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Nikon P1000: Neue Kamera mit unglaublicher Brennweite vorgestellt

Nikon hat eine neue Kamera präsentiert, die Coolpix P1000. Diese beeindruckt mit einer unglaublichen Brennweite von 24-3.000mm (äquivalent Kleinbild).

Nikon P1000 mit 125-fach-Zoom

Nach vielen relativ ruhigen Monaten gibt es nun endlich mal wieder offizielle News aus dem Hause Nikon. Der Hersteller hat mit der Nikon Coolpix P1000 nämlich die Nachfolgerin der Coolpix P900 vorgestellt und den einstigen Zoom-Rekord eben dieser Kamera überboten. Während die P900 nämlich mit 83-facher Vergrößerung gearbeitet hat, hat die P1000 nun eine Brennweite von 24-3.000mm und somit ein unglaubliches 125-fach-Zoom zu bieten. Die Lichtstärke beginnt bei f/2.8 im Weitwinkelbereich und zieht sich bis f/8 im Telebereich.

Die wichtigsten technischen Daten

Der Sensor der Nikon Coolpix P1000 ist 1/2.3 Zoll groß, löst mit 16 Megapixeln auf und lässt ISO-Empfindlichkeiten von ISO 100 bis 6.400 zu. Außerdem ist auch ein optischer Bildstabilisator mit von der Partie, der bis zu fünf Belichtungsstufen ausgleichen soll – das wird man gerade im Telebereich gut gebrauchen können.

Die Coolpix P1000 hat gleichermaßen ein Display (flexibel, 3,2 Zoll groß, 921.000 Bildpunkte, kein Touchscreen) und einen elektronischen OLED-Sucher (2,3 Millionen Bildpunkte, Dioptrienkorrektur von -3 bis 1) zu bieten. Außerdem lassen sich mit ihr Videos in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und Full-HD-Videos mit 60 fps aufzeichnen. Zudem ist es möglich, Daten im RAW-Format zu speichern und dank Blitzschuh kann auch ein Blitzgerät angeschlossen werden.

Die Nikon Coolpix P1000 soll planmäßig ab Mitte September 2018 erhältlich sein und 1.099 Euro kosten.

Meine persönliche Meinung

Die Nikon P1000 wird insgesamt sicherlich nicht mit einer herausragenden Bildqualität überzeugen können, wobei die Bildqualität der P900 keineswegs schlecht war. Der extreme Zoombereich könnte für einige durchaus interessant sein, denn mit 3.000mm sind beispielsweise formatfüllende Aufnahmen vom Mond möglich, außerdem ist auch die Naheinstellgrenze von nur 1cm für Makroaufnahmen interessant. Eine solche Flexibilität bekommt man normalerweise nicht für 1.000 Euro – und da kann man dann eventuell auch mal Abstiche in Sachen Bildqualität usw. in Kauf nehmen.

Was haltet ihr von der Nikon P1000?

P.S.: An alle treuen Leser, entschuldigt dass diese News mit zwei Tagen Verspätung kommt. War in der Familie einiges los in den letzten Tagen was Priorität für mich hatte. Werde alle interessanten News und Gerüchte in den nächsten Tagen aufarbeiten.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

44 Kommentare

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  • Ich würde ja gerne mal ein Makro vom Mond machen. 😉

    Die Kamera interessiert mich schon – für Tierfotos ist der Zoom ja der Hammer. Dann auch noch Raw… Der Preis ist auch interessant. Mich würde noch die Serienbildgeschwindigkeit interessieren und – last not least – die Bildqualität.

    Wäre noch besser, wenn es eine Sony wäre, aber ich will ja nicht meckern – bei dem Zoom… 😉

    • Hallo Roland, Serienbildgeschwindigkeit sind 7 Bilder pro Sekunde. Bildqualität wird sich zeigen, aber denke mal die P900 sollte vergleichbar sein. Und wenn die Kamera gut ist ist doch egal von welchem Hersteller sie kommt 😉

      • Hallo Mark!

        7 Bilder sind ja nicht soo schlecht. Das sollte für viele Zwecke reichen. Ich habe mir gerade ein paar Beispielbilder der P900 angesehen – die überzeugen mich aber nicht.

        „Und wenn die Kamera gut ist ist doch egal von welchem Hersteller sie kommt.“

        Ja, das ist ein verbreiteter Irrtum. Wahrscheinlich ist er durch eine von diesen Verschwörungstheorien entstanden… Es wundert mich schon, dass Du ihm auch anhängst. RICHTIG gut ist eine Kamera nur dann, wenn es eine Sony ist – das gilt übrigens auch für Objektive. 😉

        @Gustav: Die anderen habe ich schon gesehen – Nachzügler! Ich habe mir meinen Mond-Loft schon lange gesichert und bin regelmäßig vor Ort – ich füttere dort Mondschweine mit Forellenschwänzen 😉 Dort fotografiert es sich übrigens suuuuper – es gibt kaum atmosphärische Trübungen 😉

        Beste Grüße

        Roland

      • Ja Roland …
        und ich kann mir vorstellen das die furchtbar schweren Sony – Linsen so leicht sind – was natürlich auch auf die Elefanten – Bodies der Marktführer zutrifft …
        Übrigens hatte @PhotoUte einen guten Einfall auf der aktuellen Canon – Seite um den Reinfall bei deren ersten VF – DSLMs zu vermeiden ….
        Es gibt noch mehr schlaue Leute hier …
        Was natürlich nicht heißen soll das es hier „Dumme“ gibt …
        Gruß … Gustav

    • Guten Abend Roland …
      Du willst Dir wohl auch schon einen Krater aussuchen falls die Erde untergeht – solltest bei der Ankunft aber vorsichtig sein – evtl sind schon Andere hier vom Forum da, die nach eigenem bekunden schon scharfe Bilder von Kratern geschossen haben …
      Mit dieser Nikon bekommst Du sicherlich mit f8 keine so gute Details und wirst das notwendige Wasserloch zum Überleben damit nicht entdecken ….
      Unsere Enkel drangsalieren meine Sony HX 400 V die ich mir vor ein paar Jahren mal für 380 Euro gekauft habe – sie hat 50fach Zoom – 1200mm – na ja bei Schönwetter ist sie schon wirklich nicht schlecht – aber nun 100fach Zoom – und dann 1000 Euro – ist schon gewaltig – ich meine den Zoom – über das Geld reden wir ja nicht mehr – da sind wir ja nicht mehr so empfindlich da alle Firmen gern hochpreisiges anbieten …
      Aber was solls – warten wir die Tests ab – wenn sie gut ist siehst Du evtl doch ein Wasserloch mit einer Seerose auf dem Mond und somit brauchen wir in Zukunft unser vieles andere Gedöns nicht mehr …
      Viele Grüsse … Gustav

  • Also ich nutze u.a. sehr gerne meine SONY HX400V mit einem hervorragenden ZEISS Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 24-1200mm einschl. der Makromöglichkeiten. Diese Kamera hat 20MP mit einem 1/2.3″ großen Sensor und kostet ca. 376 €! Die sehr guten Ergebnisse damit reichen mir vollkommen aus! 3000mm mit einem 16MP Sensor mit einem 1/2.3″ Sensor sollte das System schon an sein Limit bringen.

    Die Grenze wäre für mich persönlich auch der recht hohe Preis dieser NIKON Bridgekamera!

  • 3000mm sind schon wirklich beeindruckend. aber ich glaube die anfangsbrennweite ist 24mm. das würde bei einem 125xzoom sinn machen.

    ich habe mir vor ein paar monaten mit viel glück für wenig geld eine finepix s1 geschossen. die anfangsbrennweite von 24mm f2.8 kann auch die fuji aufweisen. der spritzwasserschutz war ein wunderbares mitbringsel bei der bridgekamera. die 1200mm tele waren für mich sehr überraschend. was das betrifft, finde ich die nikon sehr spannend mit 3000mm. da hat das reh, der vogel,… nichtmal die chance den photograpen zu bemerken. im netz sind schon diverse videos über die kamera zu finden. wirkt ganz nett.

    ich glaube, daß es eine wunderbare tageslichtkamera für viele aufgaben sein kann. aber wie es halt bei derart kleinen sensoren ist, bei etwas dämmerung kommt gleich das rauschen. das ist dann wohl der wermutstropfen.

    tolle videos der nikon vom mond, auch bei youtube zu finden. das ist beachtlich.

  • Also für richtige Wildlife Fotos kann man sie ja nur nutzen, wenn das Tier still steht. Bei Blende 8 und dem kleinen Sensor ist man sonst schnell bei ISO 1600 oder höher, was wenn man sich Bilder von Smartphones ansieht ziemlich unbrauchbar ist. Also eine Schönwetterkamera für stille Motive.

    • Die Frage ist ab wann die Blende 8 greift. Wenn bei 1000mm noch Blende 5.6 verfügbar ist, dann hast du mehr Licht als bei Objektiven die in der Preisregion eines Kleinwagens sind.

      • ….also ich lese da, Brennweite: 4,3 -539 mm/ f2.8-8.0 und daraus wird eben KEIN Objektiv in der Preisregion eines Kleinwagens 😉
        Nikon Zauberobjektiv ?

  • Als ein von Mittel- Vollformat verwöhnter Fotograf fotografiere ich trotzdem mit allem was mir sonst noch in die Finger kommt.

    Mein Neffe hat neben seinem Smartphone eine Sony RX10III. Das Ding hat ein 24-600 mm F2,4-4 Objektiv. Er hat also sein komplettes System im Umhänge Beutel immer dabei. Das hat natürlich meine Neugierde und den Spieltrieb sofort geweckt.

    Was soll ich sagen? Bis 800 ASA kann man die Bilder sehr gut gebrauchen sofern man in RAW fotografiert hat. Der Stabilisator funktioniert bei den längeren Brennweiten ordentlich, ebenso in geschlossenen Räumen. Selten das man sehr hohe ISO verwenden muss.

    Meinen Respekt für die Sony RX10III. Der RAW Konverter erkennt die Kamera so das sich wirklich erfreuliche Ergebnisse erzielen lassen. Hut ab!

    Die Coolpix P1000 hat einen noch kleineren Sensor. Was da geht kann ich nicht beurteilen, ich habe noch noch nie mit einer solchen Kamera fotografiert.

    Das Konzept geht in Ordnung, der Preis ist mit 1,099 Euro nicht in der „unbedingt haben wollen“ Kategorie.

  • Und wer hält, auch mit Stabilisator, 3000mm mit der Hand? Wenn ich mit 800mm (400mm2.8+Verdoppler) und mit einem schweren Cullmann Stativ unterwegs bin, habe ich meist 20% Ausschuss wegen Bewegungsunschärfen, obwohl ich mit einem Kabelauslöser dann schon arbeite. Die Mondbilder sind wunderbar, der bewegt sich aber auch nicht. Bei spielenden Frischlingen wird das nicht so funktionieren.

    • Hallo Eberhard!

      Gute Frage – Ich!

      Ich verstehe nicht so richtig, warum jemand mit 3000mm aus der Hand fotografieren soll, wenn Du bereits für schlappe für 800mm ein Stativ benötigst. 😉
      Warum darf man bei 3000mm kein Stativ benutzen? Und warum stürzen sich alle auf 3000mm – das ist ein stufenloses Zoom, soweit ich weiß. Es gibt also Zwischenwerte – auch 800mm. Niemand zwingt einen die 3000mm zu nutzen – vielleicht reichen schon 1000? Oder 1500, 600 oder 200???
      Deine Argumentation richtet sich also ganz allgemein gegen hohe Brennweiten. Also….?
      Abschaffen?
      Verbieten?
      Es gibt auch bei Makroaufnahmen hin und wieder Objekte (meist Tiere), die sich (relativ) schnell bewegen und aus der Schärfeebene verschwinden… Was ist da zu tun? Meine erste Frage wäre: Darf ich bei Makros ein Stativ benutzen? Was gibt es für eine Lösung bei sich bewegenden Objekten? Was machst Du denn bei 800mm bei dem Motiv „spielende Frischlinge“? Vielleicht ist das ja ein Anhaltspunkt für den Fotografen, der sich die Nikon zulegen möchte…

      Und wenn ich nur einen Irrtum aufklären darf: Der Mond bewegt sich sehr wohl – er ist schneller als jeder Frischling. 😉

      • Geschätzter Roland, da hab ich ja Glück gehabt das du mich über den Mond aufgeklärt hast, dann wird sich wohl die Sonne auch nicht um die Erde drehen, vielleicht kannst du mich da auch aufklären … :+))
        Ich meinte eher, das mit der Kamera um 3000mm zu nutzen auch ein Stativ im Preis beinhaltet sein, aber ich las schon öfter, dass Humor hier nicht so geschätzt wird …

      • „Geschätzter Roland, da hab ich ja Glück gehabt das du mich über den Mond aufgeklärt hast“

        Ja.

        „dann wird sich wohl die Sonne auch nicht um die Erde drehen“

        Kommt auf das Bezugssystem an. Einfacher ist das Verständnis, wenn man annimmt, dass die Erde sich um die Sonne bewegt. Immer drummrummmm, immer wieder….

        „Ich meinte eher, das mit der Kamera um 3000mm zu nutzen auch ein Stativ im Preis beinhaltet sein“

        Den Satz verstehe ich nicht.

        „ich las schon öfter, dass Humor hier nicht so geschätzt wird …“

        Stimmt. Humorlose Zone – ich bin hier der Wächter.

      • Guten Abend Roland …
        Du solltest besser gesagt haben „ich bin e i n e r der Wächter“ …
        Denn ich wache doch auch ganz bestimmt darüber das hier der Humor nicht so kurz kommt – oder ?
        Übrigens sitze ich jetzt am Rechner – kann heute nicht mehr so viel schiefgehn – das einzige was schief lief war das ich mich in der Zahl der Dachschrauben verzählt habe und ich vom Baumarkt vorhin 1 Packet zu wenig gekauft habe – aber ich bin heute nicht vom Dach gefallen – also gut …
        So werde ich morgen nicht genug Schrauben für das Pferdestalldach bei den Fischteichen haben – meine Schwiegertochter hat aber schon gesagt es gibt keinen Regen und so können die Pferde bis Montag in den Genuss kommen Euren hier entweder regungslosen oder rummsausenden Mond zu sehen ….
        Auch gut nicht wahr ?
        Liebe Grüße … Gustav

      • Hallo Gustav!

        Schön, dass Du es bis jetzt geschafft hast (13. und so…)!

        Du solltest besser gesagt haben „ich bin e i n e r der Wächter“ …

        Ich spreche ja nicht sooo gerne für andere, aber ja… 😉

        „Denn ich wache doch auch ganz bestimmt darüber das hier der Humor nicht so kurz kommt – oder ?“

        Das ist einerseits völlig richtig. Für Eberhard – andererseits – wachen wir aber darüber, dass er doch zu kurz kommt, der Humor – ganz kurz, Humorsteppe, -Dürre, -Wüste… Jeder Anflug von Humor wird strikt abgewehrt, hier ist eben die Humorverbotszone (für ihn;-)

        Beste Grüße

        Roland!

    • Bei spielenden Frischlingen …
      Serienbilder einschalten – spielende Frischli in die Schärfe nehmen – einmal leise pfeifen -dann auslösen …
      Klappt fast immer da sie einen Augenblick stillstehen …
      Meine Erfahrung …

      • Lieber Gustav, danke, ich versuche immer den Bachen nicht so nah zu kommen, so würden sie ein Pfiff wohl nicht hören. Die Bache aber schon, da bin ich dann vorsichtshalber doch lieber leise. Aber jetzt wo ich endlich erklärt bekam, dass der Mond sich bewegt, wird das dann auch klappen. 👍 schönes Wochenend.

      • Hallo Eberhard …
        Da hast Du auch wieder recht – vielleicht habe ich auch ein paarmal Glück gehabt das die Bache mich nicht angenommen hat – aber funktionieren tut es hin und wieder schon.
        Oder die Bachen haben bei uns mehr Respekt – denn unser Jagdpächter und seine Gesellen fackeln nicht lang wenn sie zu hochnäsig sind …
        Aber letztes Jahr als unser Sohn Raps drusch kam er auch mit Flinte und Jeep an und rief schon von Weiten „sind Sauen drin“ – ich holte meine Sony in Erwartung des Kommenden vom Trecker und stellte mich bei ihm an dem Jeep …
        Und richtig als unser Sohn ein paarmal rum gedroschen hatte kamen 2 Bachen und 2 Frischlinge rausgerannt – über unsere Wiese zum Wald hinüber – in Erwartung des fürchterlichen Knalls hielt ich mir die Ohren zu …
        Aber er brüllte nur „Sche… kann nicht schießen – weiß nicht welche säugt “ – aber ich war schon mit der Kamera hingerannt denn 1 Frischling hatte den Anschluss verloren und rannte quickend immer im Kreis vor mir herum um die Fährte der anderen zu suchen …
        Ich war am knipsen als der Pächter mich anbrüllte und da sah ich das die eine Bache aus dem Wald zurückgerannt kam um ihren quickenden Nachwuchs zu suchen – gott sei dank hatte dieser den Duft der Fährte gefunden und machte sich in Richtung Wald von dannen …
        Aber ich konnte mir ein kleines Ständchen vom Jäger anhören …
        Aber als alter Bauer bin ich resistent gegen „Ständchen“ – ich erklärte ihm das ein guter Fotograf sich von nichts abbringen lässt um ein gutes Bild zu machen – er knurrte „was für ein Blödsinn“ – weg war er …
        Gruß … Gustav
        PS …
        Humor wird hier schon geschätzt – sonst wäre ich nicht hier – manche können nur keinen vertragen – einige missverstehen was – andere können humorvolle Kritik an ihrer Marke nicht ab (sogenannte Sticheleien) – dann sind hier etliche Akademiker und Studierte von denen man dann einen geschwolleneren und besonders feinsinnigen Humor serviert bekommt – also dieses Forum ist ein Spiegelbild der Fotografenmenschen – aber nach etwas Eingewöhnung kommt man hier ganz gut zurecht und ich wetze auch mal das Messer und zahle mit Humor zurück wenn mich mal jemand auf die Schippe genommen hat … …
        Nur nicht gleich aufgeben …

      • so etwas ähnliches hatte ein befreundeter Jäger im Odenwald, dort fackeln die Bachen nicht lange und er war eine Woche außer Gefecht gesetzt. Also Vorsicht. Ich beobachtete eine, die ihren Frischlingen zeigte, wie ein liegender Baumstamm bewegt wird. Sie schob ihn als wäre er aus Pappe. Als sie von dannen gezogen waren versuchte ich mein Glück, ich bekam ihn nicht vom Fleck. Die haben Power, sieht man ihnen so gar nicht an.
        Nein so einfach bin ich nicht klein zu kriegen und gebe nicht auf. Gruß Eb.

    • Oh verdammt …
      Gar nicht bemerkt das ich vorhin am Freitag den 13ten den 13ten Beitrag hier geschrieben habe …
      und jetzt muß ich auch noch mit zum Einkaufen fahren …

    • Hallo Eberhard,

      ich denke, dass die unscharfen Bilder bei dir eher ein technisches Problem sind, denn gegen Bewegungsunschärfen helfen kein Stativ und auch kein Kabelauslöser, sondern ausschliesslich eine kurze Verschlusszeit. Bei 400 mm + Konverter kommt noch dazu, dass sich der Autofokus verlangsamt, was wiederum ein Grund für die Unschärfe sein könnte. Ausserdem gilt es zu beachten, dass der Stabilisator ausgeschaltet werden sollte, wenn mit dem Stativ gearbeitet wird, da das auch zu verwackelten Bildern führen könnte.

      3000 mm? Brauchen nur Amateure, Profis gehen näher ran!

      • Hallo Daniel,

        das ist mal eine wirklich gute Idee! Eine Leiter – am besten eine Strickleiter, schnell wachsende Bohnen machen es sonst auch. Profis haben immer welche dabei 😉

        Beste Grüße

        Roland

      • Daniel,

        ich habe schon tolle Aufnahmen vom Mond mit 300 mm gemacht, bei 3000 mm wäre wohl gar nicht der ganze Mond drauf, langweilige Aufnahme, oder nicht?

      • Lese gerade Euren Disput vom Mond …
        Bohnen aus dem Bohnensack – oh weh – aber nicht essen sonst befördert deren Auftrieb euch schon von allein dort hoch …
        Und vergesst nicht die Leiter mitzunehmen damit ihr auch wieder runterkönnt …
        Selbstverständlich Stabilisator sperren damit euer Auftrieb nicht verwackelt wird …
        Und wenn ihr oben seid grüßt mir joe in seinem Krater …
        Und Du Rolf – vergiß bitte nicht ihm von Deinem Mouton Rothschild 1986 ein Fläschchen mitzunehmen damit er sich noch mal an uns erinnert ….
        Und ich kaufe mir dann diese Nikon und gucke damit nach oben und singe leise „Der Mond scheint schön – ich kann euch da oben sehn“ …

      • Lieber Rolf …
        Schmunzeln muss ich doch über Deinen Satz „Profis gehen näher ran“ …
        Wenn eine Wildsau Dir mal die Zähne zeigt ist der Satz bei Dir aus dem Vokabular verbannt.
        Der Mann meiner Cousine verlor einen Teil seines Mittelfingers als er bei einer Nachsuche von einer Sau angegangen wurde und ich wurde bei einer Kesseljagd von auch einer solchen umgerannt und so nebenbei meine Wade ein wenig geritzt …
        Weidmannsheil ….

      • Gustav,

        dafür werde ich sicher keinen 86er Mouton opfern! Mit den Mondbildern ist es so eine Sache; ich persönlich habe gerne noch etwas Landschaft mit dabei, ist einfach ergiebiger. Und ja, die Lösung ist meistens näher ran zu gehen, wobei man natürlich auf die Sicherheitsdistanz achten sollte. Mit Wildschweinen habe ich nicht so grosse Erfahrung, ich sehe zwar regelmässig welche, aber so fotogen finde ich die auch wieder nicht, also für mich nicht relevant. Aber was ich damit sagen wollte; grundsätzlich ist es besser, näher ran zu gehen um in den Bildern einen möglichst hohen Kontrast zu erhalten. Wenn die Distanz zu gross ist, verzichte ich gerne auf Aufnahmen. Ich persönlich finde, dass bei 1000 mm Schluss ist, wenn man auf Qualität wert legt, Amateure sehen das vielleicht anders …

  • Laut Photografix Artikel vom 8. November 2017 sah es aus, als ob der P900-Nachfolger gar nicht produziert wird. Nirgends hat man in der Zwischenzeit etwas darüber erfahren. Und plötzlich soll sie
    demnächst in den Handel kommen! Entweder hat man dies verschlafen oder den Focus voll auf die
    spiegellosen Modelle gerichtet? Schade, ich hätte gewartet und die P900 nicht mehr gekauft.

  • so lange sich der Mond nicht zu schnell bewegt – sicher ne tolle Sache mit der Kamera.
    Sogar 3200 mm Bildausschnitt sind erreichbar mit Pana G9 plus 100-400 mm und 4x digital-Ausschnitt – also da wird immer mehr möglich.

    • Na Cat,

      dann sind Mondfotos ja kein Problem – lies doch mal bei Eberhard nach – der Mond bewegt sich nämlich gar nicht. („der bewegt sich aber auch nicht.“ – Ich nehme an, dass der Mond gemeint ist, aus der Grammatik geht das nicht hervor..)

      Ich habe mit der Alpha 6300 und Digitalzoom auch schon schöne Mond-Bilder gemacht. Interessanterweise werden die deutlich besser als RAW-Fotos, die später vergrößert werden… Ist schon cool, was die modernen (Consumer-) Kameras so können. Aber tatsächlich muss die Belichtungszeit relativ kurz sein, damit das Bild scharf wird. – Und er bewegt sich doch! 😉

      Schönes WE – auch an Gustav, wenn er den heutigen Tag übersteht! 😉

      • Hallo Roland …
        Ehe ich mich ….
        jetzt zur Ruhe niederlege will ich Dir jetzt kurz kundgeben das ich noch in alter Frische da bin und bis auf das Schraubenmißgeschick alles überstanden habe ….
        Ich glaube ich bin etwas abergläubisch – aber es ist bisher immer etwas vorgefallen.
        Unser „Umfeld“ war heute Abend noch kurz vorbeigekommen und wir hatten einen schönen Nachbarnplausch …
        Wenn man gegenüber seinem „Umfeld“ gefällig ist hat man auch immer ein gutes „Umfeld“ und so kommt das „Umfeld“ auch gern mal vorbei …
        Gute Nacht wünscht … Gustav
        Wochenende wünsche ich Dir auch – „Schönes“ braucht man dieses Jahr wohl nicht mehr wünschen denn schön ist es ja immer …
        Wir hatten leider vorgestern auch nur wieder 6mm Regen …
        Wie Du schon schriebst …..- Steppe – Wüste – Dürre – trockener Humor ……trockener Wein ……

      • Hallo Gustav

        So eine P1000 werde ich wohl bald brauchen wenn ich unseren Rest vom See an dem ich wohne fotografieren möchte. Mangels Regen kommt man sich wie an der Nordsee bei Ebbe vor. Da benötigt der Bildermacher schon einige mm an Brennweite.

        Wenigstens herrscht im „Umfeld“ noch kein Weißbier (ist in Bayern ein Lebensmittel) Mangel. Mit dem Genuss sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen weil sonst ist die Verdunstung bei den Temperaturen schneller als der durstige Trinker.

        So, jetzt gehe ich mit meinem Umfeld in den Biergarten an den Stammtisch und lasse den Fotoapparat zu Hause!

      • Wenn sich die Kamera gut verkauft, wird es wohl jede Menge Fotos von Frischlingen und vom Mond geben und die sozialen Netzwerke damit überfluten ?
        Ich denke, die meisten, die dieses Gerät kaufen werden, sind wohl eher „Fotoamateure“ und werden diesen Brennweitenbereich wohl gar nicht so oft nutzen und die Kamera vielleicht auch ein wenig zum „Angeben“ mit sich schleppen, bis sie dessen überdrüssig werden und dann doch wieder das Smartphone zum Bilder machen nehmen

      • Guten Tag Alfred …
        So wie ich Dich kenne hast Du Eurem Weissen Bier heute morgen nur soviel zugesprochen das Du meine Zeilen noch ganz gut lesen kannst …
        Komisch das bei euch der Wasserpegel auch niedrig ist …
        Dem Wetterbericht nach müsstet ihr in der amerikanischen Besatzungszone doch mehr Regen abbekommen haben als wir in unserer Englischen …
        Auch Roland in der sowjetischen Besatzungszone sitzt wohl bald auf dem Trockenen aber wenn ich mich nicht irre haben die da oben in den letzten Tagen wenigstens was abbekommen während wir von Mitte April bis heute insgesamt nur 32mm aufweisen können.
        Bei uns im Dreiländereck Hessen – Niedersachsen – Nordrhein-Westfalen sieht es trostlos aus – die Äcker sind hart wie Beton – aber was interessiert das die Leute – hauptsache es ist immer zu essen da – wenn es hier mal weniger gibt wird es mit den Kameras aus China hergeschifft …
        Ich wünsche Dir auch ein (?) Wochenende !!
        Viele Grüsse Gustav

  • Nur so mal als zusätzlicher Input: Bei Teleaufnahmen wird es schon bei 800 bis 1000 mm kritisch, dann darf schon kein Staub in der Luft sein, sonst fällt der Kontrast zusammen. Bei klarer Luft, also z.B. gleich nach dem Regen, sollte es noch klappen. Aber bei 3000 mm??? Das dürfte dann wohl nur noch blutigste Amateure, die auch mal ein Wildtier in ihrem Account haben wollen, befriedigen. Denn bei dieser Kompaktkamera dürfte der Kontrast schon von Grund aus geringer sein als beispielsweise einer Festbrennweite oder einem guten Telezoom mit entsprechender Kamera eines Topherstellers. Für mich ein Spielzeug, mehr nicht.

      • Gustav, es war zwar ein schöner Frühling, aber bei uns sind momentan jeden Tag Gewitter angesagt, heisst; gutes Fotowetter! Wobei, war jetzt ein paar Tage in den Schweizer Alpen unterwegs, aber Sonnenaufgang und -untergang: Fehlanzeige.

  • Hallihallo!

    Die Nikon P-1000 ist für mich eine sehr spannende Kamera. Weil sich ganz neue kreative Möglichkeiten ergeben: Man kann ja mit 24 – 3000 mm viel mehr Bildausschnitte anwählen. Es geht ja nicht nur um Tierfotografie, „Birding“ oder Streetfotografie. Auch wenn in der Architektur eine Fensterdekoration oder ein Ausschnitt, an den man zu Fuß einfach nicht näher herangehen kann, interessiert, kann man heranzoomen: Türme, Bauten und Verzierungen, Ruinen, Landschaften, usw. Alles, was entweder weit entfernt ist – oder was unzugänglich ist, all das kann man groß im Bild einfangen. Es ist fast so, als ob das Fotografieren neu erfunden wurde!

    Der Bildstabilisator arbeitet – soweit ich gelesen habe – zweifach: Einerseits werden Gyrodaten ausgewertet, andererseits werden auch Pixelbewegungen des Sensors selbst ausgewertet. Ich bin gespannt, wie gut der
    ist. 5 Blendenstufen werden angegeben. Die Zahl der Blendenstufen ist wichtig, damit man auch bei
    3000 mm noch aus der Hand Fotos schießen kann.

    Auch gespannt bin ich auf die optische Qualität, denn 24 – 3000 mm stellen ja eine erhebliche Herausforderung dar. Ich hoffe, dass Nikon diese Herausforderung gut bewältigt hat.