Kameras Neuheiten Panasonic

Panasonic S1H: Neue Vollformat-DSLM offiziell angekündigt

Panasonic hat offiziell die S1H angekündigt. Sie soll im Herbst 2019 auf den Markt kommen und wird voraussichtlich 4.000 Euro kosten.

Panasonic S1H in Aussicht gestellt

Die Leaks in den letzten Tagen waren eindeutig, und somit war es keine Überraschung, als Panasonic vor wenigen Minuten auf der Cine Gear Expo 2019 die neue S1H angekündigt hat. Es ist die dritte Vollformat-DSLM des Herstellers, die die S1 und S1R ergänzen und das Trio als Spezialist für Videoaufnahmen abrunden soll.

Auch wenn Panasonic die S1H ganz offiziell angekündigt hat – auf den Markt kommen wird sie erst im Herbst 2019. Es handelt sich wie bei der S1 und S1R hier also wieder um eine Vorankündigung. Die finale Präsentation wird erst in einigen Wochen oder Monaten stattfinden, dementsprechend wurden leider auch noch nicht alle technischen Daten der neuen Kamera enthüllt.

Preis und bisher bekannte technische Daten

Was wir allerdings bereits wissen, ist dass Panasonic einen Preis von 4.000 Euro anpeilt. Damit scheint die Kamera etwas günstiger zu werden, als das die Gerüchte in den letzten Tagen haben vermuten lassen.

Bestätigt haben sich währenddessen einige Spezifikationen. Wir wollen an dieser Stelle kurz zusammenfassen, welche Details zur S1H Panasonic bereits offiziell enthüllt und bestätigt hat:

  • 6K-Videos mit 24p (3:2 Seitenverhältnis)
  • 5,9K-Videos mit 30p (16:9 Seitenverhältnis)
  • C4K mit 10-Bit und 60p
  • Zahlreiche Aufnahmeformate, darunter anamorpher 4:3-Modus
  • V-Log/V-Gamut
  • 14+ Blendenstufen Dynamikumfang
  • Keine zeitliche Begrenzung bei Videos

Ihr seht, da fehlen noch jede Menge Details. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis wir die Panasonic S1H so richtig einordnen können. Trotzdem ist die Tatsache, dass die S1H die weltweit erste DSLM ist, mit der 6K-Videos mit 24p aufgezeichnet werden können, natürlich beeindruckend.

Weitere Ankündigungen

Im Rahmen der Präsentation hat Panasonic noch ein paar weitere Ankündigungen gemacht, mit denen wir uns morgen im Laufe des Tages noch etwas ausführlicher beschäftigen werden. Hier aber schon mal die Kurzfassung:

  • Software-Upgrade für die S1, bessere Videofunktionen, kostet 199 Euro
  • Zwei Telekonverter für L-Mount, 1,4x (549 Euro) und 2x (649 Euro)
  • 10-25mm f/1.7 MFT Objektiv final präsentiert, kostet 1.999 Euro, verfügbar ab Juli
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

61 Kommentare

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  • Diese Kamera ist ein Mordsding!
    Wie man liest, soll sie sich nahtlos in das Line Up von Panasonics professionellen Viedeomameras einfügen und diese ergänzen.
    Damit ist klar, für wen diese Kamera entwickelt und gebaut wird.

    • Richtig Robin, das ist nun klar, nämlich für mich ganz bestimmt nicht 😉 .

      Diese Lumix hat sicherlich aussergewöhnliche Eigenschaften, allerdings solche, die für die allermeisten (Amateur-)Fotografen mit Videointeresse einen Overkill und zugleich einen extremen Ausgabeposten darstellen. Preislich und hinsichtlich der Eigenschaften ist sie für Profis vorgesehen und hier könnte sie dann sogar ein Sonderangebot im Vergleich zu sonstigen professionellen Videokameras sein. Aber egal wie, Panasonic als Neueinsteiger in das VF hat eine extrem hohe Schlagzahl, mit der man das L-System ausbaut und ergänzt.

      • @ Thomas Müller

        Richtig Robin, das ist nun klar, nämlich für mich ganz bestimmt nicht 😉….

        hallo Thomas, Sie haben das auf den Punkt gebracht
        Ü B E R F L Ü S S I G
        ich schließ mich Ihnen an.
        Die Panasonic S1H kommt garantiert nicht ins Haus

        Ich bin nicht mal gespannt, wer von den Berufsfotografen sich diese Type zulegt.
        Der Hobbyist wird nur noch gemolken mit sehr teurem Gerätschaften;
        Aber die VERKAUFSZAHLEN sollen ja angeblich sehr purzeln…

        Denkt da niemand von der Industrie mal drüber nach ?

      • Vielfalt ist das Zauberwort. Jeder hat für seine Kamera das spezielle Aufgabengebiet. DIE Kamera für alles gibt es bis heute nicht. Warum ist der Markt rückläufig? Es wird nur noch das teure Gerät hervorgehoben, alles andere was trotzdem gut ist, versinkt im Schatten. Wir leben in der Wirklichkeit, wo die Wohnung unbezahlbar wird, das Auto auf 10 Jahre finanziert und alle auf Schnäppchenjagd sind. Da bleibt für die teure Ausrüstung keine Luft mehr. Darum stehen viele auch solchen teuren Gerätschaften negativ gegenüber. Auch bei mir spielt sich die Fotografie etliche Preisklassen tiefer ab, reicht doch auch und es werden gute Bilder. Das 500€ Gerät wird nun mal am häufigsten verkauft.

      • Für Amateure ist sie nix wegen dem Preis, für Profis ist sie nichts wegen Panasonics bescheidenem Autofokus. Die S1 und S1R merken erstmal Sekunden später wenn sich ein Gesicht aus dem Fokusfeld bewegt. Ein Profi würde eher auf 6K verzichten und sich ne Canon Cinema EOS C200 gönnen, alleine schon wegen der verfügbaren Cinema Objektive, besserem AF und RAW Aufnahme.

      • @Uneternal: „Sekunden später“? Du hast das sicherlich schon ausführlich getestet, obwohl die Serien-Lumixe S1 und S1R gerade erst ausgeliefert werden und die S1H noch gar nichtverfügbar ist? Alle anderen – auf Vorserienmodelle beruhenden – und dann tatsächlich neutrale Tests, sagen etwas komplett anderes aus. Selbst kann ich den AF von mFT-Panasonics, auch den Augen-AF, jederzeit mit dem von Fuji und Canon-DSLRs vergleichen und in der Praxis ist da im AF-S Modus gar kein Unterschied zum Nachteil von Panasonic feststellbar (im Gegenteil sogar, der ist extrem schnell) und im AF-C Modus ist dieser selten, aber dann höchstens sehr geringfügig, feststellbar, aber sicherlich keine „Sekunden später“. Das ist, auch wenn es bewusst übertrieben sein soll, kompletter Unfug. Der AF der VF-Lumix ist dabei sicherlich nicht schlechter als der ca 2 Jahre AF der G81, oder jener der G9, der von kaum jemanden beanstandet wird.

        Auch der Sinn von 6K scheint nicht verstanden worden zu sein. 6K Video ist ua für die Fotoaufnahme aus einer Videosequenz gedacht, beispielsweise um einen ganz bestimmten Zeitpunkt eines Bewegungsablaufs als Foto zu erhalten. Welche Serienbildfunktion liefert denn 24 Bilder/sec.? Das geht besser, genauer, schneller und einfacher, als jede andere Serienbildaufnahmenfunktion der Konkurrenz und ist bei Panasonic schon lange as 4k Video bei älteren Modellen implementiert.

        Es ist schon sehr seltsam, da wird beim Gerücht, die S1H solle angeblich 5000USD kosten sofort gemeckert, die sei ja viel zu teuer. Dann stellt sich heraus, die UVP wird etwa bei 4000USD liegen und nun soll die Kamera nichts sein, obwohl sie bisher wohl niemand in den Händen hatte? Auch mit 4000USD ist sie tatsächlich teuer. Man führt aber das Preisargument komplett ad absurdum, wenn man dann als Alternative die mindestens doppelt so teure Canon C200 vorschlägt, wohl plus eine mindestens 2000EUR teure Canon-DSLM fürs Fotografieren. Bei dieser Art der Diskussion erkennt dann jeder, um was es dem jeweiligen Diskutanten geht und das ist sicherlich nicht, sich unvoreingenommen mit einer neuen Kamera auseinander zu setzen.

      • Hier auch ein Vergleich von der S1R zur Nikon Z:

        https://www.youtube.com/watch?v=8bX9kFaJhjA

        Die Nikon schafft es fast permanent den Fokus beizubehalten, während die S1R ihn ständig wieder verliert.

        Das der Preis bei $4000 liegen soll, davon habe ich erst heute gehört. In dem Fall wäre es natürlich eine Alternative. Trotzdem bleibt der lahme AF ein Problem.

      • @Uneternal: Es gibt da so eine altzeitliche Erfindung, die nennt sich „Denkapparat“ und hilft ungemein, die Informationen aus youtube zu verarbeiten und richtig einzuordnen. Beide Deiner Links betreffen nämlich Tests der Lumix, die vor der Auslieferung der finalen Serienversion stattgefunden hatten. Beim ersten Link ist auch explizit die Firmware Version 1.0 angegeben. Seit Ende April existiert bereits die Firmware-Version 1.1 mit welcher die aktuellen Kameras auch ausgeliefert werden. Da der Test des zweiten Links noch älter als der des ersten Links ist und sogar mit der Vorserienversion 0.6 durchgeführt wurde, kann man diesen komplett in der Pfeife rauchen.

        Bei beiden Lumixe kann man übrigens die Empfindlichkeit des Autofokus auf Veränderungen und die Geschwindigkeit der Nachführung für Video anpassen. Was genau war denn bei den youtube-Videos bei den Kameras eingestellt? Der Fotomodus des AF verhält sich laut Krolop dagegen komplett anders, hier ist der AF auf schnellstmögliche Nachführung voreingestellt.

      • Im professionellen Video-Einsatz arbeitet man ohnehin in der Regel nicht mit Autofokus. Cine-Objektive sind manuell. Von daher ist die Diskussion über den AF eigentlich überflüssig, wobei er sicher brauchbar ist.

      • @Thomas: Glaubst du wirklich dass sich jetzt in einem Minor Update von 1.0 zu 1.1 so bahnbrechend viel in der AF Nachführung ändert? Im Changelog steht mal jedenfalls nichts von Verbesserung des AFs.
        Und schon beim Test der älteren 0.6 Firmware sehe ich jetzt ehrlich gesagt keine großartige Verbesserung zur 1.0 Firmware. Und das ist nicht der einzige Test, wo die Kamera eher mau abliefert.

        Ich glaube auch kaum dass eine Firmware das Problem beheben kann, denn das Problem liegt in der Funktionsweise des DFD Kontrast AF, der zuerst mal mehrere Vergleichsbilder benötigt. Dann wird das Objektiv zu einem Punkt gefahren, den die Kamera anhand von Objektivdaten mutmaßt, danach muss nochmal per Kontrast AF feinjustiert werden, dh der Fokus muss nochmal vor- und zurückfahren um den exakten Punkt zu ermitteln. Das dauert natürlich länger als eine Messung eines Phasen- oder Dual-Pixel AFs der sofort in der Lage ist den korrekten Fokuspunkt zu bestimmen. Während das DFD System für Fotografie okay ist, hängt es bei Video einfach hinterher und produziert das Konstrast-AF typische „AF-Pumpen“.

        @Markus J: Ja. In dem Bereich kann man sich auch eine separate Arbeitskraft leisten, die sich nur darum kümmert den Fokus zu ziehen und dabei einen besseren Job macht als die meisten AF Systeme. Die Leute die sich ne S1H kaufen werden aber eher Budget-Produktionen sein. Und im Semi-Profi Bereich ist ein guter AF schon ziemlich sinnvoll.

      • @Uneternal: Ich glaube vor allem, dass der AF der VF-Panasonics nicht so schlecht ist, wie Du ihn versuchst darzustellen. Die S1 und die S1R sind in erster Linie Fotokameras und erst dann Videokameras. Keiner Deiner beiden Links testet den AF und den Augen-AF im Fotomodus, der – wie ich bereits schrieb – per Default anders abgestimmt ist als der in seinem Verhalten veränderbare Video-AF dieser beiden Kameras. Ob die Version 1.1 den AF dieser beiden Kameras verbessert weiss ich nicht, allerdings genauso wenig wie Du es weisst. Ich spekuliere einfach nicht, wie sich der AF bzw Augen-AF dieser beiden Kameras mit der aktuellen Firmware und dann auch noch im Fotomodus verhält.

        Ich habe ua die G81 von Panasonic und verwende sie vor allem zum Fotografieren und setze dabei sehr häufig den Augen-AF ein. Wenn ich diesen mit aktuellen Sonys vergleiche (so wie man dies in youtube Videos entnehmen kann), dann ist die Treffsicherheit dieser Sonys vermutlich höher und die Verfolgung womöglich schneller. Es ist aber bei weitem nicht so, dass der Augen-AF der G81 schwach wäre oder die Verfolgungsgeschwindigkeit auch nur annähernd so langsam wie von Dir behauptet. Die Treffsicherheit ist sehr hoch, ich habe auch bei bewegten Motiven nur sehr geringen Ausschuss. Offensichtlich werden die Vergleichsmessungen vom DFD-System ausreichend oft gemacht und vom Prozessor ausreichend schnell verarbeitet, so dass eine kaum spürbare Verzögerung bei der Verfolgung des Motivs erfolgt. Nun spekuliere ich dann doch, wenn ich davon ausgehe, dass der Augen-AF der S1 und der S1R im Fotomodus wohl kaum schlechter sein wird, als jener der G81. Hier in diesem Test zur S1R wird auch nur von einem EXTREM SCHNELLEN UND PRÄZISEN AF geschrieben, der von einem Augen-AF unterstützt wird. Wenn der Augen-AF so auffallend langsam wäre, wie Du es behauptet hast, dann wäre dies sicherlich erwähnt worden:
        https://www.digitalphoto.de/test/panasonic-lumix-s1r-labor-praxistest-systemkamera-gigant-100402878.html
        Und nochmals, Du schreibst hier zur S1H und deren AF, die jedoch bisher noch niemand in der Hand hatte und die wiederum höchstens in Vorserienversionen momentan bei Testern und Influencern kursiert, ohne dass die zur Zeit auch nur ein Wort darüber veröffentlichen dürfen.

  • Warum sind hier und im letzten Beitrag eigentlich so viele so zickig, weil die Hersteller zeigen was sie können und eben keine Kameras für Amateure bauen, die in ihrer Freizeit Affen im Zoo fotografieren??

    Natürlich ist das eine Kamera für Profis, die damit ihr Geld verdienen! Diese Kamera ist das nächste Level. Sony erstmal davon gezogen … Mega unglaublich, was alles möglich ist!

    Ein Porsche ist auch nicht unbedingt was für Autointeressierte, die gerne an ihrem Golf III rum schrauben.

    Die Kamera ist ein Arbeitsgerät für Profis.

    • Hallo Ben,
      einfache Antwort, die meisten knipsen die Affen im Zoo. Wir auf diesem Forum sind Fotospezialisten, einige sogar Profis mit großem Wissen. Von 1000 Leuten im Feld, die Bilder anfertigen, gehen 999 aus der Automatik nicht raus. Ziemlich schade, denn jede Systemkamera, egal ob mit oder ohne Spiegel, ob billig oder teuer, bietet jede Menge Möglichkeiten. Es werden hauptsächlich bei Fotohändlern Kurse und Fototouren angeboten, während die Märkte nur Kartons stapeln. Die meisten Kunden gehen in die Märkte und die erworbene Kamera bleibt ein Buch mit 7 Siegeln, das ganze wird uninteressant und lästig zu tragen. Es bleibt also beim Handy, da geht alles automatisch. Die Kamera bleibt im Schrank. Parallelen gab es in der Analogzeit, es wurden massenhaft Kompaktkameras angeboten, die Spiegelreflex war hinter Glas. Warum gab es Kassettenfilme? Das Einlegen eines KB Films war für viele schon zu kompliziert. Die Kompakt von damals ist das Handy von heute, die Systemkamera das Werkzeug des Spezialisten. So ist es nun mal.

      • „Das Einlegen eines KB Films war für viele schon zu kompliziert. “
        Stimmt! Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mit meinem Bruder, wir waren damals Kinder, im Fotoladen stand und wir und tot gelacht haben, weil da Leute reinkamen, die sich den Kassettenfilm vom Fotohändler wechseln ließen 🤣
        War also auch damals schon nicht viel anders!

    • Lieber Ben, lieber Martin Berding, lieber Finny,

      wenn die Profis alles so super können und wir Amateure doch so wahnsinnig unbegabt und langweilig sind, weshalb geht es denn mit den Profis bergab und zwar immer schneller? Ganz einfach, weil der Unterschied zum Profi inzwischen – wenn überhaupt – minimal ist. Dass 999 von 1000 Fotografen ausschliesslich im Automatik-Modus fotografieren stimmt, aber nur wenn Du die Handys mit zählst und dass Finny aus einem Einzelereignis im Fotoladen eine allgemeingültige Theorie ableitet ist schon gewagt.
      Da ihr es euch sehr einfach macht mit Behauptungen, behaupte ich mal, dass von 1000 Profis inzwischen 999 nicht mehr besser sind als gute Amateure! Kommt mal ein bisschen runter von Eurem hohen Ross!

      • Lieber Joe,
        es sollte keine Hochnäsigkeit meinerseits sein, es sind nur Beobachtungen. Selbstverständlich kennt jeder engagierte Amateur seine Ausrüstung und deren Potenzial, wie gesagt, der engagierte. Leider bleibt vielen, die die Canon, Nikon, oder alles andere mal schnell erworben haben, wegen Komplexität verschlossen. In jedem Fotokurs kann man lernen, wie außerhalb der Automatik bessere Bilder entstehen. Dafür bietet JEDE Systemkamera mit und ohne Spiegel beste Voraussetzungen.
        Der Profi: Er hat normalerweise die teure Ausrüstung und damit beste Voraussetzungen für technisch vollendete Bilder, das Fachwissen muß er haben um überhaupt Geld zu verdienen.
        Um da auch sicher zu gehen, sollte man vor Vergabe eines Auftrags den Profi mit wenigen Probeaufnahmen „abklopfen“.
        Und…es geht mit den Profis bergab, weil viele in die Selbstängigkeit flüchten. Viele Anbieter, wenig Aufträge, immer billiger anbieten.

      • Lieber Martin,

        ich habe das natürlich etwas provokant formuliert weil ihr (mMn) etwas zu forsch gegen die Amateure gewettert habt, zu denen ich mich auch zähle. Ich sehe allerdings das Problem der Fotografen darin, dass erstens mit den vorhandenen Kameras inzwischen jeder der etwas Bildverständnis hat gute Bilder machen kann und zweitens viele, gerade junge Leute, die Fotos nur noch auf dem Handy anschauen und da reicht dann auch diese Qualität aus und drittens verschwinden die ganzen Zeitungen und Zeitschriften, so dass nur die allerbesten Fotografen einigermassen überleben.
        Übrigens, eine gute Kamera ist auch gut mit JPG und im Automatik Modus – wobei ich so nicht fotografiere, weil ich selbst das Bild gestalten will!

      • @joe
        mit den Profis geht es bergab, weil jeder, der heute eine Kamera tragen kann, sich Profi nennt. Tips und Tricks holt man sich bei YouTube, wo die Elite der selbsternannten Topshots aufschlägt… Dann bietet man seine Arbeit zu Dumpingpreisen an, ohne zu begreifen, dass man bei 300€ brutto pro Tag draufzahlt.
        Ein Großteil der Auftraggeber kann Fotos sowieso nicht beurteilen. Erschwerend kommt dann hinzu, dass die deutschen Schnäppchenjäger ja „nicht blöd“ sind. Nur: wenn man Kacke einkauft, riecht das immer unangenehm. Egal zu welchem Preis…

      • Es war in der Fotografie schon immer so das alle möglichen „Kreative“ das Rad (Bild) neu erfunden haben. Heute hat sich durch die Einfachheit der digitalen Bilderstellung nur die Schlagzahl verzehnfacht.

        Unternehmerische Kalkulation oder das Einnahmen zu versteuern sind vergessen die Kreativen sehr gerne, das böse Erwachen kommt immer!

        Diese, sagen wir mal gnädig Unwissenheit, nützen Agenturen sehr gerne aus, denn jeden Tag stehen 5 neue Unwissende auf der Matte und möchten ihre „Kunstwerke“ um jeden Preis veröffentlicht sehen.

        Der eigentliche Schaden für den Profi ist der Werteverfall von Arbeitszeit und der Wert von Bildern an und für sich, egal wie gut sie sind.

        Daran werden auch die Neuheiten von Panasonic nichts ändern, leider!

      • @joe

        Falsch. Der Unterschied zwischen Amateur und Profi ist erstens mal der, dass ein Profi zu jeder noch so schwierigen und stressigen Situation in der Lage ist, konstante Leistung abzuliefern. Das hat wenig mit der Kamera zu tun sondern viel mehr mit Erfahrung. Und zweitens bekommen Profis, aus welchen Gründen auch immer, die gut bezahlten Jobs, um sich teure Kameras leisten zu können. Amateure bekommen diese Jobs nun mal nicht und für sie ist es dann natürlich auch unlogisch, eine teure Kamera zu kaufen.

      • @Ben
        „falsch“! ?

        Du hättest schreiben müssen: „Ich sehe das etwas anders….“
        Woher weisst Du wie viel Geld Amateure für ihr Hobby ausgeben können und ausgeben? Die Fotoindustrie lebt doch nicht von den paar Profis, die leben von den Amateuren und vor allem den Hobbyisten. Im Übrigen ist fotografieren auch keine Raketenwissenschaft, dass es dafür einen bestimmten IQ oder ein 10jähriges Hochschulstudium benötigt. Bis auf den richtigen und perfekten Umgang mit künstlichen Lichtquellen, Blitzen und Softboxen ist fotografieren inzwischen sehr einfach geworden, da kann selbst der Dümmste gute Bilder machen (z.B. Augen AF). Betonumg liegt auf „kann“.

      • @Ben
        Du beantwortest Deine Frage, aus welchen Gründen auch immer Profis den Job bekommen selbst:
        weil sie eben auch bei Stress usw liefern können:-)) Und: Profis wollen sich gar keine teure Kamera kaufen, oft müssen wir das aber mangels Alternativen…
        @joe
        In der Fotografie gibt es kein richtig oder perfekt, weil das immer abhängig vom jeweiligen Betrachter ist.
        Deshalb gibt es auch keine Bedienungsanleitung oder Rezepte, wie man bestimmte Motive ablichtet.
        Entscheidend ist nicht nur der IQ sondern meiner Meinung nach eine gewisse humanistische Bildung (bleibt heutzutage leider immer mehr auf der Strecke)…

      • @Alfred
        Du kannst Dir das jetzt ja alles aus einer gewissen Distanz anschauen. Sei froh:-))
        Der verbliebene Rest von uns (rede nicht von den Nebenerwerblern) muss damit leben. Da nützt es auch nichts, fassunglos den Kopf zu schütteln oder sich lauthals zu beklagen. Wir sollten auch damit aufhören, Zeit gegen Geld zu tauschen und müssen versuchen, dem Kunden den (Nutz)Wert unserer Aufnahmen zu vermitteln. Teilweise funktioniert das gut und auf den Rest kann man….
        Ausserdem habe ich kürzlich gelesen, dass die Meisterprüfung wieder eingeführt werden soll. Mit allen Konsequenzen. Da ziehen dann aber ganz dunkle Wolken für den Großteil der Selbsternannten auf…

    • Die Kamera ist entwickelt worden für Zahnwurzelbehandler, Organtransplanteure, Juristen, Anlageberater, Versicherungsvertreter, Steuerberater und Psychotherapeuten.
      Die haben zwar von Technik im Allgemeinen und von Fotografie im Speziellen nur wenig Ahnung, fotografieren aber gern mit der Automatik und teuren Kameras.
      Also das Rolex-Milieu.

      • Sabrina –
        kein Neid bitte! Bei einem Preis von 4000.-$ und den damit verbundenen Eigenschaften ist das eine gute Alternative zu echten Filmkameras. Die von Dir beschriebene Klientel findest Du eher bei Leica – allerdings tragen die dann keine Rolex, sondern eher IWC, Omega oder Jaeger – Lecoultre! Man muss auch gönnen können! Das ist eine Kamera für Filmer und Personen die sich bereits im Panasonic-Ökosystem befinden.

      • Die Kamera richtet sich gezielt an Filmer. Dein Kommentar passt daher überhaupt nicht. Wie Joe bereits geschrieben hat, würde das eher zu Leica passen, aber selbst da wäre das Motiv wohl eher Neid.

  • Schlau gemacht

    um 2x L-Mount Konverter und ein Upgrade für die S1 vorzulegen. Das Einzige interessante, wirklich neue ist das 1.7 / 10-25mm Objektiv für MFT.

    Die Absichtserklärung eine SH-1 auf den Markt zubringen hört sich gut an. Das Teil wird also eine Videokamera die auch „Foto“ kann. Warum sie allerdings im typischen Kamera Design auf den Markt kommt erschließt sich mir nicht so wirklich, denn für das professionelle „Videografieren“ müssen erst diverse Teile angebracht werden.

    Der geforderte Preis geht Angesichts der Leistung in Ordnung. Wenn jetzt noch Sigma mit den L-Mount Objektiven in die Puschen kommt wird das System richtig interessant.

    • Das Gehäuse ähnlich einer Panasonic HC-X1 auf Vollformat mit L-Mount getrimmt und dazu „Fotofunktionen“ wäre die konsequentere Lösung gewesen.

      • Eigentlich ist es ja nur eine Demonstration der einzelnen Hersteller zu was sie im Moment im Stande sind in Kameras zu bauen. Ob das Sinn macht oder nicht ist egal. Ist bei Autos ja nicht viel anders. Man kann,muss aber nicht kaufen oder sich verrückt machen lassen.

  • Warten wir mal ab was die Kamera in der Realität kann…

    Zurück zur Kamera:
    Diese Kamera ist eine Weiterentwicklung der Video/Photo-Fähigkeiten der Lumix VF Serie in Sachen :
    Video, Geschwindigkeit und LowLight Möglichkeiten.
    Es ist gut, dass Panasonic einen würdigen Konkurrenten zur A7S geschaffen und die Einsatzmöglichkeiten für L-MountObjektive vergrößert hat.

    Nun sind Canon und Nikon im Zugzwang.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Kamera noch nicht den OPF Sensor hat.
    Das bedeutet, dass dieses Jahr noch die angekündigte Filmkamera mit 8K erscheinen wird und es eben nach 2020 noch eine L-Mount Kamera mit OPF Sensor zu erwarten ist. Wenn man diese hier kauft, wird sie in zwei Jahren bereits „veraltet“ sein.

    • @Nihat

      Als ich mich beruflich von analog auf digital umstellen musste begann die Geldvernichtungsaktion mit einem professionellen Scanner der schon wenig später fast „arbeitslos“ war weil die ersten halbwegs vernünftigen DLSR (sündhaft teuer) und die ersten digitalen Rückteile (noch viel Kostenintensiver) auf den Markt kamen. Damals hat sich die Auflösung der Sensoren im Jahresrhythmus verdoppelt.

      Zusammen gerechnet hat mich das in fünf Jahren den Wert einer Eigentumswohnung gekostet.

      Das ein Fotogerät heute wenn es im Laden steht schon einen fast fertigen Nachfolger im Nacken hat ist normal. Der Vorteil heute ist das die Dinger zum aktuellen Stand sehr preiswert sind und das man aus technischer Sicht locker 1-2 Generationen überspringen kann.

      Was passieren kann ist das der OPF Sensor so gut ist das alles andere dagegen Kinderkram ist und die Karten wieder neu gemischt werden müssen. Das wird besonders die kleineren Sensorformate betreffen weil dort Verbesserungen sehr schnell auffällig werden. Nihat, dann hast du den Nagel auf den Kopf getroffen wenn Du sagst das alles frühere nichts mehr wert ist.

    • Hier ist kein Hersteller in Zugzwang.

      Eher wird Druck von Huawei ausgeübt. Denn das die Modelle P30 und P30 Pro bezüglich Foto zu bieten haben, ist schon sehr gut. Schwächen findet man da eigentlich nur noch in schattigen Bereichen und in Bereichen mit geringem Kontrast, jeweils bei JPG. Da ist nicht viel mit Schatten hochziehen, so wie man es bei RAW-Aufnahmen der großen Kameras machen kann.
      Sollte der angekündigte „organische“ Sensor tatsächlich mal kommen, dann hat man auch bei Smartphones diese Mängel nicht mehr und kann sinnvoll in RAW abspeichern.
      Momentan ist man da noch nicht soweit. Aber bei lichtmäßig wenig anspruchsvollen Szenen sind diese beiden Huaweis schon richtig gut.

      • Du weißt aber schon das Huawei wegen Androidsperre sinnlos sind. Ausser du fotografierst nur damit. Aber es ist und bleibt ein mickriger Handysensor, egal was für eine Auflösung drauf steht …

      • Soweit mir bekannt ist, soll die „Androidsperre“ nur zukünftige Modelle und Exemplare von aktuellen Modellen, betreffen, die zukünftig produziert werden. Selbst Huawei-Lagerware soll zumindest was Sicherheitsupdates angeht, von der „Androidsperre“ nicht betroffen sein.

        Ausserdem sollte man abwarten, wie US-Unternehmen auf die Barrikaden gehen werden, wenn sie von Chinas „Selten-Erden-Boykott“ so richtig betroffen sein werden. Wie baut Apple dann seine Handys und Cisco seine Netzwerkausrüstung? Selbst die US-Autobauer dürften dann Probleme bekommen. Wobei das nur eine von vielen noch denkbaren Massnahmen Chinas sein wird, mit denen man die USA mindestens genau so wird drangsalieren können, wie umgekehrt. Ganz abgesehen von der finanziellen Abhängigkeit der USA von China, als grösster US-Gläubiger.

      • Thomas,

        beim ersten Absatz betreffend Androidsperre liegst du absolut richtig. Genau so habe ich es in diesem Forum auch schon mal geschrieben, aber einige sind hier anscheinend ziemlich lernresistent.

        Betreffend China als grösstem US-Gläubiger liegst du allerdings falsch. Die US-Zentralbank selber ist der grösste Gläubiger (16.7 Billionen Dollar). Andere Staaten und Investoren halten gerade mal 1/3 der Gesamtschulden der USA, dabei ist aber der asiatische Anteil tatsächlich am höchsten. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass China und Japan letztes Jahr ihre Anteile sukzessive verringert haben.

      • @ OlyNik.
        Diese Bedenken bezüglich Android hat auch jemand auf Amazon geäußert.

        Huawei hat darauf geantwortet und darauf hingewiesen, dass Android einerseits ein Quelloffenes Programm ist und andererseits von Huawei in den letzten Jahren erheblich mitentwickelt worden sei.

        Huawei behauptet, dass sich die Kunden diesbezüglich also keine Sorgen machen müssten und auch weiterhin zum Beispiel mit Updates unterstützt werden.

        Die Globalisten haben ihre eigene Globalisierung verloren. So siehts aus. Zockertypen, die ganze Landstriche – auch Deutschland – in die Armut getrieben haben.

      • Huawei darf bei neuen SMPHs nicht mehr USB, SD und WLAN.
        China überlegt sich einen Lieferstop für Seltene Erden.
        China hat quasi das Monopol auf Seltene Erden.
        Im US Prestige Fighter F35 stecken über 200 kg Seltene Erden.

  • 6K Video, wofür genau benötigt man das?

    Es gibt HD, 4K und demnächst auch 8K (spätestens zu dem olympischen Spielen in Japan).

    Also, wieso sollte man 6K einsetzen?

  • Hereinspaziert, Panasonic hat für jeden etwas!
    G91; GH5; S1H jede dieser Kameras mit unbegrenzter Videoaufzeichnung.
    Von Bezahlbar bis Abschreibungsobjekt, für jeden ist etwas dabei.
    Und wer noch mehr oder weniger will, Lumix FZ1000II.
    Alle diese Modelle hervorragende Foto- und Videokameras, mit einem einzigartigen Handling.
    Und seit der GH1 vor gut 10 Jahren, der geradezu liebevoll gestaltete Weißabgleich.
    Dazu die unvergleichlichen PanaLeicaOptiken.
    Wenn es auch Rechnungen geben soll, die von Sigma stammen.
    Was wollen sie Größe, dann greifen sie zum L-System.
    Klein, leicht, deswegen nicht minder robust, dann ist das mFT-System das Richtige.
    Also, die S1H ist nur eine von vielen Möglichkeiten, aber eine besonders anspruchsvolle.
    Abgesehen davon ich bleib bei mFT, tolles System.
    Finde allerdings die L-Mount Geschichte sehr spannend.

  • Die S1H ist die erste Kamera mit Lüftungsöffnungen und sie wird wieder einen seitlich angeschlagenen, voll beweglichen Monitor haben.
    Leider gerüchtet es auch, dass es keinen Schreitvogel (IBIS) geben wird.
    Hoffe, Letzteres ist nur ein Gerücht.
    Wozu so ein Gerät gut ist? Es ist die ideale Ergänzung zum Prof. Broadcasting Gear von Panasonic. Und passt voll dazu und dem GH Zeugs.
    Nur, dass die S1ler 199$ für irgend so ein Log Kram zahlen sollen, Respekt.

  • So billig war gutes fotografieren noch nie, das habe ich gerade in meiner E-Mail entdeckt:
    https://www.interdiscount.ch/de/cms/12-prozent-auf-systemkameras?utm_source=newsletter&utm_medium=newsletter_sonntagsknaller&utm_campaign=sonntagsnewsletter_kw_22
    Da gibt es zum Beispiel eine Fuji XT3 für umgerechnet gerade mal knapp über 1000.-€ oder eine Canon Eos M50 inklusive Objektiv für etwas über 400.-€, oder die neue Sony Alpha 6400 inklusive 16 – 35mm Objektiv für rund 840.-€, oder die A7 III inklusive 28-70mm Objektiv für rund 1850.-€.
    Also wem die neue Pana zu teuer ist – es gibt unendlich viele billige Alternativen!

  • Was ist hier eigentlich los? Einige depressiv geworden? Hardware ist doch egal im großen und ganzen. Bildbearbeitung macht heute den Unterschied. Der nächste Sprung kommt wenn ich meine presets aus Lightroom direkt in meine Kamera laden kann. Dann kommt das fertige Bild direkt aus der Kamera und von dort ins Internet. Oder das die Firmen dng in der Kamera anbieten. Macht derzeit nur die ricoh. Im übrigen mit was fotografiert vincent Peters? Oder ein Paul Ripke? Leute es liegt nicht an der Kamera wenn eure Bilder schlecht sind. Schönen Sonntag

    • @Ralle Art

      wem sagst Du das? Du rennst offene Türen ein! Wer heutzutage mit all den Möglichkeiten kein gutes Foto hinbekommt sollte sich ein anderes Hobby suchen!

    • @ Ralle Art & joe

      Das Thema gibt es seit den Anfängen der Fotografie. Mit „Licht gezeichnet“ haben schon die Maler bevor an einen Fotoapparat zu denken war. Ein digitales Aufzeichnungsgerät ist nichts anderes als ein Hilfsmittel zur Erstellung von Bildern/Videos. Was dabei als Ergebnis heraus kommt ist Sache des Anwenders und hat mit den verwendeten Gerätschaften nur indirekt zu tun.

      Meine mir wichtigen Bilder sind schon lange vor dem Auslösen im Kopf als Idee gespeichert. Der Prozess der Umsetzung ist das spannende Momentum an der Sache. Darum geht es mir beim Bilder machen.

      Mit guten Pinseln (Fotogeräten) malt, zeichnet es sich etwas leichter!

  • „Software-Upgrade für die S1, bessere Videofunktionen, kostet 199 Euro“

    Bin ich der einzige, der das Ziemlich bescheuert findet…?

  • Der nächste Ladenhüter !

    Warum soll man so was kaufen. Vergleichbar gute Fotoapparate gibt es sicherlich mind. eine Handvoll.
    Videokameras gibt es bessere und das sind echte Videokameras mit Zoom und wesentlich besserer Bedienung / Ausstattung. Für Einmannbedienung im Videobereich nicht geeignet.

    Wie gesagt: Der nächste Ladenhüter, der unverkäuflich sein wird. Vor allem um den Preis.

    • Also bei einem Preis von 4000.-$ ist die Kamera etwa halb so teuer wie eine entsprechende Video/Filmkamera, die weniger kann. Also für engagierte Filmer oder Personen die sich schon im Panasonic-Ökosystem befinden ist das eine interessante Kamera.

      • Eine Videokamera wie eine HC-X1E mit UDH 4k/60p ist beim Videofilmen schwer zu schlagen (Ausdauer, AF-Performance, Zoomwippe feinfühlig etc). Da liegen Welten dazwischen und der Preis ich auch fast noch um 1.300 Euro günstiger. Und wer, ausser absolute Profis, filmt schon mit manuellem Focus.
        Völlig ungeeignet bei Hochzeiten oder anderen Festen oder Action im Bild.

        Der AF, die Blendensteuerung, der Zoom mit Zoomwippe, die Ton(aus)steuerung und Ausdauer dieser Videokameras ist extrem ausgereift. Das sind VF DSLMs Anfänger dagegen. Das Gehäuse und das Händling ist für Fotografieren gebaut und nicht für filmen …

      • Die HC-X1E ist von Panasonic, weshalb sollte dann deren AF besser sein, als der AF der jüngeren S1R oder S1H des gleichen Herstellers? Die HC-X1E hat einen 1Zoll Sensor, kaum vorstellbar, dass dieser im Rauschverhalten und im Freistellungsverhalten mit dem VF-Sensor der S1-Serie mithalten kann. Ausserdem hat die HC-X1E ein fest verbautes 20x-fach Zoom, kaum vorstellbar, dass so ein Zoomobjektiv auch nur annähernd vergleichbare optische Eigenschaften aufweist, wie die Optiken aus dem L-System. Auch Sucher und Monitor haben deutlich schlechtere Spezifikationen wie die der S1 und S1R. Wer hier wen schlägt ist also bei weitem nicht so klar.

    • Die S1H wird ihre Käufer finden, da diese Kamera sich an einen ganz speziellen Kundenkreis wendet. Darunter auch Kleine Regional Fernsehsender und Videofirmen. Zur Erinnerung, diese Kamera integriert sich vollständig in Panasonics Profesionell Broadcasting Gear.

  • Da ja immer wieder um das Erscheinen der Sony A7SIII spekuliert wird, scheint es ja durchaus ein Interesse für solche filmoptimierten Kameras zu geben. Konkurrenz belebt das Geschäft. Profitieren wird der Kunde. Allerdings habe ich das Gefühl das die wenigsten hier mit der Kamera etwas anfangen können, da die große Mehrheit eher aufs fotografieren spezialisiert ist.