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Leica Q2: Neue edle Vollformat-Kompaktkamera vorgestellt

Mit der Q2 stellt Leica eine neue Vollformat-Kompaktkamera vor, die mit 47 Megapixeln und 4K-Videos daherkommt.

Neue Leica Q2 präsentiert

Wer an exquisiten Kompaktkameras mit Vollformatsensoren interessiert ist, der darf sich freuen, dass Leica nun nach rund vier Jahren einen Nachfolger für die Leica Q präsentiert hat. Die neue Leica Q2 besticht mit einem extrem hochwertigen Gehäuse, arbeitet mit einem neuen Sensor und nimmt darüber hinaus auch Videos in 4K und Full-HD-Videos mit 120 fps auf.

Neuer Sensor mit 47 Megapixeln

Leica macht sich bei der Q2 die enge Zusammenarbeit mit Panasonic zunutze, denn man darf davon ausgehen, dass es sich beim neuen 47-Megapixel-Vollformatsensor um den Sensor der Panasonic S1R handelt. Die ISO-Empfindlichkeit erstreckt sich von ISO 50 bis 50.000, darüber hinaus spricht Leica von einem Dynamikumfang von 14 Blendenstufen sowie einer 14-Bit-Farbtiefe.

Erstaunlich ist, dass bei der Q2 trotz der hohen Auflösung eine Serienbildgeschwindigkeit von 10 Bildern pro Sekunde erreicht wird. Beim fest verbauten Objektiv handelt es sich im Übrigen nach wie vor um ein 28mm f/1.7, welches mit elf Linsen in neun Gruppen arbeitet und gleichermaßen über einen Fokusring und einen Blendenring verfügt. Die Naheinstellgrenze beträgt 30cm, bei Makroaufnahmen sind sogar 17cm möglich.

Neuer EVF und wetterfestes Gehäuse

Der Autofokus der Leica Q2 kann auf 225 Messfelder zurückgreifen und soll innerhalb von nur 0,15 Sekunden scharfstellen. Der elektronische Sucher besticht derweil mit einer Auflösung von 3,69 Millionen Bildpunkten und einer Dioptrienkorrektur von -4 bis +3, während das fest verbaute Touch-Display mit 1,04 Millionen Pixeln auflöst.

Beim Gehäuse der Leica Q2 will der Hersteller die Qualität nochmal erhöht haben, so ist das aus einer Magnesiumlegierung bestehende Gehäuse nun nämlich auch gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Das Gewicht beläuft sich auf 734 Gramm, der Akku soll genügend Kapazität für 350 Aufnahmen nach CIPA-Standard bieten. WLAN, Bluetooth LE, eine minimale mechanische Verschlusszeit von 1/2.000 Sekunde, eine minimale elektronische Verschlusszeit von 1/40.000 Sekunde und eine Blitzsynchronzeit von 1/500 Sekunde runden die technischen Daten der Leica Q2 ab.

Preis und Verfügbarkeit

Die Leica Q2 ist ab sofort zu einem Preis von 4.790 Euro in Deutschland erhältlich, erworben werden kann sie zum Beispiel hier beim Fachhändler Calumetphoto.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

117 Kommentare

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  • Schade, und wieder kein Klappdisplay für bequemere Schüsse aus Kniehöhe…
    Mal hoffen das die SL2 eines verpasst bekommt.
    Und sag jetzt keiner das ist unstabil und anfällig.
    Ich habe mit meinen Panasonic GHs seit Jahren keine Maleschen mit dem Klappdisplay…
    Gerade für Makros in Bodennähe möchte ich das Klappdisplay nicht mehr missen…

  • Ich verstehe den Bedarf für solche Kameras nicht.
    Was will jemand mit einem 1.7/28 mm Fest?
    Also 24 mm oder 35 mm wären noch vorstellbar…
    Und dann kann man auf 35,50,75 Ausschneiden und dann bleibt von den 47 MP nur noch HandyQualität übrig?
    Was aber auch jeder am Mac selbst machen kann.
    Wieso wirbt Leica mit 4 Brennweiten/Bildausschnitten?
    5000€?
    Was ist nur aus Leica geworden?
    Bin sicher zu doof um das zu verstehen.
    Selbst als reicher Villenbesitzer mit Jet und Häusern überall wo es schön ist – sehe ich da keinen Bedarf…

    • hallo cat,
      umgerechnet kommt man bei der kamera auf ein 35mm f2 mit rund 30mp. das halte ich doch schon für einen ausreichenden wert. also wäre dein wunsch nach 35mm doch schon gedeckt. 😉 außerdem war die letzte leica q mit dem gleichen objektiv ausgestattet. warum sollte leica das ändern wollen? 28mm ist die meist genutzte brennweite überhaupt. ein weiterer großer vorteil dieser kamera ist der zentralverschluss. und deshalb braucht man solche kameras. 😉

      • Sagt einer, der sonst vor allem mit Schrottobjektiven aus China fotografiert, falls man dem Fotografieren überhaupt sagen kann …

      • rolf carl, falls du mich damit gemeint hast, nicht eins meiner objektiv kommt aus china. aber ja, ich würde mir auch ein china-objektiv zulegen. ich bin kein rassist und glaube, daß die es auch schaffen gute qualität zu erstellen.

        ich finde sehr interessant, daß du meine photos kennst. ich zeige die eigentlich so gut wie niemandem. im gegensatz zu dir habe ich kein geltungsbedürfnis.

      • Nee daniel, habe nicht dich gemeint, sondern den Hilfssheriff der Fujijünger. Aber ja, habe total vergessen, dass du eigentlich alles toll findest, aber nichts kaufst. Und deine Bilder will ich gar nicht sehen, kann mir schönere Beschäftigungen vorstellen …

      • rolf carl, ich dachte eigentlich, daß ich dein dummes geschwätz los wäre. ich kanns nicht oft genug wiederholen. ich will von dir nichts lesen und ich brauche auch nicht deine kommentare. provoziere andere leute die darauf stehen. es geht dich einen feuchten scheißdreck an was ich kaufe und was ich nicht kaufe. wenn mir etwas gefällt sage ich das und brauche auch hierzu nicht deine meinung. deine meinung braucht niemand. sie ist nicht von belang. verstehst du das? muss ich dir das irgendwie erklären? du nix mehr mit mir schreiben. ich nix von dir wissen wollen. du verstehen???

      • RC,
        bitte laber mich nicht voll, Leier deine tägliche Schallplatte hier runter und halt mich da raus !!!
        Gehe mit deinen Top Shots spazieren, kannst wenigstens in deinen senilen Alter noch was dazu lernen.
        Während deine Bergfreunde mit einer 200-500 Brennweite Wildlife fotografieren knipst unser RC ja mit so einer Brennweite lieber Blümchen 👍
        Wer sind eigentlich die Fujijünger ? Der größte Teil stammt aus Canon/ Nikon Lager, ein Teil hat komplett gewechselt, ein Teil hat seine FF Ausrüstung noch bei Großen und nur Halbformat ausgetauscht, dann gibt es welche die sich von Fuji wieder verabschiedet haben, dann gibt es welche die den heiligen Gral in den neuen FF DSLM von CaNikon gesucht haben und teilweise wieder zurück gekehrt sind. Alle haben was gemeinsam, man kann sachlich diskutieren was zB bei Fuji gut oder scheiße ist ABER da gibt es ROLF CARL der weder von Fuji oder von Sony Ahnung hat und reißt hier tagtäglich seine Klappe auf. Gibt sein angelesenes Internetfachwissen wieder und hat null praktische Erfahrungen, erzählt von seinen Ofenrohren und fotografiert damit Blümchen, erzählt uns von seinen internationalen Wettbewerbserfolgen hat aber bis dato bei seinen Naturfotografen nicht einen davon gewonnen (nicht einmal zur einer lobenswerten Benennung hat es gereicht)
        Also Du bist doch der größte Prahlhans hier der täglich seinen geistigen Durchfall hier ablassen muss da scheinbar deine Top Shots dich nicht mehr für ganz voll nehmen ….

      • Oh Oh Oh ….
        Wieder Stunk in der Bude ?
        Na ja – warum solls Euch Fuji – Jüngern besser ergehen als mir …
        Gebt Ihm Saures – obwohl das bei Ihm nichts bringt – er ist Lobbyist bei der DSLR – Mafia und von Daher jetzt Deren S A U R E Z E I T E N gewohnt …….

        Es grüßt Euch Beide Mitleidsvoll – Gustav …. und –
        eine angenehme Nacht ….

      • Gustav,
        Lobbyist ??? dazu reicht es nicht, dein altes Wort trifft es genauer….
        „Prahlhans bei der DSLR – Mafia“ 😎

      • Oh – Mirko ….
        Eigentlich wollte ich schon im Bett sein und jetzt sehe ich auch noch die schwarze unheimliche Brille neben „DSLR- Mafia “ – schrecklich – hoffentlich träume ich nicht noch davon …
        Ach Mirko – wenn Er es immer übertreibt werde ich ihn MASSVOLL oder auch mal UNMASSVOLL mit den klobigen Sigmar – Kloppern ärgern …

      • Also wenn die Bilder des Rolf Carl aus der Internetsuche zu dem Rolf Carl hier gehören…naja, da sollte sich dann wirklich jemand zurückhalten.

        P.S.: Fuji rulz!!! 8 Jahre ist das große X. #beschte

      • Sorry, ich dachte es handelt sich um Vollformat und definitiv 1.7/28 mm Brennweite.
        Und nicht um Halbformat…

    • @ Cat
      Da hast du völlig recht. Besonders die Werbung mit dem Bildausschnitt stört mich.
      Es ist eben nicht das gleiche, einfach ein 28er zu nehmen und dann als 75er zu benutzen. Ein 28er ist ein Weitwinkel, ein 75er ein Tele, also eigentlich völlig anders gerechnet.
      Ein Hersteller wie Leica sollte an dem hohen Qualitätsanspruch festhalten, den die Firma hat, und nicht einfach Weitwinkel-Linsen wild zurechtschneiden. Dann sind wir ja irgendwann bei 28-2000mm, wenn die Pixelzahl stimmt.

      • Ähm, ich? 10-400 sind soweit dabei, auch ein paar 1,4er Linsen, ja. Aber ich habe mich eigentlich eher darüber aufgeregt, mit einem Weitwinkel 75mm aufnehmen zu wollen, als wenn alle Linsen gleich sind und sich nur vom Bildwinkel her unterscheiden.
        Ein 28er ist eben nicht so gerechnet wie ein 75er und hat auch andere optische Probleme zu korrigieren. Das passt einfach nicht zu Leica. 28 und 35mm lasse ich mir ja noch gefallen, aber 75mm? Da sollten dann schon zwei Linsen oder wenigstens ein Zoom eingebaut werden. Jedenfalls meiner Meinung nach.

      • hallo ingo,
        wie kann ich das verstehen, daß: „Ein 28er ist eben nicht so gerechnet wie ein 75er und hat auch andere optische Probleme zu korrigieren.“?

        ich bin kein profi was objektive angeht. aber ist es nicht einfach nur ein crop? so lang die linien gerade sind die gerade sein sollen und die übrigen fehler nicht zu sehen oder nicht vorhanden sind, warum soll das dann nicht so in ordnung sein? warum habe ich dann die hohe auflösung (ja bei 75mm nicht mehr)?

      • Hi Daniel.
        Du beziehst dich wahrscheinlich auf z.B. so einen Artikel:
        https://www.cremerseele.de/perspektivische-verzerrungen-haben-nichts-mit-der-brennweite-zu-tun/
        Wenn du den Artikel liest (ist eigentlich ganz interessant zu dem Thema) wird dir Auffallen, daß Markus Cremer kurz von Verzeichnungen der Objektive (im Gegensatz zu Verzerrungen) spricht. Damit meint er nämlich den unterschiedlichen Optischen Aufbau eines Tele- und eines Weitwinkel Objektivs. Das Weitwinkel hat eine wesentlich stärkere Brechung der Lichtstrahlen und das muß optisch anders korrigiert werden als der relativ gerade Strahlengang bei einem Tele-Objektiv.
        Ein weiteres Thema ist natürlich das Bokeh, das vom nicht nur vom Abstand zum Motiv sondern auch von der Brennweite und Lichtstärke abhängt. Ist alles sehr schön in dem Artikel beschrieben. Ebenso das offensichtliche Thema der Auflösung, klar.

      • hallo ingo,
        die beiträge sind wirklich sehr interessant, aber beschreiben nicht das was ich sagen wollte. ich photographiere digital meist mit aps-c und verwende hier auch altglas. das wurde, in den meisten fällen aus den 80er jahren stammend, auf kleinbild gerechnet. das stört mich aber nicht im geringsten, da das endresultat stimmt.

        wenn ich nun eine leica q, eine pentax k1, eine nikon d850 oder sonst eine kleinbildkamera nehme und das bild von 28mm auf 35mm crope, die auflösung ausreicht, warum soll ich das dann nicht nutzen? ich meine, wenn ich gerade das hier genannte 28mm f1,7 auf 35mm crope, habe ich noch immer eine tiefenschärfe/schärfentiefe von f2,0 bei einer lichtstärke von t1,7 mit 30mp. das bild wird dadurch ja nicht schlechter.

        klar, wenn ich nun ein 35mm davor spanne erhalte ich hier auch die volle auflösung. aber die braucht(/e) man (/ich) in unglaublich seltenen fällen.

      • Hi Daniel,
        im Normalfall hast du ja völlig recht damit.
        Und 28 bis 35mm passt sicher schon.
        Durch die Möglichkeiten der digitalen Fotografie kann man auch ein 28er als 75er nutzen, keine Frage. Nur passt diese extreme Spreizung für mich nicht zum hohen und hochpreisigen Anspruch, den Leica an die Fotografie hat.
        Schau dir ruhig mal eine Telezentrische Rechnung eines Objektivs an und vergleiche die mit einem symmetrischen Weitwinkel. Dann siehst du, was ich mit unterschiedlichem optischen Aufbau meine.
        Sicher werden die Fotos auch bei 75mm nett sein, aber vergrößert im Vergleich mit z.B. der neuen Panasonic (gleicher Sensor) und einem 75mm Leica Objektiv, die Aufnahmen würde ich gerne einmal nebeneinander sehen.
        Aber ist ja sowieso für mich nur hypothetisch, als Leica habe ich früher mal die M4P mit dem 28er Elmarit, dem 50er Summicron und einem 90er Elmar besessen und später die M8, allerdings mit einem 28 Voigtländer (schöne Linse, aber verglichen mit einem 35er Summicron an einer M9, war dann doch nur von der Brennweite her das Gleiche, aber die Abbildungsqualität….) und einem alten Canon 1,4 50er mit M-Mount, das ja als Geheimtipp für Leica gilt und tatsächlich trotz des Alters sehr zum empfehlen ist.
        Jetzt sind die Preise einfach mal so, daß ich sie wenn dann beruflich nutzen müsste.
        Die erste Q hatte ich nur kurz in der Hand, machte aber einen sehr sympathischen Eindruck auf mich. Mal sehen, ob der neue Sensor auch die Leica-Farben und möglichst auch die Bildqualität einer M10 bietet und nicht nur ein weiterer hochauflösender CMOS Sensor ist wie alle anderen Hersteller ihn auch im Programm haben.

      • hallo ingo,
        das klingt nach einer sehr schönen objektivauswahl. kompakt und vielseitig.

        ich verstehe was du mit dem hohen anspruch meinst. man darf aber nicht vergesen, daß es sich hier um eine kompaktkamera handelt. es ist ein 28mm f1,7. für mich führt leica nur vor was möglich ist. bei der leica q wurde diese möglichkeit zu cropen ja auch schon angeboten. also ist das auch nichts neues. fuji macht es auch mit der x100f und damit sind sie sicher nicht die einzigen kameras/hersteller. digitaler zoom bieten die meisten an. leica ist aber der mir bekannte einzige hersteller der zugibt, daß es sich bei 75mm nur noch um 6,6mp handelt, während die anderen noch immer versuchen den hochgerechneten datenmüll in eine datei zu quetschen. also alles nur halb so schlimm. 6,6 mp sind bei 300dpi immerhin noch 24x18cm im format 3:2.

      • Letztendlich müsste ich mir mal anschauen, wie ein solches Portrait dann wirkt. Werden ja vermutlich Beispielfotos im Internet zu finden sein. Und ja, Leica wird sich natürlich nicht blamieren wollen.
        Ein Kollege mit der Fuji X100F ist jedenfalls hoch zufrieden, und er hat wirklich lange mit Leica M bis zur M9 und feinen Objektiven gearbeitet. Also klappt auch hier der hochgerechnete Crop wohl ganz gut.
        Und es ist ja immer noch der Fotograf, der besondere Bilder aufnimmt, die Technik muß ihn dabei nur unterstützen.

      • Fuji sollte ursprünglich nur handlich die Nikon unterstützen. Aber im Laufe der Zeit ist das System ziemlich komplett geworden, mit dem 100-400 als mein neuestes Objektiv. Das kann übrigens ziemlich gut Portraits mit engem Hintergrund angeschnitten und sogar recht weichem Bokeh. Und natürlich Fußball, klar, ein 200-400 von Nikon bietet da einen anderen Hintergrund, aber Flexibilität und Bildqualität sind nicht verkehrt bei Fuji. (Das Sony 2,8/400 ist mit der A9 wohl ein echter Traum, aber wenn ich mir für 5.000 Euro eine Kompaktkamera leisten könnte, wäre so eine Kombi vermutlich auch in Reichweite).

      • ingo, ich meinte eigentlich im bezug auf die leica q2 und den digitalen telekonverter.
        aber sicher kommt man mit einem 100-400mm näher an objekte heran. 😉

      • Daniel,
        deinen Beitrag mit den Konvertern konnte ich da noch nicht sehen.
        Aber Fuji hat sich wirklich was dabei gedacht, schon der Tele-Konverter ist doch ein Wort, aber der WW-Konverter kann etwas, was die Q2 bei aller Technik nicht beherrscht.
        Das macht die X100F doch zu einem richtig kleinen System, finde ich.

      • ingo, ja dem ist auch so. laut herstellerangaben bleibt mit dem konverter sogar die lichtstärke erhalten. das ist doch mal ein wort. jemand der also nur mit weitwinkel bis hin zu normalbrennweite arbeitet, dem reicht die kamera komplett aus und man muss wirklich nicht viel mit sich herumschleppen. ich hatte ein schnäppchen machen können und mir die x100t gebraucht gekauft. das was die x100f hat und kann ist genau das was der t fehlt. nur noch das klappdisplay und spritzwasserschutz fehlen und das „system“ ist komplett. bemängeln muss ich dann nur noch, daß es etwas unglücklich gemacht ist wie der uv-filter angebracht wird. ansonsten eine tolle kamera für den tagesausflug mit familie und freunden. sie ist aber kein ersatz für eine systemkamera.

      • Ja,
        meine X100 hat mich einfach wahnsinnig gemacht. Schöne Bildqualität je nach Licht, aber der AF? Ich mag die Kamera ja, aber der Optische Sucher hat für mich immer bedeutet, daß 40% der Aufnahmen nicht im Fokus waren.
        Wirklich in den Griff gekriegt hat Fuji das wohl erst mit der X100F, wie mir scheint. So ähnlich wie der AF bei der X-T3, wobei die X-T1 schon ganz gut ist wenns nicht gerade um bewegte Motive geht.

      • ingo,
        die x100 habe ich bisher nicht getestet. aber mit der priorität auf fokus und dann auslösen, habe ich bei der x100t keinen fehlfokus.

        mit der x-t1 habe ich auch keine erfahrungen, aber mit der x-t10 konnte ich auch gute bewegtaufnahmen machen. von meiner fahrradfahrenden nichte bis hin zum adler im vorbeiflug. sicher hat fuji den autofokus dahinter verbessert. bei schnell auf mich zubewegenden objekten stimmt der fokus tatsächlich nicht immer bei der x-t10. aber für den schnellen autofokus ist sie auch nicht bekannt. die x100t ist ja die gleiche generation wie die x-t10, daher erwartete ich da auch nicht mehr. ich gebe zu, ich habe auch nicht viele motive die sich schnell bewegen außer vielleicht mal einem tier in der natur oder im park. 🙂

    • Ich möchte mich ja nicht über kleine Gucklöcher beschweren, aber wenn ich da nen gefühlten Bildausschnitt von 87% habe, kommt mir das Grausen. 28mm für den kleinen Mann sind vier zu viel und sieben zu wenig um die Spesen zu zahlen.

  • Super Weiterentwicklung (Auflösung und Wetterfestigkeit).

    Aber als Designfetischistin muss ich leider den umgestalteten Sucher bemängeln. Der war vorher um Welten Besser! Da steckt ein Veränderungszwang dahinter, den man als Designer ignorieren sollte!

  • Da kann sich jetzt jeder ausrechnen wo der Sensor und das Objektiv als nächstes gefeiert wird.

    Warum nicht mal so etwas wenn Geld keine Rolle spielt? Das Design ist so klassisch einfach, das es zeitlos schön ist.

    Nicht unbedingt meine Sache aber trotzdem interessant.

    • Na, Alfred,

      auch wenn es nicht so unbedingt deine Sache ist, ich würde es mir an deiner Stelle trotzdem nochmals überlegen. Die Börsen sind ja auf einem Allzeithoch. Ein paar Aktien verkaufen und die Sache ist geritzt. An Gewinnmitnahmen ist ja schliesslich noch keiner gestorben, oder?

      • Ja Rolf Carl,

        das mit der Gewinnmitnahme ist richtig. Trotzdem wäre ich so bescheuert und würde mir eine M kaufen sowie sie den neuen Sensor mit 14 Blenden Dynamikumfang verbauen.

        Drei weitere Gründe sind meine Vorlieben für das Summilux-M 1:1,4/35 mm, das APO-Summicron M 2,0/75mm asph. und der wunderbar helle analoge Sucher einer M- Kamera.

        Über die Haptik und dem gemütlichen Gebrauch einer M brauche ich mich nicht auszulassen. Das ist für mich genau das was Fotografie ausmacht.

        Eine Q2 mag die modernere, robustere, schnellere Kamera sein, es ist eine Leica aber eben niemals meine. Wie oben geschrieben, sowie die M den neuen Sensor verwendet ist eine Gewinnmitnahme sehr warscheinlich.

      • Na, Alfred,

        dann warten wir doch auf die M mit dem neuen Sensor. Wenn ich irgenwann mal auf Street umsattle, werde ich mir die auf jeden Fall auch sehr genau ansehen. Hoffe einfach, dass dann die Börse mitmacht …

  • mir gefällt die neue leica q2. ich habe heute nachmittag die pressemitteilung von leica gelesen und wollte dann auch mehr wissen. dabei hätte ich aber nicht damit gerechnet, daß derart viel information in so kurzer zeit zusammen kommen werden. chip.de hat sogar schon seinen testbericht fertig. hier ist die leica q2 bei den edelkompakten die nummer 1 und löst damit die leica q ab. wobei ich nicht sicher bin, ob die fuji x100f nicht die q abgelöst hätte.

    zunächst ist die 28mm brennweite eine brennweite die mir sehr gut gefällt und zählt zu den klassischen reportagebrennweiten neben der 35mm und 40mm. bei einer auflösung von 47mp mit 28mm, bleiben bei den angepriesenen 75mm noch 6,6mp übrig, was für mich gerade so ausreichend ist. bei einem brennweitencrop auf 50mm hat die leica noch knapp 15mp was schon für recht große ausdrucke reicht. ich will damit sagen, daß man mit dieser kamera mit einer festbrennweite von 28mm, welche die meist genutzte brennweite überhaupt ist, nicht nur als privatperson sehr flexibel ist ohne ein dickes zoomobjektiv rum schleppen zu müssen.

    für eine kleinbildkamera mit derart viel möglichkeiten handelt es sich hier tatsächlich um eine sehr kompakte kamera. bei betrachtung des preises und dem was sonst leica-objektive kosten, ist die kamera sogar fast ein schnäppchen. 😉

    nichts desto trotz fehlt das klappdisplay und der normalverdiener wird sich die kamera bestenfalls aus der ferne oder in einer vitrine betrachten.

    • Ahhhh
      Jetzt hebt sich langsam der Schleier!

      28 mm sind die meistgenutzten Brennweite… da hat wohl jemand alle 35iger und 50iger vom Markt genommen, die letzten 100 Jahre.

      Sehr flexibel ist man auch noch… sogar mit nur 15 MP und 6.6 MP – also eine Wahnsinnskamera – das hatte ich ganz falsch eingeschätzt u ein Schnäppchen natürlich auch, weil
      Man sich die ganze Kohle für Systemkameras und Wechselobjektive sparen kann. Prost!

      • cat, es ist etwas schwierig drei brennweiten gleichzeitig als die meistgenutzten zu bezeichen. das wäre das gleiche wie zu bahaupten, daß drei nationalmannschaften gleichzeitig weltmeister seien. wie soll das bitte gehen?

        zu deinem dritten und letzten abschnitt, hier hast du meine aussage gänzlich durcheinander geworfen. aber vielleicht kannst du dir das nochmal durchlesen. 😉

      • 28mm ist die normale Smartphone Brennweite, also mit Abstand die meist genutzte Brennweite Weltweit.

        Bei der Leica halt nur mit sehr viel mehr Qualität. Und die kann man sich leisten oder eben nicht.

      • 28 mm war übrigens auch in der analogen Zeit eine viel gebrauchte Brennweite, denn das Standardzoom war fast immer 35 – 70 mm. Wer mehr Weitwinkel brauchte, kaufte ein 28er. Bei mir war es ein f1.8, und sündhaft teuer (Occasion so um 300).

  • Leica ist in jedem Fall der große Gewinner der sogenannten L-Allianz. Ich bin mir weiterhin nicht sicher, ob die Panasonics nicht floppen werden (Ich hatte ja schon über Sigmagewicht, Leicapreise und Panasonicautofokus gefrotzelt …), aber für Leica-Kunden ist das alles ganz groß. Neue Sensoren und viel neues Glas im „Schnäppchen“-Segment (falls die Porsche-Reparatur doch zu teuer war und man kein original Leica Glas kaufen mag gerade). Als Leica-Kunde hat man momentan nur Grund zur Freude. Wobei: Geht einem sonst ja auch nicht schlecht, sonst wäre ja kein Geld für eine Leica über 😀

    Nix für mich, aber ich mag die Konsequenz, mit der Leica die „weniger ist edler“-Linie fährt.

  • Also Leica hin oder her, ~4800€ für ’ne kompakt Kamera ist frech!

    Eigentlich liebe ich Leica und auch traditionelles nur finde ich das 2018/2019 das Klappdisplay bei jedem Modell und bei JEDEM Hersteller Standard sein.

  • Mal wieder eine Kamera die mit dem roten A beworben wird. Wirklich originell. Inzwischen gibt es Smartphones mit der gleichen Einstellung. Die sind im Hochpreisbereich ein Schnäppchen und schaffen locker die halbe Auflösung. Erinnert mich immer an die umgefakte rx100 von Hasselblad, alias Stellar.

  • Hier herrscht Unverständnis und Irritation, nicht wahr?

    Viele werden es nicht verstehen, aber es gibt neben der größer werdenden Zahl derer, die heute auf dem Boden von sitten- und menschenrechtswidrigen Sozialstaats- und Arbeitsmarktreformen im Müll nach Flaschen zu wühlen gezwungen sind, eben auch eine wachsende Zahl dekadenter, gelangweilter Erben und Söhne, die die Sinn- und Bedeutungslosigkeit der eigenen Existenz gerade nicht durch ein BWL-Studium oder die Übernahme des mittelständischen, väterlichen Betriebes im Schwäbischen zu lindern verstehen.

    Diese Manufactum-Katalog Zielgruppe substituiert die eigene narzisstische Beziehungslosigkeit und Frustration eben nicht durch exzessives Forenschreiben (wie beispielsweise der Großteil des Inventars hier), durch Reisen, Drogen oder durch Extremsport, sondern durch Kaufen und Besitzen.

    Einem Kleinkind aus dieser Erben-Gruppe beim Auspacken der weihnachtlichen Geschenke zuzusehen, ist in etwa genauso verstörend und frustrierend, wie einem fettsüchtigen US-Amerikaner beim Essen. Es ist nur ein genußunfähiges, getriebenes Gieren und Schlingen, im Grunde ist es Schwerstarbeit und es fehlt der innere Zugang zu echter Dankbarkeit und Zufriedenheit, zu Demut. Wie anders sehen da die leuchtenden Augen eines Jungfotografen aus, der sich endlich seine Alpha 6000 zusammen gespart hat und dankbar und erfüllt damit auf die Pirsch geht.

    Die Leica Kamera allerdings, wird sehr oft nur gekauft, vielleicht ein paar Mal in der Hand gedreht, vielleicht wird sie zum Vorzeigen um den Hals getragen, vielleicht werden sogar ein paar Fotos gemacht und dann muss sehr schnell etwas Neues gekauft werden. Vielleicht eine historische Hochwild Büchse in .375 H&H, vielleicht ein Porsche Speedster, vielleicht eine weitere Neubauwohnung, die auch noch als Geldanlage und entweder als Mietobjekt dienen kann, oder die einfach nur 52 Wochen leer steht.

    Es ist eben diese leere, innerlich haltlose, entfremdete Manufactum-Katalog Zielgruppe, vielleicht daraus auch nur jene gar nicht mal so betuchten, aber umso selbstwertgestörteren Jungakademiker und Nachwuchsärzte, die eben schon sehr früh das Triebleben zu Gunsten des Konsumismus eingestellt haben. Exakt so stelle ich mir die Zielgruppe vor, die sich sowas zu kauft, vom reichen gelangweilten Erben bis zum geltungsbedürftigen Jung-BWLer bei Roland Berger oder Ernst&Young, der schon mit Ende Zwanzig zeigen muss, was er für ein besonders potenter und exklusiver Hecht ist.

    Diese Seidenschal/Föhnlocken ‚Ralph Lauren‘-Pollunder-Bubis eben – oder dann gleich noch derber und wir sind bei der holzfälleresken männliche Sappeurbärte tragende und Craftsbeer trinkenden Hipsterfraktion angelangt, die im Grunde auch einen Scheiß auf Preis-Leistung, Funktionalität, Praktikabilität oder harte technische Fakten gibt, die sich vielleicht zur Betonung des eigenen Kunstverstandes extra Rauschen oder Filmeffekt-Motivprogramme über die Bilder legt, ja die sogar verdreckte Babybadewannen und Butter an der Wand für Kunst hält, einfach weil man ihnen das gesagt hat und sie in dieser ‚Kunst‘ sehr dankbar Identität und Gruppenzugehörigkeit zumindest ahnen können.

    Das Gerät ist in diesem Sinn auch nicht als Kamera zu bewerten, sondern als Gimmick und Accessoire. So sehr ich von dieser fast schon hündisch zu nennenden Canonergebenheit mancher Infantiler immer wieder irritiert und auch provoziert bin – Rainer Mausfeld sagt zu solchen Markenkulten auch „Fehlidentität“ (und das gibt es wirklich nur im Canon Lager. Bei Fuji und Sonny sind die Leute schon auch kacke, überhaupt keine Frage, aber es ist kein Vergleich zu Canon oder Apple (Tesla geht auch noch)) – so sehr respektiere ich, dass bei diesen Leuten die Fotografie trotzdem im Zentrum steht und persönlich auf der Straße ist eh niemand so ätzend wie auf der linken Spur der Autonbahn oder im Internetforum, am sich gerne über Motive und Technik austauscht, man sich Tipps gibt.

    So sehr mich diese Leica-Leute ob ihrer Dekadenz verstören und provozieren, so sehr schätze ich an ihnen wieder, dass man sich mit ihnen auf keinen technischen oder ‚Reallife-Usability‘ einlassen muss, wie etwa mit den Canonfanboys, die nach wie vor hartnäckig glauben machen wollen, dass ihr !zumindest! einen halben Stopp schlechteres Gerät, ihr rückständiger Funktionsumfang und ihre alte Sensortechnologie ihnen in der ‚real world‘ sogar noch Vorteile auf die Hersteller von zeitgemäßeren Markengeräten verschafft, und sei es nur durch völlig esoterische Argumente wie bessere Menues, Skintones/ ein nicht so künstlicher Look oder den Profiservice. Den Leica-Leuten ist der Megapixel-F-Stopp-Serienbild&AF Schwanzvergleich wirklich egal. Das ist sehr angenehm.

    [Ihr wisst, meine Beiträge bedienen sich meistens der Überzeichnung und satrischen Überhöhnung als Stilmittel. Sie sind nicht absolut zu setzen.]

    • * …linken Spur der Autobahn oder im Internetforum, wo man sich gerne über Motive und Technik austauscht…

      ** …keinen technischen oder ‚Reallife-Usability‘ Schwanzvergleich einlassen…

      Sorry, ich sollte vor dem Abschicken wenigstens die Fehler korrigieren.

      • Ich durfte 2015 die erste Leica Q testen. Leider nicht mein Fall. Zu unhandlich,mir zu kopflastig und für mich,die Preis auch an Leistung misst zu teuer. Was nützt das tollste Objektiv,wenn es die Software nicht verarbeiten kann.
        Müsste ich mich entscheiden,würde ich lieber eine Nikon D850 oder eine Sony A7RIII kaufen.

      • Es tut einfach nur weh mit anzusehen, wie die Dekadenten so inflationär Sensorfläche verschenken, einfach weil es ihnen scheinbar am Arsch vorbei geht. Mit einer Z7 oder A7rIII, die jeweils auch keine Schnäppchen sind, hat man zumindest fast noch die benötigten 2200€ für eine einigermaßen schnelle Premium-Standardzoomlinse über und man muss damit keinen oder kaum Verschnitt produzieren, für kleinere Motivausschnitte. Es gibt auch da sicher auch schon oder bei Nikon irgendwann Pancakes zwischen 24 und 35mm, wenn es wirklich mal superleicht und klein sein muss und einem das Handy oder die Reisekamera nicht ausreichen.

        Darüber macht man grade in der Landschaft gerne mal Bilder knapp über dem Boden, für einen prominenten Vordergrund, ein Bächlein etwa oder einen Stein, vielleicht auch für ein Schneeglöckchen. Ich hab seinerzeit mit meiner Amateurknipse schon immer mitleidig nach den 5D Shootern geschielt, die sich dafür gerne in den Dreck geworfen haben und war sehr dankbar, kein Profi mit Profigerät sein zu müssen, auch gerade deshalb weil meine kleine Amateurknipse doppelt so schnell war und dabei bei halber Sensorfläche genauso viele Details und Linien gezeichnet hat, wie die Mutter aller Arbeitspferde und darüber sogar schon annähernd iso-invariant für das spätere Aufhellen der Schatten. Aber das ist alles ein anderes Thema. Man braucht von einem Bauarbeiter mit dem Bedürfnis nach einer schweren Hilti nicht erwarten, das er die Werkzeugbedürfnisse eines Zahnarzts nachzuvollziehen im Stande ist. Davon kündet das Forum doch Tag für Tag.

        Natürlich sollte man über das nette Gezänk hinaus auch Empathie für die Bedürfnisse von Shootern unterschiedlicher Kaufkraft, gänzlich verschiedener Themen-, Stil- und Motivschwerpunkte oder Arbeitsweisen mitbringen, wovon es uns allen mangelt. Aber diese Leica kommt mir wirklich nur wie eine mutwillige Verschwendung von Geld vor, zu allem Ärger in einer Brennweite die zwar ein schöner Kompromiss sein mag, aber halt nicht Fleisch (50mm Normal) und auch nicht Fisch (24mm WW) ist.

        Sony hatte mal eine solche Fischkamera mit 24mm Zeisslinse rausgebracht und ich habe geunkt, dass sie das nur machen, um Canon in den DXO 35mm-Sensorscores noch weiter nach unten zu verdrängen, was heute nicht mehr nötig ist, weil man lange scrollen kann, bis man auf eine Canon stößt. Bei APS-C sieht es noch übler aus und von den Edelfestbrennweiten hab ich da noch nicht mal gesprochen.

      • Neid, Neid, Neid… habe es bis anhin immer geleugnet, aber es stimmt also doch, Deutschland ist eine Neidgesellschaft. Warum kann der sich das leisten und ich nicht? Vielleicht weil er fleissiger, intelligenter oder einfach nur reicher ist und Spass an schönen Sachen hat. Was ist daran verwerflich?

        Die Kamera ist schön, hat offensichtlich eine gute Qualität und ein hochwertiges eingebautes Objektiv, auch die weiteren technischen Daten sind interessant. Und jetzt kommen die Neider, die sich das nicht leisten können aus den Büschen, wo sie doch so tolle Sony, Fuji und was weiss ich für Kameras haben. Wahrscheinlich würden diese Neider auch einen Porsche 911 in der Luft zerreissen, denn da haben ja gerade mal zwei Leute Platz und der Kofferraum, da muss man gar nicht drüber reden.

        Man muss auch gönnen können!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • @petra,
        daß die kamera kopflastig ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. aber ich finde es schwierig eine kamera mit zentralverschluss direkt mit kameras mit schlitzverschluss zu vergleichen. die vorteile des zentralverschlusses sind nicht von der hand zu weisen, auch wenn ich diese bisher noch nicht nutzen konnte.

    • @Tobi
      Zum Thema Leica hab‘ ich hier auch schon mal etwas geschrieben, dass genau in Deiner Richtung lag. Insofern muss ich Dir vollumfänglich zustimmen; allerdings in einigen Punkten geht mir Deine Wortwahl über die Geschmacksgrenze.
      Ich hab‘ auf einem Fotospaziergang mal einen „Leica-Träger“ beobachtet, so wie Du ihn beschriebst, er kam aus einem Hotel, es sah so aus, als wenn er mit Kollegen von einem Kongress oder einer ähnlichen Veranstaltung kam, auffällig edel-lässig gekleidet: Das Fotografie-Produkt als Schmuckstück um den Hals gehängt; ich hab‘ ihn nicht fotografieren gesehen; es war schon dunkel am Abend, was will man da auch mit einer Leica noch fotografieren, aber diese Kamera musste halt als Accessoir dabei sein, so hatte es den Eindruck.

      Nun, ich habe auch schon Leica-Fotografen, nicht nur Leica-Schmuckträger gesehen; einer der Leica-Fotografen macht aber einen ganz anderen Eindruck, abgesehen von einer KB-Film-Leica, er kam mit dem Fahrrad und fotografierte wirklich 🙂

      • hallo renus,
        ich habe auch immer eine kamera dabei, bin aber nicht immer am photographieren. demzufolge hängt sie mir dann um den hals, am gürtel oder sie liegt im rucksack. vielleicht hat der arme mann auch auf der tagung erinnerungen geschaffen… 😉

      • @Renus

        Ich meine das mit „bitte nicht absolut setzen“ schon ernst! Das war auch beim 1.8/135er GM so. Es gibt sicher Leute, die die Fotografie und die Liebe dazu im Blut haben und eine entspr. Markenbindung oder das Schießen mit bestimmten Objektivklassen zu Recht und mit gutem Grund kultivieren, das möchte ich doch bei meiner Überzeichnung gar nicht in Abrede stellen.

        @Joe,

        sie sind genau das hündisch ergebene, ideologisch dressierte Produkt neoliberaler Apartheidspolitik, das ob seiner Persönlichkeitsstörung (das gilt auch und gerade für den armen Rolf) Mitleid verdient und keinesfalls Neid heraufbeschwört. Glauben sie kleiner, armer Wurstel mir, als ich damals unter diesem Kronleuchter gesessen habe, und mein „Schwager in Spe“ herein kam und freudestrahlend verkündete, man habe an diesem hl. Abend 247 Mio umgesetzt, da habe ich auf diese Leute keinen Neid empfunden, ich hab nur mitleidig nach dem emotional verwahrlosten ‚Kleinen‘ gesehen, der sich schon als Dreijähriger völlig schizoid durch seine Geschenke ‚gefressen‘ hat, wie oben beschrieben. Ich neide auch den Rotarierkindern nix, zwischen denen ich aufgewachsen bin, weder die fetten M5s und AMG Mercedes, noch die privaten Schwimmbäder. Sie wurden von ihren Vätern mehr oder weniger zu Produkten deren Willens dressiert, wissen ja nicht mal dass sie gar kein Leben haben und ihre Leicas nur ganz, ganz schwache Trostpflaster für ihre Selbstwert-, Sinnfindungs- und Identifikationsstörungen sind. Glauben sie Joe, solche Forenverlierer ohne Freude oder eigene Sinnmitte wie sie, sind nicht zu beneiden!

        Genauso wenig hab ich Neid auf die 5Douche MkIII Opfer mit ihrer sackschweren Ausrüstung ohne Klappdisplay und zeitgemäße, wettbewerbsfähige Sensortechnologie empfunden. Gut für die war, sie haben in ihrer dummen Ignoranz noch nicht einmal gemerkt gehabt, wie weit voraus die Hersteller Nikon und Sony mit der Qualität ihrer Rohdateien eigentlich sind. Einzig ihre anmaßende Selbstgerechtigkeit mag mich provoziert haben, das schon.

        ***

        Uns geht es gut, nicht wahr? Während die traumatisierten Opfer unserer Wirtschaftsweise vor Bomben, Krieg und Hunger davon laufen, können wir hier total gelangweilt, wohlstandsdepressiv und dekadent über Leica Kameras schwadronieren. Ich hab mir grade ein Video zu dem Gerät angesehen, es ist gar nicht kompakt! Es ist viel zu klobig und kann zu wenig! Aber logisch, der rote Kreis auf dem Body und der Body selbst wollen ja auch gesehen werden, nicht wahr? Uns geht es gut!

      • @ Tobi B

        Auch wenn ich das mit der deutschen Neidgesellschaft so nicht unterschreiben würde, hat Joe bei Ihnen scheinbar einen Volltreffer gelandet.

        Das, was Sie schreiben und wie Sie es schreiben (inkl. Beleidigungen) scheint das Produkt einer lebenslang empfundenen Benachteiligung zu sein. Und diese versuchen Sie mit aufgeblasenen Sätzen hinter ihrem Gutmenschentum zu verbergen. Satire ist etwas anderes.

        P.S.: Ich habe weder Leica noch Canon, bin nur etwas von diesem „Niveau“ genervt. Entschuldigt bitte, wenn meins nicht besser ist.

      • Hallo Fleischwolf,

        auch ich bin bloß ein Mensch, der sich manchmal Luft machen muss, aber verwechseln sie nicht des Joes Projektion auf meine, mit der Wahrnehmung meiner Person. Das ist ein Unterschied! Joe hat hier lange seine Minderwertigkeitskomplexe und seine Profilneurose auf dem Niveau mentalen Krabbelalters raus geschrieben, dass man sich für ihn nur fremdschämen konnte. Mit ihm psychologische Seminare hätte unterhalten können, was er nicht alles konnte und hatte und schon gewesen ist. Jetzt versucht er halt eine Retourkutsche. Die sei ihm auch gegönnt! Dann schauen sie noch oben und werden sie Zeuge von Rolf Carls Ausbrüchen, der sozial und emotional absolut verwahrlost sein muss, der gar keinen inneren Halt mehr zu haben scheint. Erinnern wir uns bitte auch an die Canon-Dschihadistin Sabrina. Was glauben sie wie diese Leute in Wahrheit leiden? Ich glaube sie machen sich hier um den Falschen Sorgen? Mich gestriffen und besser analysiert als er haben sie wohl, aber zumindest aus meiner subjektiven Selbstwahrnehmung ein bisschen anders, als unterstellt.

        Ein Internetforum ist sicher nicht der Ort geistiger Gesundheit und gefestigter oder sozial getragener und bestätigter Menschen, so wie die Wüste nicht der Ort für Trinkwasser ist, so wie die linke Autobahnspur kein Ort der Diplomatie und Rücksicht ist. Wer würde das abstreiten? Ganz aus dem Gesagten rausnehmen kann ich mich natürlich nicht, auch ich habe meine Frust- und Kränkungslöcher, dazu später. Ich versuche aber genau wie Gustav die Kurve über den Humor oder die Satire zu finden, was nur jemand verstehen kann, der wirklich zumindest schon mal daneben und gar nicht drüber steht.

        Natürlich stehe ich nicht drüber, bin nicht ganz gefestigt und manchmal muss ich mir wie oben erwähnt – Luft machen, wirklich Luft machen, das aber nicht auf dem Boden von ‚Gutmenschentum‘ – eher das Gegenteil, ich haue gerne zu – oder von Benachteiligung – ich habe es eigentlich ganz gut erwischt und bin eher gelangweilt frustriert, als benachteiligt frustriert – sondern von völliger, fast fassungsloser Verzweiflung an diesem Zeitgeist, an der Infantilisierung und Verwahrlosung der Leute, die Haben und Zeigen mit Sein und Machen verwechseln, die die Identifikation mit Marken mit Identität und Integrität verwechseln. Warum soll man das nicht mal so einen Stil erproben – der ihnen ja zu derb sein kann, sie haben halt ein höheres Niveau – wählen, oder die Keule rausholen?

        Gehen sie in ein beliebiges Forum oder Youtubevideo und werden sie Zeuge von den fast schon religiösen Kommentaren der Canon Fanboys (sonst im Technikbereich nur bei Apple) oder sehen sie sich das hippe Publikum auf Leica Präsentationen in Wetzlar an. Natürlich macht das was mit mir und regt mich auf, es provoziert und mir tun darüber tatsächlich die ernsthaften und demütigen Shooter einer entspr. Marke leid, die den Rundumschlag bitte auch nicht auf sich beziehen sollen. Ich will auf die „Prahlhänse“ (sic) losgehen und vor allem die Markendschihadisten. So geht es mir aber auch mit der hohen Politik und der medialen Ausdeutung entsprechender, die uns und unsere Würde doch wirklich noch zu verhöhnen scheint, neben den Flurschäden aus Kriegen, Hunger, Vertreibung, Elend und Armut, die sie so absolut dreist und gewissenlos wie selbstgerecht verursacht. Ist es denn so ungesund, da hin und wieder mal ein bisschen wie ein Zäpfchen abzugehen? Mir geht es danach einfach besser! Ich habe das Gefühl mir ein oder zwei Diagnosen zu ersparen. 😉

        Jetzt schließen wir den Kreis. Natürlich empfinde ich nicht nur einen gewissen Zorn, wenn Leute, die eigentlich zu bedauern sind, einen Überlegenheits- und Elitenanspruch formulieren. Besonders heikel und schwierig wird es bei mir tatsächlich, wenn diese Leute tatsächlich ‚wirken‘ und influencen, wie in der Politik eben. Von daher haben sie also !völlig! Recht, dass ich als ständig benachteiligter und nicht ernst genommener Sony-Shooter auch und gerade aus diesen Motiven heraus stänkere! Jetzt kommt es:

        Es gibt da draußen ernst zunehmende, bezahlbare, zuverlässige Marken mit Zukunftspotential, die nicht ernst genommen werden, weil ein Haufen blasierter, dekadenter, selbstgerechter, alternder FF-Primelens-CaNikon Ä***** meinungsbildend ist und den jungen Leuten ihre Kits und APS-C Kameras und Spiegelosen vergällen will, auf Kosten der jungen Leute und ihres seelischen Komforts oder Sicherheitsbedürfnisses, einfach weil diesen alten, gelangweilten und sexuell und auch anderweitig frustierten Ä****** furchtbar langweilig sind und sie auch sonst Minderwertigkeitskomplexe haben und dabei ja noch nicht einmal die kreativen und technischen Potentiale des neuen Gerätes ahnen. Und es gibt Kameramodelle, die eben in den Manufactum Katalog gehören, aber nicht in den gut sortierten Fachhandel (gut, das war jetzt wirklich wieder überspitzt ;)).

        Mein Temperament lässt mich halt hier und da ein bisschen durchgehen. Ich kann damit leben, sie müssen es nicht lesen! Ich will hier keinem demütigen Canon-Shooter, der seiner Zeit sehr berechtigt damit begonnen hat und jetzt vom Glas in seinem Mount gefangen ist, auf die Füße treten. Ich will manchmal einfach durchs Forum fuhrwerken. Wir sind uns doch einig, dass wir hier weder die Unendlichkeit dabei zubringen wollen, uns Geschichten aus tausend und einer Berufslaufsbahn anzuhören, noch dass uns das Bewusstsein dafür abgeht, dass es wichtigere Themen auf der Welt gäbe, in die wir unsere Energie verausgaben sollten, wenn man schon welche über zu haben scheint.

        Haben wir einen Rapport hergestellt?

      • Morgen Tobi …

        „Bangemachen Gilt Nicht“ …
        Nach diesem Motto bin ich früher auch (Meistens) verfahren ….
        Und hier im Forum Gilt Das absolut ….

        Solange ich persönlich nicht unter der Gürtellinie niedergemacht wurde hat man mich immer als respektvollen Menschen gesehen und ich bin in meiner „Glanzzeit “ sogar wenige Male mit Personen wie Gerhard Schröder – (mit dem Rolf Carl und Joe gewisse Ähnlichkeiten haben und sich wenn sie Wollen auch etwas darauf Einbilden können, denn Den habe ich wirklich wegen Seiner Basta – Art gemocht ) – gut zurechtgekommen …

        Nach Anderthalb Jahren hier dabei sehe ich es schon etwas gelassener wenn auf mir Sony – Mann herumgehackt wird – wie Du schon sagtest gibt es eben immer „Besondere“ hier – zu Denen ich natürlich auch gehöre – aber wie ich schon geschrieben habe „Wenn man den „Besonderen“ mal den Marsch bläst dann Tritt man oft (je nach Marke und Empfindlichkeit) auch jemanden einfachen wunderbaren Fotografenfreund unweigerlich etwas mit auf den Fuß- das ist schade – lässt sich schlecht vermeiden und daher ist es gut das man sich hier schon manchmal ein Weilchen kennt und so die Sache besser einschätzen kann …
        Das siehst Du daran wie „Entsetzt „Neuere “ auf Deine Schreibweise reagieren …
        Das Problem habe ich nicht so …
        Ich werde eher Mitleidig „Als der Alte – keine Ahnunghabene und besser Schweigende und Prosaschreiber“ tituliert und so eher geduldet …
        Aus einem sonnigen Norden grüßt Dich Gustav ….

      • @ Tobi B

        ….Sie wurden von ihren Vätern mehr oder weniger zu Produkten deren Willens dressiert,
        Sie sind also unter Rotariern aufgewachsen.
        Ihnen fehlt zu Ihrer geistlichen Gesundung ein Christlicher Kreis, wo man die Bibel liest und ein Leben mit Jesus Christus führt.

        Die meisten hier im Forum haben nicht genug Geld, sich mehrere Kamerasysteme zu leisten. Da sie mit Ihrem zufrieden sind, „verteidigen“ sie dieses eben; nicht alle.

        Einige hier im Forum haben genug Geld, sich mehrere System zu leisten, werden dann ev beneidet. Das ist aber eine Schwäche der Neider !!

        Da ich mich beruflich lange mit 2 sich nicht leidenden Rotarieren herumschlagen mußte (beide meine Chefs) kann ich Sie GUT verstehen, das Sie am wirklichen Leben voll vorbei sind und nun nach Glück und Ehre suchen, Sie werden es aber nicht finden.
        Weder im Luxus, noch in der Prostitution, noch im anderweitigen Rausch nach Gefühl.
        Das wirkliche Glück finden Sie nur in Jesus Christus, der macht Sie auch von Ihren Bindungen frei. In Joh 14.6: Jesus: ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

        Die Rotarierer verdrehen natürlich das Wort Gottes und asen sich in allen mögl .Genüssen.
        Das zieht aber Gottes Gericht nach sich. Steht in der Bibel und sollten Sie genau wissen.

        Zur Leica: ist eine tolle Kopie der neuen Panasonic SR1 macht brilliannte Fotos, aber eben nur mit 28mm (Leica Alleinstellungsmerkmal)
        eigentlich Schade, denn weitere Brennweiten hätten durchaus gut getan.
        Wer hier über Leica lästert, hat eben das Geld nicht dafür, eine alte Weisheit.
        Da braucht man keine weiteren Gedanken darüber zu verschwenden
        Es ist eben nur schwach, wenn ich als Mensch etwas schlecht rede, es aber mir eigentlich nicht leisten kann.

        Ich persönlich kaufe mir diese Leica nicht, da zu begrenzt und dann zu teuer.
        Das jedoch mittlerweile die Industrie die Kameras nur so heraushaut, wird eine Bedeutung haben. Ich habe das schon zart andeutet, hoffe aber nicht, das es so schnell eintritt.
        In der Bibe finden wir genaue Hinweise darüber.

        Lieber Tobi, Ich hoffe für Sie, Sie finden das wirkliche Leben, das ewig ist.

      • @ tobi b,
        deine worte: „Es gibt da draußen ernst zunehmende, bezahlbare, zuverlässige Marken mit Zukunftspotential, die nicht ernst genommen werden, weil ein Haufen blasierter, dekadenter, selbstgerechter, alternder FF-Primelens-CaNikon Ä***** meinungsbildend ist und den jungen Leuten ihre Kits und APS-C Kameras und Spiegelosen vergällen will, auf Kosten der jungen Leute…“

        da gehe ich wort für wort mit. bravo!

      • @rinde,
        das was ich über rotarier lese trifft aber ganz und garnicht auf die oben von tobi b genannten personen zu. aber ich weiß jetzt auch nicht was nun auch noch die religion mit photographie zu tun hat. ich glaube da gehen wir einen schritt zu weit.

      • es ist mir meist eher unverstaendlich, das viele nicht ueber ihren photographischen tellerrand hinaus blicken wollen. man kann natuerlich immer feststellen, das eine kamera, ein system oder ein objektiv fuer die eigene arbeitsweise nicht in frage kommt. das muss aber nicht bedeuten das dies allgemein zutrifft. diese neue leica ist ohne frage ueberverhaeltnismaeßig teuer, was sicher fuer alle aktuelle leica-produkte zutrifft. wenn man sich aber mal im netz umsieht, wird auch klar, das sehr viele richtig tolle photos mit leica-kameras entstehen. scheinbar befriedigen nicht alle ihr konsumverlangen nach statussymbolen mit kameras aus wetzlar, sondern einige erwerben die dinger tatsaechlich um photos zu machen.
        letztendlich bietet jedes system die moeglichkeit sich photographisch auszuleben, daher kann ich auch den staendigen krieg der system- und markenanhaengern nicht wirklich verstehen.
        persoenlich wuerde ich mir keine sony kaufen (naja, vielleicht was kleines aus der 6000er reihe), trotzdem finde ich die kameras und objektive super. pentax fertigt ebenfalls extrem interessante produkte und gleiches kann man auch zu fuji, nikon und canon sagen. betrachte ich die marken und produkte dann mal subjektiv, ist natuerlich auch ueberall etwas auszusetzen. aber was mich stoert ist anderen photographen schon wieder voellig egal. von daher denke ich, alles lieber immer ein wenig nuechterner betrachten. und vor allem sollte man nie vergessen: firmen sind nie gut oder boese, die moechten alle ihre produkte an den man bringen. da unterscheidet sich leica nicht wirklich von den anderen marken.
        (haette ich zu viel geld wuerde ich auch eine leica kaufen, die die nur in schwarz-weiß macht)

      • Da stimme ich Dir zu Daniel !!

        Das geht wirklich zu weit …
        Da verwechselt Rinde wohl die Rotarier mit den Zeugen Jehovas …

        Wenn ich an Ihn rankönnte würde ich Ihm die Ohren langziehen …
        Er mag von Kameras Ahnung haben aber von Gesellschaftlichen Gepflogenheiten ist er weit entfernt diese zu verstehen …
        Er war Als Arbeitnehmer wohl nicht so folgsam das ihn seine Rotarier – Chefs auf den Geist gingen …
        „Wer hier über Leica schlecht redet hat das Geld nicht dafür“ – das finde ich als recht dreiste Aussage – als ob er die Geldbeutel der Schreiber kennt ….

        Es gehört sich einfach nicht Andere hier zu beobachten mit Deren Ansichten und sie danach dann zu beurteilen ob sie evtl Reich oder Arm sind und dann auch noch gleich die Keule hinterherschwingen mit der Neiddebatte …

        Meine Finanzen offenbare ich hier nicht – aber ich werde BITTERBÖSE wenn Einer hier sagt nur weil ich mir die teure LEICA nicht kaufe wäre ich ARM oder NEIDISCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        Und hier sind viele dabei die Geld haben aber aus anderen Gründen eben keine Leica wollen und sie ist ja auch Leistungsmäßig überteuert …

        Ich habe aber nur geschrieben weil mich das Vorurteil über die Rotarier nervte – als ob es eine besondere Klasse Menschen wäre – Meine Helfen im übrigen einer kleinen Schule in Rumänien schon ein paar Jahre …
        So – Essen ist fertig …
        Habe ich mich jetzt auch noch aufgeregt – hoffentlich schmeckts noch ….

      • @ Tobi B

        Obwohl Sie angeblich unter Rotarierkindern aufgewachsen sind, hat man vergessen ihnen eines zu vermitteln, Anstand und Respekt.
        Sie sind übrigens das Paradebeispiel für einen Neider und einen total frustrierten Menschen, offensichtlich irgendwie zu kurz gekommen, der es wahrscheinlich leider nicht zu dem gebracht hat, was seine Eltern von ihm erwartet haben und jetzt lassen Sie ihren Frust an uns aus! Wenn Ihnen das hilft ihren Seelenfrieden zu finden, dann ist es gut. Wenn es nur dummes Frustgerede ist, dann gehen Sie mal raus holzhacken, das hilft! Oder wenn ihre Beleidigungsattacken gar krankhaft sind, dann gehen Sie zu einem guten Arzt. Aber lassen Sie uns in Zukunft zufrieden mit ihrem beleidigendem Geschwalle!
        Ich werde übrigens auf eine mögliche Antwort von Ihnen – egal wie blöd oder beleidigend sie ist – nicht antworten, was ich sagen wollte habe ich hiermit gesagt.

    • „Das Gerät ist in diesem Sinn auch nicht als Kamera zu bewerten, sondern als Gimmick und Accessoire“

      Genauso wie Deine Beiträge in diesem Threat…

  • Habe mir gestern von Sony die RX1 RII gekauft. Ich denke, das diese der Leica mindestens ebenbürtig ist. Vor einigen Jahren hatte ich die RX1 aber wegen dem fehlenden Klappdisplay wieder verkauft.
    Mit 35 mm bin ich bestens bedient, da mit Abstand die meisten Aufnahmen im Weit Winkel Bereich sind. So ab 50 mm an Brennweite empfinde ich Bilder als zu nahe.

    • „Mindestens ebenbürtig“ – möchte Dir ja die Freude nicht verderben, aber dem ist mit Sicherheit nicht so, habe mich auch mal mit der RX1 RII beschäftigt, das Objektiv verzeichnet relativ stark (kann man zwar korrigieren) aber auch alle anderen Parameter sind erheblich schlechter als bei der Leica Q2 – kein UHD, kein Bildstabilisator, kein Spritzwasser-schutz, ein wenig leistungsfähiger Akku, nur 5 statt 10B/s …. und neu kostet das Teil auch rund 3’500.-€ da ist der Weg zur erheblich besseren Leica nicht mehr weit. Alleine die Blitzsynchronzeit der Q2 von1/500 ist doch unschlagbar!

      • hallo joe, die x100er reihe von fuji hat eine blitzsynchronzeit von 1/4000s hat. es wundert mich, daß die leica nicht mindestens 1/2000s schafft. es ist nicht ungewöhnlich, daß bei einer kamera mit zentralverschluss die mechanische verschlusszeit die gleiche ist wie die blitzsynchronisation.

  • Also eine 28mm Brennweite bleibt wohl auch eine. Man nimmt davon ja nur einen Ausschnitt mehr nicht. Kann man auch ganz gut in der Nachbearbeitung machen wenn man möchte. Aber Blickwinkel, Schärfentiefe etc. Ist und bleibt auch bei 75mm die gleiche Wirkung. Ist also bisschen Marketing mehr nicht. LG

  • ja sagt mal, was ist denn mich euch los ???? – ja geht’s noch ???

    Was ist denn das für ein Wortschatz, der gerade die Rund macht? schämt ihr euch nicht???
    tragt doch euren Privatkrieg wo anders aus.

    ich dachte immer, da sind „Profis“ am Werk und die schreiben qualifizierte Kommentare über die man Diskutieren kann !!! – weit gefehlt.
    Herr Göpferich jetzt sind doch Sie mal an der Reihe und machen mal ne Ansage !!! – im Notfall sollte man solche Fachidioten aussperren ! – Kindergarten.

    Sehr geehrte Herr Chefredakteur jetzt erwarte ich aber ernsthaft mal ein Wort ihrerseits .

    • Ab nach China! Da wird das so gehandhabt! Finde auch einige Kommentare und Kommentatoren alles andere als sachlich und habe mich deshalb hier mehr oder weniger verabschiedet, aber Zensur oder Belehrung – das ist von vorgestern!

    • Hoppla ….
      Das wäre aber richtige Zensur – weshalb sollte es hier Anders sein wie sonst im Öffentlichen Leben …
      Kindergarten ist überall ….
      Und was schadet es einer Kamera wenn sie So oder etwas Anders beurteilt wird – Viele vergessen dabei das die Firmen nur unser Geld wollen – wer was verkaufen will muss sich auch die Diskussion darüber gefallen lassen ….

      Wie war noch mal Deine Automarke – Joe ? – Ferrarari oder Astono Martini ? … (Grins)

      Wer mit solchem Auto bei uns durchs Dorf fährt wird eben genauer Wahrgenommen und öfter beobachtet – das liegt in der menschlichen Natur und hat nur ein bisserl mit Neid zu tun sondern eher ob der Anspruch auf solch edles Teil auch Diese Person repräsentieren kann und nicht nur ein Status – Symbol ist …
      das kann man auch auf die Edel – Marken – Kameras beziehen – da sie nicht besser Ihre Sache machen als Ihre günstigeren Konkurrenten …
      Dann begibt sich solch eine Käufer – Person dicht an die Grenze der Peinlichkeit …

      Und nicht nur die Sonyaner und Fujianer kommen aus den Büschen sondern auch Deine Canon – Kumpels sind feste mit dabei Leica das Arschleder zu reissen …

      Hoffe doch das Du nicht nur zum Schimpfen hier in Zukunft schreibst …

      Ich vermisse sehr Deinen Lehrer – Zeichenstock der uns früher immer die richtige Richtung gewiesen hat …
      Aber jetzt nach China ?????????????
      Das ist mir auf meine alten Tage doch etwas zu weit – ich würde lieber zu Dir in die Schweiz eingewiesen werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Oh – verflucht – da lebt ja auch der böse Wolf – ÄHH Rolf – dann lieber ins zahme Österreich …

      Diese Worte sind natürlich – wie alles von mir nicht böse gemeint – und ich denke an die alten Zeiten von vor 1,5 Jahren gern zurück wo wir uns kennenlernten ….
      Weist Du noch als ich zu Dir sagte „5000 Mark für eine Kamera ausgeben? Da kaufe ich mir lieber einen Morgen Ackerland “ ???
      Aus meiner Mittagspause grüßt Dich Gustav …..

    • Das fast erste richtige Wort und hat nichts mit Zensur ala China zu tun.
      Ich denke, solche Foren verfolgen eine fachlich vernünftigen Zweck und Diskussionsgedanken. Aber was man hier teilweise liest, führt zum ignorieren des Forums.
      Da ist es nur richtig, für die richtige Diskussionskultur zu sorgen. Gegenteilige Meinungen erwünscht, aber kein Krieg der unsachlichen Worte um das Recht der absoluten Richtigkeit (s)einer Meinung.

    • @ rudolfo …
      Wer ruft da nach dem Einschreiter ?
      Es mag ja manchmal etwas turbulent hier zugehen aber zu einer Diskussionsrunde gehören eben auch die Momente wenn das Thema mal verlassen wird oder die eigene Meinung mal Amok läuft …

      Dasitzen und nur lesen und kritisieren davon lebt keine Forumsrunde …
      Und die Sprüche scheinheiliger Pickiertheit tun auch nichts dazu beitragen die „Gesprächskultur“ zu verbessern …
      Da wäre es besser selbst mal was mitzuschreiben – so viel „Fachwissen“ wie ich hat ja wohl Jeder – wenn man so hört wie meine Prosa bewertet wird …

      Also nicht nach Herrn Göpferich rufen – der hat bei solch harmloser Meinungsverschiedenheit weiter was zu tun als Ihre Befriedigung nach unserer Belehrung zu stillen …
      Was ärgern mich manchmal die „Besserwisser“ der Kommentatoren am anderen Morgen wenn am Vorabend in einer Gesprächsrunde im Fernsehen die Diskussion mal entgleist oder falls sich ein Teilnehmer mal aus dem Fenster gelehnt hat …

      Meinen Respekt hat Derjenige der sich einer öffentlichen Gesprächsrunde stellt und wenns auch nur eine solche Anonyme wie Diese Seite ist – Mitmachen zählt – nicht nur Einmal mal mäkeln ….

      • Alle Achtung, Gustav,

        mein Respekt! Du hast recht, unter Fotografen wird das halt einfach ausdiskutiert. Und die Besserwisser, die nur rummeckern wollen und nichts, aber auch gar nichts dazu beitragen wollen, sollen gefälligst ihre blöden Kommentare sein lassen. Ich ruf auch nicht jedes Mal die Mutti, wenn einer auf mich los kommt, sondern ich freue mich und schlage zurück!

        So läuft das einfach heute, zu Zeiten von Trump, Erdogan usw. Und wem das nicht passt, soll sich ins Mittelalter zurückversetzen lassen. Aber dann bitte auch mit Tuch über dem Kopf fotografieren!!

      • Danke Rolf …
        Bin beruhigt das Du mir den bösen Wolf nicht übel nimmst …
        Dir eine gute Nacht …
        Gustav ….

  • Ich dachte mal eine weile…eigentlich denke ich oft und grundsätzlich so….eine wertbeständige, edle Kamera aus deutscher Herstellung wäre mal was für mich.
    Als ich vor einem Leica-Laden stand, in dem alle Modelle und Objektive aufgereiht standen, hielt mich nichts mehr. Rein ins Glück. Ich durfte dann einige preislich vergoldete Kameras in die Hand nehmen. Mein Gott was für Trümmer,dieses Gewicht und diese z.t. schlechte Ergonomie. Einfache, für mich überholte Ausstattungen u.s.w. waren ernüchternd. Geheilt, zumindest was Kameras angeht ging ich wieder davon.

  • Würde mir gefallen. Ich hatte die x100f und habe sie verkauft weil mir die 35mm nicht genug waren. Mittlerweile habe ich das 18mmf2 und benutze dazu die XPro2. Coole Kombo.
    Die Q2 würde mich ansprechen wenn ich die Kahle hätte. Eine immerdabei mit guter Brennweite, VF und genug Pixel. Quasi Idiotensicher.
    Zentralverschluss ist auch ganz nett, aber da bot die Fuji alerdings mehr. 5K sind allerdings eine Ansage. da ist ne neue X100* vermutlich bei 1.500€ dabei. Allerdings wenn ich die Wahl hätte würde ich wohl den roten Punkt nehmen, wahrscheinlich weil ich es einfach geil finde.

    • Natürlich musst Du die Kamera so tragen das der rote Punkt auch gut zu erkennen ist – evtl mit Rotem Lack (Lippenstift) etwas vergrößern …
      Dann sagen alle „Da kommt Marathony mit der geilen Kamera“ ….
      Nur bei Dunkelheit solltest Du dann einsame Gassen meiden oder den roten Punkt zukleben …

      • @daniel
        Schon klar dass der Vergleich technisch gesehen etwas hinkt. Mir ging es nur darum,dass ich für soviel Geld etwas anderes bekommen könnte das für mich mehr Sinn ergeben würde.

      • Hallo Gustav

        Es sind immer die edlen Dinge im Leben die besonders sind. Das sind z.B. Häuser mit Meerblick im Süden, besondere Fahrzeuge, Jachten, Uhren oder die noch übrig gebliebenen fotografischen Edelmarken. Das man sein üppiges Frühstück nicht selbst machen muss und das die Kleidung immer ordentlich sortiert im Ankleidezimmer parat ist. Das ist der wahre Luxus! Es ist nicht das Geld sondern es sind die Annehmlichkeiten die man dafür bekommt.

        Für die Gespielinnen der Herren sind andere Dinge wichtig. Wer als Alpha Tier etwas auf sich hält hat gleich mehrere davon.

        Wie viele von diesen solventen Kunden eine Leica besitzen? Keine Ahnung! Schade nur das durch die Preisgestaltung das System Leica außerhalb der Möglichkeiten liegt. Meistens jedenfalls.

        Neid? Ja ein klein wenig, weil kein anderer Hersteller auch nur Ansatzweise etwas ähnliches wie eine M Leica anbieten kann.

      • Einen wunderschönen guten Morgen Alfred ,…

        Sehr schöne Sätze hast Du geschrieben – ganz meine Meinung – auch ich bin einer der zufriedener ist wenn die Börse voll ist …
        Nur ich muss doch mit dem Ausgeben etwas zurückhaltener sein denn das Geld wächst bei mir nicht so schnell nach …
        Aber mich tröstet das ich auch schon einmal zu der „Leica – Gesellschaft“ gehört habe – wenn auch nur „Primitiv“ mit der Leitz CL – aber ich kann wenigstens auch so mal meine Nase hochheben und Mitreden (?) ….
        In meiner Vorstandszeit meinte meine Frau das ich auch mal Besonderes haben müsse und hat mir über die Jahre zweimal einen BOSS – Anzug verpasst …
        Wenn dann mal Konferenz war habe ich dann schon mal lässig das Revers zurückgeschlagen – das der Boss – Schriftzug besser zu sehen war – aber mit den Armani – Anzügen von Gerhard Schröder kam ich doch nicht mit – irgendwo ist bei uns „Fußvolk“ doch immer eine psycholgische Grenze die wir dann doch nicht überschreiten wollen – (Obwohl wir es auch evtl könnten) – Dieses „Teure“ aber lieber dann den „Reichen“ überlassen das Solche wenigstens auch was vom Leben haben worauf sie sich was einbilden können ..
        So kann man es auch bei den Leica – Kameras sehen …
        Liebe Grüße von Gustav …

      • Guten Morgen Alfred,
        „weil kein anderer Hersteller auch nur Ansatzweise etwas ähnliches wie eine M Leica anbieten kann.“

        Hmm, sie konnten es ja mal also wollen sie es nicht mehr.
        Es gab auch wunderschöne Messsucherkameras von Canon & Co, heute heißt es eben „schneller,schärfer und Auflösung“
        Eine Rolex,Breitling,Omega und Co kann auch nichts besser aber man verbindet damit die alte schweizer Uhrenmacherkunst und das wird erfolgreich vermarktet nur mit dieser alten Idylle hat nichts mehr gemein. Es regt sich niemand darüber auf das in ihren 5000€ Wecker auch nur noch ein mechanisches Kaliber (meist modifiziert) von ETA drinnen steckt aber wehe in einer Leica steckt Technik vom Partner Panasonic, dann kann man von total überteuert sprechen …

      • Hey Gustav,

        Meine „Immerdabei“ hat rote Streifen, die reichen mir, wichtig sind gute Bilder und die G7x MIi war bei weitem günstiger. Aber wer sich den roten Punkt leisten möchte, warum nicht. Herr Lanz, den man ja oft mit einer Leica bei seinen Reportagen sieht, kann sie bestimmt mal testen. Grüße in den Norden

      • Gustav,

        jetzt bin ich aber doch etwas enttäuscht, nicht von dir, denn Anzüge von Hugo Boss sind wahrscheinlich das, was sich normale Bürger gerade noch so leisten können. Aber Gerhard Schröder mit Armani von der Stange? Also bitte schön, das ist für einen Mann seines Schlages unterste Schublade. Gut, Warren Buffet, einer der 3 reichsten Männer der Erde, kauft anscheinend seine Anzüge auch im Kaufhaus nebenan von der Stange, sagt ihm halt einfach nichts. Er lebt ja auch noch in seinem kleinen Häuschen, das er vor 40 Jahren gekauft hat.

        Also ich hatte in meiner Businesszeit meine Anzüge immer von Scabal, London, massgeschneidert und mit Super 100 Stoffen gefertigt (die edelsten 100 Stoffe der Welt). Dazu handgefertigte, rahmengenähte Schuhe und natürlich eine edle, mechanische Uhr. So sollte ein Mann, der etwas auf sich hält, unterwegs sein, und nicht mit Stangenanzügen von Armani.

        Beim Abendessen habe ich meine Partnerin auf dieses Thema angesprochen. Zitat: „Der Anzug ist nicht wichtig, der Inhalt schon!“ Na, wer will da schon ernsthaft widersprechen …

      • tobi b,
        ich sehe was du meinst. es ist tatsächlich bemitleidenswert. aber ich würde das nicht gleich komplett auf leica beziehen. eher auf den typ mensch den man dort oft antrifft.

      • Und noch etwas Rolf ….

        Auch wenn Du es ins lächerliche ziehst –
        in der Zeit von Der ich spreche warst Du wohl noch im Halbstarkenalter – lagst Mutti auf dem Portmonee – Rauchtest reichlich ungesundes gestrecktes Hasch (Was Deine jetzigen immerwährenden gleichleierigen Ausbrüche hier gut erklärt ) und da gabs auch noch kein Internet wo Du Dich bei Herrenmoden schlau machen konntest …

        Also wie sagt man dazu ?????

        Damals warst Du noch Dumm – als ich schon ernsthafte Aufgaben erledigte …

        Aber woher sollst Du das auch wissen ?
        Wenn Du schon keine Ahnung hast könntest Du allerdings auch mal schweigen ……….

        Copyright : Rolf – Carl …
        Zitate daraus mit von mir auf das Thema zugeschnittenen eigenen Worten ….

        Beitrag : Sony stellt neues 1,8/135 vor …

        Passt Gut – Nicht wahr ?
        Pass auf das Du Dich nicht auch zu so einem „Hans“ entwickelst von dem ich schon mal sprach …

      • @ Daniel,

        das tue ich auch nicht kategorisch, wie ich schon geschrieben habe. Es ist eine, vielleicht missglückte Satire auf eine geltungs- und statuskranke Gesellschaft, aus schwer narzisstisch und selbstwertgestörten, innerlich völlig haltlosen, emotionalen Kleinkindern bzw. infantilisierten Erwachsenen, die im Grunde wissen, dass sie nix gelernt haben, nix können und in unserer mechanisierten und automatisierten Zeit in ihrer Dienstleistungshülse gesellschaftlich schon überflüssig und entbehrlich sind, in der sie vielleicht noch künstlich Bedarf an sich selbst generieren müssen, aber am Ende mehr Reibung und Flurschäden statt eines Mehrwertes erzeugen. – Roland Berger – McKinsey – Ernst&Young ….BWL….Profitmediziner….. Mein Eingangsstatement halt.

        Leica war in diesem Fall das Opfer, nicht ganz unberechtigt, wie du zugeben musst. An dem Klischee ist halt schon was dran. Wir sollen nicht in Schubladen denken, aber ohne kämen wir nicht weit. Sie sind auch kollektive Kulturerfahrungsleistungen. Wir sollten nur nicht generalisieren, denn ein guter Unfallchirurg ist sein Geld wert, anders als mancher Saugnapf am Fangarm des Pharmakraken (Seitenhieb, den Joe versteht) Man kann echt sagen, dass es sehr schade ist, was sie aus der schönen Marke Leica gemacht haben, im Angesicht dessen was die Kamera technisch, an Funktionalität und Stil transportiert und leistet, was sie darüber aber auch kostet.

        Genau diese Schnittmenge passt imho trotzdem hier her, weil es ein technisches Forum ist und man deshalb ruhig sein Missfallen darüber ausdrücken kann, dass technische Dinge, die man eigentlich liebt, zumindest anteilig zweckentfremdet und missbraucht werden, um das Statusgetue und -gewichse eines sterbenden Kulturkreises zu bedienen. Die Frage, wie gelangweilt, leer und dekadent ein Kulturkreis sein muss, dass er fehlenden Selbstwert mit solchen Statussymbolen substituiert, die teure Sensorfläche verschleudern, als wäre es Backpapier, wird am Gegenstand speziell dieses Modells schon erlaubt bleiben.

        Du bist auch ein bisschen empathisch, oder? Du kannst die Leute und ihre emotionale Schwingungsfähigkeit, ihr Temperament und ihre Leidenschaft schon auch spüren? Ich spüre zum Beispiel Gustav, seinen schelmisch-süffisanten Ton, der auch mal provozieren und locken will, spüre aber auch sein Bedürfnis nach ein bisschen Nestwärme und danach, Beziehung einfließen zu lassen und vielleicht doch bestätigt zu werden, was ich hiermit dankbar tue. Und ich mag ihn! Wie könnte man ihn nicht mögen und ich lese ihn gerne? Von Zeit zu Zeit… War da nicht irgendwas mit Goethe? Ich spüre den ein oder anderen, von völlig selbstgefälligen FF-Canikon-Klappspieglern gekränkten Fuji-, Oly- oder Sony- bzw. Crop-Shooter, mit dem es auch manchmal durchgeht und auch das mag ich, da zähle ich mich nämlich dazu!

        Und ich sehe auch die reinen bot-artigen, so synthetischen wie gehaltlosen Werbeeinträge. „Oh, da hat XXX aber etwas schönes raus gebracht, um „ihn“, der er schon alles hat und seine Ausstattung nach unten mit einem tollen Zweit- oder Reservegerät zu komplettieren! Das kaufe ich mir! Fein, Fein!“
        Dabei raufe ich mir dann genauso die Haare, wie beim obligatorischen Canon-Götzendienst, weil bei absolut vergleichbaren Nikon Releases, dieser von mir sehr geschätzte Traditionshersteller (genau wie Pentax) nur ob einer ‚fehlenden‘, zweiten Speicherkarte schier in der Luft zerrissen wird, weil wir an Nikon bitteschön die Latte des Hochzeitsshooters – und keine andere sonst – anzulegen haben, wie Sony gefälligst den Tropen- und den Wasserfall(von unten)test zu bestehen hat und die m4/3 Hersteller nur an ihren Lowlight-, Sport- und Wildlifetauglichkeiten gemessen werden.

        Aber bei Canon, dem heiligen Haus – und es handelt sich hier wirklich nicht nur um eine Marke, sondern um eine Religion und um etwas heiliges, das man nicht lästert – da dreht man seine Argumentation kognitiv dissonant genau so hin, wie man es grade braucht! „Die hohe Auflösung einer Z7/A7rIII? Braucht doch nur Speicherplatz!“ – „Moment mal! Die EOS R löst aber schon höher auf, als die Z6 und A7III bitteschön, nur nicht unterschlagen, ja?!“ – „Video? Das braucht doch kein Mensch an einer Kamera! Da will ich nicht extra für bezahlen müssen!“ – „Moment mal! Canon ist der einzige Hersteller, der seine FF-DSLMs mit diesem tollen Schweinsohrendisplay ausstattet! Das ist wichtig fürs Vloggen, ja! Nur nicht unterschlagen bitteschön!“ – „Der eine Stopp Dynamik-, Farbtiefen und SNR-Vorsprung der Wettbewerber auf Canon? Das macht doch das Kraut wirklich nicht fett! Wollen wir jetzt Erbsen zählen und Tüpferl scheißen, oder was?“ – „Moment mal, FF ist doch nicht nur wg. der Freistellungspotentiale, sondern vor allem wegen des einen Stopps Vorsprung interessant!“ …die Liste könnte ich jetzt endlos fortführen und ich will ja mich und an andere unterhalten, also Spaß haben, genau wie Gustav!

        Vielleicht eine Anmerkung noch dazu, die ich oben nicht deutlich genug angeschnitten habe. Es gibt immer nur die eigene subjektive Sicht, die persönliche Art zu Fotografieren, die eigenen Motivschwerpunkte und das eigen Budget, dass richtig ist und für alle zu gelten hat, es sei denn, man muss für den eigenen Hersteller in die Bresche springen, dann wird sich auch sehr empathisch in die Bedürfnisse von Fotografen hinein versetzt, die vom eigenen Haus ob seiner Schwerpunkte besonders gut bedient werden. Das scheint die Regel zu sein ;), nach der gespielt wird.

        Wenn Du oder Sie, eigentlich ist das Internet ein DU-Raum, also wirklich empathisch bist, dann spürst du ja, wer von den Foristen hier Spass hat und wer wirklich nur ein Opfer seiner Komplexe und Neurosen ist, wer also wem völlig ausgeliefert, auf bestimmte Schlüsselreize hin auf die Schaufel springt und wer es nicht nötig hat, sich nach jemandem zu bücken. Darum muss ich mir den Schuh, den mir „Fleischwolf“ – schöner Name übrigens, ich hätte mich „Bluthusten“ nennen sollen – hinhält, auch nicht anziehen oder eben nur soweit reinschlüpfen, wie es eben doch manchmal mit mir durchgeht, was es auch tut 😉

        Ich bin und bleibe ein bekennender Canon- und Apple-Hater. Ich packe solche Markenkulte überhaupt nicht, bin aber kein Sony-Baby, weil ich genauso gerne mit einer Pentax, einer Nikon oder einer Fuji zurecht käme. Selbst wenn Canon nun wirklich eine wettbewerbsfähige Kamera heraus brächte, auch preisleistungsseitig, deren einziger Mehrwert es nicht nur wäre, dass Besitzer alter EF (L) Linsen diese mit immerhin drei AF-Bildern/Sek. weiter benutzen können, dann täte ich mich wirklich, wirklich schwer das zuzugestehen oder gar auf diesen Zug aufzuspringen. Nie würde ich ein Apple Telefon rumschleppen wollen, es wäre mir schlicht peinlich. Es gab da mal eine schöne Simpsons-Szene, wo Bart ein Voiceover von Steve Mobs macht. Das hat mir so aus der Seele gesprochen, war so ein befreiendes Lachen.

        Ich denke, dass ich mich für bestimmte Statusdünkel schämen würde, die Joe zum Beispiel für sein seelisches Überleben und zur Rettung seines Selbstwertes bitter nötig zu brauchen scheint! Ich empfinde von Anfang an Abscheu vor diesem Business-, Schickeria- und BWL-Getue und allem was damit zusammenhängt. Die Idee eines Handels- oder Wirtschaftsstudiums ist in meinen Augen eine Schändung des Studienbegriffs als eines solchen. Das sind meine Attribute, die sich hier ausdrücken und auch provozieren sollen.

        Ich hoffe, ich erweise dem Forum keinen Bärendienst, aber ich würde es begrüßen, wenn sich hier auch junge, unerfahrene Fotografen mit ihren Nischenmarken und billigerem Gerät wohlfühlen und ausdrücken dürften und auch keine Angst haben sollten, vielleicht unkundige Fragen oder naive Vorstellungen um des Erfahrungsaustausches Willen zu verschriftlichen, ohne gleich von den Silberrücken, die auf dem Boden ihrer Rentenkrise und Selbstwertstörung aus diesem Hobby und Handwerk glauben eine Wissenschaft machen zu müssen, in den Staub gedrückt zu werden, weil sie es jedem noch mal zeigen müssen, der ihrer und ihrer Erfahrung und Kenntnis schlicht nicht würdig ist.

      • tobi b,
        ich bin leider kein empath. aber das ist auch nicht gut, wenn man überleben will ohne sich laufend über alles gedanken machen zu müssen.

        in vielen punkten gehe ich mit dir konform. das gierdenken ist aber nicht allein das denken einzelner, sondern der ganzen menschheit. jeder nimmt das was er kann. beginne ich mit den kindern die gelobt werden sollten für ihren einsatz für die umwelt ihrer zukunft. sag denen mal, daß ihr smartphone auch die umwelt ihrer zukunft zerstört. das ding geben die dafür aber niemals auf. menschen sind dumm.

        so will ich auch nicht über hersteller richten, so lange ich nicht den gesamten hintergrund kenne. ich weiß zum beispiel, daß leica nach wie vor produktionsstätten in deutschland hat. auch die objektive werden in unserem land produziert. hersteller japanischer kameras produzieren in china und anderen kommunistischen staaten, da sie den dort unterdrückten weniger zahlen müssen als in japan. deshalb ist deine kamera so günstig. also wenn du ein derart großer empath bist wie du sagst und über leica oder auch sonst wen urteilst, frage dich ob einer der länger spart ein größerer empath ist. ich will ja auch für meine arbeit einen angemessenen lohn erhalten.

        jetzt drehe ich die scheibe ein wenig weiter. kaufe ich nicht von diesem günstigen „chinaschrott“ haben die am ende auch keine arbeit mehr.

        also scheiß egal wie du versuchst die scheibe zu drehen, es ist immer falsch. wenn jemand sich eine leica leistet siehst du jemand der goldene löffelchen vom papa geschenkt bekam. ich sehe auch jene die hart dafür gearbeitet haben. wenn aber solche leute sich wie großkotze aufführen wie so manch einer hier, dann wünschte ich mir für diese menschen den stalinistischen sozialismus zurück. aber nicht in der staatsführung. 😉

        der punkt wo du erkennst, daß ich kein empath bin, der mensch sollte weniger an den menschen denken. eher an das überleben der menschheit. so wie wir derzeit handeln werden wir menschen uns nämlich sehr bald selbst ausrotten.

      • Ja Daniel …
        So geht’s mir auch manchmal – wenn ich so mein Leben langlaufe …

        Auch wir Familien – Bauern können uns so langmachen wie wir wollen – kommen aber nie mit den Preisen am Weltmarkt mit …
        Auch wenn wir für unsere Leistungen unterstützt werden hilft das nicht .
        Einer nach dem Andern muss das Handtuch werfen – Übrig bleiben zwangsläufig immer größere Betriebe – mit immer mehr Schulden – und auch diese können nicht überleben wen sie keine EU – Gelder bekämen …
        Das ist die Globalisierung – was erinnere ich mich gern an ALTE Zeiten …

  • Für 4700€ hätte ich eine andere Verwendung, aber wer sie haben möchte soll sie kaufen. Wieviel Stücke da wohl über die Theke gehen wäre interessant.

  • Wieder eine Fehlkonstruktion, diesmal für ca. 5000 Euro. Warum, viele haben es bereits bemerkt, es fehlt das Klappdisplay. Und überhaupt, wieviel daran ist Leica? Der elektronische Sucher nicht, der Verschluss nicht, der Sensor sowieso nicht. 1,7/28 da fangen Nasen an zu wachsen. Also gut für Gruppenaufnahmen und Blumenrabatten.
    Vielleicht doch lieber ne S1R, denn warum nicht gleich zum universellen Original greifen. Und die ist doch allemal auch kompkt.

  • @Alfred
    Der wahre Luxus ist Zeit zum Leben, Platz zum Leben und Gesundheit. Alles andere sind Dinge, die man sich mehr oder weniger leisten kann. Was nützt ein Mercedes, ein Boot, eine Villa, wenn man dafür keine Zeit hat. Auch eine Q2 ist nur ein Fotoapparat, sogar einer, der in seinen Möglichkeiten nicht im entferntesten mit der billigsten Systemkamera mithalten kann. Wenn der Anwender nun mal den roten Punkt will, jeder muß wissen, wofür er schuftet und dann auch keine Zeit hat, um was davon zu haben. Natürlich sind die zuvor beschriebenen Sachen schöne Dinge, der Preis dafür in der Regel hoch, in meinen Augen zu hoch. So, jetzt geh ich mit meiner billigen Systemkamera und dem adaptierten Altglas raus zum Fotografieren. In einem Jahr bin ich im Ruhestand mit vernünftigem Einkommen, der Preis dafür war hoch. Aber ich habe Zeit, welch ein Luxus. Der Daimler bleibt beim Händler, das Boot ist versenkt, das kleine EFH behalte ich wohl noch wegen Platz und ich sehe meine Bekannten öfter. WELCH EIN LUXUS. Und zeige meine Bilder.

    • hallo martin,
      im großen und ganzen ist an deiner ausführung was dran, aber „Auch eine Q2 ist nur ein Fotoapparat, sogar einer, der in seinen Möglichkeiten nicht im entferntesten mit der billigsten Systemkamera mithalten kann…“ das stimmt nicht.

      • Daniel, keine Wechseloptik, nur eine Festbrennweite, und das für fast 5000 Piepen. Naja, der Punkt muss ja auch vergütet werden. Die elektronischen Innereien sind komplett zugeliefert.

      • hallo martin,
        ja sicher sind die elektronischen innereien zugeliefert. das machen die anderen kamerahersteller nicht anders. selbst fahrzeughersteller verkaufen das gleiche auto unter anderem namen und zu einem anderen preis. glaubst du etwa, daß deine zahnpasta wirklich so viel anders ist als jene vom aldi oder einem markenprodukt? da ist überall das gleiche drin. die frage ist die art der zusammenstellung, was man aus dem ganzen macht und was man da raus holt.
        ich lese hier verschiedenen orts, daß leica den selben sensor einsetzt wie panasonic und daß das so dramatisch sei. die anderen kaufen ja auch fast alle bei sony. da meckert aber niemand.

    • @Martin

      was ist das schön, seit Mitte Dec.18 ist meine Firma abgemeldet. Das Beste ist das ich jetzt endlich ZEIT habe, das ich fotografieren kann mit was ich will, wie ich will und keinen Abgabetermin im Nacken habe. Das Studio ist zum Privatvergnügen geworden in dem ich experimentieren kann. Die Freiheit zu haben einfach mal spontan unter der Woche in die Berge fahren oder ein Museum zu besuchen, das ist Luxus.

      Das mit dem Altglas probiere ich so wie Du, ist immer eine überraschende Sache was als Datei gespeichert ist. Eines meiner Lieblings Objektive für Porträt ist ein Porst M42 1,8/135mm aus den Siebziger Jahren.

      Auf der aktuellen Seite versuche ich gerade meinem Huawei Smartphone mit einem Gimbal und diversem Zubehör die bestmögliche Qualität zu entlocken, hat auch seinen Reiz. Hatte nie die Zeit für so etwas. Die Bilder damit sind erstaunlich gut, hätte ich nie gedacht!

      • Ausgenommen der Sony A7lll wird auch bei dieser Kamera,wie auch bei den Kameras die 2018 heraus gekommen sind die Werbung mehr versprechen als die Kamera halten kann. Bei „Fotoapparaten“ zählt mittlerweile die Videofunktion mehr als die Qualität der Bilder die man damit machen sollte. Die ganze Fotoindustrie ist dem Irrsinn verfallen!

      • Petra, da stößt Du bei mir offene Türen auf. Natürlich soll und darf es Kameras geben die beides können (Foto/Video).

        Jetzt das große ABER. Warum gibt es wohl reine Video Kameras? Erstens weil die Ergonomie besser ist und zweitens weil sie alle heute nötigen Anschlüsse sowie die dazu gehörige Kamera interne Software eingebaut haben.

        Einen Fotoapparat mit Rigg und Zubehörteilen Video tauglich zu machen ist umständlich und man kann mit dem Zeugs an der Kamera kaum noch Bilder machen.

        Für meine Ansprüche möchte ich einen zuverlässigen, robusten Fotoapparat der NUR Bilder macht und diese in vorzüglicher Bildqualität.

        Multifunktionale Gerätschaften sind Smartphones, die sollen beides können damit die Ergebnisse sofort „geteilt“ werden können. Das hat aber nichts mit ernsthafter Fotografie zu tun, sondern mit der absoluten Aktualität der fotografierten Ereignisse. Die Bilder, Videos die damit gemacht wurden sind schon wenig später genau so viel wert wie die Tageszeitung von gestern.

      • „Petra, da stößt Du bei mir offene Türen auf.“

        Der war gut @Alfred. Meintest sicher deine Hosentür, nicht?
        🙂

      • micky, damit hast du sogar dein NIVEA sogar noch unterboten. ja ich schrieb NIVEA, da niveau für dich ein fremdwort sein muss.

  • Was eine neue Leica … die nun wirklich für einen wie mich kaum Aufmerksamkeit mit ihrem festverbauten Objektiv (wie langweilig – und dann noch nichtmal ein universales 50er) erregt, alles loszutreten vermag… erstaunlich…
    Da kommen dann sogar Religionen wie „Menschenrechte“ und „Christentum“ ins Spiel.
    Holy Shit …sag ich da nur.
    🙂

    • seit wann sind menschenrechte eine religion?
      nach deiner aussage:“… die nun wirklich für einen wie mich kaum Aufmerksamkeit mit ihrem festverbauten Objektiv (…) erregt…“ warum schreibst du dann überhaupt was?

      • micky, das ist eine sehr gute idee, sag du mir mal an was ich glaube. du scheinst es ja zu wissen.

        natürlich darf jeder eine meinung haben. aber du hast keine meinung sondern willst wieder mal nur provozieren. wie immer. du bist damit in der gruppe der bemitleidenswerten.

      • Fühlst du dich provoziert?
        Hey, wenn das nicht tatsächlich bemitleidenswert ist. 🙂
        Du scheinst keine Schulter zum ausheulen zu haben. Armer Kerl, der hier als Hardcore User zu jedem Mist fast täglich was zu sagen hat… Steht „Daniel“ nicht schon auf dem Vordruck zum Sozialhilfeantrag? Ups, Provokant?
        Und nun geh mir aus der Sprechblase…:-)

        Wer hat denn hier noch geschrieben, dass die Leica eher was für reiche Erben ist?
        Unverschämtheit… 🙂
        Da spart einer Jahrelang auf seine Traumkamera und muss sich dann so etwas vorhalten lassen. Böse, böse… 🙂

      • micky,
        betrachtet man deine einträge, hast du nichts anders vor als zu provozieren.
        da du nun wieder das thema verlässt und meinst beleidigend zu werden und allerhand unterstellen zu müssen, beende ich hier meine unterhaltung mit dir.

  • Wenn ich so mal die Gedanken schweifen lasse dann ist dies Forum doch ein kleines Spiegelbild der Heutigen Gesellschaft …
    Fast Alle mühen sich redlich Ihrer sozialen Verantwortung – betreffs des Zusammenhalts der Gesellschaft – gerecht zu werden und Einige Andere nutzen nur die oft mühsam errungenen Vorteile und meinen keinem was schuldig zu sein …

    Schämen kennen Diese nicht – sonst würden Sie im Boden versinken wenn Sie Ihre Worte hier lesen würden …

    Ob Troll oder Nicht – nur Stank ist Ihr Auftrag und Persönliche Angriffe bilden dann die Spitze Ihrer Selbstbefriedigung …

    Ein paar Harmlose Beiträge zum Einlullen -Danach der Ausbruch – danach mal wieder Lullerei – immer dasselbe …
    Sowas hat mit Meinungsverschiedenheit nichts mehr zu Tun und die Meisten hier könnten sicherlich auf solche Schreiber hier verzichten …

    Ob männlich oder weiblich – da Ist und Gibt’s keinen Unterschied …

    • Hallo Gustav,

      mir hat ein wohlmeinender Mensch geschrieben, wir mögen alle bitte alle über unsere Klatsche lachen können und ein noch weiserer hat gesagt, dass uns eh nur Spiegelbilder aufregen würde. Ich halte sie für einen emotional hochintelligenten und im positiven Sinn ‚bauernschlauen‘ Menschen. So einen Opa hätte ich mir gewünscht.

      Tatsächlich schäme ich mich bei Zeiten meiner narzisstisch motivierten, provokativen und sehr übergriffigen Kommentare, eben darüber, dass es dann doch mit mir durchgeht. Daneben mache ich mir Sorgen, dass sehr sachliche und rationale Menschen meinen ‚Thomas Bernhard‘- oder ‚Gernot Hassknecht‘- Stil, meine Übertreibungen zu wörtlich nehmen. Das Internet ist kein persönlicher Raum. Gefühle, Mimik und Gestik werden nicht transportiert und gespiegelt, entspr. schaukeln sich die Dinge hier auch ganz anders auf, wie eben auf der linken Spur der Autobahn, wo jeder durch seinen Blechpanzer geschützt ist, was aber auch viele verleitet durchzugehen. Dort bin ich der friedlichste und demütigste Mensch und lasse sie ziehen und drängeln, spiele weder den Sheriff noch würde ich selber je drängeln oder auffahren. Hier werde ich zur Axt.

      Zu den Rotariern habe ich schon ein gestörtes Verhältnis, weil deren, in meinen Augen gar nicht demütig motivierte, sondern eitle Gönnerhaftigkeit in Form von Spenden an gemeinnützige und soziale Projekte, dann doch nur ein Obolus ist, oft nur eine selbstgerechte Augenwischerei. Rotarierkinder schicken ihr Mädel zur Entwicklungshilfe nach Vietnam, was ein Vermögen kostet, wo das Kinderl bloß den echten Lehrern im Weg rumsteht und auch noch empört ist, dass die Einheimischen sich nicht als Betroffenheits-, Bemutterungs- und Sentimentalitätskeim missbrauchen lassen wollen. Die meisten sind also Opfer ihres Milieus, ihrer Prägung und ihrer Dekadenz, vor allem aber ihrer Gier. Wenn sie genug von der Gesellschaft zusammen gegaunert haben, dann lassen sie eine Winzigkeit hinten raustropfen, damit sie ein Alibi für ihre regelmäßige gegenseitige Vorteilsnahme haben und ihre Kinder vernutzen die Entwicklungshilfeprojekte, um sich ein edles Gefühl zu verschaffen. Es haben die Transatlantiker eben von den Hell’s Angels und Banditos bis zu den Lions und Rotariern für jede Gesellschaftsschicht ein Näpfchen aufgestellt. Rotary ist wohl eine Sub-Sub-Johannisgrad-Freimauerei für uns ländliche Eier.

      Nur habe ich in deren Kindern eben Dinge erkannt, Wesensmerkmale und Spleens, die mich selber betreffen. Es sind wirklich arme Schweine, nicht materiell arm, aber anders arm und verloren. Ich reflektiere mich selber auch als einen seelisch wenig gesunden, heißt nicht weit gereiften oder gelassenen und gefestigten, nüchternen Menschen – ein Stück weit schlupfe ich in Fleischwolfs hingestellten Schuh schon auch hinein – auch ich projiziere also meinen eigenen Schatten nach außen. Aber ich probiere mich aus und bilde nicht das Leben nach, das Papa für mich vorgesehen hat. Diese Freiheit nehme ich mir, hab ich so bei Rotary noch nicht erlebt. Und Rotary vertritt zumindest aus meiner Warte keine Ideale, es ist eine Klüngelei von Neoliberalen nach US-Blaupause. Die Shriners kümmern sich ja auch um Kinder, aber auffällig ist, dass sie alle schwer reich sind. Man wird nicht durch Anstand und Demut reich. Zu einer Zeit, zu der man den Spiegel noch lesen konnte (lang ist es her), da hatten sie einen Artikel „Filz in Nadelstreifen“. Der war recht gut.

      Ich finde auch mein Canon Bashing bei Zeiten kindisch und ‚früher, wo alles besser war‘, wo Canon nicht nur Bestandskunden ob der vorhandenen EF-Infrastruktur gemolken hat und von seinem guten Ruf gezehrt hat, wie ein Hungernder vom Körperfett, sondern wirklich Nägel eingehauen hat, wo die Leute statt vor dem Applestore lieber auf einem Rockfestival- oder dem WAA-Gelände campiert hätten, anstatt sich wie heute mit einer oder mehreren Marken zu identifizieren und mehr über Status und Besitz zu definieren, als echte weltanschauliche Ideale zu vertreten, da hätte auch ich mich wohler gefühlt.

      Fotografen sind schon wirklich ein schwieriger Schlag und ich fühle mich bemüssigt, immer dort reinzugrätschen, wo es sich festgefahren hat, wo es sich kaum erträglich anfühlt, wo von bestimmten Spielern immer wieder die gleiche Leier kommt – mein MF, mein Spiegelkasten, Sonny ist aussätzig. Es scheint bei vielen hier nur ein Copy-Pasten der eigenen Voreingenommenheiten, bestimmter Internetmeme und Borniertheiten zu sein und wenn ich reagiere, bin ich zwei, drei Beiträge später genau da angelangt, wo ich grade nicht hin wollte, in meinem Schatten und als Canonbasher genauso blöd und oft noch blöder. Man kann solchen nicht die Leviten lesen, ohne auf dieses Niveau hinunterzustürzen und genau wie bei unseren Politikern, hält man sich ja eh für den Größten. So ging es Petra heute mit mir, als ich nach einem alten Bekannten mit seinen nach anderthalb Jahren immer noch gleich lautenden Phrasen vom angeblichen Selbstbetrug bzgl. des Gewichtsvorteils bei DSLM-Kameras ausgetreten habe. Sie ist regelrecht zu mir hinuntergestürzt, indem sie Nuhr zitierte und das ist schon bitter. Sie, Gustav scheinen diese Sache und die Leute aber handeln zu können, ohne sich selber zum Deppen zu machen. Das ist bemerkenswert!

      Ich fühle mich ob solcher festgefahrenen Einstellungen und Narrative eben wie bei der hohen Politik verschaukelt, fühle mich regelrecht erstickt von Borniertheiten, Spiegellobby-Propaganda und der Dekadenz derer, die glauben alles unterhalb von 20000€ und außerhalb von Canikon sei keine Fotografie. Ein dringend nötiger Generationenwechsel und ein möglicher frischer Wind an Diversität auf dem Kameramarkt als auch im Forum wird erstickt von ein paar Gelangweilten, die seit anderthalb Jahren copypasten (damit sind ausdrücklich nicht sie gemeint, denn sie fühlt man leben) und wenn die was an – eh meist bescheidenem – Wissen (denn wir haben festgestellt, dass Fotografie eigentlich trivial ist, anders als die Landwirtschaft, die Halbleiterphysik oder die Mathematik) und/oder Meinung weitergeben (was gerne verwechselt wird), dann nur als Abfallprodukt des eigenen Geltungsbedürfnisses oder um jemanden in den Staub zu drücken. Das Problem dabei ist nur, dass ich dann selber so abzugehen beginne. Von Jesus wurde hier gesprochen und ich glaube schon, dass in dieser Botschaft auch Weisheit und Trost wohnen, so wie auch in Canon Tradition und Erfahrung wohnen. Aber wenn sich beides halt wie die bzw. mittels der kath. Kirche institutionalisiert, bigott-religiös gebärdet, dann schreckt das eher ab, statt den kostbaren Wesenskern erkennen zu lassen.

      Fotografie als Lebensunterhalt, Hobby oder Kunstform in einer latent narzisstisch kranken Gesellschaft leider sehr oft kein Mittel zur Stabilisierung und Genesung, sondern eher zur Potenzierung der eigenen Charakter- und Selbstwertschäden. Ich glaube schon, dass ich meinen Urvorwurf stehen lassen kann, dass viele Alte lieber alle Brücken in Richtung technologischem und Preisleistungsfortschritt verbrennen würden, als aufzugeben und zu bekennen, dass ihre Zeiten und ihr Bajonett mittelfristig Geschichte sein wird, dass eigentlich jeder fotografieren kann, dass man heute mit Hobbygerät und Kitlinsen, dafür aber guten Softwarekenntnissen besser fotografieren kann, als sie noch vor 10 Jahren mit Highend Gerät und dass es gar keine VHS-Kurse braucht. Die würden um so eine Kränkung zu vermeiden, oder aus Angst zu kurz zu kommen, lieber gleich allen Neuen und jedem Fortschritt die Tour vermiesen, wie in der Politik halt. Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn man die eigene Bedeutungslosigkeit über das Vorhandensein und die Nutzung von erlesenem Glas künstlich aufpusht oder sich als echter Weinkenner outet, in dem man die neuen Kleider des Leica Kaisers über Gebühr lobt. Wehe ein Kind in der Menge sagt dann, dass der Kaiser doch nackt ist!

      Ich kann Canon, Starbucks, Steve Jobs (Apple) oder manchem Modelabel fast keinen Vorwurf machen, dass sie so mit ihren Kunden umgehen, denn diese Kunden beschwören es ja gerade, dass man sie abzieht und übervorteilt. Würden diese Kunden diesen teuer durch hohe Preise und schlechte Performance erkauften Statusunterschied nicht auch noch als Zeichen ihrer eigenen Überlegenheit verkaufen – „Ja, ich kann es mir leisten! Schaut mich an! Pah, Toycam kommt mir nicht ins Haus!“ – wäre es für uns leichter, sie zu nehmen. Dass ich nicht die Größe habe, da dann drüber zu stehen, denen das affige Gehabe zu gönnen, das sagt mir, dass ich wohl auch einen entspr. Schaden habe, denn sonst wäre ich wohl nicht hier. Diese Einsicht ist schamvoll. Nur!!! Eine bezahlbare Sonny, die vor kurzem noch die besten Bilder produziert hat, mit den zur Zeit wohl besten Gläsern am Markt hat in diesem Narrativ eine Toycam zu sein, aber eine Leica mit verlötetem 28mm Glas und null Ergonomie, Ausstattung und Funktionsumfang hat was ganz besonderes zu sein! Da steht schließlich Leica drauf! Da ist man dann gleich neidisch, wenn man ’sagt was ist‘, so wie der Relotius-Spiegel das früher noch getan hätte. So blöd sind die Leute und dann geht es mit mir durch.

      Was ist aber nun ein Profifotograf? Wann nennt man sich so und auf dem Boden welcher Attribute? Weil man Geld damit verdient? Dann wären die Hochzeitskomiker in meiner Gegend ohne Ausnahme raus, weil wenn das, was die in den Schaufenstern an ‚Peoplefotografie‘ ausstellen deren Schaustücke sind, dann möchte ich nicht wissen wie die schlechteren Hochzeiten aussehen, die Paare alle verrenkt, verkrampft und gequält lächelnd, als spielten sie Twister. Weiß so einer evtl. noch die Abbildungsfehler, von Valenzbändern, Parity-Bits, Dotierungen, P/N-Übergängen hat er keine Ahnung mehr. Selbst jemand, der die Chips layoutet weiß nicht, was die in der Lithographie, die beim Plasmaätzen und die bei der Epitaxie für Scherereien haben. Hier wurde schon von den Experten ein Logarithmus mit einem Algorithmus verwechselt. Bis vor kurzem wurde felsenfest behauptet, dass ein 12 MP-Sensor an 35mm hart an der Grenze des endgültigen Pixel-Overkills wären, nun geht diese Diskussion bei 50MP weiter. Aber sie wissen, dass Canon mystische ‚Colours‘ hat, obwohl jede Kamera doch nur drei diskrete Kanäle hat und auf neutrale Messung angewiesen ist. Vielleicht kann man sich mal einer erbarmen und für den Lightroom ein Canon-Skintone-Defaultprofil hochladen. Das würde sie stark treffen. Womöglich würden ihnen ihre Colours nicht mehr gefallen, sagte man ihnen nur, dass eine Sonny die Bilder gemacht hat.

      Wäre schön, wenn ein frischer Wind hier wehen könnte, weil Top Shots, die wirklich welche sind oder kennen, die hängen vermutlich nicht in solchen Foren rum. Mark macht echt eine gute Arbeit, deckt das ganze Spektrum ab, unentgeltlich und auch ich, der ich nur ein sehr begrenztes Halbwissen habe, partizipiere. Danke dafür. Ich mach mich jetzt wieder vom Acker, bin eh schon wieder gesund und es kommt meine Jahreszeit.

      • Leica Off Topic

        Hallo Tobi,

        Vielen Dank für ihren ehrlichen Post, er zeigt auf sympathische Weise, daß Sie doch nur ein Mensch wie wir sind. Trotzdem sollten Sie vielleicht lernen, die Welt viel entspannter zu sehen. So bleibt viel mehr Zeit für die schönen Seiten des Lebens.

        Ich kann ihr Canon Bashing nachvollziehen. Als einziger Nikon-Nutzer (später mit Sony erweitert) in meinem Umfeld (Familie, Kollegen und Bekannte) habe ich das gesamte Spektrum von Mitleid über Spott und Beleidigung bis offene Verachtung durch. Auch das offensichtliche Nachteile (z.B. rotes Banding in dunklen Bereichen oder mangelhafte Videofunktion) als Vorteile („künstlerischer Aspekt“, „Konzentration aufs Wesentliche“) verkauft werden ist mir nicht fremd.
        Auch wenn es mich ärgert, halte ich in der Regel die Klappe, weil:
        1. für mich der Spaß mit der Kamera und das fertige Bild im Vordergrund stehen.
        2. die meisten „Schwätzer“ sich gar nicht mit den Möglichkeiten ihrer Kamera auseinander setzen bzw. diese nutzen und
        3. (Zitat) Diskutiere nie mit Idioten. Sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit ihrer Erfahrung.
        4. Bashing ist ein Zeichen der Schwäche und geht einher mit dem Verlust von Glaubwürdigkeit und Respekt

        Letztendlich muss man sich im Internet gewissen Aussagen aussetzen (und versuchen, so stehen zu lassen), aber im echten Leben kann man sich aussuchen, mit wem man welchen Weg geht. Seit ich das verinnerlicht habe, geht auch meine Lernkurve (nicht nur in der Fotografie/ Videografie) steil bergauf.

        Weil ich eh schon so viel geschrieben habe, noch kurz etwas zu den Rotariern (von denen ich hier zum ersten mal gehört habe). Deren Grundsätze finde ich gut und richtig:

        1.freundschaftliche Beziehungen entwickeln, um sich anderen nützlich zu erweisen
        2. hohe ethische Grundsätze im Geschäfts- und Berufsleben verwirklichen, den Wert jeder nützlichen Tätigkeit anerkennen und die berufliche Tätigkeit jedes Rotariers als Möglichkeit zum Dienst an der Gesellschaft würdigen
        3. das Dienstideal in der privaten, beruflichen und öffentlichen Tätigkeit jedes Rotariers verwirklichen
        4. Völkerverständigung und Frieden durch eine im Ideal des Dienens vereinte Weltgemeinschaft aus beruflich erfolgreichen Frauen und Männern fördern.

        1. Ist es wahr?
        2. Ist es fair für alle Beteiligten?
        3. Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?
        4. Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?

        Als Beispiel meine Eltern:
        Meine Mutter hat stets auf sich selbst und ihren eigenen Vorteil geschaut (wie es die meisten tun) und hat einen durchschnittlichen Lebensabend, den sie wie der durchschnittliche Deutsche verbringt.
        Mein Vater hat sein ganzes Leben hart nach diesen Prinzipien gearbeitet und sich ein kleines Vermögen erarbeitet. Als Rentner setzt er große Teile dieses Vermögens ein, um den bedürftigen Menschen in seiner Umgebung (Straßenzüge, wo auch seine Mieter leben oder Verwandte und Bekannte im Irak) zu helfen.
        Er hat uns Kinder zwar nicht nach Vietnam geschickt, aber immer an realen Beispielen versucht zu zeigen, daß es auch ein Leben außerhalb unserer Wohlstandsgesellschaft gibt. Wie die meisten Kinder haben wir das natürlich nicht angenommen, weil es uns nicht betrifft und somit nicht interessiert. Heute sieht das für mich anders aus, weil ich sehe, dass mein Vater im Gegensatz zu meiner Mutter ein erfülltes Leben hat.

        Rotary ist mit Sicherheit eine Gemeinschaft, die wie alle Gemeinschaften ihre eigenen Interessen hat, aber die Prinzipien sind es wert, übernommen zu werden.

        Möchte mich vorab schon mal für den verursachten Augenkrebs entschuldigen

      • Vielen Dank für die wohlmeinende und gehaltvolle Antwort, die mir gut tut.

        Rainer Mausfeld hat mal gesagt, dass die Oligarchen bei uns eben Philanthropen geheißen werden. Ich weiß nicht, ob es eine höhere Gerechtigkeit gibt, ob einem Menschen überhaupt ein Urteil zusteht, aber es ist heute wirklich schwieriger denn je, in diesem Kulturkreis ehrenvoll und ethisch zu Geld zu kommen. „Filz mit Nadelstreifen“ heißt der Spiegelartikel und er ist im Netz einzusehen. Er ist nicht wirklich kritisch, er spöttelt aber schön ironisch.

        Die rücksichtslose Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft, eine Wirtschaftsweise, die ausschließlich auf Wettbewerb und auf Wachstum statt auf Gemeinwohl und höhere (ebenfalls in der Natur evidenten) Symbiose- und Harmonieprinzipien setzt und eben der Sachverhalt, dass das – sich anstrengungslos von selbst vermehrende – Geld der einen, gleichzeitig die immer größer werdende Schuld der anderen ist, weil es ja nicht gedeckt ist und die Zinsen die Vermögen immer beschleunigter umpumpen, macht es für mich schwer vorstellbar, dass man ehrlich zu Reichtum kommen kann. Ich wollte das persönlich nicht, es wäre mir schon zu herausfordernd und anstrengend.

        Wenn jemand wie ihr Vater in diesem Spannungsfeld kapiert hat, dass Geben seliger denn Nehmen ist und dass das letzte Hemd eh keine Taschen hat, dann ist er schon ein großer Mensch, in meinen Augen. Ich bemühe mich immer auf die Motivation und nie auf die Handlung oder das Ergebnis zu schauen. Bediene ich nur meine Eitelkeit, mein Geltungsbedürfnis, meinen Zorn – und das tue ich meistens – oder schaffe ich es, zu einem wirklich edlen, uneitlen Gefühl und Zustand der Harmonie, der Offenheit und der Demut zu gelangen – was mir im Spannungsfeld unserer Großnachrichtenlage allzu sehr schwer fällt. Allzu oft fühle ich mich davon regelrecht verhöhnt und herausgefordert, wie eben von den Worthülsen der Politiker.

        Aber das war jetzt genug OT unter einem Eingangsbeitrag, der sich auf Kosten von Leica über den Zeitgeist erbauen und erleichtern wollte!