Kameras, Objektive, Firmware-Updates – mehrere Quellen sprechen davon, dass sich bei Nikon fast alle Neuheiten verspäten werden.
Nikon: Neue Produkte verzögern sich wohl
Die Nikon Gerüchte der letzten Tagen machten eigentlich Hoffnung auf einen spannenden Neuheiten-Herbst, es gab unter anderem Hinweise auf eine kompakte Vollformatkamera im Stile der Sony A7C II sowie ein neue APS-C-Flaggschiff mit dem Namen Nikon Z70. Diese Z70 war kurzzeitig auf einer offiziellen Support-Seite von Apple zu sehen gewesen.
Doch jetzt kommt von der Webseite Nikonrumors ein kleiner Dämpfer: Gleich mehrere Quellen sollen bestätigt haben, dass sich fast alle kommenden Neuheiten von Nikon verspäten werden. Das soll sowohl Kameras als auch Objektive und Firmware-Updates betreffen. Zu den Gründen für die angeblichen Verspätungen werden keine Angaben gemacht.
Bisher noch keine neue Nikon Kamera im Jahr 2026
Bisher hat Nikon im Kalenderjahr 2026 noch keine neue Kamera vorgestellt. Präsentiert wurden lediglich zwei neue Z-Objektive (das Z 70-200mm f/2.8 VR S II sowie das Z 24-105mm f/4-7.1), ein weiteres neues Objektiv wurde in Aussicht gestellt (Z 120-300mm f/2.8 TC VR S).
Ein Jahr ohne neue Kamera gab es in den letzten 20 Jahren bei Nikon nie. Im Schnitt hat das Unternehmen etwa 3,3 neue Kameras und 7,4 neue Objektive pro Jahr vorgestellt. Ich kann mir deshalb beim besten Willen nicht vorstellen, dass Nikon das Jahr 2026 ohne Kamera-Neuheit beenden wird. Zumindest mit einer neuen Kamera wird der Hersteller im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts sicher auf sich aufmerksam machen wollen.
Auch im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht kalkuliert Nikon ein starkes Weihnachtsgeschäft sowie ein starkes Frühjahr 2027 ein. Ohne neue Produkte dürften sich Nikons Ziele kaum erreichen lassen – es sei denn der Hersteller plant in den kommenden Monaten mit extrem großzügigen Rabattaktionen, die sich zumindest auf den Umsatz spürbar positiv auswirken könnten.
Ich bleibe deshalb vorerst noch optimistisch und rechne trotz der neuen Meldung von Nikonrumors mit mindestens einer neuen Nikon Kamera im Herbst.


Nikon: “Fast alle Neuheiten” sollen sich verspäten
Die Zusammenarbeit mit der DB trägt die ersten Früchte …. 😂
Denke der Nikon-Peter hat hier zuwenig Werbung gemacht😉
… 7 Minuten später wurde die “Werbebotschaft” ausgestrahlt…😂😂📷
Hätte deinen Beitrag vorher lesen sollen, hatte genau den gleichen Gedanken.
Wer zu früh kommt, bestrafen die Frauen, wer zu spät kommt bestrafen die Kunden.
Verständlich: Nikon ist Profimarke, da ist es durchaus verständlich, die geplanten neuen Kameras unter extremen Bedingungen zu testen, zu testen und noch einmal zu testen – und erst dann auf dem Fotomarkt anzubieten. Nix ist schlimmer, als bei einem sehr wichtigen Fototermin, der absolut nicht wiederholbar ist, dem Auftraggeber mitzuteilen: “Es hat nicht geklappt, die Kamera wollte nicht….?” Das geht überhaupt nicht!
Gestern fing eeendlich wieder so langsam die Fußballsaison an. Hatte die Auswahl: Schalke-Frauen oder MSV Duisburg. Die Entscheidung fiel für Schalke. Alles OK, aber dann kam ausgerechnet während des Spiels der lange ersehnte Regen – aber musste das ausgerechnt im Parkstadion am Samstagnachnittag herunter kommen? Egal, die robuste Nikon Zf stand das etwas durchnässt ohne Probleme durch, das AFS-Nikkor 200-500 mm brachte die Spielszenen “knackscharf” auf die Speicherkarte. Ein Bildergebnis davon zeige ich dann in der nächsten Lesergalerie.
Testen tun die anderen ja nicht? Und natürlich hast Du Recht, Nikon beliefert die Profis, Sony und Canon die Amateure, nur komisch, dass ich bei der Leichtathletik EM vorwiegend Canon und Sony Kameras gesehen habe. Passt irgendwie nicht zusammen. Bei Nikon ist es ja nichts Neues, sonst wäre ich ja noch dort.
Die testen auch, finden aber wohl nicht so viele Fehler, die dann zeitintensiv ausgebessert werden müssen 😁
Naja, für Nikon und die Kunden tut mir das leid. Vielleicht ist der japanische Perfektionismus bei Nikon einfach sehr ausgeprägt.
Das klingt so als hätte Nikon seine Kameras nicht unter allen Bedingungen getestet als sie noch zwei bis drei neue Kameras im Jahr auf den Markt brachten.
…naja unser P.B. ist nicht mehr der Jüngste! Es dauert nun eine Weile bis er die “Vorserienmodelle” auf Herz und Nieren beim Frauenfußball ausgiebig getestet hat ⚽️
Das Thema war aber nun nicht, warum Du “Blau und Weiß – ein Leben lang” liebst, oder deine Zf, sondern die nüchterne Feststellung, daß Nikon im Kalenderjahr 2026 noch keine neue Kamera geliefert hatte.
Da stellt sich mir zuerst die Frage, warum ein Kamerahersteller überhaupt jedes Jahr neue Kameramodelle herausbringen muß? So riesig sind die Sprünge ja nun auch nicht. Und vielleicht hat man bei Nikon einfach mal eine Pause eingelegt, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren? Oder vielleicht sitzt das Geld einfach nicht mehr so locker?
Das Publikum ist unerbittlich, will es doch immer Neues sehen. Wer dem stets folgt, der ist ein Narr.
Bei 22% weniger verkauften Kameras bleibt genügend Zeit zum Testen.
Ich bin auch dabei lieber verschieben und was die anderen machen ist ja deren Entscheidung 😉
Mir schwant Übles! Keine Angabe weshalb und warum Verspätungen! So etwas deutet immer auf knappes Geld hin. In dem Moment wo für den Kunden „geile“ Rabatt-Aktionen gestartet werden geht es nur noch darum Zeit zu gewinnen und die Produktion am Laufen zu halten.
Der nächste logische Schritt ist die Aufteilung der Geschäftsfelder in eigene Gesellschaften! Die kann Nikon je nach Lage dann ohne Konsequenzen auf das Restgeschäft abwickeln oder verkaufen.
Meine Hoffnung ist das Nikon die Kurve richtig fährt, ohne die Traditionsmarke ist die Fotowelt ein Stück ärmer. Rollei, Minolta, Mamiya usw. lassen grüßen.
Wenn Geld knapp ist, dann bemüht man sich, fertig entwickelte Produkte zügig auf den Markt zu bringen. Entwicklung kostet Geld und diese Kosten möchte man möglichst bald und schnell einspielen.Das geht nur mit einer Einführung neuer Produkte, die am Anfang ihres Produktzyklus mit höheren Margen verkauft werden können. Wenn Nikon tatsächlich neue Produkte erst später auf den Markt bringt, heisst das, die Produkteinführung war zu einem späteren Zeitpunt als die “Rumors” es herumposaunt haben, vorgesehe hatte, oder:
1. Der Abschluss der Entwicklung verzögert sich aus technischen Gründen.
2. Zulieferer haben Schwierigkeiten, die bestellten Teile in der erforderten Menge und/oder Qualität zu liefern.
Nikon ist da nicht der einzige betroffene Hersteller, auch Fujiflm bringt die neuer X-T6 später, als die Gerüchteküche es als absolut sicher dargestellt hatte, heraus.
Genau anders herum.
Wenn das Geld knapp wird, muß auch in der Entwicklung und Qualitätssicherung gespart werden, was Entwicklungszeiten verlängert, und/oder es werden Tests ausgelassen, was auf Kosten der Qualität gehen kann.
Da hat Alfred völlig Recht.
Bin übrigens in einer großen Fa. selbst Projektleiter in Entwicklung/Qualitätssicherung.
Mit Zuliefern werden frühzeitig Verträge über kalkulierte Mengen und Qualität abgeschlossen, selbstverständlich.
Probleme während der Entwicklungszeit sind normal, wenn sie auftreten, werden Kapazitäten erhöht, wenn man die aus Kostengründen nicht hat, verzögert sich die Entwicklung
Ja, wäre schade, wenn es Nikon treffen würde. Die Marke steht in der Reihe der Großen der Fotogeschichte: Canon, Nikon, Minolta, Leica, Kodak…
Pentax nicht zu vergessen.
Mit einer Pentax ME Super hab ich mal angefangen, später MX und LX und ein tolles Objektivprogramm, danach kam in meinen Augen nur noch Müll, der Nikon nicht das Wasser reichen konnte.
Die meiste Zeit meiner Fotolaufbahn habe ich mit Nikon fotografiert.
Hoffen wir das es Nikon nicht ergeht wie Pentax, wäre schade. Meine F4 gehörte zu den besten Kameras ihrer Zeit.
Lang ist´s her.
Bin auch dabei,Nikon ist mir sympatisch.
Ansich immer schade wenn es eine Marke nicht mehr schafft am Markt zu bestehen.
Letzendlich stehen alle für unser tolles Hobby.
Einfach zu warten… da fließt noch einiges Wasser den Priel runter…
Fuji verschiebt die XT-T6 und niemand redet gleich vom Untergang der Marke. Nikon verschiebt nach Gerüchten einige Neuankündigung und es wird gleich das Unternehmen zu Grabe getragen. So schnell verschwindet ein Konzern nicht von der Blindfläche. Ja, Nikon hatte in der Vergangenheit zu kämpfen und die RED-Übernahme hat ordentlich Geld gekostet, sowas sieht man auch in den Büchern. Trotzdem sehe ich noch lange nicht den Untergang der Marke Nikon. Ich habe sogar seit Februar 2026 meine erste Nikon und die liefert ab. Ich habe meine andere Kamera seither kaum angefasst.
Man darf nicht vergessen, es tut sich einiges aktuell auf dem Komponenten Markt. Insbesondere die Beschaffung von Speicherchips ist eine Herausforderung und die Preise sind massiv gestiegen. Es wundert mich nicht, dass dies eine Auswirkung auf den Kamera Markt hat.
“Fuji verschiebt die XT-T6 und niemand redet gleich vom Untergang der Marke.”
Es war nicht Fuji (egal welche Firma) es sind IMMER “Rumor Seiten” die etwas “großes” Ankündigen 😉
Nikon hat versehentlich Führungskräfte der Deutschen Bahn rekrutiert…
joe, müsstest du nicht langsam Richtung Joggeli aufbrechen? Oder hast du keine Tickets mehr gekriegt?
100’000 Anfragen – 32’000 Tickets
Also hats nicht geklappt? Habe am Fernseher geschaut, war ein super Spiel, auch von Basel bis fast am Schluss. Aber Yamal live zu sehen wäre schon mal was. Mein Highlight war Pele, als der FC Santos bei einem Freundschftsspiel gegen den FC Zürich gespielt hatte. Eine Szene, die ich nie mehr vergesse: Pele zog an der Mittellinie los, umdribbelte 3 bis 4 Gegner und knallte den Ball in die Maschen. Aus dem Nichts, einfach individuelle Klasse! Die Brasilianer haben dann 3:0 gewonnen.
Habe gerade nochmals recherchiert: Der FCZ hat dieses Spiel 5:4 gewonnen, Pele schoss das letzte Tor für den FC Santos. Komisch, hatte ich anders in Erinnerung.
Ja klar wäre ich gerne hin, genau aus dem selben Grund wie du, aber ich sehe ja Bundesliga und Europa League live, das hat auch schon was.
Hast du keinen Frisör? 🥱
?
Ironischer Kommentar zu der off topic Unterhaltung.
Ach so, so weit entfernt vom Thema entfernt. war das aber nicht. Im Fussballstadion hatte es sicher mehrere Nikon- und Canon-Fotografen, die ihre Rohre auf Yamal gerichtet hatten.
Möglicherweise ist konzernintern die Kacke am Dampfen. Man weiß offensichtlich noch nicht genau, wo man hin will. Sowas kann Vertrauen kosten, wenn nicht klar mitgeteilt wird, wo der Verzögerungsgrund liegt.
Ich hoffe darauf, dass es weitergeht, aber offensichtlich laufen da harte Umstrukturierungsmaßnahmen.
Man wird die traditionsreiche Fotosparte retten wollen, allerdings muss was passieren, wenn Jahr um Jahr die Einnahmen sinken.
Sich auf Rabattaktionen vor Weihnachten zu verlassen bei diesem Hintergrund halte ich für risikoreich. Es könnte sein, dass Käufer nicht anbeißen, wenn sie vermuten müssen, dass die Firma bald nicht mehr besteht.
Canon zeigt, wie profitabel ein breit aufgestelltes Imaging-Segment aus Kameras, Objektiven und Überwachungstechnik sein kann. Fujifilm verbindet ein starkes Kamerageschäft mit dem noch größeren Instax-Bereich. Sony verdient im Imaging vorwiegend mit Sensoren, die in Smartphones arbeiten. Nikon ist stärker davon abhängig, dass Kameras, Objektive und professionelle Filmtechnik ihre Margen halten.
Für fotografische Entscheidungen liefern Konzernzahlen allein keine Antwort. Ein System lebt über Jahre vom Objektivangebot, von Ersatzteilen, Service und einer nachvollziehbaren Produktstrategie.
Bezüglich der Objektive und des RAW Codecs steckt Nikon ja inzwischen in mehreren Rechtsstreitigkeiten, teils bereits mit negativem Ausgang. Das wird auch nicht spurlos an Nikon vorbei gehen.
Man wird sich neu organisieren müssen.
Gerüchte werden gestreut und gleich ist wieder Stimmung im Saal.
Was mich traurig stimmt ist die menschliche Eigenschaft, nie zufrieden sein zu können. Da werden die Hersteller zu Höchstleistungen angestachelt, aber es reicht eben nie.
Ein Künstler auf dem hohen Seil,
der alt geworden mittlerweil,
stieg eines Tages vom Gerüst
und sprach: Nun will ich unten bleiben
und nur noch Hausgymnastik treiben,
was zur Verdauung nötig ist.
Da riefen alle: Oh, wie schad!
Der Meister scheint doch allnachgrad
zu schwach zum Seilbesteigen!
Ha! denkt er, dies wird sich zeigen!
Und richtig, eh der Markt geschlossen,
treibt er aufs neu die alten Possen,
hoch in der Luft, und zwar mit Glück,
bis auf ein kleines Mißgeschick.
Er fiel herab in großer Eile
und knickte sich die Wirbelsäule.
Der alte Narr! Jetzt bleibt er krumm!
So äußert sich das Publikum.
Man sollte eben nicht immer nur auf das Publikum hören!
Geschichte, die das Leben schrieb…
Geschichte die das Leben schrieb oder immer noch schreibt?
Mal ein Zitat aus einer deutschen Zeitung zum Thema (völlig egal aber immer noch aktuell),
“Der Soziologe Jacques Ellul beschrieb 1962, dass moderne Propaganda nicht von der einzelnen Lüge lebt, sondern von der Dauer: Sie will nicht überzeugen, sie will umstellen – den Bürger in Daueralarm halten, bis er nicht mehr prüft, sondern reagiert. Die Meldung muss dafür nicht falsch sein. Sie muss nur unablässig eintreffen und stets dasselbe bedeuten: schlimmer als je, und schuld bist du.”
Auf den Punkt Mirko!
Ich denke Nikon entwickelt sich zu einem hervorragenden Übernahmekandidaten für DJI, irgendwie folgerichtig nach Hasselblad.
Das wäre ein heftiger Stich in die japanische Seele.
Vielleicht besser mit Fuji zusammengehen. Wäre aber auch sehr schmerzhaft.
Ein Europäische Brillenhersteller hat NIKON bereits gekauft. Demnächst bei Fielmann.
Liebe Leute, Nirgendwo steht geschrieben, daß Nikon schon ein Übernahmekandidat ist. Das ist reine Spekulation. Nikon mag sich vielleicht finanziell übernommen haben, und rudert jetzt in die Bereiche zurück, wo sie Erfolg haben. Wo ist das also Problem?
Ihr redet gerade einen potenten Kamerahersteller tot, ist Euch das eigentlich klar? Und jeder Hersteller weniger auf dem Markt ist schlecht für alle Fotografen, auch die, welche bei den Konkurrenten sind.
Jo, wir verkaufen Nikon trotzdem schon mal.
Wenn Nikon nicht will, würde es mir auch recht sein.
Wozu braucht man eigentlich immer neue Kameras, wenn die alten noch nicht einmal ansatzweise ausgereizt sind. Und was sollen die Kamerahersteller denn an sinnvollen Neuheiten zusammenbasteln? Viele Käufer verfallen in Schockstarre, wenn eine andere Marke als die eigene mehr fps ermöglicht (mit welchen Tricks auch immer das erreicht wird) oder gar die 60MP-Marke knackt, wobei die immer kleineren Pixelchen auf derselben Fläche wie vorher zusammengedrängt werden. Die ganze Angelegenheit wird dann mit einer 900-seitigen Bedienungsanleitung ausgeliefert. Also mit Fotografie hat das nichts aber auch gar nichts zu tun. Und diejenigen, die immer nach Neuheiten gearen, erreichen damit auch nicht das nächste Level ihrer Fotos…
Du kannst halt als Profi mit deinen Kundenaufträgen nicht mit reden, bist halt kein Experte! 😎 Ich finde die Welt schön, morgens wenn ich aufstehe und meinen Kaffee genieße geht es schon los. Beim Frühstücksfernsehen meldet sich der “Wetterexperte” zu Wort, danach kommt noch eine Ansage vom “Sofa-General”. Im Autoradio meldet sich dann noch der “Wirtschafts-Experte” zu Wort. Dann endlich zu Hause und endlich die News von den “Fotografie Experten” lesen bzw. anschauen. Abends wenn ich müde zu Bett gehe und wegen den ganzen News nicht einschlafen kann, rufe ich die Experten von der Seelsorge an 😵💫
Und die Experten empfehlen dir dann vermutlich, dass du eine neue Kamera kaufen sollst 🤣🤣🤣
Und ein paar Objektive dazu 😉
nö nö nö, die sagen mir das ich mir ein Beispiel an Radio GaGa nehmen soll 😂
Ach so, ich hätte eher auf Radioreinhard getippt 😁
… ich wollte nicht persönlich werden 😎😂
Stimmt, was du schreibst, ausser bei der Sport- und Tierfotografie braucht kein Mensch mehr eine neue Kamera, die Technik ist ausgereizt. Für die allgemeine Fotografie, egal ob Profi oder Amateur, reichen 45 MP vollkommen und alles andere sowieso. Ich muss immer schmunzeln, wenn Leute hier einen schnellen AF verlangen, aber damit rein gar nichts anfangen können. Die Kamerahersteller würden besser an der Bildqualität und vielleicht noch an einem besseren IBIS arbeiten, alles andere ist schon am LImit. Und alle 5 Jahre ein neues Modell würde vollkommen ausreichen. Aber ich denke, dass der Markt das richten und die Hersteller zu längeren Intervallen zwingen wird.
Und klar, die Fotos macht immer noch der Fotograf, und nicht die Kamera.
Alles prinzipiell richtig, nur von was wollen die Hersteller den dann leben wenn nix mehr groß gekauft werden würde weil das Meiste gut genug ist?
Der Kundenstamm nimmt biologisch ab.
Die Hersteller leben doch heute zu einem beträchtlichen Teil vom Upgrade Geschäft auf neuen Modelle der Versionen 2,3,4,5 usw.
Das ist sicher auch einer der Gründe der kurzen Produkt Zyklen.
Ganz einfach, gesundschrumpfen ist das Zauberwort.
Auf was?
Aktuell schrumpft der Umsatz bei Nikon und zwar wirtschaftlich negativ …
Das kann man wohl kaum gesundschrumpfen nennen.
Sowas funktioniert doch nur wenn sie Preise wie LEICA abrufen könnten.
Können sie aber nicht!
Nein, gesundschrumpfen wird in der Wirtschaft öfters gemacht, wenn die Nachfrage nachlässt, sonst endet es böse. Das heisst, dass man das Unternehmen verkleinert, also das Sortiment verkleinern, Schliessung von Standorten, Personal entlassen und eventuell Bereiche verkaufen. Dadurch erreicht man, dass man wieder handlungsfähig ist und rentabel wirtschaften kann.
Das ist doch wohl jedem klar oder?
War ja eher eine rethorische Frage…
Nur erklär mal, was bleibt dann von Nikon übrig, wenn sie jetzt schon mit ihrem Produktportfolio mit den direkten Konkurrenten nicht mithalten können.
Ganz zu schweigen wenn sie wie angekündigt die Lithografie Sparte auch mit Geld aus der Kamera Sparte mitfinanzieren wollen/müssen…
Eigentlich müssten sie das Gegenteil machen und zulegen um mehr Umsatz vor allem Gewinn zu generieren…
Wie geschrieben LEICA hat seinen roten Punkt und ich denke die werden von den Wenigen auch zukünftig kein Problem haben …
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen das Nikon das prognostizierte Ergebnis in 2027 erreichen.
Auf Grund deines obigen Kommentars glaube ich nicht, dass dir der Begriff “gesundschrumpfen” geläufig ist und du wusstest, was er bedeutet.
Der Kameramarkt schrumpft allgemein, es wird also sowieso Verlierer und Übernahmen geben. Das Nikon Management wird seine Schlüsse ziehen und entsprechend handeln. Und mehr Umsatz heisst nicht unbedingt, dass ein Unternehmen mehr Gewinn macht. Fuji und Leica machen weniger Umsatz als Nikon und sind anscheinend profitabler.
Wenn man genauer wissen möchte, wie es um Nikon steht, müsste man die Bilanzen studieren. Da ich aber keine Nikon-Aktien besitze, interessiert mich das nicht besonders. Durch die Übernahme von RED hat sich Nikon aber verstärkt im professionellen Videobereich positioniert. Jetzt müsste man erst mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt.
Ich fotografiere trotzdem mit Nikon weiter, auch wenn sie irgendwann mal von irgendjemandem übernommen werden. Nikon bleibt trotzdem bestehen, die Marke ist einfach zu wertvoll, um aufgegeben zu werden. Ich trage z.B. meine IWC Portugieser immer noch am Handgelenk, auch wenn die Aktienmehrheit beim Luxusgüterkonzern Richemont liegt. Auf die Popularität einer Marke hat das keinen Einfluss, wem sie jetzt gerade gehört. Bei Artikeln wie diesem ist es meistens viel Rauch um nichts.
Zur ursprünglichen Frage mit den sinnvollen Neuheiten: Leichtbau, kompaktere Abmessungen und bessere Benutzerfreundlichkeit, da besteht bei fast allen Herstellern noch Potenzial. Also weniger Hardware, Geschwindigkeit usw. sondern die Kameras so entwickeln, dass sie mehr Spaß machen und man sie gerne überall hin mitnimmt.
Das ist ein Argument. Bei mir ist es allerdings so, daß ich nicht immer und überall eine Kamera dabei haben muss. Selbst im Urlaub nicht. Da sitze ich abends lieber mit Freunden am Strand, schaue dem Sonnenuntergang zu und wie die Wellen sich an den Felsen brechen. Das ist dann Erinnerung und die Stimmung wird nicht dadurch gekillt, daß einer die Kamera rauskramt und versucht, die supertollen Motive einzufangen, die man schon tausendmal gesehen hat. Wenn ich fotografiere, habe ich einen Plan, den ich realisieren möchte. Dann ist es mir auch egal, ob die Kamera größer und schwerer ist und keinen Platz in der Jackentasche findet…
Servus Matthias,
da bin ich zu 100% bei dir, wer braucht schon den Billionsten Sonnenuntergang auf der Speicherkarte. Das sehe ich mir lieber live die Mädels an wenn sie ihren Aparol-Spritz an der Promenade gegen die untergehende Sonne halten weil er dann so toll farbig funkelt. Wenn dann an der Strandbude Bob Marley´s “No Woman, No Cry” läuft ist für mich die Welt völlig in Ordnung. An einen Kamera Hersteller denke ich dabei garantiert nicht!
…und so lässt man das Leben nicht einfach an sich vorbeigehen:-))
Ich würde in einer solchen Situation trotzdem gerne ein Foto von den Freunden am Strand haben, das ich später in ein Fotobuch drucken kann, damit ich mich auch in 20 Jahren noch an den tollen Tag erinnern kann – und das Bild soll trotzdem schöner sein, als der übliche Smartphone-Schnappschuss. Ich möchte die Kamera nicht nur für “Fotografie” nutzen, sondern um Erinnerungen festzuhalten. Deswegen soll sie mir auch so wenig wie möglich im Weg stehen.
Alles richtig. Jedoch: es liegt in der Natur des Fotografierens, daß der Fotograf dann nicht auf einem gemeinsamen Foto mit den Freunden zu sehen ist. Oder Du drückst Deine Kamera einem Passanten in die Hand, der dann vielleicht die Köpfe anschneidet.:-))
Leichtere Kameras wären schon willkommen, zumindest wenn es nicht auf Kosten der Robustheit etc geht.
Wobei man immer sagen muss, machen 100-200g wirklich soooo viel aus?
Bzgl. der Abmessungen ist das immer ein Kompromiss finde ich. Jeder Hand schmeicheln andere Abmessungen, da den Punkt zu finden wo jeder zufrieden ist, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Alles ist immer ein Kompromiss, z.B. ein helleres Display drückt auf die Akkulaufzeit, ebenso wie höhere Auflösung bei Sucher/Display.
Aber mit neuer Akkutechnik (Silizium-Karbon) könnte man das Thema vielleicht mal angehen und hellere Displays einbauen.
Eine Suchfunktion im Menü wäre auch willkommen, müsste dann aber mit Kontextsensitiver Suche arbeiten.
200 g sind m. M. n. schon ein riesiger Unterschied, grade wenn man die Kamera überall hin mitnimmt und auch damit wandert. Der Vergleich A7CII zu Nikon Z5 II (514 vs 700 g) fühlt sich an wie Welten. Dazu kommen aber vor allem auch leichte Objektive, wie das Sony 16-35 F4 G mit 353 g, dem 24-50 F2.8 mit 440 g usw., die z. B. bei Nikon leider noch komplett fehlen. Da summiert sich der Unterschied dann schnell auf 500 g oder mehr.
Ja das kommt halt immer auf die persönliche Fitness drauf an. Persönlich kann ich auch mit mehr Gewicht auch gut über 1000Hm wandern etc.
Klar ist leichter einfacher, da hast du recht. Aber lieber habe ich was, was auch hält und nen guten Sucher hat als die A7C Serie dabei muss ich sagen.
Du wirst aber mit nur dem 16-35 wohl dann nicht wandern?
Hast dann bestimmt noch was bis 100mm oder so dabei?
Gibt schon auch Leichtes von Nikon, das 14-30 und 24-120 sind für die Brennweite und BQ nicht schwer finde ich. Die Kombi + Z8 ist bei mir auf Wanderungen eigentlich immer dabei.
Zunächst muss ich sagen: Ich bin kürzlich trotz des Mehrgewichts von Sony zu Nikon gewechselt, weil auch ich die Qualität von Sucher, Display und die individualisierbaren Bildrezepte sehr schätze. Beim Gewicht geht es für mich aber nicht nur um Fitness, sondern auch darum, wie man die Kamera trägt und fotografiert. Ich habe die Kamera beim Wandern immer griffbereit schräg umhängen und nicht im Rucksack. Im Rucksack merkt man den Unterschied natürlich kaum, aber wenn die Kamera den ganzen Tag griffbereit vor dem Körper hängt, machen 200 g für mich schon einen deutlichen Unterschied, vor allem durch die einseitige Belastung, wenn der Gurt nur über einer Schulter hängt. Ich fotografiere außerdem eher im Reportage-Stil meine Mitreisenden und keine reine Landschaftsfotografie. Mir geht es darum, wichtige Momente nicht zu verpassen. Deshalb habe ich persönlich auch keine längeren Brennweiten als 70 mm dabei, die brauche ich für meine Art zu fotografieren schlicht nicht. Ich habe deswegen auch das Z 24-70 F4 dem 24-120 bevorzugt, einfach weil mir Gewicht wichtiger ist als Tele. Die genannten Objektive waren auch nur zwei Beispiele von vielen. Das Sony 20-70 F4 G ist trotz des größeren Weitwinkels sogar etwas leichter als das Z 24-70 F4. Das Panasonic 24-60… Weiterlesen »
Habe die Kamera in einer Tasche an der Hüfte für den Schnellzugriff beim Wandern. Um die Schulter oder offen wollte ich das nicht haben, stört mich beim Wandern, grade wenns etwas ausgesetzter und enger ist hätte ich Angst mit der Kamera am Felsen zu schrubben.
Mache damit aber auch “nur” Landschaft und da ist die Kamera so schnell genug zur Hand.
Das 24-70 ist auch sehr schön klein und leicht.
Das Tamron 28-75 wiegt 50g mehr als das Nikon f4, wäre ja eine Alternative wenn du eher Menschen fotografierst stören die 4mm im Weitwinkel ja vielleicht nicht.
Das Thema Gewicht wird aus meiner Sicht unter dem Blickpunkt “innovativ und als Zeichen für einen fähigen Hersteller” nicht ausreichend betrachtet. Eine Kamera oder ein Objektiv leicht zu bauen ist keine Frage des Könnens. Hier spielen die Fragen der gewünschten Auslegung und Kundengruppe eine Rolle. Bei der Kamera kann ich allein über die Auswahl des Gehäusematerials das Gewicht bestimmen. Leicht ist über den geeigneten Kunststoff überhaupt kein Problem. Aber dann muss man das Herstellverfahren inkl. Maschinenpark komplett umstellen. Auch die Auslegung der Kamera ist neu zu berechnen, insbesondere bei Effekten wie mechanischer Dämpfung bei einer DSLR oder auch über die mechanischen Verschlüsse einer DSLM – umso wichtiger, je höher die Auflösung des Sensor ist zur Vermeidung von Mikrowacklern. Thermische Effekte inkl. Temperaturableitung werden auch immer wichtiger. Wie robust ist das Bajonett, auch in seinen Toleranzen gegen permanentes Objektivwechseln etc. Nicht zu vernachlässigen das subjektive Gefühl von Robustheit, wenn ich ein sehr leichtes Kunststoffgehäuse gegen ein schweres Metallgehäuse vergleiche. Es fühlt sich für jeden anders an. Bei Objektiven ähnlich. Bei den vergleichbaren Objektiven sind die Anzahl der optischen Elemente und Gruppen meist sehr ähnlich. Wo kann also das unterschiedliche Gewicht herkommen? Aus dem Gehäuse natürlich, mit einer robusten und gedämpften Zoommotorik,… Weiterlesen »
Ja gute Worte, da hast du schon recht.
Wobei ja der Z8 Body zum Teil ja aus Carbon-Verbundstoff ist. Sollte ja eigenltlich den Leichtbau verbessern was jetzt das reine Gehäusematerial angeht.
Weiß gar nicht, haben Sony oder Canon in den hochpreisigen Objektiven Kunststofflinsen verbaut?
Dachte immer, das sei ein Material das eher in den günstigen Modellen zum Einsatz kommt.
Wäre aber schon interessant da was über die Dauerhaltbarkeit zu lesen was Kunststofflinsen angeht.
Die Wahl zu haben ist auf jeden Fall gut.
Sehr gute Worte. Als Maschinenbauingenieur kann ich dem nur zustimmen. Allerdings wird teilweise auch bewusst schwer gebaut, weil bei vielen Kunden „Plastik“ immer noch als minderwertig gilt, obwohl moderne Hochleistungskunststoffe in manchen Anwendungen Metallen technisch durchaus überlegen sind.
Ich habe auch schon mehrfach gelesen, dass jemand ein Objektiv oder eine Kamera als „zu leicht“ empfand und daraus direkt auf eine schlechtere Qualität geschlossen hat. Solche Vorstellungen bremsen Innovation und Fortschritt natürlich aus, wenn alte Paradigmen wichtiger sind als die tatsächlichen technischen Eigenschaften.
Genau das wollte ich damit ausdrücken. Von der Gewohnheit kommend empfinde ich auch “leicht” eher als negativ und nicht solide. Ist natürlich nicht richtig, aber subjektiv so.
Wenn jemand von der Gewohnheit her von leicht kommt, wird es umgekehrt sein – schwer ist schlecht.
Daher wird Pentax weiter eher schwer bauen… zumal sie eine komplette Umstellung der Bearbeitungslinien kaum noch bezahlbar sein wird.
Eine Grundausrüstung liegt bei mir IMMER im Rucksack, also Nikon Zf, Z-fc oder Nikon Df, dazu Objektive zwischen 20 und 300 mm (Zoom oder Festbrennweite) und ein guter Unterwegs-Blitz (Nikon SB-700). Ein wichtiges Foto unterwegs verpassen, weil sich die Ausrüstung nur auf eine Kamera mit Standard-Zoom beschränkte? Das wäre sehr schlecht!
Das sind halt andere Anforderungen die du hier beschreibst.
Du wirst keine 1000Hm Wanderung mit deiner Ausrüstung machen. du wirst damit ans “Set” gehen und dann aufbauen etc.
Egal, ob Wanderung oder sehr lange Radtour, diese “Grundausrüstung” gehört bei mir IMMER dazu!
Du hast alles zwischen 20-300 + Blitz und 1-2 Kameras dabei wenn du aufm Rad unterwegs bist oder wandern bist?
Wenn du DEN Moment einfangen willst und dann das alles erst mal ausräumst aus dem Rucksack, Blitz aufstecken, Objektiv wählen ist der Moment schon vorbei.
Da bist du doch mit nem Standard-Zoom besser beraten weil schneller?
Kleines Gepäck: 24-120/4 z. B. Z6 III oder Z8, großes Gepäck zusätzlich 14-30/4. Das ist für mich/ für uns zu schaffen… und in der Flexibilität realistisch. Es sind auch keine Bergwanderungen sondern Kilometer um Kilometer am Deich entlang…
Mache es auch bei Wanderungen im Flachland so wie du: Ein bis maximal 2 Objektive, man weiss ja, was man fotografieren möchte. Und falls es noch unerwartet andere Motive hat, geht man halt nochmals.
In den Bergen habe ich auch meistens nur das 4/24-105 dabei, und je nachdem, was für Motive ich erwarte, noch ein WW, ein Tele für Tiere oder ein Makro. Ich kenne auch Fotografen, die immer die ganze Ausrüstung mitschleppen, das sind dann mit Stativ mindestens 15 kg. Früher habe ich das auch gemacht, noch mit Biwak und Proviant, aber das tue ich mir nicht mehr an. In den Bergen sollte man gut überlegen, was man braucht, und nur das nötigste mitnehmen.
Hast du ein Zelt mit (Biwak)?
Hatte ich früher, aber jetzt mache ich es nicht mehr. Wenn ich in den Bergen übernachte, dann in Hütten. War mit dem Biwak auch schon etwa 3 Wochen in den griechischen Bergen unterwegs, wurde dann aber im Oktober eingeschneit, das war dann echt kritisch.
In deiner Gegend gibt es ja auch nicht mehr als 10 Höhenmeter, das würde ich jetzt nicht als wandern bezeichnen, sondern spazieren gehen.
Das gilt für mich auch… aber wenn du bei strengem Wind gegen an zehn Kilometer gelaufen bist, bin ich reanimationspflichtig. Ein Päuschen tut dann gut. Und um so schöner: Rückweg Wind von achtern… die Z8 wird zum Fliegengewicht. 👋🏻
Klar, ich bin ja auch nicht immer in den Bergen unterwegs. Meistens sind es bei schönem Wetter auch so 3 bis 4 Stunden im flachen Gelände, da merkt man das Gewicht aber auch. Vor allem bei so einem heissen Sommer wie jetzt ist das auch schon schön anstrengend.
Ein Blick in die Vitrine und schon hat man eine OLYMPUS PEN EP1 als neue “Monochrome”. Absolut tolle Grauwertumwandung. Baujahr 2009. Genau, warum braucht man eigentlich als Amateur immer neue Kameras. Wohl mehr aus Langeweile oder dem sinnlosen Konsum zu frönen.
Moin, tatsächlich sehe ich auch nicht die Notwendigkeit, ständig neu zu kaufen… deinen letzten Satz empfinde ich jedoch als sehr negativ formuliert… einige erfreuen sich z. B. einfach an neuester Technik, sind begeistert davon. Das zu bewerten obliegt mir nicht. Leben und leben lassen… ohne negative Bewertung. 👋🏻
Fast jede moderne Kamera lässt sich auf Schwarzweiss umstellen, das funktioniert einfach und schnell, die Bildqualität ist optimal. Sich deswegen eine vom Sucherkonzept völlig veraltete und trotzdem (für diese bescheidene Leistung) völlig überteuerte Messsucher-Knipse kaufen?
Also das mit dem sinnerfassenden Lesen der Kommentare üben wir aber noch:-))
…und schwupp wird sogar eine Olympus PEN zur überteuerten Messucher-Knipse 😂 Unglaublich der Mann 🤡
Messsucher”
…auch als Profi braucht man nicht immer eine neue Kamera. Es sei denn, die Reparaturkosten übersteigen den Restwert der alten oder eine Instandsetzung ist nicht mehr möglich. Außerdem, wenn Du das beruflich machst, kommt gar keine Langeweile auf. Und wenn doch, dann hast Du nichts zu tun und ganz andere Probleme…:-))
Genau. Deshalb schrieb ich ja “als Amateur”. Das eine ist eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, das andere ist was anderes. Ich lasse mich als Amateur nicht ins Hamsterrad des Konsums hinein treiben.
Zwar nicht im Sinn der Kamera- und Objektivhersteller, aber so soll es sein…
Wer es nicht mitbekommen hat, das liegt nicht an Nikon sondern weil AI Infrastruktur alle Komponenten aufsaugt. Selbst das neue Google Pixel hat erstmals wieder weniger Arbeitsspeicher als der Vorgänger und außer dem Kamerasensor keine Hardwareverbesserung.
Warum gibt es z.B. Pentax noch? Weil sie sich rechtzeitig auf den Weg in die Nische gemacht haben! Mit der Struktur einer Manufaktur lässt sich im kleinen Rahmen überleben.
Nikon KANN man nicht SCHNELL umformen weil der Konzern durch seine Größe unbeweglich geworden ist. Conny beschreibt das „biologische Ende“ für DSLM Systemkameras sehr treffend. Ihr lieben Event, Sport und Tierfotografen seit mir nicht böse aber ihr seit einfach weltweit VIEL zu wenige um gleich 5 Hersteller am Leben zu halten! Der Verdrängungswettbewerb ist schon seit Jahren zu Gange. Die momentane Wirtschaftslage ist der TURBO für Lieferschwierigkeiten.
Es gibt Firmen Konstrukte wie z.B. Holding Gesellschaften die zu „Rettungszwecken“ oder dem genauen Gegenteil gegründet werden. Wir wissen nicht was bei Nikon intern als wirklicher Grund für diese Misere (Schulden und Umsatzeinbruch) verantwortlich ist. Mal sehen was in den nächsten Monaten passiert. Wundern würde ich mich über gar nichts.
Meinereiner hat mit dem Artikel hier ein reines Logikproblem!
Gab es denn jemals von Nikon direkt eine offizielle Aussage zum Erscheinen einer neuen Kamera in 2026 und wenn nicht, wie soll sich eine solche Kamera dann verspäten?
Nur wegen “vielleicht, vielleicht wird Holz versteischt” kann ja kein Verzug unterstellt werden.
Hallo Leonhard, gute Frage…..
Gilt für alle System Kamera Hersteller gleichermaßen. Wer schon einige Jahre digitale Fotografie, egal ob als Hobbyist oder als beruflicher Anwender hinter sich hat kennt den Gedanken das wenn man jetzt nicht sofort das neueste Nachfolgemodell erwirbt außen vor ist! Technisch oder Software optimierte Produkte bedeuteten damals wirklich echten Fortschritt. Diese Zeiten sind vorbei. Momentan sind die System Kameras technisch so ausgereift das nur noch Software Funktionen eventuell vielleicht kleine Unterschiede ausmachen. Wo ist noch Luft nach oben? Bei der Handhabung würde ich sagen. Das Video/Bilder machen soll Spaß und Freude bereiten. Freunde möchten sofort am Spaß beteiligt sein. Leider funktioniert das bei den Systemkameras nur über Umwege und ist zeitaufwendiger. Genau an diesem Punkt teilen sich die Anwenderansprüche. Wer ehrlich zu sich selbst ist muss feststellen das er schon lange weder ein Poster für die Wand noch mehrere Alben bestellt hat. Bilder ansehen findet auf Displays oder bestenfalls auf dem Monitor statt. Mir als Qualitätsfanatiker fällt es schwer eingefräste gültige Erfahrungen beiseite zu schieben. Wir sterben biologisch aus. Fahre ich mit dem E-Mobil meines Neffen fehlt mir alles was Freude bereitet hat obwohl das Ding in jeder Hinsicht um Welten besser ist. Nach einem Gewitterguss wollte ich alter Esel… Weiterlesen »
Servus Alfred,
also ich habe einen normalen Drucker, einen reinen 10×15 Fotodrucker und neuerdings einen Instax Wide Drucker. Letzteren nehme ich im September mit nach Kroatien und kann meine Freude gleich mit den Freunden vor Ort teilen 📷 Ja die Software, ohne die interne Software der Kamera könnte ich aber keinen “digitalen Film” einlegen…was mir aber viel Spaß bereitet. 😉 Auf die Software nachdem fotografieren habe ich allerdings auch keine große Lust mehr, deswegen ist heute mein kleiner Ebay-Kauf eingetroffen. Für kleines Geld ist der “Tiffen Gold Diffusion FX2 Filter” (so heißt der wirklich) in mein Besitztum eingegangen. 😂 Leider regnet es heute aber dieser Filter “enddigitalisiert” das Bild mal so richtig 😎 Auf Sonne warten (Kroatien) den Porta400 einlegen, zum Ultron 75mm greifen und den Filter vorschrauben 📸 Danach den Instax Drucker anschmeißen und Urlaubsbilder für meine Tochter und ihren Freund ausdrucken …. FERTIG
https://i.ibb.co/JwsxLbgJ/Collage-15.jpg
Also eines verstehe ich bei Nikon nicht. Was stimmt denn bei denen nicht? Sie kamen aus der grössten Krise, haben mit Z9, Z8, Z50 II, ZR, mehr als konkurrenzfähige Kameras geliefert, die Produktion in Billiglohnländer verlegt und trotzdem steht ihnen das Wasser schon wieder bis zum Hals?
…auch unter Wasser kann es interessant sein. Kommt immer darauf an, wie lange man die Luft anhalten kann, bevor man wieder auftaucht:-))
Joe, das wissen wir doch noch gar nicht, ob ihnen das Wasser bis an den Hals steht. Da würde ich mal eher vermuten, daß die Zulieferer nicht zeitnah liefern können, und deshalb der Umsatz eingebrochen ist.
Und wenn es Lieferengpässe gibt, weil die Nachfrage insgesamt hoch ist, z.B. aufgrund von steigender Nachfrage durch künstliche Intelligenz, dann wird das auch all die treffen, welche die Bauteile nicht selbst fertigen, sondern nur zu kaufen. Da steigend dann die Einkaufspreise, was keinem Kamerahersteller schmecken dürfte.