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Neues Z-Objektiv: Nikon 24-105mm f/4-7.1 vorgestellt

Nikon startet mit einem neuen Objektiv ins Jahr 2026, dem Nikon Z 24-105mm f/4-7.1. Es wiegt 350 Gramm und kostet 599 Euro.

Nikon beendet die branchenübliche Weihnachtspause und startet als einer der ersten Hersteller mit einem neuen Produkt ins Jahr 2026. Es handelt sich dabei um das Nikon Z 24-105mm f/4-7.1, das unter anderem im Kit zusammen mit der Nikon Z5 II verkauft werden soll. Wer mit Nikons kompaktem 24-50mm f/4-6.3 oder dem teureren 24-70mm f/4 S nichts anfangen konnte, erhält jetzt eine weitere Option mit größerer Brennweite.

Dirk Jasper, Product Manager bei Nikon Europe, sagt über das neue Objektiv: „Mit dem NIKKOR Z 24-105mm f/4-7.1 gehen wir einen weiteren Schritt, um dynamische Vollformat-Fotografie für noch mehr Menschen erreichbar zu machen. Für alle, die gerade erst mit der Vollformatfotografie beginnen, bietet dieses vielseitige, preisgünstige Zoomobjektiv die Flexibilität und die Qualität, um neue Ideen auszuprobieren und ihre Kreativität souverän zu erweitern.“ 

Die wichtigsten Spezifikationen

Kleines Highlight des neuen Objektivs ist der maximale Abbildungsmaßstab von 1:2, mit dem 24-105mm f/4-7.1 kann man also Ausflüge in den Bereich der Makrofotografie unternehmen. Bis zur Brennweite von 50 mm liegt die Naheinstellgrenze bei 20 cm, bei größeren Brennweiten beträgt sie 28 cm.

Bei der optischen Konstruktion vertraut Nikon auf 12 Linsen, die in 10 Gruppen angeordnet sind, darunter befinden sich eine ED-Linse sowie zwei asphärische Linsen. Der Autofokus wird von einem STM-Motor angetrieben und die Anzahl der Blendenlamellen beläuft sich auf neun. Die Abmessungen des Z 24-105mm f/4-7.1 beziffert der Hersteller mit 74 x 107 mm, das Filtergewinde misst 67 mm, das Gewicht beträgt 350 Gramm.

Das Objektiv bietet nicht nur einen Zoomring, sondern auch einen Kontrollring, über den verschiedene Parameter (Fokus, Blende, ISO-Empfindlichkeit usw.) gesteuert werden können. Zudem ist das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet.

Preis und Verfügbarkeit

Ab Ende Januar 2026 soll das neue Nikon Z 24-105mm f/4-7.1 im Handel erhältlich sein. Das Objektiv ist nicht nur im Kit mit der Z5 II, sondern auch einzeln erhältlich – die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 599 Euro. Die Gegenlichtblende HB-93B ist als optionales Zubehör erhältlich und kostet rund 40 Euro.

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Pedro

350 Gramm ist spannend, Abbildungsmaßstab 1:2 auch. Aber 7.1 am langen Ende? Meine Wahl wäre weiterhin das 24 – 120 4.0 S, das Ding ist schon ziemlich gut aber mit 630 Gramm halt eher schwer.
Sehr nervig und gar nicht gut/schlau für die Markenbindung: Extra-Körberlgeld für die Streulichtblende, das sollten sich alle Hersteller abgewöhnen – auch bei den billigen Linsen.

PaBo

Das 24- 120/ 4.0 wäre auch meine Empfehlung Stattdessen.

O.G.

Früher gab es die Zooms in Lichtstärke 3,5-4,5.
Warum heute nicht mehr?

Pedro

Meines Wissens hat eine durchgehende Lichtstärke viele Vorteile, u. a. in Sachen Bildqualität. Ob du unten rum 3,5 oder 4,0 hast ist aus meiner Sicht ohnedies ziemlich egal – ab 35 mm brauche ich Lichtstärke zum Freistellen. Was mir fehlt, ist ein Standard-Zoom, das bei 20 mm beginnt – da würde ich vermutlich weniger Lichtstärke akzeptieren.

WRDS

Weil man es heute besser kann. Wir haben nicht mehr 1985. Die f4 Zooms haben solche Zooms abgelöst.

PaBo

Für mich betrachtet sind derart lichtschwache Objektive bestenfalls nützlich um das Gesehene abzuscannen. Für eine ordentliche Bildgestaltung nur eingeschränkt tauglich, auch weil bei Sensoren > 40 Mpx alsbald die Beugung wirksam wird.
Von wegen ” ….Kreativität erweitern”

Pedro

Das sehe ich auch so und für diesen Zweck reicht mir meine Immerdabei-Kamera mit integrierter Telefonfunktion. Trotzdem wird sich das 24-105 ganz gut verkaufen und als Einstiegs-KIT zur Z 5 II ist es vermutlich für viele eine gute/leichte/günstig(erer)e Lösung.

O.G.

Bildgestaltung hat nicht unbedingt was mit Lichtstärke zu tun, es sei denn, man kennt außer Freistellung nichts anderes.

Benjamin

Böse Zungen würden jetzt behaupten, dass derjenige, der sich bei der Bildgestaltung auf Freistellung und geringe Schärfentiefe verlassen muss, nicht gut in Bildkomposition ist. Davon abgesehen gibt es Fotografie-Genres bei denen die Blendenöffnung kaum eine Rolle spielt, z. B. nicht-professionelle Urlaubs-/Reisefotografie. Ich mache hier z. B. Landschaftsfotos oder Fotos meiner Partnerin in dieser Landschaft. Hierbei will ich ja zeigen, wo wir sind und daher eine hohe Schärfentiefe haben. Mir ist hier Kompaktheit und “Unauffälligkeit” – z. B. in einer Großstadt – deutlich wichtiger

Arne

Wer wirklich Freistellen will, muss sowieso zur Festbrennweite greifen. Die eierlegende Wollmilchsau ist auch bei den Objektiven leider noch nicht erfunden worden.
Ich liebe meine kleine Z fc mit dem Kitobjektiv, super klein, super leicht, die ideale Alltagsbegleitung 🙂
Das neue Objektiv wird sicher viele Einsteiger erfreuen, bis sie ihre Möglichkeiten erweitern wollen und schwuppdiwupp objektivsüchtig geworden sind….

Rene Stämpfli

“Wer wirklich Freistellen will, muss sowieso zur Festbrennweite greifen.”
Nein, geht auch problemlos mit Zoom Objektiven.

Arne

das stimmt natürlich, ich hab das Z 70-180, da geht schon einiges, das 70-200 wäre sicher noch ein Eckhaus besser, aber halt auch deutlich teurer 🙁
Ich bin überhaupt kein großer Festbrennweitenverwender, ich liebe die Flexibilität guter Zooms. f 2,8 ist auch für die allermeisten Anwendungen ausreichend.
Und das neue Objektiv sicher als Einsteigerkit sehr gut.

PaBo

Für die Automatikknipser spielt überhaupt wenig die Rolle, Hauptsache, man erkennt noch irgendeine Absicht.
Aber, wenn man auf dem Schirm hat, dass mit ansteigenden ISO-Werten der Dynamikumfang nachlässt, der Mikrokontrast verloren geht, der reproduzierbare Tonwerteumfang nachlässt und, und, …
Worin besteht die Erleichterung, wenn man zusätzliche, lichtstarke Festbrennweiten mitnehmen muss, die Kostenersparnis dabei?

O.G.

Zu viel Fixierung auf Technik, so funktioniert Fotografie nicht. Murks, bleibt Murks, ein gutes Foto wird nach anderen Gesichtspunkten bewertet aber sicher nicht nach Rauschen, Microkontrast, Dynamikumfang oder ISO Werten. Schau Dir mal die Fotos namhafter Fotografen an, nicht die von den Internetselbstdarstellern, da gehts nur um Mainstream.

Thomas Müller

Was machst Du eigentlich hier im Forum, wenn Du die technischen Voraussetzungen für hohe Bildqualität für irrelevant hälst? Was Du behauptest ist übrigens nicht korrekt, beispielsweise Ansel Adams hatte für seine Zeit eine Technik entwickelt, um den Dynamikumfang der damaligen Fotografie zu erweitern bzw optimal zu nutzen und damit Einfluss auf die Bildwirkung zu nehmen. Aber vielleicht bist Du bei Deinem Literaturstudium ja noch nicht bei ihm angekommen 🤣.

PaBo

Lichtschwache Objektive erfordern höhere ISO-Werte, um bei gleichen Belichtungswerten bleiben zu können. Diese haben zur Folge, dass der Dynamikbereich nachlässt, der Mikrokontrast, bzw. die Kantenschärfe Einbußen erfährt; weniger reproduzierbare Tonwerte bleiben, und, und….
Es ist auch ein Unterschied, ob man Motive mit Blende 2.8 statt 8 fotografiert. Hat man drei Lichtwerte mehr zur Verfügung, ist man bei abendlicher Streetfotografie oder Eventfotografie für schnellere Motive besser gerüstet. Zudem kann man bei kl. Blendenwerten den Bildern mehr Tiefe verleihen. Warum soll man das herschenken?

Thomas Müller

Das sind keine bösen Zungen, die soetwas behaupten, das sind Leute, die keine Ahnung von der Materie haben.

O.G.

An der Aussage von Bejamin war jetzt genau was falsch?

Thomas Müller

Freistellung ist eines der Stilmittel der Bildgestaltung und zwar ein wichtiges. Freistellung gehört zur Bildgestaltung dazu.

O.G.

Ein Stilmittel, ja, ist es, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe hier Bücher von Sander, den Bechers, Renger-Patzsch, Riebesehl, Schürmann, Chargesheimer, Baltz, Shore, eine Sammlung an Fotografien aus Hannover von 1900 bis zur Gegenwart und sogar was von Zille (vorrausgesetzt die sind von Ihm) um nur einige zu nennen. Freistellung spielt da, wenn überhaupt, eine homöopathische Rolle und wenn doch, dann bewusst eingesetzt und nicht als grundsätzliches bildgestaltendes Mittel.

Thomas Müller

Du hast Dir offenbar viel angelesen und ein Bedürfnis es wiederzugeben. Kannste machen, aber lege mir keine Dinge in den Mund, die ich nicht gesagt habe.

N1USER

In der langen Geschichte der Fotografie spielte Freistellung in der weit überwiegenden Zeit in der Tat so gut wie keine Rolle. Es ist wohl eher eine Erscheinung des Mainstream dieses Jahrtausends 😉

Thomas Müller

Das ist sicherlich falsch, Freistellung spielt eine Rolle, seitdem man aufgrund der fotografischen Ausrüstung eine solche erreichen konnte. Bereits vor fast 100 Jahren arbeitete man damit:
https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article234082584/Lunch-atop-a-Skyscraper-wird-90-Fake-ist-das-Bild-nicht-Zufall-aber-auch-nicht.html
Aber gut, dass Du trotzdem Dein Lieblingswort “Mainstream” wieder unterbringen konntest 😉.

Benjamin

Deswegen hatte ich auch geschrieben “wer sich darauf verlassen MUSS”, d. h., wer außer freistellen nichts anderes kann. Gerade dann, wenn man viel Schärfentiefe hat, wird der Bildaufbau wichtig, welche Elemente im Bild sein sollen und welche nicht, der genaue Blickwinkel und die Perspektive, also die Komposition.

N1USER

Brennweite, Entfernung, ISO, Blende und Zeit – damit kannst du komponieren. Und da jeder dieser Faktoren durch die eingesetzte Technik begrenzt ist, sind auch deine Möglichkeiten dementsprechend begrenzt. Also auf geht’s – jeder so gut wie er eben kann oder will 😉

Thomas Müller

Keine Ahnung was Du mir sagen willst. Eine maximale Offenblende von 7,1 begrenzt fast alles, Blende, Zeit, ISO, dann kannst Du nur noch mit der Entfernung zum Objekt variieren, wobei den Abstand des Objekts zum Hintergrund kannste fast nie verändern, der ist fast immer vorgegeben. Also limitiert eine Offenblende von f7,1 die Möglichkeiten ungemein, jedenfalls wenn man sich die Möglichkeit der Freistellung offen halten möchte. Für mich kommen solche Objektive, jedenfalls bei diesen Brennweiten, nicht in Frage.

Markus S.

Das Objektiv soll ja auch kein Portrait Freistellwunder sein.

Die Zielgruppe will damit bessere Bilder als mit dem Handy machen, das kann sie allemal. Als Kit zur Z5II doch super und vielseitiger als das 24-70 f4.
Auch für Landschaften ist Freistellung nicht das Merkmal das du haben willst. Da bist du oft auf Blende 8 oder mehr und dann ist dieses Objektiv allemal tauglich.

Man sollte halt den Einsatzzweck mal mit in die Betrachtung nehmen und nicht ständig nörgeln.
Macht ja auch wenig Sinn das 85 1.2 mit auf den Berg zu schleppen um damit Landschaften mit f8 zu fotografieren. Da ist dieses, technisch bessere Objektiv schlechter als das hier vorgestellte.

Rolf Carl

Sehe ich auch so, 24-105 mm sind für viele Anwendungen geeignet, und für den Einstieg braucht es nicht unbedingt Lichtstärke. Bei Landschaft oder wenn man durchgehende Schärfe braucht, ist man bei VF oft bei f8 bis f11, und da macht ein 2.8er Zoom nicht wirklich Sinn, weil das Objektiv bei ca. f5.6 am schärfsten ist. Aus diesem Grund habe ich ein 4/24-105 und kein 2.8er. Für Fortgeschrittene ist natürlich f2.8 oder f4 nützlicher, das es immer wieder Situationen gibt, bei denen es vor allem um Lichtstärke geht, z.B. bei einem Sonnenuntergang Details (Berg in der Ferne) mit 105 mm zu fotografieren, wenn man kein Stativ einsetzen kann.

Rolf Carl

Noch zum Thema Freistellung: Bei manchen Motiven, die gerade am Wegrand sind, muss man nicht unbedingt ein Makro oder sehr lichtstarkes Objektiv dabeihaben, da reicht auch f7.1. Wichtig ist einfach eine möglichst grosse Brennweite und ein kurzer Abstand zum Motiv. Hier ein Beispiel wie das gehen kann:

https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/schnee-und-eis?pgid=kseqcrpd1-955012e0-2724-49b0-99a5-1bab08528921

Aufgenommen mit dem Sigma Art 4/24-105 bei 105 mm und f8. Das wäre also mit dem vorgestellten Zoom auch möglich, man könnte sogar noch etwas abblenden für mehr Schärfe.

Thomas Müller

Rolf, was Du schreibst stimmt natürlich. Was Du aber nicht geschrieben hast, ist das, was ich weiter oben erwähnt habe, nämlich beim Grad der Freistellung den Einfluss des Abstands des Sujets zum Hintergrund. Je grösser die Offenblende je geringer kann dieser Abstand sein, um eine Freistellung zu bewirken. Genau diesen Abstand kannst Du fast nie verändern. Ob der Hintergrund in einem Bokeh verschwindet entscheidet eben auch die Grösse der möglichen Offenblende, nicht nur die Brennweite und nicht nur der Abstand des Sensors zum Sujet.

Rolf Carl

Thomas, ich bin bewusst nur auf den Text von Markus S. eingegangen, was du oben geschrieben hast, ist natürlich auch richtig. Wie gesagt, es kommt auf die Motive an. Ein Anfänger, an den dieses Kit günstig für den Einstieg verkauft werden soll, wird sich vermutlich nicht gleich auf die anspruchsvolle Fotografie mit Schärfe und Unschärfe stürzen. Das bleibt eher uns erfahrenen Fotografen vorbehalten, und deshalb haben wir auch Objektive mit verschiedenen Lichtstärken, die wir je nach Situation einsetzen. Mit meinem Beispiel wollte ich einfach zeigen, dass man auch mit einem lichtschwachen Zoom gut freistellen kann, aber natürlich nicht immer. Wenn ich den ganzen Tag solche Nahaufnahmen mache, habe ich auch ein 2.8er Makro dabei, da hat man dann auch ganz andere Möglichkeiten. Dieses Standardzoom deckt einen guten Brennweitenbereich ab, ist vielseitig einsetzbar und wirklich ideal für den Einstieg. Ich hatte an meiner ersten Kamera (APS-C D7000) das Kit-Objektiv 3.5-5.6/18-105, das war sehr gut und man konnte damit einiges fotografieren. Mit der Zeit merkt man dann, wo die Vorlieben liegen und kauft entsprechend nach. Genau das ist die Idee des vorgestellten Zooms.

Thomas Müller

Lese Dir halt mal bitte den Verlauf der Diskussion mit meinen Beiträgen nochmals durch, dann solltest auch Du merken, dass es nicht ums Nörgeln geht. Was ist daran unverständlich, wenn ich davon schreibe, ob das Objektiv für mich geeignet ist? Was ist daran unverständlich, wenn ich darüber schreibe, ob Freistellung eines der zur Verfügung stehenden Stilmittel ist? Was ist daran unverständlich, wenn ich davon schreibe, dass eine Offenblende von 7,1 schnell zu langen Belichtungszeiten und/oder hohen ISO-Werten führt?

Markus S.

Da ist nichts falsch was du schreibst, nur trifft es für das Objektiv halt nicht zu.
Wenn du Freistellung willst, gibt es andere Optionen mit anderen “Einschränkungen”.

Das Objektiv wird bei den meisten Nutzern wohl tagsüber, zur Mittagszeit im Urlaub genutzt. Da gibts weniger Probleme mit dem Licht und Blende 7.1 ist dann kein Stress.
Die Kundschaft interssiert die mangelnde Freistellung wohl weniger.

Es ist alles eine Sache der Betrachtung, das Objektiv macht das richtig für das es gebaut ist. Es soll günstig, leicht und als Kitobjektiv taugen. Und in diesem Licht solltest du es sehen.

Für höhere Ansprüche gibt es genug Optionen im Nikon Sortiment.

Thomas Müller

Natürlich trifft das alles auf das Objektiv zu was ich schrieb. Im übrigen bin ich über Deine hellseherischen Fähigkeiten über die angeblich hauptsächliche Verwendung des Objektivs baff erstaunt. Mit diesen Fähigkeiten solltest Du Lotto spielen 🤣. Ich kenne jedenfalls niemanden, der sich für ca 600 Euro ein Objektiv vor allem für das Fotografieren in der Mittagszeit im Urlaub kauft. Schon gar nicht jemanden, der sich eine tolle VF-Kamera wie die Z5II zugelegt hat. Das Z 24-200mm/f4,0-6,3 für derzeit ca 680 Euro ist das meiner Ansicht nach deutlich bessere Angebot von Nikon.

Rolf Carl

Noch was, Thomas, eigentlich wollte ich mich nicht in die Unterhaltung oben einmischen, aber du hast natürlich absolut recht: Die Freistellung, also das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, ist selbstverständlich ein Stilmittel und ein sehr wichtiges Element der Bildgestaltung. Ausser in der Landschaftsfotografie, wo fast immer eine durchgehende Schärfe verlangt wird, kommt dieses Element oft zum Tragen, sei es in der Makro-, Tier-, Sport- oder Portraitfotografie. Die Unschärfeebene, also das Bokeh, ist genauso wichtig wie das Motiv selber, es kann dieses unterstützen und die Bildwirkung verstärken, oder aber im schlimmsten Fall das Foto ruinieren. Deshalb sollte die Unschärfeebene aktiv gestaltet werden, um eine optimale Harmonie im Bild zu erreichen, mal völlig aufgelöst oder auch mal leicht strukturiert, je nach Motiv, manchmal funktioniert auch beides. Wer sagt, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe hat nichts mit Bildgestaltung zu tun, hat die Fotografie nicht verstanden.

Benjamin

Dass das Spiel mit Schärfe und Unschärfe nichts mit Bildgestaltung zu tun hat, hat hier auch niemand behauptet. Wenn man genau liest, war meine ursprüngliche Behauptung nur “wer sich darauf verlassen MUSS”, d. h. wer sonst nichts anderes beherrscht.

Rolf Carl

Bei dir hätte man es so verstehen können, und jemand anderer ist darauf angesprungen. Mein Kommentar ging ja nicht an dich persönlich. Aber auch deine Aussage, dass der Bildaufbau gerade dann wichtig wird, wenn man viel Schärfentiefe hat, kann ich nicht nachvollziehen, die Bildgestaltung ist immer wichtig. Die Unschärfeebene sollte genauso komponiert werden wie der scharfe Bildteil, das unterscheidet schlussendlich den Könner vom Anfänger.

Thomas Müller

👍👍

Thomas Müller

Natürlich gibt es Einsatzfälle, bei denen man nicht mit Freistellung arbeitet. Die von Dir genannten Landschaftsaufnahmen gehören aber sicherlich nicht zum bevorzugten Einsatzzweck der 105mm Brennweite. Deshalb geht Dein “Verteidigungargument” dieses Dunkelzooms daneben. Es geht auch nicht ums Nörgeln, es geht darum, dass ich dieses Objektiv FÜR MICH, wie ich bereits schrieb, als völlig ungeeignet betrachte. Was ist daran unverständlich?

Leonhard

Meinereiner versteht Dich da vollkommen, lieber Thomas, wenn mich einer fragen würde, welche Tüte meinereiner mit Sicherheit nicht brauchen kann, dann wäre das RF 24-105mm 4.0-7.1 der ganz klare Gewinner.

Wenn solche Superoptiken als Kit-Objektiv angeboten werden dann denken ja auch einige Leute, man könnte mit so was auch was anfangen, bei uns versehen gerade das RF 24-105 4.0 und dass RF 24-105 2.8 ihren Dienst, wenn es nicht unter 4.0 sein muss kann man auch die 4.0 Alternative sein, spart Gewicht wie Sau, aber ein gescheites Objektiv hat eben eine durchgehende größte Öffnung, ansonsten sollen die doch einen Rechenschieber beilegen, wobei Canon ja nicht mal immer eine Gegenlichtblende beilegt, aber egal.

Woher sollst Du denn auch wissen, was Du brauchst, dies weiß meinereiner viel besser, habe zwar keine Ahnung, was Du hast und was Du machst aber da meinereiner göttlicher ist als der liebe Gott (Gott weiß alles, meinereiner weiß alles besser) weiß ich auch, wieso Du dieses Objektiv brauchen könntest, musst Du halt Deine Fotografie an diese Möhre anpassen, vgl. den Dauerbrenner “Tellerrand”.

Thomas Müller

Danke lieber Leonhard, ich sehe, wir verstehen uns!!

Marcel

Hat Wetterschutz. Somit besser als das Canon. Fragt sich ob man es wirklich braucht bei all den Optionen die es schon gibt aber hey, mehr schadet nie.

Pedro

Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein, Wetterschutz ist nicht für jeden super wichtig (für mich übrigens schon). …außerdem ist das Nikkor im Unterschied zum Canon wohl nicht stabilisiert, also steht’s vermutlich wieder unentschieden. Der Preis wird sich bald angleichen und im KIT mit der Z 5 II wird er ohnedies o.k. sein.

O.G.

Wir sprechen hier von elektronischen Geräten und da sollte ein Mindestmaß an Wetterschutz selbstverständlich sein.
PS: Die Nikon Kleinbild Gehäuse haben alle einen IBIS.

Marcel

Sehe ich auch so. In Zeiten von Wasserdichten Handys sollte ein Basic Wetterschutz mindestens vorhanden sein. Man fotografiert ja draußen und als ich einmal im Urlaub war und trotz schöner Wettervorhersage fast nur Regen war hab ich Wetterschutz als unverzichtbar eingeordnet. Und jeder mit dem ich privat rede stimmt dem zu. Man fotografiert ja überwiegend draußen.

Thomas Nordsee

Für mich bleibt- wie auch für Pedro- das 24-120/4 der Favorit. Ein tolles Teil. Das Gewicht… ja. Ich hätte mir einen Anschluss gewünscht: 120-300/4… falls das technisch umsetzbar ist.

chris XX

Das gabs mal von Sigma für DSLRs. Sogar mit 2,8. Falls du das noch hast, hattest, oder als gebraucht Kauf ins Auge fassen, halt mit Adapter nutzen.
Frohes neues und Grüße
Chris

Thomas Nordsee

💥👋🏻

Arne

das bastel ich mir in etwa mit dem 70-180 2,8 plus 1.4 TC, da komm ich zwar nicht ganz auf die 300, aber als Ergänzung zur Normallinse reicht es vollkommen. Alternativ hab ich von Tamron das 50-400, ist aber am langen Ende bei 6,3…ein natives120-300 f4 wäre schon eine feine Sache 🙂

Thomas Nordsee

Danke für den Hinweis- auch ich habe das Z 70-200/2,8… das ist ein Objektiv mit – wie ich finde- toller Abbildungsleistung. Aber ein riesen Geschütz… der Konverter wäre dann eine kostengünstige Lösung, um bis fast an die 300 ran zu kommen. Und in diesem Fall könnte ich die Einschränkungen eines TC akzeptieren. Die Blende würde passen. Bloß dieses Hammer-Objektiv… deshalb spekuliere ich auf ein 120-300/4.

N1USER

Einen Zoomring sowie einen (Fokus-) Einstellring kann ich wohl erkennen. Einen weiteren Ring vermag ich nicht zu entdecken – so das Artikelbild denn authentisch ist 😉

Benjamin

Es wird viel zu viel über die geringe Lichtstärke gejammert. f/7.1 an Kleinbild entspricht immerhin einer Schärfentiefe von ca. f/4.5 an APS-C/DX – da beschwert sich auch keiner. Hohe ISO-Werte sind heute fast nicht mehr relevant. Ich finde es toll, dass Nikon hier eine leichte und preiswerte Alternative bringt – allerdings nur, wenn die Schärfe passt. Canons vergleichbares RF 24-105 f/4-7.1 IS STM hat leider bei 24 mm so unnutzbar schlechte Bildränder, dass es leider eher ein 28-105mm ist.

joe

Bei Canon sagt man zu solchen Objektiven Dunkelzoom

Matthias R

Das Canon ist allerdings optisch ein sehr gutes Objektiv. Es ist sehr leicht und hat einen guten IS in Verbindung mit den R’s und dessen Stabis kann man sehr lange Belichtungszeiten erreichen. Klein, leicht und Kompakt bringt natürlich auch Nachteile mit sich.

Rolf Carl

Bei der Naheinstellgrenze stimmt etwas nicht. Bei einem 105er Makro 1:1 ist die Naheinstellgrenze bei 29 bis 31 cm. Die 28 cm bei diesem Zoom mit Massstab 1:2 können nicht stimmen.

Markus S.

Das ist bei solchen Zooms oft eher im Weitwinkel, also wird das ggf. bei 24mm oder so sein,d ann kommt das mit dem Masstab schon hin.

Rolf Carl

Nein, es steht klipp und klar 20 cm Naheinstellgrenze bis 50 mm Brennweite und ab 50 mm 28 cm. Wennschon müsste man auch noch schreiben, wie gross die Naheinstellgrenze bei 105 mm ist, die ist beim Massstab 1:2 schätzungsweise etwa 52 cm. So ist die Aussage einfach irreführend, dann würde man sie besser weglassen und nur von Massstab 1:2 schreiben.

Markus S.

Ja, steht sogar auf Nikon USA so. Aber kann ja so nicht sein, da hast du schon recht. Ist wohl was mit den frühen Datenblättern daneben gegangen.

Marc

Ich weiß ja nicht, aber da würde ich doch das Nikkor Z 24-200 mm F4-6.3 VR nehmen. Das hat ähnliche Blendenwerte und noch rund 100mm mehr als Bonus sozusagen. Es sei denn, es geht einem um den Abbildungsmaßstab beim 24-105mm, der liegt bei 1:2, beim 24-200mm ist er 1:3,7 oder so.

J.Friedrich

Ich hoffe das Nikon ist wenigstens hinsichtlich BQ in Ordnung – das Canon-Set-Pendant, welches ich damals beim Kauf der ersten beiden R6-en jeweils dazu nehmen musste, kann ich mit einem Wort beschreiben:

Dunkellinsenmistverdammtesdrecksteil

Ausgepackt, angesehen, 10 Bilder gemacht, wieder in den Setkarton bis zur Verrechnung der R6en mit den R6ii-en – einfach grottig!

austrian

Hmmm, für mich nicht wirklich interessant, das 24-120/f4 ist mein “Universalzoom”, das Gewicht ist nicht das große Thema, bei einer Z8 gilt ohnehin “die Kamera ist nicht zu schwer sondern du zu schwach” 😉

Thomas Nordsee

Ein aktueller Artikel in Nikonrumors vergleicht beide Objektive (24-105, 24-120) wie ich finde sachlich miteinander und kommt zum Fazit, dass die Objektive unterschiedliche Zielgruppen ansteuern – und es wird begründet. Auch die Vergütung wird erwähnt. Ich kann die Inhalte teilen… und bleibe an meinem Backstein Z8 wie du beim 24-120. Das Gewicht „macht den Kohl auch nicht mehr fett…“.

bodo

Ich war ja mal sehr skeptisch zur Z8 wegen des fehlenden mech. Verschlusses. Nach nunmehr etwa 50.000 Aufnahmen mit der Z8 bin ich mehr als zufrieden. Die Kamera hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Eine Verbesserung würde ich mir nur in zwei Punkten bei der Z8 wünschen: pre capture im NEF-Format und gern auch 30 Bilder/Sekunde im NEF bei bester Qualität. Meine Z7 und Z7 II habe ich auch noch. Aber die Z8 ist die Tages-Kamera mit dem 24-120 Z S. In 2026 kommt noch das 24-70 Z S 2,8 II dazu. Hatte es für einige Wochen von NPS bekommen und war begeistert. Dann kommt eine lichtstarke Festbrennweite mit 35mm dafür aus der Fototasche raus. Aber ein 24-105 4-7,1 wird keinesfalls Zugang in meine Fototasche finden. Wenn es wirklich leicht sein soll, nehme ich dann die Z8 und das Kit 24-70 4,0 welches sehr gut abbildet (für ein Kit-Objektiv).

Thomas Nordsee

Das 24-70/4 ist für mich ein „Geheimtipp“ – übersichtlich bezüglich Gewicht und Größe bei wirklich guter Abbildungsqualität… und deinen geplanten Kauf des 24-70 SII finde ich spannend- und auch mutig. Viel Geld… aber du willst es und konntest es erproben… da kann ich nur noch viel Freude wünschen!

austrian

Danke für den Hinweis auf nikonrumors, habe den Artikel soeben gelesen.

Ich denke man wird das neue 24-105 nicht oft an Z8/Z9 sehen, das ist definitiv ein Glas für die “kleineren” VF Kameras.

Leonhard

Meinereiner hofft mal für unsere Nikon-Freunde, dass dieses Objektiv besser ist als das Set-Angebot, welches Canon zu verschiedenen Kameras schon angeboten hat.

Also dieses Ding hat auch seine Vorteile, ist eine genitale Lösung für Tage, an welchen man gar keine Bilder machen möchte, dann bringt es die Leistung, welche andere Objektive auch bringen.

Letztendlich ist dieses Nikkor genau so überflüssig wie dieses Canon, wer sich ein RF 24-105mm 4.0 auf die Knipse machen kann wird sich keine Gedanken für die Anwendungsmöglichkeiten einer solchen Scherbel machen, was das Nikkor ausser leicht und billig gegenüber dem 24-120mm 4.0 für einen Vorteil bringen soll versteht meinereiner auch nicht so wirklich.

Tolle Kamera kaufen, so eine Möhre vorne drauf und über die Bilder fluchen, dann gleich den Kameranachfolger kaufen wenn er kommt, Bilder die selbe Sch….. wie vorher, aber Hauptsache wir können 30 B/S in unterirdischer BQ machen, man gönnt sich ja sonst nichts. Die Frage ob man mit Blende 7.1 Bilder machen kann stellt sich doch gar nicht, die Frage, was für Bilder so ein Objektiv liefert ist eine erheblich wichtigere!

PaBo

Genau, darauf zielte ich ab mit meinen “Ansprüchen”.

bodo

Das Nikon an einem neuen 24-105 oder 24-120 für Z arbeiten würde, war ja bekannt.
Selbst im schlechtesten Albtraum wäre ich jetzt auf nicht auf so etwas gekommen.
Ich hatte da eher mit 24-105 2,8 Z S oder 24-120 2,8 Z S gerechnet.
Könnte Nikon bitte wie Sony und Canon auch erkennen und akzeptieren, die Welt beim Zoom darf gern auch Lichtstark sein. Mein Traum wäre ja ein 24-70 2,0 Z S oder eben ein 24-120 2,8 Z S. Mal sehen ob so etwas noch kommt.
Nikon war früher da schon mal besser unterwegs…

Thomas Müller

Ich kann Dich gut verstehen und sehe das ähnlich. Vielleicht labelt ja Nikon auch das ohnehin schon für den Z-Mount existierende Tamron 35-150mm f/2-2,8 um (einschliesslich eventueller Überarbeitung) und bietet es als Nikkor an? Es wäre ja nicht das erste Tamron, das auch als Nikkor erscheint. Wenn nicht, das Tamron ist sicherlich auch ein Top-Objektiv für den Z-Mount und dürfte Deine Wünsche weitgehend erfüllen.

Bodo

Das Tamron spielt bei Offenblende leider nicht in der Liga der 2,0 Objektive von Canon oder Sony.

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