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Olympus E-M10 IV: Neue DSLM zum günstigen Preis präsentiert

Olympus hat eine neue DSLM für Einsteiger präsentiert, die E-M10 Mark IV, die nun endlich auch mit einem 20-Megapixel-Sensor arbeitet.

Olympus E-M10 Mark IV mit neuem Sensor

Quantensprünge bei neuen Sensoren darf man in der heutigen Zeit nicht mehr erwarten, zumindest solange nicht, bis ein Hersteller nicht eine neue Sensor-Technologie wie zum Beispiel einen organischen Sensor einführt. Trotzdem gab es bei APS-C-Kameras und vor allem Vollformatkameras in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen, die man in diesem Ausmaß bei Micro-Four-Thirds-Kameras nicht vorfinden konnte.

Insofern ist es eine gute Nachricht, dass die neue Einsteiger-DSLM Olympus E-M10 Mark IV nun zumindest mal von dem alten 16-Megapixel-Sensor ablässt und wie viele andere Micro-Four-Thirds-Kameras auch auf die Auflösung von 20 Megapixeln setzt. Wie bei Olympus üblich ist der neue Sensor beweglich gelagert, das bedeutet, dass wir es mit einem 5-Achsen-Bildstabilisator zu tun haben. Dieser soll in der Lage sein, 4,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten zu ermöglichen. Zusätzlich zum neuen Sensor spendiert Olympus der E-M10 Mark IV auch einen neuen Prozessor, den TruePic VIII nämlich.

Autofokus und Serienbildgeschwindigkeit etwas schneller

Unter anderem diesem TruePic VIII Prozessor soll die E-M10 Mark IV einen schnelleren Autofokus zu verdanken haben, konkret will der Hersteller die kontinuierliche Fokussierung bei Motiven in Bewegung sowie die Gesichts- und Augenerkennung verbessert haben. Grundsätzlich kommt bei der E-M10 Mark IV aber wieder nur ein kontrastbasierter Autofokus zum Einsatz, da sind andere Hersteller mit einem Hybrid-Autofokus teilweise etwas besser aufgestellt.

Ebenfalls schneller geworden ist die Serienbildgeschwindigkeit, zumindest die mit elektronischem Verschluss. Die beläuft sich nun nämlich auf 15 Bilder pro Sekunde, mit mechanischem Verschluss sind 8,7 Bilder pro Sekunde möglich. Diese 8,7 fps können so lange gehalten werden, bis die UHS-II-Speicherkarte voll geschrieben ist, bei 15 fps kann die Geschwindigkeit für etwa 42 RAWs oder 49 JPEGs gehalten werden.

Sucher und Display

Der elektronische Sucher arbeitet mit 2,36 Millionen Bildpunkten und einer 0,615-fachen Vergrößerung (umgerechnet auf Kleinbild), außerdem steht auch ein 3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten zur Verfügung. Das Display ist berührungsempfindlich und kann nicht nur nach oben und unten gekippt, sondern erstmals auch um 180 Grad nach unten geklappt werden. Das ist vor allem für Selfies praktisch, allerdings kann hier ein Stativ oder Gimbal das Display teilweise überdecken.

Videos nimmt die Olympus E-M10 Mark IV in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde auf, bei Full HD sind 60 fps möglich. Ein Mikrofonanschluss ist hier leider nicht mit von der Partie, dafür kann der Akku aber über den Micro-USB-Anschluss geladen werden. Nach CIPA-Standard soll er ungefähr 360 Aufnahmen ermöglichen.

Zu den weiteren technischen Daten der Olympus E-M10 Mark IV gehören WLAN, Bluetooth, eine Micro-HDMI-Schnittstelle, zahlreiche Motivprogramme, Live-Bulb, Live-Time und Live-Composite.

Preis und Verfügbarkeit

Die neue Einsteiger-DSLM soll ab dem 20. August 2020 im Handel erhältlich sein und 700 Euro ohne Objektiv kosten. Früher oder später könnte sich die Kamera also im Bereich zwischen 500 und 600 Euro einpendeln, was durchaus ein attraktiver Preis wäre. Zusammen mit dem 14-42mm f/3.5-5.6 Kit-Objektiv liegt die UVP bei 850 Euro.

Neues 100-400mm f/5.0-6.3 Objektiv

Zusätzlich zur E-M10 Mark IV hat Olympus auch noch ein neues Objektiv vorgestellt, das M.Zuiko Digital ED 100-400mm f/5.0-6.3 IS. Dieses Objektiv ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet (IPX1 Zertifikat) und bringt ein Gewicht von 1.120 Gramm auf die Waage. Das Objektiv ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet und auch mit dem 1,4-fach sowie dem 2-fach Telekonverter kompatibel. Ab Ende August soll es zum Preis von 1.300 Euro erhältlich sein.

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J.Friedrich

Klasse 200-800mm analog FF das ist der echte Vorteil der “Viertelformatler” zu FF, macht Tiefenschärfenbereinigt bei MFT 5-6,3, also Blende 9,5-13 bei FF dann Porträt/Brustbild auf 20m Entfernung bei einer Nah/Fernpunkt Tiefenschärfe von knapp 50 cm. Ich bekomme da wirklich ein tolles Teil, zu einem super Preis/Leistungsverhältnis und unschlagbaren Gewicht…einziger nicht abstellbarer Schwachpunkt wie gehabt, 80MP Pixeldichte/Rauschverhalten bei MFT/FF Equivalent. Das heisst halt wie gehabt LowDynamic und IsoBegrenzung bei 1600, aber ansonsten super tolle Optik für den Einsatz am Tag, meine “Kleinste” beim Surfen, da würde das Ding seine Vorteile echt ausspielen.

Ralle Art

du machst mit 800mm Portraits?? Also bei mir hört Portrait bei dem Nikon 300 mm f4 auf. Und an meiner Nikon D700 habe ich auch kein Problem mit Pixeldichte.
liebe Grüße

J.Friedrich

Hääääh? Also die D700 ist Vollformat mit 12 Megapixel, ich sprach von 20MP bei einem Viertel der Fläche!!!! Das Du bei 12MP anstelle UMGERECHNET 80MP bei MFT hast ist doch klar, sorry aber wolltest du mich auf den Arm nehmen??… die “Porträt/Brustbild” Angabe bei 800mm und 20m diente dazu in etwa das Bildfeld von 60x90cm zu beschreiben das ensteht, ob du nun ein “Löwen-/Sportler-/Demo-/Politiker”-Porträt machst ist doch (mir zumindest) völlig Wurst…

joe

Also vom sichtbaren Ausschnitt her ein 200-800mm mit Blende 5.0-6.3 ist schon eine Ansage und ist damit für Wildlife ideal, weil man mit dem Zoom Tiere, speziell Vögel, viel besser verfolgen kann. Und für Mondfotografie und ähnliche Dinge ist es ebenfalls besser geeignet als die herkömmlichen VF-Objketive, speziell solche mit F11!

Thom.

Klingt ja alles sehr schön. Aber vom Wertverlust meiner EM10 III will wieder niemand reden ????

Laut ersten Tests soll Olympus mit dem 100-400mm f5-6.3 ein ziemlich guter Wurf gelungen sein. Schärfer als das Panasonic-Leica-Pendant und vermutlich ein in ein paar Wochen schon niedriger Straßenpreis als die UVP. Da muss die kommende 150-400mm f4.5 1.4x Pro schon gigantisches leisten können. Denn mal ehrlich: wer benötigt mehr als 800mm Brennweite an einem Standardobjektiv? Für alles andere gibts Teleskope und große Spiegelobjektive 😉

Alfred Proksch

Olympus und die OM-D E-M10 Mark IV

kommen leider zu spät. Da die Kundschaft die weiteren Firmenabläufe nicht kennt wird sie Kaufzurückhaltung üben.

Schade, denn die NEUE hat endlich bezahlbare Einsteiger Qualitäten. MFT ist von der Idee ein gutes System. Die Objektivauswahl ist mittlerweile riesig. Größe, Gewicht und die technische Leistung passen, die integrierte Software ist Anwenderfreundlich.
Selfies und die Smartphone-App OI.Share sorgen erstens für eine optimale Anbindung und zweitens hat der Anwender Kameraanleitungen und Tutorials zur Verfügung.Da bin ich neugierig ob sich genügend Käufer finden.

Emil

Ich hatte noch für die PEN-F 20MP das doppelte bezahlt.
habe mich damals wegen “Fumeligkeit” von ihr wieder getrennt.

Robin

Wer ist besser?
E-M10IV oder G100/110
https://www.43rumors.com/olympus-e-m10-iv-vs-panasonic-g110-size-comparison/
Zwar hat die E-M10IV IBIS dafür haben sehr viele Panasonic Objektive OIS.
Die G100/110 hat einen höher auflösenden Sucher und einen voll beweglichen Monitor.Wer mehr will greift zur G90/91 Video ohne Ende und ohne Überhitzung. Sowie IBIS. Und möge Panasonic mFT noch lange pflegen, während die Zukunft von Olympus im Dunkeln liegt.
Allerdings gibt es derzeit immer wieder richtige Schnäppchen von Olympus.
Eine E-M1X etwa für 1999$

Cat

den Preis für das 100-400 mm gibt Olympus Deutschland mit 1299€ an.
Mehr bekommen sie dafür auch nicht, da es wieder Erwarten keine PRO-Version ist, IBIS und IS nicht synchron nutzen kann – daher nur 3 Stufen IS…

Also das ist wieder eine Sparversion und es scheint auch keine neue optische Rechnung zu sein und wieder einmal bei Sigma gefertigt zu werden – vielleicht erscheint es auch deshalb noch?

Sperber

Nur Gejaule und Gemeckere. Macht richtig Spaß, all diese Kommentare zu lesen …

Ich frage mich wirklich, warum die ganzen Fotofirmen nur unfähige Leute im Marketing und in der Entwicklung haben.

Cat

Im Marketing sind sie sehr fähig – wenn man liest was die Leute alles glauben.

thommick

Eine Sparversion ist auch die Kamera, denn neben dem Sensor mit IBIS und neuen Prozessor, diese liegen als Baukasten vor, ist nichts überragend Neues dabei. Einen Mikroeingang gibt es auch 2020 nicht. Ich bin mal gespannt ob es wenigstens eine Slowmotion in FHD gibt oder wieder nur in 720p. Ich will nicht wieder auf die Handy Konkurrenz verweisen, aber diese ist eben mal Tatsache.
Damit dies nicht nur negative Stimmung ausdrückt, ich nutze bereits die OM-D 10 Mark 3 und das ist eine gute Kamera. Auch mit dem 16 MP Sensor gute Ergebnisse und selbst 4k geht mit entsprechenden eigenen Profilen. Vor allem der sehr gute 5 Achsen Stabi sucht bereits bei der Einsteigerklasse seines Gleichen! Auch wenn alle Vollformater wieder erwähnen, daß ein großer Sensor nicht so effektiv stabilisiert sein kann, aber das Ergebnis zählt.
Daher bleibt nur die Frage: Warum soll ich mir jetzt für 700 EUR die Mark 4 kaufen?
Nein, da stellt sich eher die Frage warum ich mir nicht gleich für knapp 300 EUR mehr die Lumix G9 zulege. Übrigens auch im Sortiment und das ist eine andere Hausnummer.

joe

Cat, welcher IBIS funktioniert bei einem 800mm Teleobjektiv? Den gibt es nicht und wird es nie geben!

Cat

Panasonic kann es in MFT, Sony auch, Canon, Nikon sicherlich auch!
Nur Olympus sperrt IBIS aus bei diesem Zoom – übrigens bei 300 mm mit 2x Konverter geht IBIs auch synchron mit PRO IS!

Wir sprechen von 400 mm Brennweite und einem Ausschnitt – der auch in vielen anderen Kameras möglich ist.
Lieber erst seriöse Infos besorgen u Praxistester lesen, bevor du so Krim um die Ecke schießt.

Mirko

Lieber erst seriöse Infos besorgen u Praxistester lesen, bevor du so Krim um die Ecke schießt.“

….bisher könnte man immer denken das Du immer alles am Start hast aber letztendlich doch nur nach gequatschtes von Praxistestern ????

Cat

Denken ist Glücksache 😉

OlyNik

Wo wir der IBIS ausgesperrt?
IBIS am Objektiv abdrehen und den internen benutzen und dann reden wir wieder von 6-7 Stufen.

OlyNik

Bei dem eingebauten IBIS der Olympus brauchst eh keinen SYNC IBIS. Der ist auch so gut genug und besser als alles was KB jemals können wird. (Wegen der hohen Masse).

_black_and_white_

“… und 700 Euro ohne Objektiv kosten. Früher oder später könnte sich die Kamera also im Bereich zwischen 500 und 600 Euro einpendeln, was durchaus ein attraktiver Preis wäre …”

Finde ich, ehrlich gesagt, nicht.

“M.Zuiko Digital ED 100-400mm f/5.0-6.3 IS. Dieses Objektiv ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet (IPX1 Zertifikat) und bringt ein Gewicht von 1.120 Gramm auf die Waage. Das Objektiv ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet und auch mit dem 1,4-fach sowie dem 2-fach Telekonverter kompatibel. Ab Ende August soll es zum Preis von 1.300 Euro erhältlich sein.”

Damit ist es dann ein 140-560mm f/7.0-8.8 bzw. ein 200-800 f/10.0-12.6 … und zusammen mit dem Body kostet es dann 2.000 EUR … da wird dann das neue 600mm f/11 von Canon zusammen mit einer EOS R eine echt gute Alternative.

Thomas Müller

Wenn man schon mFT-Brennweiten mit VF vergleicht, dann ergibt dies höchstens dann einen Sinn, wenn man dies mit äquivalenten Brennweitenwerten durchführt. Das bedeutet, bereits das 100-400mm ohne Konverter entspricht im VF einem 200-800mm, wobei die Blendenwerte nicht umgerechnet werden, jedenfalls dann nicht, wenn man sich für die Einsatzmöglichkeiten in bestimmten Lichtsituationen und nicht für den erzielbaren Schärfentiefenbereich interessiert. Um an das 100-400mm von Olympus mit einem VF-Objektiv heranzukommen würde man also am langen Ende ein 800mm mit Offenblende 6,3 benötigen. Das 600mm f/11 von Canon wäre also sicherlich keine echt gute Alternative. Mit Konverter spielt das 100-400mm dann erst recht in einer ganz anderen (äquivalenten) Brennweitenliga als das Canon-Tele. Da stehen sich dann 600mm auf der einen Seite und äquivalente 1600mm am langen Ende auf der anderen Seite gegenüber. Was bitte muss man im VF-Bereich hinblättern, wenn man eine derartige Brennweite erstehen wollte???

J.Friedrich

So isses, siehe mein Kommentar ganz oben, Einschränkung wie immer leider das Sensorformat mit den bekannten Grenzen, ansonsten unschlagbare Preis/Leistung/Gewicht-Volumen Kombi….

Cat

Krumm gedacht…
Setze doch einfach ein Canon 100-400 mm an die Olympus oder verwende endlich mal 60 MP – dann hast du auch die Ausschnitte bei vergleichbarer Dateigröße (bei VF bezogen auf 2:3!)

Wenn hier von ideal für Wildlife geträumt wird – sehe ich sofort, dass keine Erfahrung vorliegt.
Das mag bei Flugaufnahmen vor hellem Himmel noch passen – wenn man das dann Wildlife nennt – bei fast allen anderen Tieren passt es nicht mehr – außer in der Mittagshitze nahe am Äquator.

Für Wildlife ist mFT auch mit diesem Objektiv dem Halbformat und dem Vollformat weit unterlegen – es fehlt praktisch meistens an Licht und kurzen Zeiten.
Egal was irgendwelche Fotografen mal für Glück hatten – wenn ich mit HF o VF daneben stehe – verkaufe ich das Foto oder ziehe die größte, beste Abbildung und sie nicht.
So einfach ist es.

OlyNik

Ah ja, der große Nachtaufnahmenspezialist postet wieder mal!

Wenn jemand, wie du mit einer A7RIV mit 61 MP, deren Pixelpitch nicht viel größer ist als beim 20 MP der Olympus, hier groß über die Leistungsfähigkeit der Sony und den Ausschnittsvergrößerungen redet, kann nicht viel Ahnung haben. Gleicher Pixelpitch = gleich gut oder schlecht bei dunklen Aufnahmen / Rauschen, schon mal gehört. Und es ist egal ob du KB oder mfT hast. Die Lichtausbeute am Sensor ist gleich. Sagt dir auch jeder Belichtungsmesser bei gleichen Einstellungen.

Bei Tageslicht ist eine mFT nicht unterlegen. Mit der Optik schon gar nicht. Und für Tierbilder ist die höhere Schärfentiefe meist auch besser. Diese (permanenten) Bokehaufnahmen mit offener Blende bringen nur bei Spatzen etwas.

Ich habe einige Bilder mit 50 x 70cm vom mfT herumhängen.

Thomas Müller

Ahh ja, bei einem hier zur Diskussion stehenden Canon 600mm/f11 sollen also immer ausreichend Licht und kurze Verschlusszeiten zur Verfügung stehen? Alles klar Cat!
Und weshalb man eine VF mit 60MP mit entsprechenden lichtstarken VF-Objektiven, die sehr lange Brennnweiten haben und dann zusammen hohe vierstellige oder gar schon fünfstellige Beträge kosten, mit einer mFT Kombi vergleichen soll, die etwa 2´500 Euro kostet und trotzdem noch äquivalent brennweitenlänger ist, erschliesst sich mir auch nicht. Wenn man vernünftigerweise aber gleiches mit gleichem vergleicht, dann liegt der Vorteil klar bei mFT.

joe

Da liegt wohl ein kleiner Rechenfehler vor, auf Vollformat umgerechnet ist der Ausschnitt mit 1.4 Konverter: 280 – 1160mm f/7-8.8 und bei 2.0 sind es 400 – 1600mm f/10-12.6, da hat man bei Canon mit dem 2.0 Konverter beim 800mm f/11 bereits Blende 22 und kostet genau in dieser Kombination sogar noch etwas mehr. Ich bevorzuge auch Vollformat, aber in diesem Bereich ist MFT total überlegen! Kleiner, leichter, billiger, besser und dazu ein variables Zoom!

J.Friedrich

So isses 2.0!

Cat

Für das Geld u das Gewicht, ist der Kauf einer RX100VI die weit klügere Wahl.

Thomas Müller

Das gilt erst recht wenn man die kompakte Sony mit VF-Kameras und deren Einsatz bis maximal 200mm vergleicht.

Joschuar

Ich weiß nicht ob meine Kommentare ÜBERHAUPT gelesen werden, ehrlich, im Prinzip ist es mir ja auch egal!
Deshalb, ich kann mich immer nur wiederholen: Eine Brennweite ist eine Brennweite, egal ob im KB oder MFT oder andere Formate. Die Lichtstärke ergibt die Blende, somit immer die Blende mit in eine Rechnung (Crop) einbeziehen ist Physikalisch Quatsch. DENN, in der Physik gibt es keinen Crop, das ist Marketing Unfug. Crop heißt Übersetzt Ausschnitt, somit ist es NUR ein Vergleichshinweis MEHR nicht. Es geht hier um eine Begrifflichkeit die Missverständlich ist. Genauso ändert ein Telekonverter oder eine Vorlinse an dem Grundobjektiv in seiner Physik rein garnichts.
Wenn man eine Brille aufsetz bleibt das Auge ja auch ohne Eingriffe das gleiche “Objektiv”!
Und was die Schärfentiefe betrifft ist auch IMMER nur ein Faktor entscheidend, der Maßstab der Vergrößerung, aber bei gleicher Entfernung!
Genauso wenn man von 1:1 bei MFT spricht und dann das Verhältnis bei KB auf eine Vergrößerung von 2:1 hebt.
1:1 ist 1:1 und nicht 2:1 oder 1:2 oder ein anderer Wert. Es ist wieder der Ausschnitt gemeint, was Missverständlich ist aber so geglaubt wird und somit fällschlicher weise angewendet.

Robin

Einer liest mit. Die Blende ist eine Funktion des Objektivs. Bleibt also immer gleich, egal welche Sensorgröße dahinter klebt. Und die Lichtstärke ist eben die “Anfangsblende” oder Anfangsöffnung. Ist Blende, Belichtungszeit,ISO gleich kommt immer gleich viel Licht auf den Sensor. Schärfentiefe heißt nicht Tiefenschärfe, weil Schärfe keine Tiefe hat, Tiefe hat aber Schärfe.Das ist kein Dogma, so hat man sich geeinigt. Wie sich die Schärfentiefe verändert lese man bei wikipedia nach, hab ich keine Lust zu erklären. Der Bildwinkel sollte zum Vergleich bei verschiedenen Sensorformaten harangezogen werden. Denn der Bildwinkel bestimmt, sagen wir mal den Bildausschnitt. Nun kann man schauen, bei welchen Brennweiten und Sensorformaten, die Bildwinkel annähernd gleich sind. Verwundert darf man feststellen, dass 4,0/300 an mFT eben etwa 4,0/600 an VF entspricht. Die Blende wenn es 4,0 Original an 300 und 600 ist, bleibt dabei gleich. Das gilt im übrigen auch für den Vergleich von APS-C (Halbformat- das Format der Halblinge oder Hobbits – kleiner Scherz) und VF (besser Kleinbild – weil Voll ist da nix, außer vielleicht die Haubitze hinter der Kamera). Ich schlage vor, das alles zu vergessen und sich an seinem gerade verwndetem System zu freuen. Bei mFT an dem geringeren Ausmaßen (meistens), Gewicht, Preis.… Weiterlesen »

Cat

Stimme ich nicht zu!
Setze ein Vanon 4/600 mm an mFT – bekommste ganz andere Aufnahmen!
Setze ein oly 100-400 mm an eine Canon VF bekommste – abgesehen von Vignette u Randabschattung die gleichen Fotos wie bei einem Sigma 6.3/100-400 mm.
Alles andere ist verdrehte Physik und Marketingreligion.
Die optische Konstruktion entscheidet, nicht der Sensor!

Robin

Bei einer gegebenen Brennweite, ergeben unterschiedliche Sensorgrößen unterschiedliche Bildwinkel. Eine gegebene Brennweite für mFT hat an VF den gleichen Bildwinkel, wie die selbe Brennweite für VF.
Eine Brennweite an mFT hat einen engeren Bildwinkel, wie die gleiche Brennweite an VF. Den Bildwinkel von 400 mm an mFT etwa erhält man mit 800 mm an VF.
Wäre dem nicht so, wäre es nicht möglich, mit einem 1/2,3 Zoll Sensor und einem Objektiv von 539 mm in etwa den Bildwinkel eines 3000 mm Objektivs an VF zu generieren.
Die Blende bleibt davon unberührt, da sie eine Eigenschaft des Objektivs ist.
Wenn das falsch sein soll, liegen Traumflieger, Krolop&Gerst, Wikipedia usw ebenfalls falsch. Dies ist mein letzter Post zu Bildwinkelproblematik, denn so langsam sollte es klar sein.

Cat

Traumflieger hat bisher noch selten mit Wissen geglänzt, MK ist ein Säugling in Sachen Fototechnik und Wiki – das kann Stimmenminderheit auch nicht. Also das sind keine Referenzen.
Ich hatte viel Physik im Studium, aber ich beziehe mich am liebsten auf selbstzerfahrene Praxis und da lese ich hier nicht so viele die da mithalten.
Du redest leider von etwas ganz anderen als ich – da gibt es zu wenig Konsens.

J.Friedrich

Also ich lese mit und ich beziehe mich gaaanz oben auch ausschliesslich auf die Tiefe-der-Schärfe, welche eben beim MFT um 2 Blendenstufen umgerechnet werden muß um Sie mit Kleinbild-Format zu vergleichen. Und ja ich hatte MFT G9/GX9 für ein gutes Jahr mit zum Beispiel 1,2 PanaLeica 42,5mm, und ja, es war mir teilweise “zu viel an Tiefenschärfe”, denn für die optimale Abbildungsquali musste ich auf “mind.2,0-2,5optimal” abblenden und das entspricht eben schon einem gewaltigen Zuwachs innerhalb der Porträt- aber vor Allem der Detailfotografie im Porträtumfeld (Hände-/Details-/Haare/Accessoire usw)….sagen wir 2,0m zu Objekt macht bei 1,2/MFT Nah/Fernpunkt-Schärfebereich eben 8cm bei KB eben nur 4cm, bei jeweils abgeblendet auf 2,5 für optimale LP Auflösung macht es eben im ersten Fall dann 15cm und im zweiten Fall nur 8cm…Bei langen und superlangen Brennweiten halte ich persönlich MFT für höchst interessant, alternativ auch Halbformat (APS), da dann das “Gewicht/Volumen/PreisLeistungsVerhältnis” absolut interessant ist, da bin ich voll bei euch Beiden…

Cat

Gelesen, verstanden und aus meiner Sicht komplett richtig!

Thomas Müller

Bis auf einen Kommentar hier sind auch alle anderen von “äquivalenten” Brennweiten ausgegangen, also nur von Umrechnungen, um die Bildwirkung bzw den Bildwinkel eines Objektivs für eine bestimmte Sensorgrösse im Vergleich zu anderen Sensorgrössen zu beschreiben und diese Kenntnis existiert hier auch schon länger.

Was bei Deiner Betrachtung aber noch fehlt, ist die erzielbare Auflösung, wenn man beispielsweise einen 20MP APS-C Sensor mit einem VF-Sensor mit etwa gleicher Auflösung bei jeweils gleicher (absoluter) Brennweite vergleicht. Möchte man dann bei VF den gleichen Bildausschnitt aus der Aufnahme extrahieren, hat man eine Aufnahme mit nur etwa der Hälfte der Pixelzahl, die man mit der APS-C Aufnahme hat. Trotz VF ist somit die Grösse des Ausdrucks im Vergleich zur APS-C Aufnahme beschränkt, wenn der Ausdruck scharf sein soll. Um das zu vermeiden benötigt man also entweder eine VF-Kamera mit einem deutlich höher auflösenden Sensor oder aber für die VF-Kamera ein Objektiv, mit einer um den Crop-Faktor längeren Brennweite. Beides verteuert die VF-Ausrüstung immens, erst recht wenn man für den Vergleich dann noch mFT heranzieht.

Joschuar

Sorry Thomas, das ist ja genau das Problemm. Ich nehme die gleiche Auflössung (20MP) und den GLEICHEN BILDWINKEL an. Daraus resultiert das beide Formate verschidene Brennweiten haben MÜSSEN und DANN verschiedene Schärfentiefen. Was ich eigendlich versucht habe zu erklären das man BEIDE Brennweiten Physikalisch nicht vergleichen KANN, WEIL es eben verschiede Brennweiten SIND und damit IMMER Äpfel mit Birnen vergleicht. Es steht NATÜRLICH außer Frage das verschiedene Objektive verschieden Eigenschaften haben.
Was man dann auch nicht machen darf, um ein gleiches Ergebnis (Vergrößerung) zu erziehlen, wieder einen Ausschnitt von eines der beiden Formate zu machen. Da liegt ja genau der Marketing Quatsch.

Martin Berding

NewCo, so soll ja das Nachfolgeunternehmen als Platzhalter für einen neuen Markennamen heißen, der endgültige Markenname steht ja noch nicht fest. 700€ für die E-M10, für das gebotene nicht schlecht. Es ist alles da, was man für die Erstellung sehr guter Foto- und Videoaufnahmen benötigt. Was wirklich beunruhigt, in Kürze wird sich bei Olympus in der Fotosparte alles ändern, die Sparte geht an einen neuen Besitzer und niemand weiß, was dann passiert. Realistisch betrachtet gibt es 3 Möglichkeiten. 1. Möglichkeit, NewCo scheitert, das ganze schläft ein, kein weiterer Verkauf und Service, die schlechteste Möglichkeit. 2. Möglichkeit, Olympus leistet vorerst Unterstützung, NewCo kommt zurecht, ein neuer Markenname wird vom Käufer akzeptiert, recht gute Möglichkeit. 3. Möglichkeit, Olympus und NewCo bzw. die neue Marke bleiben in Zusammenarbeit, weltweiter Verkauf und Service werden geboten, für die Kunden ändert sich nichts; das wäre der Königsweg. Die finanzielle Verantwortung liegt dann natürlich beim Nachfolgeunternehmen. Olympus macht momentan einen schwerwiegenden Fehler, es sind wenig Infos für die Zeit ab 2021 da, als Käufer ist man verunsichert. Denn…..700€ für eine Kamera sind viel Geld, da brauchen wir uns nichts vorzumachen, von dem Betrag muß manche Familie nach Abzug der Fixkosten 4 Wochen leben. Manch einer gibt das… Weiterlesen »

Sabrina

700 € nur für die Kamera ist eindeutig zu billig.
Wir haben es hier mit einem Kundenkreis zu tun, aus dem sich wesentlich mehr rausholen lässt.
Insofern ist es einfach fahrlässig, das Geld liegen zu lassen.

Sabrina

Mal ‘ne Frage:

Funktioniert diese 2 Jahre alte App auch auf Olympus Kameras?
https://www.youtube.com/watch?v=98Fyrpl9XOc

Robin

Etwas zum lesen und nachdenken:
Micro Four Thirds cameras are better at Low Light. (busting the full frame myth) by Mark Wieczorek

J.Friedrich

Klar hat er Recht, Licht wird ja auch gebeugt/gebrochen, so kann man sich die MFT-Illusion-von-der-Wahrheit auch zurecht biegen…Wie von mir mehrfach gerne gesagt MFT im Telebereich/Volumen/Leistung/Kosten/normalen Lichtverhältnissen usw. sehr interessant, (GX9 mit klappbarem Sucher plus 10-25mm oder mit dem PanaLeica 42,5mm Optik finde ich persönlich genial) aber bitte nicht immer wieder den Versuch die Physik zurechtzubiegen…

Joschuar

Was sich beugt ist das Licht, aber ich beuge nicht die Physik?! LOL

Robin

Fundstücke
How the E-M1III opened my eyes to birds By Andy Wasley