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Olympus E-M1 Mark III: Erste Infos zu den technischen Daten

Es sind erste Infos zur Olympus E-M1 Mark III durchgesickert. Zudem wurde auch schon ein erstes „Teilbild“ geleakt.

Präsentation der Olympus E-M1 Mark III

Die Präsentation der Olympus E-M1 Mark III rückt näher und inzwischen haben mehrere Quellen bestätigt, dass die neue Kamera Mitte Februar offiziell vorgestellt werden soll. Auch ein erstes Teilbild, das vor wenigen Tagen geleakt wurde, deutet auf eine baldige Präsentation hin:

Infos zu den technischen Daten

Des Weiteren haben zwei verlässliche Quellen auch erste Informationen zu den technischen Daten der Olympus E-M1 Mark III herausgerückt. Kurz zusammengefasst soll es sich bei der E-M1 III um eine E-M1X ohne zusätzlichen Griff handeln.

Zur Erinnerung: Die E-M1X ist Olympus aktuelles Flaggschiff, das im Januar 2019 mit einem eingebauten vertikalen Griff zum Preis von 3.000 Euro präsentiert wurde.

Nur wenigen Neuerungen geplant?

Wenn die E-M1 Mark III nun eine E-M1X in einem kompakten Gehäuse werden soll, mag das im ersten Moment vielleicht wie eine gute Nachricht klingen. Bei genauerem Hinsehen ist es das allerdings nicht. Denn die E-M1X basiert technisch gesehen zu großen Teilen auf der knapp vier Jahre alten E-M1 Mark II. Hier ein paar Beispiele, welche Merkmale bei der E-M1X und der alten E-M1 Mark II identisch sind:

  • 20-Meagpixel-Sensor
  • Autofokus-System mit 121 Messfeldern
  • 3-Zoll-Display mit 1.037.000 Bildpunkten
  • Elektronischer Sucher mit 2.360.000 Bildpunkten
  • 4K-Videos mit 30 fps

Wenn die neue E-M1 Mark III nun auf der E-M1X basieren soll, dann würde das also bedeuten, dass sich im Vergleich zur Vorgängerin ziemlich wenig getan hat. Und zumindest bei einigen der gerade genannten Punkte müsste Olympus nach vier Jahren Entwicklungszeit Verbesserungen anbieten, wenn die neue Mark III nicht floppen soll.

Immerhin spricht die Quelle von einem zusätzlichen Joystick, einem neuen Prozessor und einem High-Resolution-Modus, der auch ohne Stativ funktionieren soll.

Würden euch ein paar kleine Verbesserungen bei der E-M1 Mark III reichen?

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

106 Kommentare

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  • Einen 43 MP mFT Sensor von Sony werden sie wohl jetzt eher noch nicht einsetzen, das würde auch viele Objektive überfordern, vom Bildrauschen einmal ganz abgesehen.
    Sonst ist mir bisher nichts echtes über einen neuen mFT-Sensor bekannt und Panasonic scheint da auch nichts grundlegend Neues zu bieten.
    Ein neuer Prozessor bringt schon viel – wie ja die M1X in Ansätzen beweist.
    Prozessoren beschleunigen nicht nur die Daten, sondern auch den AF und haben wohl letztlich auch Auswirkungen auf die theoretisch erreichbare BQ.
    Der Sucher ist nicht wirklich schlecht, aber keineswegs gut und Panasonic ist da weiter – also ein neuer, deutlich verbesserter Sucher ist Pflichtprogramm.
    Die Kür wäre ein nochmals wesentlich verbesserter AF, eine verbesserte Bedienung und ein Monitor mit höherer Auflösung (führt aber leicht zu mehr Stromverbrauch).

    Eine M1X ohne festen Griff und mit Joystick kommt mir zwar sehr entgegen – aber nur dafür gebe ich nicht die angepeilten 1800€ aus – dazu müssen echte Kaufgründe kommen, sonst sind die G9 & E-M1II noch lange gut genug.
    Ich fürchte, wenn Olympus jetzt nicht endlich wieder bei den Kameras punktet und Käufer überzeugt, wird es schwer gegen Voll- und Halbformat weiter zu bestehen – trotz der PRO-Objektive.

    • Im Wesentlichen gebe ich die Recht. Insbesondere mit der Aussage „ dazu müssen echte Kaufgründe kommen, sonst sind die G9 & E-M1II noch lange gut genug“.
      Nur, die Schlussfolgerung „wird es schwer gegen Voll- und Halbformat weiter zu bestehen – trotz der PRO-Objektive“ sehe ich (für mich) eher nicht. Grund: was bleibt, sind die Objektive. Und die sind nunmal bei Halb- und „Vollformat“ wesentlich größer, schwerer und vor allem teurer! Das ist der entscheidende Punkt, der mich beispielsweise bisher von der Z6 oder der A7 abgeschreckt hat.

      • @Finny

        ja das stimmt natürlich.
        Nur Neukäufer bedenken das häufig nicht und im Handel wird dir schneller eine EOS oder Z vor die Nase gesetzt als du mFT ansprechen kannst… daher meinte ich, das es sonst schwer wird mit dem Verkauf.

        Ich kenne auch die Vorteile von mFT sehr genau und würde es nicht ohne massive Gegenwehr als Zweitsystem aufgeben wollen.
        Allerdings ist Olympus auch sehr kostspielig, da sind kleine Auflagen massiv eingepreist und Nikon übertreibt es jetzt eben mit UVPs die von Sigma sein könnten und so im Handel kaum durchgesetzt werden können.

        Ich hörte aus dem Handel und vom Vertreter eben diese 1800€ Preisvorstellung für das neue Gehäuse…

      • MFT Objektive sind leider per se nicht immer leichter und kompakter als VF Objektive, was daran liegt, dass man bei MFT versucht, besonders hohe Lichtstärken zu erzielen, um einen vergleichbaren Schärfentiefeverlauf zu bekommen wie bei VF und das schlechtere Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten auszugleichen, indem man mehr Licht einfängt.
        Man siehe nur Voigtländer. Das 21mm 1.8 VM für Leica ist leichter und kompakter als das 10.5mm 0.95 für MFT, welches hochgerechnet auf VF ein 21mm 1.9 darstellt.
        Wenn man sich bei MFT damit arrangieren könnte, normal lichtstarke Objektive herzustellen, wie z.B. das 12mm 2.0, dann könne man den Größenvorteil behalten. Wer mit geringer Schärfentiefe arbeiten will, geht lieber zum VF, denn größentechnisch ergibt MFT hier keinen Vorteil.
        Eine Sony A7 ist nach meines Wissens kompakter als eine Olympus OM-D E-M1. Eine ergonomische Gehäusegröße kommt dem MFT halt nicht entgegen, wenn diese bereits einen VF Sensor fassen kann.
        MFT lohnt aus meiner Sicht nur für die kompakten Baureihen, wie z.B. die PEN, oder für die Tier- und Sportfotografie, wo die Teleobjektive bei gleicher Lichtstärke und gleichem Bildwinkel leichter und kompakter ausfallen.
        Ich persönlich finde MFT wegen der Kompaktheit klasse, und eine OM-D E-M1 mit einem 12mm 1.2 PRO ist halt nicht mehr kompakt, auch wenn es sich technisch gesehen um ein sehr gutes System handelt.

      • „ Das 21mm 1.8 VM für Leica ist leichter und kompakter als das 10.5mm 0.95 für MFT“
        – AF Objektive sind im Regelfall immer größer

        „ Wer mit geringer Schärfentiefe arbeiten will, geht lieber zum VF“

        Jain, man vergleicht immer gerne „oh 50/1.4 entspricht 100/ 2.8 am Kleinbildformat“ aber kürzere Brennweiten haben die bessere Naheinstellgrenze. Heißt also wenn der mFT Fotograf das Gänseblümchen aus 0,35 Meter fotografiert steht der KB Fotograf mit seinem 100mm Objektiv im Regelfall 1 Meter entfernt vom Gänseblümchen.
        Liegt so im Auge des Betrachters, zumal ich in der Altglasgruppe genügend Olympus Fotografen sehe die auch mit einem alten 35/2.8 hervorragend freistellen können 📷

      • Mirko:

        Es kommt darauf an, was man vergleicht.

        Panasonic Leica Elmarit 45 mm f/2.8 … größter Abbildungsmaßstab: 1:1,0
        Panasonic Lumix 30 mm f/2.8 … größter Abbildungsmaßstab: 1:1,0

        Panasonic Leica Summilux 25 mm f/1.4 … größter Abbildungsmaßstab: 1:9,1
        Panasonic Lumix 25 mm f/1.7 … größter Abbildungsmaßstab: 1:7,1

        Sony 100 mm f/2.8 … größter Abbildungsmaßstab: 1:1,0
        Nikon AF-S 105 mm f/2,8 … größter Abbildungsmaßstab: 1:1,0

        Sony FE 50 mm f/1.8 … größter Abbildungsmaßstab: 1:7,1
        Nikon AF 50 mm f/1.4 … größter Abbildungsmaßstab: 1:7,1

      • @Basic Instinct: Auf den Abbildungsmaßstab darf man dann allerdings auch einen 2-fach Crop draufrechnen. Ein 1:1 Abbildungsmaßstab in MFT ist ein 2:1 Maßstab bei Vollformat. Deshalb hat Mirko da trotzdem recht.

      • Maximilian S.

        Wohl kaum; ein Massstab 1:1 bleibt 1:1, egal welche Sensorgrösse man benützt. Die Naheinstellgrenze bleibt gleich, nur der Bildausschnitt ändert sich, und somit auch das Bokeh.

        Aber ganz sicher wird bei VF nicht ein 2:1 Massstab daraus. Das lässt sich nur mit einem 2-fach-Konverter erreichen.

      • Basic Instinct,
        ich glaube Du hast mich falsch verstanden, es geht mir um das „xx entspricht am Kleinbildformat xy und somit ist freistellen mit KB besser“
        Ja wenn ich von der selben Position aus fotografiere aber wer fotografiert so außer Tester vielleicht 🤔 Ich kann auch eine Canon 5D nehmen inkl. 85/1.4, das Modell direkt vor eine Wand stellen und sie dann aus 10 Meter Entfernung fotografieren ….nur freigestellt habe ich da nichts. Auf der anderen Seite kann man auch noch mit 500/8.0 „freistellen“ , von daher gehört etwas mehr dazu als diese pauschalisierten Aussagen

    • Meiner Meinung nach kann im MFT Segment nicht mehr viel verbessert werden, Panasonic legt mit der G9 die Latte ziemlich hoch, außerdem soll es ja noch transportabel bleiben, nicht wie jene Oly mit Griff die so groß wie eine Nikon D4 ist, sonst braucht’s kein MFT mehr, dann nimmt man gleich APSC.

      • Leider sieht der Nachführ-AF der G9 gegenüber der e-m1 ziemlich alt aus. Aber klar, APS-C ist mehr als eine Alternative dazu.

  • Wer braucht 43 MP? Und das in einer MFT-Kamera!
    Nur wenige Verbesserungen gegenüber Mk II bzw. E-M1X würden wohl wenige Fotografen überzeugen. Eine E-M1 III tritt ja nicht nur gegen den (die) Vorgänger an, sondern v. a. auch gegen die Lumix G9, die z.Z. wohl die MFT-Spitze darstellt.
    Ich hoffe, dass Olympus weiterhin Spitzentechnik bei ihren Kameras anbietet, und das sage ich als Lumix-Nutzer.

    • @HL
      das ist für mich die falsche Frage…
      viele Können 43 MP nutzen, wenn es entsprechend gute Leistungen in Verbindungen mit den Objektiven gibt, ein IBIS das „mittragen“ kann und in fertigen Ausdrucken mehr Details sichtbar werden…
      aber es scheitert schon an Störpixeln und Bildrauschen…

      Wer noch nicht mit 61 und 100 MP fotografiert hat und Ausschnitte davon gemacht hat – der bleibt besser bei den 20-24 MP – denn sonst wird es teuer und mir braucht keiner zu sagen, man sieht keinen Unterschied – der ist mehr als deutlich, bei ausgesuchten Objektiven – das ist wie nach 3 Jahren mit neuer Brille vom Optiker kommen.

  • Schon mehrfach habe ich mich positiv über MfT Systeme geäußert. Die Pro Objektive von Olympus sind wirklich klasse. Mittlerweile gibt es eine sehr große Auswahl an MfT Objektiven, von sehr preiswert ohne Autofokus bis zum hochpreisigen Leica Produkt.

    Was noch fehlt ist ein exzellenter Sensor, so um die 24-28 Megapixel, sozusagen ein Kompromiss zwischen Auflösung und praktikabler Datenmenge. Damit ist alles machbar, jede Anforderung kann abgearbeitet werden. Olympus bietet für mehr Leistung den High Res Shot an.

    Die unbestrittenen Vorteile , Größe, Gewicht, kleinere Objektive bleiben erhalten. Für mich kommen noch die Einstellrädchen und das Retrodesign dazu.

    Hätte es nicht eine Fuji X-T3 gegeben wäre es eine Olympus geworden.

      • Daniel, musste das jetzt sein? Schon schlimm genug das die X-Pro3 für mich nichts ist, habe ich ausprobiert!

        Jetzt Du mit Deinem Finger in meiner offenen Schwarz/Weiß Wunde! Klar kann jede Kamera S/W aber die einzige Systemkamera die neben dem sündhaft teuren digitalen PhaseOne Rückteil ein echtes S/W Bild liefert ist die Leica Monochrome, jetzt auch noch mit 41 Megapixel. Seltsamerweise hat Huawei in seinem SP ein eigenes Objektiv mit einem reinen S/W Sensor dahinter eingebaut.

        Die Leica Monochrome sitzt wie eingebrannt in den Windungen, lästig ist so etwas. Daran muss ich denken wenn meine X-T3 im ACROS Modus arbeitet.

        Olympus hat ebenfalls diverse S/W Variationen im Menü. Warum haben nicht Canon oder Nikon ein Modell für reines S/W im Sortiment? Wenn Huawei das in seinem Smartphone schafft dürfte der Aufwand dafür nicht sehr groß sein!

      • alfred, der aufwand ist den farbfilter weg lassen. anschließend braucht man nicht vier punkte zu einem zu verrechnen und schon hat man sw. 😉
        ich kann mir nur annähernd vorstellen bei welchen lichtbedingungen man damit arbeiten kann.

  • Wenn das bedeutet, man zahlt zukünftig quasi 1.200,- für den Batteriegriff der E-M1X, dann gute Nacht M1X.

    Wär schon gut, wenn der Sensor auch neu ist. 28 MP wären so meine Wunschgroesse.

    Ansonsten bleibe ich bei meiner „Alten“ Oly.

  • das einzige was ich bei olympus-kameras (vielleicht allgemein mft) vermisse, sind iso-werte von 6400 mit wenig rauschen und dem schalter auf der auslöserseite. letzterer weil man so schneller agieren kann.

  • Also da muss schon eine spürbare Verbesserung in mehreren Bereichen kommen. Bessere Bildqualität bei höheren ISO Werten, besserer Sucher besseres Display verbesserter AF (Tracking, eye af). Ist das nicht der Fall wird es schwierig. Dann lieber die Mark II oder wer es kompakter mag die EM 5III.

    • Dennis,

      Bis ISO 3200 keine Problem, der Sucher der E1MX ist groß und vor allem bis in die Ecken scharf! (nicht so wie bei Panasonic G9) und der AF kann locker schnelle Vögel im 3D-Raum scharfstellen und dabei auch noch 15 Bilder pro Sekunde machen.

      Jede Personen- oder Sportaufnahme, die sich in der Regel linear bewegt, ist für den AF überhaupt kein Problem. Das Beste sind aber die Sensoren für GPS, Barometer und Kompass in Verbindung mit der Robustheit. Hier ist die Kamera ungeschlagen. Auch die Laufzeit der Akkus mit über 2.500 bis 3000 Bilder sind von allen anderen Kameras nicht zu erreichen.

      Wenn man sich die technischen Möglichkeiten einer E1MX ansieht bleibt nicht mehr viel Spielraum nach oben. Eventuell ein ca. 30 MP Sensor und ein höher auflösender Sucher (der alte reicht aber vollkommen aus).
      Das muss erst einmal ein anderer Kamerahersteller zusammenbringen, was Olympus hier in einer Kamera vereint hat.

  • Es ist wohl (LEIDER) so das die neue Sensortechnik noch eine Weile braucht und den Einzug in die M1 III nicht schaffen wird. Was will man machen, das ist wohl auch der Grund das Sony die 7SIII oder die Panasonic ihre H diese technologie auch noch nicht haben. Dann hoffen wir das der neue Processor noch einiges rauskitzeln kann. Eine höhere Auflösung ist genauso wenig in Aussicht, was ich persönlich aber gut finde. Und wenn es eine „ohne Griff“ Version der 1X wird, bin ich auch mit einverstanden. Hoffe aber dennoch das es ein paar Dinge gibt die auch noch zusätzlich von Beteutung sind. Abwarten und Tee trinken 😉

  • MFT hat schon seine Zukunft.Besonders sind die Lens sehr klein und sehr gut.
    Bei Brennweite ab Ultra WW bis etwa 100-150 mm sind die nicht schlechter gegen APC und VF.
    Durch große Schärfentiefe sind die Objektive sogar etwas besser ,wenn man subjektiv betrachtet.
    MFT ist für mich nicht für Aufsteiger oder Profi geeignet.VF bleibt immer noch an der erste Stelle
    (z.B Porträt,Tele..).
    Aber die Zeit kann noch viel ändern.Wenn Olympus vom Apple und Handykamera lernt und
    weiterverbessern dann kann man sehr viel (z.B farbrausch) rausholen.
    Ich fotografiere seit langer Zeit mit APC,VF Nikon und diversen Objektiven bin sehr zufrieden damit.
    Man muß nur beim bestimmten Motiv die richtige Kamera und Objektiv wählen.
    Aber für Reisefotografie ist Meine Meinung nach ,da gibt es zur Zeit keine bessere wie Olympus
    und seine niedliche ,sau gute Objektiven.
    Was Olympus unbedingt machen muß ist die Kamera so kompakt wie möglich zu bauen.

    • Ich kann mich immer nur wiederholen: Es ist ein Glaubenssatz das MFT NICHT in der Lage ist das VF zu ersetzen, ich habe einen bekannten Fotografen kennen gelernt der von Phase One zu OLYMPUS gewechselt ist. Und genau dieser Fotograf hat mich überzeugt von NIKON VF zu MFT zu wechseln und ich habe es nicht eine sec. bereut. Erst vor kurzem war er mal wieder in Stuttgart und hat einen Vortrag über Prtraits gehalten und hatte drei Portraits dabei gehabt in 50x50cm Ausdrucke: Eins mit der M1II in 20MP, eins mit der M1X in Handhelb mit 50MP und eins mit der Hasselblad H5 50MP. Ich und drei weitere Fotografen durften die Bilder aus nächster nähe begutachten und sollten sagen welche Bilder mit welcher Kamera gemacht wurden. Wir lagen ALLE immer falsch, wir waren absolut NICHT in der Lage zu sagen mit welcher Kamera welche Bilder gemacht wurden. Auch als er uns die Auflösung gesagt hatte haben wir keine typischen Merkmale gefunden um zu sagen wo ran man erkennen konnte das eins mit der Hasselblad gemacht wurde. Der einzige Grund das ich wir tatsächlich eine HASSELBLAD zu legen würde ist die Tatsache das sie 16Bit hat. Aber sonst sehe keine Gründe für VF oder gar MF.

      • Sorry, aber das ist für mich Märchenstunde.

        Sowas kann man nicht an einem Bild ausmachen, der Unterschied zeigt sich in extremeren Situationen als bei einem Portrait, das vermutlich in einem ISo Bereich bis max. 400 gemacht wurde.

        Ich fotografiere selbst mit Mft, APS-C und VF und nehme Mft nur für Street und im Urlaub oder wenn ich mal einen der Art-Filter verwende.

    • also ich denke, dass MFT bei Makro Stärken hat auf Grund der höheren Tiefenschärfe, das ist da erwünscht und sogar nötig, wenn man ohne Focus-Stacking arbeiten will/muss.

      • Ach, wirklich, ist das so?

        So viel ich weiss, sind die Topcracks alle mit VF unterwegs, und die wollen gar keine höhere Tiefenschärfe, sondern Freistellung. Und mit Focus-Stacking arbeiten die auch nicht, so viel ich weiss.

        Alfred schreibt auch immer wieder mal so ähnliches, vielleicht sind ihr beide ja die neue Makroelite, wer weiss?

  • Wie wäre es wenn OLYMPUS garkeinen neuen Sensor brauchen würde und durch einen neuen Prozessor einen neuen Handheld Modus kreiert der die Qualität erhöht. Z.B. statt 8-16 Shotts nur vier braucht und dadurch das Rauschen veringert und die Bewegungsunschärfe veringern kann und dabei auch noch die Auflösung auf 24-32 MP erhöhen kann, denn tatsächlich würden da ja 80MP möglich sein, man sich aber auf die Qualität konzentriert. Und evtl. auch noch den Dynamigumfang erhöhen kann. Dieser HRSQ Handheld-Modus aber beschrängt ist auf 1/15 bis 1/1000 sec. und bis ISO 25600. Ich glaube das diese Möglichkeiten soger zu dem Faktor 1,5-2 zu Gunsten der Qualitätssteigerung bestehen könnten.

    • @joschuar – ja, das Thema ist nicht neu. Warum nutzen Smartphones diese Tricks und warum sind Kameras dazu nicht in der Lage. Wie oft stand ich schon ohne Stativ außen von der Location und wollte paar Bilder machen?! Wie oft musste ich feststellen, dass mein Handy dies kann, aber die 2.000 bis 3.000 euro Kamera in meiner Hand eben nicht. Erst letztens war ich mit dem Rennrad unterwegs und hatte die Ricoh GR3 dabei. ABER die kann keine Panoramas. Was habe ich gemacht? Ich habe mein Handy raus geholt und habe eine beeindruckendes Bild gemacht. Und schon wieder ging mir durch den Kopf: Warum verpennt man so etwas bei einer Sony RX100 (wo der Panorama-Modus bestenfalls ein Witz ist) oder Ricoh GR3? Dies ist tatsächlich ein Grund warum ich gerne so manche „echte“ Kamera gerne zu Hause lasse. Da ist das olle Smartphone einfach besser. Traurig, weil man so Features einfach via Firmware-Update sogar nachrüsten könnte

      • Mit etwas Übung kann man auch mit JEDER Kamera Panoramen aus der Hand machen: Alles Manuell einstellen und darauf achten das NICHTS im Vordergrung (wegen Nodalpunkt) (am besten in Augenhöhe und kein starkes WW) ist und Kamera am besten im Hochformat und gerade halten. Dann versuchen NUR die Kamera in einem drittel des Bilfeldes zu drehen (nicht mit dem ganzen Körper) und auslösen bis das gewünschte Pano erreicht ist. Ich habe mir für solche Zwecke eine Schnur mit einem LOT dran gebastelt die dann um das Objektiv mit einer Schlaufe befestigt wird und immer in der Fototasche dabei ist. Wie gesagt, mit etwas Übung bekommt man so super Panos hin 😉

      • @joschuar – och… das man mit viel Aufwand irgendwie immer etwas gebastelt bekommt ist mir klar. Aber genau das war hier nicht gefragt. Auf dem Handy habe ich dafür Bimostitch. Lightroom kann das ja auch. Aber darum geht es nicht. Ich weiß auch, dass man mit einer Nikon FM2 gänzlich ohne Strom fotografieren kann. Auch mit der kannst du dann die „Panos“ machen. Einfach irgendwie im Anschluss die Negative einscannen und im Rechner zusammen basteln. Nunja… und da sind wir wieder beim eigentlichen Thema: „Dies ist tatsächlich ein Grund warum ich so manche „echte“ Kamera gerne zu Hause lasse“

  • hmmm… 1800 euro? Wenn ich was kleines will, dann bekomme ich dafür die A7iii mit einem Samyang Pancake. Die wäre genauso klein und leicht. Oder ich spare 500-1000 euro und nehme mir eine Fuji X-T3 oder X-T30 und dazu paar Festbrennweiten mit f/2. Das 18-55mm f/2.8-4.0 bekommt man als deutsche Neuware für 280 euro. Viele kaufen das im Set und vertickern es unbenutzt in Foren. Also 1800 euro für einen Mini-Sensor in einer echt fetten Kamera wäre für mich nichts. Ok ok… gibt aber genug andere Leute, die dafür wieder Argumente finden.

    • Dir ist schon klar, das die Kameragröße durch die Handgröße und des damit verbundenen Handlings begrenzt ist. Außdem will man ja noch einige Bedienelemente auf dem Body unterbringen, die auch gut zu erreichen sind. Also weil der MFT – Sensor um das 4fache kleiner als VF ist, kann der Body nicht auch um das 4fache kleiner werden.

      • @Marco – och, das ist Auslegungssache. Ich habe in allen Handschuhen XL und sicherlich fettere Hände und Finger als die restlichen 99% der Menschheit. Und trotzdem laufe ich 8 bis 12 Stunden mit Sonys auf Hochzeiten rum und bin bestens zufrieden. Die GR3 ist ergonomisch eine Wucht. Die wird vom Volumen 25% der e-M1-M3 sein und hat trotzdem APS-C und Objektiv drin. Ebenso eine Fuji X-E3. Also schönreden kann man sich viel. Und wenn ich sehe wie klein die ganzen Objektive beim E-Mount sind, dann ist auch das Argument mit den ach so tollen kleinen Objektiven futsch. Bleiben nur noch derbe Zoomobjektive über, die an einer MFT Kamera gut nutzbar sind. Da gibt es dann 400…600 mm (eqiv.) in Handtaschengröße. Ideal, wenn man mal eben im Park den Vogel oder das Eichhörnchen auf dem 50 Meter entfernten Baum fotografieren möchte. Nur blöd, wenn einem über 85 mm nichts mehr interessiert. 99% der gewerblichen und privaten Fotos entstehen im Bereich 24 – 85 mm. Wobei 80…85% davon wieder bei 28 – 55 mm liegen. Wie schon gesagt: Tierfotos. Für Indoor-Sport würde ich einfach VF und ein 70-200er 2.8 nehmen. Outdoor reicht das Fujifilm XF 55-200mm 3.5-4.8. Das hat übrigens 70-300 mm eqiv. und Handtaschengröße. Für den Zoo kannst du das Auch nehmen. Dann ist der Affe in Vollbild drauf. Neu 650 euro, gebraucht 500 euro. Umgerechnet auf MFT wäre das ein 35-150 mm f/2.2 – 3.2. Die Lichtstärke ist entweder nicht zu bekommen, wäre kaum bezahlbar oder wäre schon wieder riesen groß. Und für Indoor bräuchte ich das MFT 35-100 mm f/1.4 durchgehend. Mit ISO 6400 – 12800 ist es ja nicht so bei MFT… oder? Deswegen die f/1.4, damit es equivalent wäre. Also da kann man drüber philosophieren wie man möchte. Irgendwie sehe ich die 1800 euro nicht. Und einen Größenvorteil habe ich auch nicht. Weder bei der Kamera, noch bei den Objektiven

  • Sollten die Gerüchte stimmen, ist dies ein weiterer Beleg für die schwindende Innovationskraft von Olympus. Die Lumix G9 ist technisch und von der Handhabung her immer noch die führende MFT Profikamera, allerdings kostet sie nur einen Bruchteil einer Olympus Kamera. Nachdem die EM 5 III schon völlig überteuert in den Markt kam (und sie bleibt schon klar hinter der deutlich günstigeren LUMIX G9 zurück), wird die EM 1 III noch teurer sein und höchstens mit den LUMIX gleich ziehen. Ich habe kein gutes Gefühl, was die Imagin-Sparte von Olympus angeht. Ich jedenfalls finde keine Kaufargumente für eine der neueren Kameras von Olympus.

    • @Dominik
      also Brennweiten unter 24mm bzw. oberhalb 60mm bis zum Supertele sind meine bevorzugten um interessante Aufnahmen zu machen, auch u.v.a. beruflich.
      Bei deinen hypothetischen 99% Anteil im Normalbrennweitenbereich (im weiteren Sinn) hast wahrscheinlich die Handyknipserei eingerechnet.

    • Da ich die Olympus EM1-II und auch die Panasonic G9 besitze, von mir ein glatter Wiederspruch.
      Die G9 habe ich nach der EM1-II gekauft und bin im Vergleich enttäuscht. Ich habe sie mir gekauft, um meine Panasonic- Objektive mit Dual-IS nutzen zu können (2.8/200 Leica, 2.8/35-100 Panas, 5.6/100-300 Panas), das hätte ich mir fast sparen können, denn in folgenden Punkten ist die ältere EM1-II der G9 ganz klar voraus, so das ich inzwischen für Naturfotos, auch mit Panasonic- Objektiven, lieber die EM1-II nutze.
      – Die EM1-II hat den besseren Verfolgungs- AF, durch die zusätzlichen Phasendetektoren auf dem Sensor. Wenn man nur Panasonic- Objektive an der G9 benutzt, ist der Vorteil der Olympus minimal, aber vorhanden. Aber durch die Phasendetectoren in der EM1-II ist der Verfolgungs-AF auch mit Panasonic/Leica- Objektiven genauso gut, wie mit Olympus- Objektiven,
      nicht so bei der G9: Der Verfolgungs-AF bricht mit Olympus- Objektiven regelrecht ein.
      – Noch schlimmer ist bei Action- Naturaufnahmen der deutlich kleinere Pufferspeicher der G9. Das hat zur Folge, dass man nach schnellen Serien eine Weile warten muß, bis man ein Bild zur Kontrolle angezeicht bekommt. Bei der EM1-II tritt das Problem nicht auf. Beide mit verschiedenen und immer den selben, gleich schnellen Karten getestet.
      – Das Rauschen ist ab ISO 1600 im RAW- Format, bei der EM1-II minimal geringer. (Nur in der 100% Ansicht sichtbar, also eher akademisch)
      – Der interne Bildstabi ist bei der Olympus eine knappe Blende besser, aber vor allem viel zuverlässiger. Die G9 zeigt deutlich häufiger Ausreisser, auch wenn z.B. nur 2 Blenden ausgeglichen werden müssten, das passiert bei der EM1-II so gut wie nie. Und zwar ist der Bildstabi sowohl mit den selben nicht stabilisierten Objektiven an der EM1-II besser, als auch mit stabilisierten Objektiven des jeweiligen Herstellers.
      Auf dem Papier mag die G9 Vorteile haben, nicht so in der Praxis, da ist die EM1-II bei Action- Aufnahmen deutlich im Vorteil.
      Was mir an der G9 sehr gefällt ist die Handhabung, das Gehäuse hat für meine Hände die perfekte Größe. Ebenso der Joistick, aber den hat ja die EM1-X auch und soll auch die EM1-III bekommen. Und der Bildstabi der EM1-III wird weiter verbessert, damit vergrößert sich der Vorteil gegenüber der G9 nochmals. Auch im Rauschen wurde die EM1-X verbessert und das wird natürlich auch in die EM1-III wandern. Die G9 ist nicht umsonst inwischen deutlich günstiger als die ältere EM1-II. Ich bin GDT- Mitglied und betreibe halbprofessionell Naturfotografie. 2 weitere mir bekannte Naturfotografen sind von einer G9 auf eine EM1-II bzw- EM1-X umgestiegen, genau aus den Gründen die ich genannt habe.
      Ich wusste die Nachteile also vorher, habe sie mir wegen des Dual-IS mit meinen Panasonic- Objektiven trotzdem ergänzend zugelegt.
      Noch ein Wort zum hochauflösenden Sucher der G9, der oft hoch gelobt wird. Er ist sehr hochauflösend und klar, das ist richtig, deutlich höher auflösend als derjenige der EM1-II, sieht auf den ersten Blick sehr gut aus, er hat in der Praxis aber 3 entscheidende Nachteile:
      1. Er verzeichnet recht heftig Kissenförmig, mach einen stört es nicht, mich schon, weil ich die Kamera seit Jahrzehnten an den Sucherkannten intuitiv ausrichte, das ist bei einem Bogen schwierig und ein eingeblendetes Gitter stört mich beim Bildaufbau, zuschalten kostet Zeit.
      2. Beim Schenken zeigt er deutliche Schlieren,die Pixel leuchten also etwas nach, das stört ganz massiv bei der Verfolgung von Motiven.
      3- Die Schärfe ist blickwinkelabhängig.
      Diese Nachteile hat der Sucher der EM1-II nicht und ist damit in der Praxis für mich deutlich besser geeignet als derjenige der G9, Auflösung ist nicht alles. Die Sucherauflösung der EM1-II ist für mich hoch genug, da man die Schärfenebene tadellos beurteilen kann, er nicht blickwinkelabhängig ist und auch keine Nachziehschlieren zeigt.
      Wenn man nur statische Motive fotografiert und Zeit hat, ist der Sucher der G9 wirklich beeindruckend, für Aktionfotografie aber, ist wegen der genannten Nachteile der Sucher der EM1-II ganz klar im Vorteil.
      Gruß

  • Noch ein paar Worte zu dem kompakten und preiswerten MFT-System, auch wenn ich mich hier und da vielleicht wiederhole.

    Ich vergleiche jetzt mal die drei Olympus PRO Objektive 17mm 1.2, 25mm 1.2 und 45mm 1.2 mit den Nikon Z-Objektiven 35mm 1.8, 50mm 1.8 und 85mm 1.8.

    Was soll ich sagen?
    Die sind fast alle gleich groß und gleich schwer und die Olympus-Objektive kosten nach Herstellerangaben alle mehr als die Nikon-Objektive (in CHF).

    Die fehlende Blende bei Nikon gleicht der viermal größere Sensor mit seinem besseren Rauschverhalten mit einer ISO-Stufe mehr wieder aus.

    Dann die Nikon Z6 gegen die Olympus OM-D E-M1 III.
    Beide gleich groß und gleich schwer und nach Herstellerangaben ist die Olympus etwas teurer (in CHF).

    Was also spricht nun hier bezogen auf Größe und Preis für MFT, wenn man im Hintergrund immer den viermal größeren Sensor der Nikon berücksichtigt?

    MFT bzw. Olympus sollte sich auf die wirklich kompakten und lichtschwächeren Objektive, wie z.B. das 12mm 2.0, 17mm 1.8, 25mm 1.8 und 45mm 1.8 beschränken, und auf die kompakteren Teles.

    Übrigens, die Leica M Summicrons und Summarite sind teilweise noch kompakter als die Kompakten von Olympus, womit wir gleich nochmal eine Überleitung zur neuen Leica M Monochrom haben.

    • Moin rOBERT,
      „ Ich vergleiche jetzt mal die drei Olympus PRO Objektive 17mm 1.2, 25mm 1.2 und 45mm 1.2 mit den Nikon Z-Objektiven 35mm 1.8, 50mm 1.8 und 85mm 1.8.“

      Wie gesagt liegt es an der Betrachtungsweise und ich persönlich halte nicht viel von den Vergleichen mit äquivalenten Brennweiten anderer Systeme. Ein Weitwinkelobjektiv bleibt ein Weitwinkel und somit ist das oben genannte Zuiko 17/ 1.2 immer noch leichter & kompakter wie zB das Nikkor 14/2.8 und das Zuiko 12/2.0 allemal 😉
      Ein anderer Punkt der selten erwähnt wird bei diesen äquivalenten Vergleichen ist folgender,
      das Fujinon 56/1.2 entspricht (pauschal gesagt) einem 85/1.8 nur fotografiere ich mit f1.2 und werde somit immer die schnelleren Verschlusszeiten erzielen. Was macht nun der KB Fotograf um auf diese Zeiten zu kommen, a) erhöht den ISO Wert b) der Profi kauft eh gleich die lichtstärkere Version zB Canon 85/1.2
      ….jetzt haben wir die gleiche echte Blende bei beiden Objektiven, die äquivalente Brennweite passt auch und nun können wir wieder über Größe und Gewicht der Objektive reden…..der ewige Kreislauf 😉

      • rOBERT 19. Januar 2020 um 00:47 Uhr
        „Noch ein paar Worte zu dem kompakten und preiswerten MFT-System, auch wenn ich mich hier und da vielleicht wiederhole.

        Ich vergleiche jetzt mal die drei Olympus PRO Objektive 17mm 1.2, 25mm 1.2 und 45mm 1.2 mit den Nikon Z-Objektiven 35mm 1.8, 50mm 1.8 und 85mm 1.8.

        Was soll ich sagen?
        Die sind fast alle gleich groß und gleich schwer und die Olympus-Objektive kosten nach Herstellerangaben alle mehr als die Nikon-Objektive (in CHF).

        Die fehlende Blende bei Nikon gleicht der viermal größere Sensor mit seinem besseren Rauschverhalten mit einer ISO-Stufe mehr wieder aus.“

        Das sehe ich genau so!

        Mirko 19. Januar 2020 um 11:33 Uhr
        „ich persönlich halte nicht viel von den Vergleichen mit äquivalenten Brennweiten anderer Systeme. Ein Weitwinkelobjektiv bleibt ein Weitwinkel und somit ist das oben genannte Zuiko 17/ 1.2 immer noch leichter & kompakter wie zB das Nikkor 14/2.8 und das Zuiko 12/2.0 allemal …“

        Ein MFT 17 mm f/1.2 ist ja auch kein 14 mm f/2.8, sondern ein 34 mm f/2.8, und genau das bekommst du bei Samyang mit FE-Mount und Autofokus für 200 EUR, und es wiegt 86 Gramm!

      • „ Ein MFT 17 mm f/1.2 ist ja auch kein 14 mm f/2.8, sondern ein 34 mm f/2.8,“

        ja von den Zauberobjektiven habe ich auch schon gehört die je nach Sensorformat plötzlich und automatisch ihre Brennweite verändern 😉 Scheinbar hast Du meine Aussage nicht verstanden, ein 50 mm Objektiv bleibt ein 50mm Objektiv egal ob ich es am Mittel, Kleinbild, APS-C oder eben am mFT Format verwende und somit vergleiche ich zwei UWW Objektive miteinander und nicht mit einer „was wäre wenn“ Brennweite

      • Also schön. Jeder kann kaufen was er will und auch fotografieren was er will.
        Aber dennoch sollte man doch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
        Wenn ich ein MFT 17mm mit einem VF 35mm vergleiche, dann deshalb, weil beide mit gleichen Bildwinkel arbeiten, was so rund 64° sein dürften. Das hat nichts mit einem Zauberzoom zu tun.
        Wenn ich im VF 35mm gewohnt bin und mit dem gleichen Bildwinkel im MFT arbeiten will, lande ich eben bei 17mm, also genau genommen bei 17,5mm. Ich weiß gar nicht, warum das so schwer zu verstehen ist.
        Aus diesem Grund kann ich natürlich dann auch zwei Objektive vergleichen, die unterschiedliche Brennweiten haben, weil sie eben das gleiche Bild zeigen, eben mit 64° diagonalem Bildwinkel.
        Daher nochmal, MFT hat nicht automatisch kompaktere und preiswertere Objektive, wenn ich diese nach Bildwinkeln miteinander vergleiche.
        Aber natürlich kann man das auch weiterhin leugnen und sagen „ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“.
        Wie gesagt, ich finde MFT klasse, nur das Argument, dass MFT prinzipiell kleiner und billiger ist, sehe ich hier nicht, außer ihr kommt jetzt mit dem Bodycap 15mm von Olympus um die Ecke.

      • Nichts für ungut, Mirko.
        Wenn du die für dich passenden Objektive gefunden hast, egal ob MFT, APS oder VF, dann ist das doch in Ordnung.
        Ich sehe halt das Verhältnis zwischen MFT, APS und VF auf meine Weise.

      • robert,
        da ich nicht mit mFT fotografiere muß ich mir die Sachlage auch nicht schön reden und dennoch bleiben 17mm eben 17mm und f1.2 eben f1.2 und bleibt somit ein aufwändiges lichtstarkes UWW Objektiv welches Du pauschal mit einer lichtschwächeren Optik vergleichst, was der Sensor dann aus dem Bildwinkel macht interessiert mich da erst einmal reichlich wenig. Ich behauptete auch nirgendwo das mFT Objektive prinzipiell leichter & kleiner sind 😉

      • @ Mirko
        Wenn ich das Foto im Gesamtsystem (Kamera und Objektiv) betrachte, muß ich wegen des Bildwinkels tatsächlich ein Zuiko 1,2/17 mit einem 23er bei APS-C und einem 35er im Vollformat vergleichen. Dann hat man ein Bild, das vergleichbar ist. Ein 14mm im Vollformat ist überhaupt nicht vergleichbar, wenn man da vergleichen will, ist ein 7mm MFT Objektiv nötig.
        Die Tiefenschärfe, ebenfalls wichtig für den Bildeindruck, wächst nunmal geometrisch mit dem Winkel des Objektivs. Ich habe also eine Tiefenschärfe bei 1,2 im MFT die einer Tiefenschärfe von 2,5 bei Vollformat entspricht, immer natürlich den Bildwinkel des fertigen Bildes berücksichtigt (was anderes ist ja auch nur theoretischer Natur und hat in der Praxis keine Wirkung auf das fertige Bild).
        Dann bleibt noch die Lichtstärke von 1,2 und der damit verbundenen kürzeren Belichtungszeit. Tagsüber natürlich völlig irrelevant, also nehmen wir mal indoor. Also, stimmt, bei 1,2 kommt mehr Licht auf den Sensor als bei 2,5.
        Schau dir die Fähigkeiten des Sensors an, dann siehst du aber, daß ein aktueller MFT Sensor sogar mehr als eine Blende mehr Licht benötigt um das Ergebnis einer Vollformat bei gleicher Belichtungszeit bei einem Foto zu erzielen.
        Irgendwie hat MFT den Größenvorteil heute nicht mehr, den es früher hatte, die Nachteile bei der Bildgestaltung bleiben aber (gerade was offene Blende betrifft).
        Anders gesagt, ich würde tatsächlich gerne mal ein gutes Argument für MFT hören, das nicht nur theoretischer Natur ist sondern beim Fotografieren gegenüber einer kompakten Vollformat irgendetwas bringt (und ja, praxisrelevant wird ein 4/300 MFT zu einem 8/600 im Vollformat, ich brauch ja nur das fertige Foto anzugucken).
        Für mich braucht der Olympus Sensor einfach einen sehr großen Sprung nach vorne, um wieder relevant zu werden.

      • Hi Mirko,
        natürlich, wenn du schreibst „ein 50 mm Objektiv bleibt ein 50mm Objektiv egal ob ich es am Mittel, Kleinbild, APS-C oder eben am mFT Format verwende“ hast du ja recht. Jedenfalls, was die Sicht eines Optik Ingenieurs betrifft.
        Aber wo bleibt da der Praxisbezug, der für den Fotografen relevant ist und damit auch für die Wahl des Systems?
        Oder anders gesagt, wie wählst du denn das Objektiv für das Motiv, das du gerade fotografieren willst?

      • @ Ingo

        „bei 1,2 kommt mehr Licht auf den Sensor als bei 2,5“

        Ja, aber wenn wir mal die Pixelmonster ausklammern, ist der einzelne Pixel auf dem KB Sensor größer, wodurch er mehr Licht aufnehmen kann als der kleine Pixel bei MFT.

      • Ingo,
        mit 50mm fotografiere ich so gut wie garnicht, deswegen besitze ich auch nur eine 50mm Optik und diese auch mehr oder weniger wegen der seltenen Blendenform, 55/58mm habe ich dafür gleich mehrere im Programm 😉 Es geht mir auch nicht um die äquivalente Brennweite, es ging mir darum das zB a) eine 17mm Optik aufwendiger in der Konstruktion ist (egal ob KB,APS-C oder mFT) im Vergleich zu einer Normalbrennweite b) f1.2 Objektive im Regelfall IMMER schwerer sind wie ihre lichtschwächeren Geschwister 😉
        Und wenn es um „kleiner & leichter“ geht können wir (Fuji) doch froh sein über ein 35/1.4 denn der Nikon DX Anwender darf zum „größeren & schwereren“ 35/1.4 greifen, so und nun habe ich zwei Brennweiten mit gleicher Blende und Brennweite verglichen 😉

      • Hallo Mirko
        Das bedeutet also, nach deiner Aussage, dass die Objektive der Smartphones z.B. aber so richtig aufwendig zu konstruieren sind, da diese ja sogar unter 10mm tatsächlicher Brennweite liegen. Habe ich das so richtig verstanden?

      • Und das Beispiel mit dem 35mm 1.4 Objektiv …
        Ja, leider gibt es im Nikon-DX Bereich eher wenig Auswahl, das ist bei Fuji natürlich besser gelöst. Allerdings bedient Nikon nun mal hauptsächlich den VF-Markt und das 35mm 1.4 von Nikon ist natürlich auch größer, weil es einen größeren Bildkreis bedient und ja eigentlich auch ein leichtes Weitwinkel ist, nicht wie das 35mm 1.4 von Fuji, welches eine Normalbrennweite darstellt. Da gibt es halt als Alternative das Nikon-DX 35mm 1.8, welches nicht viel lichtschwächer ist, aber dafür kompakter und leichter und preiswerter als das Fuji-Pendant.
        Aber wie ich schon mal leicht andeutete, und ich werde nun konkreter, kann ich deiner Logik beim Vergleich von Objektiven nicht folgen. Aber das macht ja nichts. Das fördert zumindest den Gedankenaustausch.

      • rOBERT,
        warum ahnte ich nur schon das jemand das DX 35/1.8 nachschiebt 😉 na weil DX Fotografen f1.8 bevorzugen….lassen wir es 👍 Aber schön das Du zumindest beim direkten KB/ APS-C Objektiv Vergleich die logischen Erklärungen bzgl der Größe zur Hand hattest und somit wäre vermutlich ein 35/1.4 für mFT noch etwas kompakter 😮

      • Gut Mirko, während du Brennweiten vergleichst, vergleiche ich Bildwinkel.
        Aus diesem Grund werde ich ein 35mm 1.4 im VF nur mit einem 17.5mm 0.7 im MFT vergleichen. 😁

      • robert,
        nein nicht ganz richtig Du hast Größe und Gewicht eines 17/1.2 mit einem lichtschwächeren 35/1.8 verglichen.
        Ich vergleiche da hingegen Objektive mit gleicher Brennweite/Blende und wenn ich dann die von dir oben genannten Z Objektive mit ihren F Mount Brüdern vergleiche dann bin ich schon gespannt drauf wie groß wohl die f1.4 Versionen werden 😉 und schwupp sind wir wieder beim Thema Kompaktheit …
        Naja was soll’s wünsche Dir noch einen schönen Montag Abend

      • @ Mirko
        Nochmal zu den Brennweiten. Da hast du nämlich einen Punkt angesprochen, der sonst selten erwähnt wird und der sehr wichtig ist.
        Wenn man z.B. eine 35er Brennweite im Vollformat verwendet und dafür bei Fuji eine 23er Brennweite nehmen muß und in MFT sogar 17mm, dann hat das 17mm doch sicher mehr optische Fehler wie Randverzeichnungen als das Vollformat 35er, die ja auch wieder korrigiert werden müssen und, wie du sagst, dann ja auch aufwändiger konstruiert werden und sicher teuerer sind.
        Bei Nikon gibt´s übrigens ein 1,8/35 DX für APS-C, das wirklich gut bewertet wird. Da freuen sich die Nikon DX Anwender dann wieder.

      • Mirko, oh, sorry, das 35 DX wurde ja schon in den Raum geworfen.
        Im Ergebnis wäre das dann ja zum Vergleich, wie oben erwähnt, ein wesentlich lichtstärkeres MFT Objektiv nötig.
        Irgendwie verstehe ich einfach nicht, warum ich Äpfel mit Birnen (17mm MFT und 17mm Vollformat) vergleichen sollte? Was bringt das denn für die Fotos, die ich mit den Objektiven machen? Die sind doch überhaupt nicht vergleichbar. Und das ist für mich der einzige Sinn, ein Objektiv zu nutzen, nämlich ein Foto (oder meinetwegen Video) damit zu machen.
        Ein Objektiv kann nicht ohne den Sensor/Film dahinter betrachtet werden, das ist eine Einheit. Sowohl technisch als auch gestalterisch.
        Aber wenns sein soll, ok. Ich lasse mich aber nur auf einen Vergleich ein, wenn bei gleicher Brennweite auch der gleiche Bildkreis abgebildet wird.
        Ansonsten ist nämlich das Objektiv mit dem halben Bildkreis auch nur ein halbes Objektiv, schau dir mal theoretisch ein MFT 17mm an einer Vollformat Kamera an.
        Das wäre so, als wenn ich einen Polo und einen Mercedes 500SEL mit jeweils 10 Litern Tankfüllung fahren lassen würde und dann einfach sagen würde, ist das gleiche, weil beide 100 kmh gefahren sind, obwohl der Mercedes nach 75 km und der Polo nach 150 km anhält. Das macht für mich einfach keinen Sinn, oder denke ich in die falsche Richtung und zu praxisorientiert?

  • Es ist wiedermal interessant was für Argumente gebracht werden, offensichtlich ist jedes Wort persönlich in bezug seiner Ausrüstung zu betrachten! Ich darf vieleicht mal erzählen was mich auch dazu bewogen hat vom VF zum MFT zu wechsen: Was brauche ich WIRKLICH? Einmal, wie groß will ich max. ausdrucken? Das war das wichtigste Argument! Dann was Brauche ich an Objektiven? FB und Zooms aus meiner Statistik meiner biherigen Bilder! Was für eine Kamera brauche ich, mit welchen Funktionen und ergonomie? Und zum Schluss, GEWICHT!
    Es hat schon jemand die EOS 1D X III getestet und wiedermal festgestellt das man mit 20 MP einen 46x30cm Ausdruck in 300ppi machen kann, wobei ich diese nur sehr selten tatsächlich benötige!
    Dann das Rauschen, na klar heut zu Tage will keiner das Rauschen haben, ich higegen sehe es auch als künstlerische Variante und es gibt möglichkeiten in der Software es noch zu reduzieren oder auch schon beim Fotogrfieren zu verringern. Ausserdem berachte ich es aks überbewertet.
    Nach allem was ich dann verglichen habe kam die OLYMPUS am besten weg. Und diese Entscheidung wurde nicht an einem Tag entschieden und nicht bereut.

    • Danke Joschuar,

      endlich ein Anwender der das Pferd von der richtigen Seite aufzäumt. Es geht um den eigenen Bedarf und nur bedingt um die dazu verwendete Technik.

      Wer sich nur in den sozialen Medien bewegt oder ab und an ein Fotoalbum fertigt braucht keine System Kamera. Ein Hobby Botaniker braucht bestimmt gute Makro Eigenschaften wobei die Sensor Größe nicht so wichtig ist. Wer Ausstellungen oder die Werbewirtschaft bedienen möchte sollte erstklassiges Vollformat, noch besser das Mittelformat bevorzugen.

      Olympus bietet einen sehr guten Kompromiss aus Leistung, Größe und Gewicht. Das Ganze auch noch im wunderschönen Retrodesign. Alles richtig gemacht.

    • Genauso sehe ich es auch, im digitalen Zeitalter war ich persönlich noch nie auf das „Kleinbildformat“ heiß weil ICH es eben nicht benötige. So blieb beim Wechsel zu DSLM eigentlich für mich nur Olympus und Fuji übrig und letztere Firma ist es geworden wegen der Vertrautheit aus der DSLR Zeit. Fuji und mFT bieten eine Vielfalt von Objektiven an wo mir garnicht in den Sinn kommt permanent umzurechnen was diese nun äquivalent im Kleinbildformat ergeben würden….
      In diesem Sinne soll jeder kaufen was er für richtig hält 📸

    • „Jeder soll kaufen, was er für richtig hält“.
      Ja, Mirko, auch ein wahres Wort. Wenn sich nur alle daran halten würden.
      Wenn man selbst bei normal bewölkten Tagen schon ISO 3200-12800 benötigt und das häufig, ist MFT wohl eher nicht die erste Wahl.
      Und wenn man dann auch nicht HDR aufnehmen kann sondern auf den Dynamikumfang der Kamera angewiesen ist, sieht man Vollformat schon in einem anderen Licht.
      Die Linsen von Olympus sind toll, sicher, die von Fuji stehen dem aber sicher in keiner Weise nach.
      Und wenn ich die aktuellen Linsen von Nikon und Canon sehe, da ist sicher auch keine Unterschied mehr so wie früher zwischen Olympus und den anderen Herstellern zu sehen. Schon alleine das 2/200 von Nikon oder auch Canon sind doch genial in ihrer Abbildungsleistung. Das Nikon 14-24 immnoch eines der Besten in seiner Klasse.
      Letzendlich sehe in im MFT System eigentlich nur noch Größe und Gewicht als Vorteil an. Und da trumpft Sony schon ziemlich gewaltig auf.
      Selbst ein Olympus 40-150 leistet ja nicht mehr als ein 70-300 eines Vollformat-Herstellers. Und das ist dann je nach Lichtstärke sogar noch größer und schwerer, vermute ich mal.
      Ein 4/300 von Olympus, obwohl sicher eine feine Linse, bietet ja auch nicht mehr als noch kleineres und leichteres 4/300 PF von Nikon an einer D850 z.B.. Bei der D850 müsste man dann eben das Bild zurechtschneiden, was wegen der höheren Auflösung ja kein Problem ist. Und eben auf Blende 8 abblenden, sonst ist das Bokeh beim Vollformat ja deutlich schöner (wenn freistellen gefragt ist, was ja bei langen Tele-Brennweiten ziemlich häufig gewünscht ist).
      Also, für mich ist MFT schon lange kein Vorteil mehr, was die Größe betrifft. Der vermutlich wieder verwendete Sensor in der OMD E-1 MK III macht die Sache ja nicht interessanter.
      Aber wenn ich schon weiß, daß ich den Dynamikumfang, die Auflösung und mittlerweile auch den Preisvorteil von Vollformat auch zukünftig nicht benötigen werde, kann ich natürlich auch MFT kaufen.
      Eben wie Mirko sagt, „jeder soll kaufen, was er für richtig hält“. Auch wenn nicht jeder das versteht. Letztendlich kommt es auf den Fotografen an und seine Fotos.

      • „ Wenn man selbst bei normal bewölkten Tagen schon ISO 3200-12800 benötigt und das häufig, ist MFT wohl eher nicht die erste Wahl.“

        Ja ich wundere mich auch immer wieder wie die mit ihren Kompaktkameras und fingernalgroßen Sensor noch bei bewölkten Himmel fotografieren können 🤔
        Ich fotografiere zwar nicht mit Olympus aber in der Gruppe sind ja einige damit aktiv unterwegs, werde mal fragen wie die das so machen denn nach ISO 12800 sehen die Bilder nicht aus und wenn ja….dann alle Achtung 📸

      • Ich hab nur immer das Argument im Hinterkopf, die OMD E-M1 X sei für Sport und Wildlife so toll.
        Versuch mal, mit einem 4/300 MFT Objektiv ein Motiv um 16 Uhr bei einem bewölkten Himmel mit 1/2000 einzufangen. Und sag mir dann die ISO-Zahl.
        Irgendwie sehe ich in Olympus nur ein Makro-System. Dort hat MFT handfeste Vorteile. Wenn die Größe im Vergleich zu einer Sony A7III tatsächlich eine Rolle spielt würde ich eine Sigma fp nehmen. Und dann das 45er Objektiv anflanschen.
        Ich werde meine Meinung vermutlich ändern, sobald Olympus mit einem Sensor auf den Markt kommt, der entweder signifikant mehr Megapixel bietet oder ein deutlich verbessertes Rauschverhalten.
        Bis dahin verstehe ich einfach nicht, weshalb man das Geld für eine OMD E-M 1 III investiert.
        Und ich mag Olympus als Marke tatsächlich. Alleine die OM4ti, ein Vollformat-Traum.

      • „Ich hab nur immer das Argument im Hinterkopf, die OMD E-M1 X sei für Sport und Wildlife“

        Ingo, um diese Kamera geht es hier doch garnicht 🤔 obwohl ich auch das Gefühl habe das +90% der Leser von Photografix „Sport/Wildlife Fotografen“ sind, normale Anwender gibt es wohl nicht mehr.
        Ingo, leider finde ich den Artikel auf „dpreview“ nicht mehr wo ein englischer Wildlife Fotograf Seine Canon Ausrüstung gegen Olympus eingetauscht hat. Tierfotos, gemacht in frühen bzw späten Abendstunden, von seinen Touren quer durch Afrika sind auch mit dabei 👍
        Da ich nicht mit mFT fotografiere solltest Du eben solche Leute fragen die mit mFT fotografieren und auch bei wenig Licht solche Aufnahmen hinbekommen 😉

      • @ Mirko
        Ja, da hast du ja recht. Ein guter Fotograf wird auch mit Olympus zaubern können.
        Vielleicht klinge ich da auch etwas harsch in der Wortwahl.
        Aber wenn z.B. ein Canon Fotograf auf Olympus wechselt, dann sind da wirklich relevante Größenunterschiede zu sehen, weil ich mal vermute, daß er ein 1er Gehäuse verwendet hat.
        Das ist aber mit der neuen, kleinen Generation von Vollformat-Kameras nicht mehr das Argument, finde ich.
        Größentechnisch ist für mich Fuji der beste Kompromiß, das Objektivangebot muß natürlich passen.

      • Ingo,
        ist doch alles im grünen Bereich 👍 Naja er schrieb ganz einfach das er keine Lust mehr hatte Seine Canon Ausrüstung tagelang durch Afrika zu schleppen und eben bei mFT auf nichts verzichten muss, vielleicht finde ich den Artikel nochmal.
        Und zu Fuji, auf der Suche nach Lektüre über das Mitakon 35/0.95 bin ich über einen Blog gestolpert wo jemand offen in den Kommentaren zugibt das er es sehr bereue seine Fuji Ausrüstung gegen eine A7IIIR eingetauscht zu haben 😉

      • Mirko,
        das ist ja auch was anderes. Wer tauscht schon etwas anderes gegen sein Fuji Equipment ein? Geht ja gar nicht.
        Bin übrigens gerade dabei, mal für private Aufnahmen den lowlight Filter in den Fuji Kameras zu probieren.
        Wusste garnicht, daß Fuji überhaupt elektronische Filter Effekte eingebaut hat.
        Ich will die mal in S/W entwickeln. Scheinen eine sehr schöne Kontrastkurve zu haben. Könnte mir gefallen, mal sehen.

      • Ingo,
        ??? Filtereffekte, meinst Du Lochkamera und Co ???
        Mit dynamischer Farbtiefe spiele ich manchmal rum, da hätte ich aber lieber den Artfilter von Olympus „bleached Bypass“

      • Ja,
        die meine ich. Habe jetzt eigentlich ganz interessante Fotos mit Lowlight Filter machen können. Die anderen Filter haben mich jetzt nicht so überzeugt.

      • „ Wenn man selbst bei normal bewölkten Tagen schon ISO 3200-12800 benötigt und das häufig, ist MFT wohl eher nicht die erste Wahl.“

        Was fotografieren Sie denn wo Sie an bewölkten Tagen 1/2000 oder noch kürzer brauchen damit Sie solche ISO – Werte benötigen ? Einen Kolibri wo der Flügelschlag scharf sein soll ? Da werden Sie aber auch nicht mit einer 1/2000 auskommen und auch nicht mit einer 1/8000stel. So ein Blödsinn und völlig weltfremd. Hat mit der Praxis gar nichts zu tun.

        Ich fotografiere seit 40 Jahren Natur, Wildlife, Sport, Vögel, Safaries oder Street.

        Kein Mensch oder Tier bewegt sich so schnell, kein Sport, kein Autorennen (da werden eher kürzere Zeiten (Mitschwenken) genutzt. Auch kein Hallensport, dort reichen normalerweise 1/1000 oder 1/800 Sekunde für scharfe Aufnahmen aus.

        Immer wieder lächerlich, wenn sich die KB-Profis was zusammenreimen, was angeblich nur mit KB geht und nicht mit mFT.
        Bei Dämmerung lasse ich mir ja noch einreden aber bewölkt 😉

      • @ OlyNik
        Was soll ich jetzt darauf antworten? Daß sie trotz der 40 Jahre Fotografie offensichtlich keine Ahnung vom Thema haben? Oder mit ihren Worten schreiben „so ein Blödsinn“, obwohl ich offensichtlich noch nicht alle Facetten der Fotografie gesehen habe?
        Nein, ich will einfach höflich bleiben und gerne Antworten, wofür ich die 2000tel Sekunde gebraucht habe bei einer möglichst kleinen Blende.
        Also, ganz einfach. Ein Quad-Fahrer sollte durch eine Pfütze fahren, wobei ich die Wassertropfen möglichst scharf abgebildet haben wollte.
        Und da es sich um eine Gruppe handelte, sollten auch die nachfolgenden Fahrer noch einigermaßen scharf abgebildet werden.
        Ich hätte auch 1/4000tel Sekunde gebrauchen können, ging aber schon.
        Da ich das Foto ja nicht beliebig wiederholen konnte, musste ich auf Nummer sicher gehen.
        Es wäre als schön, wenn sie hier nicht auftrumpfen wollten und andere Fotografen als minderbemittelt darstellen würden, sondern sich vernünftig an der Diskussion beteiligen könnten. Danke.

      • Und ja,
        es war stärker bewölkt, was hier im Norden tatsächlich vorkommt. Dämmerung ist da noch ein ganz anderes Thema, da hätte ich wohl einen Blitz ferngezündet.

      • @ OlyNik
        Ach ja, ich nutze seit einiger Zeit Fuji APS-C. Und ja, sowohl Hallensport als auch Motorsport sind mir nun wirklich nicht unbekannt. Ich nutze in der Halle tatsächlich 1/800 bis 1/1000tel Sekunde, wenn möglich.
        Und wenn wir übers Mitziehen reden, damit habe ich tatsächlich noch ein Problem. Und zwar wirken die digitalen Fotos einfach nicht so wie sie analog auf Film erschienen, trotz gleicher Belichtungszeit, ISO und Blende.
        Also, über einen hilfreichen Kommentar warum das so ist würde ich mich wirklich freuen. Mit ihren 40 Jahren Erfahrung könnten sie da ja vermutlich etwas zu sagen?

      • @ OlyNik
        Wobei ich zugeben muß, das mit dem „häufig nutzen“ war allgemein auf spezialisierte Fotografen gemünzt, hätte ich schreiben sollen, stimmt.
        Ich nutze es manchmal, eben dann, wenn es auf spritzende Wassertropfen ankommt wie bei Schwimmwettkämpfen oder eben auch im Motosport.

      • @Ingo:
        Dein beschriebenen Motiv mit eingefrorenen Wassertropfen bei schlechten Licht ohne Blitz ist sicherlich ein Sonderfall, dafür sorry, so ein Motiv ist mir gestern nicht eingefallen.

        Mein Kommentar bezog sich aber auf deinen Post weiter oben, wo mFT immer als Makrosystem oder bei weniger Licht untauglich beschrieben wird.
        Das stimmt einfach nicht. Denn viele meiner Pro-Objektive sind lichtstärker (1,2er Blende) und das System kann mind. alles was ein DX-System kann und auch noch vieles was ein KB-Format kann.

        Alles bis ISO 3.200 ist problemlos zu machen. Ausser man ist ein Pixelpeeper der mit 200% alles begutachten muss.

        Und gerade in deinem Fall mit der Wasserlache wäre eine mFT besser gewesen (1 Blende weniger gegenüber DX und 2 Blenden weniger gegenüber KB bei gleicher Tiefenschärfe und somit mehr Licht oder kürzere Belichtungszeiten und wenig Rauschen.

        Es ist also alles relativ und es gibt nicht das EINE perfekte System.

      • Hi OlyNik,
        ja, da kann ich deiner Argumentation ja auch gut folgen.
        Und du hast recht, ein perfektes System gibt es nicht, klar.
        Es ist nur so, daß ich vor ein oder zwei Jahren mal ein Werbefoto von Olympus für ein Tele gesehen habe. Da war ein Skiläufer auf weißem Schnee bei heller Sonne und etwas Gegenlicht zu sehen.
        Bei Reinzoomen war die spiegelnde Brille und sein Gesicht wirklich verrauscht. Bei 800 ISO.
        Ich glaube, das hat mich nachhaltig verschreckt.
        Aber natürlich will ich dir nicht dein System Madig machen, ganz sicher nicht. Ich hätte nur seinerzeit vielleicht auch Olympus genommen, hätte es das Rauschverhalten einer Vollformat (ok, man darf ja auch mal träumen). Bin deshalb etwas, naja, eingeschnappt.

      • @ OlyNik

        Die meisten hier sind keine Profis sondern die absoluten Profis.

        Und wenn ich mal nicht da bin, dann hacken diese Händler, die den Absatz ihrer Restbestände an richtigem Kamera-Equipment in Gefahr sehen, dann eben auf anderen herum, die das Kleinbildformat oder größer nicht als die eierlegende Wollmilchsau betrachten.

        Na ja – die großen Kameras sind abseits richtiger Profis, wie man sie hier oder im Systemkameraforum findet, sowieso weitgehend obsolet. Die Vorteile sind gemessen am Preis einfach zu gering.

        1.800 Euro für die Kamera.
        1.400 Euro für das Zuiko UWW.
        Summe 3.200 Euro.
        nehmen wir noch zwei Zooms dazu, um den restlichen Brennweitenbereich abzudecken, dann landet man locker bei 4.000 Euro.

        Dafür kann man sich ein sich die Flagenschiff-Modelle Samsung Galaxy S10, Ein iphone 11, ein Huawei P30Pro und ein Oneplus 7 Pro im Bundle kaufen.

        Das sind keine am Massenmarkt realisierbaren Preise.
        Das wissen die Kamerahersteller natürlich auch.
        Das heißt, die Kamerahersteller gehen stramm in die Nische.

    • wie schon gesagt: Man kann sich alles schön reden. Ich kann dir ein jedes deiner Argumente mühelos 180° drehen. Zudem spielst du mit extremen. Für dich ist VF IMMER groß. Du bist befangen damit. Das APS-C und VF kleiner sein können als MFT interessiert dich nicht. Stattdessen kommen Argumente wie Ergonomie. Aber auch die korrespondieren mit anderen Parametern. Ergonomie ist keine allein stehende heilige Kuh, die alles rechtfertigt. Schön ist es einen fetten Griff zu haben. Fehlt dieser, dann ist es in der Praxis aber auch schon fast egal. Und MP haben nicht zwangsläufig mit Ausdruck zu tuen. Die 40 MP aus meinem Huawei P30 Pro brauche ich dringend. Nicht weil ich A0 Ausdrucke mache. Auch hier ist dein Denkfehler. Ich brauche die 40 MP zwecks Bearbeitung. Croppen, Geraderichten, perspektivisch Entzerren, Rauschunterdrückung, Detaillierung, Wegrechnen des Bayer-Musters, Verkleinern inkl. Schärfung, …, … . Da sind eben 24, 26, 36, 40, 42 MP besser als 16 oder 20 MP. Denn deine 20 MP müssen schon bei der Aufnahme perfekt sein. Will ich die ganzen oben benannten Spielchen anwenden, dann verbleibt von deinen tollen 20 MP vielleicht noch 5 oder 8 MP übrig. Apropos 8 MP… diese hat mein 4k Monitor vor mir auch schon. Kleiner sollte nie ein finales Bild sein. Die Nikon D300s bot mir damals 12 MP. Schön und gut, aber bei Iso 3200 inkl. Croppen und Geraderichten blieben böse verrauschte 6…8 MP übrig. Da war nichts mehr möglich. Aber ja, auch das kann man sich schön reden mit Argumenten: Das ist der künstlerische Aspekt

    • Ingo,
      ich sage ja nicht dass das DX 35/1.8 schlecht sei 😉 nur ging es hier „ich muss am Format xy f1.2 wählen damit ich das gleiche Ergebnis erreiche wie der Kollege mit Format ab“
      Stimmt so weit wenn ich mich genau neben ihn positioniere aber ansonsten….
      Beispiel, ich habe ein 55/1.4 (was in etwa einen 85/ 2.0 entspricht) ich komme da gewaltige 35mm nah ans Objekt ran (nein es ist kein Makro) bei f1.4 ist gerade mal die Spitze eines Blattes scharf und der Rest des Bildes ist „freigestellt“ …bei diesem Abstand kann ich locker auf f4 abblenden und es ist immer noch freigestellt. Warum sollte ich mich nun auf die Höhe begeben wo der Fotografenfreund mit seiner KB Ausrüstung steht, nur um zu vergleichen? ….da habe ich meinen eigenen Kopf und es interessiert mich da wenig „wer und wie“ jeder mit seinem System welchen Bildausschnitt letztendlich gewählt hat….
      Mit den Autovergleich sehe ich sinnbildlich ich so,
      ich nehme zwei 3 BMW und beide haben 300 PS, der eine hat einen aufgetrimmten Rasenmähermotor der andere einen klassischen V8 verbaut und stelle dann fest ….oh der eine ist aber wesentlich leichter 😂😉
      Und wenn man hier die äquivalenten Brennweiten vergleicht zwischen mFT und KB so sind doch wohl die APS-Kunden von Canikon wesentlich mehr gearscht denn diese laufen doch mit Objektiven wie 24-70,70-200 oder den klassischen lichtstarken KB Festbrennweiten am kleinen Sensor rum (Alternativen von Sigma mal ausgeschlossen)
      da wird ein Canon 85/ 1.4 schon mal zum 136/2.2 ….ich hoffe das reicht noch zum freistellen 😉

      • Hi Mirko,
        lass mich mal hinten beginnen. Vor der Entscheidung, bei Nikon mit APS-C zu fotografieren stand ich vor einiger Zeit selber. Da ging es um eine D500. Sicher eine sehr schöne Kamera aber da hätte keines meiner Objektive vernünftig gepasst (gerade auch im Weitwinkelbereich und schau mal, wo dann das 24-120 landet).
        Also wurde es das Sigma 150-600 Sports, schon eine vom Autofokus her erstaunlich schnelle Linse, weit schneller als das Nikon 200-500.
        Aber schnall die Linse mal von eine D3s, und vergiss dann mal das Einbein-Stativ.
        Naja, lange Rede, kurzer Sinn, die X-T3 mit dem 100-400 ist ebenfalls eine feine Kombination für den gleichen Bereich.
        Was du vorher geschrieben hast, verstehe ich nicht so ganz. Also, wenn ich mich für ein System entscheide, gucke ich zuerst einmal, welche Objektive gibt es dafür. Und schon da beginne ich die äquivalenten Brennweiten zu überlegen.
        Als nächstes dann vergleiche ich die Fähigkeiten der Kameras wie Wetterfestigkeit, Sicherheit des Autofokus, Schnelligkeit und Farbwiedergabe.
        Ich habe deshalb einfach nicht verstanden, wieso ich ein 17mm MFT mit einem 17mm Vollformat vergleichen soll, obwohl der optische Aufbau sicher ähnlich ist.
        Mirko, du hast aber einen Vorteil, den einzigen Handfesten übrigens, den ich überhaupt gehört habe, daß die Naheinstellgrenze der MFT Objektive konstruktionsbedingt deutlich besser ist und auch die größere Tiefenschärfe eines MFT Objektivs hier echte Vorteile hat, erwähnt.
        Und ja, wenn ich häufiger Makro fotografieren würde, käme Olympus sicher auch in Betracht.
        Aber ehrlich gesagt, es gibt auch Balgenvorsätze für Kleinbild. Versuch mal, damit über Scheimpflug die Tiefenschärfe zu kontrollieren. Und so kommst du richtig nah ans Motiv. Ob ich mal per Adapter Fuji probieren sollte? Hab ich noch nie dran gedacht.

  • Eine perfekte Kamera gibt es zur Zeit nicht und wird wahrscheinlich nie geben wird.
    Ich selbst fotografieren seit Jahren mit Nikon APC und VF.Ich kann die Nikon Objektiven
    immer an meiner D500 verwenden.Z.B Aus 2,8/70-200 mm habe ich 105-300 mm und genügend
    für meinen Wunsch.Ein Sigma 1,8/50-100 mm ist auch ein Traumobjektiv für Porträt.
    Aus 1,8/100 mm kann ich doch noch an meine D750 verwenden und kann mein Model ganz schön
    vom Hintergrund trennen.Alles soweit so gut und machen meine Arbeit perfekt.
    Aber die Kehrseite ist immer das hohe Gewicht !
    Für Freizeit oder im Urlaub nimmt ich deshalb immer meine Olympus Pen F und 3 Objektiven Lumix Leica
    15mm/1,7 ,M Zuiko 45mm/1,8 und 9-18 mm /4-5,6 .Das ganze wiegt nicht mal 1Kg und macht perfekte
    Fotos.Diese Ausrüstung ist völlig ausreichend für die Reise und Streetfotografie.
    MFT hat schon seine Zukunft .Durch geringe Gewicht von Kamerasgehäuse und Objektiven +
    hervorragende Olympus Qualität wird das System MFT immer beliebter.
    Ich hoffe nur,daß Olympus demnächst neue Sensor mit besserem Korrektur für JPEG damit
    Fotos beim Lowlight kein Rausch mehr hat.(Sieht man wie Iphone 11 pro geschafft hat)
    Technik ist heutzutage alles machtbar warten wir mal ab.

    • Edwin 19. Januar 2020 um 12:18 Uhr
      „MFT hat schon seine Zukunft .Durch geringe Gewicht von Kamerasgehäuse und Objektiven +
      hervorragende Olympus Qualität wird das System MFT immer beliebter.“

      Echt jetzt?

      Warum springen dann andere Hersteller nicht auf diesen Zug?

      Warum geht Panasonic dann in Richtung Kleinbild?

  • Was mich bei Olympus immer auf die Palme bringt.
    Ich mag Olympus richtig gerne. Die Haptik der Gehäuse ist toll. Das Bedienkonzept ist eins der besten auf dem Markt neben Fuji.
    Wetterfestigkeit und Robustheit einfach klasse.
    Die elektronischen Fähigkeiten und Spielereien hätte ich wirklich gerne in meiner Kamera.
    Die Qualität der Objektive ist hervorragend und es ist ein umfangreiches System mit einigen Leckerbissen (dazu zähle ich auch das 12-100).
    Und dann kommt der Sensor im MFT. Nicht besonders viel Bildpunkte, ISO eher nicht so berühmt und dann auch schon in mehreren Generationen verwendet.
    Und das lässt sich Olympus dann auch noch ziemlich gut bezahlen.
    Eine Olympus im Vollformat mit den Fähigkeiten der OMD E-M1 III, das wäre einfach genial, so wie früher die OM 4ti.

    • Oly hat schon zu Analogzeiten schön und kompakt gebaut. Die PEN- und OM-D 5 Modelle haben das gut fortgesetzt.
      Ja, Ingo, das wäre was, wenn es Oly schaffen würde, im VF Fuß zu fassen und es trotzdem auch schafft, kompakt zu bleiben. Die Objektive müssen ja nicht ultra lichtstark werden und Sony zeigt ja auch, dass kompakt im VF möglich ist.

      • rObert,
        so denke ich auch. Und da müsste sich sogar Pentax mit den wirklich sehr großen Kameras warm anziehen.
        Ich denke, Olympus könnte sogar eine besser Menüführung und eine besser Ergonomie bei gleicher Baugröße als Sony entwickeln.

    • Olympus verdient lieber sein Geld fast konkurrenzlos im 1/4 Format. Dort haben Sie schon lange alles was man braucht. Das System ist, wenn auch noch das neue Zoom kommt, perfekt.

      Im KB-Format verdient keiner richtig Geld. Darum kostet das Klump ja auch so viel.

      • OlyNik,
        komisch, ich empfinde eigentlich Olympus als überteuert, wenn man die Sensorgröße mit einbezieht.
        Naja, kann man ja auch an der Preisentwicklung der OMD E-M1 X sehen, wobei das natürlich auch andere Gründe haben kann.
        Ich denke, das liegt immer auch an der Betrachtungsweise, wo das Augenmerkt liegt. Schaut man auf den Sensor, schaut man auf die elektronischen „Spielereien“ oder schaut man auf die Wetterfestigkeit des Systems. Oder auf die Geschwindigkeit. Da würde dann jeder was anderes sagen, ob die Kamera ihr Geld wert ist.

      • @Ingo:

        Du hast recht. Jeder hat seinen Schwerpunkt woanders an dem er Kameras oder ein System misst.
        Mir geht es eher weniger um die Kompaktheit. Da ich nur Pro-Objektive habe, spielt das eine untergeordnete Rolle für mich. Auch empfinde ich die E1MX nicht als zu groß. Für meine Sport und Naturaufnahmen vollkommen ausreichend. Zur Not nehme ich im HR-Modus auf. Die technischen Spielereien der E1MX sind derzeit unschlagbar.
        Für mich ist es halt das „All-In-One“-System für 90% meiner Aufgaben.

        Für den Rest habe ich noch eine Z6 oder eine D500. Je nach Anforderung setzte ich die Kameras ein. Bei Videokameras setzte ich auf 1″ echte Videokameras. Da nehme ich die Fotogeräte nur in seltenen Ausnahmefällen wenn ich gerade nichts anders dabei habe.

        Bin vorerst gut ausgestattet und die neuen Systeme reizen mich gerade nicht. Es gibt nichts was mein „Gerätepark“ nicht könnte.

      • @ OlyNik
        Glaub mir, die elektronischen Fähigkeiten einer Olympus hätte ich auch gerne in meiner Kamera.
        Bei Fuji sinds auch die „Pro“ Objektive, die übrigens auch nicht kleiner als die Vollformat-Pendants sind (z.B. das 16-55, gut vergleichbar mit einem normalen 24-70 von der Größe her).
        Wenns mal wirklich leicht und klein sein soll, hab ich auch ein paar ganz kleine und nicht so lichtstarke Linsen.

  • Also ich habe gerade meine Bilder von silbersalz mir angesehen. Also der Kodak Film ist schon sehr geil. Spiele gerade in Photoshop rum. Hammer wie scharf der gescannt ist. Aber mit meinem 50mm bei 1.4 manuell scharf zu stellen für Portraits muss ich wieder mehr üben. Kauf ich mir doch eine m6!

    • Hallo Ralle Art,
      ist ja eine sehr spannende Sache. Danke dir vielmals für den Tipp.
      Ich habe mir jetzt mal das Mixed Pack gekauft.
      Ich frage mich, ob es sich lohnt in extrem gute Objektive zu investieren wenn gute Objektive vorhanden sind.
      Hast du auch, wie empfohlen, eine Blende überbelichtet?

      • Hi Mirko,
        hab mir letztens mal ne Contax RTS mit kaputten Abblendknopf für, naja, jedenfalls sehr günstig gekauft. Der Probefilm hat gut funktioniert. Ein paar Yashica Linsen, wobei das 2,0/50 wohl schon sehr gut sein soll.
        Naja, ziemlich lange her mit der analogen Fotografie. Nach der Nikon F5 kam nur noch digital.

      • Jedenfalls, wenns Spaß macht, gibt es ja eine Reihe von Contax Zeiss Linsen, die nicht so extrem teuer sind. Da kann man ja mal schauen, was da interessant sein könnte.
        Eine RTS fand ich früher schon spannend, innovativ und trotzdem puristisch.

      • Übrigens, Mirko,
        ganz nebenbei. Das chinesische 22er hat jetzt einen festen Platz in meiner Ausrüstung gefunden.
        Es gibt immer wieder Indoor-Portraits bei diversen Gelegenheiten oder auch mal Doppel-Portraits sowie Nah-Aufnahmen, für die sich die Linse ganz hervorragend eignet.
        Nur die Gegenlicht-Fähigkeiten habe ich noch nicht probiert, die Gelegenheit wird sich noch bieten.
        Macht mir immer wieder Spaß, ehrlich gesagt, auch wenn es ein Risiko ist manuell zu fokussieren. Die Ergebnisse stimmen einfach.

      • Moin Ingo,
        freut mich zu hören, finde ja auch das man mit den Dingern aus China gut fotografieren kann und bin gespannt was da zukünftig alles noch so kommen wird. Scheinbar bringt Laowa auch eine lichtstarke Serie raus oder Viltrox sogar mit AF ….könnte ziemlich Interessant werden. Ich warte mal weiter auf mein Mitakon Speedmaster 😂 Ich glaube Mitakon hat mit HAMA einen deutschen Vertriebspartner gefunden was ein gutes Zeichen ist, viele schreckt ja auch „shipping aus China“ ab.