Kameras Panasonic

Panasonic S1 & S1R: Finale Präsentation schon im Januar 2019?

Die finale Präsentation der Panasonic S1 & S1R könnte Gerüchten zufolge schon im Januar 2019 über die Bühne gehen.

Jede Menge neue Vollformat-DSLMs

In den letzten Monaten haben wir viel über die Canon EOS R, die Nikon Z6 sowie die Nikon Z7 gesprochen – kein Wunder, schließlich hat die ganze Industrie seit Jahren darauf gewartet, dass die beiden Großen der Branche den spiegellosen Bereich endlich so richtig ernst nehmen und professionelle Kameras anbieten.

Auch im Jahr 2019 werden uns die spiegellosen Systeme von Canon und Nikon natürlich weiter beschäftigen, doch in diesem Jahr werden wir definitiv auch verstärkt über die Panasonic S1 und S1R berichten können. Diese beiden Kameras wurden auf der photokina 2018 zwar schon angekündigt, final präsentiert wurden sie aber noch nicht. Dementsprechend gab es in den letzten Wochen auch nicht allzu viel über diese beiden Vollformat-DSLMs zu berichten.

Panasonic S1 und S1R im Januar 2019?

Das könnte sich aber schon sehr bald ändern, es wird nämlich gemunkelt, dass die finale Präsentation der S1 und S1R schon im Januar 2019 über die Bühne gehen könnte. Dann würden wir endlich alle technischen Daten der beiden Kameras erfahren, im vergangenen September hatte sich der Hersteller da ja noch ein wenig bedeckt gehalten. Ab wann die beiden DSLMs erhältlich sein sollen, dazu gibt es noch keine Gerüchte.

Lassen wir nochmal Revue passieren, was wir bisher über die S1 und S1R wissen. Im Grunde soll es nur einen wirklich Unterschied zwischen den beiden Modellen geben, so soll die S1 nämlich mit 24 Megapixeln auflösen, während die S1R mit einer Auflösung von 47 Megapixeln arbeiten wird. Ansonsten sollen die beiden Kameras Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen können, zudem soll es zwei Speicherkarten, ein 3-Wege-Display, einen extrem hochauflösenden Sucher sowie einen 5-Achsen-Bildstabilisator geben. Auch mit hohen Geschwindigkeiten werden die beiden DSLMs wohl überzeugen. Das alles wird aber natürlich auch dazu führen, dass die beiden Kameras nicht gerade günstig sein werden. Das deutet zumindest der mögliche Preis an, der seit einigen Wochen im Netz kursiert.

Wir sind gespannt, ob die finale Präsentation der S1 und S1R wirklich schon im Januar 2019 über die Bühne gehen wird und halten alle Augen und  Ohren offen.

Update: Ende Januar 2019 soll tatsächlich ein großes Panasonic Event stattfinden, weitere Infos hier.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

21 Kommentare

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  • Zitat: so soll die S1 nämlich mit 24 Megapixeln auflösen, während die S1R mit einer Auflösung von 27 Megapixeln arbeiten wird.

    Sicher? Nur 3 Mp unterschied???

    Dafür dann 2 Bodys, kaum zu glauben …

  • Auf die beiden Panasonic bin ich besonders gespannt. Sollten diese das können was eine G9 anbietet wäre das DIE Vollformat Kamera schlechthin. Dazu gleich die wichtigsten beiden Zooms ordern und abwarten was Sigma dazu liefert oder gleich bei Leica kaufen, je nach Geldbeutel. Für so einen Boliden sind 4.000,-/4.500,- nicht übertrieben. Ob die beiden Kameras schon die neue mit Fuji/Panasonic gemeinsam entwickelte TowerJazz Sensor Technologie bekommen? Hat man schon irgend welche Gerüchte gehört?

    Weil dann müssen sich Canon, Nikon/Sony etwas einfallen lassen wollen sie nicht hinten runter fallen.

    • Der TowerJazzSensor muss ja geradezu extraterrestrial sein, wenn Sony vor Schreck gleich hinten runter fällt.
      Das Ende der Kameratechnologie, wie wir sie kannten.
      Sowas wie die Atombombe unter den Sensoren.
      Canon tot. Nikon tot. Sony tot. Alle tot.

      • Also hundertmal mehr Dynamikumfang, da kann man ja zur Not mit leben 😉

        Wenn das so ist, will ich auch eine S1.

      • Thomas Müller, Danke für den Link. Das diese Technologie für kleinere Sensorgrößen noch wichtiger als beim Voll- Mittelformat ist, ist nachvollziehbar. Bedeutet es doch das MFT plötzlich ohne Rauschen und mit einigen Pixel mehr, weil die Stege zwischen den Pixeln fehlen eine enorme Aufwertung erfährt. Die Video Leute werden sich ebenfalls freuen. Wenn ich an eine zukünftige G10 mit solch einem Sensor denke läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Die wäre dann kompakt und mit bezahlbaren kleinen Objektiven eine echte Alternative für unterwegs.

        Die Panasonic S1 mit 24 Megapixel müsste dann eine perfekte „Schwachlicht“ Kamera im Vollformat sein, während die S1R ein „Auflösungswunder“ mit Dynamikumfang darstellt.

        Mal sehen was da kommt.

      • Hallo – dub-,

        ob der in meinem Link beschriebene Sensor tatsächlich in der S1 bereits zum Einsatz kommen wird und bereits serienreif ist, weiss momentan natürlich niemand, ausser den Panasonic-Leuten. Es dürfte jedoch ziemlich sicher sein, dass er in absehbarer Zeit die bisherigen „anorganischen“ Sensoren von Panasonic ersetzen wird. Da die VF-Lumix preislich doch sehr ambitioniert sein soll, kann man vermuten, dass der neue Sensor zuerst in den VF-Lumix und erst danach in den mFTs von Panasonic Einzug halten wird. Die angeblich exorbitante und fast unglaubliche Steigerung des Dynamikumfangs durch diesen Sensor ist dabei nur das Eine, das Andere ist die Verbesserung des Rauschverhaltens und der Einzug des schon lange und von vielen angedachten Gobal Shutters. Sollte das tatsächlich alles so realisiert werden UND AUCH PRAXISTAUGLICH sein, kann man wirklich nicht anders als von einer Revolution in der Sensortechnik sprechen, so wie das Panasonic in dem Link macht. Trotzdem wird Panasonic den anderen Sensorherstellern, vor allem Sony, nicht davonziehen, denn auch diese Entwickeln schon lange in die gleiche Richtung und werden sicherlich mit ähnlichen Sensoren nachziehen. Wer weiss, vielleicht hat sogar Sony still und heimlich ähnliches bereits einsatzbereit. Wundern würde mich dies jedenfalls nicht.

        Hallo Alfred,

        meine volle Zustimmung zu Deinen Aussagen, die neue Sensortechnologie und deren Eigenschaften ist eigentlich ein Frontalangriff auf die grossen Sensorformate, denn sie wird mit kleineren Sensoren eine bessere BQ erlauben, als man sie heute mit VF erreichen kann. Genau diese Meinung vertrete ich bereits seit einiger Zeit hier und werde mir immer sicherer, dass sie auch zutreffend ist. Mit anderen Worten, es wird in naher Zukunft noch schwerer bzw fast unmöglich werden ohne Hilfsmittel zu erkennen, ob ein Bild mit VF oder mit mFT aufgenommen worden ist. Auf die Nachfolger der derzeitigen mFT-Kameras von Panasonic, aber auch von Olympus, bin ich jedenfalls sehr gespannt, bei diesem System werde ich auf jedenfall bleiben, auch wenn ich Fuji weiterhin für sehr interessant und reizvoll halte.

        Die Entwicklungen in der Sensortechnologie bestärken mich in meinem ohnehin bereits gefassten Beschluss (als Amateur ohne jegliche professionelle Fotoambitionen), nicht mehr in VF zu investieren, ausser evtl in das ein odere andere Objektiv, das ich sowohl an meinem Canon-/APS/VF-Bestand als auch per Adapter an mFT verwenden kann. Was Canon angeht, überlege ich mir jedoch evtl eine M50 oder deren Nachfolger zuzulegen. Die bietet für sehr kleines Geld das „Auftragen“ meiner vorhandenen Canon-Objektive (im Zusammenhang mit einer DSLM) zusammen mit der für mich Canon-typischen gewohnten Bedienung und den meiner Ansicht nach besten Farben (aus der Kamera), vor allem Portraitfarben bei mehr als (für mich!) ausreichender BQ.

      • Das kann ich mir eigentlich nicht wirklich vorstellen. Dieser organische Sensor soll ja in Kooperation zwischen Panasonic/Fuji und TowerJazz entwickelt werden. Fuji hat aber gerade die XT3 und GF50R vorgestellt die noch die „herkömmlichen“ CMOS Sensoren verbaut haben. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass Panasonic 4 Monate später eine VF mit dieser neuen Technologie auf den Markt wirft. Da würde ich mir als Fuji Partner doch ein wenig verar… vorkommen oder nicht? Toll wäre es zwar auf jeden Fall, aber ich glaube diese S1 und SR1 wird (noch) nix revolutionieren wie viele hoffen. Aber lassen wir uns überraschen….

      • Hallo Thomas Wurm

        so dramatisch sehe ich als Fuji Anwender (GFX & X-T3) die Sache nicht. Bereits die vorhandenen Sensoren liefern außergewöhnlich gute Dateien. Noch bessere Sensoren ändern daran nichts, sie liefern „nur“ in bestimmten Situationen besser verwertbare Bilddateien.

        Drei bis fünf unterschiedlich belichtete Aufnahmen für ein vernünftiges DRI Bild kann man sich damit sparen weil der Dynamikumfang das zukünftig mit eine Aufnahme erlaubt. Weil der Aufbau des neuen Sensors dünner ist und weil zwischen den Pixeln keine Trennstege von Nöten sind kann man auf der selben Fläche entweder größere oder mehr Pixel verbauen. Auf den Punkt gebracht: Es ist mit dem neuen Sensor einfacher technisch bessere Bilddaten zu liefern. Selbst ein „Unwissender“ Anwender bekommt damit eine größere Anzahl verwendbarer JPEG Bilder in den Kasten. Das ist der Kundennutzen der an den Mann gebracht wird. Noch einfacher bessere Bilder erzeugen!

        Deswegen sind die bisherigen Kameras nicht schlechter geworden, es ist mit den neuen Kameras „nur“ einfacher verwertbare Bilder zu machen.

        Das der marktführende Sensorproduzent Sony bereits ein ähnliches Konzept in der „Schublade“ hat kann man annehmen. Canon „doktert“ ebenfalls seit einiger Zeit an neuer Sensortechnologie. Vielleicht ist die angekündigte EOS 75+ schon damit ausgestattet.

        Insofern sehe ich den Neuheiten gelassen entgegen, denn meine bisherigen Bilddaten sind für mich persönlich völlig ausreichend.

      • Hallo Alfred Proksch,
        Danke für deine Zeilen. Das stimmt natürlich alles, ich finde es einfach nur etwas komisch wenn man gemeinsam an einem Projekt arbeitet und nur ein Partner davon liefert fast zum gleichen Zeitpunkt eine neue Technologie aus die ihm möglicherweise einen Wettbewerbsvorteil bringt. Aber egal uns als Kunden kann es ja nur recht sein. Wie bist du mit deiner XT3 zufrieden? Alles wie geplant! 🙂 Noch eine Frage weil ich das noch nicht ganz durchschaut habe. Capture One verarbeitet ja die RAW Daten der Fuji am Besten. Muss man sich da Capture One – „das Gesamtpaket“ – kaufen oder nur diese explizit für Fuji angebotene Version? Ich habe das bis jetzt nicht ganz durchschaut. Sie dürfen übrigens per Du sein wenn Ihnen das recht ist?

      • Hallo Thomas,

        Alfred und DU ist immer in Ordnung.

        Zu Deiner Frage, es gibt einen echt preiswerten und super aktuellen RAW Konverter für Fuji, nämlich Silkypix Developer Studio 9 Pro für 150 Euro. Er unterstützt auch schon die GFX50R, die Z Serie von Nikon und die R Serie von Canon.

        Silkypix arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich mit diversen Kamera/Objektiv Herstellern zusammen.

        Bei mir war schon immer Capture One im „Vollpaket“ installiert weil ich des öfteren beruflich mit diversen digitalen Rückteilen gearbeitet habe und das die einzige Software war die alle Teile erkannt hat. Wenn die Fuji dein einziges System ist verwendest Du die kostenlose Version Capture One Express Fujifilm, wenn Du etwas mehr Möglichkeiten brauchst dann Capture One Pro Fujifilm für 189 Euro.

        Fuji möchte selbst keine Vollformat bringen weil dazu auch eine komplett neue Objektiv Reihe gebaut werden müsste und weil der Größenunterschied zum „kleinen“ Mittelformat zu gering ist. Der neue Sensor würde aber sehr gut in das APSC Sortiment passen.

        Die X-T3 hatte ich mit dem 2,0/23mm beim Ski fahren in der Jackentasche dabei. Am verregneten Sonntag habe ich sie mit dem 60mm Makro im Studio bei „genormten“ Bedingungen ausprobiert. Auf den Punkt gebracht: Ich hätte von einer APSC Kamera und den Objektiven nie eine solch gute Leistung erwartet. Das 23mm ist schon sehr gut, aber das 60mm Makro hat mich in Punkto Schärfe und Kontrastverhalten vom Stuhl gehauen. Ich werde mir wohl noch die eine oder andere Festbrennweite gönnen.

        Gruß Alfred

      • Thomas W.
        wie Alfred schon meinte hast Du die Qual der Wahl bei CaptureOne,
        Fuji Express =kostenlos
        Fuji Pro = alles dabei aber unterstützt nur Fuji
        CaptureOne Pro= alle Hersteller

      • Ja, der TowerJazzSensor klingt sehr vielversprechend und ist mit Sicherheit ein Meilenstein in der Geschichte der Fotografie. Eigentlich ist er die Neuerfindung der Kleinbildkamera und der Bewegtbildkamera in einem.

      • Danke Euch Alfred um Mirko für die Info. An Capture One bin ich schon länger interessiert. Da werde ich dann doch gleich das volle Paket nehmen, dann bin ich für „jede“ Kamera gerüstet. 🙂

        @Alfred
        Super wenn dir die Fuji so gut „von der Hand geht“. Ein, zwei kleine Festbrennweiten mehr können nicht schaden. Sie tragen ja eh kaum auf! 🙂 Hätte mir nicht gedacht dass sie in eine Jackentasche passt. Ich werde Sie mir bei nächster Gelegenheit mal zur Brust bzw. in die Hand nehmen und im Laden ein wenig ausprobieren. Jucken tut sie mich schon lange, obwohl ich sie eigentlich nicht brauche … 🙂

      • na ja, das mit den organischen Sensor ist doch ein alter Hut: seit 2013 werkelt Panasonic daran (gemeinsam mit fuji übrigens). Und für Ende 2019 ist ein Camcorder mit einem solchen Sensor angekündigt – wohlgemerkt: angekündigt: https://www.photografix-magazin.de/panasonic-kuendigt-erste-8k-kamera-mit-organischem-sensor-an/
        Man muss nicht alles für bare Münze nehmen, was die Hersteller im Internet so ablassen – in dem Falle des Links von Thomas Müller übrigens auf einer Seite für „automotive events“…

      • ….so wie ich das in Erinnerung habe sollen die Sensoren aus eigener Produktion stammen. Es wird wohl der „Probelauf“ werden, ich schätze die organischen Sensoren kommen vielleicht in der nächsten Generation zum Einsatz.
        Interessant wird bestimmt auch die nächste Generation der Foveon Sensoren in den neuen Kameras, ein spannendes Bündnis wurde da geschaffen 📸

  • Es wird überall auch nur mit Wasser gekocht, da bildet PANALEICA ganz sicher keine Ausnahme! Ich habe einen Prototypen auf der Photokina in der Hand gehabt, ist OK. hat mich aber auch nicht aus dem Sattel gehoben! Im Design würde ich die Kameras eher als etwas „hausbacken“ einordnen! Aber über Geschmack lässt es sich immer trefflich streiten!