Die bald erscheinende Nikon-ZR-Kamera könnte später ein Firmwareupdate erhalten, das Aufnahmen direkt auf eine SSD via USB ermöglicht.
Die Nikon ZR ist eine neue, videoorientierte Vollformat-Kamera mit starkem Fokus auf Kino- und Filmproduktion, die Mark in seinem Artikel vor kurzem zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis vorgestellt hat und die der Übernahme von RED durch Nikon entsprungen ist.
SSD-Aufzeichnung soll mit Update nachgeliefert werden
Laut Nikonrumors plant Nikon, mit einem zukünftigen Firmware-Update die Unterstützung externer SSDs via USB als Aufnahmemedium für Videos zu implementieren. Damit könntet ihr künftig ohne externen HDMI-Recorder direkt auf große SSDs aufzeichnen. Momentan bietet keine Nikon-Z-Kamera diese Fähigkeit. Der geplante Kamerastart der ZR ist der Quelle zufolge übrigens auf den 20. Oktober 2025 datiert.
Wenn das Feature tatsächlich kommt, wäre es für Videografen ein großer Gewinn: längere Aufnahmezeiten, geringere Hardwarekosten und weniger Kabelsalat. Allerdings ist die Umsetzung technisch herausfordernd, da Videodatenraten besonders bei RAW oder hohen Bitraten sehr hoch sind. Der USB-Controller, die Firmware und die Stromversorgung müssen leistungsstark und stabil sein, um Dropped Frames oder Datenfehler zu vermeiden.
Daher bleibt abzuwarten, ob Nikon dieses Update fehlerfrei umsetzen kann oder eventuell Einschränkungen (z. B. auf bestimmte SSDs, Aufnahmequalitäten oder zeitliche Limits) einführen muss.
Würdet ihr eine Kamera wählen, die Videos direkt auf eine SSD aufzeichnet, auch wenn es Einschränkungen gibt? Oder bleibt ihr lieber bei bewährten Workflows mit HDMI-Recordern?

