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Olympus E-M1X: Weitere technische Daten & erster Erfahrungsbericht

Es sind weitere technische Daten sowie ein erster Erfahrungsbericht zur Olympus E-M1X aufgetaucht. Auch ein neues Teaser-Video hat Olympus veröffentlicht.

Präsentation der E-M1X rückt näher

Die offizielle Präsentation der Olympus E-M1X naht mit großen Schritten. Am 24. Januar 2019 soll das neue Micro-Four-Thirds-Flaggschiff endlich offiziell vorgestellt werden und dann werden wir auch sehen, ob sich all die Gerüchte und Leaks der letzten Wochen wirklich bewahrheiten.

Bis das Olympus Event endlich stattfindet, können wir uns aber die Zeit mit einigen weiteren technischen Details vertreiben, die nun durchgesickert sind. Außerdem hat ein angeblicher Tester der E-M1X auch einen ersten Erfahrungsbericht geteilt, der sich durchaus interessant liest.

Neue Spezifikationen & Erfahrungsbericht

Zunächst die neuen technischen Details: Die Olympus E-M1X soll laut 43rumors mit integriertem GPS, einem Thermometer sowie einem Barometer ausgestattet sein. Des Weiteren soll der High-Resolution-Modus bei Aufnahmen aus der Hand bis zu einer Verschlusszeit von 1/20 Sekunde funktionieren.

Über den High-Resoution-Modus spricht auch der angebliche Tester. Er scheint vor allem von der Software begeistert zu sein, denn diese ist wohl hauptverantwortlich dafür, dass auch Aufnahmen aus der Hand mehr als brauchbar sind. Bäume beispielsweise, die sich bei Landschaftsaufnahmen leicht im Wind bewegen, werden von der Software einfach korrigiert, sodass (angeblich) ein absolut natürlich wirkendes Foto entsteht.

Neuer Sensor, AF auf Augenhöhe mit der A9

Des Weiteren soll der Sensor in Sachen Bildqualität deutliche Verbesserungen vorweisen können. Die Low-Light-Performance soll beispielsweise 0,3 oder 0,5 Stops besser sein als bei einer Nikon D500. Auch im Video-Bereich scheint die E-M1X erstklassig aufgestellt zu sein, die Spezifikationen sollen denen der Panasonic GH5s gleichen, zusätzlich ist die E-M1X aber auch mit einem IBIS ausgestattet.

Auch über den Autofokus spricht der Tester, dieser soll so gut wie der der Sony A9 sein, wenn nicht sogar besser. Auch zum Sucher findet er eindeutige Worte: „Der beste elektronische Sucher auf dem Markt“. Das klingt – auch wenn man natürlich abwarten muss, ob sich diese Angaben bestätigen werden – durchaus vielversprechend.

Neues Teaser-Video

Abschließend noch das bisher dritte Teaser-Video zur E-M1X, welches Olympus heute veröffentlicht hat:

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

52 Kommentare

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  • Performance-Überraschungen sind keinesfalls unmöglich.
    Doch wer schreibt solche Dinge?
    Meistens Menschen die von Olympus profitieren oder gar entlohnt werden und
    meistens Menschen die fast nie über längere, intensive Erfahrungen mit einer D500 oder Alpha 9 verfügen
    und selbst wenn – worauf ist die Lowlight Performance bezogen, woher soll der Wundersensor kommen, oder sind es nur Algorithmen (Tricks),
    die Nikon wird 3 Jahre alt und bisher haben bei der AF-Leistung weder Sony, noch Fuji oder gar Canon, Panasonic gleich gezogen, geschweige denn überholt.
    Selbst wenn das alles stimmt, wird trotzdem kaum jemand 1000€ mehr für Olympus plus weitere tausende für Objektive ausgeben.
    Zumal in einigen Monaten dann eine E-M1III erscheint, die das preiswerter auch kann.
    Mir kann das nur Recht sein, ich habe die ganzen wichtigen mFT-Objektive und kein Problem mit Olympus zu fotografieren.

    Und die Sony Firmware für alle aktuellen VF-Kameras und eine Alpha 7000 kommen ja auch noch.
    Ich glaube nur, was ich selbst in Fotosituationen erleben und reproduzieren kann.

    • Vielleicht gibt es noch einen Cat, welcher mit mehreren Systemen arbeitet und eine D500 und eine A9 sein Eigen nennt und im Gegensatz zum hier schreibenden Cat schon Vergleiche ziehen kann.

      • ….lass mal gut sein aber deine Romane kann man garnicht überlesen 😉 und es ist doch möglich das es auf dieser Welt noch ein zweiter Cat existiert aber scheinbar hast Du Probleme damit.

        PS, bin sehr froh darüber das wir uns nicht ein Level teilen müssen denn mit „heißer“ Luft konnte ich noch nie viel anfangen

    • ich verstehe das nicht. was schreiben denn die testportale für einen müll, solltest du recht haben?
      laut dkamera folgende zeiten in fokussierungszeit. ich nehme immer die schnellere zeit.

      nikon d500 = 0,12 sekunden
      fuji x-t3 = 0,11 sekunden
      olmpus e-m1 ii = 0,07 sekunden
      panasonic dc-g9 = 0,05 sekunden

      in wiefern ist nikon hier ungeschlagen? ich verstehe das nicht.

      • 1. Die Objektive müssen auch noch mithalten können betreffend AF (Was insbesondere bei Fuji nicht der Fall ist).

        2. Ein schneller AF nützt nicht allzuviel, wenn er nicht trifft. Vor allem bei sich schnell bewegenden Motiven sind Canikon nur schwer zu toppen.

      • weil das gar nichts aussagt.
        A ist das bezogen auf ein 16-50 mm Objektiv – also keine Kunst, da sind alle schnell
        B hängt der AF vom Licht, der Methode, dem Motiv, dem Kontrast, dem OBJEKTIV-Motor und vielem mehr ab und nicht von einem Kamera-Ansprechwert

        Die G9 ist sauschnell, kann aber keine konstant scharfen Ergebnisse liefern im Telebereich, weder bei Bewegung noch ohne.
        Die E-M1II ist konstanter, aber weniger schnell.
        Die X-T3 versagt bei wenig Kontrast/Licht – es gibt kaum Objektive außer 100-400 mm und 200 mm und mit erstem ist Sony schneller und konstanter.

        Die Nikon mit den schnellsten Objektiven, als Festbrennweiten ab 300 mm ist ungeschlagen schnell und treffsicher, auch bei Bewegung und das habe ich nicht erfunden, das kann man überall nachlesen, da sind sich alle einig wie noch nie. Nur geschlagen von D5.
        Allerdings sind Nikkore 80-400 mm und 200-500 mm nicht so schnell und auch Sigma/Tamron 150-600 mm nicht.
        Ich sage ja, alles Zahlentrickserei.
        Und es ist extrem wichtig zu wissen wie man bei welchem Motiv den AF konfiguriert – und bei keiner Kameramarke geht das bisher so einfach und schnell wie bei Nikon – das hilft schon viel.
        Und DSLM arbeiten komplett anders wie DSLR etc.
        Ich kann hier auch immer nur kurze Einschätzungen geben, aber die Technik ist extrem komplex und eigentlich nicht für einfache Sätze geeignet. Sorry

      • hallo cat, also bezieht sich deine aussage auf teleobjektive?
        auf welchen seiten oder in welchen zeitschriften finde ich dann realistische tests zu ensprechenden objektiven? ich könnte mir vorstellen das das noch mehr interessieren würde. bisher war für mich dkamera.de die informatievste seite mit den besten und ausführlichsten tests. aber leder nur auf die kameras bezogen. spezielle objekive werden nirgendwo wirklich sauber vorgestellt. chip.de ist hier einer der ausführlichsten, wirft aber oftmals günstigere objektive raus wie zum beispiel das 50-230mm von fuji, welches zu beginn in der bestenliste zu finden war, aber dann wieder rausflog. so auch die fuji x100f, welche nach kurzer zeit wieder aus der bestenliste entfernt wurde. da kann ich nur schulter zucken und werde im grunde allein gelassen.

      • „Die X-T3 versagt bei wenig Kontrast/Licht“
        Der größte Schwachsinn des Abends, mag mal wissen wo Du deine Erfahrungen sammelst…Computerbild ?

      • diese dämlichen Marketingargumente nerven zudem langsam. Wen interessiert es denn, dass Kamera A theoretisch 0,01 Sekunde schneller fokussieren könnte als Kamera B? Das ist ein Zeitraum, den Menschen mit ihren Sinnen nicht erfassen können – also völlig Praxis irrelevant. Lediglich Konstrukteure ziehen sich an so was hoch und glänzen damit vorm Vertrieb (persönliche Erfahrung!).

      • @daniel

        Wie andere auch sagen, sind die Zahlen substanzlos.
        Und entscheidend ist die Performance doch nur im Telebereich.
        TESTS sind immer UNTERHALTUNG sonst nichts.
        Man muss mühsam lesen, ausprobieren und herausfinden was für seine Motive am besten geht.
        Ich nutzt so viele Kameras, weil ich Spaß daran habe und mir Kamera&Objektiv für das Licht u Motiv aussuchen kann, so wie ich denke das es am besten harmoniert.
        Die Objektive sind am wichtigsten und Kameras spielen nur die zweite Geige, die muss man trotzdem im Griff haben.
        Heute hat sich die Geschwindigkeit bei den Objektiven umgekehrt, nicht die lichtstarken Supertele sind immer die schnellsten, heute können einige lichtschwache Zooms schneller fokussieren, weil der AF über den sensor gesteuert wird, andere Motoren verwendet werden. Beispiel 70-300 mm Canon ISII.
        Immer wichtiger wird die Motiverkennung, da kann Olympus jetzt zu Sony aufschließen. Und Fuji wird auch immer schneller.

      • „Wie andere auch sagen, sind die Zahlen substanzlos.“

        cat, damit hebst du alle auf was du sagst. vor allem folgendes von dir geäußert verliert gänlich seinen sinn: „die Nikon wird 3 Jahre alt und bisher haben bei der AF-Leistung weder Sony, noch Fuji oder gar Canon, Panasonic gleich gezogen…“

        warum erzählst du das dann überhaupt? das irritiert mich. dann sag doch gleich alle sind gleich gut, so lang man mit dem ergebnis zufrieden ist.

      • @ Cat
        Liegt mir fern, dir widersprechen zu wollen. Aber das Sigma 150-600 Sports ist nun wirklich nicht mit dem 200-500 von Nikon zu vergleichen. Da liegen Welten zwischen. Was das Sigma, berücksichtigt man die Anzahl der Linsen und den Zoom-Bereich da abliefert, ist beeindruckend. Geht schon in Richtung 200-400 von Nikon. Das ist für so eine Linse wirklich rasant.
        Bei der X-T3 hast du recht, Kontrast und schwaches Licht machen ihr zu schaffen. Allerdings gehört das 100-400 dank 4 starker Magneten zu den schnellsten AF-Linsen für Fuji, und das merkt man auch. Der Wechsel zwischen zwei Spielern (bei einigen Sportarten extrem wichtig) ist schon blitzschnell. Allerdings ist das gleichmäßige Verfolgen eines sich bewegenden Motivs noch nicht auf dem Leven von Nikon, ist aber schon besser geworden. Man kann aber gut lernen, das zu handeln.
        @ Daniel
        Ja, gerade bei statischen Motiven sind die Spiegellosen Kameras wirklich blitzschnell. Man muß aber berücksichtigen, daß nicht jede Kamera mit dem gleichen Objektiv gemessen wurde, und auch das macht natürlich einen großen Unterschied.
        Wirklich Unterschieden tun sich die Kameras bei der AF-Verfolgung bewegter Motive. Und da wirst du keine Werte finden. Allerdings haben hier im allgemeinen die DSLRs die Nase vorn. Gerade auch bei Spitzen-Kameras wie der D500 oder der D5, da wüsste ich noch keine DSLM, die da in die Nähe kommt. Auch nicht mit Spitzen-Objektiven. Da kommt die Olympus mit ihren 0,07 Sekunden nämlich nicht. Und ich vermute, auch die Panasonic 0,05 Sekunden werden bei bewegten Motiven schon ganz andere Ergebnisse aufzeigen.
        Ist ja auch nicht schlimm, jedes System hat eben Vorteile.

      • @ Ingo
        Ich gebe gerne zu, da habe ich eine Lücke das Sigma 150-600 mm Sports hatte ich nur ein wochenende zum durchtesten und da fiel es bei mir durch Gewicht und Leistung bei 600 mm OB gegen das leichte Sigma 150-600 mm C durch.
        Bin nicht bereit so viel Mehrgewicht zu stemmen, wen dabei keine bessere Auflösung heraus springt. Den AF fand ich an D500 vergleichbar gut, aber nicht spitze.
        Bei Sigma schätze ich die Schiebezoom-Bauweise ganz besonders – das müssten alle anderen dringend übernehmen.
        Das 200-400 mm NIKON ist flott aber optisch auf die Ferne nicht besonders gut, da ist schon das 200-500 mm besser.
        Bei den langen Zooms finde ich bisher Sony und Fuji führend, vor allem können beide auch mit Konverter ohne spürbaren AF Verlust fokussieren.

      • Ingo,
        schreibe doch mal etwas genauer als wie „schwaches Licht macht ihr zu schaffen“ Komischerweise habe ich keine Probleme und gerade beim AF hat Fuji kräftig zugelegt. Hatte ein Weihnachtskonzert fotografiert bei Muschibubu Beleuchtung 1a, einige XT2/XH1 Besitzer waren erstaunt beim Treffen über die Leistung des AF gerade bei schlechter Beleuchtung.
        Die Bilder die ich vom Konzert versaut habe entstanden nicht durch den AF sondern durch den elektronischen Verschluss (einer dieser Fälle wo „Verschluss Geräusche“ nicht erwünscht waren)
        Also AF-S oder AF-C, Einzelfeld oder Zone, oder Verfolgungsempfindlichkeit erhöht oder oder oder, gibt ja genügend Einstellungsmöglichkeiten

      • @Mirko
        Es geht hier nicht darum dass Fuji schlechte Kameras und Objektive macht. Aber es gibt Systeme die sind dahingehend besser. Ob man das braucht muss jeder für sich entscheiden.

      • hallo ingo, danke das ist verständlich. dann müsste man diese aussage vielleicht mit einbeziehen, wenn man sagt, daß der autofokus der schnellste sei. danke, daß du das klären konntest.

        ich fasse zusammen: der autofokus bei bewegt-objekten ist derzeit mit teleobjektiven bei der nikon d500 am schnellsten.

      • Maratony,
        mir geht es garnicht darum wer den besten AF oder schnellsten AF bietet, mir geht es gegen „dumpfe“ bzw. verallgemeinerte Aussagen 😉
        Man kann bezüglich AF sehr viel einstellen oder eben auch sehr viel verstellen und das Fuji diesbezüglich Sony noch hinterher läuft (zB Eye AF) ist auch kein Geheimnis.
        Es gab mal ein interessantes Thema im Forum, ein Ex Sony Anwender war total unzufrieden mit dem Video AF der Fuji, Problem geschildert, Beispielvideo hochgeladen und so bekam er Tips von Usern und es konnte geholfen werden. Er selbst schickte Videos zu Fuji und bekam von Fuji eine Antwort mit Hilfestellungen und letztendlich war es ein Anwendungsfehler.
        Naja scheinbar habe ich eine super Fuji erwischt die noch bei unzureichenden Licht schnell und zuverlässig fokussiert…..wie sieht es bei deiner aus Alfred ?

      • Bravo, daniel,

        du hast es erfasst: an der D500 führt kein Weg vorbei, wenn es um schnellen und präzisen Autofokus geht. Da müsste man schon zu den 3 bis 4 mal teureren Profimodellen greifen (Sony, Canon, Nikon).

      • Ingo,

        zwischen dem Sigma 150-600 S und dem Nikkor 200-500 sollen Welten liegen?

        Wohl kaum. Ich habe mich damals zwischen den beiden Objektiven entschieden, und meine Wahl ist auf das Nikkor gefallen. Und zwar auf Grund diverser Erfahrungen von Topprofis im Tierbereich. Ausschlaggebend war auch das Gewicht; das Sigma ist etwa 800 g schwerer, also wäre das C eher die bessere Alternative gewesen. Doch obwohl ich sonst eher zu Sigma tendiere (habe mehrere Art Objektive und Makros), habe ich das Nikkor gekauft. Und was soll ich sagen … zusammen mit der D500 einfach eine Wucht! Auch bei schnellsten Motiven in der Regel eine Ausbeute von weit über 80 %, und zwar auch dann, wenn ich jeweils schon gedacht habe, das kann gar nicht scharf sein.

        Besser geht einfach nicht, und übrigens … auch bei Tieraufnahmen wird bei mir alles gelöscht, was in der 100 % Ansicht nicht knackscharf ist. Dies nur zu meinen Anforderungen an die BQ und das verwendete Material.

      • oh vorsicht. ich mag das nicht, wenn man mir falsche worte in den mund legt. ich schrieb: „ich fasse zusammen: der autofokus bei bewegt-objekten ist derzeit mit teleobjektiven bei der nikon d500 am schnellsten.“

        ich erkenne da einen riesigen unteschied. ich bin wissbegierig und bin gespannt was mich in der photograpie noch alles neues überraschen wird. was noch alles auf mich zukommt und freue mich auf fundierte informationen. alternative fakten könnt ihr blondierten präsidenten mit übertriebenen kussmund und schräger körperhaltung übermitteln.

      • @ Cat
        Ja, da bin ich absolut deiner Meinung, so sehe ich das auch. Ebenso mit dem 200-400 im Fernbereich, stimmt. Eventuell ist ja das neue 180-400 da besser.
        Du hast mit dem Gewicht absolut recht, allerdings hatte ich auf der Photokina das neue 60-600 in der Hand und muß sagen, das ist wirklich erstaunlich, was die Geschwindigkeit (sogar mit einer Canon 5d irgendwas) bei so einer eierlegenden Wollmilchsau und gleicher Lichtstärke betrifft. Die neue Magnesium-Fabrik von Sigma sorgt dann auch für ein erträgliches Gewicht bei hoher Wetterfestigkeit. Das Ding ist, wenn die Abbildungsleistung stimmt, einfach nicht zu toppen.
        @ Daniel
        Genau so sehe ich das. Musst aber auch genau sehen, mit welchen Objektiven du dann fotografieren willst.
        @ Mirko
        Ich kann das einfach noch nicht konstant nachvollziehen. Da trifft der AF plötzlich zwei Personen nicht, die nebeneinander stehen und sich nicht bewegen mit dem 16-55. Und das bei normalem Kontrast, ca. 2,8, 1/60 und 8000 ISO plus leichtem Blitz indirekt, also wenig Licht, aber noch ok. Eine andere Situation ist dann sogar bei 12800 ISO und der AF sitzt dann wieder. Mag vielleicht an der Farbtemperatur liegen, obwohl das Mischlicht mit einigem Tageslicht war. Ich hab das noch nicht verstanden.
        @ Rolf Carl
        Was die BQ betrifft, würde ich das Nikkor mal als führend bezeichnen. Und das bei konstanter Blende, ist natürlich auch schon ganz fein.
        Das Gewicht ist klar bei dem Nikkor leichter, und wenn man viel unterwegs ist, ein mehr als deutlicher Vorteil für das 200-500. Da kommt wohl erst das neue Magnesium 60-600 S von Sigma mit.
        Umgekehrt verhält es sich dann aber bei der Wetterfestigkeit. Da ist das Sigma mit seinen, ich meine 24, Dichtungen dem nicht wetterfesten Nikkor schon um einiges überlegen, zumal das Sigma sogar Salzwasserfest ist (zugegeben, Wattrennen habe ich noch nicht aufgenommen und auch im Dingi vor Windkrafträdern war ich noch nicht unterwegs).
        Was ich aber entspannt sagen kann, um wieviel schneller der AF des Sigma gegenüber dem eher überschaubaren Nikkor ist. Das sehe ich fast an jedem Wochenende bei einem Kollegen, der schon ganz schön mit dem Auge am Spieler sein muß, damit er dem Ball folgen kann. Und er ist wirklich erfahren. Er hat für uns sogar ein Demo-200-500 vorher organisiert, aufgrund dessen ich mich dann für das Sigma entschieden hatte. Da ist das Sigma einfach ziemlich entspannt und hat den nächsten Spieler im AF, bevor der Ball da ankommt, bei weiten Schüssen hab ich den Schützen und den annehmenden Spieler sicher aufgenommen. Das sind wirklich Welten im Vergleich zum 200-500, kann ich so bestätigen. Beides mit Vollformat, beim Fußball sind 600mm ja völlig ok.
        Allerdings sollte das neue 60-600 von Sigma die hohe AF Geschwindigkeit halten können, bei gleicher Wetterfestigkeit, vermutlich besserer Abbildungsleistung und auch noch einem Gewicht, das in Richtung Nikkor oder auch 150-600 C tendiert.

      • Servus Ingo,
        Danke für deine Erklärung, hast Du Gesichts/ Augen AF beide aktiv oder nur Gesicht ?
        Ich habe ja die selbe Kombi aber Gesichts/Augen AF beides deaktiviert und wähle selbst den AF Punkt und habe bisher keine Probleme, vielleicht liegt es daran ? Diese „Automatik Funktion“ hat Fuji zwar kontinuierlich verbessert aber ist noch nicht auf Sony Niveau aber Fuji wird uns bestimmt ein paar Updates nachreichen.

      • Die Gesichts- und Augen-Automatik macht mir noch zu sehr was sie will. Ich hab die eigentlich nur an, wenn ich eine bestimmte Person bei gleichbleibendem Abstand fotografieren will, die nur ab und an in meine Richtung schaut und die ich auch noch aussermittig aufnehmen will.
        Ich weiß, die X-T3 geht schon richtig gut im dunkeln, deshalb wundert mich das einfach manchmal. Vielleicht ist das auch ein etwas zu heller Hintergrund, der die Kamera irritiert, oder etwas zu viel Gegenlicht?
        Tatsache ist, daß der AF mich ab und zu verwundert, insgesamt aber sehr zuverlässig ist. Selbst das 1,4/35 ist wirklich zuverlässiger geworden, erstaunlich.

      • beim Augen-AF müssen Nikon, Fuji und Canon noch lernen und auch die technologische Führungsrolle von Sony wird noch verbessert werden – siehe neues Update.

        @Ingo
        Das Sigma 60-600 mm habe ich ausgiebig ausprobiert, allerdings bisher erst ein Exemplar (ich sammle aber sonst Erkenntnisse mehrerer Exemplare) – die Brennweite ist perfekt für ein Telezoom –
        damit kann man endlich auch größere Tiere, die plötzlich auf einen zukommen im Fokus behalten.
        Das habe ich schon immer gefordert, das solche Objektive ab 50 mm beginnen müssen.
        Es ist wieder sauschwer (2700g) und ich würde es dem 150-600 mm Sport vorziehen.
        Aber – wie sein Vorgänger auch (50-500 mm) ist es bei Endbrennweite – offene Blende – wieder dem 150-600 mm C unterlegen – wird weicher, etwas weniger gute Auflösung, schwächere Bildränder und braucht mehr Nachbearbeitung.
        Ob das für die Serie zutrifft weiß ich noch nicht, aber die Kollegen bestätigen meinen Eindruck.
        Deshalb bei Leistung, Preis und Gewicht würde ich weiterhin das Sigma 150-600 mm C an erste Stelle setzen (Achtung, deutliche Serienschwankung!), dicht gefolgt vom Nikon 5.6/200-500 mm (weniger Brennweite, weniger Serienschwankung!) und mit etwas Abstand dann Tamron 150-600 mm G2, Sigma 150-600 mm S und Sigma 60-600 mm S.
        Nimmt man den Preis einmal raus aus der Betrachtung – erhalte ich im Super-Tele-Zoom Bereich heute die beste BQ mit geringem Gewicht mit dem Sony 5.6/100-400 mm mit 2x Extender – gefolgt vom Fuji 100-400 mm plus Konverter und wenn ich es auf die Spitze treibe, ist das Nikon 4.0/180-400 mm +1.4x mechanisch unschlagbar und am besten gegen Staub und Regen abgesichert – (das Canon Pendant ist schwächer konstruiert und kann nur an schwächeren Kameras eingesetzt werden)
        wobei aber alle im Jeep auf harten Pisten wie rohe Eier gelagert werden müssen – auf Safari gewinnt dann für mich wieder die preislich günstigere Lösung.

      • Hab das 60-600 auch nicht testen können, aber die Bilder damit waren schon ganz nett. Kann mir aber auch vorstellen, daß der extreme Bereich dann doch Kompromisse erfordert.
        Das 2,0/200 von Fuji fand ich z.B. sehr gut, aber interessanterweise optisch nicht besser als das 100-400. Wobei das Fuji ja nicht direkt mit anderen Herstellern verglichen werden kann, und ich denke, ein Teil der Abbildungsleistung liegt auch an der Software der Kamera. Ob das auch an der Konstruktion des Sensors liegt, da bin ich mir nicht so ganz sicher, bei adaptierten Linsen ist die Schärfe eher normal.
        Ist das Nikkor denn besser geworden im Fernbereich als sein Vorgänger?

      • @ Ingo
        Das Nikkor 180-400×1.4 meinst du?
        Das hätte ja genau genommen keinen Vorgänger und ist eine ganz neue Rechnung, inspiriert von Canon. Ja es löst das 200-400 mm ab und ist besser in jeder Hinsicht.

        Beide Titanen werden ja jetzt beim AF und den Objektiven komplett ausgetänzelt von Sony – bin gespannt wie lange sie brauchen um das auch zu bieten und wie sehr sie ihren letzten Trumpf ausspielen: PF/DO Glas.
        Aber Sony macht denen richtig schön Feuer, sonst bewegen die sich ja nur unmerklich.

      • Ja, das meine ich, dank dir. Ich meine insbesondere den Fernbereich. Das 180-200 ist die Antwort auf das 200-400 von Canon, offensichtlich. Wobei ich für Sport lieber ein 150-400 anstatt dem Konverter gesehen hätte. Ich meine, wer einen Konverter nutzt, baut ihn doch vorher sowieso schon dran. Aber im Nah-Bereich sind 150mm ziemlich nützlich, finde ich.

      • Ich habe eine D500 und kann einen Vergleich ziehen.

        10 Bilder pro Sekunde sind für eine Olympus E1MX oder MarkII gerade mal 2/3 ihrer Autofokusleistung.

        Das spielt sich Olympus gerade mal. Das 40/150 2.8 kann da locker mithalten und der AF ist bei Vögelaufnahmen im Flug nicht überfordert. Und das gilt für die MarkII.

        Die E1MX habe ich gerade mal eine Woche. Hier stehen noch Tests aus.
        Die Kamera ist vom Handling und der Haptik das Beste was ich bisher gehabt habe.

    • Habe selbst ein E-1 Mark II mit den Pro Objektiven und kann mich sowohl von der AF-Geschwindigkeit als auch von Rauschen bis 6400 ISO nicht beschweren.

      Gegenüber der Nikon D500 mit dem 16-80er DX Objektiv ist der AF definitiv bei der Olympus schneller und hat ein höher Treffergenauigkeit bei Albatros Aufnahmen im Flug. Und die sind schnell.
      Liegt aber eher mehr an der Optik und dem AF als an der Kamera. Beim Rauschen gegen sich beide Kameras nicht viel.

      Die Performance braucht man sowieso nur bei Tier- und Sportaufnahmen. Sonst eher was für Freaks.

    • “Full frame doesn’t answer everything. High speed, autofocus and performance is better on Micro Four Thirds. We also have a compact and lightweight solution.”

      • das wirkt echt nicht übermäßig groß. meine hand ist schon fast 14cm breit. für eine profikamera im dauereinstz sollte das eigentlich ok sein.

        das soll aber nicht heißen, daß die größe für mich in frage käme. so lese ich hier aber oft, daß die leute größere kameras wünschen. na dann ab die post. keine ausrede mehr. 😉

      • Das sage ich doch schon seit Tagen, Mirko. Wenn man die Kamera alleine sieht, ohne Objekt dessen Grösse man in etwa kennt und mit dem man die Grösse der Kamera vergleichen kann, kann man den Eindruck gewinnen, dass die Kamera gross sein mag. Es existiert aber zumindest ein Foto, auf dem eine Hand zur Kamera greift und anhand dieser Hand lässt sich die Kameragrösse zumindest abschätzen. Ergebnis dieses Vergleichs: Die Kamera ist ziemlich nicht solch ein Monster, als wie sie hier seit Tagen von einigen dargestellt wird.

      • Thomas,
        sehe ich genauso, wenn die Kamera ein Monster ist dann mit Sicherheit in technischer Hinsicht.
        Naja aber einige denken scheinbar das Olympus auf blauen Dunst los produziert ohne jegliche Marktanalyse.

  • Im täglichen Umgang mit Werkzeugen ist recht schnell geklärt was wichtig ist und wie rationell damit gearbeitet werden kann.

    Eine System Kamera ist so gut wie die einzelnen Teile miteinander harmonieren. Die E-M1X von Olympus wird das mit Sicherheit bieten.

    Der überarbeitete MFT Sensor ist ein wichtiger Baustein, ebenso die Kamera interne Software. Ob der Autofokus um ein Hundertstel schneller oder langsamer ist wir niemand bemerken, spielt im Alltag auch keine Rolle.

    Wie ausgewogen das System in der Hand liegt aber schon, besonders bei schweren oder größeren Objektiven. Wer schon mal eine Sony ohne Akku Handgriff und mit schwerem, großem Objektiv zum Fotos machen in der Hand halten musste weiß was ich meine.

    Bei Olympus scheint das System genau auf die Pro Objektiv Linie zugeschnitten zu sein. Wer es unbedingt kleiner haben möchte wird da auch fündig, Pen F oder so etwas ähnliches.

    Wartet doch ab bis das Ding auf der Verkaufstheke steht.

  • Mahlzeit …
    Sogar ich als Unprofi erkenne das solch eine verzerrte Aufnahme überhaupt keinen Schluss auf die Größe der Kamera zulässt ..
    Hauptsache die Innereien stimmen – von den Maßen her ist sie als Spitzenmodell nicht unförmig …
    Aber gut das Olympus auch mal schön viel Beitragszuspruch hier erhellt und nicht nur Fuji immer 100te Beiträge absahnt ….….

    • Hallo Daniel ….
      Natürlich hast Du mit den „Interessierten“ recht …
      Ich rechne mich ja auch dazu …
      Und das bei Fuji immer so viel los ist liegt auch wohl daran das sich dann oft mal die Erde auftut und ein paar Trolle herausspuckt …
      Das fängt sogar schon neuerdings bei Sony – Beiträgen an …
      Aber schön das sich viele für Olympus interessieren – die bauen gute Kameras ….
      Und Diese wird sicherlich auch wieder innovativ sein …
      Gruß von Gustav …

      • gustav, ich weiß garnicht wer zuerst einen stabilisierten sensor hatte, pentax oder olympus. aber ich erwarte bei olympus innovationen die neue wege aufweisen. die größten elektronischen neuerungen kommen in den letzten jahren nunmal von mft. fuji hingegen sucht die meiste qualität aus dem bild heraus zu kitzeln. sony bringt die neuesten sensoren und pentax ist unverwüstlich. nikon zieht allen mit dem autofokus bei bewegten objekten mit teleobjektiv davon. canon hat die meisten bajonette. so haben sie alle ihr gebiet wo sie besonders stark sind und versuchen in den übrigen punkten bei den mitstreitern mitzuziehen.

        olympus ist eine besonders spannende firma, da sie mit den kleinen sensoren zeigen was man machen kann. ich bin sicher, daß sie auch mit der neuen kamera neue wege gehen und die konkurrenz antreiben werden. mal schauen mit was sie uns überraschen werden.

      • so ist es Gustav, Olympus baut gute Kameras. Kann mich nicht erinnern das deren Top Modelle jemals in der Luft zerrissen wurden und das wird die Neue mit Sicherheit auch nicht 📸

      • Servus Gustav

        Wie Du weißt bin ich ja bestens ausgerüstet, trotzdem schaue ich ohne Scheuklappen nach links und rechts, einfach weil es Spaß macht. Mein Neffe besitzt eine Sony RX10 IV Kamera. Was der aus dem Einzollsensor herauskitzelt ist schon erstaunlich.

        Die Olympus Teile habe ich mir auch schon mal angesehen. Toll finde ich die Pro Objektive. Rein optisch sehen die an einer kleinen OM-D E-M1 II recht „schwülstig“ aus, an einer E-m1X sind die bestimmt genau richtig. Gespannt bin ich was der überarbeitete MFT Sensor bringen wird.

        Ja und dann kommen noch die beiden Panasonic Vollformat S/S1 um die Ecke. Sigma bringt einen neuen Foveon Sensor (Vollformat), das wird auch spannend. Schlussendlich stehen die „organischen“ Sensoren in den Startlöchern. Dieses Jahr kann aufregend werden.

      • hallo alfred, und dann ist noch das gf 100-200 vorgestellt worden. das liest sich ja auch nicht schlecht.

        und für mich wird noch die nikon a1000 interessant. vielleicht ist das endlich die kompakte reisezoomkamera die ich die ganze zeit wünschte. 🙂

      • Hallo Alfred ….
        Wie Du ja auch weißt darf man als „Selbstständiger“ niemals „Betriebsblind“ sein und neue Entwicklungen beim Arbeitsgerät sollte man immer beachten – auch bei der Konkurrenz des eigenen Geräts …
        So sehe ichs auch beim Hobby – natürlich mehr gelassen – aber doch immer interessiert, sonst würde ich auch nicht hier sein ….Mein Schwiegersohn ist in Elektronik bewandert und muss auch immer einer der ersten sein der das Neueste probiert – was natürlich auch mit seiner Arbeit zusammenhängt – aber als er mir vor vielen vielen Jahren (Ich weiß es gar nicht mehr wann) seine Digitalkamera mit 2 MP (sündhaft teuer!) vorstellte sagte ich was für ein Quatsch , schau dir mal die guten Bilder meiner Dynax an …
        Sowas pixliges – und sowas soll mal die Zukunft werden?…
        Und was ist daraus geworden und wird immer noch !!
        Und so ist heute mal einer Der Hersteller bei was Neuem hier vorn und ein Anderer mal da vorn so war es ja immer – nur ich kann ja nicht alles was ich möchte haben – warum das kannst Du Dir ja denken – und so schaue ich und schaue und denke ach was ist das alles schön ….
        Aus der Mittagspause grüßt Dich Gustav …
        PS .. Jetzt kehrt ja in eurem Schneewetter mal Ruhe ein und bei uns fängt es an kalt zu werden – 6Grad minus letzte Nacht ……

      • @Daniel

        Gibt ein wunderschönes Teil, die Panasonic LUMIX DC-TZ202 für 600 Euronen. Ist für mein Empfinden eine ordentliche Reisekamera mit vielen Möglichkeiten. Die neue Nikon a1000 hat einen kleineren Sensor mit einem schwächeren Sucher. Mit solchen Geräten habe ich noch nie Bilder gemacht, deswegen ist das nur so eine Idee von mir.

      • hallo alfred,
        ja die lumix hatte ich auch schon im auge. auch die tz91 und die canon sx740, die sony hx90,… aber sie haben alle ihre haken. sie kommen von der leistung nicht an die tz31 heran welche ich bereits seit 2012 besitze. alle samt haben zwar bessere bewertungen, schaut man sich aber die bilder im weitwinkel an, (kb 24mm) sind die bilder am rand total verzerrt. die einzige die das ein wenig unter kontrolle hat ist die canon, welche aber kein hdr oder andere zeitgemäße technik besitzt. bei einer aps-c brauche ich kein hdr mehr, aber bei den kleinen sensoren ist das oftmals unbedingt nötig. dazu hat die tz202 auch nicht den tele den ich mir wünsche.

        mein thema mit diesen kleinen kameras ist, ich bin meist mit einem rucksack unterwegs. hin und wieder kommt es vor, daß man schnell zur kamera greifen muss und dann vielleicht auch keine zeit mehr hat den rucksack zu öffnen und das objektiv zu wechseln. die kleinen reisezoomkameras hat man in der brusttasche, greift zu, schaltet ein, zoomt und das bild ist im kasten. außerdem hat man bei der nikon noch ein tele von kb-equivalent 840mm zur verfügung. das wird bei aps-c und bei kb richtig teuer. die kleinen sind im sommer bei tageslicht in der lage recht brauchbare leistung zu erbringen.

      • Daniel Deine Überlegungen haben mich ebenfalls des öfteren schon geritten. Bin nicht fündig geworden, entweder fehlt der Telebereich wenn „untenrum“ die Leistung OK wäre oder es ist ein elender Kompromiss in allen Bereichen. Bridge-Kameras wie eine Panasonic oder Sony die den Einzollsensor hätten sind wieder nicht Brusttaschen tauglich.

        Ein Gleitschirm Pilot hatte einfach die wetterfeste, kleine, robuste Panasonic FZ300 außen am Sitzgurt befestigt (Sicherungsleine und Klett). Er sagte er habe das Teil im Set mit Tasche und Speicherkarte für 400 Euro gekauft und die Bilder sind mehr als in Ordnung. Mehrere härtere Landungen hätte sie auch schon hinter sich (die Schrammen konnte man sehen) alles funktioniert bisher einwandfrei. Aber ob ich selbst mit einer Mini Bridge-Kamera wie dieser zufrieden bin zufrieden bin?

        Meine Hoffnung ist das mit Einführung der „organischen“ Sensoren in den kleineren Formaten eine Leistungssteigerung deutlich sichtbar ist. Damit sind dann Reisekameras ebenfalls in meinem Blickfeld.

      • alfred, das problem mit den bridgekameras ist, daß sie alles können sollen. das machen diese im grunde auch recht gut, aber nichts davon richtig gut. deshalb sind ja auch die systemkameras noch nicht weg zu denken. um mich mal vertrauter zu machen ersteigerte ich mir auch mal die finepix s1. kb-equivalente 24-1200mm brennweite bei in einem wetter- und staubfestem gehäuse. also schon fast eine eierlegende wollmilchsau. aber wie gesagt. sie kann alles, aber nichts davon richtig. und für die brusttasche einfach viel zu groß. die alternative sind da die reisezoom-kameras, welche aber im weitwinkel verzerren und im tele nur noch pixelig sind. ich hoffe jetzt jedenfalls, daß die nikon das schlimmste unter kontrolle bringen konnte. die systemkameras wird die nicht ersetzen können, aber für das schnelle und günstige tele könnte sie ein baldiger ersatz sein.

  • Habe selbst eine E-1 Mark II mit den Pro Objektiven und kann mich sowohl von der AF-Geschwindigkeit als auch vom Rauschen bis 6400 ISO nicht beschweren.

    Gegenüber der Nikon D500 mit dem 16-80er DX Objektiv ist der AF definitiv bei der Olympus schneller und hat ein höher Treffergenauigkeit bei Albatros Aufnahmen im Flug. Und die sind schnell.
    Liegt aber mehr am AF-Motor der Optik als an der Kamera.

    Beim Rauschen geben sich beide Kameras nicht viel.

    Die Performance braucht man sowieso nur bei Tier- und Sportaufnahmen.
    Bei der Bildqualität kenne ich nichts besseres als die Olympus Pro Objektive. Knackscharf bis an den Rand.