Marktgeschehen Nikon

Spannende Einblicke: Nikon gibt Pläne bis 2025 bekannt

Nikon hat im Zuge des aktuellsten Geschäftsberichts einen Ausblick bis 2025 vorgelegt. Für Fotografen gibt es gute und schlechte Nachrichten.

Aktueller Bericht von Nikon Japan

Die offiziellen Geschäftsberichte von Unternehmen sind nicht nur interessant, wenn man die finanzielle Situation des jeweiligen Konzerns besser einschätzen möchte. Vielmehr gewähren Unternehmen in ihren Berichten immer wieder Ausblicke auf die nächsten Jahre und verraten interessierten Kunden und Investoren, worauf in nächster Zeit der Fokus liegen soll.

Nikon Japan hat am 8. April 2022 einen solchen Ausblick vorgelegt und verrät darin unter anderem, welche Pläne man innerhalb der Kamerasparte bis 2025 verfolgen wird. Den originalen Geschäftsbericht findet ihr hier auf der Seite von Nikon Japan, außerdem haben die japanischen Kollegen von DCLife eine Zusammenfassung des Berichts veröffentlicht. Beide haben wir uns mit Hilfe des Übersetzungsdienstes DeepL genauer angeschaut.

Preiserhöhung von 20 Prozent

Wenig überraschend kommt die Nachricht, dass sich Nikon in den nächsten Jahren auf „spiegellose Kameras“ konzentrieren möchte. Dabei sollen sowohl die Erwartungen von Profis als auch von Hobbyisten erfüllt werden und es soll sich um Produkte „mit hohem Mehrwert“ handeln.

An dieser Stelle kommen wir auch direkt zur ersten schlechten Nachricht für Fotografen, Nikon möchte die Stückpreise im Schnitt nämlich um 20 Prozent erhöhen. So möchte das Unternehmen mittelfristig einen Umsatz von 200 Milliarden Yen erzielen, zuletzt hatte man wohl noch einen Umsatz von 150 Milliarden Yen angepeilt. Da wir in den letzten Monaten bereits Preiserhöhungen bei Nikon beobachten konnten ist es denkbar, dass die Preiserhöhungen (zumindest teilweise) schon umgesetzt wurden.

50 Z-Objektive bis 2025

Die gute Nachricht ist, dass Nikon das Angebot an Z-Objektiven weiterhin in hohem Tempo ausbauen möchte, bis zum Jahr 2025 will der Herstellers mehr als 50 Z-Objektive im Programm haben. Damit peilt Nikon ein ähnliches Tempo wie Canon an. Interessant ist außerdem, dass Nikon plant, für jede verkaufte Kamera im Schnitt zwei oder mehr Objektive zu verkaufen. Im originalen Bericht ist von einem „Abdeckungsgrad von zwei oder mehr“ die Rede.

Auch der Videobereich wird von Nikon im Geschäftsbericht direkt angesprochen, der Hersteller möchte die Videofunktionen der eigenen Kameras verbessern, um Videografen noch gezielter ansprechen zu können. Ob Nikon in den nächsten Jahren eine Videokamera im Stile der Canon EOS R5C, Sony A7s III oder Panasonic S1H auf den Markt bringen möchte, geht aus dem Bericht nicht hervor – denkbar wäre es aber allemal.

Fokus auf das Lizenzgeschäft

Zu guter Letzt spricht Nikon noch davon, dass man den Fokus stärker auf das „Lizenzgeschäft“ legen möchte. Was genau damit gemeint ist, ist weder uns noch den Kollegen von DClife klar. Prinzipiell wären Lizenzvereinbarungen mit Objektivherstellern denkbar, so wie sie bereits zwischen Nikon und Tamron geschlossen wurden. Alternativ wäre es beispielsweise denkbar, dass wir in Zukunft Objektive mit Nikkor-Schriftzug in Smartphones sehen werden.

Außerdem möchte Nikon auch weiterhin die Fühler in angrenzende Bereiche ausstrecken und spricht davon, neue Ferngläser, Teleskope und Laser-Entfernungsmesser produzieren zu wollen. Das Segment der Spiegelreflexkameras wird von Nikon im Bericht nicht erwähnt. Hier sollte man also keine großen Hoffnungen haben, dass Nikon in den nächsten Jahren noch nennenswerte Neuheiten auf den Markt bringen wird.

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Alfred Proksch

Das hier keine Einzelheiten vorgelegt wurden ist klar.

Das weitere Z Objektive kommen müssen steht sowieso fest. Das neue DSLM besser ausgestattet sind als die bisherigen überrascht mich nicht. Neue Ferngläser, Teleskope und Laser-Entfernungsmesser produzieren? Eher den neuen Materialien gemäß anpassen passt besser zur Aussage.

Das die Preise angehoben werden, ja und, alles wird teurer, muss teurer werden.

Eigentlich nur elegant verpackte Notwendigkeiten in eine Pressemitteilung geschrieben. Fakten eben.

Peter T.

Ich finde auch, dass der News-Wert der Meldung überschaubar ist. Mit der geplanten Strategie der Lizenz-Objektive könnte ich gut leben, da ich native Objektive bevorzuge, auch wenn sie ein wenig teurer sind. Bei vielen Nikon-Usern wird die Strategie nicht so gut ankommen, viele hätten wohl gerne neben Laowa, Viltox etc. auch Tamron und Sigma für Nikon Z.

Lehrmann Rudolf

Nichts deutliches, Liebe Firma Nikon!
Keine klare Ansage ob die Nikon D 860-D 880 noch gebaut wird; es sollte doch ein Nachfolger Model für die Erfolgreiche Nikon D 850 geben…
Ja, Spiegelreflex ist gestorben, blöde Sprüche!
Pentax baut weiter Spiegelreflex und kommt damit klar.
Keine klare Ansage zu der Nikon Z 8, wurde doch spekuliert es wäre der 60 Megapixel Sensor der Sony Alpha 7 R 4.
Z 9 wäre TOP aber Lieferzeiten unendlich, meiste Händler schreiben 1-3 Monaten.
Noch abzuwarten wie gut die Gesicht-Augenerkennung der Z 9 ist…
Man hört, deutlich besser als bei der Z 6II und Z 7 II aber kommt nicht heran an die Canon R5.
Dazu kann ich nichts sagen, hatte noch keine Gelegenheit ein Z 9 zu testen.
Die Z 9 muss schon eine TOP Kamera sein, hat bei Dr.Artur Landt in FOTOTEST eine Gesamtwertung 103,2 Punkte und damit Platz 1.
Ich behalte ich meine Nikon D 850 weiterhin, abwarten was Nikon noch bringt…
Und stelle mir die Frage. “ Was kommt in 5 Jahren wenn jeder schon eine Spiegellose Kamera hat?“
Vielleicht zurück zum Kleinbild Film?

Alfred E. Neumann

Meine Güte…
Hauptsache, mal was vom Stapel lassen, was?
Kauf dir ne Sony und gut is

Lehrmann Rudolf

Hast Du mal mit Sony fotografiert???
Habe ausprobiert eine Sony Alpha 7 R 4, Dankeschön…

ccc

Weißt Du, wieviele Auslösungen Deine D850 hat?

Lehrmann Rudolf

Benutze meistens die D 800.
Nikon D 850 wird 3 Jahre Alt, 1200 Auslösungen circa.
Fotografiere auch nur als Hobby, viel weniger seit Corona…

Thyl Engelhardt

Kommt Pentax klar? Ich hab eher den Eindruck, dass Ricoh weitere Investitionen scheut und daher auf Sparflamme arbeitet. Der Marktanteil von Ricoh/Pentax ist so niedrig, und die Kosten, mitzuhalten, erscheinen so hoch, dass ich mich nicht wundern würde, wenn Ricoh aus der Kameraproduktion aussteigt. Seit Beginn der Digitalisierung schrumpft die Zahl der Kamerahersteller, und mit jeder Erschütterung, hier zB der Umstieg auf spiegellose und die Coronakrise, erwischt es weitere. Olympus wird noch zu Ende gemolken, und ob Alpa ohne Objektivverschlüsse noch sinnvoll weitermachen kann? Und dann? Panasonic oder Fuji?

Lehrmann Rudolf

Unser eine Dozent von VHS Würzburg ist Pentax Fan.
Er meinte er bleibt bei Pentax Spiegelreflex, Spiegellos mag er gar nicht mit dem elektronischen Sucher. Problem: Viele Händler, bei uns Foto Weber Würzburg und Media Markt haben nun Pentax nicht mehr im Sortiment wegen geringen Nachfrage. Aber Foto Koch, Calumet liefern Dir alles.

N1USER

Wenn Canon und Nikon irgendwann im DSLM-Bereich komplett aufgestellt sind, wird es düster für Sony und andere. Diese beiden „großen, alten“ Marken ziehen immer noch gewaltig. Nur meine Meinung 😉

Rawbert

Eine Nikon ohne Sensor?

Carsten Klatt

Natürlich schlafen Canon und Sony. Wenn Nikon endlich aufgestellt ist, dann sind die anderen schon wieder weiter.

Ich

Canon ist doch bereits Marktführer!? Wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Dass Nikon an Sony vorbeizieht, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

N1USER

Ja, Canon dürfte Marktführer sein und auch bleiben, wenn alles gut geht. Wenn Nikon sich nun ganz ähnlich aufstellt (und danach sieht es ja aus), ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der (längeren) Zeit, bis sie Platz 2 einnehmen werden. Sony hat nun mal keinen „Foto-Namen“ beim breiten Publikum; ich mag mich aber auch täuschen 😉

joe

Wir erhöhen unsere Preise um 20%, dann steigt auch unser Umsatz und Gewinn entsprechend. Wenn es denn so einfach wäre, gäbe es nur noch Unternehmer und alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen. Vielleicht sollten die mal einen Kurs bei mir buchen. 🙈

Thomas S

„Wir erhöhen unsere Preise um 20%, dann steigt auch unser Umsatz und Gewinn entsprechend“
Wo hat Nikon das geschrieben?

joe

Vielleicht erkennst Du jetzt den Zusammenhang: Man will den Umsatz von 150 auf 200Mrd Yen steigern und die Preise um 20% erhöhen, wahrscheinlich weil in den Billiglohnländern in denen sie produzieren lassen gerade die Löhne so stark gestiegen sind! Man kann es ja mal versuchen! Wenn Preiserhöhungen zu Umsatzzuwachs führen würde, dann würden das alle so machen. Aber so funktioniert Wirtschaft in den meisten Fällen leider – oder besser Gott sei Dank – nicht!

Stefan Komarek

Lach mal. Es funktioniert so. Genau so!

Ich rede nicht über Fantasien, sondern über Fakten, Die CIPA-Zahlen. Die Stückzahlen sind von 2020 auf 2022 sind gleichgeblieben, aber der Umsatz wurde deutlich erhöht. Das geht 2022 weiter. Jan und Feb wurden 10% weniger ILCs geliefert als im gleichen Zeitraum 2021 – es ist ja nichts verfügbar, die Teile fehlen – der Umsatz stieg aber um 5%.

Dieses Jahr haben bereits Canon und Sony Preiserhöhungen durchgeführt bzw. angekündigt – hier wurde darüber berichtet – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Umsätze dieser Firmen eingebrochen sind.

Übrigens: fahr mal an die Tanke: Nach deinen Lehrsätzen müssten Aral, Esso und Shell schon pleite sein, so wie sie die Spritpreise angehoben haben. Ebenso Aldi, Edeka, Lidl, Netto, Penny, Rewe … und Gas und Strom und die Müllabfuhr soll 2023 aus teurer werden … die Mietkosten für Lagerraum steigen … die Transportkosten der KEP-Dienstleister …

ALLE erhöhen derzeit Preise. Warum sollte Nikon außen vor bleiben?

Nicht dass ich Preiserhöhungen gut finde. Im Gegenteil!!! Zinserhöhungen fände ich gut. Aber so etwas passiert nicht – übrigens auch gegen alle aufgestellten Regeln.

Stefan Komarek

Erratum: Stückzahlen sind von 2020 auf 2021 …

Robert B.

Lebensmittel, Benzin, Gas, Strom, etc. sind „Muss“- Ausgaben. Wenn das Budget bei diesen Ausgaben schon ausgereizt ist, und alle Sparpotentiale erschöpft sind, bleibt für Hobbyausgaben ensprechend weniger übrig. Geringere Stückzahlen bei z.B. gleichen Werkzeugkosten führen naturgemäß zu Preiserhöhungen.

Stefan Komarek

»Geringere Stückzahlen bei z.B. gleichen Werkzeugkosten führen naturgemäß zu Preiserhöhungen.« Genau das. Im Februar 2019 galten diese Abgabepreise lt CIPA, alles in Yen. Compact ¥18.029, ILC ¥55.788, davon DSLR ¥45.344 und DSLM ¥68.611 zum Vergleich Februar 2022 Compact ¥25.880, ILC ¥81.159, davon DSLR ¥41.472, DSLM ¥110.454 Deutliche Anstiege. Preisanhebungen existierender Modelle sind dabei die Minderheit. Als wichtiger sehe ich, dass die Großen, Canon, Nikon und Sony ihre Einstiegsmodelle, die APS-C Klasse, vernachlässigen, dass der Trend zu immer höherwertigeren Kameras geht und das es keine Preiserosion mehr gibt. Als ich mit DSLR anfing, musste man bei einem neuen Modell sechs bis neun Monate warten und konnte dann 10-15% günstiger kaufen. Zudem konnte ich fasst alle Objektive über Cash-Back-Aktionen kaufen. Heute bleiben die Preise stabil. Kameras, die 2020 oder 2021 auf den Markt kamen, kosten immer noch so viel wie am ersten Tag oder mehr. Beispiele: Erstpreis (lt., Produktvorstellung hier – aktueller Preis bei Calumet) Canon EOS M50 II 609 € – 609 € abzgl. 70 € Cash–Back Canon EOS R5 4385 € – 4499 € Canon EOS R6 2630 € – 2499 € Sony a7S III 4200 € – 4199 € Sony ZV–1 750 € – 749 € Sony a7 IV… Weiterlesen »

joe

Natürlich, und Frauen sind dümmer als Männer und die Erde ist eine Scheibe. Und auf speziellen Wunsch ein 😷für dich

Nimbus

Nikon kann sich eine Preiserhöhung von 20 Prozent locker erlauben weil die Leistungen mindestens 50 Prozent über der Konkurrenz liegt bzw. 100 Prozent über Fuji und Olympus.

Thorsten

Der Witz des Tages, sagt jemand der ueber 20 Jahre lang mit Nikon Equipment halbprofessionell Naturfotografie betrieben hat und jetzt, aus guten Gründen, mit L- Mount und MFT arbeitet.

Rawbert

Spielst du gerade Auto-Quartett?

lichtbetrieb

Danke für den Lacher Nimbus. Galgenhumor ist doch was schönes.

Cat

Hat Nikon bisher nur einen einzigen großen Agentur-Vertrag frisch unterschrieben?
Nikon ist leider seit fast 4 Jahrzehnten der ewige Zweite und jetzt der Dritte, Vierte – auch in weiten Teilen der Technik – leider.

Matthias

…das interessiert aber niemanden, der mit Nikon fotografiert…

René Unger

Es bleibt aber trotzdem ein Fakt 😉

Stefan Komarek

Na, na, na. Vor vier Jahrzehnten, 1982, war Nikon die klare Nummer 1 im Markt. Erst der Canons Wechsel vom mechanischen FD- zum elektronischen EF-Bajonett 1987 hat die Wende eingeläutet. Nikon hat sich nicht getraut zu reagieren und versucht, sein altes mechanisches Bajonett so weit wie möglich zu erhalten. Aus heutiger Sicht ein klarer Fehler. Vor drei Jahrzehnten war Nikon immer noch die Nummer 1 im Markt. Canon ist durch den Wechsel erst mal in ein Loch gefallen uns musste sich da wieder herausarbeiten. Vor zwei Jahrzehnten, 2002, war wer Nummer 1? Nikon! Allerdings das letzte mal. 2003 hat Canon die Marktführerschaft übernommen. Wer sagt das? Canon selbst, s. Pressemitteilung vom 30. März: Zum 19. Mal in Folge (2003 bis 2021) ist Canon mit seinen Kameramodellen mit Wechselobjektiven (DSLR und spiegellose Systemkameras) die Nummer 1 im weltweiten Markt. In den letzten 10 Jahren wurde Nikon von Sony auf Platz 3 gedrängt. Wieder hat sich Nikon nicht getraut, das Geschäft mit den Bestandskunden zu riskieren. Sie sind zwar schon 2011 in den spiegellosen Markt eingestiegen, ein Jahr nach Sony und ein Jahr vor Canon und Fujifilm. Nur eben nicht mit APS-C oder Vollformat, das hätte im Konflikt zu den DSLRs gestanden,… Weiterlesen »

N1USER

Stefan, sehr schöne Antwort, Respekt!

Jetzt hat Nikon mit dem Z-System wieder eine neue Chance, den Platz hinter dem Marktführer zu erobern. Und sie geben sich wirklich alle Mühe – es wird bestimmt ein ebenso steiniger Weg wie seinerzeit bei Canon. Ich bin davon überzeugt, dass, falls Canon und Nikon mit ihren DSLM-Systemen in Zukunft komplett aufgestellt sein werden, für die anderen vom Markt nicht mehr viel übrig bleibt. Es sind einfach verdammt große Namen, die das Publikum niemals vergisst.

Und auch, wenn es seinerzeit ein Fehler von Nikon war, ist es um das 1-System dennoch sehr schade – und da weiß ich, wovon ich rede 😉

Martin Berding

Leider war die Nikon 1 ein teurer Ausflug, der auch schon früh aufgegeben wurde. Dass eine Firma alte Technologien nicht schnell wegwirft, hat viele Gründe. Der wichtigste, Bestandskunden sollen möglichst nicht verprellt werden. Bestehende Technologien brauchen auch nicht von Grund auf neu konstruiert werden. Eine Nachfolgerin der D850 wäre nur eine leichte Überarbeitung im Detail, für den Kunden aber ein neues Modell. Die Aussagen von Nikon bezüglich DSLR kann man nur so interpretieren: „Wir schauen, wo Interesse besteht, wenn ja, verbleiben 2 Modelle im Angebot“. Dem Neueinsteiger kann man darum nur die DSLM empfehlen, um Zukunftssicherheit zu haben. Der Bestandskunde sollte jetzt eine DSLR neu kaufen, sofern er nicht wechseln möchte. Vor allem wenn viele Objektive und andere spezialisierte Ausrüstungsteile da sind

Thomas Müller

Nein, das ist Unsinn. Nikon kann sich das nicht erlauben, zumindest nicht bei mir. Ich fotografiere sowohl mit Nikon als auch mit Fuji und es ist ganz klar, Nikon ist weit davon entfernt zu 100% besser zu sein als meine Fuji-Ausrüstung. Dabei sind meine Fujis mit dem letzten Sensor und nicht mit dem aktuellen Fuji-Sensor ausgestattet und kosteten fast nur die Hälfte wie meine Z6II. Bei der BQ der Objektive ist kaum ein Unterschied erkennbar. Wenn man die JPEGs direkt aus der Kamera miteinander vergleicht, liegen die Fujis sogar vorne. Die Nikon hat an anderer Stelle Vorteile, aber letztendlich ist in der Praxis unterm Strich bei mir kaum ein Unterschied feststellbar.

Matthias

Thomas,
das Equipment, welches man schon besitzt, sollte man nutzen. Bei Neuanschaffungen hast Du ja mittlerweile Liefertermine von 3 Monaten (Calumet). Das sind aber Gerätschaften, die schon auf dem Markt sind, also keine angekündigten Neuheiten. Wir müssen ja nicht kaufen. Rein technisch betrachtet gibt es schon einen Unterschied von Fuji X zu Nikon KB. Entscheidend ist meiner Meinung nach aber die Bildanmutung. Und da ist Fuji immer noch weit vorne. Denn die Bilder haben so einen gewissen analogen Touch, der mir sehr gut gefällt. Aber jeder kann seine eigene Meinung haben und die lautstark verkünden…:-))

joe

Sind wir doch froh, dass Nikon wieder zurück im Spiel ist – das kann zu allem führen, aber Übermut nach einem „Anschlusstreffer“ ist nicht angebracht. Ich bin davon überzeugt, dass Sony noch immer einen gewaltigen Vorsprung hat, vor allen anderen, aber nur so viel rauslässt, damit sie die Konkurrenz in Schach halten. Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch wie es muss! Mit der A1 haben sie gezeigt, wenn es sein muss können wir jeden schlagen. Und sie könnten die Kamera locker für 2’000.-€ billiger anbieten und immer noch genug verdienen, aber dann würden sie den eigenen Kameras zu viel Konkurrenz machen. Ein 800mm/6.3 Zoom für 7’300.-€, das man bei dieser konstruktionsweise auch für 4’000.-€ anbieten könnte (dann wäre es der Renner), und sehr wenige wirklich brauchen und geschweige bezahlen können, ist noch nicht die Wende. Es ist lediglich ein Anfang und Hoffnungsschimmer. Die Z9 zum Preis der A1 wäre ein Ladenhüter, zu diesem Preis kommt es, wenn man 20% aufschlägt!!
Und übrigens, Bildqualität ist seit 2010 kein Thema mehr, das können alle! Entscheidend sind AF, ISO-Performance und DR und da hat Nikon durchaus noch Luft nach oben!

Carsten Klatt

Sehr guter Kommentar, so sehe ich das auch!!!!

Ich

Und übrigens, Bildqualität ist seit 2010 kein Thema mehr, das können alle! Entscheidend sind AF, ISO-Performance und DR…“

Zählen ISO-Performance und DR nicht zur Bildqualität!?
Falls nein, was denn sonst?

joe

Natürlich sind ISO und DR auch ein Thema, aber nur unter spezifischen Bedingungen ISO bei Dämmerung/Nacht falls man keinen Blitz verwenden will oder kann und DR bei extremen Licht/Schatten Verhältnissen. Ich habe bereits mit meiner 5D Mark II von 2008 hervorragende Bilder unter allen Bedingungen gemacht, obwohl man damals Canon nachgesagt hat, der DR wäre erheblich schlechter als der bei der Konkurrenz. Es müsste also sogar heissen seit 2008 ist Bildqualität kein Thema mehr! Im Übrigen sind Objektive bei der Fotografie weit relevanter als die Sensoren der Kameras, bei denen es zwar Verbesserungen, aber keinen Quantensprung gegeben hat. Die meisten Verbesserungen gehen eh auf Korrekturen durch Softwareeingriffe und nicht auf den Sensor zurück! Entscheidend für die Bildqualität ist die Schärfe und wie exakt die Schärfe dort sitzt wo sie sein soll, neben der Separierung Vordergrund/Hintergrund, aber für letzteres sind die Objektive hauptverantwortlich. Es würde mich ernsthaft interessieren welche seit 2008 gebaute Kamera Sie als schlecht empfinden, so dass man sofort erkennen kann, welche Fortschritte die Technik in Sachen Bildqualität gemacht hat. Ich würde ihnen gerne 10 Beispiele meiner Bilder aus den letzten 10 Jahren vorlegen und ich bin mir zu 100% sicher, dass sie nicht wissen, welches von wann ist.… Weiterlesen »

Red and Gold

Sowas kann wirklich nur aus dem Nikon Lager kommen 😀

Alfred Proksch

Verständlich das jeder der Nikon nahe steht, vielleicht sogar verwendet, in diese Pressemitteilung seine Wünsche hinein interpretiert.

Um den Endverbraucher geht es dabei eher am Rande, die Investoren möchten wissen wofür sie ihr Kapital geben. Es ist eine Nikon Absichtserklärung, was davon in nächster Zeit zum Kunden kommt werden wir sehen.

Warum diese Erklärung? Weil Nikon anscheinend frisches Geld braucht, da machen sich Dinge wie Gewinnmaximierung durch höhere Preise oder der Hinweis auf 50 neue Z-Objektive innerhalb drei Jahren richtig gut. Dazu die Randschauplätze Lizenzgeschäft oder Ferngläser, Teleskope und Laser-Entfernungsmesser.

Ich würde sagen hier werden ungelegte Eier verkauft – Ostern naht!

Roman.Tisch

Wunderbar, Nikon hat mir damit die Entscheidung einfacher gemacht 😁
Auf Wiedersehen Nikon, denn 20% mehr für ihr Z System werde ich nicht ausgeben.
Da nutze ich dann noch meine D850 bis es nicht mehr geht und entscheide dann wo es hingeht. Aber vermutlich Fujifilm, denn bei VF bliebe mir dann nur Sony und da mag ich die Kameras nicht.

Stefan Komarek

Das jetzige System beibehalten »bis es nicht mehr geht« ist für jeden Fotografen die preisgünstigste Möglichkeit. Das ist für Nikon ein besonderes Handicap. Da Nikon in den letzten Jahrzehnten sehr konservativ war und auch alles Alte – F-Bajonett, Kameras mit Spiegel – so lange beibehalten hat, »bis es nicht mehr geht«, haben sie jetzt nur noch konservative Kunden. Viele Fotografen, die an moderner Technik interessiert waren, sind abgewandert, oft zu Sony.

Du machst zwei interessante Annahmen
1. positiv: Fujifilm wird seine Preise nicht anheben
2. negativ: Canon und Panasonic werden kein VF mehr anbieten (VF bliebe mir dann nur Sony)

Es gäbe noch einen Ausweg: wechsle jetzt. Noch wurden die Preise nicht angehoben, und noch dürftest du für deine alte Kamera einen guten Verkaufspreis erhalten.

Roman.Tisch

Zu 1. Ich habe in keinem Satz geschrieben, dass Fujifilm nicht die Preise anheben wird 😉
Aber wenn sie die Preise anheben, sagen wir auch mal um 20%, dann sind die Preise insgesamt immer noch niedriger als bei Canon oder Nikon.

Zu 2. Habe ich auch nicht geschrieben. Aber Canon RF kommt für mich ebenso nicht in Frage, denn da sind die Preise noch höher als bei Nikon Z.

Warum sollte ich jetzt wechseln? Meine DSLRs und die Objektive funktionieren noch. Ich schaue mir weiterhin die Schlacht zwischen den Kameraherstellern an und entscheide irgendwann. Vermutlich wollen Canon und Nikon eher in den professionellen Bereich, wenn man sich die Preise anschaut. Das werde ich aber nicht zahlen. Bei Sony wird es weiterhin auch günstige Objektive geben, aber ich mag die Kameras nicht. Somit ist für mich aktuell Fujifilm am attraktivsten. Schöne Kameras, alle möglichen Objektive und Preise, die ich noch bereit bin zu zahlen 🙂👍🏻

Nikon und Canon haben für mich den falschen Weg gewählt, nämlich Drittanbieter zurückzuhalten.
Und in ein System, das nicht auch ausreichend von Drittanbietern versorgt wird, werde ich nicht mehr investieren.

Stefan Komarek

zu 1. Stimmt, Fujifilm ist günstiger. Ist auch APS-C zu VF. Ich hatte dich so verstanden, dass eine Preisanhebung um 20% ein KO-Kriterium wäre. Aber wenn Fujifilm um 20%, ist das offensichtlich kein KO-Kriterium. Mein Fehler – Missverständnis.

zu. 2. VF-Anbieter? Schwierig, sehr schwierig! Du erwartest, dass alle im Markt bleiben, aber du magst keinen einzigen? Richtig?

Nikon kommt nicht in Frage, da sie keine Drittanbieter haben und 20% anheben wollen. Canon kommt nicht infrage, da sie noch teurer sind und auch keine Drittanbieter haben. Zu Sony gibt es viele Drittobjektive, aber die Marke hast du bereits mehrfach ausgeschlossen. Nebenbei: die G-Master-Objektive sind oft noch teurer als die Canon-Ls. Auf Panasonic VF hat du nicht reagiert. Leica, Pentax und Sigma kommen wohl auch nicht in Frage? Das wären die sieben VF-Hersteller, die ich kenne. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter.

Zu Fujifilm gibt es immerhin drei Drittanbieter-Objektive von Sigma.

Rawbert

„Zu Fujifilm gibt es immerhin drei Drittanbieter-Objektive von Sigma.“

Fujifilm hat sein x-Mount noch nicht lange freigegeben, aber es gibt mehr als die drei von Sigma, nämlich von Viltrox und Tamron, alle mit AF. Manuelle gibt es reichlich dazu.

Roman.Tisch

Bei Fujifilm gibt es Samyang, Viltrox, Laowa, Voigtländer, Sigma, Tamron und keine Ahnung, was ich noch vergessen habe 👍🏻

Und ja, Sony G Master Objektive sind auch teuer, von denen habe ich aber nicht geschrieben, denn bei Sony hat man, im Gegensatz zu Nikon oder Canon, die Wahl zwischen teuren und günstigen Objektiven.
Panasonic Lumix S kommt für mich nicht in Frage, weil die meiner Meinung nach den VF Kampf zuerst verlieren und günstiger sind da auch nur Sigma Objektive und sonst ist die Auswahl auch eher klein, denn was nützen Leica Objektive, die sind ja noch teurer.

Markus B.

Naja, die aktuellen DSLMs von Nikon sind sicherlich sehr gut. Dennoch hat Nikon es in den letzten drei Jahren nur nur über den Preis in den Markt geschafft. Die Kameras haben sich nur aufgrund des niedrigeren Marktpreises verkauft. Z6 und Z7 gingen während Corona teils mit hohen Preisabschlägen über die Ladentheke. Ich habe mehrfach in den Regalen der grossen Discounter Z6 Sets für weniger als 1500€ gesehen und auch die Z7 verkaufte sich zum Schluss deutlich unter dem aktuellen Neupreis. Bei den Objektiven das gleiche. Die meisten Schnapper kann man aktuell bei Nikon machen. Wie will man dann 20% Mehrpreis gegenüber dem heutigen UVP durchsetzen? Canon hat es dagegen geschafft die Preise seiner R Kameras und RF Objektive oben zu halten…

Jörg

Erst Marktanteile gewinnen und dann bei den Objektiven Gewinn machen, ist doch so schwer nicht zu verstehen…

Markus B.

Ich glaube nicht, dass das die Nikon Strategie war. Die Preise wurden reduziert, weil die Kameras wie Blei im Regal lagen. Canon musste bisher werde auf R6 noch R5 irgendwelche Rabatte geben. Die Nachfrage liegt über dem Angebot…

joe

Markus, da liegst du zu 100% richtig! Das Problem ist und war der AF im Vergleich zu Sony und Canon, der vor allem bei der Z7 bei Dämmerung überhaupt nicht sass. Möglicherweise ist das jetzt durch FW-Updates etwas besser, weiterer Grund die damals fehlenden Objektive. Bei Canon waren für RF gleich zu Anfang zwei Top-Objektive verfügbar (50/1.2 und 85/1.2) und Nikon wurschtelte mit dem unbrauchbaren Noct herum, das selbst von Nikonfan Matt Granger einen total Verriss bekam. Sein Urteil: Unbrauchbar! Er hat es allerdings mit einem Euphemismus umschrieben: „nur für sehr Wenige Fotografen und sehr wenige Situationen geeignet“. Es wiegt über 2Kg, hat keinen AF und keinen IS und kostet mehr als die Z9 mit einem Nikkor Z50/1.2! Ich weiss nicht was da der Entwicklungsabteilung durch den Kopf geschossen ist, als sie diese Idee mit dem Noct hatten!

Martin Berding

Das Noct war ein Versuchsträger. Wurde getestet, was machbar ist und wie das im Handel ankommt.

joe

Das hätten sie mit einer Frage ganz schnell und leicht herausbekommen: „Wollt ihr ein sehr lichtstarkes 58mm Objektiv, das fast 2,5kg wiegt, keinen Stabi hat, nur manuell fokussiert und fast 10’000.-€ kostet und die Bilder schlechter werden als mit mit dem 50/1.2 für etwas über 2’000.-€? Die Antwort ist klar und man hätte statt dessen die Prioritäten richtig setzen können und günstigere, leichtere und brauchbarere Objektive entwickelt, so wie jetzt das 800mm, dann wäre Nikon auch nicht in so starke Schieflage geraten.

Stefan Komarek

Markus, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Z6 und Z 7 waren die erste Generation von 2018. Die jetzt aktuellen Mark II Modelle sind sehr preisstabil, bei Calumet teurer als zum Produktlauch (s. meinen Beitrag oben). Die erste DSLM von Canon, die R wird auch nicht mehr zum Anfangspreis verkauft. Preisstabil ist auch bei Canon die zweite Generation, R5 und R6.

Jörg

Die R und die RP bekommt man genau wie die Z6/7 hinterhergeschmissen…

joe

Stimmt, haben aber trotzdem beide den besseren AF😉

Florian

Du wirst sehen, dass sich Nikon wieder hocharbeitet und ganz vorne mitspielen wird.
Die Luft für Sony und Canon wird dünner.

N1USER

Genau das, was ich immer gesagt habe und genau so wird es auch passieren. Es ist nur eine Frage der Zeit 😉

joe

Florian, als „analoger“ Nikonianer wünsche ich mir das, leider musste ich bei digital damals auf Canon wechseln (5DII), weil Nikon mal wieder nichts entsprechendes im Angebot hatte. Nikon macht tolle Dinge, die andere einfach schon ein paar Jahre vorher haben. Warum ist das so, weil sie wie zum Beispiel beim Noct oder beim neuen Hauptquartier im falschen Moment das Falsche machen. Gott sei Dank gibt es jetzt ein Lebenszeichen durch die Z9 und das 800/6.3, aber das alleine wird noch nicht die Wende sein. Ich hoffe das Management ist inzwischen aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht und weiss was zu tun ist um wieder konkurrenzfähig zu sein um mit Sony und Canon mithalten zu können.
@N1USER
Genau das ist Nikons Problem, immer zu spät! Ich sage nur „Hase und Igel“ – bin schon da! Ja denkst Du jetzt legen Sony und Canon die Hände in den Schoss und warten bis Nikon auch da ist, wo die Beiden schon lange sind?

N1USER

Ich sag‘ nur: Geduld! Es ist erst vorbei, wenn’s vorbei ist. Es deutet sich ja bereits an, dass Nikon in nicht allzu ferner Zukunft wieder auf Augenhöhe mit Canon und Sony sein wird und dann wird sich der nachwachsenden Gattung der „Durchschnittskunden“ die Frage stellen: Was kaufe ich denn jetzt? Und da ist meine Vermutung, dass Nikon nicht die dritte Wahl sein wird. Nomen est omen, VW wird ja auch wie verrückt gekauft 😉

Florian

Hi joe,
im Großen und Ganzen muß ich dir schon Recht geben.
Mit dem was ich aber gerade über das neue Firmware-Update 2.0 für die Z9 gelesen habe bestärkt mich jedoch in meiner Meinung, dass sich Nikon als Premiumhersteller ganz an die Spitze hocharbeitet.
Und wer ehrlich ist weiß auch genau, dass fotografieren mit Vollformat immer teurer und teurer wird.
So kann man generell nicht mehr vom einem Massenmarkt sprechen die die Kamerahersteller erreichen können. Vielmehr ist fotografieren im Vf ein Premiumhobby geworden.
Und gerade da, so glaube ich zumindest, sind gerade die Nikonfans sehr geduldig.
Was dann letztlich geboten wird ist dann schon sehr fein.
Ich fotografiere sehr gerne mit der Z9. Aber ehrlicherweise muss ich eingestehen, dass die D850 immer noch mein Favorit ist.
Das Hase/Igel Spiel ist eigentlich garnicht so entscheidend.
Das komplette Systeme muß halt funktionieren. Und das tut das Z-System sehr gut.
Ich bin auch mit Langen F-Brennweiten und Spezialoptiken Via FTZ sehr zufrieden.
Die Z7ii hab ich übersprungen denn die Z8 wird der Nachfolger für die D850.
Bis dahin werden auch genügend z-Linsen am Markt sein.

joe

Die D850, das wäre meine Kamera geworden, wenn sie etwas früher rausgekommen wäre. Hatte bereits die 5D4 gekauft knapp ein Jahr später kam die 850D, für mich die beste DSLR, aber Nikon – wie so oft – sehr gut, aber zu spät.

Gast

Wäre auch gespannt, ob Nikon eine Mittelformat-Z-Kamerareihe herausbringen könnte, wär sicherlich spannend.
Einige Z-Objektive sollen ja auch theoretisch MF-kompatibel sein…

joe

Theoretisch möglich auf Grund des grossen Bajonetts, aber das Problem sind die Objektive. Sie sind ja nicht mal in der Lage ausreichend für Kleinbild zu liefern und es fehlen dafür auch noch eine ganze Menge an Brennweiten. Also ich glaube nicht daran, obwohl es interessant wäre.

Peter T.

Ich bin überzeugt, dass eine Mittelformat Z kommt. …irgendwann. Vorher sind noch einige Hausaufgaben im VF und APS-C und bei den Objektiven zu machen. Wenn Nikon es in absehbarer Zeit schafft, könnte das „ganz großes Kino“ werden: Drei Senosorgrößen mit einem Mount, WOW!

joe

Wie viele MF Kameras verkauft Fuji? Wäre ja ganz nett wenn Nikon auch noch drei oder vier verkaufen würde, aber ich denke das hat (hoffentlich) allerallerletzte Priorität. Wie Du ja selbst schreibst, hat Nikon noch eine ganze Menge Hausaufgaben zu erledigen. Hoffen wir, dass sie inzwischen endlich gelernt haben die Prioritäten richtig zu setzen!

Alfred Proksch

Joe wie immer liegst Du richtig.

Rein theoretisch gäbe es nur zwei Hersteller die selbst Sensoren backen, nämlich Canon und Sony die Mittelformat auf die Beine stellen könnten.

Warum sie es nicht machen hat mit den geringen Stückzahlen zu tun. Diese haben Fuji und Hasselblad unter sich aufgeteilt. Falls Fuji es über die Technik und den Preis schaffen sollte den Hobbyisten zu überzeugen das Mittelformat das Gelbe vom Ei ist, dann werden zuerst Sony und später Canon auf den Zug aufspringen.

Sony hat dafür zu wenig Image bei den professionellen Anwendern, Canon hat Erfahrung mit anspruchsvollen Anwendern wären aber trotzdem Neueinsteiger. Wer kommt wie immer mit besten Produkten zu spät um die Ecke? Nikon!!

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