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Nikon D7200 offiziell präsentiert: Alle Details im Überblick

Nikon hat das neue DX-Flaggschiff D7200 offiziell vorgestellt und damit eine Nachfolgerin für die D7100 präsentiert. Wir werfen einen Blick auf alle wichtigen Details zu der neuen Kamera.

Nikon enthüllt die D7200

Etwas früher als erwartet hat Nikon heute die D7200 vorgestellt. Ursprünglich hatten Gerüchte mal angedeutet, dass die neue DX-Kamera im Februar vorgestellt werden würde – und so falsch waren diese Gerüchte ja letztendlich gar nicht, schließlich hat man den Februar nur um zwei Tage verpasst.

Ein neues DX-Flaggschiff (bzw. APS-C-Flaggschiff, wenn man es nicht ganz so genau nimmt) also, das laut Nikon „neue Maßstäbe“ setzen soll. Na da wollen wir doch gleich mal einen Blick auf die technischen Daten werfen:

Sensor, Autofokus, ISO & Serienbildgeschwindigkeit

Die Nikon D7200 kommt mit einem DX-Sensor und einer Auflösung von 24,2 Megapixeln daher, zudem setzt Nikon auf den Expeed 4 Prozessor. Verbessert hat man in jedem Fall den Autofokus, der mit 51 Messfeldern (15 Kreuzsensoren in der Mitte) arbeitet und eine Empfindlichkeit bis -3 LW zu bieten hat. Im normalen ISO-Bereich sind ISO 100 bis 25.600 möglich und die D7200 schafft in Sachen Serienbildgeschwindigkeit insgesamt 6 Bilder pro Sekunde (im Format 1,3x sind es 7 Bilder pro Sekunde). Die Pufferkapazität reicht für 100 JPEGs oder 27 RAWs mit dieser hohen Serienbildgeschwindigkeit aus. Die Verschlusszeiten reichen von 1/8.000 bis 30 Sekunden.

Sucher, Display & Bauweise

Nikon preist den Sucher als einen besonders hellen an, die Bildfeldabdeckung liegt bei 100 Prozent. Zudem steht natürlich auch ein Monitor zur Verfügung, dieser ist mit 3,2 Zoll relativ groß, die Auflösung liegt bei 1,229 Millionen Bildpunkten. Dank einer Antireflexbeschichtung soll man das Display auch im Freien gut ablesen können, klappen oder kippen kann man es allerdings nicht – an dieser Stelle war Nikon eine robuste Bauweise wohl wichtiger. Und robust scheint die D7200 zu sein, denn sie gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet.

Nikon D7200 Rückseite

Videos & WiFi

Auch Videos können mit Nikons neuem Flaggschiff natürlich aufgenommen werden, in Full HD mit bis zu 30 fps nämlich. Auf 4K verzichtet Nikon an dieser Stelle, auch 60 fps stehen im Full HD Modus nicht zur Verfügung. Neu ist, dass Nikon bei der D7200 nun sowohl WiFi als auch NFC anbietet. Damit können die Bilder auf Smartphone, Tablet oder Computer übertragen werden, nachdem sie auf eine der zwei zur Verfügung stehenden Speicherkartenplätze geschrieben wurden.

Gewicht, Preis & Erscheinungsdatum

Insgesamt soll die Nikon D7200 wohl 675 Gramm (ohne Akku oder Speicherkarten, da kommen dann nochmal etwa 100 Gramm dazu) auf die Waage bringen, die konkreten Abmessungen sind 106,5 x 135,5 x 76mm. Nun ist natürlich noch der Preis interessant – und dieser soll bei 1.179 Euro für das Gehäuse liegen. Mit Nikkor 18-105mm Objektiv werden es 1.399 Euro sein, mit Nikkor 18-140mm 1.499 Euro. Erhältlich sein soll die Kamera ab Mitte März 2015 – also schon recht bald. Zusätzlich wurde auch ein neues Funkmikrofon vorgestellt, das ME-W1, es kann per WLAN mit der Kamera verbunden werden und soll 279 Euro kosten.

Auf einen persönlichen Eindruck habe ich in diesem Artikel noch ganz bewusst verzichtet, der wird dann in den folgenden Artikeln zur D7200 etwas mehr zum Vorschein kommen.

Wie ordnet ihr die Nikon D7200 ein?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

4 Kommentare

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  • Wie bei der 5300 wird einem, mit der 7200, eine modellgepflegte Kamera als neus Modell verkauft. Etwas größerer Speicher und Funk sind keine neue Kamera. Oder gibt´s einen neuen Wandler?

  • Naja, schon ein bisschen schwach. Noch nicht mal der Touchscreen der D5300 ist mit drin. Und auch sonst nur das was man mindestens erwartet hätte.

  • Schrott hätte man sich auch sparen können.
    Canon lacht sich ins Fäustchen, haben sie doch im Portfolio was die Nikonianer gerne hätten, eine echte Profi APS-C Kamera 7d mark II.
    Nikon verscherzt sich viele Kunden neue und alte

    Ich bleibe bei meiner Nikon d 7000 und hoffe weiter auf eine Profi DX ala d9300.