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Lesergalerie: Das waren eure Fotos für August 2025

Rolf Carl

Webseite: rolfcarlnaturfotografie.ch

Nikon D500
Tamron 100-400mm f/4.5-6.3

300 mm | f/6.0 | 1/250 s | ISO 800

Wangental, Schaffhausen, Schweiz

Die Gefleckte Smaragdlibelle konnte ich bisher noch nie fotografieren, gelungen ist mir dies an meinem bevorzugten Ort für die Libellenfotografie, dem Wangental. Mit etwas Glück sieht man dort auch mal einen Biber oder eine Ringelnatter.

Nikon D500
Sigma 150mm f/2.8 Makro

150 mm | f/3.2 | 1/2500 s | ISO 800

Merishausen, Schaffhausen, Schweiz

Diese Blume kommt hauptsächlich entlang der Jurakette und den Voralpen vor. Die Ästige Graslilie bevorzugt magere, kalkhaltige Standorte und fühlt sich deshalb in den Orchideengebieten rund um Merishausen wohl.

Stefan Zimmermann

Webseite: flickr.com/photos/stefan-zimmermann-official/

Canon 24-70mm f/2.8

40 mm | f/8.0 | 100 s | ISO 100

Dieses Bild ist nicht zufällig entstanden, sondern durch viele Nächte gezielter Planung, Geduld und Ausdauer – bei Nacht, bei Gewitter, mit Langzeitbelichtung und ohne jede Garantie.

Was viele nicht sehen: Gewitter entstehen nicht planbar und vor allem nicht automatisch dann, wenn man Zeit zum Fotografieren hat. In Karlsruhe gibt es im Schnitt 25 Gewittertage im Jahr. Davon ist nur ein Teil nachts aktiv. Und selbst in diesen wenigen Nächten entwickeln sich Gewitter oft ganz woanders, sind visuell unbrauchbar oder ziehen schnell vorbei.

Man kann nicht einfach spontan los, wenn das Gewitter schon da ist – dann ist es meist zu spät. Bis man am Motiv ist, hat es sich oft schon verzogen oder ist weitergezogen. Man muss vorher abwägen, ob sich überhaupt etwas entwickeln könnte, und dann trotzdem in Kauf nehmen, dass nichts passiert. Oft steht man stundenlang im Regen, ohne eine einzige brauchbare Aufnahme mit nach Hause zu bringen.

Der Ausschnitt im Bild umfasst etwa 200 mal 150 Meter, also nur rund 0,03 Quadratkilometer. In dieser kleinen Fläche schlägt statistisch nur etwa alle 25 bis 40 Jahre ein Blitz ein. Selbst bei perfekten Bedingungen bräuchte man im Schnitt mehrere Jahre, bis dieser Moment überhaupt möglich ist.

Was man auf dem Foto nicht sieht: Ein Blitz, der mehrere Kilometer hinter dem Motiv einschlägt, kann bei Nacht genauso wirken, als würde er direkt ins Bauwerk treffen. Wenn man diese räumliche Tiefe von fünf bis sieben Kilometern mit einrechnet, liegt die Blitzwahrscheinlichkeit im sichtbaren Bereich zwar bei etwa einem Treffer pro Jahr – aber auch dann muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Solche Bilder entstehen nicht durch Glück oder Spielerei, sondern durch Wiederholung, Erfahrung und den Willen, trotz Rückschlägen immer wieder rauszugehen.

Peter Braczko

Nikon Zf
Nikkor 8mm f/2.8

8 mm | f/11 | ISO 2500

Gladbeck

Die Zeit, eine ungewöhnliche Brennweite für einen
Test beim Hürdenlauf einzusetzen. Das Fisheye-Nikkor mit seiner großen Frontlinse wurde ausgelöst über eine Fernsteuerung an der Nikon Zf. Glücklicherweise krachte die Hürde nicht auf das Objektiv, die Leichtathletin übersprang das Hindernis gezielt und sicher.   

Nikon Z50
Nikkor 200mm f/4.0

200 mm | f/32 | 1/500 s | ISO 1250

Gladbeck

Am bisher heissesten Tag des Jahres ließ sich diese Libelle in unserem Öko-Garten nieder, in Ruhe konnte ich sie mit der Nikon Z50, dem Micro-Nikkor 4/200 und mit Hilfe eines Stativs auf die Speicherkarte bringen.

Nikon Zf
Nikkor 16 mm f/2.8

16 mm | f/22 | 1/125 s | ISO 400

Duisburg

Fotogener Eisenbahnfriedhof mitten im Ruhrgebiet, eingefangen mit der Nikon Zf und dem Fisheye-Nikkor 2.8/16 mm.

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