickserei das Bild beeinflussbar ist zeigen für wen dieses High Tec Teil gemacht ist, nämlich für Fotografen.

Das es diese Kamera für umsonst gibt darf niemand erwarten.

Wer hindert denn die anderen Hersteller daran in eines der vielen herum liegenden Gehäuse einen reinen SW Sensor zu verbauen und das Produkt günstiger anzubieten?

la calle como teatro del absurdo

Nun gibt es ja die M Monochrom schon lange, und ich kann nicht sagen, dass man dauernd megageile s/w-Fotos sieht und dann feststellt: wow, die wurden mit der M Monochrom gemacht.

Viele coole sw-Fotos, die ich sehe, wurden mit Fuji X-Pro2 oder X100F gemacht, oder mit Ricoh GR II, oder mit Nikon DSLRs, oder mit sonstwas …

Tom

Kommt drauf an wo man schaut. Ich habe noch nie Fotos von Leica Kameras gesehen, wenn ich nicht explizit danach gesucht habe ????.
Liegt sicherlich daran, dass damit nicht so viele Leute fotografieren.

Thomas Bube

Ich finde auch dass die meisten guten Schwarzweiß-Fotos eine starke Körnung aufweisen und etwas unscharf sind, um ein Analoges Feeling zu erzeugen. Da wäre der Sensor der Q2 eher hinderlich, da zu klinisch und langweilig.

Peter Braczko

In den Veröffentlichungen, bei denen die Kameradaten vermerkt sind, taucht Leica fast nie auf – seltsam? Da dominieren Nikon, Canon, Fuji usw. Bei Ausseneinsätzen könnte dieses überteuerte Leica-Stück hässliche Kratzer und – nicht auszudenken – sogar eine Beule abbekommen. Das mindert den Wiederverkaufswert der Kamera dann deutlich….

J.Friedrich

Also ich habe gerade einen reinen SW-Fotoband geschenkt bekommen, welcher auf teils doppelseitigen (Breite dann rd. 60cm) in Duotone-Drucktechnik hochwertig geprintet wurde. Tonwertumfang und Detailreichtum würde meinen geschätzten Zonenmeister A.Adams sogar noch in Verzückung versetzen…Aufgenommen komplett!! nur mit einer Leica M-Monochrome (I) und einem 2,0 50mm!!. Hammmer, muss ich sagen, was die Teile leisten, und das war ja noch die 24MP Variante….und Print-Buch, nicht Fine-Art auf Museumspapier…also da steckt schon wirklich was dahinter…

Leica-Fotografen sind gar nicht soooo selten … unter den Streetern.

Klar, bei den Landscapern oder denen, die Sport und Wildlife festhalten, ist Leica keine Option. Im Studio wohl auch nicht.

joe

Ich lege dir 20 Bilder von den 5 grossen Kamera Herstellern hin und du wirst mit Sicherheit – speziell nach der RAW Bearbeitung – bei keinem einzigen Bild sagen können, das ist mit dieser oder jener Kamera gemacht worden!

Thomas Müller

Als S/W-Fan finde ich jede Kamera mit einem reinen S/W Sensor interessant. VF mit 47MP als S/W-Sensor ist natürlich ein Auflösungsmonster, wer als Fotobegeisterter kann da nicht ins Schwärmen kommen? Allerdings habe ich für solch eine Kamera (wie für jede andere auch) für mich eine finanzielle Schmerzgrenze, die von der Leica mehr als deutlich überschritten ist. Erst recht nachdem die Leica keine Wechselobjektivkamera ist, das ist jedenfalls nicht mein Ding, für andere mag das komplett anders sein. Allerdings wäre ich auch kaum bereit mir nur für eine S/W-Kamera eine Objektivserie eines für mich neuen Systems anzuschaffen. Fotografie ist für mich eben nur ein Hobby und S/W dann auch nur ein Teil davon, auch wenn ich diesen sehr faszinierend finde. Aus meiner Sicht wäre es deshalb optimal, wenn Fuji in seinem X-System eine Kamera mit einem S/W-Sensor anbieten würde, beispielsweise mit ca 30MP. Das wäre dann genau mein Ding!

J.Friedrich

X100V mit dem tollen 2,0 23mm und Hybridsucher, da wäre ich dabei…oder eine (bitte nicht lachen) GX-9 SW mit 20-25MP da wäre ich als 0-90 Grad-Sucher-Fan sofort dabei, dazu ein PanaLeica 1,4 12mm…und das ganze so um die 1500,–…Nun, ja…kommt halt nicht…

…so sind bei R6/RP jeweils C1 bis C3 mit SW-Presets von mir belegt…und ich kann damit auch ganz gut leben trotz klarer SW Präferenz 😉

Thomas Müller

Warum sollte ich wegen der GX-9 lachen? Ganz im Gegenteil, ich finde diese ist eine klasse Kamera (mit kleineren Schwächen) zum vergleichsweise kleinen Preis. Ausserdem habe ich selbst eine G81 mit einigen Objektiven (ua das PanaLeica 15mm/f1,7) und spielte lange Zeit mit dem Gedanken mir noch eine Pen-F zuzulegen. Momentan nutze ich die G81 allerdings kaum, dafür hat einer meiner Kleinen sie in Beschlag genommen und lernt damit ganz begeistert zu fotografieren.

Ich nutze meine Kameras auch häufig, um damit direkt SW-Aufnahmen anzufertigen und habe dafür auch einige Voreinstellungen. Bin ich mir unsicher, ob ein Motiv besser in Farbe oder in SW wirkt, wandle ich die Fotos dann aber am Rechner in SW um. MIt all dem kann man sicherlich gut leben, aber dennoch, ein reiner SW-Sensor verspricht halt dann doch eine noch bessere BQ.

Alfred Proksch

Was mich freut ist die Tatsache das Leica Produkte Kunden anregen über die Fotografie nachzudenken. Was ist denn wichtig? Richtig, das entstandene Bild!

Es ist die Summe aus allen an der Entstehung beteiligten Komponenten. Aus scheinbar unwichtigen Nebensächlichkeiten wie Haptik, Handhabung, Technik und der wichtigsten Zutat nämlich der Bildidee des Fotografen entsteht ein „Kunstwerk“! Oder hoch technisierter „Bilder Schrott“!

Was die Beliebigkeit von Fotos und deren Wert (auch den finanziellen) angeht kann jeder auf Instagram oder in diversen dubiosen Bildagenturen bewundern.

Genau dieser Bilder Werteverfall macht der Fotoindustrie zu schaffen. Es lohnt sich für die meisten bisherigen Kunden nicht in eine Systemkamera zu investieren denn eine Foto/Video Funktion gibt es umsonst in jedem Smartphone. Das reicht der Masse weil sie keine Ansprüche an Bilder hat. Hauptsache schön bunt und schnell „teilbar“!

Was für ein Glück das es Nischenhersteller gibt. Manufaktur Preise sind eine notwendige Folge will der Hersteller kostendeckend arbeiten. Leider muss selbst ich mich zur Zeit nach der Decke strecken weshalb der Kauf einer M-Monochrome in die Zukunft verschoben wird.

J.Friedrich

Prinzipiell 100% Übereinstimmung, aber wie immer doch auch ein ABER… Die Smartphone Hersteller überbieten sich mit Hochleistungs-Kamerasystemen mit bis zu 4oder5 hochauflösenden-spezialisierten Leica-Optiken! Sogar mit Monochrome Variante…Warum? Weil der Kunde darauf anspringt. Warum? Weil eben Bilder machen ein ästhetischer Prozess ist, der jeden anspricht und Bilder/videos die heute gelebte Form der Kommunikation/Selbstdarstellung ist. Insgesamt gesehen hat sich durch die Smartphones und vor allem die entsprechenden App-Technologien integrierter Bildbearbeitung qualitativ extrem entwickelt auch für uns als Abfall-Produkt-Käufer (Augenfokus etc.). Wenn ich mir die Qualität (ich meine die künstlerische anschaue) dann würde ich doch sagen: Hut ab, was da meine Frau, meine Kinder, deren Bekannte, Freunde auf diversen Plattformen verbreiten. Test: Einfach mal 10 Bilder-Abzüge von “nicht-interessierten-FotoUsern” vor 10-20 Jahren aus diversen Alben rausgesucht, dann komme ich da zu einer ganz einfachen Erkenntnis…Heute ist alles besser, als der Schrott vor 20 Jahren…Klar man kann heute eigentlich gar keine schlechten Aufnahmen mehr machen, aber die jungen Leute, aber auch “nicht Foto interessierte-User” sind da schon sehr-sehr hochwertig unterwegs…oft auch künstlerisch, weil die am Tag mit 1000 Inspirationen anderer gepusht werden! Sich da professioniell und qualitativ abzugrenzen bedarf teils schon echter Arbeit und natürlich einem super guten Auge und Erfahrung/Intuition, denn das ist der… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Servus @J.Friedrich

Deine Ausführungen enthalten genau die treffenden Gründen warum herkömmliche Kamera Produzenten Probleme haben.

Das Smartphones gute Ergebnisse liefern sehe ich so wie Du an den Bildern meiner besseren Hälfte. KI sei Dank dafür! Wenn ich die SW Aufnahmen meines Huawei SP mit dem reinen SW Sensor ansehe dann sind die völlig ausreichend für den Alltagsgebrauch.

Schon immer war die Kreativität für außergewöhnliche Bilder/Videos zuständig. Das es heute ohne technisches Wissen funktioniert ist wunderbar weil sich der Nutzer auf sein Schaffen konzentrieren kann.

Genau in diese Richtung wird die Entwicklung fortschreiten. Canon wagt sich mit der kürzlich vorgestellten Canon PowerShot ZOOM als Ergänzung zum Smartphone auf diesen wichtigen Markt. Das hat mich elektrisiert! In den nächsten Monaten rechne ich mit weiteren guten bezahlbaren Produkten für die SP Fotografie.

Meine GFX100 ist ein phantastisches „Übergerät“!!! Trotzdem ist ein Aussterben der Gattung System-Kameras abzusehen. Wenige professionelle, spezialisierte, hochwertige, teure Gerätschaften für Foto/Video wird es weiterhin geben. Hoffe ich wenigstens.

...

Absolut korrekt und richtig ausgeführt. Das wird über kurz oder lang auch dazu führen das Fotografen an sich nicht mehr in diesem Überfluss gebraucht werden, denn heutzutage machen es einfach viele DIY. Sieh dir die ganzen influencer an. Davon sind wahrscheinlich sehr wenige „richtige“ Fotografen. Trotzdem geben diese den Takt in der neumodischen Fotografie an

joe

Hier ein link der zeigt wofür die Kamera gemacht ist:

https://www.youtube.com/watch?v=ldFyO5QBd4k&feature=emb_logo

Die Kamera hat bessere Low Light Eigenschaften als eine Sony A7SIII. Und obwohl sie kein Wechselobjektiv hat kann man durch verschiedene Crop-Modi von 28mm bis 75mm alles abdecken. Dazu gibt es noch eine sehr gute Makrofunktion. Für SW Liebhaber ein Traum.

joe

Übrigens, wem Monochrome nicht gefällt, der kann für 800.-€ weniger die “Farb”-Version wählen.

Thorsten

Glatte 800€ weniger? Donnerwetter! Echt, ein richtiges Schnäppchen.

joe

4’790.-€ inklusive einem hervorragenden Objektiv 28mm f/1.7 und 47MP mit diversen Crop Modi bis zu 75mm Ausschnitt. Naheinstellung Makro 17cm!!! Dafür kriegst du keine R5 oder A7SIII und keine A7R IV mit einem entsprechenden Objektiv. Dazu eine intelligente und einfache Bedienung und Fulltouchscreen (beides sucht man bei Sony vergebens) und sie kann locker in eine etwas grössere Jackentasche gesteckt werden und wiegt betriebsbereit nur 735g. Dazu sieht sie fantastisch aus und ist Made in Germany! Aber sie hat halt nur einen Kartenslot und ist damit natürlich leider unbrauchbar!

Peter Braczko

Noch nicht einmal für 4.000 Mäuse weniger würde ich diese Leica Q kaufen…..

joe

Ich nehme an weil sie nur einen Kartenslot hat!

Peter Braczko

Meine beiden Z6 und die Nikon Df (fantastische Kamera übrigens) haben auch nur einen Speicherkarten-Steckplatz. Kameras mit nur einem fest eingebauten Objektiv sind einfach uninteressant, das läuft bei mir unter “Kompakt-Knipse!”

joe

Zwei festeingebaute Objektive sind schwer zu realisieren. Aber durch die verschiedenen Crop Modi – die man auf Knopfdruck umstellen kann deckt man von 28mm bis 75mm alles ab und zusätzlich gibt es eine Makrofunktion mit 17cm Naheinstellung. Mein immerdrauf Objektiv, mit dem ich 90% meiner Bilder mache ist das 28-70 f/2.0 also man kann damit schon fotografieren und ist kilometerweit von einer “Kompakt-Knipse” entfernt. Unabhängig davon möchte ich dich nicht von der Kamera überzeugen, aber ich wollte einfach klarstellen, dass das Konzept so blöd nicht ist.

Ingo

Absolut, joe. Und die Kamera wird auch ihre Käufer finden. Wenn die richtig (d. h. auch mit Filtern) mit der Q umgehen können, werden sie lange damit glücklich sein.

joe

Ich habe mir gerade mal ausgerechnet, was ich für die R5 und die 4 Objketive die ich haben will insgesamt ausgeben werde, da hätte ich mir auch locker eine EOS R mit dem 28-70 f/2.0 und meinen guten EF-Objketiven und eine Leica Q2 (allerdings für mich die Farbversion) leisten können.

Ingo

Ich glaube nicht, daß das für dich wirklich was wäre.
Du bist ja Canon und entsprechend viele Objektive gewöhnt. Ich weiß nicht, wie du fotografierst, aber ich vermute, eine Q würde dich doch sehr einschränken.
Trotzdem eine wunderschöne Kamera.

joe

Ingo, ich weiss es auch nicht wirklich, aber ich war noch nie so nah dran eine Leica – allerdings die Farbversion – zu kaufen. Habe auf tutti.ch gerade ein Angebot für eine Q2 (Fehlkauf – 2000 Auslösungen) für 4’500.-CHF = 4’100.-€ gesehen. Bin im Moment gerade am Überlegen, ob ich die R5, die eh erst im Jan/Feb 2021 kommen wird, stornieren soll, diese Q2 kaufen soll, die RP verkaufen und eine R für 1’200.-€ kaufen soll. Insgesamt käme das unwesentlich (1’000.-€) teurer, als die RP zu behalten und die R5 zu kaufen. Würde die Q2 3’000.- kosten hätte ich die Entscheidung längst getroffen: Q2 + R5 und RP verkaufen, dann wären es gut 2000.-€, die könnte ich noch irgendwie vor meiner Frau “verstecken” (die hält mich eh für verrückt wegen meiner Autos und Kameras).

joe

Habe gerade ein Angebot für die Q2 über 3’500.- abgegeben und einen netten Brief dazugeschrieben, mal schauen ob er sich darauf einlässt

Robin

SW-Modus, hat jede Digital-Kamera.
Entfärben und überschärfen geht auch noch nach Jahren im Rechner.

Ingo

Gute Idee, ist trotzdem nicht das gleiche. Ich kann zwar nur für die erste Monochrom treffen, aber wenn du die Fotos mit einer normalen M9 vergleichst, das ist doch etwas anderes.

joe

Schau dir das Video dazu von DPReview an, dort siehst du den – signifikanten – Unterschied von Q2 Farbversion auf Monochrome gestellt und Q2 Monochrome. Das sind Welten!

tom6817

Ich will keinem seinen Spass madig machen, aber ich kann diesen Hype um Leica einfach nicht nachvollziehen. Bodys die schwer sind und ausgesprochen schlecht in der Hand liegen, die zwar aus dem Vollen für die Ewigkeit gefräst sind, aber ein teilasiatisches Innenleben mit grundsätzlich geringer Halbwertzeit haben. Andererseits, wer‘s hat und unbedingt will, der darf und soll dann auch einfach…

joe

735g inklusive Batterie, Speicherkarte und Objektiv, also betriebsbereit? Zu schwer? Und nenn mir ein Produkt – egal was, das nicht zumindest teilassiatischen Inhalt hat. Schau nur mal an dir selbst runter – inklusive Schuhe – und überleg mal wo deine Kleider und deine Schuhe gefertigt wurden. Wenn du dir die Bildqualität der Monochrome anschaust, dann sehen alle anderen Kameras wirklich alt dagegen aus! Schau einfach mal das Video von dpreview!

Maratony

Kann die Kritik auch nicht verstehen.
Es wird immer versucht Leica zu vergleichen, aber wo bitte kann man das denn?

Leica ist einzigartig, und das in fast allen Bereichen. Dass heißt nicht, dass sie automatisch besser ist.
Aber es spielt eben keine Rolle ob die ne R5, ne Z7 oder ARIV verwendest. Diese Kameras sind im Relativen (!!!) extrem nah beieinander.
Fuji wird da immer etwas mehr Individualismus nachgesagt,stimmt zum Teilja auch. Leica hat einfach etwas,was kein anderer Hersteller hat.
Das kann man dann auch einfach so akzeptieren. Fotografierenmit Leica als ganzheitliche Erfahrun.

Alfred Proksch

Als Unterschied würde ich die andere Philosophie bezeichnen. Es ist nicht die Technik alleine, es ist die Herangehensweise an das Thema Bilder machen was Leica mit der M Serie in mechanischer, optischer Perfektion zeigt.

Für den etwas bequemeren Anwender hat Leica die Q2/Q2 Monochrome auf den Markt gebracht. Eigentlich fehlt für den DSLM Anwender nur noch die SL-2 Monochrome! Zutrauen würde ich Leica diesen letzten Schritt.

Börni

Hier spielt ja auch der Neid auf die eine Rolle,die sich so eine teure Kamera leisten können und wollen. Es wird dann immer behauptet dass nur der hinter der Kamera wichtig wäre,oder mit jeder billigen Funzel das selbe Bildergebniss zu erreichen ist. Wenn dem so wäre,frage ich mich,warum es überhaupt eine Entwicklung gibt…naja,halt Neider.

Stefan Lee

Ja, klar. Jeder der sich nicht veralbern lässt, ist neidisch und kann sich keine Leica leisten. Lol.

joe

Stimmt!

Thorsten

Genau!

Thomas Müller

Ich frage mich bei Deinem Post und Totschlagargument, was ist mit denen, die sich solch eine Kamera leisten können, sie aber trotzdem nicht wollen, was ja nicht gerade wenige der hier Diskutierenden und Mitlesenden sein dürften. Sind die auch neidisch oder sind die einfach nur zu clever, um zu viel Geld für zu wenig Kamera auszugeben? Dann stellt sich mir die nächste Frage, muss man sich die Kamera leisten können, um so clever zu sein, dass man sie für diesen Preis eigentlich gar nicht haben will, oder geht das auch dann, wenn man sich die Kamera eigentlich nicht leisten kann?

joe

Ich freue mich für jeden der sich solche Dinge leisten will, ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die jenseits des Nutzungszwecks auch auf Dinge wie “Schönheit” (ist ja durchaus individuell) und Qualität achten. Wenn ich durch manche Wohnsiedlungen laufe sehe ich nur Bilder des Grauens und frage mich, warum werden manche Menschen Architekten, wenn sie es doch nicht können, beim Autodesign ist es noch schlimmer, was da an grauenvollen Missgeburten ( nicht nur der Nissan Juke) durch die Lande fährt ist für das Auge unerträglich und ich verstehe jetzt warum es Augenkrebs gibt! Das gilt natürlich auch für viele andere Gebiete. Es ist deswegen für mich unverständlich, weil schlechtes Design nicht billiger ist als gutes Design.

Börni

Du wirst es verstehen wenn du vielleicht eines Tages mal in dieser Liga angekommen sein wirst…????
Ich empfehle dir “neunzehn72”
dort kannst du dich weiterbilden. Schau dir ruhig mal paar Videos von ihm an.
Viel Spass…????