Kameras Neuheiten Panasonic

Panasonic S1 & S1R: Vollformat-DSLMs offiziell vorgestellt

Panasonic hat die beiden Vollformat-DSLMs S1 und S1R endlich final vorgestellt und enthüllt alle technischen Daten sowie die Preise.

Panasonic S1 und S1R final präsentiert

Nachdem Panasonic auf der photokina 2018 bereits angekündigt hatte, dass man an eigenen spiegellosen Vollformatkameras arbeitet, wurden die Panasonic S1 und Panasonic S1R nun endlich auch final vorgestellt. Ab März 2019 sollen die beiden Kameras erhältlich sein und wir wollen uns in diesem Artikel ausführlich mit allen technischen Details der beiden DSLMs beschäftigen.

Sensoren mit 24 und 47 Megapixeln

Die meisten Spezifikationen der S1 und S1R sind identisch. Der größte Unterschied wird sichtbar, wenn man sich die Sensoren anschaut. Da arbeitet die S1 nämlich mit einem 24-Megapixel-Vollformatsensor und maximal ISO 51.200 (erweiterbar auf ISO 204.800), während die S1R mit 47 Megapixeln auflöst und maximal ISO 25.600 (erweiterbar auf ISO 51.200) zu bieten hat. Die S1 ist also die Kamera, die etwas besser für Video- und Low-Light-Aufnahmen geeignet sein soll, während bei der S1R ganz klar eine herausragende Bildqualität im Vordergrund steht. Auf einen Tiefpassfilter verzichten übrigens beide Modelle.

Intelligenter und schneller Autofokus

Ansonsten gibt es jede Menge Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Modellen. Das fängt schon beim Autofokus an, welcher mit 225 Messfeldern arbeitet und auf die sogenannte „DFD-Hybrid-Technologie“ setzt. Bei dieser Technologie wird anhand zweier Fotos der perfekte Fokuspunkt errechnet und da der Sensor der S1 und S1R 480 Mal pro Sekunde ausgelesen wird, soll das innerhalb von nur 0,08 Sekunden geschehen. Darüber hinaus funktioniert der Autofokus in Kombination mit einem f/1.4 Objektiv auch bis -6 EV und es werden automatisch Gesichter, Augen, Pupillen, Katzen, Hunde, Vögel, Löwen usw. erkannt. Der Autofokus soll dabei so intelligent sein, dass die Kameras bei kontinuierlichem Autofokus die typischen Bewegungen der Tiere voraussagen können – nicht schlecht.

EVF, Display und Gehäuse

Ein weiteres Highlight der Panasonic S1 und S1R ist der elektronische OLED-Sucher. Dieser löst mit beeindruckenden 5,76 Millionen Bildpunkten auf, bietet mit 0,005 Sekunden eine sehr geringe Verzögerung und darüber hinaus mit bis zu 120 fps auch ein sehr flüssiges Bild. Die 0,78-fache Vergrößerung rundet die wichtigsten technischen Daten des Suchers ab, für Brillenträger könnte aber auch interessant sein, dass man die Vergrößerung auf 0,74-fach oder 0,7-fach reduzieren kann.

Das 3,2 Zoll große Display der beiden Kameras löst mit 2,1 Millionen Bildpunkten auf, ist berührungsempfindlich und lässt sich um 100 Grad nach oben, um 60 Grad zur Seite und um 45 Grad nach unten klappen. Panasonic verzichtet hier also auf ein komplett flexibles Display, welches sich seitlich aus dem Gehäuse herausklappen lässt. Der Grund dafür ist, dass das verbaute 3-Wege-Display deutlich robuster sein soll als ein komplett flexibles Display.

Apropos robust: Klein und handlich sind die S1 und S1R mit ihrem 150 x 110 x 100mm großen Gehäuse und ihrem Gewicht von rund 1 Kilogramm nicht unbedingt, dafür sind sie aber gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, können bis -10 Grad eingesetzt werden und sind für 400.000 Auslösungen ausgelegt.

IBIS und 187-Megapixel-Bilder

Beide DSLMs arbeiten mit einem Dual-IS-System. Das bedeutet, dass die Kameras über einen beweglich gelagerten Sensor – sprich einen 5-Achsen-Bildstabilisator – verfügen, dieser aber zusätzlich auch mit dem Stabilisator der Objektive zusammenarbeitet. Das ist im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras ein Alleinstellungsmerkmal. Insgesamt sind mit diesem System bis zu sechs Blendenstufen längere Belichtungszeiten möglich.

Das Dual-IS-System ist unter anderem beim High-Resolution-Modus nützlich, bei dem mehrere Aufnahmen zu einem extrem hochauflösenden Bild zusammengesetzt werden können. Im Fall der S1R ist dabei ein unglaubliches 187-Megapixel-Bild möglich, bei der S1 sind es 96 Megapixel. Der High-Resolution-Modus soll teilweise wohl auch gut aus der Hand funktionieren.

4K-Videos mit 60 fps

Bei Videos treten nochmal einige kleinere Unterschiede zwischen der S1 und der S1R zutage. Die S1 nimmt Videos in 4K mit 60 fps (1,5-facher Cropfaktor) und mit 30 fps (kein Cropfaktor) auf. 4K-Videos mit 60 fps können maximal 30 Minuten lang aufgezeichnet werden. Full-HD-Videos sind mit 180 fps möglich. Bei der S1R sind 4K-Videos mit 60 fps auf 15 Minuten begrenzt, grundsätzlich sind hier aber die gleichen Videoauflösungen möglich.

Bei der S1 wird Panasonic später einen kostenpflichtigen Softwareschlüssel nachreichen, mit dem auch 4:2:2 10 bit 60p über HDMI und 4:2:2 10 bit 24p/25p/30p intern sowie V-Log-L freigeschaltet werden. Wenn wir das richtig verstanden haben, bleiben diese Funktionen der S1 vorbehalten.

Weitere technische Daten

Zu den weiteren technischen Daten der beiden Kameras gehören:

  • Serienbildgeschwindigkeit: 9 fps, 6 fps mit AF
  • 6K-Fotos mit 30 fps
  • 4K-Fotos mit 60 fps
  • Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon
  • Akkulaufzeit: 380 Bilder, 1.150 Bilder im Stromsparmodus
  • Laden über USB
  • Zwei Speicherkarten-Slots (SD UHS-II + XQD)
  • Bluetooth, WLAN

Preise und Verfügbarkeit

Panasonics Vollformat-DSLMs sollen ab März 2019 im Handel erhältlich sein. Die S1 wird 2.500 Euro kosten, während für die S1R 3.700 Euro fällig werden. Im Kit mit dem 24-105mm f/4 Objektiv werden jeweils 900 Euro mehr fällig, also 3.400 Euro für die S1 und 4.600 Euro für die S1R. Das ist kein schlechter Deal, denn das 24-105mm wird einzeln 1.400 Euro kosten.

Beide Kameras können schon jetzt in allen Versionen bei calumetphoto.de vorbestellt werden:

Was haltet ihr von der Panasonic S1 und S1R?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

47 Kommentare

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  • Da schluckt das staunende Publikum,

    3.300 schwer verdiente Euros für die beiden Standard Zooms. Dazu eines der Beiden S-Modelle macht 5.800 oder 7.000 weniger auf dem Konto.

    Eine Mittelformat wie die Fuji GFX 50R mit GF 32-64 mm F4,0 R WR kostet ebenfalls 7.000! Plus das neue GF 100-200 mm F5,6 R LM OIS WR 2.000 Euro sind zusammen 9.000 Euronen.

    Da brauche ich nicht lange für die Entscheidung zur Mehrausgabe wenn es auf Bildqualität ankommt.

    Was für das System spricht ist die High-Speed-Fokussierung, 5,76 Mio. Pixel bietet der OLED-Sucher, High Resolution Modus und der HLG-Foto-Modi der auch in RAW gespeichert werden kann.

    Inwiefern das alles stimmt und so viel bessere Bilddateien bringt werden die ersten Tests zeigen.

    • Was von Werbesprech zu halten ist, zeigen die beiden Panasonics S1 mal wieder etwas versteckt. Kompakt bauen kann Panasonic im KB-Vollformat also noch nicht. Für eine gute ergonomische Handhabung des Gehäuses und gute Wetterbeständigkeit braucht man kein 1020 g schweres Gehäuse (mit XQD-Speicherkarte, da nur damit der Puffer volle Leistung zulässt). Auf panasonic.de steht in den technischen Daten zur Wetterbeständigkeit der S1 R: STAUB- UND SPRITZWASSERSCHUTZ* *Der Staub- und Spritzwasserschutz gewährleistet keinen Schutz, wenn diese Kamera direkt mit Staub oder Wasser in Kontakt kommt. – Wieso hat diese Kamera dann so ein hohes Gewicht? Kein besserer Wetterschutz als andere Profi-Kameras, aber elend viel schwerer als eine Nikon Z7. Denn will man hervorragende Bildqualität, dann sollte man eine Festbrennweite nutzen. Das macht bei Panasonic S1 R und 1,4/50 mm bspw. ein Gewicht von 1975 g! Bei der Nikon Z7 mit dem 1,8/50 mm sind es hingegen nur 1090 g. Der Unterschied dürfte in einer gut bestückten Fototasche beim Tragen sehr zu spüren sein.

      Und zum Autofokus der beiden Panasonic S muss angefügt werden, dass sie mitnichten in 0,08 Sekunden scharf stellen. Das ist nur die Rechenzeit der Kamera. Die tatsächliche Zeit fürs korrekte Fokussieren ist immer noch vor allem vom Objektiv abhängig. Da lassen Objektive mit großen, schweren Linsen wie das 1,4/50 mm weniger Gutes erwarten.

      • @ Rainer Kulartz

        Ich finde eins kann man nicht machen:
        Ein 50mm f1.8 mit einem 50mm F1.4 vergleichen!

        Aber sonst kann ich dir nur vollstens zustimmen!!!

        Das Gewicht der Kameras ist schon sehr hoch und mir erschließt es sich nicht??? Warum???

        Und der Preis des 50mm F1.4 ist genauso hoch wie das Canon RF 50mm F1.2!!!
        Dann muss das Pana Objektiv nun das Canon in der Bildqualität schlagen, sonst liegt es meiner Meinung nach wie Blei in den Regalen (außer man ist Panasonic Enthusiast)!

        Und warum ist das Pana 50 F1.4 genauso schwer wie das Canon RF 50mm F1.2?????

        Ich werde mir wahrscheinlich in 2-3 Jahren eine Vollformat oder Mittelformat Kamera zulegen, wenn Panasonic so weitermacht lande ich bei Vollformat Nikon oder Mittelformat Fuji !!!
        Eine gut bepreiste GFX 100 R würde die Entscheidung wahrscheinlich für Mittelformat bringen.
        Aber ich warte mal die Tests/Neuheiten der nächsten Jahre ab, dann guck ich mal.

        Ich denke aber im Bereich Video werden Sie sehr groß werden und viele werden die kommende videoorientierte S-Panasonic kaufen; ich denke auf Dauer hat Sony da keine Chance gegen, vorallem weil Sie keine größeren Kameras bauen wollen!

        Warten wir es ab!

        Allen einen schönen Abend!

  • TROTZDEM
    Wo ist der echte Grund für dieses Kamerasystem?
    Was kann es entscheidend besser, schneller als alles vorhandene?
    Für mich ist die Richtung der Olympus MiX genauso unsinnig und verkehrt wie das Engagement von Panasonic mit S1.
    Das kann bestenfalls dazu dienen Wettbewerb zu verschärfen und Preise kaputt zu machen – und genau das hat Panasonic ganz offensichtlich nicht vor.
    Um Canon, Nikon, Sony das Leben schwer zu machen sind die Preise viel zu hoch.

    Und keiner bekommt 1 € mehr bezahlt noch 1 Like mehr, wenn er künftig mit S1 oder MiX fotografiert.
    Jeder der ein oder mehrere Systeme hat – tendiert ja automatisch dazu alles neue schlecht zu reden – will ich gar nicht tun, Panasonic kann was, wie mir meine G9 immer wieder zeigt – aber der Sinn der 2019er Produkte offenbart sich mir nicht.
    Da helfen alle elektronisch programmierten Mätzchen nicht – ich soll jetzt auf nen Punkt starten um zu sehen wie sehr ich verwackle?
    Alles Blödsinn mit altbekannten Sensoren – es ist alles ausgereizt.

    • Die Kamera wird nicht wirklich mehr nutzen haben als andere Kameras. Ich habe das letzte Mal Geld mit der Fotografie vor 20 Jahren verdient nach der Ausbildung (während meines Studiums). Ist wenn nur der haben wollen Effekt. Von der Leistung reicht meine olle Nikon noch die nächsten Jahre. Und da sich Vollformat und Mittelformat immer mehr preislich nähern wird es vielleicht das Mittelformat in ein paar Jahren

    • Ich würde mal ein zwei Jahre warten bevor ich hier die Kamera bzw. das System bewerte.
      Es werden sicherlich genügend Gründe geben warum man sich für dieses System entscheiden wird.
      Der Wettbewerb in dem Segment ist ja gerade erst los getreten worden.

      Eine Käufergruppe gibt es jetzt schon: Leute die schon hochwertige L-Mount Objektive besitzen und eine neue Kamera brauchen / wollen.

  • Da stimme ich dir zu Alfred. Ich denke dass Panasonic da was ordentliches auf die Beine gestellt hat. Aber die Preise. Würde gerne meine alte Nikon d800 ersetzen. Aber da warte ich wohl noch zwei/drei Jahre ab. Und mit einem Auge schiele ich aufs Mittelformat. Da es mir wenn auf die Bildqualität ankommt. Für den Rest reicht mir mft.

  • Die Pansonic´s können nichts was nicht auch eine Nikon D850 könnte. Die Nikon Objektive sind wesentlich günstiger (bei gleichen Lichtstärken) und auch bewährt. Das bisschen Video mehr interessiert Fotografen eher weniger. Wenn ich Videos brauche habe ich eine Videokamera.

    Warum alle Hersteller auf Vollformat / eigentlich KB-Sensor gehen erschließt sich mir nicht. Wollen jetzt gefühlte 10 Hersteller um die Profis oder ein paar gut betuchte Amateure rittern ?

    Das kann sich nicht ausgehen und wird für keinen was bringen. Nur Hersteller die praktisch alles selbst machen können werden hier übrigbleiben. Derjenige der sehr viel zukaufen muss wir übrigbleiben, wenn sich die Preise eingependelt haben.

  • Das System wird vermutlich dann interessanter, wenn Sigma passende Art-Objektive liefert. Da wird es dann recht schnell eine breite Palette von Objektiven geben.

    • Sigma Art Hoffnung?
      Das scheint mir auch ein feuchter, schwerer Traum zu sein.
      Sigma hat gerade erst alles gegeben und für DSLR-Vollformat getaktet und merkt jetzt – alles schon veraltet, alle setzen auf DSLM.
      Also können sie in den nächsten Jahren allenfalls zu schwere, zu lange, zu dicke Objektive noch verlängern und an DSLM anpassen.
      Da wird so bald gar nichts kommen was wirklich gut zu den neuesten Kameras passt.
      Und auch Tamron hat bisher nichts für hochauflösendes Vollformat-DSLM gezeigt.
      Auf Sigma warte ich sicher nicht, wenn mich eine neue Kamera interessiert – Sigma ist aus dem Spiel. Die müßten längst neu gerechnete, speziell optimierte Objektive haben, denn Sony ist ja schon seit 5 Jahren unterwegs.
      Sigma beginnt ja gerade erst mit brauchbaren (lichtstarken) APS-C-Objektiven für DSLM.

  • KEIN GPS? Kein Anschuss dafür? Wenn dies so ist, dann wird meine Familie glücklich sein. Kein eingebautes GPS und keine Möglichkeit per Kabel einen Solmeta N3A anzuschließen. Auf einen Schlag 10.000 Euro gespart. Dann kann ich ja für meine Nikon Z7 nun doch das Nikon 14-30 vorbestellen. PS: Sicher eine sehr individuelle Sichtweise von mir. GPS ist mir aber wichtig, weil ich viel in europäischen Städten unterwegs bin und am Tag locker 30 bis 50 Motive mir erarbeite. Da will ich mir im fotografischen Schaffen nicht mehr wie zu analoger Zeit auch noch den Kopf machen, wo ich denn jetzt eben stehe oder gestanden habe. Und Lust nochmal GPS per Smartphone in die EXIF Daten zu schreiben habe ich nicht mehr. Das hatte ich 14 Tage mit einer Sony A7RIII ausprobiert. Und nein, es war nicht so komfortabel wie mit dem Solmeta N3A. Nikon wird auch noch einen professionellen Z-Body rausbringen.

    • Wozu will man nach denn urlaub noch wissen, wo man Inn urlaub genau gestanden hat?
      Seltsam.
      GPS ist für mich immer der beste Grund Geräte auf gar keinen Fall zu kaufen – nicht nur wegen dem
      Akkusog!
      So sind die Erfahrungen und Weltblick komplett unterschiedlich.

      • Cat: Nicht für den Urlaub. Für ARBEIT. Diese Kameras dürfen auch verwendet werden, um damit Geld zu verdienen. Und das „Märchen vom Akku-Verbrauch“ mag ich nicht mehr hören. Ich verwende nun seit Jahren GPS mit dem Solmeta N3A. Auch an der Nikon Z7 nun seit einigen Wochen. Der zusätzliche Stromverbrauch ist zu vernachlässigen. Und einen Ersatzakku sollte man immer dabei haben. Genau wie eine Reserve-Speicherkarte.

      • PS: Hoffe ja immer noch, ein externes GPS lässt sich per Kabel anschließen. Vielleicht über die „Remote“ Schnittstelle. Aber darüber steht noch nirgends etwas geschrieben. Dann wäre die S1R wieder mein neues Arbeitsgerät.

  • Man sieht inzwischen recht skurille Dinge.

    Beispielsweise eine Nikon Z6 mit 50mm f1.7 (nur manueller Fokus) von Meike Optics, das kostet gerade mal 148 Euro.

    Ein Bekannter kauft Objektive, die er an Fuji X-T1 und X-E1 betreibt, nur noch von 7artisans, Kaplan usw., die kosten weniger als 100 Euro. Die X-E1 kostet gebraucht manchmal nur 150 Euro, die X-T2 ab etwa 250 Euro.

    Einerseits werden viele Kameras und Objektive derzeit immer teurer, andererseits findet man auch eine Unmenge an wirklich „aus der Portokasse“ bezahlbarem Equipment.

    Zu Panasonic S1 / S1R: das um 60 Grad seitlich bewegliche Display mag ich. Das reicht, um hochkant vom Boden zu fotografieren. Panasonic hat oft gute Ideen. Ich hatte mal eine GF3 und eine LX5.

  • Das alte Lied von

    Größe, Gewicht und Preisen bei den Objektiven! Wenn jetzt wenigstens neue Sensoren in der S-Linie verbaut worden wären die außergewöhnliche Auflösung von den Objektiven verlangen würden könnte ich die Preise akzeptieren. Ist aber nicht!

    Immerhin haben die Sensoren eine neue asphärische Mikrolinsen Konstruktion vor den Pixeln. Die sollen für weniger Rauschen bei höheren ISO Werten sorgen. Da bin ich aber mal neugierig.

  • Ist doch alles Schick, alles ist so wie angekündigt. Es gibt sogar die Pixel Shift Funktion und die günstigere S1 ist auch noch empfindlicher als die teurere. Die Objektive sind zwar noch teuer aber das wird sich sicherlich im Laufe der Jahre ändern.
    Man muss auf die ersten Reviews warten und dann kann man erst Meckern. Ich denke, das System wird genau das machen wofür es gebaut wurde. Bei Panasonic kann man sich darauf verlassen.
    Toll, dass die Auswahl in diesem Segment größer geworden ist.
    Sony wird wahrscheinlich mit den Preisen nun etwas runter gehen.
    Aber im Prinzip ist für jeden etwas nun dabei auf dem Markt.
    Es verlagert sich halt von APS-C mehr auf Vollformat.
    Das kommt den Bildern und den Kameraherstellern zugute (teurere Systeme und Linsen).

    Also von dem Vorgang her alles super.
    Sony hat halt mit seinem erfolgreichen vorpreschen ins DSLM Vollformat Sektor alle überrascht und den Markt wirklich nun den nötigen Anstoß gegeben und zur Reaktion gezwungen.
    Hat allerdings nun einen erheblichen Vorsprung wie man an den Preisen und Objektiven + Erfahrung sehen kann.

    Wer will kann sich das Teil schon demnächst kaufen, wem das noch zu früh od. zu teuer ist der wartet halt.
    Bei mir steht die Entscheidung erst 2020 an, von daher ist es sehr erfreulich, dass es mehr Angebote gibt.

    • Sehe ich genau so. Gelassen abwarten was sich in den nächsten 1-2 Jahren tut….ist viel Bewegung drin und ich denke, dass Panasonic einen guten Job gemacht hat. Als Nikon-Anwender (810 u 850) sehe ich schon Nachholbedarf bei Z7, insbesonere auch im Live View Bereich bezüglich der Thematik, die Naturfotograf Stefan Imig aufgegriffen hat. Man darf gespannt sein auf das was dieses Jahr noch passiert.

  • Bei schrumpfenden Kameramarkt eine neue Vollformat mit neuen Objektiven herausbringen, die genau so groß und schwer oder schwerer sind als KB-Vollformat Objektive der alten Hersteller bringt praktisch nichts ausser den Fotografen in die (Gewichts-) Steinzeit der Fotografie zurück.
    Die Schlepperei wird nicht weniger.

    Nur weil Spiegel und optischer Sucher fehlen werden die Fotos nicht besser. Sie machen viel weniger Aufnahmen als mit der VF-DSLR.

    Es kostet Sie nur mind. 10.000 Euro damit sie wieder die Grundausrüstung haben, die Sie in der Regel sowieso schon gehabt haben.

    Darum sind für mich spiegellose VF-Kameras sinnlos.

    • –> Nur weil Spiegel und optischer Sucher fehlen werden die Fotos nicht besser.
      Dem kann ich nur beiwohnen.

      Es ist ja eben keine Aufforderung an Sie ihr System worin Sie sich eingearbeitet haben zu wechseln.
      Es ist vielmehr ein sehr junges System für die nächste Generation an FotografInnen die ihr System noch zusammen stellen müssen/wollen.
      Ausser man hat zu viel Geld übrig für noch ein System im Haus.
      Die Entwicklung bleibt halt nicht stehen (zum Glück).

      Die Gefahr besteht jedoch auch darin, das kenne ich aus meiner PC und Musiker Vergangenheit, dass man sich zu sehr mit der Technik als mit dem Wesentlichen, dem Photographieren, an sich auseinandersetzt.

      Die Beste Technik nützt nichts, wenn man den Blick für das Licht vor lauter Technik verliert. Daher ist es eigentlich besser, je weniger Technik zwischen einem und dem Objekt der Begierde liegt, desto besser.

      • …Die Beste Technik nützt nichts, wenn man den Blick für das Licht vor lauter Technik verliert.
        Ein sehr guter Satz wie ich finde! Deshalb hat meine „alte“ Technik auch noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil. Hoffe sogar auf einen gewissen Preisverfall im DSLR Segment, um mir noch einen großen Wunsch zu erfüllen.
        Die Spezifikationen der beiden Panas lesen sich (bis auf die Preise) auf dem Papier erst mal recht ordentlich, vieles halte ich aber für Marketing. So können meine DSLR aus 2014/2015 zwar nicht Löwe, Pinguin und Kuh als Motiv erkennen, aber wenn ich damit im 3D Tracking das Fokusfeld auf ein Auge meiner Katze lege, folgen die Kameras dem Auge recht zuverlässig und berechnen die Bewegungen auch voraus. Bei Vögeln gegen den Himmel Fotografiert habe ich mich anfangs darüber gewundert, dass das Messfeld plötzlich vor den Vogel springt, bis ich dann im Handbuch gelesen habe, was die Kamera da eigentlich macht. Auch frage ich mich, wie oft ich einen High-Resolution-Modus verwenden würde (?) nice to have but not must have. So was kann man auch extern mit freeware machen und dann mit beliebig vielen Bildern. Freue mich aber über die zusätzliche Konkurrenz im DSLM Geschäft.

  • Wenn ich annehme, dass die Bedienung eines Fotoobjektivs bei allen Herstellern recht ähnlich ausfällt, definiert sich das UI eines Kamerasytems wohl am ehesten über das Gehäuse mit seinen Bedienelementen. Und da habe ich mich doch sehr erschreckt, was Panasonic hier zustande gebracht hat. Ein lustiges Tastenklavier über einem lustigen Hauptschalter in holder Eintracht mit einem lustigen Mäusekino. Was man da wohl drauf ablesen kann – ich dachte immer, dass der elektronische Sucher in Kombination mit dem Heckdisplay mehr als ausreichend Informationen bieten. Da wird der zur Verfügung stehende Platz von Kameras wie EOS M5 oder Fuji XT3 aber um Längen eleganter genutzt, oder sehe nur ich das so?

  • Da sind sie also Panapanic S1 und S1R.
    Ist das nun der große Paukenschlag, den Panasonic angekündigt hat?
    Nehme seit zehn Jahren Bilder mit DSLM im mFT auf und werde auch dabei bleiben.
    Die E-M1X ist für mich das stimmigere Konzept.
    Nur ein Beispiel, die S1R schaltet, wenn es ihr zu heiss wird ab.
    Die E-M1X hat eine Heat Pipe und dank mFT bestimmt weniger Hitzeprobleme.
    Was machen Berufsfotographen?
    Sony ist sowieso klar.
    Canon und Nikon bleiben bei DSLR, kaufen einen Adapter und probieren mal R oder Z. Wer sagt überhaupt, dass FF für Profis ist? Viele arbeiten mit APS-C, Fuji oder Sony und nicht wenige mit mFT Olympus oder Panasonic.
    Für mich wäre es das Ding gewesen, wenn man High Speed, High Resolution und Low Light in einem Gehäuse untergebracht hätte. Etwa durch Kopplung der Pixel. Aber so, irgendwie Hausmannskost. Und die zum Feinkostpreis. Aber man bekommt dafür viel Gewicht.
    Ich denk, ein gebildeter Body lieber in der Mukibude und nicht beim Kameraschleppen.

  • Ich habs schon in dem anderen Faden geschrieben: Eine Pseudoleica. Gewicht und Preise stimmen, die Bildqualität wahrscheinlich auch, die Technik ist, im Gegensatz zum Original, endlich mal ungefähr uptodate, nur das Leicalogo fehlt.

    Von Brauchen kann keine Rede sein. Von Habenwollen vielleicht. Bei mir selbst das nicht.
    Was mich nur wundert: in dieser Entwicklung muß wahnsinnig viel Geld stecken. Wo nehmen die Investoren den Mut her? Ich erwarte eine Art Maybach-Bugatti-Parallele.

    Obwohl: die Hermésleica wurde ja auch verkauft. Vielleicht gibt es ja doch genügend Leute wie den scheidenden Mercedesboss mit Tageseinkommen von 4300.-

    Mir egal. EOS 5-3, 77 + Fuji X-YZ reichen mir dicke für den Rest dieses Lebens.

    • Das sehe ich auch so, es sieht schon ganz so aus, dass hier die Oberklasse des Vollformates geschaffen worden ist. Darauf deuten auch die Preise der Objektive hin. Panasonic möchte nicht in Massen Vollformat Kameras verkaufen.
      Die Anwesenheit von Leica in dem Bereich wird viele Ambitionierte auch anziehen.

      Ich denke, dass sogar der Schwerpunkt eher auf den Objektiven liegt. Panasonic scheint sich auf den neuen organischen Sensor vorzubereiten. Hat man nämlich einen doppelt so guten Sensor wie die Konkurrenz (~2021-2022) und super Objektive, wird man nur sehr sehr schwer an diesem System vorbei kommen.

      Daher würde ich einfach noch warten was Panasonic in einem Jahr aus dem Hut zaubert was den organischen Sensor angeht.
      https://www.experience.panasonic.de/foto-film/organischer-sensor-revolution-der-kamera-technik
      „…Die neue Technologie ermöglicht eine höhere Lichtausbeute, bessere Dynamik, besseres Rauschverhalten und fängt Licht mit einen Einfallswinkel von bis zu 60 Grad ein – bei einem herkömmlichen CMOS-Sensor klappt das nur mit 30 bis 40 Grad.

      Und noch einen Vorteil bringt der geringere Platzbedarf des organischen Sensors: Das kompaktere Design lässt mehr Flexibilität beim Objektiv-Design zu. …“

      Ich würde daher, wenn ich nicht gerade muss, überhaupt keine neue Kamera kaufen bis Panasonic eine Kamera mit diesem Sensor raus bringt und man sieht was es kann. Ich vermute mal, dass die ersten Kameras eben die VF Nachfolger und hochpreisigen MFT es sein werden. Ich tippe mal darauf, dass die VF dann das Niveau von jetzigen Mittelformat und die MFT sich zw. APS-C und VF gehievt werden.

      • Ach ja, Fuji hatte ja auch zusammen gearbeitet an dieser Entwicklung.
        Hier: https://www.digitaltrends.com/photography/fujifim-faster-organic-sensor/
        heisst es, dass Fuji sich verstärkt auf die Geschwindigkeit und Kosteneffizienz in der Produktion konzentriet. Während bei Panasonic die Farbwiedergabe, Empfindlichkeit und der Dynamikumfang hervorgehoben wird.

        Also bei Fuji wird es anscheinend die günstigeren Kameras mit organischen Sensoren geben. Bin mal gespannt wer von den beiden schneller ist. Ich tippe mal auf Panasonic, da sie eine 8K Filmkamera mit dem Sensor im November 2019 vorstellen wollen. Von Fuji gibt es bisher keine Kamera Ankündigung.

  • Die besonderen Sensoren der Panasonic-S-Kameras geben mir doch zu denken. Sie sind auf maximale Auflösung, maximale Schärfe ausgelegt, indem asphärische Mikrolinsen vor den einzelnen Mikrosensoren verbaut wurden. Bei Objektiven mit asphärischen Linsen ist es ja bekannt, dass dadurch die Güte des Unschärfebereichs, das Bokeh, im Bild leidet. Es kann bei starken Lichtkontrasten harsch ausfallen, jedenfalls härter als bei Objektiven ohne asphärische Linsen. Selbstverständlich lässt sich diese etwas unschönere Bokeh durch komplizierte Linsenkonstruktionen mildern, weicher machen. Allerdings hat das seine Grenzen, schnell wird der Aufwand dafür zu hoch.

    Ob das Bokeh in Bildern mit den beiden Panasonics S ebenso unter starken Lichtkontrasten leidet? Einige Testbilder mit Vorserienkameras auf dpreview.com lassen diesen Eindruck zu. Dann sind die neuen Sensoren mit asphärischen Mikrolinsen nicht gerade ideal für Porträtaufnahmen.

    • Hallo Reiner,

      Heutzutage alles kein Problem mehr wenn ich an mein Smartphone denke. Da ist im Menü die Funktion Porträt integriert, dort wird automatisch eine Art Maske erzeugt und der sonst scharfe Hintergrund gesoftet, funktioniert recht gut.

      Panasonic hat von allen Herstellern die beste Kamera interne Software. Ein kleines Update und schon ist das Problem, falls dem so sein sollte erledigt. Bei der Bildbearbeitung könnte das auch „zu Fuß“ gemacht werden.

      Die seriösen Test Labore werden das alles überprüfen. Außerdem ist für mich eine etwas knackige Freistellung schöner, das scheint Geschmackssache zu sein.

      Der Effekt der asphärischen Mikrolinsen soll vermindertes Bild Rauschen sein, das ist mir noch viel lieber als der minimale Nachteil im Freistellungsverhalten.

      Für mich sind weder die S1 noch die S1R Kameras die ich momentan kaufen möchte. Da fehlen mir noch die neuen „organischen“ Sensoren. Die kommen bestimmt in der S2 oder noch früher im MFT Sortiment z.B. G10, wo sie noch mehr Vorteile brächten.

    • Asphärische Mikrolinsen vor den einzelnen Sensoren haben gar nichts mit asphärischen Linsen bei Objektiven zu tun. Sie haben keinen Einfluss auf das Bokeh.
      In der Praxis kann man eine geringfügig besser Lichtausbeute bei extrem lichtstarken Objektiven erwarten, so ab Blende 1 : 1.2 und kleiner. Für die meisten Fotografen aber nur ein weiterer Marketing-Gag.

  • Mikrolinsen auf dem Sensor glaube ich nur bei S1R.
    Verstehe das Bohei nicht, das um die Panasonic VRs gemacht wird.
    Als Fuji das Mittelformat enterte, was ich für viel interessanter halte, war die Reaktion eher verhalten.

    Na ja, die Profis schmunzeln, bleiben bei ihren DSLRs und vielem teuren Glas.
    Wechseln allenfalls zu Sony.
    Und die Kenner nehmen entweder APS-C oder mFT.

    Laut CIPA war 2018 das schlimmste Jahr für den digitalen Kameramarkt.
    Und dann gibt es da noch ein Interview mit einem Profi und der meint wiederum, frei zitiert, schwere Kameras haben sich in fünf Jahren erledigt.
    Ich würde sagen, eher in 10 Jahren. Obwohl, die Zukunft kommt im Sauseschritt und wir alle sausen mit.

  • Ich verstehe nicht ganz was hier alle haben. Im Kit ist die S1 100€ günstiger als die EOS R. Dabei kann die LUMIX alles was man sich von der R gewünscht hätte, inklusive 2. Kartenslot 😃. Serienbild mit 6fps mit AF könnte noch etwas flotter sein. Sony wird immer vorgeworfen, die Bodys seien zu kompakt für professionelle Teleobjektive. Jetzt kommt ein Hersteller der was handfestes bietet und der Aufschrei ist auch groß. Was lernen wir daraus, die perfekte Kamera für alle gibt es nicht. Habe noch eine Canon 5D III. Die R ist völlig uninteressant, aber die LUMIX finde ich sehr interessant. Eine Adapterlösung ist für mich kein Dauerzustand, also ist ein Wechsel zu spiegellos immer ein Systemwechsel über kurz oder lang.

    • Wenn man die bisherigen Testvideos und Vorstellungen so betrachtet und den Testern ihren Lobhudeleien Glauben schenken darf,würde es mich nicht wundern wenn die restlichen Kamerahersteller dem Beispiel folgen und auch wieder „riesige“ Kameras zwecks Haptik herstellen. Es hat ja auch einen psychologischen Wert so einen Klopper in Händen zu halten.
      Probiert mal mit einer Sony RX 100 auf eine Veranstaltung als Fotograf zu gelangen,keiner wird euch ernst nehmen obwohl die Bilder wahrscheinlich auch nicht viel schlechter wären.
      Groß muss auch gut sein…denkt der ein oder andere.

      • Groß fällt auf, das mag ich ganz und gar nicht. Denn es gibt auch Menschen in der Stadt, die sich gern mal in den Weg stellen, wenn sie sehen , dass da jemand mit ’ner großen Knipse auf das ideale Bild wartet usw.

        Nikons Z-Reihe ist da ein guter Kompromiss, die Kamera lässt sich sicher in der Hand halten, ist sehr solide und alle wichtigen Knöpfe sind mit der rechten Hand erreichbar. Wenn es nach mir ginge, würde ich die Schriftzüge an der Kamera diskret(!) überkleben. Leider könnte so ein jahrelang haftendes Klebeband nach dem Abziehen Spuren hinterlassen, die den Wiederverkaufswert der Kamera arg schmälern.

      • @Rainer, Idioten gibt es überall und manche Optik lässt sich besser an einem großen Gehäuse handhaben. Mir ist so was noch nie passiert, die Stadt ist allerdings auch nicht mein bevorzugtes Fotorevier. Als „immerdabei“ verwende ich auch eine kleinere Kamera, wenn ich aber wirklich Fotografieren will, ist die Ausrüstung nun mal größer und damit habe ich keine Probleme. Das was ich dafür brauche bis ans Ziel zu schleppen, sehe ich als sportlichen Nebneneffekt.

  • Warum soll jemand der schon VF hat auf die S1(R) wechseln ? Das bringt sowohl vom Gewicht, als auch von der Schnelligkeit eher weniger als bisher und wäre viel zu teuer.
    Panasonic kocht auch nur mit Wasser. Und was wurden für Lobhudeleien auf diese Kamera geschrieben. Wie sich jetzt herausstellt, nur eine weitere VF Kamera ohne brauchbare Objektve.

    Apropos Wasser:
    Wer hat das schon mal bei einer anderen Kamera gesehen ! Wasserbad und Falltest.
    https://www.youtube.com/watch?v=PFBHpWuEy8Y&t=2s

    Das nenne ich eine professionelle Outdoor Kamera. Dagegen ist alles andere Spielzeug!