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Panasonic G91: Neue Mittelklasse-DSLM offiziell präsentiert

Mit der G91 stellt Panasonic ein neues Mittelklasse-Flaggschiff vor, welches mit einem neuen Sensor und erstklassigen Videofunktionen daherkommt.

Panasonic präsentiert G90/G91/G95/G99

In den letzten Tagen gab es bereits jede Menge Leaks zur Panasonic G90 bzw. G91, nun hat Panasonic das die neue Mittelklasse-DSLM offiziell vorgestellt. Bei uns in Deutschland wird die Kamera als G91 auf den Markt kommen, in anderen Ländern wird der Hersteller sie als G90, G95 oder G99 verkaufen. Es handelt sich aber immer um die exakt gleiche Kamera.

Neuer Sensor & IBIS

Eine der wichtigsten Neuerungen der G91 ist der 20-Megapixel-Sensor ohne Tiefpassfilter im Micro-Four-Thirds-Format, welchen man bereits von Modellen wie der Panasonic G9, GH5 oder GX9 kennt. Selbstverständlich ist der Sensor auch bei der G91 wieder beweglich gelagert, sodass man in den Genuss eines 5-Achsen-Bildstabilisators kommt, welcher auch mit dem Stabilisator der Panasonic Objektive zusammenarbeitet. So ermöglicht die Kamera bis zu fünf Blendenstufen längere Belichtungszeiten.

Autofokus & Serienbildgeschwindigkeit

Beim Autofokus setzt Panasonic nach wie vor auf das DFD-System, welches auf einem Kontrastautofokus basiert und innerhalb von 0,07 Sekunden scharfstellen soll. Auch eine Gesichts- und Augenerkennung hat die Kamera zu bieten, die Empfindlichkeit des AF reicht bis -4 EV.

In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die G91 insgesamt neun Bilder pro Sekunde, bei kontinuierlichem Autofokus reduziert sich die Geschwindigkeit auf sechs Bilder pro Sekunde.

EVF & Display

Keine Neuerungen gibt es derweil beim elektronischen Sucher oder beim Display. Dementsprechend stehen nach wie vor ein 3 Zoll großer Touch-Bildschirm mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten sowie ein EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten und einer 0,74-fachen Vergrößerung zur Verfügung. Der Touchscreen kann im Übrigen auch während des Fotografierens zur Wahl des gewünschten Autofokus-Feldes genutzt werden.

Die Videofunktionen

Panasonic legt den Fokus bei der G91 im Vergleich zu ihrer Vorgängerin noch etwas stärker auf die Videofunktionen. Das merkt man schon daran, dass 4K-Videos ohne zeitliche Begrenzung aufgenommen werden können, auch wenn die Kamera dann als Camcorder zählt und Panasonic in Europa mehr Zölle bezahlen muss. Des Weiteren ist V-Log L bereits vorinstalliert und es ist möglich, 4K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und Full-HD-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Darüber hinaus stehen natürlich Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer und ein HDMI-Ausgang zur externen Aufzeichnung in 4:2:2: 8-Bit zur Verfügung.

Überarbeitetes Gehäuse

Das Gehäuse hat Panasonic ebenfalls leicht überarbeitet, so soll der Griff beispielsweise etwas mehr Halt bieten, zudem wurden die Bedienelemente überarbeitet. Insgesamt dürfte das Gehäuse der G91 ziemlich robust sein, auf der Vorderseite besteht es nämlich aus einer Magnesiumlegierung und ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Das Gewicht beläuft sich auf 536 Gramm, womit die DSLM minimal schwerer ist als ihre Vorgängerin (505 Gramm)

Weitere Neuerungen & neues Objektiv

Weitere Verbesserungen gibt es beim 4K-Foto-Modus, neu sind zudem eine USB-Ladefunktion sowie eine Live-View-Composite-Funktion. Bei letzterer kann der Fortschritt von Langzeitbelichtungen direkt auf dem Monitor verfolgt werden. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch WiFi und Bluetooth, die Akkulaufzeit beläuft sich auf 290 Bilder bzw. bis zu 900 Bilder im Stromsparmodus.

Zusammen mit der G91 wurde im Übrigen auch ein neues Objektiv präsentiert, das 14-140mm f/3.5-5.6, welches im Vergleich zum Vorgängermodell robuster ist (abgedichtet gegen Staub und Spritzwasser). Es soll rund 700 Euro kosten.

Preis & Verfügbarkeit der G91

Ab Juni 2019 soll die Panasonic G91 im Handel erhältlich sein, der Preis für die Kamera ohne Objektiv wird ca. 1.000 Euro betragen. Zusätzlich soll es auch Sets mit dem neuen 14-140mm Objektiv sowie dem 12-60mm Standardzoom geben.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

45 Kommentare

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  • Nur wenig preislicher Abstand zur G9 – letztere würde ich allein schon wg. dem besseren Sucher vorziehen. Und wer Videos will, ist wohl weiterhin mit der GH5 besser bedient. Ich verstehe das Modell nicht so ganz. Der Vorgänger (G80/81/85) war super (hatte ich selbst), aber die war AFAIR günstiger und es gab noch keine G9.

    • Bei der G9 stören mich als Hobbyfotograf zwei Sachen: kein eingebauter Blitz (ich will im Urlaub oder sonst irgendwo nicht immer einen Zusatzblitz mit rumschleppen) und ein etwas zu großer Body.
      Deshalb hatte ich auf die G90 gehofft, leider hat die kein 4K/60p und nur 4K Fotomodus…nun steh ich wieder am Anfang….

    • Der preisliche Abstand wird erfahrungsgemäß schnell größer, sobald der Neuigkeitshype vorbei ist. Auch die G91 wird ein halbes Jahr nach Produkteinführung nicht mehr 999 € kosten.
      Bei allen Vorteilen ist mir die G9 zu groß. Meine Entscheidung für das Lumix G Systems (vor Jahren) fiel auch wegen der „Kleinheit“ und aufgrund des Gewichts. So habe ich eine meiner Gs fast immer dabei, auf meine „Vollformat“-Freunde trifft das nicht zu.

      • Mein Arbeitskollege hat seine Sony 7R II immer dabei, ja immer. Zuerst mit dem 24-70 /4.0 und jetzt mit dem 24-105/4.0. Meine GX8 ist sogar in ganz klein wenig größer als seine Sony alpha 7RII. Dafür ist mein Sucher besser und irgenwas beim Autofokus ist bei der GX8 auch noch besser. (ist mir gerade entfallen)

      • Das Kameragehäuse ist ja beim Grössen- und Gewichtsvergleich der Systeme nicht das entscheidende, eine viel grössere Rolle spielen hier die Objektive. Und hier zweifele ich, dass die Sony-VF-Objektive mit den jeweils vergleichbaren mFT-Objektiven hinsichtlich Grösse und Gewicht konkurrieren können, vor allem (aber nicht nur) bei den längeren Brennweiten.

  • Diese immer wieder abenteuerlich kurzen AF -Zeiten, die in der Eigenwerbung (sonst nie!) angegeben werden seit 40 Jahren, und immer wieder gebetsmühlenartig von jedem, der sich berufen fühlt, abgschrieben werden, stimmen nur bei kurzen, lichtstarken Objektiven am hellichten Tage. Jeder, der mal mit längeren Brennweiten, welche selten phänomenale Lichtstärken aufweisen wie „Standardobjektive“, versucht hat, in etwas schattigen Umgebungen z.B. bewegte Motive abzulichten, kann ein anderes Lied singen. Abgesehen von völligen Fehlmessungen und sekundenlangem „Pumpen“ wird nicht selten ein völlig unscharfes Bild erzeugt. Und das leidige Problem der richtigen Platzierung des AF Messfeldes (in AF-losen Analogzeiten kannte man es nicht) lasse ich mal erst unberücksichtigt.
    Ab und zu (viel zu selten) werden in seriösen Zeitschriften wahre AF-Zeiten und Trefferquoten nach eingehenden Messungen publiziert und zwar auch mit langen Brennweiten mit Maximalblende 4,0 und bei mittleren Motivhelligkeiten, und dann wird das Bild düsterer. Ein noch nicht publiziertes Problem (ausser von mir) ist die AF-Trägheit bei Objektiven, in welchen eine relativ schwere Linsengruppe bewegt werden muss, ja nicht selten begegnen heute noch moderne Objektive mit Geradführung des gesamten Linsenblocks. Da werden Massen von 50 gramm und mehr um relativ lange Strecken bewegt, statt, wie bei der sog. Innenfokussierung, von wenigen Gramm und wenigen mm. Siehe z.B. die (etwas älteren) 1,7/20mm (beide Versionen) und das 1,7/25mm von Panasonic. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das 1,7er bewegt sich sichtbar nicht, die beiden 20er müssen den gesamten Linsenblock bewegen.
    Manchmal kommt eine neue Version eines Objektivs, leider heisst es nicht unbedingt, dass auf InnenFokussierung umgeschaltet wurde.
    Beim 2,8/35-100 von Panasonic übrigens handelt es sich um echte IF, das sieht man leicht daran, dass sich beim Fokussieren (sogar bei Brennweitenänderung) äusserlich übrhpt nichts ändert. Das ist sehr selten! Genau so selten sind parfokale Zooms, eigentlich eine Vorbedingung für einen schnellen AF. Achtung: die Angabe, ein Zoom sei parfokal muss nicht unbedingt 100%ig stimmen (Papier ist geduldig!).
    Marc

    • Mark danke für Deine Ausführungen,

      ich habe mich schon früher über den in der Praxis langsamen AF aufgeregt. Das gilt für alle Systeme, egal wer der Hersteller ist. Hat aber niemanden wirklich interessiert.

      Deswegen ist der elektronische Sucher mit seinem vergrößerten Lupen Feld so wertvoll weil er bei schwachen Lichtverhältnissen das manuelle fokussieren deutlich vereinfacht.

      Ansonsten hast Du mir aus der Seele geschrieben.

      • Also ich habe bei meiner Kamera mit optischem Sucher auch kein Problem: Lifeview, auf 100 % Lupe und manuell scharfstellen, fertig … was mit einem elektronischen Sucher so viel besser gehen soll, erschliesst sich mir nicht so ganz.

      • der erste Punkt ist die wesentlich höhere Auflösung des Suchers gegenüber dem Display und der zweite Punkt ist, ich muss meine Kamera nicht vom Auge weg nehmen um auf das Display gucken zu müssen, ich drücke einfach das hintere Einstellrad und wechsle so in „Null Komma Nichts“ von Normal auf Lupe und wieder zurück ohne dabei das Motiv aus dem Focus zu verlieren.
        Ansonsten handelt es sich bei der Panasonic um eine DSLM und es muss hier nicht immer das ewige Thema aufgekocht werden OVF vs EVF

    • Sorry, schlage vor sich mal eine G9 mit den Pana 12-60 und den Oly 40-150 2.8 mal zu gönnen. Dannaxh einfach den Post noch einmal zu überfenkwn. Soviel dazu

  • Etwa 300 € günstiger als eine G9, etwa 200 € teurer als eine G81.
    20% mehr Pixel als eine G81. Bildstabilisierung und AF, denke ich, auf dem neuesten Stand. Aufgebohrter Videomodus: nicht limitierte Videoaufnahmen in 4K und Full HD. Kopfhörereingang. V-Log L vorinstalliert. Wesentlich günstiger als eine GH5. Eine schöne Kamera.

    • Bei Amazon: 260 EUR preiswerter als eine G9 (kostet ca. 1.260 EUR).

      Eine G81 kostet sogar inkl. 12-60mm Objektiv 250 EUR weniger (ca. 750 EUR) als nur der Body der G91.

      Aber okay, der Preis geht sicher schnell herunter auf 899 EUR, tippe ich.

    • In der Tat reizt mich an dieser Kamera der Wegfall des Aufzeichnungslimits am meisten. Videotechnisch und von der Größe her finde ich die Fuji XT 30 für ähnliches Geld erstrebenswerter. Hätte man der G91 wenigstens einen 10Bit Ausgang mitgegeben, wäre sie tatsächlich einige Überlegungen wert. So ist sie für mich persönlich nichts Besonderes. Würde da w. g. eher die Fuji favorisierten.

  • Also, wer hier meckert soll ein anderes Hobby wählen. Was diese Kamera implementiert hat ist aller Ehren wert. Jeder der schon mal mit einer Systemkamera gearbeitet hat kann die G91 in die Hand nehmen und loslegen ohne seitenlange Bedienungsanleitungen lesen zu müssen. Wer sich die Mühe des Lesens macht wird mit Funktionen belohnt die selbst in Profiboliden nicht vorhanden sind.

    Insofern ist der geforderte Preis (der sicher noch nach unten rutscht) mehr als angemessen.

  • Die G81 ist bereits eine hervorragende und spitzenmässig ausgestattete Kamera in einem kompakten Format. Aus meiner Sicht einziger ernsthafter Kritikpunkt sind die lediglich 16MP des Sensors. Für sehr Vieles reichen zwar auch 16MP aus, doch bei Ausschnittsvergrösserungen kann es eng werden. Das hat Panasonic mit der G91 nun verbessert. Autofokus und IBIS der G81 finde ich bereits (für meine Zwecke) sehr gut, wenn das nun bei der G91 nochmals verbessert wurde, umso besser. Die G91 scheint eine konsequente Weiterentwicklung der G81 zu sein, wobei sicher der Preis der G91 nach der Einführung sicherlich sehr bald in Richtung des heutigen Marktpreises der G81 bewegen dürfte. Damit dürfe auch der Preisunterschied zur G9 deutlicher und ein mitentscheidendes Kaufkriterium sein. Etwas enttäuschend finde ich hingegen, dass man nicht auch den EVF und den Monitor im Vergleich zur G81 weiterentwickelt hat, obwohl die in dieser Preisklasse sicherlich gut sind. Man kann für diesen Preis halt nicht alles haben und Kaufkriterien für die G9 müssen ja noch bleiben.

    Aber unabhängig davon, was die Tests der Kamera ergeben werden, ich finde es Klasse, dass Panasonic an mFT festhält und sogar parallel zur Entwicklung eines komplett neuen VF-Systems auch eine neue, bezahlbare mFT-Kamera mit toller Ausstattung auf den Markt bringt. mFT lebt, und wie !!

      • Allein durch das Umschalten von 4:3 auf 3:2 verliert man ja immer schon mehrere Millionen Pixel.

        Andererseits:

        Irgendwo auf Youtube gibt’s das Video eines Walisers, der mit der E-M5 (16 MP) A1-Prints macht, und die sehen wirklich gut aus.

      • Die „Format Geschichte“ ist ein altes Thema..

        Für das Auge ist ein Hochformat Porträt in 40x50cm einfach stimmiger als ein 40x60cm. Sonderformate wie Panoramen oder quadratische Bilder erhalten ihren Reiz weil unser Auge-Gehirn so nicht sieht.

        Ob dadurch einige Pixel verloren gehen ist egal, anders sieht das bei echten Ausschnitten aus. Da helfen auch der 4k Fotomodus oder die Seriengeschwindigkeit wenig, einfach einige Schritte nach vorne gehen oder sich dem Motiv auf andere Weise nähern ist die bessere Lösung.

        Ansonsten finde ich ist Panasonic mit seinem Portfolio bestens aufgestellt, für jeden ist etwas dabei!

    • Es ist die Frage ob der Hi-Res Modus einfach die Pixel vermehrt oder ob er dafür sorgt das jedes Pixel in „Echtfarbe“ belichtet wird.

      Für ersteres nehme ich gleich ein größeres Sensorformat, die zweite Variante finde ich sinnvoller weil ein „sauberer“ Bild Datensatz entsteht. Weniger „Rauschen“ und selbst in den Schatten noch feine Farben sind das Ergebnis.

      Gelesen habe ich nichts zum Hi-Res Modus, aber einen Unterschied zur G9 möchte Panasonic bestimmt haben.

  • Es gibt schon „erste Eindrücke Reviews“ zur neuen G91. Chris von DPReview ist wie so oft einer der Ersten damit. Sein Fazit für den Fotobereich, die G91 setzt die bereits sehr gute G81 fort, die wesentliche Änderung ist aber nur der Sensor mit der höheren Auflösung. Hhmmm, irgendwie kommt mir diese Aussage bekannt vor 😉 . Die G91 ist also keine Revolution eher eine evolutionäre Weiterentwicklung. Zumindest für den Fotobereich und für mich als Eigentümer einer G81 erscheint mir das zu wenig, um über die Anschaffung der G91 nachzudenken. Bin ja momentan auch eher mit einer Fuji unterwegs 😉

  • wer interessiert sich nur für diese kastrierten Kameras, die auch kaum wirklich preiswerter sind?
    Wenn ich eine mFT-Bajonett-Kamera will, spare ich für eine G9 oder E-M1II – kann ich mir das nicht leisten gibt es Handys und die letzten Kompaktkameras.

    • @ Cat
      ….wer interessiert sich nur für diese kastrierten Kameras,…
      hallo Cat, ich schon,
      wenn der Preis sagen wir mal auf 700 Euro rutscht. Es kann ja auch eine leicht gebrauchte eines Enttäuschten sein.
      Das Lager der ev am Gürtel dabeiseienden wird immer größer, das freut mich.
      Nur für eine zweite bzw 3. kleine aber Klassekamera ist der Preis dennoch zu hoch.
      Interessant ist dies G90 mit einem super WW und einem ev 12-60. Das paßt alles noch in meine Jacke, weil der Hund meistens auch noch an die Leine mitmuß.

      Der ganze Videoquatsch ist für die Füße. ich benötige nur einen schnellen AF, gute +hohe Auflösung und Knopfbedienung, WB, Iso. Alles das ist vorhanden.
      Konkurrent ist noch Pen F und die XT 3/30
      Videos sind Filmsequenzen, und mit Filmen werden wir seit über 40 Jahren nur noch zugemüllt.
      Wer sieht sich schon den xten James Bond ein 3. Mal an ??
      Die Taufe der Kleinen ??
      Die Einschulung etc etc….
      Aber ein schönes Foto !! kommt bei mir öfter als 10x vor
      Mit einer Tasse Kaffee im Grünen oder auf der Terrasse oder oder…

      Habe gerade schmunzeln müssen:
      ein Videofreund (Verwandter) hatte unheimlich viel über Jahre mit einem Camkorder gedreht.
      Die Familie konnte den ganzen Scheiß nicht mehr sehen, so kam alles in die Tonne. Incl. Aufnahmegerät.

      In diesem Sinn

      • Was die Filmfunktion und das Privat-Filme betrachten angeht – bin ich 100% bei dir!

        Wir brauchen wieder FOTO-Kameras – die G9 war ein guter Schritt in diese Richtung.
        Die 007 Filme schaue ich schon gerne immer wieder – bis auf die mit dem brutaloHandwerker, der sich heute 007 schimpft.

      • Ich bin bei der Filmfunktion anderer Ansicht. Ich persönlich brauche sie, da ich öfter Reisefilme erstelle und andere Videoprojektor mache. Die Videofunktionen waren auch bisher Panasonics Stärke. Wozu braucht man denn sonst MFT?
        Zum Fotografieren brauche ich es nicht. Man hätte bei Panasonic einfach Angst, seine G9 und GH5 zu kannibalisieren. Das spürt man der G91 ab. Wie weiter oben gesagt, haben andere inzwischen bessere Angebote in dieser Preisregion. Da helfen auch keine 20 MPx oder das wegfallende Videolaufzeitlimit. Letzteres will ja eben auch genau die Videoklientel bedienen. Warum dann nicht noch 10Bit am HDMI, das Panasonic sogar an einer anderen Kamera im ähnlichen Preissegment anbietet? Als MFT-Nutzer wäre ich schon etwas enttäuscht. Ich bin inzwischen allerdings ganz von MFT weg. Von daher ärgerts mich nicht ganz so schlimm.
        Die kleine Fuji XT 30 hat übrigens 26 MPx auf APS-C und 10Bit am HDMI. MFT ist da überflüssig.

      • @Car
        Was muss denn eine echte FOTO-Kamera mitbringen? Und was unterscheidet die G9 von allen anderen Kameras auf dem Markt?

    • @Cat
      Alles unterhalb von G9 oder E-M1II unter dem Niveau von Handys und Kompaktkameras anzusiedeln, ist schon bemerkenswert. Vielleicht sollte man die betreffenden Kameras erst mal testen, bevor man sich ein Urteil bildet. Würde mich auch interessieren, wo die Kameras kastriert sind.

      @Rinde
      Mir ist es egal, ob ich Fotos oder ein Video ansehe. Wenn die Gestaltung nicht stimmt oder zuviel serviert wird, graut es mir vor beidem.
      „Durfte“ mir letztens ein 1.5 stündiges Kommunionsvideo (aus den 90ern) meiner Freundin ansehen. 15 Minuten Veranstaltung, der Rest totlangweiliges Kaffeekränzchen mit der Familie.
      Zusammengeschnitten auf 10 Minuten hätte ich es aber sehr interessant gefunden, weil dort nicht nur die Menschen, sondern auch großräumig ihre damalige Umwelt gezeigt wurde. Außerdem kann man besser nachvollziehen, wer und wie diese Menschen waren. Hunderte von Fotos hätten mir diese Eindrücke nicht geben können. Und für meine Freundin sind dies wertvolle Erinnerungen, weil sie die Menschen (fast alle tot) noch mal erleben kann.
      Auf der anderen Seite kann mir der Film natürlich nicht das Erlebnis eines (gedruckten) Fotos ersetzen.
      Für mich haben beide Formate ihre Daseinsberechtigung und deswegen bin ich froh, dass beide in einem Gehäuse ermöglicht und parallel weiter entwickelt werden.

    • Menschen die nicht mal mit einer Nizo, später mit Arriflex, Betacam und danach Sony VX1000 und vielen weiteren Videokameras Aufträge für TV-Sender bearbeitet haben und vielleicht denken,
      Video ist wenn sich Bilder bewegen, das geht mit jedem Smartphone und jeder Fotokamera,
      werden nie verstehen, dass es unsinnig ist anspruchsvolles Filmen mit einer Fotokamera durchzuführen.
      Kann man, ja – mit erheblichen Schwierigkeiten und Ausbaustufen, so wie mit einem höher gelegten 911 im Gelände.
      Aber Video ist für mich eine komplett andere Welt als Foto – Ton, Schnitt, Drehbuch, Schärfenziehen, SteadyCam, schweres Stativ, Dolly und vieles, vieles mehr sind unabdingbar wichtig für einen anspruchsvollen Film.
      Das auf Zeiten, FHD, 4K, 8K und Features in einer Fotokamera zu begrenzen ist mir zu albern.
      Und mFT auf Video zu begrenzen passt auch überhaupt nicht.
      Also wer da Filmchen herstellen will, die schnell gesehen und vergessen sind, Bitteschön.
      Informationen lese ich lieber oder schaue sie mir in präzisen Fotos an.
      Für Film-Unterhaltung erwarte ich Hollywoodmaßstäbe und keine plappernden Fratzen vor einem Telefon oder Fotokamera.

      • @Cat

        Na Hollywood ist ja nochmal ein anderes Kaliber. Dafür hätte eine VX1000, die ich übrigens auch mal hatte, auch nicht gereicht. Man kann auch als Amateur sehr schöne Filme machen oder als Semiprofi. Es ist ja auch nicht jeder Fotograf ein Profi. Schon gar nicht die Zielgruppe der G91. Was natürlich nicht heißt, dass ein Profi nicht diese Kamera kaufen könnte. Es heißt aber auch nicht, dass sich ein Amateur diese Kamera kaufen muss. Er kann sich auch eine Mittelformatkamera kaufen, wenn er das Geld dazu hat. Und er kann gute Fotos damit machen, wenn ers drauf hat. Die Grenzen verschwimmen zusehen. Ich filme nun seit Jahren mit Fotoapparate, weil sie eben viele Vorteile gegenüber Amateurcamcordern haben, Wechselobjektive, bessere Codecs und oft auch viel mehr Eingriffsmöglichkeiten.
        Du wirst wahrscheinlich das Bild einer Fuji XT3 nicht von dem eines Proficamcorders unterscheiden können. Und eine VX1000 wird heutzutage von fast jeder filmenden Knipse ab 200 Euro in den Schatten gestellt.

      • Willkommen in der Moderne… Die VX1000 ist schon 2000 abgelöst worden, zu der Zeit waren tatsächlich noch Fotoapparate (laut Wikipedia analoge Kameras – Fotokamera habe ich als Definition nicht gefunden) der Standard. In den letzten 20 Jahren hat aber die Digitalkamera übernommen und die ist nicht auf Fotografie festgelegt. Habe es auch nur nachgeschlagen, weil Sie jedes mal auf „Foto“ beharren.

        Berufsfilmer und Fotografen dürften den allerkleinsten Teil der Kamerakäufer stellen, die meisten sind wohl eher Amateure, die Familie, Freunde oder andere interessengelagerte Dinge fotografieren/filmen. Meistens geschieht das Spontan und kann nicht geplant werden. Macht ja auch überhaupt keinen Sinn…

        Wenn Sie die „plappernden Fratzen“ (um Ihren Kommentar aufzugreifen) ihrer Nächsten nur auf Film ertragen, wenn sich diese stur an das Drehbuch für ihren nächsten Hollywood Blockbuster halten, dann viel Spaß. Ich könnte zuhause kein „Shining im Kindergarten“ vermitteln.

        Und ja, wir sehen uns immer noch die Filme unserer Großeltern und Eltern an, auch wenn diese mittlerweile auf ein „erträgliches“ Maß zusammengeschnitten sind.

        Sehr viele Berufsfotografen, die nebenbei filmen, schaffen sich auch nicht unbedingt Filmequipment für 10 Tausende von Euro an, da DSLMs einen großen Teil der Anforderungen erfüllen können. Für die Momente, wo es dann nicht reicht, kann man sich auch alles ausleihen.

      • @Cat

        …ich sehe das tatsächlich auch so. Dieser ganze „Möchtegern-Hollywood-Videoqualität-Filmerei-Zirkus“ langweilt doch. Mal ehrlich, wer will das sehen ?

        Zu 99% hätte es das Smartphone hier auch getan und die Leute wären ebenso begeistert (oder eben auch nicht). Ich will ja keinem Absprechen, was er wie zu tun hat, denn letztendlich ist es ja das Hobby, was einem Freude bereitet und eben genau dieses Hobby ist vielseitig, was gut so ist !
        Aber von künstlerischem Schaffen kann man doch wirklich in den allerwenigsten Fällen sprechen, mich übrigens eingeschlossen !

        Für mich ist das Foto das interessantere Medium, was ICH eben so sehe und was andere eben anders sehen, so what…jedem das Seine. Aber dieses ganze Geschiss um Sensoren, Systeme, Megapixel, Marken, Objektive, 4K, 8K, 1000K blabla…das macht das Video (oder Foto) eben auch nicht besser, nur weil man eben das oder das zu Hause hat.

        Video ist wirklich eine ganz andere Welt, das hast du schon richtig erkannt. Und trotzdem wird es immer ein Thema bleiben, weil es Video nun mal gibt, eben auch in Fotokameras, das ist nun mal die Zeit in der wir leben. Wer da richtige Ambitionen an den Tag legt, was die Fimemacherei angeht, der begibt sich eben auch in enstprechendes Genre (Filmindustrie, Schauspielerei, als Regisseur, Cutter usw…) Und dann wird er sehen, das die Jungs in einer ganz anderen Liga spielen, da wird mit Equipment hantiert, wo ein Objektiv so viel kostet wie mein Haus. Da sitzen dann Leute am Hebel, die gelernt haben, was „Kamerafahrten“ bedeutet, welcher Effekt mit welcher Optik wann und wo erzielt wird, welche Farbpaletten dargestellt werden, was ein guter Schnitt für eine Wirkung haben kann und wie man diese dadurch beeinflussen kann, wie Musik/Nachvertonung bestimmte Stimmungen erzeugen kann, mal so oder so in ein und der selben Szene z.B. Angst, Hektik, Freude, Melancholie…das ist wirkliches Handwerk und Know How…

        Ich selbst bin auch nur „Amateur-Hobby“ Fotograf, ich weiß aber eben auch, das es ganz anders geht, wenn man das will…NUR dann sollte man es eben auch anders angehen, alles andere ist und bleibt Hobby – mal mehr oder weniger gut – ganz unabhängig von Kameramodel, Pixelanzahl, Sensor, Marke wie eben auch hier die Panasonic. Freuen wir uns doch lieber an der Vielfalt die uns geboten wird und erfreuen wir uns doch auch daran, wenn wir Profiarbeit (den neuesten Hollywoodstreifen z.B) genießen und bestaunen dürfen. Das ist nun mal ein Level, das du mit normalen Mitteln nicht erreichen oder umsetzen kannst, nicht in dieser Qualität. Punkt.

        Gut Licht allerseits…Peace

      • Nochmal, es geht bei der Videofunktion der DSLMs nicht darum, Hollywoodfilme zu drehen. Genauso wenig wie die Fotofunktion der MFT Kameras noch keinen Meisterfotografen macht, machen die Videofunktionen keinen Hollywoodfilm. Rein technisch gesehen können heute DSLMs aber sehr wohl in Profivideoproduktionen eingesetzt werden. Werden sie auch, zwar meistens nicht als Hauptkamera, aber sie werden eingesetzt und das Bild so mancher Fotoknipse ist sendetauglich. Hochzeitsfilmer sind z.B. auch Profis, die zwar nicht senden, aber ihre Filme sind trotzdem absolut professionell. YT ist voll davon.
        Ich finde, die reinen Fotografen hier sollten nicht über die Ansprüche von Videofilmern befinden. Sie sollen ihre Fotos machen, was die Kameras ja auch trotz Videofunktionen auch her geben. Die Videofilmer wissen selbst, was für sie gut und ausreichend ist, ebenso wie die Fotografen.

    • Die G81 ist derzeit für etwas mehr als 600 Euro zu bekommen, sie kostet damit ca die Hälfte der G9. Das ist nun wirklich „wirklich preiswerter“. Der Preis der G91 wird sich sehr schnell nach Markteinführung ebenfalls in Richtung dieser Preisregion bewegen, damit wird der Preisabstand zwischen der Mittelklasse mFT und der Top-mFT-Kamera bestehen bleiben. Mich würde ausserdem interessieren, was an der wetterfesten (!) G81/G91 kastriert sein soll, erst recht bei der G91 mit dem gleichen Sensor und wohl auch gleichen AF wie der G9? Sie hat Fotofunktionen, die haben selbst doppelt so teure APS-C Kameras nicht. Für mich sind die G81/91 genau das Gegenteil von einer kastrierten Kamera, zumindest zum Marktpreis sind sie ein Preisleistungschampion.

      Und was die Lobeshymnen auf die Handykameras angeht, genau die gleichen, die diese einstimmen, schimpfen dann bei dem ein oder anderen DSLM Anbieter über deren zu geringem DR bei ihren Kameras. Übersehen dabei aber geflissentlich, dass der DR der Handykameras im Vergleich zu praktisch allen DSLRs und DSLMs, selbst der Einstiegs-DSLMS, unter aller Canon(e) ist, was man hier
      http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm
      am Beispiel von Apples derzeitigem Top iPhone sehr schön erkennen kann. Das wird leider bei diesem Thema bisher gar nicht thematisiert. Über Handling, Serienaufnahmen und optischem Zoom, grosse Telebrennweiten müssen wir uns erst gar nicht unterhalten.

  • Beruflich habe ich immer Foto und Video strickt getrennt. Nicht nur das das Equipment ein anderes ist, bei der Nachbearbeitung braucht es ganz andere Spezialisten und es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen einem Spitzen Fotograf und einem erfahrenen Kameramann. Beide haben jeweils riesigen Respekt vor dem was der andere macht.

    Für die Videos in der Familie sind die Mädels verantwortlich weil sie die geliebten Motive ständig um die Beine haben. Damit (Videos und Smartphone Fotos) habe ich Gott sei Dank nichts am Hut, freue mich aber wenn die Dinger auf meinem Multifunktionsgerät landen, man will doch informiert sein.

    Die Panasonic G91 finde ich klasse, ein kleines, leichtes, robustes Allround- Gerät mit einer Funktionsvielfalt für fast alle Zwecke. Genau für die Zielgruppe gemacht. Der Preis wird noch nach unten rutschen, dann ist sie für viele erschwinglich. Verkehrt machen kann mit ihr nichts, die G91 bedient fast jeden Anwendungsbereich.

    • Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte keinen der Berufe in Abrede stellen und Spezialisten wird man immer auf beiden Seiten benötigen.
      In einigen Bereichen (z.B. Hochzeiten, wo bis zu einem gewissen Budget keine Hollywoodqualität verlangt wird) verschwimmen die Grenzen aber mittlerweile. Die Technik und der meist kostenlose Zugang zu allen Informationen machen es möglich.
      Das es für hochwertige Produktionen deutlich mehr braucht, ist mir durchaus bewusst, aber darum geht es bei der Kamera und ihren Anwendern ja auch nicht.
      Kaufen würde ich sie mir nicht, die GX80 ist für meine Ansprüche immer noch gut genug und als immer dabei besser geeignet und die G81 ist trotz des älteren Sensors vom Preis her interessanter. Trotzdem ein gelungenes Update.

    • Ich mag das Filmen aber nicht den „Mädels“ überlassen und meine „geliebten Motive“ sind inzwischen erwachsen und stehen immer weniger als Motive zur Verfügung. Man sollte, glaube ich, auch unterscheiden, zwischen Erinnerungen filmen (Familie – spielende Kinder, Großeltern, Familienfeiern u.s.w.), was oft in den Folgejahren an Wert bekommt, weil, auch wenn nicht ordentlich bearbeitet, Menschen wieder auftauchen, die vielleicht sogar schon tot sind, wie sie mal waren, wie sie redeten und sich bewegten, wie sie lachten oder mal einen Witz erzählten und anspruchsvolles Filmen. (Ich habe z.B. mal einen Dokumentarfilm zu einem Baudenkmal unserer Region gemacht. Einen Film mit Leuten aus der Region, mit Schülern einer Schule, mit Verantwortlichen für dieses Baudenkmal). Das war schon anspruchsvoll, finde ich. So einen Film würde Hollywood nicht produzieren, weil es niemanden, außer den mit der Region und dem Baudenkmal Verbundenen interessiert. Hier hat der Amateurfilm seine Berechtigung. Außerdem mache ich Reisedokus und viele andere Dinge und versuche mich ständig daran weiter zu entwickeln. Das Medium Film sollte man nicht klein reden und vieles davon (siehe oben) kann das Foto nicht leisten. Foto hat wieder andere Qualitäten. Ich würde diese Dinge nicht gegeneinander ausspielen. Über das Filmen und der dazu immer stärker zu gebrauchenden DSLMs bin ich dann auch beim Fotografieren gelandet. Das hat in der Tat seinen eigenen Reiz und fordert mich gerade im Bezug auf die Bildkomposition. Man muss dann halt in einem Bild versuchen festzuhalten, was man bei Video vielleicht in eine Sequenz aufsplittet. Fotografieren fördert auf jeden Fall die Kreativität. Inzwischen fotografiere ich fast mehr als ich filme. Allerdings werde ich bei meiner Kamerawahl immer beides berücksichtigen und da hat sich im Bereich Video in den letzten Jahren vielleicht mehr getan als im Bereich Foto. Panasonic war da auch immer wieder ein Vorreiter. Von daher bin ich von der G91 doch ein wenig enttäuscht. Die GH5 würde ich für 500 Euro Aufpreis auf jeden Fall vorziehen, wenn ich MFT-Objektive hätte.

    • Hallo,
      warum setzt man den Preis für diese Kamera so hoch an, wenn man erwartet daß er schnell fällt!?
      für mich fehlen an dieser Kamera mindestens 3 Dinge, die bei Vorgängern der Kamera (z.B. GX8) schon vorhanden waren: 1. das Belichtungskorrekturrad
      2. die Belichtungszeit von 1/8000s
      3. die fehlenden 2 Einstellfunktionen für Custem- Funktionen!
      Für mich ist die Kamera deshalb einfach „kastriert“ und der Preis überteuert!
      R. Umpfenbach

      • Der Vorgänger der G91 ist nicht die GX8 sondern die G81 und die hat die gleichen Verschlusszeiten und Einstellfunktionen/-räder wie die G91. Somit fallen alle Argumente weg, weshalb die G91 „kastriert“ sein soll.