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Nikon: Erscheinungsdatum der Vollformat-DSLM durchgesickert

Das offizielle Erscheinungsdatum der Nikon Vollformat-DSLM scheint festzustehen. Bereits im August 2018 soll die neue Kamera vorgestellt werden!

Nikon Vollformat-DSLM: Präsentation im August

Dass die Präsentation der spiegellosen Vollformatkamera aus dem Hause Nikon irgendwann in den nächsten Wochen erfolgen würde, davon konnte man bereits ausgehen. Schließlich hat Nikon bereits eine offizielle Pressemitteilung zur neuen Kamera sowie ein erstes Video veröffentlicht. Des Weiteren wurden auch noch einige Bilder der kommenden Vollformat-DSLM geleakt.

All diese Dinge hatten bereits darauf hingedeutet, dass die Präsentation der neuen Kamera höchstwahrscheinlich vor der photokina 2018 erfolgen wird (diese findet Ende September in Köln statt). Und nun wird diese Vermutung erneut bestätigt, denn verschiedene Quellen – unter anderem Nikkei – sprechen davon, dass die spiegellose Vollformatkamera am 23. August 2018 offiziell vorgestellt werden soll.

Der 23. August war schon in den letzten Wochen in der Gerüchteküche irgendwie mit der kommenden DSLM in Verbindung gebracht worden, man kann also derzeit definitiv davon ausgehen, dass an diesem Tag die endgültige Präsentation der neuen Kamera erfolgen wird.

Ein spannender Monat liegt vor uns

Knapp einen Monat müssen wir uns also noch gedulden, wobei man sich ziemlich sicher sein darf, dass in diesem Monat nach und nach neue Informationen durchsickern werden. Das war damals bei der Nikon D850, die ja ebenfalls zuerst mit einem Teaser-Video angekündigt wurde, ganz ähnlich.

Fassen wir abschließend nochmal zusammen, was man bisher über Nikons Vollformat-DSLM weiß. Die meisten Informationen wurden noch nicht bestätigt:

  • Vollformatsensor (offiziell bestätigt), vermutlich mit ca. 24 Megapixeln
  • Neues Bajonett und Adapter für alte Objektive (offiziell bestätigt)
  • Gehäuse vermutlich etwas größer als das der A7, großer Griff
  • 5-Achsen-Bildstabilisator
  • Serienbildgeschwindigkeit von 9 fps
  • Autofokus mit 430 bis 450 Messfeldern
  • Flexibles Display
  • 8K Time-Lapse-Videos
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

50 Kommentare

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    • @Florian

      Wenn Du kein grundsätzlicher Ablehner von Adaptern bist, darfst Du sicher auf Metabones oder andere Hersteller guter Adapter rechnen. Die werden sicherlich ein Interesse an Kunden mit Canon-Objektiven und Lust auf Nikon haben.

  • Ich bin vor Jahren auf den DSLM-Parallelzug von Fuji aufgestiegen (X-E1, X-T1, X-T2) samt Objektivpark umgestiegen.
    Bis auf die häufigen Firmwareupdates (eigentlich positiv!) und der Folge, dass ich Stand heute keine zusammenhängende Bedienungsanleitung meiner Fuji-Kameras habe.

    Was macht der Benutzer, der sich heute eine aktuelle X-T2 kauft?

    DSLR und DSLM haben beide ihre Existenzberechtigung – die DSLR im Studio, die DSLM in der available light-Fotografie. Eine Hybridkamera wird’s wohl nicht geben…

    Der DSLM-NIKON-Objektivadapter wird das entscheidende Glied in der Kette zu einer Kaufentscheidung für die neuen spiegellosen Nikons sein. Oder mit anderen Worten, Mr. Nikon: Wenn der Adapter so problemlos wie an der 1er-Serie (mittlerweile eingestellt) funktioniert, werde ich auch wieder NIKON-Kameras kaufen (Im Schrank die D800, die D750 und die D7100).

    An dieser Stelle erspare ich es mir, die zugehörigen Spitzenobjektive (auch von Fremdherstellern) aufzuzählen.

    Nikon hat hoffentlich begriffen, dass es „um die Wurst geht“.

    In den USA und in China konnte SONY das Rennen schon für sich entscheiden.
    Hoffen wir mal, dass NIKON „den Arsch wieder hochkriegt“.

    • Guter Kommentar. Ich sehe das ähnlich, abgesehen davon, dass ich bislang nicht „das Lager“ gewechselt habe und eher von den „Panikverkäufen“ derjenigen profitiert habe, die ihre Nikkore und andere Spitzenobjektive verhökert haben, um ins Sony-Lager zu wechseln. Ich hege NULL Zweifel daran, dass aktuelle spiegellose DSLM von Sony, Fuji… top Kameras sind. Ich habe allerdings stets darauf vertraut, dass Nikon nicht das quasi zweite Nokia werden wird, und eine konkurrenzfähige DSLM präsentieren wird, an der per Adapter die alten (Spitzen-)Objektive per Adapter weiter verwendet werden können. Und so habe ich an meinen D4, D4s und D750 festgehalten und werde mir nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die neue Nikon nebst Adapter wohl zulegen. Sofern nicht nach der Präsentation nicht doch noch zwingende Gründe dagegen sprechen. Die Spannung und Vorfreude wächst. Zumindest bei mir.

  • Adapter und nochmal Adapter. Warum sollte ein Adapter nicht bestens funktionieren. Nikon kennt doch das Datenprotokoll der eigenen Objektive bestens, also wird der Adapter an den F-Nikkoren bestens funktionieren. Etwas anderes ist nicht denkbar. Anders wärs bei Adaptierung auf Canon Glas, das Protokoll würde Canon nicht rausrücken. Und….es könnte ja zur Perfektionierung jedes moderne F-Nikkor eine Aktualisierung der Firmware kommen, damit diese sauber an der DSLM laufen. Also keine Angst vorm Adaptieren, Gläser behalten und wenn was nicht richtig läuft, viele Briefe an Nikon. Der Kunde hat mit seinem Kaufverhalten die Marktmacht. Und das wissen die auch.

    • Adapter sind immer Murks! Außerdem können Z-Objektive nicht an F-Bajonette adaptiert werden. Mit Adapter ist es einfach kein Rundes System. Zudem sind die Objektive spiegelloser Kameras in der Regel größer als ihre SLR Pedants.

      • Daniel, zur meiner DSLR Zeit hatte ich Pentax erst garnicht auf den Zettel erst später schielte ich neidvoll auf deren APS Objektive….aber wie Du mit Sicherheit weißt gibt es heute immer nochLeute die mit vollen Stolz ihre KB Linsen an einer APS Kamera mit rum schleppen 😉

      • mirko, ich habe auch keine ahnung warum man sich das antut. dann eher wie es pentax macht. da kann man die halbformatobjektive auf kleinbild setzen. die k1 erkennt es und stellt sich darauf ein. das ist doch eine feine sache. zweckbestimmte objektive einpacken, die kompaktheit der aps-objektive nutzen und trotzdem die vorteile des kleinbild einsätzen können. ich kann einfach nicht verstehen, daß pentax nicht erfolgreicher ist.

      • @Mikro
        – gibt es heute immer nochLeute die mit vollen Stolz ihre KB Linsen an einer APS Kamera mit rum schleppen…

        Klar, das macht ja auch Sinn, denn:
        mit FX Objektiven an DX nutze ich nur den mittleren, besten Bereich der Linsen und habe somit Schärfe bis zum Rand und keine Vignettierung. Die Verzeichnung ist in der Mitte auch am geringsten.
        Die Qualität der FX Linsen ist (- zumindest bei Nikon) häufig besser als die der DX Objektive. Dafür sind sie halt größer, schwerer und teurer, aber den Nachteil nehme ich gerne in Kauf.

        @Daniel
        das man APS-C Linsen an Vollformat adaptieren kann ist aber nichts Besonderes, meine D750 erkennt die auch und nutzt dann eben nur noch diesen Bereich vom Sensor. Es bleiben von den 24 MP dann allerdings nur noch 10 MP übrig. Den Vorteil davon kann ich nicht erkennen, außer vielleicht im Telebereich durch den Cropfaktor noch mehr Tele zu haben.

      • Servus Mimas,
        also dieser Mythos hält sich aber hartnäckig…würde also bedeuten (sinnbildlich)
        Fotografen mit MF Kameras, benutzt Großformat Objektive
        Fotografen mit KB Kameras, benutzt MF Objektive
        Fotografen mit APS Kameras, benutzt KB Objektive
        usw….
        https://www.heise.de/foto/artikel/Vollformat-Optiken-gegen-APS-C-Objektive-2183385.html

        Mimas, eigentlich ging es mir mehr um das Thema „Größe und Gewicht“ welches hier auf der Seite immer wieder und wieder angesprochen wird und da ist der Pentax Anwender klar im Vorteil, denn er kann wählen ob er sich das 50-135 f2.8 zulegt oder eben das 70-200 f2.8 oder gar Beide….bei CaNikon wird mir diese Entscheidung schon vorweggenommen da es keine Alternative gibt 😉 Und jetzt bitte nicht mit Sigma,Tamron und Co anfangen….

      • Mirko, Dein Link bestätigt allerdings eher Mimas als Dich. Hast Du den Artikel auch tatsächlich durchgelesen? 😉

      • Guten Abend Thomas,
        natürlich habe ich ihn gelesen, und nach dieser Aussage erfolgt die Erklärung
        „Dabei hält sich besonders hartnäckig die Legende, dass auch an einer APS-C-Kamera nichts über Vollformat-Objektive hinausgeht. Die Argumente sind augenscheinlich nachvollziehbar.“

        aber….lese nochmals nach, denn es folgt zum Beispiel

        „Der APS-C-Sensor ist zwar deutlich kleiner als der Vollformatsensor, allerdings wiederum auch nicht so klein, dass alle unerwünschten Effekte verschwinden. Verzeichnung, chromatische Aberrationen und Randabschattung treten nicht plötzlich auf, sondern können im kompletten Bildkreis vorkommen.“

      • Hallo Mirko!

        eben „….. KÖNNEN im kompletten Bildkreis vorkommen“. Es wird also in dem Artikel lediglich davon gesprochen, dass diese die BQ einschränkenden Eigenschaften nicht auch im zentralen Bildkreis ausgeschlossen sind. Klar, wenn das Objektiv bereits im zentralen Bildkreis Schwächen hat, dann sieht man das auch bei APS-C. Mimas sprach aber von optischen Schwächen, die typischweise vor allem im Randbereich auftreten und genau die sieht man nicht, wenn man nicht den vollen Bildkreis des Objektivs verwendet. Dem widerspricht der verlinkte Artikel nicht. Die Überlegung von Mimas halte ich grundsätzlich für richtig, auch wenn hierdurch nicht ausgeschlossen ist, dass man trotzdem keine optimale BQ erhält, beispielsweise weil das Objektiv bereits im zentralen Bildkreis Schwächen hat.

      • …wobei ich nicht behaupten möchte, dass FX Objektive an DX grundsätzlich besser sind. Z.B. nutze ich an APS-C und VF das 105er Makro von Nikon, besitze aber auch das 85er DX Makro. An der APS-C Kamera sind beide Objektive superscharf und der Fokus passt auch bei beiden. Allerdings muss ich die DX Kamera mit dem 105er grundsätzlich um -0,7LW korrigieren, sonst sind die Bilder nachher überbelichtet.
        Mit dem 14-24 f2,8 und dem 50mm f1,4 von Nikon habe ich an der APS-C Kamera auch eher schlechte Erfahrungen gemacht, da der Fokus nur bei gefühlt jedem fünften Bild sitzt. An der D750 habe ich mit keinem meiner Objektive Probleme und an der D5300 machen die DX Objektive wiederum keine Probleme. Die FX Optiken, besonders die teureren, sind an meiner DX komischerweise eher grenzwertig.
        Andersrum nutze ich im Telebereich an der DX gerne das AF-S 70-300mm 1:4,5-5,6G IF-ED und bekomme damit absolut geniale Fotos. An der D750 ist dieses Objektiv bei weitem nicht so scharf, besonders an den Bildrändern. Ich denke, man muss es einfach ausprobieren, welche Objektive gut mit dem Body harmonieren.

      • Guten Morgen Thomas und Mimas,
        also wenn man eine Gurke als Objektiv besitzt wird dieses auch an einer APS Kamera nicht zu einer Granate.
        Nehmen wir mal als Beispiel das von Mimas aufgeführte 14-24, angenommen dieses Objektiv weist Schwächen an den Rändern bei 14 mm und Offenblende auf und verwende dieses nun an einer ASP Kamera. Was passiert? Du hast recht, die Fehler sind nicht mehr da, inklusive aller Bildinformation, ich meine der ganze „Weitwinkeleffekt“ geht flöten. Von daher macht es für mich keinen Sinn KB gerechnete an APS zu verwenden, mal abgesehen von Teleobjektiven.

      • Hallo Mikro,

        besser als ein 18-55mm am kurzen Ende ist das 14-24mm an der APS-C allemal. Gebe Dir aber in diesem Fall absolut recht, viel Sinn macht so ein Teil am kleinen Sensor nicht unbedingt.

      • Hallo Mirko,

        im anderen Thread warst Du doch in der Diskusion mit Roland (zurecht!) sehr darauf bedacht, Gleiches mit Gleichem zu vergleichen. Wenn Du also ein KB 14-24mm mit einem für APS-C berechneten Objektiv vergleichen willst, dann musst Du für den Vergleich natürlich auch ein 14-24mm APS-C verwenden. Wenn Du dem KB-Objektiv vorwirfst, dass ein anderer Brennweiteneffekt eintritt, dann musst Du zum Vergleich natürlich auch ein APS-C-Objektiv mit der gleichen Brennweite verwenden. Und siehe da, Du hast den gleichen Bildeffekt, aber beim KB-Objektiv mit möglicherweise Vermeidung von Objektivschwächen im Randbereich. Selbstverständlich ist jedem klar, dass der Crop-Faktor einen anderen Bildeindruck entstehen lässt, aber der tritt eben auch bei APS-C Objektiven der gleichen Brennweite ein. Da man üblicherweise ja mehr als ein Objektiv besitzt, ist man in der Lage auch bei KB-Objektiven an APS-C das Objektiv, mit der gewünschten effektiven Brennweite auszwählen.

        Wer wie ich APS-C und VF-Bodys mit dem gleichen Bajonett besitzt, für den (zumindest für mich) ergibt die Verwendung der gleichen VF-Objektive an den unterschiedlichen Bodys durchaus Sinn. Für den Ultraweitwinkelbereich für die APSC-Bodies habe ich ein EF-S Zoom und alles andere decke ich für alle Canon-Bodies mit KB-Objektiven ab.

      • Thomas,
        da hast Du recht mit dem „vergleichen“ aber es ist ja fast unmöglich. So gibt es zwar ein 35mm f1.4 für FX aber eben nicht für DX und so bin ich ja gezwungen als „DX Besitzer“ mir das „FX Objektiv“ zu kaufen. (Sigma/ Tamron mal außen vorgelassen)
        Nun könnte ich das Fujion 35mm f 1.4 mit einbeziehen, es ist „kleiner & leichter“ aber ob sich das KB gerechnete Objektiv nun an der Fuji „besser“ machen würde kann ich Dir nicht sagen und ob es mir den Aufpreis von ca. 600 € Wert wäre 🤔🤔🤔
        Ich hoffe Du verstehst was ich meine….

      • Mirko,

        um ein 35er 1.4 auf VF auf APS-C zu erreichen, musst du einfach ein 24er 1.4 nehmen, davon gibt es jede Menge.

      • Hallo Thomas,

        ich mache es genau so wie du, die VF-Objektive benütze ich an VF und APS-C und für den Weitwinkel auf letzterem habe ich das Sigma 10-20 mm. Klappt wunderbar, denn wie schon oben beschrieben hat man auf APS-C mit VF-Linsen das Filetstück. Andere Fehler wie Fehlfokussieren oder anderes wie oben angemerkt habe ich bei meinen Objektiven bisher nicht festgestellt. Die Objektive funktionieren auf beiden Sensoren ausgezeichnet, auch die Sigmas.

      • Guten Abend Rolf,
        diesmal geht es ja nicht um die äquivalente Brennweite, sonder ist ein KB gerechnetes Objektiv sinnvoller an einer APS Kamera einzusetzen wie ein gleichwertiges APS Objektiv. Für mich heißt das, sagen wir 50 mm KB vs. 50 mm APS gerechnet am besten noch mit gleicher Blende….( falls ich einen Denkfehler habe sagt mir Bescheid) Also in meinen Augen macht es wenig Sinn nun das DX 17-55 mit dem FX 24- 70 an einer D500 zu vergleichen 🤔
        Und ja, auch ich fotografierte mal mit Nikon und wollte mir eigentlich das 17-55 zulegen aber Dank „Fachberatung“ bin ich beim 24-70 gelandet. Argumente des Verkäufers waren, „wenn Sie mal auf KB aufrüsten, können Sie mit dem 17-55 nichts mehr anfangen“ hatte Er ja Recht, nur bin ich bis heute nicht beim KB angekommen. Das andere Argument welches Er hervorbrachte war, „ nach dem 17-55 kommt eine Lücke und dann erst das 70-200“ damit hat er leider bis heute Recht behalten. Die einzige APS Linse die ich zum Schluss besaß war das Sigma 10-20.
        In meinen Augen ist der Mythos ein willkommenes Geschenk für CaNikon, kleiner Sensor dennoch „große“ Objektive und die Kasse klingelt, man redet hier immer über die Kompaktheit von mFT aber akzeptiert das „Eingemachte“ von CaNikon.
        Hier mal ein Beispiel, gleiche Brennweite und gleiche Brennweite….ich glaube, nicht jeder Nikon DX Anwender wünscht sich so einen „Klotz“ besonders nicht diejenigen die mit etwas „kleineren“ DX Modellen unterwegs sind
        https://www.dpreview.com/products/compare/side-by-side?products=nikon_35_1p4g_afs&products=fujifilm_xf_35mm&sortDir=ascending

      • Guten Abend Mirko,

        ja, jetzt verstehe ich das Problem. Wobei, dich betrifft es ja eigentlich nicht, da es bei Fuji nur APS-C und Mittelformat gibt, du hast also gar keine Wahl.

        Um bei Nikon zu bleiben, dein Verkäufer hatte recht. Nur wenn du absolut sicher bist, dass VF kein Thema für dich ist, solltest du DX-Objektive kaufen (siehe auch mein Kommentar bei: “ Die 5 Nikon Objektive, die du als Erstes kaufen solltest.“). Meine Nikkor DX-Objektive habe ich vollständig entsorgt; 18-105, 40 Makro, 55-300. Wenn man eine Vollformat zusammen mit einer APS-C Kamera betreibt, macht das einfach keinen Sinn. Das einzige DX Objektiv, das ich behalten habe, ist das 10-20 mm von Sigma. Die Zooms 24-105, 100-400 und 200-500 betreibe ich an beiden Systemen, ebenso die Festbrennweiten 1.4/35, 2.8/50, 2.8/70, 2.8/105 und 2.8/150. Behalten für DX habe ich auch noch das grandiose Sigma A 18-35/1.8, da kommt kein anderes Zoom ran.

        Das 17-55 mit dem 24-70 an einer D500 zu vergleichen, macht wirklich wenig Sinn, denn das sind komplett verschiedene Brennweiten. Durchaus Sinn macht es aber, das 24-70 mit einem 10-20 an DX zu kombinieren, und darum geht es doch.

        Es macht aber durchaus Sinn, VF-Objektive an DX Kameras zu verwenden, denn die Leistung ist dann tatsächlich besser. Die Objektivfehler nehmen gegen den Bildrand in der Regel zu, und werden durch den Crop-Faktor eliminiert, wenn auch manchmal nur teilweise, wie oben beschrieben wurde. Interessant sind die Tests bei der Zeitschrift „Fototest“, da werden die Punkte immer für VF und APS-C vergeben, und bei letzterem sind sie immer höher, heisst bessere BQ und weniger Fehler.

        Die Lücke von 55 bis 70 mm lässt sich übrigens problemlos überbrücken mittels Fusszoom, da braucht man wirklich kein zusätzliches Objektiv.

        Aber in einem Punkt hast du sicher recht, denn das stört mich extrem bei Nikon; mit den Gurkenobjektiven im DX-Format zwingen sie einen praktisch VF-Objektive auf, wenn man beste Bildqualität will, aber glücklicherweise springt da Sigma in die Bresche mit hervorragenden und bezahlbaren Objektiven.

      • Rolf,
        ich weiß Du fotografierst mit beiden Formaten aber mal angenommen Du fotografierst nur im „DX“ Format und das Fuji 35/1.4 wäre eine Nikkor DX Linse….
        a) wären die Unterschiede wirklich gravierend zur selbigen FX Linse??? ( ich glaube nicht)
        b) wenn ja, rechtfertigt sich da der Mehrpreis von 600-700 € ???
        Rolf, ehrlich gesagt ich weiß es nicht und es würde mich wirklich interessieren ob es da Unterschiede gibt….
        Die Freunde von Pentax hatten natürlich Glück das man erst „spät“ ins digitale Kleinbildformat eingestiegen ist und somit das Angebot für APS Objektive vielseitig ist….meine Empfehlung DSLR und „Halbformat“ wäre heute Pentax

        Mit Sigma hast Du natürlich Recht, ich hatte sie ja nicht grundlos ausgeklammert 😉…gäbe es Sigma nicht, hätte man wirklich fast nur „Gurkenobjektive“ im DX Format zur Auswahl

      • Mirko,

        ich denke nicht, dass der Unterschied gross wäre. Den einzigen praktischen Festbrennweitenvergleich habe mit dem DX Makro 2.8/40 gegenüber den beiden Sigma VF Objetiven 2.8/50 Makro und 1.4/35 Art. Ich würde sagen, an einer DX Kamera sind die drei so ziemlich auf Augenhöhe, das Art Objektiv hat vielleicht noch einen Tick mehr Klasse, aber das sehe eventuell nur ich so.

        Wenn man nur auf DX fotografiert, macht es natürlich nur Sinn auf VF Objektive auszuweichen, wenn es keine guten Alternativen gibt. Einfach ohne Mehrwert mehr zu bezahlen und mehr Gewicht zu schleppen, kann ja auch nicht die optimale Lösung sein.

      • Ich fotografiere mit drei Vollformat(D750, D4 & D4s)und ab und an noch mit einer Crop-Nikon. (D7100)Neben einigen Zooms und FB anderer Hersteller(von Zeiss bis Lensbaby..)mit den Nikkor-Festbrennweiten 28mm f2,8, 35mm f2, 50mm f1,4 & 85mm f1,8. Diese Gläser sind für DX und FX – wie viele andere Nikkor-Festbrennweiten auch – verwendbar und bilden sowohl an FX als auch an DX ganz hervorragend ab. Was die neue spiegellose Nikon und den Adapter betrifft: mein Credo ist es abzuwarten und selbst auszuprobieren und zu testen, bevor ich über ungelegte Eier urteile. Gewicht? Zirka 50 Gramm mehr erachte ich als vernachlässigbar. Wer mit einer Nikon D4s mit Nikkor 80-200mm f2,8 als Sportfotograf am Ring einen 12-Runden-Kampf dokumentiert, für den ist „Gewicht“ sowieso eher Makulatur. Ein filigraner Body mag Vorteile haben. Er kann aber auch dadurch, dass die Balance nicht stimmt, bei längerer konzentrierter Nutzung derart unaustariert wirken, dass er anstrengender als eine schwere, aber perfekt ausbalancierte Body-/Objektiv-Einheit wirkt.

      • Mimas,

        ich habe das AF-S 70-300 VR sowohl an meinen DX sowie meiner VF Kamera verwendet. Nachdem ich es bei Nikon habe nachjustieren lassen, war es zufriedenstellend, mehr nicht. Da es bei bewegten Motiven schnell mal überfordert ist. Für Landschaftsaufnahmen reicht es. Tja, und dann letzten Herbst; Cevennen, Gänsegeier in Hülle und Fülle, und was macht das schöne 70-300? Es fällt aus mit AF-Motorschaden (natürlich keine Garantie mehr bei Nikon nach 3 Jahren, bei Tamron 10 Jahre Garantie, bei Sigma 99 Jahre).
        Das 200-500 f5.6 VR ist dagegen hervorragend, das beste Telezoom, das ich je hatte.

      • Hallo Rolf Carl,

        das 200-500mm von Nikon besitze ich auch seit ca. einem Jahr, habe damit bisher aber leider nur wenige Bilder gemacht. An der D750 hatte ich es bislang noch gar nicht 🙁
        Nutze Telebrennweiten eher selten.
        Von der Qualität des 200-500mm bin ich auch absolut angetan und die Bildqualität ist (an der D5300) auch tatsächlich etwas besser als die des 70-300mm, allerdings muss ich dann schon ziemlich genau hinsehen.
        Das 70-300mm besitze ich seit Anfang 2014 und nutze es deutlich häufiger. Es ist eben viel handlicher als das 200-500 und somit universeller. Die Resultate mit dem 70-300 an der APS-C Kamera sind in meinen Augen allerdings deutlich mehr als nur zufriedenstellend und wenn ich den Preis dafür noch berücksichtige (405€ im Frühjahr 2014) ist diese Linse in meinen Augen absolut genial.
        Ein defekter AF Motor ist natürlich verdammt ärgerlich.

  • Mit den Systemen…

    ist das so eine Sache. Da spielen die persönlichen Befindlichkeiten wie Bedarf und Geld bei den meisten Anwendern die entscheidende Rolle und natürlich der Umstand das jeder für seine Kohle das Beste möchte.

    Von der technischen Seite gesehen ist es Mittel- und Vollformat, egal ob mit oder ohne Spiegel die die beste Qualität bieten. Bei allen kleineren Sensoren ist so viel „heißer Dampf“ in den Foren das es den meisten zukünftigen Käufern die klare, pragmatische Sicht vernebelt.

    Die wenigsten Käufer erstellen für sich selbst ein „Anforderungsprofil“ was das neue Gerät können muss, beziehungsweise was mir besonders wichtig ist. Da sind anscheinend billiger-de und die Werbung wichtiger. Im schlimmsten Fall bleibt der einzige Fotoapparat das Smartphone in der Hosentasche.

    Ich habe mir sauber „entwickelte“ RAW Bilder von MfT und APSC genauer angesehen und in den meisten Fällen konnte ich kaum Unterschiede feststellen. Wenn es kleiner und „moderner“ sein soll sind mir Panasonic und Olympus besonders aufgefallen. Bei genauerer Betrachtung des APSC Marktes ist mir Fuji mit seinem XT-System positiv aufgefallen. Ein kleines, leichtes System mit Festbrennweiten und spitzen Zoom Objektiven. Die Preise liegen im Rahmen und die die Bildqualität kratzt am Vollformat.

    Denke ich jetzt an die neuen Spiegellosen „Vollformatler“ von Canikon sehe ich nur noch jede Menge Adapter. Nämlich an jeder Brennweite die der Hersteller für das neue System noch nicht liefern kann einen, weil sonst muss man bei jedem Objektivwechsel mit dem Adapter „frimeln“!!! Das selbe Spiel beim Rückwechseln auf ein neues Objektiv. Nein Danke, das nervt !!!!

    • Hm.Ja. Vielleicht nervt das wirklich. In meiner(!) Vorstellung hat die neue Spiegellose mit Adapter durchaus Platz. Das liegt daran, dass ich halt erwarte, dass ich an diese Kamera halt an das (neue) Bajonett den Adapter flansche und meine doch reichlich vorhandenen guten Linsen nutzen werde. Sollte ich mir Objektive mit dem neuen Anschluss zulegen, dann muss der Adapter halt mal ab. Dauert doch nur wenige Sekunden. Ich gehöre jetzt nicht zu den Fotografen, die das Objektiv so schnell wie ein leer geschossenes Sturmgewehrmagazin im Kampfeinsatz wechseln müssen…;-)

      • Hallo Thomas

        natürlich hoffe auch ich, der meistens mit teuren Festbrennweiten arbeitet, das der Funktionsumfang der „alten Objektive“ durch den Adapter nicht eingeschränkt wird und das der neue Sensor mit den 6 Festbrennweiten harmoniert. Sollte dem nicht so sein bin ich echt sauer!

      • Nachgereicht..

        Sollte es auch nur ein Problem mit dem neuen Spiegellosen System geben werde ich zu neuen Fuji XT-3 wechseln, weil dort ist die Bedienung wie bei meiner GFX und das System ist viel kleiner und leichter.

      • Alfred,

        ich sehe nicht ein, was du mit der Fuji X-T3 falsch machen kannst. Auch ich bin zu 99 % sicher, dass ich zu Fuji APS-C als Zweitsystem wechsle, allerdings nehme ich die ebenfalls hervorragenden leichteren Zooms 18-55 2.8-4 und 55-200 3.5-4.8.

    • Sagen wir mal so: ich kann mir kaum vorstellen, dass Nikon nicht realisiert haben wird, dass es unter Umständen den KnockOut bedeuten könnte, wenn dieses neue System floppen sollte. Damit einhergehend MUSS auch der dazugehörige Adapter von einer mechanischen Güte sein, die die anspruchsvolle Kundschaft, die ganz sicher schon über ältere gute (KB-)Objektive verfügt, zufrieden stellen wird. Dass immer alles passieren und (negativ) verlaufen kann, ist mir durchaus bewusst. Aber ich kann es mir beim besten Willen – siehe Eingangs – einfach nicht vorstellen……

      • Auch das sehe ich leidenschaftsloser. Ich habe gute Kameras und irgendwas zwischen 20 und 30 Objektiven. Eine spiegellose KB-Nikon wäre nett. Die hätte ich gerne. Aus Neugierde. Aus Haben-wollen-Gründen. Vielleicht auch aus Gründen, die sich mir noch nicht erschließen oder erschlossen haben. Aber in der Praxis(!) gibt es für mich nicht einen einzigen zwingenden Grund, überhaupt ins spiegellose Lager wechseln zu müssen. MP? Waren noch die ein Grund. Meine D4s macht mit ihren mickrigen 16Kommairgendwas MP immer noch hervorragende Bilder für alle Gelegenheiten. AF? Vielleicht. Sensor? Hm. Weiß nicht. Gewicht? Eher kein Kriterium. Ich mag meine fetten Bodies…;-) Akku? Ganz sicher nicht. Serienbildgeschwindigkeit? Nein. Auch da reichen mir die 11/S. Schneller bedeutet auch mehr Bilder auswerten/sichten/..Speicherkarte vollgemüllt(von der Geschwindigkeit, die die Speicherkarte benötigt, fange ich gar nicht an..ich nutze XQD-Karten…die sind allein schon ein finanzieller Overkill…..) Sucher? Weiß nicht. Ich arbeite zu 90% durch den hervorragenden optischen Sucher der D4s. Einsteiger oder Wechsler ins KB sehen das unter Umständen (oder vielleicht sogar sicher…) anders.

      • Beruflich oder wenn ich mir ein lohnendes Motiv in den Bergen schon mehrfach angesehen habe schleppe ich die Mittelformat mit anständigem Stativ ins Gelände, was muss das muss.

        Für die „Visiten“ zwischendurch ist mir das KB Equipment mittlerweile (nicht mehr der Jüngste) einfach zu groß und zu schwer, da spürt man jedes Kg. Normalerweise könnte das das Smartphone oder eine Einzoll Reisekamera erledigen. Manchmal herrscht aber gerade dann eine einzigartige Lichtstimmung die es qualitativ hochwertig einzufangen gilt. Deswegen der Gedanke an die XT-3 mit neuem Sensor und den zwei lichtstarken Zooms. Alles viel kleiner und leichter als Vollformat.

        Mal sehen was da in den nächsten Monaten kommt.

      • Thomas,

        sehe ich ähnlich wie du, es gibt nur wenige Gründe, die für die spiegellosen Kameras sprechen. Die Minuspunkte hast du ja schon aufgezählt. Für mich sind es 3 Gründe, die für eine DSLM sprechen, und zwar:

        – das Gewicht, für mich das wichtigste Argument
        – kein Front- und Backfokus
        – schnellere Serienbildfolge

        11 Bilder pro Sekunde sind zwar ziemlich gut und in den allermeisten Fällen ausreichend, aber ich gebe mal ein Beispiel, wo es schon etwas kritisch wird. Ein Fischadler segelt mit ca. 100 km/h auf die Wasseroberfläche zu, um einen Fisch zu packen. Das heisst dann also, dass er ca. 28 m pro Sekunde zurücklegt. Bei 11 Bildern pro Sekunde liegt also eine Distanz von 2.5 m von Bild zu Bild. Und da könnte man den entscheidenden Moment durchaus verpassen.

      • @Rolf
        Wie grooss willst Du denn den Fischadler an die Wand hängen? Nimm doch 8k-Video, dann hast Du 30 Bilder/s oder mehr?

      • Moin. @Rolf Carl:Gut, dann greife ich dieses „Seeadler-Beispiel“ aus meiner Sicht mal auf. Serienbildgeschwindigkeit ist gut und wichtig. Kann unter Umständen sogar DAS Kriterium sein. Bei mir war es das auch. Serienbildgeschwindigkeit kann aber auch nur die halbe Wahrheit sein. Nämlich dahin gehend, wie lange der Pufferspeicher mitmacht. Es nützt nämlich leider gar nichts, wenn die Kamera zwar – sagen wir mal – 30B/S raushaut. Nach 100 Bildern der Pufferspeicher so voll ist, dass Ende ist. Dann war’s das nämlich mit dem Adler und seinem Beutegriff! Da weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie sich das mit den aktuellen Spiegellosen verhält. Wie ich erwähnte, machen meine D4/s 11B/S. Und zwar lange. Sehr lange. Das liegt an diesen sündhaftteuren, dafür aber wirklich verteufelt schnell schreibenden XQD-Karten. Es sind immer und grundsätzlich 200 RAW(!) in voller Geschwindigkeit drin. Erst dann wird die D4s langsamer. Und schreibt quasi nach, denn sie löst weiterhin aus. Immer und grundsätzlich. Das ist schon die Macht. Mich beeindruckt das am Boxring immer noch. Das ist halt mein Beispiel, da wäre es ein nicht eingefangener K.O.-Schlag, der sehr ärgerlich wäre. Wenn so etwas passiert, liegt es eher an mir, als an der Kamera. Wie verhält es sich denn mit der Ausdauer der Spiegellosen von Sony/Fuji/Pentax… hinsichtlich Ausdauer/Pufferspeicher/Schreibgeschwindigkeit der Karten? Wie lange hält der Akku durch? Der Monsterakku der D4s hält in der Praxis(ohne Liveview, nur durch Sucher..) gewaltige 3000 Auslösungen durch. Alles Dinge, die mich bei der neuen Nikon durchaus interessieren.

      • Sorry Renus,

        ich kann dir nicht sagen wieso, aber Filmen hat mich bis jetzt überhaupt noch nie interessiert. Zu deiner Frage mit dem Bild an der Wand; 100 x 150 cm sollte es schon sein, und scharf.

      • Thomas,

        ich gebe dir recht, auch ich bin skeptisch bei den Spiegellosen in der Actionfotografie. Es hat aber mal ein Kampfsportfotograf in diesem Forum geschrieben, dass die Sony A9 perfekt sei; lange Akkulaufzeit (länger als bei der D500, die er zuvor hatte), hohe Serienbildgeschwindigkeit, nur den Puffer habe ich jetzt nicht mehr in Erinnerung. Preislich ist die A9 aber auch auf Augenhöhe mit der D4s oder D5, da sollte man auch einiges erwarten können. Ob die Sony einen XQD-Slot hat, weiss ich auch nicht, ich denke eher nicht, obwohl Sony solche Speicherkarten anbietet. Eine schnelle UHS II Karte bringt es aber auch auf etwa 300 mb/s, da fehlt gegenüber einer XQD mit 400 – 500 mb/s auch nicht mehr so viel.

        Ich habe übrigens die D500 und fotografiere mit der schnellsten UHS II Karte, die es gibt. Damit bin ich bis jetzt noch nie an den Anschlag gekommen, werde mir aber demnächst trotzdem noch eine XQD-Karte zulegen. In der Praxis ist der Pufferspeicher bei 99 % der Fälle kein Kriterium. Denn ich mache es bei der Wildlifefotografie wie die Profis; kurze Sequenzen mit etwa 10 Bildern statt Dauerfeuer. Im Beispiel mit dem Seeadler klappt das wunderbar, denn ich muss ja nicht schon mit Fotografieren beginnen, wenn der Adler noch im Anflug ist, sondern ich starte die Fokussierung und wenn er knapp über der Wasseroberfläche ist, beginne ich mit der Auslösung. Wichtig ist natürlich, dass man das Verhalten der Tiere kennt und abschätzen kann, wann die Aktion losgeht. Beim Boxsport ist es ja dasselbe; obwohl eher unberechenbarer, weiss der Profi genau, wann er abdrücken muss.

        Ich denke deshalb, dass der Massstab der neuen Nikon die Sony A9 sein wird, möglicherweise wird die Nikon sogar noch besser sein, aber der Preis dann leider auch, wohl nur etwas für Wildlife- und Sportprofis.

  • Neulich bei Nikon: „Wir können mit der DSLM 50 RAW Bilder in der Sekunde machen. Ist ja keine Mechanik mehr die uns behindert“ „Nein, keinesfalls. Wie sollen wir denn dann die D5 in Zukunft noch verkaufen?“, „Dann eben bessere Objektive als ein 24-70 VR 2,8“. „Nein, keinesfalls. Wir bringen erst einmal ein 24-70 4,0 und schauen mal, wie der Kunde reagiert“. „Aber das ist doch alles nur halbherzig…“ „Ja. So soll es sein. Nicht was wir können, sondern was wir strategisch für richtig halten gilt…“

    • @Bodo
      Das scheint doch wirklich entlarvend, wenn diese Zitate stimmen. Hast Du Belege, Quellen dafür?
      Danach wären die Kunden für Nikon eine Masse, deren Kaufverhalten man testet; es wird nicht ein kompromisslos gutes System entwickelt, damit es Kunden überzeugt.
      Warten wir mal ab, vielleicht ist das geplante Objektiv auch nur ein Preisdrücker, damit das neue System nicht gleich mit den höchsten Preisen verschreckt und gleichzeitig die kritischen Effekte lichtstarker Optiken vermeidet.