Kameras Olympus

Olympus E-M1 III: Erscheinungsdatum steht fest, Sensor mit 20 MP

Das Erscheinungsdatum der Olympus E-M1 III steht fest. Außerdem wurde auch bestätigt, mit welchem Sensor die neue Kamera arbeiten soll.

Olympus E-M1 III Präsentation am 12. Februar

Die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten, Olympus wird tatsächlich im Februar 2020 ein neues Flaggschiff enthüllen, die Olympus E-M1 III. Inzwischen ist auch ein konkretes Datum für die offizielle Präsentation durchgesickert, der 12. Februar 2020 nämlich. Rund eine Woche vorher wird Fujifilm nochmals aktiv werden und die X100V präsentieren, auch rechnet man noch im Februar mit der Enthüllung der Fuji X-T4 und einer neuen EOS R von Canon.

Der Sensor ist ein alter Bekannter

In der Zwischenzeit hat sich auch bestätigt, worüber wir kürzlich bereits berichtet hatten. Die Olympus E-M1 III wird mit dem gleichen 20-Megapixel-Sensor arbeiten, den wir schon von der Vorgängerin und der E-M1X kennen. Das bedeutet, dass für mögliche Verbesserungen in Sachen Bildqualität nur der neue Prozessor sorgen könnte. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was bereits zu den technischen Daten der Olympus E-M1 III bekannt ist.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

10 Kommentare

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  • Hm, wenn jetzt nochmal der alte 20 MP-Sensor kommt, wäre das wirklich schade… auch wenn ansonsten sicher wieder das ein oder andere Highlight verbaut sein wird.

  • Irgendwie stagniert die Weiterentwicklung der Sensoren seit den frühen 2010er Jahren. Seitdem konnte die Bildqualität praktisch nicht verbessert werden – auch nicht beim Handy. Seit den pure View Handys von Nokia und der Nikon D800 etwa.

    • Und da liegt auch ein weiteres Problem der Hersteller (neben den Smartphones). Seit dem gibt es eigentlich keine schlechten Kameras mehr. Sehe ich ja bei mir. Bin immer noch mit der d800 unterwegs (fast 450000 Auslösungen). Ist nach wie vor eine super Kamera. Würde mir gerne was neues gönnen aber das einzige was ich manchmal vermisse ist ein etwas besserer AF und eine schnellere Serienbildgeschwindigkeit. Klar sind aktuelle Kameras deutlich besser in fast allen Bereichen. Aber in Sachen Bildqualität ist der unterschied bei vergleichbaren Megapixel in 99% der Fotos nach dem Druck nicht erkennbar

  • Für eine gesteigerte Bildqualität ist es meiner Erfahrung nach nicht notwendig, ein Pixelmonster zu Verwenden. Viele machen Fotos nur für das Internet, da reichen etwa 8 MB auch schon. Wenn ich bei meiner M1 mkII das „etwas mehr“ benötige, steht mir ohnehin das Programm „HighRes“ zur Verfügung. Wozu also ein 20MB Sensor? Mindestens 90% aller Fotos würden mit 12-16 MB bei weitem das Auslangen finden. Ein Freund von mir fotografierte mit der M1 für ein Werbeplakat. Dieses Foto wurde für ihn unerwartet auf 3,5 x 4,5 Meter problemlos vergrößert. Was bringen also 20 MB für den „Hobby-Fotografen“ praktisch nichts. Profis welche es besser Wissen sollten, schleppen sich mit Vollformatkameras und den dazugehörigen Monster-Objektiven ab. Sollen sie, irgendwann bemerken diese hoffentlich auch den Unterschied!
    Ich sortiere derzeit meine Fotos von meiner alten Canon 400 aus und stelle dabei fest, dass diese Fotos mit moderner und intelligenter Bildbearbeitungs-SW absolut so gut aussehen wie jene mit meiner „modernen“ M1 mkII. Als Fotograf sollte man also auch hier das vorhandene Potential ausschöpfen. Allerdings muss ich gestehen dass der Sensor der M1X hervorragend arbeitet. Ob dies auch in Verbindung mit der M1 mkIII der Fall sein wird, ist abzuwarten.

    • Das sich jemand seine Ausrüstung „schön“ redet ist normal, das Argument mit den Plakaten ist alt und insofern richtig das für eine „Plakat Qualität“ auch eine gute Smartphone Datei reicht.

      Ich spare es mir über die Vorteile größerer Sensoren zu schreiben. Volumen, Gewicht sind Vorteile kleinerer Geräte auch darüber wurde genügend gesagt.

      Olympus fertigt ein großes Spektrum an optischen und medizinischen Geräten und ich hoffe das sie auch in Zukunft damit weiter machen können.

      Erst einmal müsste das praktische Wissen vorhanden sein ehe Berufsgruppen wegen der verwendeten Systeme abschätzig behandelt werden. So ordne ich diese Meinung in „zu hoch hängende Trauben“ ein.

  • 20MP reichen für mFT sicherlich völlig aus, insbesondere wenn man das mit einer Steigerung der Auflösung üblicherweise einhergehende schlechtere Rauschverhalten berücksichtigt und falls Olympus hierfür keine bessere Lösung als bisher bieten kann. Für mich stellt sich allerdings die Frage, aus welchem Grund sollten Eigentümer der E-M1 MKII sich dann eine MKIII zulegen? Genau die sind doch wohl die primäre Zielgruppe für die MKIII? Zumindest bisher habe ich über die MKIII nichts gelesen, was einem meiner Ansicht nach gegenüber der MKII praxisrelevante Vorteile bringen könnte. Aber eventuell überrascht uns Olympus ja noch, beispielsweise mit einem besseren AF oder durch besseres Rauschverhalten, was man mittels des neuen Prozessors und optimierter Signalverarbeitung erzielen könnte? Falls die MKIII aber tatsächlich nur ein lauwarmer neuer Aufguss dessen ist, was im wesentlichen schon die MKII hat, dann müsste man sich um die Verkaufszahlen und das Überleben der Kamerasparte von Olympus noch grössere Gedanken als bisher machen.

    • Olympus ist nicht Canon, entsprechende Weiterentwicklungen sind logisch.
      Die ersten wurden ja auch bereits gerüchtet.
      Man muss sich nur etwas damit beschäftigen, bevor man einfach etwas daher plappert.

    • Da hätte ich einige Ideen. Zum Beispiel eine intelligente Rauschunterdrückung, die aus vielen Bildern eines errechnet, ohne bewegliche Objekte oder komplexe Strukturen zu breitenträchtigen. Dazu braucht man eine perfektionierte Bildstabilisierung und ein besonders schnelles Auslesen des Sensors. Eventuell ginge damit sogar der Pixelshift und der digitale Shutter mit beweglichen Objekten darin. Damit könnte man dann auch das Bokeh auf Wunsch einstellbar machen. Aber ebenso Klassen besser als bei Smartphones. Und natürlich direkten Zugang zu sozialen Netzwerken in der Kamera. Abschaltbar! Usw. 20 MP reichen dafür bei weitem aus.