Meike erweitert sein Autofokus-Line-up um zwei lichtstarke Porträt-Festbrennweiten für Vollformat und das kompakte für APS-C, die viel Freistellung zu niedrigem Preis versprechen.
85mm f/1.4 II: Klassisches Porträtobjektiv für Vollformat
Das Meike 85mm f/1.4 MIX II ist für Sony E, Nikon Z und L-Mount erhältlich. Mit 85 mm Brennweite und Blende f/1.4 zielt es auf klassische Porträts, Available-Light-Aufnahmen und Motive mit deutlicher Hintergrundtrennung.
Technisch bietet es unter anderem STM-Autofokus, 12 Blendenlamellen, 13 Elemente in 8 Gruppen, 77-mm-Filtergewinde und ein Gewicht von rund 735 Gramm. Es ist also kein besonders kleines Objektiv, aber für ein 85mm f/1.4 im günstigen Segment durchaus interessant.
Im offiziellen Meike-Store wird das Objektiv aktuell für 498 US-Dollar angeboten. Bei deutschen Händlern ist es derzeit noch nicht gelistet. Das Objektiv wird zudem in Schwarz und Weiß angeboten.


Wenn ihr denkt, Meike hat erst vor Kurzem ein neues 85mm vorgestellt, dann täuscht ihr euch nicht. Bereits Anfang des Jahres erschien das Meike 85mm f/1.8 SE II, das sich als besonders günstige Alternative positioniert.
56mm f/1.7 Air: Leichtes und sehr günstiges APS-C-Objektiv
Das Meike 56mm f/1.7 Air ist für Fujifilm X, Sony E und Nikon Z erhältlich und deckt APS-C ab. Der Bildwinkel entspricht ungefähr einem 85mm-Objektiv an Vollformat, womit es ebenfalls klar in Richtung Porträt geht.
Auffällig ist vor allem das geringe Gewicht von rund 190 Gramm. Dazu kommen STM-Autofokus, 9 Blendenlamellen, 52-mm-Filtergewinde, 55 cm Naheinstellgrenze und ein USB-C-Anschluss für Firmware-Updates. Bei Amazon wird dieses Objektiv bereits für günstige 179 Euro gelistet. Das Objektiv wird ebenfalls in Schwarz und Weiß angeboten.


Ein erster Test zum 56mm f/1.7 Air lobt Schärfe, Bokeh und leisen Autofokus, nennt aber kissenförmige Verzeichnung und deutliches Focus Breathing als Schwächen.
Beim neuen Meike 56mm f/1.7 Air dürften sich einige unter euch zudem ebenfalls an ein bereits bekanntes Objektiv erinnert fühlen. Design und technische Daten weisen auffällige Ähnlichkeiten zum Viltrox 56mm f/1.7 auf. Ob hier mehr als nur Zufall im Spiel ist, haben wir bereits in unserem Artikel thematisiert.
via: Photorumors


Ein so kleines Objektiv für 500 Dollar finden Sie günstig?
Ich weiß ja nicht, auf welchem Planeten Sie leben.
“Günstig” ist ja immer relativ. Aber wenn man etwa das 85mm f/1.4 alleine anhand von Brennweite und Lichtstärke mit einem Sony-Äquivalent vergleicht, das mit über 2.000 Euro zu Buche schlägt, finde ich das eine völlig akzeptable Einordnung.
Es kommt bei einem Objektiv nicht auf die Größe an, sondern auf die Leistung (unter anderem Abbildungsleistung, Lichtstärke und AF). Und klein ist das 85mm F/1.4 nun auch nicht gerade, es wiegt immerhin 735g, wäre es (bei gleicher Leistung) noch kleiner und leichter, wäre es sicherlich auch teurer. Klein ist das 65mm F/1.7 für APS-C, das wiegt nur 190g und kostet auch nur 179,- €, was für solch ein Objektiv sehr günstig ist. Du kannst uns natürlich gerne mal aufklären, auf welchem Planeten man Objektive, mit vergleichbarer Leistung, wesentlich günstiger bekommt. Es kommt bei einem Objektiv nicht auf die Größe an, sondern auf die Leistung (unter anderem Abbildungsleistung, Lichtstärke und AF). Und klein ist das 85mm F/1.4 nun auch nicht gerade, es wiegt immerhin 735g, wäre es (bei gleicher Leistung) noch kleiner und leichter, wäre es sicherlich auch teurer. Klein ist das 56mm F/1.7 für APS-C, das wiegt nur 190g und kostet auch nur 179,- €, was für solch ein Objektiv sehr günstig ist. Du kannst uns natürlich gerne mal aufklären, auf welchem Planeten man Objektive, mit vergleichbarer Leistung, wesentlich günstiger bekommt (wobei man das Viltrox 56mm F/1.7 tatsächlich noch etwas günstiger bekommt, die E-Mount Variante gibt es schon für… Weiterlesen »
Stichwort: „Zeitverschwendung“
Ja, da hast Du vermutlich recht. Seine Kommentare einfach zu ignorieren wäre da wahrscheinlich die sinnvollere Lösung. Eigentlich schade, dass es bei Photografix keine Option gibt, bestimmte Kommentatoren einfach zu blockieren.
@Stefan Zimmermann, bitte hilf ihm! (Ich weiß natürlich nicht ob ich “rausgefiltert” bin … 😉😂
Das 85mm F/1.4 finde ich interessant. Da bin ich schon gespannt auf Tests und Vergleiche zum Viltrox 85mm F/1.4 Pro. Das Viltrox bekommt man z.Z. für rund 550,- € (mit 836g ist das Viltrox fast genau 100g schwerer, wobei Größe und Gewicht für mich nebensächlich sind, viel wichtiger sind für mich Abbildungsleistung und AF-Performance). Vom AF her wird das Viltrox wohl besser sein, denn das bietet VCM-AF und kein STM, wie das hier angekündigte Meike 85mm 1.4.
Aktuell verwende ich das Viltrox 85mm F/2 EVO, das ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis bietet, aber “nur” STM AF (der ist bei dem Objektiv allerdings sehr fix) und Offenblende F/2.
Die Chinesen können mich mal langsam kreuzweise! …da könnt ich schon wieder schwach werden 😎
https://leicarumors.com/2026/05/31/a-new-light-lens-lab-75mm-f-1-5-z21-lens-for-leica-m-mount-will-be-announced-on-june-5th.aspx/
Das ist doch fürchterlich – ständig wird „Mann“ von diesen „Animierschlampen“ aus China in Versuchung gebracht die Brieftasche zu zücken. Ironie Ende!
Mir ist am 75mm f/1,5 Z21 Objektiv etwas zu viel Glitzern dran, ansonsten durchaus interessant.
Ich mag Glitzern 💖 Da auf den Wetterbericht eh kein Verlass mehr ist werde ich jetzt mal die Dachbox aufbauen …solange es trocken ist 😂
Wer behauptet das Objektive teuer sind hat vielleicht versehentlich bei Spezial Optiken gegugelt oder ist auf den Verkaufsportalen der System Kamera Hersteller gelandet.
Ein gutes Fuji APSC Gehäuse kostet neu um die 800 Euro. Dazu drei mittlerweile sehr gute AF Festbrennweiten aus chinesischer Produktion und man hat aus finanziellen Gründen alles richtig gemacht. Das Preis/Leistung Verhältnis stimmt. Die Bildqualität ist mehr als ausreichend die gebotene Lichtstärken sind in Ordnung. Was fehlt ist der Foto/Videograf der in der Lage ist daraus „etwas zu machen“!