Kameras Olympus

Olympus E-M1 III: Kein neuer Sucher, nur 2,36 Millionen Bildpunkte

Olympus wird bei der kommenden E-M1 III leider keinen neuen elektronischen Sucher verbauen. Es wird ein alter EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten zum Einsatz kommen.

Kein neuer Sucher für die E-M1 III

In wenigen Tagen soll die neue Olympus E-M1 Mark III vorgestellt werden. Sie soll das neue kompakte Flaggschiff des Herstellers werden, das die rund vier Jahre alte E-M1 II beerben soll.

In der letzten Woche sind bereits zahlreiche technische Daten der neuen DSLM durchgesickert und nun gesellt sich noch ein weiteres Detail hinzu. So haben zwei verschiedene Quellen nämlich bestätigt, dass die E-M1 Mark III keinen neuen elektronischen Sucher erhalten wird. Es soll erneut ein mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflösende EVF zum Einsatz kommen.

Weitere technische Daten

Auch sonst wird sich Olympus in vielerlei Hinsicht an der Vorgängerin orientieren. Die geleakte Pressemitteilung hat nämlich bereits bestätigt, dass es keinen neuen Sensor, keinen neuen Autofokus und keine höhere Serienbildgeschwindigkeit geben wird. Hier bleibt also alles beim Alten und somit bei 20,4 Megapixeln, 121 AF-Messfeldern und 18 fps Serienbildgeschwindigkeit. Für Verbesserungen bei der Bildqualität und beim Autofokus könnte allerdings der neue Prozessor sorgen – wenigstens eine wichtige technische Komponente wird also auf den neusten Stand gebracht.

Meine persönliche Meinung

Was ich bisher von der Olympus E-M1 III gelesen habe überzeugt mich nicht so wirklich. Nach knapp vier Jahren Entwicklungszeit hätte ich da einfach etwas mehr erwartet und vor allem ein neuer elektronischer Sucher wäre in meinen Augen dringend notwendig gewesen. Die Argumentation, dass man in der Praxis keinen neuen Sensor oder keine höhere Serienbildgeschwindigkeit benötigt, kann ich nachvollziehen. Aber im Bereich der elektronischen Sucher ist bei DSLMs definitiv noch Luft nach oben und 2,36 Millionen Bildpunkte sind im Jahr 2020 für einen EVF einfach nicht mehr zeitgemäß – vor allem nicht bei einem neuen Flaggschiff, das wahrscheinlich knapp 2.000 Euro kosten wird.

Ich bin gespannt auf die offizielle Präsentation der E-M1 Mark III und hoffe, dass Olympus uns vielleicht doch noch mit der ein oder anderen größeren Neuerung überrascht.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

67 Kommentare

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  • Jeder der immer glaubt, das es erwähnenswerte Neuerungen bei Fototechnik geben wird unterliegt einem Wuschdenken ausserhalb jedweder Realität. In den kommenden Monaten bzw. 2 – 3 Jahren wird ausentwickelte Technik, die das Reisbrett verlassen haben in neuen “ Mänteln“ für sehr viel Geld in die Geschäfte kommen. Dies betrifft alle Foto Geräte Hersteller. Es wird in der klassischen Fototechnik nichts Neues mehr geben. Die Industrie ist längst auf anderen Wegen unterwegs. Video und Überwachung sind bei allen Herstellern in der Entwicklung. was dann noch kommt, ist für den Sammler. Für die paar Stehbildfotografen lohnt keine neue Entwicklung.

    • Ich sag mal so, die Erneuerungszyklen werden sich auch wieder verlängern. Warum sollte man eine gute Kamera durch eine neue ersetzen, wenn die alte noch geht. Außer, es ist schon eine alte Kamera mit niedrig auflösendem Sensor, z. B. 12 MPX. Vor 30 Jahren blieben Modelle um die 5 Jahre im Handel, die Kamerafirmen haben da auch ihr Geld verdient. Video: Sicher ist Video der nächste „Hype“, nur Video bedeutet teure und komplizierte Nachbearbeitung. In der Überwachung sind schon etliche Firmen tätig, ebenso in der industriellen Bildverarbeitung.

      • Man kann sogar davon ausgehen das es in ca. 5 Jahren keine Fotokamera im Hobbybereich mehr geben könnte . Weil es dann im Videobereich schon um 8K geht und man damit auch Standbilder machen kann, was RED schon mal auf einer Photokina gezeigt hat mit 6K im Ausdruck!?!

    • @ Dieter Kleinert
      Sie haben wohl Recht, denn die letzten Neuerungen außer der Nikon D850 gegenüber den Vorgängern brachten „keinen“ neuen Wohlstand
      Fuji/Panasonic und co versagte, Olympus bringt mit der Em1-3 wohl den Offenbarungseid heraus. Alte Technik und neues Mäntelchen, haben Sie gut ausgedrückt-
      Canon muß erst noch beweisen, was sie in der Vergangenheit entwickelt haben, das kommt ja in Bälde heraus. Schade eigentlich für die Fotoindustrie

      Ja der Überwachungsstaat wächst und die dt Ing sind stolz darauf, auf ihren Video-Mist. Wenn das System erst mal fertig ist, gibt es kein Entkommen mehr. Steht auch so in der Bibel
      Sollte mann öfter mal lesen
      In diesem Sinn

      • @Rinde
        Sie sprechen ein wichtiges und entscheidendes Thema an. Die Fotoindustrie wird sich zunehmend der Überwachungstechnologie zuwenden müssen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, das dies ein sehr weites Feld darstellt. Die in China eingesetzte Technologie zur Überwachung der Bevölkerung kann nur abgelehnt werden. Hingegen die in modernen PKW´s zum Einsatz (Einparkhilfen) sind innovativ. Die Fotografen, die es wie ich gewohnt sind, mit Kamera/Wechselobjektiven zu arbeiten werden es in Zukunft schwer haben. Einerseits wird die Technik hier in den kommenden Jahren nicht mehr sonderlich angepasst. Anderseits wird diese völlig vom Produkt im Preis entkoppelt sein. Also sehr Teuer. Die Frage ist, was im Vordergrund steht. das „BILD“ oder der Umgang mit einer Bildaufzeichnenden Technik. Seit über 100 Jahren sind wir in der Lage, ausgezeichnete (!) Fotografien zu erstellen. Die Möglichkeiten der Motive haben sich allerdings deutlich verändert, Zugewinn. (Sportfotografie z.B.) Der Mensch macht seit tausenden von Jahren sich ein „Bild“ von seinem Umfeld oder Empfindungen. Von der „Wand“ über die Leinwand hin zum Papierbild. Letzteres löst sich gerade auf. Print/Photobücher usw. – deutlich sinkende Absatzzahlen. Ich bedauer diese Veränderung Altersbedingt. Ich habe mit einer Instamatik 126 über Minolte XM, Hasselblad 500 hin zu den heutigen Digitalen fotografiert. Der weitere Weg, den ich nicht gehe, wird das Handy sein. In zwei, drei Jahren werden diese „Maschinen“ eine Qualität ausweisen, die jede herkömmliche Kamera in den Schatten stellen wird. Als junger Mann bin ich mit bis zu 14 Kilo Fotogepäck durch die Gegend gelaufen. Das brauche ich tatsächlich nicht mehr. Das was Olympus zur Zeit aufzeigt, ist gelinde gesagt, – eine Unverschämtheit. Für die Leute, die „im Thema“ sind ist dies ohne Bedeutung. Sie können bewerten. Es gibt aber auch noch genügend Neueinsteiger. Wenn diese an eine „guten Verkäufer“ kommen, wird viel Geld für eine veraltete Technik den Besitzer wechseln. Dies betrifft nicht nur Olympus, sondern alle sich derzeit noch auf dem Wettbewerb befindlichen Fotofirmen. Es wird sicherlich auch noch in 10/15 Jahren Fotokameras ( die eigentlich Videokameras sind) zu kaufen geben. Die Menschen, die Stehtbilder insb. beruflich benötigen werden dann mit Sicherheit nicht mehr mit einer Fotokamera/Wechselobjektiven arbeiten. Es ist auch in Ordnung. Wir fahren heute ja auch nur noch zur Freude mit der Postkutsche.

  • Hmm, ich bin irgendwie hin und hergerissen.
    2018 wollte ich mir eine neue Kamera kaufen, Canon 7D Mk2 oder der nachfolger der Sony Alpha 6500, mein Budget war um die 2000€. Es gab damals Gerüchte das die Kameras 2018 released werden, was dann nicht eintrag und so habe ich mir die Canon M50 gekauft. Ich bin sehr zu frieden mit der Canon M50, vorallem der Preis war/ist einfach super. Ich werde die M50 auch weiterhin nutzen. Ich liebe Makrofotografie und vorallem Focus Stacking ist eine Leidenschaft, leider unterstützt die M50 kein Kamerasinternes Focusstacking und so stacke ich mit dem Smartphone und DLSR Controller. Durch Traumflieger und den Videos bin ich auf Olympus aufmerksam geworden und bin tatsächlich am überlegen mir die Olympus E-m1-iii + Zuiko 60mm nur für die Makrofotografie zu kaufen. Jetzt frage ich mich ob ich nicht dann doch zu der günstigeren Olympus E-M5-iii greifen soll.

  • Ich glaube unsere Erwartungshaltung ist einfach zu hoch. Sämtliche Kameras, die in letzter Zeit erschienen sind, sind bestenfalls „Upgrades“ oder „Evolutionen“ der jeweiligen Vorgänger. Genauso wenig wie Fuji uns überrascht, werden es Olympus, Sony und die anderen in den nächsten Monaten tun. Wie soll das auch funktionieren? Wie kann man in einem schrumpfenden Markt in immer kürzeren Zyklen Innovationen herausbringen? Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Schaut man sich mal den Technologielebenszyklus an, dann befinden wir uns längst in der Reifephase. Sicherlich könnte Olympus einen neuen EVF verbauen, eine noch höhenauflösendes Display, einen noch schnelleren Prozessor. Aber ich gehe davon aus, dass sie für sich vorher auch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung aufgemacht haben…

    • Wenn man etwas verkaufen will, muss man es auch aus der Sicht des Kunden betrachten.
      Da gehört natürlich auch die Wirtschaftlichkeits-Betrachtung aus Sicht des Kunden dazu.

      Und bei den gegenwärtigen Preisen ist es eben so, dass ich nicht alle 4 Jahre 800 Euro für eine neue Kamera mit Objektiv hinlegen kann. Ich habe auch noch andere Ausgaben und auch noch andere Interessen.

      • @Sabrina: Bei den Kameras läuft es wie in allen anderen Bereichen auch. Neuer Wein aus alten Schläuchen. Wenn Du Dir ein Auto kaufst, dann gibt es bei allen Herstellern nach 3-4 Jahren ein Facelift. Unten drunter ist die Technik weitgehend gleich. So ähnlich wird es Olympus auch machen. Und auch Fuji hat keine radikalen Sprünge gemacht. Und wenn bald die neue Sony A7IV kommt, dann wird es genauso wenig eine technische Revolution werden. Es ist schlichtweg nicht wirtschaftlich alle 2 Jahre die Hardware eines Gerätes komplett neu zu entwickeln. Am einfachsten ist es die Software zu optimieren, einen neuen Sensor zu verbauen, oder vielleicht einen neuen EVF oder einen neuen Monitor…wenn Du Dir sowieso nicht alle 4 Jahre ein Kamera kaufen wirst, warum sollen die Hersteller dann ständig investieren? Das lohnt sich betriebswirtschaftlich einfach nicht.

  • Wenn man sein Geschäftsmodell schon auf das Abschreiben von ein bis drei Tage alten Gerüchten aufbaut, sollte man dies zumindest fehlerfrei machen.
    Es ist die Rede davon, dass die M1III den Sucher der M5III bekommt und dies ist eben nicht der bekannte aus dem Vorgängermodell.
    Dass es scheinbar bei der bekannten Auflösung bleiben könnte ist jedoch eher suboptimal.

    • Naja, wer ein verzögerungsfreies realistisches Sucher Bild möchte greift zum optischen Sucher. Ansonsten ist die Olympus Lösung wahrscheinlich die beste. Um das endgültige Bild zusehen reicht die Auflösung und je mehr Pixel umso höher der Stromverbrauch. Ich finde die Software basierten Features momentan wichtiger als die Hardware. Ob jetzt 2MP, FPS, usw mehr oder weniger sind mir egal. Dann lieber Handheld Highres, denn diese Features kommen früher oder später der ganzen Branche zugute. Wie zb Ibis, usw.

    • UWE, nur zur Info: M1X, M1II, M5III und die M1III haben ALLE den gleichen Sucher !?! Siehe OLYMPUS Technische daten aller von mir genannten Kameras. Und ich habe Mark so verstanden das er den ALTEN aus der M1II gemeint hat!

      • Nein, auch wenn die Pixel-Zahlen gleich hoch sind, handelt es sich um unterschiedliche Sucher. Die E-M1 hatte in allen bisherigen Versionen einen LCD-Sucher, während die kleineren Olympus-Modelle inzwischen OLED-Sucher bekommen haben, was mir persönlich lieber ist.
        A

      • Im Gegensatz zu manch anderem, kenne ich die Spezifakationen der angesprochenen Kameras sehr genau – da braucht es keinerlei Belehrungen.

    • Servus Uwe, wenn man nichts Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, als unter dem Deckmantel der Anonymität auf einem nebenbei von einer Privatperson betriebenen Blog mit dem Finger auf Fehler zu zeigen und Kritik zu üben, dann würde ich vorschlagen, dabei wenigstens ein gewisses Maß an Höflichkeit und Respekt an den Tag zu legen.

      Nichtsdestotrotz hast du Recht, es soll der Sucher der E-M5 III zum Einsatz kommen. Der arbeitet mit der gleichen Auflösung und einer geringeren Vergrößerung als der EVF der E-M1 II. Am Ende des Tages macht das also keinen Unterschied, werde das aber später im Artikel noch korrigieren.

      • @Marc
        Da erwartest Du zu viel. Aber ich kann dich beruhigen, Typen wie Uwe haben auch im wahren Leben wenig Freunde und wahrscheinlich auch wenig Freude, da er sich so anhört wie einer der nicht in der Lage ist selbst etwas auf die Beine zustellen, sondern nur frustriert in seinem Kämmerchen hockt. Ich hätte überhaupt nicht auf ihn reagiert, denn solche Typen wollen nur provozieren, aber nichts verbessern.

      • Dein bürgerlicher Name inklusive Vor- und Nachname ist also „Uwe“. Interessant, ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Wieder was gelernt.

  • Ich denke auch, dass das Witschaftliche Denken im Vordergrund steht da dieser Markt immer noch am fallen ist und auch die Entwicklung einiger Sensoren noch nicht in einer Phase ist die Abgeschlossen ist.
    Ich hoffe dennoch das die Idee von einer M1X ohne Vertikalgriff verwiklicht wird.

  • Insbesondere bei den Sensoren gibt es so seit knapp 10 Jahren keine großen Fortschritte. Übrigens auch nicht beim Handy. Man betrachte mal Fotos der Nokia pure View Serie. Von der Nikon D700 zur D800 oder auch D600 war es schon ein schöner Qualitätssprung. Der zur nächsten Generation war so etwas wie feintuning. Bessere Chips, breiterer Bus, bessere Software und sowas. Dazu steigende Investitionen bei gleichzeitig bröckelnden Verkäufen. Ist schon eine Schwierige Situation für die Fabriken.

    • Da ich sowohl die EM1-II als auch die G9 besitze:
      Der Sucher der G9 löst im Vergleich deutlich sichtbar höher auf, als der Sucher der EM1-II. Zunächst stellt sich ein Wow- Effekt ein, der bei längerer Nutzung aber schnell wieder verfliegt, denn der G9 Sucher hat im Vergleich 3 Probleme:
      – Zunächst die deutliche kissenförmige Verzeichnung. Ich richte die Kamera intuitiv an den Sucherkannten aus, das ist sehr schwierig, wenn die Kannte ein Bogen darstellt. Gitter stören mich in der Gestaltung und Ein- und Ausblenden kosten Zeit.
      – Blickwinkelabhängigkeit der Schärfe.
      – Bei schnellen Schwenks zeigt der G9 Sucher Schlieren, das stört bei der Motivverfolgung.
      Der EM1-II Sucher weist keine dieser Mängel auf, noch andere. Die Auflösung ist hoch genug, um das Bild sicher beurteilen zu können und auch bei manueller Scharfstellung die Schärfe sicher beurteilen zu können, man kann sie sogar besser beurteilen, da die Schärfe nicht blickwinkelabhängig ist.
      Ich habe einen Panasonic- Mitarbeiter auf diese Probleme angesprochen, seine Antwort:
      Ja das bemängeln einige, anderen fällt es kaum auf. Der technische Grund: Die verbauten Linsen des Suchersystems. Durch den begrenzten Platz bei der G9 ist es schwierig, die Blickwinkelabhängigkeit und die Verzeichnung bei der hohen Auflösung in den Griff zu bekommen.
      Neuerdings besitze ich die S1, einer der Gründe für die Größe der Kamera ist der enorm hoch auflösende Sucher, der beste aller momentanen Systemkameras. Der ist perfekt und löst sogar 5.8 Mpix auf. Ich habe Bilder einer zerlegten S1 gesehen: Das Suchersystem ist enorm groß und vor allem tief, das passt gar nicht in ein MFT- Gehäuse.
      So stand, so denke ich, Olympus vor der Wahl: Größeres Gehäuse, oder ähnliche Probleme wie bei der G9, oder auf Bewährtes zurück greifen. Sicher auch eine Kostenfrage. Warten wir auf den technischen Fortschritt…
      Übrigens ist der Sucher der Lumix S1 der helle Wahnsinn ! Wirklich sehr beeindruckend. Aber bei einer MFT- Kamera wünsche ich mir nicht einen Riesen- Sucherklotz.
      Ich bin mit dem Sucher meiner EM1-II voll zufrieden, ich erkenne alles problemlos, die Bilder lassen sich sicher beurteilen letztendlich werden die Endergebnisse mit einem besseren Sucher auch nicht besser. In dem Punkt ist der Sucher der EM1-II sogar dem Sucher meiner G9 überlegen.
      Gruß Thorsten

      • Das sind so Feststellungen – die man machen kann – aber sie sind sehr abhängig vom Betrachter.
        Den S1 Sucher aller drei Kameras beurteile ich neben den Leica Suchern als völlig unbrauchbar für mich – zumindest von allen hoch auflösenden Suchern.
        Wer mal in einen 7IV, 9II, Nikon Z Sucher geschaut und damit ausgiebig schnelle Motive fotografiert hat, kann das vielleicht nachvollziehen – Auflösung alleine ist nicht alles, der Sucher ist eine sehr komplexe Angelegenheit.
        Aber wenn Olympus nicht einmal eine passende Auflösung bietet, dann nützt mir auch eine etwas höhere Verzeichnung- und Winkelunabhängigkeit in der Praxis nichts.
        Sucher mit 2,4 MP Auflösung wie auch in der Alpha 7III sind für mich frühe Steinzeit und nicht akzeptabel.
        Und den hellen Wahnsinn einer Lumix S möchte ich in der Form in keinem Fall vor meinem Auge – deine Beschreibung trifft es gut, man wird wahnsinnig und kann Licht und Farben nicht mehr beurteilen! Von perfekt ist der Lichtjahre entfernt.
        Und auch DSLR-Sucher sind selten richtig gut gewesen, da bietet auch Nikon in der D850 am meisten Perfektion und die Sony Alpha 900 war eine Klasse für sich und selbst mit einer D500 lässt sich noch leben.

  • Also ehrlich gesagt kann ich jetzt das kritische Verhalten gegenüber dieser Kamera nicht nachvollziehen.

    Die Kamera hat doch alles:

    – 20 MP, mehr ist doch bei MFT sowieso nicht zielführend
    – 121 AF-Messfelder sollten eigentlich auch genügen, wenn man das Fotohandwerk beherrscht
    – 18 Bilder/sec., braucht jemand mehr?
    – 2.36 Millionen Bildpunkte … also was soll man damit nicht sehen? Und überhaupt, ich beurteile keine Bilder aufgrund des Displays, sondern nur in der 100 %-Ansicht auf meinem Bildschirm. Und wenn jemand ein tolles Sucherbild möchte, kann er ja eine Spiegelreflex kaufen.

    Immerhin kommt ja ein neuer Prozessor, das ist doch schon die halbe Miete. Gut, 2000 für eine MFT würde ich jetzt auch nicht ausgeben, aber wenn der Preis auf 1500 fällt, könnten doch einige schwach werden, wenn das Bildrauschen kein Problem ist.

    • @Rolf
      Also ich würde mir nie eine mft kaufen, wenn kleiner, dann eine Fuji und schon gar nicht zum aufgerufenen Preis, gemäss Foto Märlin soll er in der Schweiz über 2000.- liegen, dafür bekommt man schon eine richtige Kamera!

      • Joe,

        ich bin von MFT auch wieder weggekommen, vor allem wegen den Preisen. Der perfekte Kompromiss zwischen Bildqualität und Gewicht ist APS-C, und nicht MFT.

    • @Patrick

      „richtige Kamera bis 2000€“

      Das lässt sich so nicht beantworten – denn es kommt nicht nur auf den Fotografen, sondern auch auf bevorzugte Motive und Lichtsituationen an.
      Jetzt wo Voll- und Halb-Formatkameras praktisch genauso klein und kompakt realisiert werden können wie mFT Kameras – gerät mFT gehörig ins trudeln.
      Sicher mFT kann sich retten durch deutlich kleinere Objektive – bei identischer Lichtstärke! – büßt aber dann immer die vierfache Menge an Licht ein – wenn ich kein größeres, lichtstärkeres Objektiv verwende. Für den Urlaub, Family, mobile Fotografie finde ich mFT trotzdem bis heute am besten geeignet, weil die Objektivauswahl konkurrenzlos ist (2.8-4/8-18 mm – 2.8/12-40 mm – 4/12-100 mm – 6.3/12-200 mm – Fisheye und kleine lichtstarke FB).
      Und weil größere Schärfentiefe oft auch sehr sinnvoll ist.
      Man braucht aber Abends oder in Innenräumen zusätzlich lichtstärkere Festbrennweiten, sonst wird man berauscht.
      Also kein System für jeden Zweck. Ich ziehe die G9 der E-M1II vor.
      Mit fast doppelter Sensorgröße bieten Fuji, Sony und jetzt Nikon an (Canon liegt mit M dazwischen und überzeugt mich gar nicht). Die Sony Bauweise muss man mögen – ich mag keines der 6000er Gehäuse, die Sensoren sind top, aber Sucher und Bedienung sind eher Flop.
      Nikon startet erst mit Z50 und hat vieles richtig gemacht, aber noch gibt es keine Objektivauswahl und der Sensor ist Fuji und Sony etwas unterlegen.
      Bleibt also Fuji – da ist eine X-T3 gerade im günstigen Abverkauf und eine X-T4 muss sich erst beweisen. Aber hier gibt es nur eingeschränkte Objektivauswahl – die Zoomobjektive bleiben häufig hinter meinen Erwartungen zurück und auch das 4/16-80 mm ist dem 18-55 mm optisch unterlegen – Fuji ist dann ideal, wenn man gerne mit FB arbeitet und auch bereit ist Objektive zu wechseln.

      Im Vollformat sind Canon und Nikon und Panasonic noch ganz am Anfang und haben sich mit Preisen und Leistung ganz schön verzettelt. Canon hat noch keine wirklich gute Kamera und Nikon fehlt es an sehr guten, bezahlbaren Zoom-Objektiven für unterwegs. Panasonic baut zu groß, zu schwer, viel zu teuer. Sony baut erst ab 2500€ wirklich sehr gute VF-Kameras, der Sucher der 7III ist für mich unbrauchbar.

      Also mit 2000€ – wohlmöglich mit Objektiv – würde ich derzeit nur folgende Kombi empfehlen:
      1. Panasonic G9 mit Oly 2.8/12-40 mm oder 4.0/12-100 mm
      2. Olympus E-M1II mit dito
      3. Fujifilm X-T3 mit 2.8-4.0/18-55 mm

      Man kann jetzt an den Gehäusen sparen und auch X-T30, X-T200, E-M5III, G95 oder was auch immer, setzen, würde ich aber nicht tun, lieber eine Gebrauchte aus dem besten, schnellsten Segment, als sich vorher schon beschränken, man wird doch meistens irgendwann die schnellere Kamera wollen.

      Der beste Hinweis ist vielleicht – immer erst die 2-3 Objektive aussuchen, die man will und zu bezahlen bereit ist und dann erst das passende Kameragehäuse. Wenn man da bei Fuji, Canon, Nikon nicht gleich etwas findet – scheiden dann eben auch die Kameras aus.
      Ein 4.0/24-105 mm oder 2.8/24-70 mm oder 4.0/24-70 mm respektive 2.8/16-50 mm, 4.0/16-80 mm – 2.8/12-40 mm werden die meisten als Basis brauchen und schon da gibt es sehr große Unterschiede.

      Und es gibt eine knallharte Konkurrenz, vor allem für alle die auch Tele-Fotografie lieben: Für rund 1500€ die Sony RX10IV mit 24-600 mm Brennweite oder Sony RX100 VI mit 24-200 mm.
      Da schmelzen sogar die Vorteile von mFT etwas zusammen.

      Aber die Bedürfnisse und Vorlieben sind eben sehr individuell. Wer mit Kameras etwas kompensieren will, wird ganz andere Marken und Geräte präferieren und wer sich einfach nur kreativ austoben will, dem werden auch DSLR-Ausrüstungen (bevorzugt: Nikon D500 plus 16-85 mm) noch lange gute Dienste leisten.

      • @cat danke für das ausführliche Feedback, das Meiste kann ich so unterschreiben.

        Beruhigend, dass du auch die OMD E-M1 II aufzählst, hatte nach Joe’s Satz schon die Befürchtung, dass ich mir keine „richtige“ Kamera gekauft hatte 😉

    • Ich denke bei dieser Kamera wird der grosse Entwicklungsschritt die Software sein. 50mp Bilder aus freier Hand, sind mit einem kompakten System bemerkenswert. Olympus hat im Bereich Systemkamera die Nase vorn, die Sucherauflösung reicht für die Anwendung aus und ist doch kein Killerkriterium.
      Vor weniger als einem Jahr habe ich meine Profiausrüstung von Nikon auf Olympus umgestellt. Die Festbrennweiten von Olympus sind hervorragend, lichtstark und kompakt. Die MFT Qualität ist beeindruckend, dank den kompakter Festbrennweiten bin ich agiler und unaffälliger bei Reportagen.

    • Hallo Rolf Carl,
      ja, Rauschen ist das eine Thema. Aber was für mich ebenso interessant ist ist die, damit zusammenhängende, Detailwidergabe.
      Und neben der Farbtrennung auch der Dynamikumfang. Wo steht Olympus da heutzutage?
      Was ich früher mal mit der EM-5 gesehen habe hat mich nachhaltig von Micro Four Thirds verschreckt.

      • Hallo Ingo,

        ich war ja mal eine Weile daran abzuklären, ob MFT etwas für mich wäre, und zwar rein für die Landschaftsfotografie in den Bergen. Da ich dafür immer ein Reisestativ dabei habe und bei ISO 100 fotografiere, ist Rauschen kein Thema, auch der Dynamikumfang nicht, da ich immer das Lee-Filtersystem mit diversen Filtern mitführe. Aber für alle anderen Motive wäre mir MFT zu wenig, da habe ich eben wie du auch schon Bilder gesehen, die mir gar nicht gefallen haben.

        Das Projekt abgebrochen habe ich, weil ich nur schon für die nötigste Ausrüstung 2000 bis 3000 Euro hätte hinlegen müssen. Das ist mir dann nur für die Fotografie in den Bergen zu viel, vor allem, weil ja dann zu Hause besseres Material liegen würde.

        Olympus und Pana sollen jetzt zuerst mal betreffend Bildqualität und beim Rauschen massiv nachbessern. Vorher schaue ich mir die Kameras gar nicht mehr an.

  • Eine neue Kamera jenseits 1500€ Sollte für mich den Stand der aktuell verfügbaren Technik repräsentieren.
    Olympus hat, neben Panasonic und Canon, den kleinsten Sensor und kompensiert mit bisher bester Stabilisierung, großer Schärfentiefe, moderne Objektiven und weitgehender Staubfreiheit.
    Der Sucher war im Vergleich bei Olympus immer ein Schwachpunkt, nicht zuletzt daran ist FT gescheitert. Und wenn Olympus jetzt unbedingt professionell mit entsprechenden Objektiv auftreten will – brauchen sie den bestmöglichen Sucher. Schon die E-M1X war in der Hinsicht für mich peinlich, und wenn die E-M1III jetzt weiter keine hohe Auflösung und beste Qualität im Sucher bietet…

    also da muss einfach mehr kommen.

    • Als Nutzer einer E-M1 MII reizt mich diese Kamera zwar auch nicht, da Sie mir persönlich zu wenig Neues bietet um zuzuschlagen, aber trotzdem ist sind die M1´s immer noch technisch auf der Höhe der Zeit (größere Megapixelwerte zählen für mich bei mft nicht als Bedingung für Fortschritt).

      Man sollte sich mal angewöhnen, mit dem was man hat zufrieden zu sein und ich bin sicher, dass viele
      die sich immer das Neuste kaufen (müssen), nicht mal das Alte vernünftig bedienen können und alle Funktionen kennen.

      Mittlerweile gibt es für jede Situation eine passende Kamera.

      Erst Neuerungen wie der organische Sensor wären revolutionär und bringen wirklich entscheidende Vorteile (Dynamikumfang, Rauschen …) und selbst diese Vorteile betreffen eher die Nachbearbeitung,
      denn technisch kann man ja schon jetzt (z.B. HDR) einiges umsetzen.

      Generell wird die Software eh einen noch viel größeren Stellenwert bekommen und die Hardware
      wird dann sowas wie das notwendige Übel für das Erstellen eines Bildes sein.

  • Für mich sieht das so aus, als würde sich Olympus langsam aus dem Markt verabschieden wollen, man investiert nicht mehr viel, lässt das Geschäft so nebenbei laufen und konzentriert sich auf zukunftsträchtigere Gebiete (Medizintechnik).

  • vielleicht liegt es aber auch daran, das Olympus fertig ist.
    Die müssen massiv sparen um ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

    Eine solche Nichtentwicklung als Neuheit auf dem Markt zu platzieren bedeutet nur, das der Abstand zu den direkten Mitbewerbern noch größer wird.

    Schade.

  • Ich bin da ganz deiner Meinung. Olympus ist für mich nicht interessant.
    Allgemein vermisse ich bei den Kameras innovative Funktionen die man mittlerweile in jedem Smartphone findet.

  • Aus der Ferne betrachtet

    und deswegen unbeeinflusst von technischen oder persönlichen Erfahrungen mit MFT Systemen bleibt mir nur das aufmerksame Lesen eurer Einlassungen.

    Rein vom Design gesehen ist Olympus eine Augenweide, das die mit den Pro Objektiven Spitze sind konnte ich an den RAW Dateien meiner Cousine feststellen, Hut ab das hätte ich dem kleinen Sensor nicht zugetraut.

    Bei meinem Großhändler hatte ich mir als die Olympus PEN-F auf den Markt kam das Schmuckstück näher angesehen. Die Verlockung diese Kamera mit dem 17mm Objektiv zu kaufen waren enorm, die hätte so schön in meiner Lederjacke Platz gehabt.

    Egal, ich wollte dann doch kein zusätzliches System aufbauen weil ist die Kamera erst in der Tasche kommen bestimmt weitere Objektive dazu, ich kenne mich.

    Eine Kamera auf ihren Sucher zu reduzieren finde ich seltsam, der macht doch keine Bilder!

    • Alfred, hättest Du der Verlockung mal nachgegeben. Die Pen F mit den phantastischen, kleinen, lichtstarken Festbrennweiten von Olympus sind ein Traum. Du würdest wahscheinlich nichts anderes mehr mitnehmen wollen.

    • Alfred – extrem gesprochen – macht sogar nur der Sucher die Bilder!

      Denn was ich nicht sehe, richtig wahrnehme, Details, Farben, Tonwertumfang, schnelle Bewegungen etc kann ich auch nur festhalten, wenn Kamera auf Stativ und ich Fernglas oder großen Monitor im Anschlag halte oder mir sonst irgendwie behelfe und auch die Nachsicht auf dem Monitor ist keine echte Hilfe – zumindest so wie ich fotografiere (und ja ich weiß ein Sucher zeigt nur JPEGs und die nur begrenzt…).
      Deswegen jede Kamera beginnt mit Licht durch Objektiv auf den Sensor – aber ohne entsprechenden „Finder“ oder in deutsch eben fälschlich Sucher genannt, kann ich nicht am Motiv das Bild beurteilen.
      Deshalb lege ich jede Kamera gleich auf die Seite, wenn mein Suchereindruck nicht stimmig ist.
      Ganz egal was für ein Markenname vorne drauf leuchtet – und das gilt insbesondere auch für Leica und auch Fuji macht mich da nicht immer glücklich, eine GFX 100 zeigt mir mein Motiv längst nicht so gut wie eine Z7 im Sucher – aber das sind eben auch individuelle Befindlichkeiten.
      Es ist toll wenn Leute mit schlechten Suchern beeindruckende Fotos speichern – ich bekomme auch mit Steinen manchen Nagel ins Holz – aber mit dem richtigen Hammer gelingt es nun mal weil besser und schneller.
      Mit dem E-M1II Sucher kann man leben – aber es gibt eben erheblich bessere Finder – auch elektronische.

      • Dann dürftest Du ja, zumindest tagsüber, nur mit DSLR fotografieren.

        Naja, Du bist irgendwie der Einzige der hier schreibt, der immer was auszusetzen hat und alles besser weiss.

        Hoffentlich hast Du auch wirklich das Talent um die Technik entsprechend umzusetzen.

        Bei so extrem hohen Ansprüchen müsstest Du ja sagenhafte Bilder machen,
        zu den TOP Ten Fotografen weltweit gehören 😉

      • solche Kommentare hier sind der letzte dümmliche Obermist, die gar nichts zur Sache beitragen.

        Mit DSLR – so einer veralteten Hilfs-Technik?
        Talent? Wer sollte das denn beurteilen?
        Das kann ja nur der zahlende Kunde, oder die aktuelle Zeitmode vielleicht…
        allerdings sieht dann das meiste besch… aus, viel schlimmer als die letzten 100 Jahre, weil Menschen nur Bildchen gucken, anstatt sich mit Motiv, Licht UND Technik zu beschäftigen.

        Es gibt keine Top Ten und selbst wenn es sie gäbe, unterliegen sie alle dem Hauptkriterium Zeit, heute gibt es 10.000 Eintagsfliegen.

        Die Nichtdurchblicker werden alles super finden und bloß nicht vergleichen, sie könnten ja unzufrieden werden und bloß von niemandem lesen der die Sache anders betrachtet.

      • Ah, Danke, die Antwort genügt mir völlig um Dich einzuschätzen und mir selbst zu sagen:

        Mit diesem Menschen ist es absolut zwecklos weiter zu diskutieren, da ich Ihn nicht ernst nehmen kann.

        So long…

      • es ist nicht immer ganz einfach zu differenzieren, wie hoch der wahrheitsgehalt eines kommentars ist. bei einigen schreibern kommen mir da manchmal leichte zweifel. scheinbar bin ich da nicht ganz allein, aber ich verstehe das man auch wahnsinnig gut sein kann und doch lieber anonym bleibt. es werden auch einfach zu viele journalisten bedroht und angegriffen (was tatsaechlich ein ernsthaftes problem ist, was allerdings selten tierphotographen haben). ich bitte um entschuldigung wenn ich jetzt ein wenig angreifend geschrieben habe …

      • Man mag von @CAT denken was man will, kann man von seinen Kommentaren kann man immer was mitnehmen, im Gegensatz zu vielen hier, wie MZ.

  • Die Olympus E-M1 II ist nach wie vor eine hervorragende Kamera. Da Bildqualität, Autofokus, Stabi und Seriengeschwindigkeit vor allem der Prozessorqualität zuzuschreiben sind, wird die E-M1 III sicher mit einigen Verbesserungen aufwarten. Ob das allerdings einen Neukauf rechtfertigt, bezweifle ich eher.

  • Hallo Mark. Ein Bild wird vom Fotografen gemacht. Motiv und Motivation sind die weiteren Kriterien.
    Und dann kommt erst die Kamera. Die Kamera ist also nur Mittel zum Zweck. Vor einiger Zeit habe ich die gefühlt zentnerschwere Canon EOS 5 Mark III verkauft und bin mit der Olympus PEN F, natürlich mit Pro-Objektiven, sehr zufrieden. Die Auftraggeber staunen immer wieder was die kleine Kamera leistet. Bei sehr hohen Ansprüchen wird für den Zweck geliehen. (Hasselblad oder Großbild).
    Das ist effektiver als ständig irgendwelchen „Weiterentwicklungen“ hinterher zu laufen.
    Günter, gelernter und studierter Fotograf, auch Reporter.

    • immer dieselbe Leier…

      dass Kameras inspirieren – Ideen freisetzen und neue Möglichkeiten schaffen können – davon hat der Reporter mit seinen Sigma-Objektiven natürlich noch nie gehört,
      dass verschiedene Kameras Zugang zu besonderen Objektiven und einer eigenen Bildsprache eröffnen – hat auch der studierte Fotograf vielleicht nicht richtig verstanden.

      Kameras können weit mehr sein als nur Mittel zum Zweck.

      • Ach ja, Cat?

        Dann hast Du die Seele der Fotografie nicht richtig verstanden.

        Oder zeig uns, anhand Deiner Bilder, wie unwissend wir sind.

        Ich mache jede Wette, gleich kommt irgendeine Ausrede aber kein Bild.
        Typen wie Dich gibt es in jedem Forum, auch immer dieselbe Leier…

        Oder schau Dir wenigstens mal die Bilder von Günter Krawutschke an, bevor Du jemanden
        auf seine Ausrüstung reduzierst und Ihm absprichst aussagefähige Bilder zu machen.

        Bist Du überhaupt selbst ein Fotograf?

        Ich kann Typen wie Dich nicht leiden!

    • Hallo Günter,
      erstmal Kudos für deine bewegenden Bilder. Du hat offensichtlich sehr viel Zeit mit den Arbeitern verbracht, damit sie sich dir so öffnen konnten.
      Eine Kamera ist immer ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck.
      Allerdings kann die Ergonomie einer Kamera auch den Umgang mit Fotos beeinflussen, denke ich.
      Eine große, schwere Kamera wie die Hasselblad hast du sicher nicht so schnell in der Hand wie die kleine Olympus Pen F und wirst mit ihr wohl auch langsamer arbeiten. Vielleicht auch weniger spontan und emotional, eher sortiert und überlegt, könnte ich mir vorstellen.

    • Günter, ich habe nach Dir „gegooglet“ und tolle „Arbeiterfotos“, wohl noch aus DDR-Zeiten und aus VEBs gefunden. Mir gefallen Deine Fotos ausgesprochen gut, ich finde sie sind tolle Zeitzeugen, sehr ausdrucksvoll, setzen vorhandenes Licht sehr gut ein und geben die Stimmung, die in den Betrieben geherrscht haben muss, sehr gut wieder. Zumindest bilde ich mir aufgrund Deiner Bilder ein, mir das vorstellen zu können. Einige erzählen den Alltag der Arbeiter, andere zeigen die Räumlichkeiten/Arbeitsumgebung und wieder andere zeigen die Charaktere, also die Arbeiter selbst. Die Fotos zeigen auch eindrucksvoll, wie hervorragend sich S/W für eine derartige Reportage/Dokumentation eignet.

      Mich würde sehr interessieren zu erfahren, wie und mit was Du die Bilder angefertigt hattest. Welche Kamera(s), welche Filme, welche Objektive sind eingesetzt worden? Was stand Dir zu DDR-Zeiten überhaupt zur Verfügung? Bist Du einfach mit einer Kamera durch die Betriebe gegangen oder waren umfangreiche Vorbereitungen erforderlich? Hast Du zusätzliche Lichtquellen eingesetzt, bei einigen habe ich den Eindruck, dass dem so ist? Sind die nun ausgestellten Fotos nachträglich digital bearbeitet worden oder sind sie „out of Camera“ plus analoge Entwicklungstechnik? Ich würde mich sehr darüber freuen, mehr darüber zu erfahren. Nochmals, es sind meiner Ansicht nach extrem gelungene Fotos!

      • …na soviel (Marken) Auswahl gab es ja nicht, Kamera Pentacon/ Praktica, Objektive Carl Zeiss Jena, Meyer Görlitz (Pentacon) Filme von ORWO

    • die bilder von günter krawutschke sind wirklich erstklassig und wertvolle zeitdokumente. und es zeigt eindrucksvolle den unterschied zwischen real photographierenden menschen und foren-teilnehmer, bei denen ich mich immer ein wenig verschaukelt fuehle. so, tue es nie wieder und werde an jetzt immer zum thema schreiben.

      • Sehr schöne Bilder mit hohem künstlerischen Wert!
        Ich persönlich werde jetzt ebenfalls meine Sony a7lll samt Objektiven wieder verkaufen,ist mir alles zu klobig. Ne kleine Fuji oder ne Pen f sind genau das richtige.

  • Ich habe den Eindruck, hier kommentieren überwiegend scharfsichtige 20jährige.
    Ich als Fotoveteran knipse mit 1Million im Sucher und gut ist. Falls ich überhaupt den Sucher nutze…

  • das ist nur die halbe Wahrheit.
    Warten wir noch die letzten Stunden ab bis zur Präsentation……
    Speziell bei AF dürfte Oly etwas herumgeschraubt haben – wie sonst sollen die beiden Astro AF funktionieren.
    Okay Astro und AF verträgt sich ungefähr so wie Makro und AF – wenn man es richtig machen will, dann doch auf manuellen Fokus setzen.
    Aber jeder der sich mit der Thematik Astrofotografie beschäftigt und hin und wieder mal eine Bildserie zum Stacken anfertigt wird früher oder später auf ein Problem stoßen – Ändert sich die Temperatur – kann sich auch der Fokuspunkt ändern. Man macht also eine Reihe von Belichtungen und alle 30 oder 60 Minuten überprüft man ob der Fokus noch sitzt und andere Dinge (Einnordung zB) Macht man das nicht, kann es sein, dass alle Fotos ab Zeitpunkt X einfach unscharf sind.
    Funktioniert der neue Astro AF bei der E-M1 III wirklich so wie er soll, kann man die Kamera auf der Montierung lassen und greift das Teil bis zum Ende der Aufnahmeserie nicht mehr an. Oder anders gesagt – man kann sich in den Stunden um andere Dinge kümmern.

    Dazu braucht es aber ein Update des AF – und wie es in der Astronomie so schön heißt – eine Finsternis kommt nie allein.
    Es ist also anzunehmen, dass andere Teile des AF auch überarbeitet worden sind.
    Nur mal so zwischen den Zeilen bei den Gerüchten gelesen……..

  • Die E1-Mark III ist gute Mittelklasse aber kein Flaggschiff von Olympus.

    Eine E1MX ist das Flaggschiff von Olympus und da ist der Sucher auch perfekt. (groß, schnell und ohne Verzeichnungen).
    Von der Summe der Funktionsmöglichkeiten der Kamera mal abgesehen. Auch hier ein Flaggschiff und bisher unerreicht.

  • Ich glaube ich wiederhole mich: Deshalb ist ein Kommentar flüssiger als Wasser,
    nämlich ÜBERFLÜSSIG.
    Es wird immer wieder, auch niveauloser, um das Gleiche gelabert: Ich habe die beste Kamera und ich kann am besten fotografieren. Ein Hammer ist? Ein Werkzeug! FAKT!?! Eine Kamera auch!
    Was ich daraus Mache ist mein Still / Idee / Kreativität und hat mit der KAMERA erst mal nichts zu tun. Ich kann genau das gleiche BILD mit der HASSELBLAD oder einer M1 machen. Ob es dann jemand anderem gefällt, spielt auch KEINE Rolle. Es sei denn es ist ein Auftrag, dann muss es dem Auftraggeber gefallen und noch nicht einmal MIR! Alles schon so erlebt, in den letzten 35 Jahren meiner Fototätigkeit, sei es Privat im Fotoclub oder Beruflich.
    Ein persönliches Angreifen oder dieses sogar damit zu tun das man jemand auf eine bestimmte Kamera reduziert ist beschämend, im Umgang mit diesem eigentlich so schönem Thema wie Fotografieren.
    Ich habe dieses bewusst provokant geschrieben um ein paar Gedanken im positivem Sinn an zu regen.

    • Die Beste Kamera ist die, die man am liebsten zur Hand nimmt und die meisten Fotos damit macht. Egal ob technisch am letzten Stand oder nicht. Das spielt (aus meiner Sicht) keine große Rolle. Hier geht es mehr um die persönlichen Befindlichkeiten und die sind für jeden anders gewichtet.

      Denn für Fotos die zu 90% nur mehr an guten Bildschirmen mit 4k oder 5k angesehen werden reichen alle aktuellen echten Kameras völlig aus. Smartphones nehme ich hier noch aus, obwohl Sie zunehmend aufholen. Aber bei genauem Hinsehen kennt man halt doch noch einen Unterschied.

      Nur Nörgler oder Pixelpeeper, die meist keine gute Fotos machen, werden immer was zu meckern haben. Nur weil man glaubt, die Beste Fotoausrüstung zu haben, werden die Bilder meist nicht besser.

      Nur Übung macht den Meister und auch die Fotos besser.