Kameras Panasonic

Panasonic S1 & S1R: Spiegellose Vollformatkameras offiziell vorgestellt

Panasonic hat auf der photokina 2018 zwei spiegellose Vollformatkameras präsentiert, die Panasonic S1 und die Panasonic S1R.

Panasonic S1 & S1R: Vollformat-DSLMs angekündigt

Es hat sich in den letzten Wochen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Panasonic folgt Canon, Nikon und Sony und steigt in den Markt der spiegellosen Vollformatkameras ein! Zu Beginn wird Panasonic zwei verschiedene Modelle anbieten, die Panasonic S1 sowie die Panasonic S1R.

Beide Kameras sollen im Jahr 2019 auf den Markt kommen, einen genauen Termin für die Markteinführung nennt Panasonic noch nicht. Überhaupt handelte es sich bei der heutigen Präsentation noch nicht um die finale Präsentation der beiden DSLMs, sondern eher um eine Art Vorankündigung. Das bedeutet, dass Panasonic noch nicht die genauen technischen Daten der S1 und S1R enthüllt hat, auch gibt es noch keine offiziellen Informationen zu den Preisen.

Trotzdem wurden schon zahlreiche interessante Details der beiden Vollformat-DSLMs enthüllt, welche wir uns im Folgenden genau anschauen möchten.

Unterschiede zwischen der Panasonic S1R und S1

Der größte Unterschied zwischen der Panasonic S1 und S1R ist die Auflösung des Vollformatsensors. Die Panasonic S1R löst mit insgesamt 47 Megapixeln auf und richtet sich somit an Fotografen, die in Sachen Bildqualität absolut keine Kompromisse in Kauf nehmen möchten. Die Panasonic S1 hingegen arbeitet mit einem 24-Megapixel-Vollformatsensor und kann somit eher als Allround-Kamera betrachtet werden. Sie richtet sich laut Panasonic an Nutzer, die viele Fotos schießen und teilweise auch Videos aufnehmen möchten.

Zahlreiche Gemeinsamkeiten

Ansonsten wird es jede Menge Gemeinsamkeiten zwischen der Panasonic S1 und der Panasonic S1R geben. Das fängt ganz grundlegend natürlich schon beim Bajonett an, denn die beiden Kameras werden mit den L-Bajonett von Leica ausgestattet sein. Hier wurde im Rahmen der Präsentation auch eine enge Zusammenarbeit mit Leica und Sigma angekündigt. Zu dritt möchte man richtig Druck auf die großen Hersteller wie Sony, Canon und Nikon ausüben.

4K-Videos mit 60 fps, IBIS, zwei Speicherkarten

Außerdem sollen beide Vollformat-DSLMs Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen können, was definitiv als Highlight bezeichnet werden darf. Zudem werden beide Kameras den Dual I.S. unterstützen. Das bedeutet, dass sowohl die S1 als auch die S1R über einen 5-Achsen-Bildstabilisator verfügen wird, welcher mit dem Stabilisator der Objektive zusammenarbeitet und so noch effektiver wird.

Des Weiteren finden jeweils zwei Speicherkarten Platz im Gehäuse, eine SD- und eine XQD-Speicherkarte um genau zu sein. Zudem gibt es ein 3-Wege-Display (ähnlich wie bei der Fuji X-T3).

Erstklassiger elektronischer Sucher

Die genauen technischen Daten des elektronischen Suchers, mit dem die S1 und S1R arbeiten werden, hat Panasonic zwar noch nicht enthüllt, doch es wirkt so, als hätte der Hersteller das Augenmerk bei der Entwicklung stark auf den EVF gelegt. So soll der elektronische Sucher nicht nur groß sein und mit einer hohen Auflösung arbeiten, vielmehr spricht Panasonic vom „Industry’s highest precision finder“.

Auch in Sachen Geschwindigkeit möchte Panasonic anscheinend zumindest teilweise neue Maßstäbe setzen, so ist nämlich unter anderem die Rede von der weltweit kürzesten Blitzsynchronzeit. Genaue Zahlen werden aber auch hier noch nicht genannt, genauso wenig beim Autofokus, der aber selbstverständlich „schnell und zuverlässig“ arbeiten soll. Außerdem wird beim Autofokus wohl auch künstliche Intelligenz eine Rolle spielen („deep learning AI“).

Extrem robuste Gehäuse

Die Panasonic S1 und S1R werden allem Anschein nach mit einem extrem robusten Gehäuse überzeugen können. So sollen die Kameras nämlich zum einen komplett wetterfest sein, zum anderen spricht der Hersteller aber auch davon, dass den DSLMs extrem niedrige Temperaturen nichts anhaben können.

Des Weiteren soll das Gehäuse mit einem „perfekten Griff“ sowie mit einem „optimalen Button Layout“ punkten.

10 Panasonic Objektiv innerhalb eines Jahres

Sobald die Panasonic S1 und S1R auf den Markt gekommen sind, soll es genau ein Jahr dauer, bis Panasonic auch 10 passende Objektive vorgestellt hat. Den Anfang sollen die folgenden drei Gläser machen:

  • 50mm f/1.4
  • 24-105mm
  • 70-200mm

Des Weiteren können selbstverständlich auch alle 8 Leica Objektive, die für die Leica SL produziert wurden, an den neuen Panasonic Vollformat-DSLMs genutzt werden – man teilt sich schließlich das gleiche Bajonett. Und auch Sigma wird nach und nach zahlreiche Objektive liefern, auch wenn man noch nicht genau weiß, welche Gläser das sein werden.

Insgesamt haben sich die Gerüchte der letzten Wochen also alle bewahrheitet und was man bisher über die S1 und S1R weiß, das klingt sehr vielversprechend. Trotzdem muss man natürlich noch die endgültige Präsentation mit allen technischen Daten abwarten, bevor man sich eine finale Meinung bildet.

Was haltet ihr bisher von der Panasonic S1 und S1R?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

75 Kommentare

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  • Leider nur sehr vage Informationen. Wird wohl noch einiges bis zum offiziellen Verkaufsstart geändert. Effektivität des IBIS, Auflösung des Suchers, Serienbildgeschwindigkeit etc. bleibt alles unbekannt…

  • Leider wird die geniale Bedienung der G9 offensichtlich doch weiter verändert…
    drei Knöpfe vorne am Griff und veränderte Bedienelemente hinten.
    Ich habe Zweifel ob das jemand besser machen kann.
    Die G9 ist das Vorbild.

    Der Grund für dieses zusätzliche System, dass mFT nur ergänzen wird, können allenfalls besondere Objektive mit vernünftigen Daten und Gewichten liefern.

    • Die drei Knöpfe /WB, ISO, +/-) hat doch die G9 auch und die Rückseite mit Joystick und Rändelrad ist auch ähnlich. Scheint vom Bedienkonzept doch ähnlich wie G9 zu sein. Find ich schon mal gut (besitze die G9)

      • Was ich nicht verstehe, ich finde Knöpfe, die mit dem Zeigefinger gedrückt werden müssen so ziemlich das Mühsamste – mein Zeigefinger ist stets auf dem Auslöser, Blende oder Zeit lassen sich in der Automatik mit dem Mittelfinger ändern und die Belichtung lässt sich mit dem Daumen korrigieren – und mit dem Daumen erreiche ich weitere wichtige Funktionstasten. Das ist für mich die perfekte Bedienung. Aber wie errreiche ich diese drei Knöpfe? Canon hat das auf die Spitze getrieben, dort muss man ja auch das vordere Rad entweder mit dem Zeigefinger betätigen – oder den Auslöser mit dem Mittelfinger bedienen. Unhandlicher geht das für mich nicht – oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  • Ich warte auf die nächste und echte Innovation zur Photokina 2023: Der Global Shutter. Ansonsten bin ich außerordentlich glücklich mit meiner PENTAX K5II und ein paar genialer PENTAX Objektive dazu. Für Filmer ist diese Kamera natürlich nichts. Hier punktet die S1 mit Sicherheit.

    • Sensoren, die einen Global Shutter ermöglichen, existieren bereits. Ich bin mir sicher, dass es nicht bis 2023 dauert, bis diese auch in Kameras verbaut werden. Es würde mich nicht wundern, wenn beispielsweise Olympus, Sony oder Panasonic diese in der nächsten Kamerageneration einführen, also spätestens in 2019, eventuell sogar noch bei einer überraschenden Präsentation während der aktuellen Photokina.

      • Das wäre wünschenswert. Der Global Shutter hat aber leider immer noch viel zu wenig Dynamikumfang, als dass man diesen ernsthaft verbauen könnte. Das ist physikalisch mit der hohen Datenrate zu erklären. Es braucht leider noch ein paar Prozessorgenerationen in der benötigten Größe, mit der geeigneten Kühlung bis es soweit ist. Im Labor und für industrelle Zwecke in SW ist das derzeit tatsächlich schon möglich und auch in der Anwendung. Hoffen wir auf eine schnelle Einführung in Kamerasystemen. Dann werde ich wechseln.

      • Danke für die Info, Gabi! Das Problem mit dem geringeren Dynamikumfang bei Global Shutter Sensoren war mir bis heute neu. Ich habe es in der Zwischenzeit auf einigen Seiten im Internet nachgelesen, dort wurde dies bestätigt.

  • Ein paar Detailinfos mehr wären schön gewesen. Aber man kann davon ausgehen, das der EVF mit Sicherheit nochmal besser wird als in der G9 und der ist absolut top. Beim Fokus hoffe ich, dass der etwas besser wird wie bei der G9, der zwar gut ist aber noch etwas besser sein könnte (klagen auf sehr hohem Niveau. Vergleich zur Nikon d5). Serienbildgeschwindigkeit ist jetzt nicht so wichtig. auf den ersten Blick besser als Canon und Nikon. Aber erstmal abwarten was am Ende rauskommt. Größter Nachteil wird sein dass LUMIX draufsteht und nicht Canon oder Nikon

    • Sony, Canon und (leider auch) Nikon können sich schon mal richtig warme Socken stricken lassen.
      Was ist nachteilig daran, dass LUMIX draufsteht?
      Canon und Nikon haben definitiv nicht so feine und durchdachte Arbeiten abgeliefert.

  • Panasonic steigt mit einem Kamera-Bajonett ein, das u. a. die Leica SL hat. Auf die Frage von Reportern, weshalb Panasonic dieses im Verhältnis zu Canon R und Nikon Z eher kleine Bajonett gewählt hat, antwortet Panasonic sinngemäß: Leica ist der Erfinder der Kleinbildkamera, die werden schon wissen, was am besten ist.

    Diese Aussage kann man auch so interpretieren: Panasonic hatte keine so genialen Ideen für ein eigenes Vollformat-System, dass sie nicht hoffen konnten, allein dadurch ein großes Stück vom Kamera-Markt für sich zu gewinnen. Kooperation war als notwendig.

    Wenn ich dann schaue, welche Objektive Panasonic zu seinen eher groß geratenen Vollbild-Systemkameras als erstes anbieten wird, dann sind das ein 1,4/50 mm, ein 2,8/70-200 mm und ein 24-105 mm. Die recht groß geratene Panasonic S1 R mit dem 2,8/70-200 mm, da wird es schwer, das Gewicht als besonderes Verkaufsargument für spiegellose Systemkameras anzuführen.

    Zumal die Panasonic S1 R ja hauptsächlich für Fotografen und nur nebenbei für Videografen gedacht ist. Welche Vorteile, als die paar Megapixel mehr, hat sie denn gegenüber Sony Alpha R III oder Nikon D850 oder gar der höchstwahrscheinlich deutlich leichteren Nikon Z7? – Sie hat erst einmal wenig eigene Objektive. Oder sie hat die schweren Klötze von Sigma (Art- und Sport-Objektive) oder die teuren Klötze von Leica.

    Die Panasonic wird viele Gimmicks haben, die die Mitbewerber nicht bieten, aber auch nicht wirklich gebraucht werden. Das Grundfutter aber fehlt. Nee, Panasonic, von einer Baureihe, die Profis anspricht, seid ihr noch wenigstens 3 bis 5 Jahre entfernt.

    • Lieber eine Kamera mit guter Haptik! Was bringt mir ein kleiner Body wenn er nicht gut in der Hand liegt? Lichtstarke FF Objektive werden nicht viel kleiner werden, egal ob DSLM oder DSLR!

      • Nikons Z7 wird gerade wegen ihrer besonders guten ergonomischen Eigenschaften gelobt – und dennoch ist sie kleiner und leichter als eine DSLR.

        Lichtstarke Optiken sind bis 50 mm Brennweite (und etwas darüber hinaus) an Spiegellosen auf jeden Fall kleiner und leichter. Das ist der bekannte Vorteil ihres geringeren Auflagemaßes.

    • Die Leica Noctilux-Objektive von Leica passen (mit Adapter). Somit braucht das Bajonett nicht größer sein. Zumal auch lichtschwächere Objektive dadurch größer werden. Daß bei einem neuen System nicht sofort alle Linsen verfügbar sind, ist ja wohl klar. Jedoch ist sie wasserdicht und hat zwei Speicherkartenschübe. Der professionelle Anspruch ist viel deutlicher, als bei den neuen Canon und Nikon DSLM, erkennbar und ich wüßte nicht, was noch fehlen könnte. Die Spitzen Modelle, die Panasonic und auch Olympus schon seit vielen Jahren produzieren, stehen den Spitzenmodellen der Kleinbild-Fraktion in nichts nach und übertreffen diese auch vielfach. Abgesehen natürlich von der Sensorgröße.

      • Wie viele Profis brauchen schon ein unheimlich teures Noctilux-Objektiv, das bei modernen Kameras mit ISO-Einstellungen von über ISO 3200 nun wirklich nur Sinn ergibt, wenn man auf kurzer Distanz sehr geringe Schärfentiefe erzielen will? Sonst greife ich doch sinnvoller zu einem 1,4/50er oder dem verhältnismäßig günstigen 1,8/135 mm von Sigma (welches ich besitze).

        Wasserdichte Kameras gibt es keine mit über 3000,- Euro Kaufpreis, jedenfalls keine, die eine größere Bekanntheit hat. Profi-Kameras sind gegen Witterungseinflüsse einigermaßen gut geschützt, das ist kein Privileg von Panasonic.

        Die bisherigen Spitzenmodelle von Panasonic und auch Olympus können aufgrund ihrer kleinen Sensoren weder bei der Dynamik (Hell-Dunkel-Kontrast-Verhältnissen) noch bei den Vergrößerungsmöglichkeiten bei Postern und auch nicht bei einer möglichen Beschneidung von Bildern mithalten, wenn man sie mit Vollformat-Kameras von Canon, Nikon oder Sony vergleicht.

        Wunschdenken oder bezahlte Kommentare (wie es jeder Dritte in Foren ist – laut SPIEGEL-Online) machen aus Panasonic keinen vollwertigen Anbieter von Vollformat-Profi-Kameras.

      • @Rainer K:
        was fehlt denn deiner Meinung nach der neuen S1R um eine Profikamera sein zu können?
        Der dritte Kartenslot?
        Du weisst doch genau so wenig wie wir was sie können wird.

    • Man oh man, fängt das schon wieder an. Kaum sind ein paar Specs bekannt, schon wird wieder wie bei kleinen Kindern rumgenölt, „aber mein Sandförmchen“ ist das schönere“. Es ist kein Nachteil des Leica-Bajonetts bekannt, also was soll dann der Quatsch, „aber das Nikon-Bajonett“ ist grösser“? Immerhin will alleine Panasonic 10 Objektive innerhalb eines Jahres auf den Markt bringen, ganz zu schweigen davon, was Sigma bringen wird. Bin mal gespannt, wieviele Objektive innerhalb des ersten Jahres Nikon anbieten wird? DAS ist für Nutzer interessant und nicht der Durchmesser des Bajonetts, das interessiert doch keine …….

    • @georg

      Eine für Profis geeignete Kamera ist die Panasonic in technischer Hinsicht sicherlich, das habe ich doch gar nicht bestritten. Daher bitte ich Sie, sachlich zu bleiben und nicht mit seltsam unglaubwürdigen Tipps zu witzeln. Das lässt an Ihrer Objektivität stark zweifeln.

      Die Panasonic S1 R und S1 sind für Profis nicht sinnvoll zu nutzen, versuchte ich deutlich zu machen. Denn erst zum Ende des Jahres 2020 werden bis zu 10 Objektive dieser Firma zur Verfügung stehen. Da kann man sich das kostspielige Ausharren sparen, indem man einfach die Kameras nutzt, die schon heute in vollem Umfang nutzbar sind, ohne dass einem Zusatzkosten für halbgare Objektivanschaffungen entstehen. Denn welcher Profi kauft sich heute ein teures Leica-Objektiv, um es in ein bis zwei Jahren, wenn Panasonic endlich soweit ist, gegen ein vielleicht allerbestes, leichteres und günstigeres Panasonic-Objektiv einzutauschen? Profis wollen Geld verdienen, Sicherheiten haben – und kein schwammiges Gefühl und Versprechen von Panasonic im Bauch, dass das alles bei denen schon noch was wird.

      Geld verdient man nicht mit der allerbesten Kamera, sondern mit der, die man für alle kreativen, nur erdenklichen Aufgaben und Einsätze nutzen kann. Von Canon und Nikon ist Panasonic im Vollformat – wie gesagt – drei bis fünf Jahre entfernt. Vielleicht schaffen sie es mit einer Spitzenkamera in drei Jahren bis an Sony heran, aber unmöglich weiter. Sonst hätten sie längst eine seriöse Roadmap dazu veröffentlicht. So aber hat man für eine wirtschaftliche Aussicht zu wenig, höchstens ein Berufsrisiko für den Profi-Fotografen.

      • Hallo Rainer K,
        Ich hätte gehofft, das sie den ironischen Witz mit dem 3. Kartenslots auch als solchen verstanden haben. Es ist aber im Internet ja leider nicht ganz ironiekompatibel. Entschuldigung dafür…

        Aber nur weil es am Anfang nicht gleich 10 Objektive von Panasonic dazu gibt ist die Kamera nicht für Profis interessant? Die 3 erstenPana-Linsen decken eigentlich das nötigste Spektrum wunderbar ab.
        Ich kenne eine menge Profis, die haben nur 2-3 Objektive im Besitz die sie für 90% der Einsätze verwenden. Der Rest wir gemietet wenn man mal was exotischeres braucht. Und mit den SL Linsen die es auch im Rent gibt hat man schon ordentlich was zur Verfügung
        Nur wegen einer momentan noch fehlenden Roadmap für Objektive darauf zu schliessen das Panasonic bis zu 5 Jahre braucht um an Nikon und Canon heranzukommen halte ich für doch recht gewagt.
        Oder haben sie noch mehr Insiderwissen, das sie das so selbstsicher behaupten können?

      • Ich finde die drei Objektive auch richtig gut ausgesucht für den Anfang …
        Sony hat jetzt erst ein 24 – 105 rausgebracht – für Hobbyisten sind die 3 Linsen passend für den Anfang ….
        Eigentlich gut überlegt …

      • Die beiden Panasonics werden für Profis genau so gut oder genau so schlecht zu nutzen sein, wie die Canon oder die beiden Nikons auch, nämlich sofort mit drei nativen Objektiven, wobei Panasonic die Praktikabilität immerhin Nikon insoweit voraus hat, dass die Objektive lichtstark sind. Ebenso wie Nikon, wird für die Panasonic ein Adapter für Objektive eines anderen Bajonetts angeboten werden. Sigma hat angekündigt, bereits in 2019 einen SA-L sowie einen EF-L Adapater (wieviele Objektive nochmal sind damit auf einen Schlag nutzbar??) und zudem zusätzlich zu Panasonic L-Objektive, eigene L-Objektive (auch bereits 2019) anzubieten. Es werden also noch 2019 ausser den ersten drei Panasonic-Objektiven weitere native Objektive angeboten werden. Das ist jedenfalls mal eine konkretere Aussage als sie Nikon macht, oder bis wann genau will Nikon 10 oder mehr adapterlos ansetzbare Objektive für die Z´s im Programm haben? Also, selbst schön objektiv bleiben, zumindest solange Sie anderen einen Mangel daran vorwerfen.

      • Hallo Georg,

        wie eine in die Zukunft weisende Präsentation ablaufen sollte, hat Nikon mit den neuen Z-Modellen beispielhaft vorgemacht. Eine Roadmap zu den Objektiven, deren Brennweiten und Lichtstärken sowie deren Erscheinungsjahr, gibt es von Nikon u. a. selbstverständlich.

        Was mich an den angekündigten Panasonic S-Kameras stört, ist, dass sie die eigentlich immer proklamierten Vorteile von spiegellosen Kameras zum Teil ins Gegenteil verkehren. Erstens sind die spiegellosen Panasonic Vollformat-Kameras nach derzeitigen Infos deutlich schwerer und größer als die der Mitbewerber. Zweitens bringt Panasonic keine Objektive zum Einstieg, die verhältnismäßig leicht sind. Lichtstärke ist nicht das Maß aller Dinge, eines der drei in Aussicht gestellten Objektive hätte deutlich kleiner, kompakter, leichter sein müssen. Und dann gibt es noch nicht einmal eine Aussicht, wann Panasonic ein solches Objektiv anbieten wird.

        Panasonic hätte gut daran getan, mit der Vorstellung der S-Kameras zu warten, bis sie konkretere Aussagen machen können. Auch da hat Nikon mit dem Z-System vorgemacht, wie eine Produkt-Ankündigung seriös ist. Panasonic lässt zu vieles im Unklaren, wirkt überstürzt bei seiner Ankündigung, weil sie nicht wie jemand dastehen wollen, der den längst fahrenden Zug verpasst hat. Das wirkt unseriös, wie eine lässige Verkaufsmitteilung, weil sie dem potentiellen Interessenten keine wirkliche Entscheidungsmöglichkeit lässt.

        Ich war tatsächlich interessiert an der Panasonic mit Vollformat – aber jetzt nicht mehr, weil mein Arbeitsgerät nicht von einem Hersteller kommen darf, der so wenig Interesse daran zeigt, die wirtschaftlichen Belange und kreativen Ausdruckswünsche von professionellen Fotografen zu berücksichtigen. Deren in Aussicht gestellten Objektive berücksichtigten nicht, was ich an einer spiegellosen Kamera wünsche, leichte, wetterunempfindliche Konstruktionen, die sehr hohe Auflösungen am Bildrand ermöglichen. Nikon weiß da meinen Erwartungen an eine Spiegellose deutlich mehr zu entsprechen. Vor allem lässt Nikon mich mit meinen alten (Tele-) Objektiven nicht im Regen stehen, die bringen sofort und kompromisslos einen äußerst sinnvoll nutzbaren Adapter fürs Z-System. Das ist kundenfreundlich und hochprofessionell.

      • Rainer K, wenn SIE natürlich Nikon Altglas haben ist die Nikon Z für SIE interessanter.
        Aber nur weil noch keine leichten Objektive im Portfolio sind, dann von unprofessionalität zu reden, halte ich für überzogen. Sigma wird sicher einen ganzen Strauss an Linsen für das System präsentieren und Pana zieht nach. Und von vornherein zu behaupten, die seien nicht wetterfest und können nicht bis an den Rand hoch auflösen und seien bleischwer, halte ich gelinde gesagt für verfrüht.
        Ich liebe übrigens schwere Linsen. Schwere Kameras und Objektive liegen viel ruhiger in der Hand. Profi ist nicht gleich Profi. Was sie mögen und bevorzugen, das liegt einem anderen Profi gar nicht. Es gibt nicht DIE Profikamera.
        Warten sie doch mal ab, die Kameras sollen ja erst im Frühjahr erscheinen. Bis dahin fliesst noch viel Wasser die Elbe runter.
        Wenn sie die neue Nikon Z aber so klasse finden, können sie die doch erwerben.
        Ist ja auch professionelles Werkzeug und daher für ihre Belange top geeignet…
        Viel Spaß und gut Licht!

    • Angaben über Größe und Gewicht konnte ich bisher nicht finden, wo haben Sie die Informationen her?
      Desweiteren sehe ich auch bisher keine große Objektivauswahl bei Nikon Z bzw. Canon R, da ich nicht vorbelastet bin (Altglas) wüsste ich nun wirklich nicht warum man sich gerade ein Modell von CaNikon zulegen sollte 🤔

      • Alle drei in Aussicht gestellten Objektive schauen schon ziemlich schwer aus und werden es auch sein. Oder baut Panasonic künftig so anders konstruierte Objektive, dass sie in keinem Verhältnis mehr zu ihren bisherigen Konstruktionen oder denen von Mitbewerbern stehen?

        Sigma stellte gerade ein 70-200er neu vor, das gut 1800 g wiegen wird. Deren 1,4/50 mm Art wiegt 815 g. Deren 1,4/105 mm Art wiegt über 1600 g. Deren 1,4/85 mm wiegt über 1100 g. Deren 1,4/35 mm wiegt 665 g, für das E-Mount sogar 755 g. Was für Klötze! Und Sigma wird als Objektiv-Hersteller benannt, auf den künftige Panasonic-S-Nutzer zurückgreifen sollen, um die Lücke zu schließen, die bei Panasonic noch lange bestehen wird. Okay, Leica wird teils leichtere Objektive haben, die an die Panasonic S passen. Die passen aber nicht zu meiner Brieftasche.

        Eine Spiegellose muss für mich einfach sichtbar unauffälliger, aber auch fühlbar leichter sein als eine DSLR. Sonst bleibe ich doch bei der wesentlich Akku-schonenderen DSLR mit ihrer fantastisch großen Objektiv-Auswahl. – Mir ist die DSLR aber zu schwer geworden (Knieprobleme), zu auffällig. Ich will auf Veranstaltungen fotografieren und nicht wegen meiner Kamera immer wieder angegafft werden. Nikons Z-Format ist wahrscheinlich meine kleine Lösung.

      • Aha, ein sehr „überzeugendes“ Argument, Panasonic Objektive kommen nicht in Frage, weil sie ähnlich schwer sein dürften wie Nikon oder Canon Objektive auch. Soweit zur „Objektivität“ des Herrn Kulartz! Von Sigma weiss man nicht, ob die L-Objektive ebenfalls Art-Objektive sind oder gemäss der anderen und weit kompakteren Sigma-Objektivreihen konstruiert sind, aber Herr Kulertz weiss natürlich, dass Sigma nur schwere L-Objektive anbieten wird. Woher eigentlich oder wird hier genau so böswillig und faktenlos spekuliert, wie bei dem angeblichen Grund, weshalb Panasonic das L-Bajonett gewählt hatte?

        Ach nee, da habe ich ja noch die angeblich „bei Panasonic noch LANGE bestehende Objektivlücke“ vergessen. Panasonic selbst hat zwar angekündigt innerhalb eines Jahres 10 Objektive auf den Markt zu bringen, zudem sollen sämtliche EF Objektive mit einem Adapter noch 2019 nutzbar sein, aber trotzdem wird hier über eine „lang bestehende Lücke“ schwadroniert. Welche Lücke denn, die bei Nikon nicht bestünde? Die von Nikon für die nähere Zukunft angekündigten nativen Objektive sind übrigens fast ausschliesslich ebenfalls lichtstark und damit schwer, oder wird Nikon auf einmal die Physik überwinden können?

        Zum Rest der Frage von Mirko äussern Sie sich nicht bzw nur nichtssagend und ausweichend, das ist dann in diesem Zusammenhang selbstredend!

      • ….also was wir bisher wissen so ist im Vergleich die Nikon Z weder „kleiner noch leichter“ als eine Canon R bzw. Sony A7III 😉 Größen/ Gewichtsangaben zur Panasonic habe ICH noch keine gefunden und ihre sind reine Spekulation. Was wissen wir noch, im direkten Vergleich hat die Nikon Z die geringste Akkuleistung und die bisher veröffentlichten Objektive sind auch keine Winzlinge.
        Sie schreiben weiter oben „wer benötigt ein Leica Noctilux“, scheinbar Nikon Fotografen oder warum bringt Nikon ein „Noct“ welches auch noch alle Dimensionen sprengt….oder kennen Sie eine 58mm Festbrennweite die mit Stativschelle daher kommt (kommen muss) ?
        Sie loben Nikons Roadmap, ja diese ist wirklich praktisch & nützlich und genieße diese seid Jahren bei Fuji 😉
        Aber ich weiß immer noch nicht warum ich mich für eine Nikon Z entscheiden sollte, ich sehe da als „Neukunde“ weit und breit keine Vorteile 🤔

  • Das liest sich alle ganz klasse. Besonders freue ich mich auf das 3-Achs Display, da ich gerne hochformatig in Bodennähe fotografiere. Wie sich der Sensor der S1R im Gegensatz zur D850 Schlägt müssen die ersten Erfahrungen nächstes Jahr zeigen.
    Den Preis halten sie wohl noch zurück um zu schauen, wie gierig die Fotofreunde sind.
    Je mehr schwelgen und je höher der Lechz- und Sabberfaktor in den Foren, umso höher die Preise…. 😉
    Jedenfalls könnte das meine erste Digitale KB-Kamera werden…

    • Na hoffentlich nicht jenseites von Gut und Böse 😉

      Ich hatte gelesen, die 48MP Panasonic soll laut Gerücht angeblich um die 4000 USD kosten, für die 24 MP Pana ist mir auch gerüchteweise noch keine Preisangabe unter gekommen. Vermutlich hält sich aber Panasonic momentan bewusst noch bedeckt, denn dann kann man die Preise problemlos an die bei Markteinführung der Panas tatsächlich vorhandene Marktsituation und an das Preisniveau von vergleichbaren DSLMs anpassen.

  • Wo welche Bedienknöpfe sitzen ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig. Wichtig sind für mich extrem kurze Synchronzeiten beim Aufhellblitzen und das die Kamera mit modernen Studio Blitzanlagen bestens harmoniert.

    Objektive sind jetzt schon reichlich vorhanden rechnet man die Leica Festbrennweiten dazu. Für die Einsteiger S1 gibt es das 24-105 und das 70-200 das reicht erst mal für das erste halbe Jahr. Es ist davon auszugehen das Sigma flüssig weitere Zooms liefern wird.

    Ja, die Panasonic S1-R ist schon jetzt ein Knaller. Die weiteren technischen Daten werden das bestätigen.

  • Neue MfT Kameras?
    Wird es den auch neue MfT Kameras geben (Nachfolger der DMC G80 oder Nachfolger der GH5)?
    Also Kameras die im bezahlbaren Bereich für Hobbyfotografen liegen?

    Ansonsten sehr schöne Kamera, ich hoffe die wird nicht all zu groß und klobig.
    4K/60P, IBIS, 24 MP klingt alles nicht schlecht. Jetzt brauchts noch ein gescheites Zoom Objektiv ähnlich dem 14-140mm…

  • Während andere von „Wasserabweisend“ „Spritzwassergeschützt“ reden macht Panasonic hier schon mal eine deutliche Ansage, bestimmt bekommen wir auch nicht zu lesen, Arbeitsbereich 0-40 Grad aber vielleicht ein -20-40 Grad.
    Sie gut aus und hört sich spannend an, klingt viel versprechend

  • Das wird die einzige Konkurrenz im DSLM Bereich gegen Sony. Ist auch kein Wunder, nur groß angekündigt, um die Schwachstellen der Mitbewerber noch nachträglich zu implementieren zu können. Die Kamera ist auch wegen des Leica Bajonetts sehr interessant. Leider ist sie riesig groß und schwer. Damit ist der Vorteil der Kompaktheit gegenüber DSLR dahin.

    • Hallo Carsten …
      Schon die G 9 ist groß – scheinbar ist das ein Trend oder sie bekommen es nicht anders hin – ich bin mal gespannt ob es bei Sony auch dahin geht ….

  • Interessante Variante.

    Leider kann sie nicht sprechen, die Lumix. Wie mein Handy. Ruf ich „Hey Siri, mach mal ein Foto“, ist mein Smartphone sofort bereit. Bei diesem Teil muss man wohl immer noch irgend einen Hebel umständlich umlegen. Wie langweilig.
    Wenn das Lumixteil zum Bsp. hört, wie ich leise flüstere: „Blende Acht, die Sonne lacht“ müsste es mir sofort die Zeit und Iso im Display vorschlagen können. Also nicht mehr lange an Knöpfen drehen. Das würde ich dann mal innovativ nennen.

    Andererseits, wie würde es aussehen bzw. sich anhören, wenn neben dir einer auf einmal anfängt, mit seiner Kamera zu sprechen. Ach, wahrscheinlich würde es garnicht zwischen dem ganzen Handygequatsche auffallen.
    Aber „Global Shutter“. Gaaanz Wichtig 🙂

    • Na ja, diese Sprachführung von Geräten ist zum Glück nicht so verbreitet.
      Es sieht wirklich total bescheuert aus wenn Menschen ihr Telefon vor den Mund halten als wollten sie davon abbeissen, wie von einem Keks und irgendwelche Befehle reinhauchen 😉

      Nur damit es eine Innovation ist, das Rad plötzlich eckig machen?
      Diese Gier nach Innovation macht viele Dinge die eigentlich ausentwickelt sind unnötig kompliziert und unsicher
      Nur grenzdebile Nerds sehe ich mit ihren Geräten sprechen und dauernd mit ihren Fingern, auf allem was aus Glas ist, irgendwelche Gesten wischen… 😉
      Ich finde einen schönen Ein/Aus Schalter und einen Blendenring weiterhin toll.
      Viele digitale Autisten sollten mal lieber an ihren zwischenmenschlichen „softskills“ arbeiten als immer dem neusten „gadget“ hinterher zu rennen.
      Dann wird das Leben auch ohne Elektronik wieder spannend…

  • Weiss jemand ob beide Kameras die Pixel-Shift Funktion bekommen?
    Die S1R soll sie ja bekommen und auf ca. 160MP damit kommen.
    Wäre Interessant zu wissen ob die S1-Version es auch bekommt.

    • Ich glaube, die Pixel-Shift Funktion ist überhaupt noch nicht thematisiert. Hoffentlich bekommen es beide Kameras…
      Werden wir spätestens zur Kamera Release erfahren. Eine 8Kvideo Upgrademöglichkeit wäre natürlich der Kracher.

    • Nachdem die Lumix S1(R) praktisch alles bietet, was Canon + Nikon + Sony erst in Summe können, dürfte der Erfolg gesichert sein. Wenn dann noch der Preis stimmt, gibt es bei Neuanschaffung einer KB-Spiegellosen keinen Grund, auf die Etablierten zu setzen.
      @Petra: die Größe ist wohl der „professionellen Anmutung“ geschuldet. Ich find’s auch nicht toll.

      • Ich denke eher, die Grösse ist der besseren Handhabung der Kamera, insbesondere bei Verwendung mit länger bauenden Objektiven, geschuldet. Mit einem grösseren Body ist das Ganze einfach besser ausbalanciert.

        Ich habe eine mFT und schätze deren geringes Gewicht und kompakte Bauform solange sehr, wie ich die Kamera schleppen muss. Sobald sie aber zum Einsatz kommt und zu bedienen ist, wäre ich froh, ich hätte dann eine meiner Canon VF- oder APS-C-DSLRs dabei. Hier sind die Bedienelemente aufgrund des grösseren Bodies für eine intuitivere Bedienung einfach besser angeordnet. Panasonic macht das bei den mFTs auch gut bzw so gut wie es bei den kleinen Bodys geht, aber die Bedienelemente liegen hier so dicht nebeneinander und teilweise so verteilt, dass man sehr leicht auch mal die falsche Taste erwischt. Ein etwas grösser Body hat deshalb auch seine Vorteile.

    • Ja, das ist sicher ärgerlich für eine Frau mit kleineren Händen.
      Ich finde die Entwicklung zu größeren Gehäusen ganz angenehm
      Ich habe mich damals über die kleine GH2 und sogar noch die GH5 geärgert. Ich habe nämlich recht große Hände.
      Jemand mit kleinen Händen wäre mit Sonys A7 doch ganz gut bedient…

  • Für mich neben Fuji die Vorstellung auf der Messe…

    Da haben die drei Partner Panasonic, Leica, Sigma etwas abgeliefert an dem sich alle VF Hersteller in der nächsten Zeit orientieren können.

    Sie fertigen die Sensoren selbst, die Objektive gleich in zweifacher Hinsicht, die Kamerasoftware von Panasonic hat Alleinstellungsmerkmale aufzuweisen und robust scheint sie ebenfalls zu sein. Dazu der Hinweis auf den neuen Profiservice. Das ist ein Werkzeug und kein Spielzeug für Amateure. Für ein ordentliches Arbeitsgerät gehen auch die geforderten Preis in Ordnung.

    Die S-Serie wird ein Erfolg, er lässt sich fast nicht vermeiden.

  • Wahnsinn. Da stellt Panasonic eine Kamera vor und zeigt gleich mal Canon und Nikon wie es besser gehen könnte und dann kommen die ersten Nörgler um die Ecke.
    Manchmal habe ich das Gefühl es geht nur noch um Größe und Gewicht. Wer sagt denn das Spiegellose Kameras klein und leicht sein müssen. Nur weil Sony das gemacht hat? Wer behauptet ernstaft das Sony A Kameras mit modernen Objektiven ergonimisch sind. Den Anspruch an Optiken die wir heute haben verhindert kleine leichte Objektive. Das zeigen alle namhaften Hersteller das Optik größer wird.
    Spiegellose Kameras haben noch deutlich mehr Vorteile als nur die Größe und Gewicht. z.B. Sucher, geringes Auflagemaß für größere Kompatibiltät, leise usw.
    Interessant ist wie der Herr Kulartz alles besser weiß obwohl er eigentlich gar nichts weiß. Aber so jemanden gibt es irgendwie in jeder Kommentar Timeline im Internet.
    Ich bin weder Sony, Canon oder Nikon Jünger, noch habe ich eine Panasonic. Ich verdiene mit einer Leica SL mein Geld und profitiere von dem neuen L Mount Konsortium.

    • Norbert du sprichst mir aus der Seele!
      Lass man abwarten was da im L-Mount Bereich bis zum Frühjahr aus dem Boden gestampft wird. Nach ersten Testberichten wissen wir mehr.
      Und Glückwunsch, das du es schaffst mit der SL dein Brot zu verdienen. In meinem Segment komme ich leider nicht mehr mit 24MP aus.
      Und die Preise fallen auch weiter, so das der Kauf einer SL wohl überlegt gewesen sein muss…

      • Leute, jetzt bleibt mal auf dem Teppich. Klar sehen grosse, lange Optiken „wichtig“ aus. Machen Eindruck. Und klar, je nach Auflagemass kommt auch das Licht zu seiner Geltung. Allerdings haben es Olympus, Pana und nicht zuletzt Canon mit dem M-System auch schon anders demonstriert.
        Sony interessiert mich nicht. Haben die nicht diesen Walkman produziert? Ja, den hatte ich u.a. mal. Machen sicher inzwischen gute Kameras, nachdem sie sich das Minolta Know-how reingezogen haben und offensichtlich erfolgreich weiterentwickelten.

        Die VF-Panasonic ist sicher eine interessante Kamera. Nur wird auch dieser Preis wieder zu hoch sein wenn man bedenkt, dass das Gerät in vier Jahren nichts mehr wert ist.
        Nebenbei: Kein erfolgreicher Fotograf wechselt ständig seinen Kamerahersteller . Wichtig ist es doch, sein Gerät in und auswendig zu kennen sowie Vertrauen in die Zuverlässigkeit zu haben.

      • Die SL habe ich schon seit der Vorstellung und irgendwie hat sie ihr Geld rein. Natürlich darf man nicht darüber nachdenken was Elektronische Produkte an Wert verlieren. Das war schon immer so und wird immer so sein.
        Was die Objektive betrifft sieht das anders aus. Gute Leica Linsen halten ihren Wert sehr gut und vermutlich kommt auch in die Gebrauchtpreise wieder Bewegung wenn es bald mehr Kameras gibt die Leica L Objektive aufnehmen können.
        Und ich würde mir wünschen das es dann endlich mehr Vergleichstest mit Leica Objektiven gibt. Leica immer nur über den Preis abzukanzeln ist auch falsch. Was die da optisch abliefern ist definitiv eine andere Liga als das von Nikon Canon und Co. Doch das möchte auch keiner Wahr haben. Mangels fundierter Vergleiche.
        Aber ich freue mich und hoffe auch in anderen Preisklassen bald Objektive kaufen zu können.

      • Ich durfte über ein Wochenende eine SL mit 24-90 testen und kann dies nur bestätigen. Das Teil macht einfach Spaß. Leichtbau-Fetischist darf man allerdings nicht sein. Gibt auch irgendwo im Netz einen netten Vergleich zwischen der Leica mit 24-90 und der Nikon D810 mit 24-70, der recht deutlich macht, dass Megapixel nicht alles sind.

      • Vielen Dank Norbert, habe es gerade durchgelesen. Das stützt meine Vermutung, das nur mit Top Objektiven, am besten Festbrennweiten, die hochauflösenden Sensoren überhaupt Sinn ergeben…

      • Das hatte ich mir fast schon gedacht, dass es sich um den gleichen Norbert handelt 😉
        Ich kann die Eindrücke durch mein Wochenende mit der SL nur bestätigen.

    • Vergesst nicht, das die letzte Zeit ne ganze Menge junge Leute sich als Fotograf selbsständig machen (ob die es schaffen ist ne andere Frage).
      Die sind noch unverbraucht, komplett digital sozialisiert und kaufen demnächst ihre erste Profiausrüstung. Die sind mit Video genauso groß geworden wie mit still. Die interessiert es nicht die Bohne was alte Canon,Nikon oder Hasselbladt Recken an Ausrüstung haben.
      Um die buhlen die Hersteller und nicht nur um die alten Hasen deren Finger noch nach Fixierbad müffeln..

      • So ist es …
        Richtig erkannt …
        Ich bin zwar auch ein alter Hase – natürlich in einer anderen Sparte – aber den Durchblick habe ich wohl doch mehr als manche hier – viele fühlen sich angesprochen obwohl sie gar nicht gemeint sind ….

    • Ach Norbert …
      Du wirst wohl noch nicht so oft hier hereingeschaut haben und dann die Kommentare über Leica verpasst haben die kamen wenn Leica mal hier vorstellte …
      Die vermisse ich jetzt übrigens – wo sind denn jetzt die Allwisser mit ihrer Häme über diese Firma ????
      Es wird ihnen jetzt wohl die Sprache verschlagen haben ….
      Ich bin zwar ein alter Bauer habe aber seit Leitz-Minolta immer noch einen guten Draht dorthin und Respekt für deren Standhaftigkeit .
      Hoffentlich schaffen sie es in diesem Konsortium sich zu behaupten denn Gute Leica-Linsen sind genau wie gutes Ackerland eine interessante Geldanlage …
      Es grüßt Gustav

  • Größe u. Gewicht ist bei Vf so eine Sache. Die Hersteller könnten sich überlegen 2bis 3 sehr kompakte Linsen für Ihre Kameras zu fertigen wenn es mal klein u. leicht sein soll.
    Beisiel: Canon 40mm f2,8 STM, optische Qualität fantastisch, Autofokus u.s.w. bäh, Gewicht 130g. das nehme ich immer wenn ich auf Gewicht so gar keine Lust habe.
    meine Canon VF 750g+130g=880g das geht doch oder? da ist manche MFT kombi schwerer

  • Was ein gutes Kamerasystem ausmacht….

    hat nur bedingt etwas mit der technischen Leistung zu tun. Sicher muss die Basis stimmen, aber davon kann man ausgehen. Als aller erstes muss sie gut in der Hand liegen, sich intuitiv und flüssig bedienen lassen, sie muss robust sein, sie muss zuverlässig funktionieren und sie soll sich unauffällig in den Arbeitsablauf integrieren. Im eventuellen Schadensfall erwarte ich einen schnellen Profiservice. Das können momentan Canon, Nikon mit ihren DSLR Systemen.

    Panasonic hat bei der Vorstellung ihrer S-Modelle extra erwähnt das sie einen Profiservice mit anbieten wollen. Das und die zu kurz gekommene Blitz Synchronzeiten Neuheit sind sehr starke Argumente für das S-System.

    Wie groß oder schwer eine Spiegellose und die dazu gehörigen Objektive zu sein haben halte ich für ziemlich unwichtig. Wer es klein und leicht haben möchte ist mit Vollformat immer im falschen System.

    • Naja, es kommt darauf an was und wo man fotografiert. Welche Linsen ich dafür benötige. Im VF gibt es natürlich auch leichte 50 /f1,8 oder 1,4mm oder auch 35/f2,0mm.
      Wenn ich natürlich immer die lichtstärksten Linsen haben möchte wird auch MFT zu schwer.
      Im übrigen wenn ich Bokeh Vergleiche u. nehme ein 50mm 1,4 im FV und suche ein 25mm im MFT welches ein ähnliches Bokeh hat wird die Linse im MFT schwerer als im VF