Kameras Sigma

Photokina 2018: Sigma entwickelt Vollformat-DSLM mit Foveon-Sensor

Spannend: Sigma kündigt auf der photokina 2018 an, dass man derzeit an einer L-Mount-Vollformatkamera mit Foveon-Sensor arbeitet!

L-Mount-Allianz zwischen Leica, Panasonic und Sigma

Leica, Panasonic und Sigma haben heute im Rahmen der photokina 2018 die sogenannte „L-Mount-Allianz“ bekanntgegeben (siehe auch ausführlicher Artikel hier). Das bedeutet, dass alle drei Unternehmen in Zukunft bei den eigenen Kameras auf das L-Bajonett setzen werden – zumindest eben bei einigen Kameras. Panasonic beispielsweise wird aber selbstverständlich auch weiterhin neue Micro-Four-Thirds-Kameras und -Objektive entwickeln. Nur im Bereich der Vollformat- und möglicherweise auch APS-C-DSLMs werden sich die Unternehmen eben den gleichen Anschluss teilen. Das hat natürlich Vorteile für die Kunden, da sie auf eine größere Auswahl von Objektiven und Kameras zurückgreifen können.

Sigma kündigt eigene L-Mount-Kamera mit Foveon-Sensor an

In den letzten Tagen wurde viel spekuliert, welche Rolle Sigma denn genau bei dieser neuen Allianz spielen wird. Wird der Hersteller ausschließlich L-Mount-Objektive entwickeln? Oder soll vielleicht auch eine eigene L-Mount-Kamera produziert werden, was Gerüchte bereits angedeutet hatten?

Nun liefert uns Sigma selbst die Antwort auf diese Frage. Auf der photokina 2018 Sigma nämlich bekanntgegeben, dass man derzeit an einer eigenen L-Mount-Vollformatkamera mit Foveon-Sensor arbeitet! Diese Kamera soll 2019 auf den Markt kommen. Genaue Details wurden noch nicht bekanntgegeben, doch diese Meldung hat zumindest uns schon jetzt ein kleines „wow“ entlockt.

Keine neuen SA-Kameras von Sigma

Des Weiteren wurde bestätigt, dass keine neuen Sigma SA-Kameras mehr auf den Markt kommen werden, neue Objektive wird es aber weiterhin geben. Der Hersteller möchte sich in Zukunft also wohl sehr auf die Produktion von L-Mount-Objektiven und teilweise auch L-Mount-Kameras konzentrieren – wobei Sigma selbstverständlich auch weiterhin Objektive für andere Hersteller wie Canon, Nikon und Sony bauen wird. Und man kann sich sicher sein, dass die eigene L-Mount-Kamera auch eher ein kleines Projekt für Sigma werden wird, das Kerngeschäft bleiben natürlich die Objektive.

Spannend!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

35 Kommentare

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  • Fehler! Riesiger Fehler! Im APS-C Bereich hätten sie sich ein gutes Stück vom Kuchen holen können. Aber als Underdog, dessen Systemkameras nie wirklich glänzen konnten, auch mit FF gegen Sony, Nikon, Canon, Panasonic und Leica anzutreten, ist völlig Banane. Was soll deren FF denn können, um konkurrenzfähig zu sein? So langsam wird es absurd!

    • Vielleicht eine VF, die unter 2000 Euro kosten wird und damit vor allem den riesigen Markt der Amateure anspricht? Panasonic bedient die VF-Ober- und Mittelklasse und Sigma wildert mit VF im APS-C Preisbereich? Das fände ich alles andere als absurd, ich fände das sogar besonders clever und durchdacht

      • @ Thomas Müller
        ….
        Vielleicht eine VF, die unter 2000 Euro kosten…

        hallo Thomas,
        ich bin zwar nur Hobbyist, aber 2000 Euronen, keine Sloty !! sind für mich viel Geld, um es einfach nur so zu verbrennen.
        Nach dem Motto, ich kauf mir die Sigma KB, um mal zu sehen, was es damit auch sich hat.
        Ist sie Käse, kommt sie in die Oker….
        Also, nur so für Amateure…. da müßte sie wohl 500 Euro kosten.

        Mirko und Co schwören ja bekanntlich auf APS-C, ich ja eigentlich auch.
        APS-C soll ja das Mittel zum Zweck sein, klein leicht, Traumhaft.

        Allerdings sieht das die Industrie völlig anders.
        Die ballert die KB`S nur so heraus, wie die Deutschen beim Rückzug am Rhein.
        Ich weiß schon nicht mehr, was ich als Nächstes noch näher ansehen soll.
        Bin schon am schwindelig werden.

        Panasonic als Konkurrenz zu Nikon ??
        Sony A7R3
        Sony A7R4
        Fuji GFX 50R
        Jetzt Sigma ??

        Die Industrie scheint ja APS-C völlig zu vergessen, wobei es doch Maß der Dinge ist ???
        Auf jeden Fall verlangen sie von uns beim Einstieg ins neue KB mind 5000 Euro aufwärts, bei 2 Objektiven oder mehr, naja, dann geht der Zug aufs Matterhorn
        Mit 1000 € sind die plötzlich nicht mehr zufrieden.

      • Servus Volker,
        das kommt einen nur so vor. Es hat sich ein neuer Markt aufgetan den bisher Sony dominiert hat. Alle möchten etwas vom Kuchen abhaben und vielleicht nicht nur Mitläufer sein sondern die neue Nr.1 werden. Wer Was Wo bei DSLR erreicht hat zählt für DSLM nicht mehr (vielleicht für alte Bestandskunden) aber nicht für die neue (heran wachsende) Generation. Mit Sicherheit wird Nikon auch eine DSLM mit APS Sensor noch vorstellen, Canon eine neue M und Panasonic auch weiterhin das mFT System bedienen.
        Zu Sigma, ein Freund hatte mal eine Sigma DP2 für umgerechnet 250€ (fast neu) erstanden, für so einen Preis würde ich mir zusätzlich auch eine Sigma noch zulegen auch wenn ich diese nur Tagsüber nutzen kann.

    • Ich glaube zwar nicht das die Sigma eine Designkanone wird aber scheinbar hält Sigma am Foveon Sensor fest und das könnte sie wieder interessant machen. Für den täglichen Einsatz die Panasonic oder Leica und als Schönwetter Kamera die Sigma mit einer Festbrennweite, denn bei niedriger ISO liefert der Sensor hervorragende Ergebnisse ab. Vielleicht ist auch hier die Entwicklung schon einen Schritt weiter….

    • Klasse wäre ein monochromer FF-Foveon mit richtig guten Grauwerten dem analogen Negativ-Positiv Prozess nachempfunden.

      Nicht so flache Bilder wie sie bei Leica und PhaseOne aus der Monochromen Kamera purzeln….

      • @georg
        Einen monochromen Foveon? Das ist eine Fantasie ohne Realitätsbezug, denn den kann es nicht geben! Lies doch mal bei Wikipedia nach.

  • Ich würde den Foveon Sensor nicht unterschätzen. Bei niedriger Empfindlichkeit spielt er seine Stärken in der Farbwiedergabe und Schärfe voll aus. Garantiert nichts für den Allround-Einsatz aber für Landschaften und für dein Einsatz im Studio auf jeden Fall ein super Arbeitsgerät. Wollen wir nur hoffen, dass die Softwareunterstützung besser wird.

    • Foveon-Sensor? Das war bisher nun wirklich keine besonders gute Idee! Die Verkaufszahlen waren doch im Keller, warum sollte sich das jetzt ändern? Mit ISO 25? Nur für hohe Helligkeiten? Eine Spezialkamera für die Sonderanwendung Sonnenschein? Da sind die Urlauber, die Bewölkung oder gar Regenwetter haben, aber nachher enttäuscht!

      • @renus

        Ich bin kein Elektronik Fachmann,

        allerdings ist die Idee hinter dem Foveon Sensor erst einmal physikalisch einleuchtend. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluss auch das alle CMOS Sensoren farblich „lügen“ weil sie interpolieren, also etwas nicht vorhandenes hinzufügen, was derzeit recht gut funktioniert.

        Ein CMOS Sensor „verbraucht“ für einen Bildpunkt drei Farbpixel der Foveon nur einen weil die drei Farben untereinander und nicht nebeneinander liegen. Jedes Pixel hat auf diese Weise alle Farbinformationen, der CMOS nicht, er muss dafür umrechnen.

        Panasonic produziert seine Sensoren selbst, sie haben also Erfahrung mit diesem Thema. Die Entwicklung bleibt nie stehen, ich kann mir gut vorstellen das die Zusammenarbeit mit einem potenten Partner zu einem wesentlich besseren Ergebnis führen wird und die Vorteile des Foveon Sensors erst richtig zur Geltung bringt.

      • @Alfred
        Theoretisch scheint das auf den ersten Blick ein Vorteil zu sein, wenn „ein“ Pixel = 1 Bildpunkt die drei Farben RGB gleichzeitig verarbeitet. Aber es scheint nur ein Vorteil zu sein, die Realität sieht etwas anders aus, weil nämlich Stör-, Streu- und Dämpfungseffekte der oberen beiden Absorbtionsschichten die Farbsignale der unteren Schichten beeinträchtigen, wie beim Farbdiafilm. Deshalb ist ein Foveon-Sensor immer deutlich schwächer, d.h. unterbelichtet, damit stärker rauschend, bei wenig Licht als ein CMOS- oder CCD-Sensor. Dies liegt am Bauprinzip des Foveon und ist deshalb nicht zu ändern! Daher halte ich nicht viel davon Kameras, die ja auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen möglichst gute Bildqualität abliefern sollen, mit diesen Sensoren auszustatten. Bei Spezialkameras, die bei immer guten Lichtverhältnissen arbeiten, kann der Foveon seine zwei Vorteile, 1. kein Farbmoiré und 2. höhere Bildschärfe bei kleinerer Pixelzahl, ausspielen, aber wirklich nur unter diesen unnatürlichen Verhältnissen.

      • @Alfred
        Eine Quelle, bei der Du Dich weiterbilden kannst 🙂

        https://de.wikipedia.org/wiki/Foveon_X3

        Dort findest du weitere erhebliche Nachteile des Foveon-Sensors erklärt, die diesen eigentlich als unbrauchbar für gute Farbwiedergabe darstellen.

        Für mich ist deshalb jede Kamera mit diesem Sensortyp von vornherein uninteressant. Foveon ist das K.-O.-Kriterium! Und darum verkaufen sich Sigma-Kameras mit diesem Sensor auch schlecht! Dieser Sensor sollte eigentlich aus dem Kameramarkt verschwinden, denn im Grunde schadet er der Marke Sigma. Vielleicht kommen die Sigma-Leute noch drauf.

      • @Renus
        Schade, da war ich wohl etwas „Blauäugig“ mit meinem Halbwissen. Dann bin ich einmal neugierig was die länger „Entwicklungszeit“ aus dem Foveon Vollformat Sensor herauskitzeln kann. Die Hoffnung das sich eine gute Idee doch noch durchsetzt habe ich immer. Gerade wenn es um elektronische oder technische Probleme geht ist man nie sicher was machbar ist.

        Aber Danke für den Link. Für uns Fotografen wäre es gut wenn neue Sensoren noch bessere Ergebnisse brächten vor allem wenn dabei das Format im handlichen und erschwinglichen Bereich bleibt.

      • @Mirko
        Die Physik bleibt bei Mehrschichtsensoren aber gleich, auch wenn Sony sich damit beschäftigt, d.h. die Störungen des Lichtes für die unteren Schichten.

        Ich habe zwar auch schon von Sonys Entwicklung in dieser Richtung gelesen, aber meine Interpretation ist eine gänzlich andere: Wenn Sony etwas tut, muss es einen relevanten Sinn haben: fototechnisch ist und bleibt das Mehrschichtsystem mit den bekannten Nachteilen behaftet, also kann Sonys Tun nur einen anderen Sinn haben, nämlich: Je mehr Sony in dieser Technik der Mehrschichtsensoren patentiert, desto weniger Möglichkeiten bleiben Sigma, seinen Foveon zu entwickeln, denn Sony hat es schon für sich geschützt und lässt anderen keinen Platz für Weiterentwicklungen! Sony blockiert damit den Foveon, also einen Konkurrenten! So ist das im Geschäft, nicht das erste Mal!

      • Servus Renus,
        deine Erklärung klingt logisch nur warum sollte man die Konkurrenz durch Patente ärgern wenn der Weg letztendlich doch in einer Sackgasse endet 🤔 Sony entwickelt in viele Richtungen zB. arbeiten sie auch an einen ähnlichen Sensorprinzip wie ihn Fuji mit EXR verfolgte.

      • @ renus

        hallo renus, erst einmal vielen Dank für die Infos um den Foveon Sensor,
        habe wieder dazugelernt, das wußte ich nicht.
        So brauche ich dann ebenso nicht zu Sigma KB schielen.

  • Ich habe auch eine Sigma-Kamera. Daneben noch Vollformat-Canon, Canon-Crop, mft-Kameras. Jede Kamera hat ihre Eigenarten, so dass ich wählen kann. Sigma hat einen speziellen Look, den ich mit keiner anderen Kamera erreichen kann. Das ist aber seit Langem bekannt. Wenn ich diesen Look haben möchte, muss ich eben Sigma nehmen, wenn nicht, dann eben nicht. Darüber kann man nicht diskutieren.

    • @Juergen
      Der „Look“, Du meinst das Design, einer Kamera ist halt kein Sachkriterium, sondern Geschmacksache, aber kein sachliches Qualitätskriterium für eine Kamera. Es gubt auch Leute, das habe ich schon gesehen, die ein Kunststoffgebilde vorm Bauch hängen haben, das so aussieht wie eine Kamera, aber nur eine Plastikbox ist und keine Fotos machen kann; diese kam wohl aus einer Requisitenkammer. Hier hatten wir aber das Thema der physikalisch-technischen Abbildungsqualität eines Feveon-Sensors. Und die ist halt nicht wettbewerbsfähig, das ist die Realität.

      • Also unter „Look einer Kamera“ meint man eigentlich eine spezielle Abbildunscharakteristik. Das Design der Sigmass ist sicher genau wie der Look Geschmacksache…

      • @Juergen
        Um Dich richtig verstehen zu können wäere es hilfreich nicht mit unspezifischen englischen Wörtern ein Kauderwelsch zu schreiben, sondern dann besser gutes Deutsch zu nehmen und Abbildungseigenschaften in der Farbwiedergabe zu schreiben, dann könntest Du eher richtig verstanden werden.

        Um die Farbcharakteristik von Sigmas zu erzeugen, d.h. die fehlerhafte Farbwiedergabe dieser Kameras, brauchst Du natürlich eine Sigma, denn, deutlich gesprochen: so falsche Farben schafft keine andere! 🙁
        Da ist mir Fuji lieber, die genau die Charakteristiken verschiedener Farbfilme zur Auswahl stellt. Da kann man dann etwas mit anfangen.

      • Ja renus …
        ich dachte eben auch Georg schreibt von „Scharia“ dabei hat er die „unscharakteristik“ gemeint – das war für mich dann doch beruhigend – und mit den „Sigmass “ hat er schon recht – Kamera und Linsen sind „massig“ …..
        Freudig grüßt Gustav auch Georg ….

      • 😉
        Gut das hier auf meine Rechtschreibung zwar aufgepasst wird, ihr mir aber keine Noten mehr vergeben könnt…
        Früher in der Schule war ich in Deutsch immer 5-6.
        Der Ausdruck ist gut sagte der Lehrer aber die Rechtschreibung ist eine Katastrophe….
        Zum Glück muss ich mit Schreiben nicht meinen Lebensunterhalt verdienen…

      • Hallo Georg …
        ich freue mich das Du auch humorigen Austausch pflegen kannst – das ist das „Maggi“ auf dieser Seite – finde ich – bei der vielen trockenen schalen Hausmannskost die man hier immer zum verdauen vorgesetzt kommt ….
        Ist natürlich nur die Meinung eines Gustavs ….

      • Danke Mirko,

        im wahrsten Sinne des Wortes, eine Demonstration was hinter der Idee steckt. Wenn 100 ASA und ein Stativ für solche Ergebnisse reichen, alle Achtung.

        Welche Detailtreue ist da im Vollformat möglich? Wenn dann noch ein ART Objektiv oder eine Leica Festbrennweite im Spiel ist wird es echt spannend. 50-400 ASA in dieser Bildqualität, mehr braucht kein Mensch.

        Du hast recht, das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen!

      • Alfred,
        auch Fuji wollte mal diesen Weg verfolgen schlugen aber mit Panasonic einen anderen Weg ein. Ich vermute mal das Panasonic pünktlich zur Olympiade den organischen Sensor in der „Top DSLM“ zum Einsatz bringen könnte 🤔 Fuji könnte diesbezüglich eine Kooperation mit Samsung eingegangen sein, würde Sony ja doof aussehen lassen wenn diese organische Sensoren für Fuji herstellen aber die eigene Kameramarke (noch) leer ausgeht. (nur so ein Gedankenspiel)
        Und hier noch was aus dem Bereich Chemie was sehr vielversprechend klingt

        http://www.chemie.de/news/165746/der-gestapelte-farbsensor.html

      • Mirko,

        klasse was du da ausgegraben hast. Im Prinzip ein Sprung wie der von den normalen Filmemulsionen zu der T-Kristall Technologie, nur noch viel weitreichender weil kein Silizium verwendet werden muss.

        Ob Samsung diese Technologie bei ihren neuen Sensoren schon bald verwenden wird?

        Die Gedankenspiele sind gerade angesprungen, da ergeben sich völlig neue Perspektiven.

        Es wird ja auch Zeit das den CMOS Oldies mal etwas neues entgegen gestellt wird.

      • Alfred,
        das mit Samsung war nur so ein Gedankenspiel von mir wer für Fuji vielleicht den organischen Sensor herstellen könnte. Habe so im Hinterkopf das der vorgestellte Sensor für das KB Format gedacht ist und siehe da Panasonic stellt einen eigenen Sensor her.
        Mal schauen wer dem Institut finanziell unter die Arme greift und die Entwicklung voran treibt, Sony? Samsung? Fujifilm?

      • @Mirko
        Der Artikel, den Du nennst, ist interessant. In dem neuen Schichtungsmaterial hat Sony vielleicht eine Chance gesehen und forscht weiter, um einen Prototypen zu entwickeln.

  • Wenn ich eure Kommentare richtig gelesen habe, wurde der entscheidende Punkt bisher nur am Rande erwähnt, nämlich daß die klassischen Sensoren drei (oder mehr) nebeneinander liegende Farbpixel für einen Bildpunkt brauchen. Beim Foveonsensor liegen sie untereinander. Heißt: Der Foveon benötigt nur ein Drittel des Auflösungsvermögens des Objektivs! Eine Sigma-VF-Kamera kann stramm Richtung 100 Megapixel marschieren und benötigt nur bezahlbare Objektive. Solange die Mitbewerber Schwarzweißsensoren mit Bayerfiltern verbauen könnte Sigma eine starke Alternative werden.