Objektive Olympus

Olympus: Zwei neue f/1.2 PRO Objektive in Arbeit

Olympus arbeitet an zwei neuen Objektiven der f/1.2 PRO Familie. Eines der beiden soll auf jeden Fall im Herbst 2017 vorgestellt werden.

Neue f/1.2 PRO Objektive von Olympus

In Kürze wird Olympus Gerüchten zufolge mit der Olympus E-M10 III eine neue Kamera auf den Markt bringen, angeblich soll es im September 2017 soweit sein. Zusätzlich zur E-M10 III soll aber auch noch mindestens ein neues Objektiv vorgestellt werden, bei dem es sich um ein neues Mitglied der f/1.2 PRO Familie handeln soll.

Aktuell besteht diese Familie lediglich aus dem 25mm f/1.2 PRO, doch kürzlich wurde bestätigt, dass Olympus an einem 17mm f/1.2 PRO und einem 45mm f/1.2 PRO arbeitet! Eines der beiden Gläser (vermutlich das 17mm) soll im Herbst 2017 zusammen mit der E-M10 III vorgestellt werden. Ob das zweite Objektiv zeitgleich erscheinen wird, ist noch unklar.

Das 25mm f/1.2 PRO wurde Ende 2016 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.299 Euro vorgestellt:

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Wozu braucht es heutzutage noch hochlichtstarke Objektive die physikalische haben, wenn man fast ungestraft die ISO-Empfindlichkeiten hochfahren kann!

    O.K. lichtstarke Objektive mit ihrer imposanten Potenzfrontlinse verkaufen sich natürlich besser!

    • Seit wann kann man „fast ungestraft“ die ISO hochfahren? Die Unterschiede sind sehr wohl noch erkennbar. Anstelle höhere ISO-Bereiche zu nutzen ist ein IS ohnehin das bessere Mittel, um noch verwackungsfreie Bilder zu schiessen. Ausserdem ergeben hohe Lichtstärken ganz andere fotografische Gestaltungsmöglichkeiten, auch und erst recht bei Brennweiten unterhalb des Telebereichs. Man kann das natürlich auch ignorieren und versuchen, mit einem 150 Euro Kit-Objektiv glücklich zu werden.

      • Ach ja, ich vergaß, bei dem kleinen Format geht das vielleicht nicht so gut! Gestaltungsmöglichkeiten hin oder her, der AF hat da schon Schwierigkeiten den gewünschten Punkt bei den überwiegend 3-dimensionalen Motiven einzustellen! Außerdem, haben alle lichtstarken Objektive bei voller Öffnung physikalisch bedingte Probleme! Ich habe selber erstklassige „Potenzgläser“ von ZEISS, aber ich nutze sie kaum!

      • Naja, „Potenzgläser“, jeder hat halt so seine eigenen Assoziationen mit lichtstarken Objektiven und deren äussere Erscheinung. Fotografisch ist das aber mehr als uninteressant und irrelevant. Was bei einem kleineren Sensorformat in diesem Zusammenhang „vielleicht nicht so gut gehen“ soll, ist mir jedenfalls schleierhaft. Auch der Hinweis auf optische Problemen, bei voller Blendenöffnung ist angesichts Ihres Vorschlags, die ISO hochzufahren und auf lichtstarke Objektive zu verzichten die deutlich schlechtere Wahl, wenn man Wert auf BQ legt, zumal diese optischen Probleme bereits bei leichter Abblendung idR schon zu einem erheblichen Teil verschwinden. Mit qualitativ hochwertigen lichtstarken Objektiven hat man deshalb oftmals schon bei Blendenwerten, die nahe an der maximalen Blendenöffnung liegen, gute bis sehr gute BQ bei geringen ISO-Zahlen UND gleichzeitig zusätzliche Bildgestaltungsmöglichkeiten. Etwas, was man eben mit nicht-lichtstarken Objektiven nicht erreichen kann. Der Sinn und Zweck von lichtstarken Objektiven ist damit völlig klar. Zugeben, dass Ihr Einwand in Ihrem Ausgangspost unberechtigt war, ist wohl nicht Ihre Stärke?

  • Für ein 1.2/17 mm gibt es kaum ein sinnvolles Motiv, dass davon profitieren könnte und selbst die 1.2/25 mm erschließt sich mir keineswegs zwingend.
    Und ein 1.2/42.5 mm gibt es ja und das zu tippen dürfte sehr schwer werden.
    Viel wichtiger wären bei Olympus mFT die Vorteile im Tele-Bereich aus zu loten:
    2.0/150 mm PRO IS
    2.4/200 mm Pro IS
    4.0/400 mm PRO IS

    • Nun ja, ich muss gestehen, für die Photografie stimme ich deiner Aussage sicherlich zu. Seit einiger Zeit habe ich persönlich jedoch auch das Filmen für mich entdeckt.

      Gerade hierbei ist mir – wenn ich nicht nur Reisevideos und Dokus filme – sondern mich auch an narrativen Geschichten probiere, eine offene Blende besonders wichtig (mit ND Filter). Somit ist f:1.2 etwas wonach ich gerade zu giere. Es geht mir also nicht primär um die Lichtstärke sondern im wesentlich um Schärfentiefe/Tiefenschärfe 😉 Und fürs ‚cineastische‘ Filmen gilt für mich persönlich, je weniger desto besser 😉

      • Ja das verstehe ich – die Welt ist ja auch „weitwinklig“ geworden!
        Bisher haben wir die Welt am liebsten mit langen Tele-Brennweiten und großen Blenden fest gehalten und seit Jahren ist der Trend zu großen Bildwinkeln modern.

        Zur Begrenzung der Schärfentiefe bleibt jedoch die effektivste Lösung – mehr Brennweite oder geringer Abstand.

    • Da Stimme ich dir vollkommen zu. Im Teilbereich sind Olympus echt mager aufgestellt. Da müsste die sich mal etwas bezahlbares einfallen lassen.

  • Die wenigsten bemerken noch Unterschiede zwischen einem Handy- und einem 135mm- Foto. Es geht ohnehin nur noch um Nuancen. Wenn ein Hobbyfotograf hier tatsächlich fragt, wofür man hochlichtstarke Linsen braucht, sollte er wohl besser ein Handy benutzen… Und dann die Neiddebatte… Ich kann mir auch keinen Ferrari leisten, dennoch ist der geil und ich freue mich einen zu sehen.