Leica setzt bei einer neuen Q3-Sonderedition erstmals auf echtes Carbon. Die Vorlage für Material und Bedienung stammt aus dem Rennsport.
Leica und die Formel 1 haben eine Lizenzpartnerschaft geschlossen und stellen als erstes Produkt die Leica Q3 43 Formula 1 Edition vor. Die Sonderedition kostet 8.500 Euro und ist ab sofort erhältlich. Technisch entspricht sie der regulären Q3 43, Leica verändert vor allem Material, Bedienelemente und den Bildlook.


Carbon an Griff, Daumenstütze und Auslöser
Leica verwendet für die Edition echtes Carbon, ein Material, das der Hersteller bei seinen Kameras bisher nicht einsetzt. Die Carbonteile wurden laut Leica exklusiv in Deutschland gefertigt und geprüft. Sie sitzen dort, wo ihr die Kamera haltet und bedient, also an der Schale des Handgriffs mit kabelloser Ladefunktion, an der Daumenstütze und als Inlay im Soft Release Button.






Den Bezug fertigt Leica aus schwarzem Microvelours, dessen Haptik sich an Lenkrädern aus dem Rennsport orientiert. Von dort stammen auch die roten Markierungen am Soft Release Button und an einer der beiden Funktionstasten der Daumenstütze. Das F1-Logo sitzt auf Deckkappe und Objektivdeckel. Zum Set gehören außerdem ein Rope Strap mit den Logos beider Marken und eine eigene Verpackung mit rotem Inlay.
Leica Look “Formula 1” nur für diese Kamera
Exklusiv für die Edition hat Leica den Leica Look “Formula 1” entwickelt, der mit höherem Kontrast und kräftigeren Farben arbeitet. Leica Looks sind Bildstile, die die Kamera direkt bei der Aufnahme auf JPEGs anwendet. Ihr ladet den neuen Look über die Leica Fotos App auf die Kamera und seht seine Wirkung bereits im Sucher.







Unter der Hülle steckt die bekannte Q3 43 mit dem fest verbauten APO-Summicron 43 f/2 ASPH. Ihr Vollformatsensor liefert wahlweise 60, 36 oder 18 Megapixel, Hybrid-Autofokus und Videofunktionen entsprechen dem Serienmodell. Das Zubehör der Q3 und der Q3 43 passt auch an die Edition.
Q3-Familie wächst weiter
Die Q3 43 kam im September 2024 für 6.750 Euro auf den Markt (inzwischen 6.990 Euro), die Formel-1-Edition liegt damit 1.750 Euro über dem damaligen Einführungspreis. Leica-Marketingchef Andrea Pacella zufolge verkauft sich die Q-Reihe mehr als doppelt so gut wie das komplette M-System, innerhalb der Q3-Familie entfällt rund ein Drittel auf die 43-mm-Version. Für den Herbst wird außerdem eine Q3 43 Monochrom erwartet.
Zuletzt hatte Leica bestehende Modelle vor allem über Oberflächen variiert, im April mit zwei Store-Editionen für Tokio und Chicago und im Mai mit Metallgrau für M11-P, Q3 und D-Lux 8. Größere Neuheiten stehen dagegen noch aus, die M12 wird inzwischen erst für 2027 erwartet.
Die Leica Q3 43 Formula 1 Edition ist ab sofort in den Leica Stores, im Leica Online Store und im Fachhandel erhältlich. Eine Stückzahl oder Limitierung nennt Leica nicht.


…also hier gefällt mir nur der „Formular 1“ Bildlook 😎
Überall diese grafisch-angedeuteten Starterflaggen auf dem Gehäuse. Echt geil – oder so? Da werden sich die Motorsportfans (was interessiert uns der Klimawandel?) bestimmt `drauf stürzen – und dann noch dieses fest eingebaute Objektiv – ideal für Rennsportbilder??. Nur diese ahnungslosen Fotoprofis verwenden in der Rennsportfotografie lange Tele- oder Zoom-Rohre ab 400 Millimeter Brennweite…
Die hätten dieser Vitrinen-Nobel-Knipse mal lieber nen ordentlichen Sensor spendieren sollen. Diese Kisten rauschen ab iso 800 so dermaßen, da ist jeder Wasserfall ein Witz dagegen.
Was nützt es, wenn ich jedes Foto erstmal aufwendig und teuer bearbeiten muss.
So ist das, ich vermute, Leica hat eben auch viel mit einem Statussympbol zu tun, fotografisch macht es wirklich keinen Sinn, mit so einer Kamera, super schnelle Formel 1- Autos zu fotografieren. Oder wie man hier öfters liest, ist es für einige ein weiteres teures Sammler Edelstück für die Glasvitrine. 😉