Kameras Nikon

Nikon Vollformat-DSLM: Neue Bilder geleakt

Es sind einige neue Bilder von Nikons Vollformat-DSLM geleakt worden! Die Bilder zeigen erneut, dass wir es hier mit einer vergleichsweise großen DSLM zu tun bekommen werden.

Mehr und mehr neue Informationen

Am 23. August 2018 wird Nikon aller Voraussicht nach die lang erwartete spiegellose Vollformatkamera vorstellen. In den letzten Tagen und Wochen sind bereits jede Menge Details und auch offizielle Infos durchgesickert (hier kommt ihr zur Newsübersicht) und gestern haben sich nochmals einige neue Bilder der neuen Kamera hinzugesellt.

Weitere Bilder geleakt

Bisher war Nikons spiegellose Vollformatkamera noch auf keinen Aufnahmen so gut zu sehen gewesen wie auf den neuen Bildern hier. Vor allem die vergrößerten Bilder sind interessant und zeigen zumindest zu Teilen die Anordnung der Bedienelemente.

Ansonsten scheint sich zu bestätigen, was man im Grunde bereits wusste: Die kommende Vollformat-DSLM von Nikon wird nicht gerade klein und handlich werden, vielmehr haben wir es mit einem recht großen Gehäuse zu tun, welches von der Größe her vielleicht ein bisschen an die Nikon D750 erinnert. So wirkt beispielsweise der Griff wirkt relativ groß und massiv, aber seht selbst:

Ist das nun ein Vorteil oder Nachteil, dass die Kamera relativ groß werden wird? Ich denke das ist eine recht individuelle Geschichte. Viele werden sich sicherlich über das robuste Gehäuse, welches ziemlich gut in der Hand liegen sollte, freuen. Andere hätten vielleicht eine besonders leichte und kompakte Kamera bevorzugt. Denn grundsätzlich ist es bei spiegellosen Systemkameras im Vergleich zu DSLRs natürlich möglich, kompaktere Modelle zu bauen – doch das muss eben nicht immer ein Vorteil sein. Und DSLMs bringen grundsätzlich ja noch mehr Vorteile bzw. Unterschiedliche im Vergleich zur klassischen Spiegelreflexkamera mit als nur eine kompaktere Bauweise.

Was haltet ihr bisher vom Design bzw. Gehäuse der neuen Nikon DSLM?

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

51 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Hm. Die Dame ist vermutlich eher keine 180cm groß. Und in Relation zum Objektiv sieht der Body jetzt nicht sooo groß aus. Der Griff – ok. Aber ansonsten sieht das für mich erstmal eher schlank aus.

      • Interessant. Danke für die Info.
        Spinnt man hier einfach mal weiter, auch hinsichtlich der Größe des Z-Bajonetts, wird Nikon mit der neuen Z-Serie wohl ausschließlich FX-DSLMs herausbringen und das Angebot auf Dauer vielleicht noch mit einer Z100 Einsteiger-Kamera ergänzen. Frage bleibt jedoch: Kommen in absehbarer Zeit unter anderer Bezeichnung und mit anderem Bajonett noch DX-DSLMs auf den Markt? Wäre wünschenswert. Oder wartet Nikon bis der Markt der Einsteiger DSLRs beinahe tot ist?

      • Mal abgesehen davon, dass ich eine Nomenklatur mit Modellnamen wie Z100 ff. ziemlich einfallslos und dämlich finde (ist natürlich Geschmackssache) besteht natürlich immer die Gefahr, auch APS-C-Kameras in diese Produktlinie einzufügen. Ich finde, dass hat Canon mit der EOS-M-Reihe bestens gelöst. Eigenes Bajonett, kleine und feine Gehäuse und Objektive – alles, was der ambitionierte Amateur so braucht. Einzig die überaus billige Verarbeitung stört mich dabei ein wenig. Dafür ist aber der Preis in Ordnung. So kann man sich sozusagen voll aufs DSLM-Vollformat konzentrieren. Ich bin mal gespannt, wo die Reise von Nikon bei APS-C wohl hingeht.

  • Es stimmt, die Kamera ist recht groß, aber das ist auch den Profis geschuldet. Auch die möglichen privaten Umsteiger von DSLR sollen daran Gefallen finden. Vorstellbar auch, dass noch eine kleinere Kamera nachgelegt wird, aber erst mal muss das neue System akzeptiert werden. Es sind viele Veränderungen gegenüber früher eingetreten, nicht nur das Bajonett. Der harte Weg, den Nikon und auch Canon beschreiten, muss zum schnellen Erfolg führen. Keine Firma gibt sich etliche Jahre Zeit, mit einem komplett neuem Aufnahmesystem irgendwann in ferner Zukunft Geld zu verdienen. Siehe Nikon 1, läuft nicht gut, also eingestampft. Schade drum, wäre eine gute Kompakte gewesen.
    Fuji hat die mageren Jahre durchgehalten, das X und auch GFX stehen gut da.

  • Ich glaube..das wird eine spannende Kamera, mit „Nikoncharakter“, wenn man (hier*) davon sprechen darrrf..;)
    Und wenn sie in sich einige Aktualitäten derzeitiger Vollformater vereinigt, ohne nicht schon wieder einen überflüssigen redundanten *Markenvergleich loszureisen .. wird sie gut (genug) werden. Aber die Frage war ja bezogen auf die Gehäuseart, Größe, Handlichkeit, Design..:) Für mich wäre es schlüssig, dass sie in etwa die Größe einer A7 III hätte oder einer Leica M mit einem moderaten Gewicht von ca 600/ 700 gr. Wird sie schwerer ..über 800 gr..wären die Hausaufgaben nicht entsprechend zufriedenstellend gemacht worden. dann kann ich auch auf eine D760 mit Fähigkeiten einer D850/D500 warten.:))
    Sollten die Bilder einigermaßen authentisch sein, wird sie angenehm in der Hand liegen.
    Beste Grüße 🙂

  • Mark,

    kann man hier vielleicht einen Vergleich zur Samsung NX1 ziehen?
    Nachdem Nikon doch diese Sparte von Samsung übernahm, tauchten doch bereits damals viele Gerüchte auf.

    Auch das jetzige Gehäuse in den Bildern oben erinnert mich sehr stark an die NX1

    • Die angebliche Übernahme war schon nur ein Gerücht, wäre dem so gewesen hätte Nikon im APS-C Bereich nen super einstieg gehabt, die Linsen, die Haptik und die Leistung war damals min gleichauf wenn nicht besser als bei Sony.

  • Ein neues Kameramodell habe ich immer mit geschlossenen Augen in die Hand genommen und befühlt. Wenn sie da nicht zu mir gesprochen hat, dann war das auch nicht meine Kamera. Klingt zwar arrogant, funktioniert aber!

  • Nikon macht alles richtig und Sony wird es schwer haben. Nikon baut ein Gehäuse wo man auch ein Lichtstarke Objektive benutzen kann und nicht wie bei Sony wo man direkt zum Batteriegriff greifen muss damit es spaß macht. Und jetzt noch Wasserdicht , Robust und dann sind auch noch die Sensoren einer Sony drin und jeder weiß das Nikon damit mehr rausholt als Sony selbst. Das wird sehr schwer für Sony.
    Alle haben gerufen wann legen die Großen nach. Jetzt kommen Sie und Sony wird es noch schwerer haben als jetzt.

    • Erstmal abwarten. Sony hat quasi alle Kinderkrankheiten beseitigt und schon ausgereifte Kameras auf dem Markt. Für Nikon ist es die 1. in dem Bereich und wird schon noch einige Schwachstellen haben. Wir können gespannt sein.

      • Ich denke, Sony ist am Ende (nicht schlagen, bitte!). Wenn Nikon auch nur halbwegs das auf den Markt bringt, was hier vermutet wird – oha, da wird’s enge. Immerhin hat man mit der Nikon1 ja schon mal gezeigt, wo (technologisch) der Hammer hängt 😉

      • N1USER 7. August 2018 um 18:29 Uhr
        „Ich denke, Sony ist am Ende… Immerhin hat man mit der Nikon1 ja schon mal gezeigt, wo (technologisch) der Hammer hängt“

        Darum verkaufen sich die Nikon 1 Modelle ja auch wie warme Semmeln, und die Sonys liegen wie Blei in den Regalen.

        Irony OFF

      • Die Entscheidung für den 1″-Sensor der Nikon1 war wie sich herausgestellt hat wohl der große Fehler, der dann letztlich auch zu dem bekannten Ergebnis führte. Bei Managementfehlern hat Nikon ja inzwischen einige Erfahrung. Ich glaube aber nicht, dass sich die Dinger wirklich schlecht verkauft haben (zumindest außerhalb Europas); hätte Nikon aber wie Canon mit der EOS-M auf ein Miniatur-APS-System gesetzt, wäre aktuell ein Problem weniger für Nikon zu lösen. Ich vermute, Canon wird im DSLM-Fullsize (Gehäuse) zukünftig keine APS-C-Sensoren anbieten.

    • Bei internem Stabi und AF bin ich sehr skeptisch, ob Nikon da schnell zu Sony und allen anderen aufschließen kann.
      Das wird für Nikon und Canon totales Neuland.
      Und der Adapter bzw. fehlende Objektive werden viele treue Markengläubige verschrecken.

      Die erste Generation ist spannend, wird aber kaum die Reife bieten die Sony bei 7R schon hat –
      Sony braucht nur das Gehäuse zu vergrößern- den Griff u Abstand zum Bajonett zu verändern.

      Spannend wird doch, wie sollen die neuen Kameras aufzeichnen?
      Doch nicht allen Ernstes wieder mit RAW oder JPEG???
      Auf welchen Speicher?
      Doch nicht weiter auf SD oder CF?

      Da muss für mich die wirkliche Innovation erfolgen und beim elektronischen Sucher.

      • Das Thema AF wird für canon nicht so neu, Dual pixel AF an meiner 6DII geht richtig gut. Stabilisator im Gehäuse wird bei canon am Anfang eher nicht kommen.

      • >Doch nicht allen Ernstes wieder mit RAW oder JPEG…

        was wäre denn Ihrer Meinung nach die Alternative? RAW kann ich bei Bedarf wunderbar bearbeiten / korrigieren und ein JPG wird es letztlich dann doch sowieso.

      • Welches Format hätten Sie denn gerne? Stimme vollkommen mit Mimas überein – wobei RAW ja auch nicht wirklich RAW im eigentlichen Wortsinne ist, eher ein erweitertes JPEG sozusagen, einfach mit mehr variabler Info als einem JPG, bei dem ja ein Teil der Info gemäss eines kamerainternen Logarithmus verarbeitet wird. Leider oder besser Gott sei Dank habe ich gemerkt, dass für die meisten (98%) JPEG genügt und verwende deshalb nur noch für die aller wichtigsten Bilder RAW, denn kaum ein Betrachter bemerkt einen Unterschied. Damit spare ich sehr viel Zeit und Arbeit.
        Übrigens, je besser die Nikon wird, desto grössere der Druck auf Canon und Sony, was uns ja allen recht sein kann. Im Übrigen ist es von Canon taktisch durchaus klug erst mal Nikon abliefern zu lassen um zu sehen ob selbst noch nachgebessert werden muss.

      • Wieviele haben den Canon Linsen an Ihrer Sony und können sich einfach eine Canon Systemkamera kaufen. Ob an einer Sony mit Adapter oder an einer Canon. Und man kennt ja die Adapter von Canon die funktionieren wenigstens nicht so wie bei Sony wo Sigma kommen muss uns zeigen wie es geht.
        Ich bin mal gespannt. Es gibt zwar schon viele Sony Linsen, die sind aber im Preis sehr hoch und die meisten die ich sehe haben Samyang Objektive oder nutzen einen Adapter.
        Wenn jetzt die großen kommen ist es für die meisten sehr viel einfacher wieder zurück zu gehen. Die meisten nutzen ja noch Canon Linsen an einer Sony. Und mal abwarten was Canon bringt. Vielleicht doch kein Adapter.

      • @Daniel
        richtig gut – ja
        aber längst nicht auf dem Niveau von Panasonic, Sony und Co.
        ohne Stabi im Gehäuse kann Canon aus meiner Sicht gleich wieder die Produktion stoppen!

        @Mimas
        Ich bin kein Software-Entwickler, aber JPEG ist hoffnungslos veraltet und gelingt heute sicherlich viel besser
        und RAW ist eben kein echtes RAW und wird zudem auf Kamera-Monitoren nicht angezeigt und ist eher gedacht für Menschen mit viel Lebenszeit oder begrenzter Erfahrung in Belichtung, WA etc

        @Joe
        ja sehe ich auch so – eine wirklich gute Kamera wirft nach entsprechender Einstellung weitgehend sehr gute JPEGs aus (außer Nachschärfung auf Verwendungszweck), Sony und Canon sind da schwächer und RAW hat je nach Motiv, Licht, Empfindlichkeit noch Spielraum.

        Nur was sollte Canon jetzt noch nachbessern?
        Die Kamera muß ja bis auf Software so weit fertig sein, wenn sie im Oktober verkauft werden soll, Haptik, Bedienung und Ausstattung sollten längst fest stehen – gefragt worden sind wir mal wieder nicht!

        @Tom
        Adapter muss ja kommen.
        Aber Canon Objektive an Sony – da muß man schon echt anspruchslos beim AF sein und selbst die neuesten Canon Objektive zicken mit jedem Adapter im Nahbereich, oder bei Wechseln von Fern- auf Nah oder einfach nur bei Bewegung im Bild und wenn der Adapter nicht absolut präzise angebrahct ist, geht ohnehin zunächst gar nichts an Sony.
        Adapter sind spannend für manuelle Objektive -. aber keineswegs um AF-Objektive Systemübergreifend einzusetzen – also das ist dann schnell Knipser- und Glücks-Niveau.

      • @Cat
        ich denke dass Canon eine DSLM an der Photokina im September zeigt und eine zweite für die Photokina im Frühjahr 2019 bereithält, die man beide durchaus noch optimieren kann – je nach dem was die Konkurrenz macht. Und gerade Dinge wie 4K 30 oder 60 Bilder oder FHD mit 120 Bilder usw. lassen sich softwaremässig relativ leicht nachbessern.

    • Ich glaube eher, dass es Nikon verdammt schwer haben wird an Sony vorbeizuziehen. Vor allem die Sony 7rIII ist ein absolutes Topmodell… außerdem hat Nikon viel zu lange die Entwicklung verschlafen, um tatsächlich im dslm und mft- Bereich konkurrenzfähig zu sein. Da sind Sony , Olympus und Panasonic schon einen ganzen Schritt weiter als Nikon

      • Das glaube ich nicht. Nikon ist auch nicht blöd und wissen, dass sie die Produktion sein lassen können, wenn die neue Reihe nicht von Tag1 absolut konkurrenzfähig ist. Ich glaube die werden ggf. sogar im Objektbereich mit einem echten Trumpf aufwarten.

        Das Sony erledigt sein wird, glaube ich aber auch nicht. Die haben nicht ohne Grund die A7sIII noch in der Pipeline – Nikon wird vermutlich die bessere Kamera für Photos machen, aber Sony ist sehr stark im Video- und Hybridbereich und wird das vermutlich weiter ausbauen. Davon ab vermute ich aber schon länger, dass Sony im Zweifel gut damit Leben kann einfach im großen Stil Sensoren an Mitbewerber zu liefern. Möglich, dass das eigene Kamerageschäft eher unter der Rubrik Machbarkeitsstudie läuft. Wäre dann doof für Sony-Kunden wie mich, aber so ist das eben manchmal.

      • Auch wenn ich es schon oft geschrieben habe, wirklich erledigt wird Sony natürlich nicht sein. Aber man darf sich auch nichts vormachen. CANON und NIKON sind die BESTIMMER in der Sandkiste 😉

  • Wenn es bei dieser Größe bleibt, wird Nikon nicht viel Kameras verkaufen. Wer kauft schon so einen Panzer, da kann ich doch gleich beim DSLR-System bleiben und spar mir das Geld für neue Objektive. Mal sehen wie sie wirklich aussieht.

    • @Hansjörg

      wenn Dir Grösse oder besser Kleinheit wichtig ist empfehle ich Dir – egal was Nikon oder Canon bringen – Olympus. Ein Kollege von mir ist gerade von Nikon auf Olympus umgestiegen weil er keinen grossen Kasten und keine schweren Objektive mehr mit sich rumschleppen wollte. Die Bilder werden fast so gut wie bei einer VF und die Kamera inklusive Objektiv ist wirklich klein und handlich. Dazu gibt es gewisse Vorteile bei Makro und Teleaufnahmen.

      • Hallo Joe,
        ein sehr guter Tipp. Ich hatte die OM-D E-M1 und die OM-D E-M10 zwei Jahre lang bei extremen Alpintouren mit dabei. Super Kameras bei Minusgraden und sehr gute Objektive. Kompakt und Bedienungsfreundlich. Habe das Sortiment vom Bruder geliehen. Das System hat mich an die Qualität der analogen Contax G1 erinnert. Bin aber trotzdem bei meinen Fuji-Ausrüstung geblieben. Der Hauptteil meiner Ausrüstung ist „noch“ Nikon mit D700, D610, D7000 und einer großen Objektivpalette.
        Ja, leider hat Nikon die Outdoor-Fotografie der Konkurrenz überlassen. Im analogen Zeitalter konnte man mit einer FM 2 oder FE 2 plus Fixbrennweite in der Bergfotografie gut arbeiten. Die heutigen Digitalen von Nikon sind leider zu groß. Die 5000er und 3000er Serie von Nikon interessieren mich wegen meiner Objektive nicht.
        Was mich in den Foto-Foren überrascht, ist dass viele Fotografen für Objektive (Zoom) mit Anfangsöffnung 2,8 schwärmen. Für die Bergfotografie sind diese Objektive (wenn sie nur bis Blende 16 reichen) eigentlich ungeeignet. Besonders bei Sonnenaufgängen oder Gegenlicht mit Sonne bekommt man mit Blende 22 oder 32 den besseren „Sonnenstern“ aufs Bild. Zudem sind diese Lichtriesen bei Touren zu schwer und für die Bergfotografie nicht gerade geeignet. Ausnahme ist da sicherlich Nikon, deren lichtstarke Objektive reichen auch bis Blende 22, sind aber für extreme Touren leider auch zu schwer. Und genau so wichtig ist ein integrierter Blitz, da in der Landschaft viele Gegenlichtaufnahmen gemacht werden. Wenn man bei Bergsteigern auf die Kameras achtet, dann sieht man häufig Olympus (besonders die OM-D E-M10), Sony (Alpha 6000er Serie) und Fuji X-Serie. Leider hat Nikon bislang diesen Markt total verschlafen.

    • Dann schau Dir mal den Panzer von Leica an. Die haben es schließlich fertig gebracht eine VFK größer hin zu kriegen als eine MF-Kamera. Man muss nur wollen.

    • Es wird eine Kamera für wirkliche Profis. Da kann man mit der Sony nicht viel anfangen, weil das Gehäuse eine Katastrophe ist und von der Bedienung muss man gar nicht anfangen

    • Hauptsache sie trifft!
      Der Sucher wird hinten sehr lang, der Griff ist zum Glück groß, ein Blitz scheint auch drin zu stecken, der Sucherkopf wirkt fast wie Colani – das Objektiv ist leider gewaltig…

      Das ist ein erster Schritt und egal was eingebaut ist – sie wird stark verbessert werden müssen:
      Deshalb macht sie mich nicht nervös.
      Auch Sony, Oly, Pana, Fuji und Co konnte man erst nach 4-6 Jahren wirklich ernst nehmen und gut nutzen – also wenn Canon und Nikon das auf 4 Jahre verkürzen – ab jetzt – sind sie genial.
      Die nächsten 4 Jahre gehöhren aber eher den anderen 4 Marken – aus meiner Sicht.

    • Ich denke dass es schneller gehen wird. Das Vertrauen an Nikon und Canon ist noch sehr hoch und süpiegellos ist auch kein neues Gebiet, ebenfalls für beide Firmen. Mal sehen wie sich das entwickelt. Für mich word es eh nicht entscheident werden, da ich mich nicht vor einem Wechsel sehe.

  • Viel interessanter wird die Einpreisung sein und welche und wie viele Objektive es am Anfang geben wird.
    Da ich meine Nikon Ausrüstung bereits vor Jahren verkauft habe, werde ich mit Sicherheit nicht mehr zurück wechseln. Ich denke so wird es vielen gehen. Wer heute schon Sony hat, wird wohl kaum umsteigen. Und auch derjenige der ein APS-C System von Fuji hat, wird es wohl gut überlegen. Nein, für mich besteht die Käuferschicht aus Nikon-Kunden, die aufsteigen wollen. Die Systemwechsler werden’s wohl kaum sein…

  • Viele im Forum sehen die Sonys als technische Referenz, die Entwicklung von Nikon hat selbstverständlich mehrere Sonys gekauft und zerlegt. Das positive wird kopiert, das andere verbessert. Es ist im Automotive Bereich nicht anders. Keine Firma fängt bei Null an, wäre zu teuer. Jede Firma weiß was die Konkurrenz macht und wie sie es macht. Egal wie, der Endkunde bekommt vom Start an ein ausgereiftes Gerät.
    Überhaupt Sony. Es ist ein Mischkonzern, der in Elektronik alles mögliche macht. Foto ist da nur ein kleiner Bereich, der wenn die Umsätze sinken sollten, ohnehin eingestampft wird. Nikon hingegen macht nichts anderes als Imaging und ist am Erfolg von Neuentwicklungen interessiert, bzw. abhängig.

    • @Martin
      interessante Ansicht…
      also ich habe noch nie eine elektronische Kamera erlebt, die vom Verkaufstag an ausgereift war!
      Aber auch ein Auto, TV, Rekorder, Fahrrad und alles andere NICHT.
      Und auch kleine Menschen, die auf die Welt kommen, sind weit weg von „ausgereift“.
      Das halte ich schlichtweg für eine Utopie.
      Produkte werden erst durch Gebrauch und Erfahrungen und Austausch mit Anwendern etwas perfektioniert.

      Kopieren?
      Geht so schon lange nicht mehr, siehe Strafzahlungen von Samsung und Co.
      Letztlich muss sich jede Firma sehr anstrengen und selbst schnell Erfahrungen sammeln und umsetzen.
      Wenn kopieren ginge, warum hat dann nicht jeder Anbieter den AF von Nikon, den Double-CMOS von Canon, die Sucher von Nikon, den IS von Olympus, die Filmqualität von Panasonic, die Objektivtechnik von Canon –
      warum hinkt denn jede Firma in verschiedenen Bereichen immer anderen hinterher?
      Der Endkunde ist immer der Tester. Und wer die Wollmilchsau sucht – wird für immer auf der Suche sein!
      Die Vereinfachung ist logisch aber leider auch weltfremd.
      Und das Sony Sensoren für Nikon, Pentax, Fuji und Co entwirft und fertigt ist ebenso ein Märchen – die Sensoren werden im Auftrag dieser Firmen gebaut – so wie auch Sony seine eigenen Sensoren in dem anderen Sony Semiconductor Konzernwerk beauftragt. Im Übrigen ist bekannt, das neuere Sensoren bisher nur mit der Technologie von Nikon produziert werden können – auch die von Sony.
      Es gibt nur 3 oder 4 große Fertigungen von Bildsensoren für den Massenmarkt – Nikon, Pentax, Fujifilm, Leica, Olympus haben sich auf andere Bauteile spezialisiert.
      Das ist alles viel komplexer als Fritzchen sich das denkt und alles hängt irgendwie in Japan zusammen und alle brauen mit dem gleichen „verseuchten“ Wasser.
      LG Fritzchen

  • Bin gespannt auf die neue Nikon….. bin seit der F2 mit Nikon verheiratet. Bisher – fast – zufrieden. Fast? Habe die D500 erworben, eine tolle Kamera. Aber SnapBridge ist der letzte Mist. Und für wlan extra zahlen geht gar nicht. Hatte zwischenzeitlich eine Canon Gx5 getestet: Verbindung per wlan, Fernsteuerung, Bildübertragung vorbildlich. Sollten die neuen Nikons wieder nur halbe Kommunikation liefern, lasse ich mich von Nikon scheiden. Dann wird es Sony oder Canon. Detlef Oster, Koblenz http://www.zeitblende.de

  • Inwieweit die Neue einen Schönheitspreis erhalten wird, möchte ich nach dem was man so sieht erst einmal anzweifeln, ist aber auch nicht wirklich kriegsentscheidend nach meiner Auffassung. Wichtig ist das Handling. Wenn es gelingt, die Leistung einer D850 zu übertragen und weitere Features wie Bildstabilisator und Co. zu implizieren, gepaart mit der Robustheit und Dichtheit gegen Witterungseinflüsse, sehe ich alle Chancen die bisherien Nikon-User (wie mich) im Lager zu halten. Wichtig hielte ich noch, ähnlich Fuji, dass die wichtigen Einstellparameter in direktem Zugriff liegen…dafür könnte das große Wählrad rechts ein Indiz sein. In der Summe bin ich überzeugt, dass hier eine Kamera kommt, die dem aktuellen technischen Stand der Mitbewerber entspricht und mit dem neuen Bajonett tatsächlich weit auf die Zukunft ausgerichtet ist. Insofern begrüße ich auch diese Entscheidung auf ein neues Bajonett zu setzen, um nicht von Beginn an die Entwicklungen der Zukunft in diesem Bereich einzuschränken. Wenn für eine Übergangszeit ein eigens entwickelter und funktionstüchtiger Adapter angeboten wird, halte ich dies für die bisherigen Nutzer für akzeptabel. Auch die F-Objektive wurden im Laufe der Zeit weiterentwickelt und manch einer hat die ältere Version eines Objektives in eine neue eingetauscht – das heißt, laufende Investitionen in Objektive sind nicht neu! Ungeachtet dessen muss man nicht wechseln, da die D850 eine hervorragende Kamera ist!
    Beste Grüße an alle Fans und Kritiker!

  • Body, Bajonett, Objektiv…..neu, neu, neu oder alt, alt, alt. Nikon, Canon, Sony….Glaubenskrieg.

    Das wird auf die Dauer echt langweilig. Endet meist eh in einem „Schwanzvergleich“ und da hat wohl jeder den „Größten“.

    Mich würde ja mal interessieren ob Nikon für seine neue Kameralinie mal ein neue Bedienung und…ganz wichtig für mich… neue Softwarefeatures verbaut hat.

    Bei Sony guck ich da schon das eine oder andere Mal ziemlich neidisch hin.

    P.S. Warum wir zum Start eigentlich kein 24-70 2.8 „gefordert“?

    • warum kein 2.8/24-70 mm?

      Weil sich Zeiten ändern!
      Weil wir nicht mehr in den 90igern leben, wo ein 2.8/24-70 mm bei weniger Licht fast unverzichtbar war!
      Weil heute viel mehr Objektive eingesetzt und mitgenommen werden und man am Vollformat oft auf ein Zoom mit f:2.8 verzichten kann und es nur die Schulter runter zieht – wenn dann gleich eine Festbrennweite mit f:2.0 oder f:1.4 – die ist auch leichter und kompakter.
      Und wer je geglaubt hat mit f:2.8 Zoom liese sich bei offener Blende eine bessere Bildqualität (Schärfe, Kontrast, Fehlerfreiheit) erzielen als mit einem f:4.0 Zoom bei offener Blende – der sollte da mal vergleichende Fotos machen.

      Der der fehlende Mut zu 2.8-4.0/24-100 mm und 2.8-4.0/50-200 mm – der ist schon wirklich erbärmlich.
      Wobei sich Leica dem ja angenähert hat, aber zu fantastisch im Preis.

  • Ich halte es für nicht verkehrt, wenn Nikon ein „griffiges“ Gehäuse anbietet. Damit tun sich Fotografen leichter beim Umstieg von einer klassischen DSLR bzw. mit einem neuem Zweit-Body.

    Ich konnte mal die A9 eines Freundes testen – technisch top, aber „in der Hand“ war das für mich nix. Zu eckig, zu unbequem, vor Allem mit einem langem Telezoom. Auch Tasten und deren Abstände usw. fand ich zu „fummelig“, wer professionell oder auch nur sehr ambitioniert arbeitet, braucht ein „griffiges“ Werkezug ohne Minitasten, Rädchen etc.

    Wichtig ist für Nikon, dass der Adapter auf F extrem gut brauchbar ist. Jeder Nikon-F Fotograf hat einen „Schatz“ an Objektiven, den er natürlich weiterwenden will oder muss.

  • Tja, eine große DSLM, darauf stürzen sich wohl die D7500 und Aufwärtz-Besitzer. Was ist mit den guten kompakten
    wie P7800 ( DL-Nachfolger , ich hätte die 24-85mm gekauft ). Wenn Nikon so rechnet.. nur noch High-End Kameras
    ( sicher gute ), die Firma gesundschrumpfen… Sie machen ja wohl im Moment wieder Gewinn. Schade.. die 1-er Serie war gut ( Nikon 1V1 mit Klappdisplay wäre beste wo gibt. ( Vielleicht zu gut )
    Nicht eine V2 oder gar V3 mit Extra-Sucher.
    Sony macht es vor mit der RX100-Serie hat alle 6 Modelle am Markt.
    und für jedes Portemonnaie etwas dabei. Achja es gibt noch die Canon, s.
    Die G1X läuft trotz horrendem Preis und ohne 4 K . Was sowieso überbewertet wird.
    Denn die Software muss es ja auch stemmen. Eine gute Full-HD-Auflösung ist schon klasse.
    Kein Fernsehsender sendet in Full-HD ( außer die Belgier glaub ich ). Also 4 K oder gar 8 K braucht kein Mensch?
    Verkauft sich aber gut .
    Das waren einige Eindrücke, die ich mal loswerden wollte. Achja, bald ist die Photokina und hier hoffe ich auf eine
    LX200. Eine Leica, äh ich meineNikon-DSLM möchte ich mir nicht leisten.
    Manfred

    • Warum sollten Canon oder Nikon Probleme mit der Bildstabilisierung im Body haben, ich glaube das beide Firmen technisch in der Lage sind ausgereifte Produkte auf den Markt zu bringen, Canon verwendet eine 5 Achsen Stabilisierung in der 80 D und hat genügend Erfahrung mit ihrer Videosparte. Der entscheidende Faktor wird ob Canon und Nikon mit ihren Konzepten den Verbraucher überzeugen können, technisch sind beide Unternehmen in der Lage eine DSLM auf der Höhe der Zeit zu bauen.

  • Als Ultraweitwinkelfreak sehe ich im kleinen Auflagemaß einen Vorteil für mehr Weitwinkel und / oder kompakte Objektive. Dass dabei ein ordentlicher Griff mit ordentlicher Akkukapazität bleibt, ist für mich ein Vorteil zum einzigen Mitbewerber Sony: neben der größeren Akkukapazität kommt nämlich auch ein ordentlicher Griff und Platz für direkte Zugriffe auf Zeit, Blende und Iso über. Wenn das gesamte Paket stimmt, ist das ein Anreiz.

  • Für große Hände ist die DSLM definitv gut, wobei es auf das Gewicht geht. Nikon’s Design war und ist für mich immer noch sehr gut. Ich bin ein 100% Nikon Fan und habe mich dennoch dazu entschieden zu Sony zu wechseln. Bisher hat Nikon das nicht anbieten können. Ich bin sehr gespannt was kommen wird. Schöne Grüße