Kameras Olympus

Olympus E-M1 III: Kein neuer Sucher, nur 2,36 Millionen Bildpunkte

Olympus wird bei der kommenden E-M1 III leider keinen neuen elektronischen Sucher verbauen. Es wird ein alter EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten zum Einsatz kommen.

Kein neuer Sucher für die E-M1 III

In wenigen Tagen soll die neue Olympus E-M1 Mark III vorgestellt werden. Sie soll das neue kompakte Flaggschiff des Herstellers werden, das die rund vier Jahre alte E-M1 II beerben soll.

In der letzten Woche sind bereits zahlreiche technische Daten der neuen DSLM durchgesickert und nun gesellt sich noch ein weiteres Detail hinzu. So haben zwei verschiedene Quellen nämlich bestätigt, dass die E-M1 Mark III keinen neuen elektronischen Sucher erhalten wird. Es soll erneut ein mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflösende EVF zum Einsatz kommen.

Weitere technische Daten

Auch sonst wird sich Olympus in vielerlei Hinsicht an der Vorgängerin orientieren. Die geleakte Pressemitteilung hat nämlich bereits bestätigt, dass es keinen neuen Sensor, keinen neuen Autofokus und keine höhere Serienbildgeschwindigkeit geben wird. Hier bleibt also alles beim Alten und somit bei 20,4 Megapixeln, 121 AF-Messfeldern und 18 fps Serienbildgeschwindigkeit. Für Verbesserungen bei der Bildqualität und beim Autofokus könnte allerdings der neue Prozessor sorgen – wenigstens eine wichtige technische Komponente wird also auf den neusten Stand gebracht.

Meine persönliche Meinung

Was ich bisher von der Olympus E-M1 III gelesen habe überzeugt mich nicht so wirklich. Nach knapp vier Jahren Entwicklungszeit hätte ich da einfach etwas mehr erwartet und vor allem ein neuer elektronischer Sucher wäre in meinen Augen dringend notwendig gewesen. Die Argumentation, dass man in der Praxis keinen neuen Sensor oder keine höhere Serienbildgeschwindigkeit benötigt, kann ich nachvollziehen. Aber im Bereich der elektronischen Sucher ist bei DSLMs definitiv noch Luft nach oben und 2,36 Millionen Bildpunkte sind im Jahr 2020 für einen EVF einfach nicht mehr zeitgemäß – vor allem nicht bei einem neuen Flaggschiff, das wahrscheinlich knapp 2.000 Euro kosten wird.

Ich bin gespannt auf die offizielle Präsentation der E-M1 Mark III und hoffe, dass Olympus uns vielleicht doch noch mit der ein oder anderen größeren Neuerung überrascht.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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