Fotoprojekte Inspiration

Posts und Bilder mit Herz: (Nicht nur) Fotografie von Lichtpoesie

Herzklopfen, Lebenslust, Schmetterlinge, das Gefühl, im Moment zu leben… Man erlebt die Bilder von Lichtpoesie regelrecht. Denn wenn der Funke überspringt, spürt man, dass sich da jemand in die Fotografie verliebt hat, sie zu seinem Leben gemacht hat und nun nicht mehr ohne sie kann.

Lichtpoesie ist der Name des in Münster ansässigen Teams um Joana. Joana, die hübsche Dame mit dem Vogelkäfig, kann nämlich mehr, als nur gut aussehen. Sie hat es mit wenig Schlaf, Nebenjobs und Durchhaltevermögen zur selbstständigen Fotografin geschafft und sogar ein kleines Team um sich versammelt.

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Besonders ist, dass man bei Lichtpoesie genau weiß, wer da gerade fotografiert. Und damit meine ich nicht irgendeinen Namen. Parallel zum Portfolio und Shop gibt es das Online-Magazin „Odernichtoderdoch“, einen sehr liebevoll geführten Blog mit vielen verschiedenen Kategorien: Von Basteltipps, Outfitposts, Blicken hinter die Kulissen des Studios, Videos aus dem Fotografen-Alltag bis hin zu sehr nachdenklichen und persönlichen Artikeln ist da alles zu finden. Joana lässt uns teilhaben an ihrer bunten Welt, wie eine Lifestyle-Bloggerin, nur mit einem professionellen Topping!

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0506kontrastkleinDass der Name Lichtpoesie nicht willkürlich gewählt ist, merkt man sehr schnell. In Licht getaucht, von frechen Strahlen gekitzelt oder in der letzten Abendsonne leuchtend – für die richtige Beleuchtung wird immer gesorgt. Licht (zumindest Tageslicht) ist aber nichts Verlässliches. Es lässt sich nicht erzwingen, ist launisch und macht was es will. Wenn aber der richtige Moment erwischt wird, man es für einen Bruchteil festhalten kann, dann ist das, was nachher auf dem Foto zu sehen ist, echt und erlebt.

Mich fasziniert die ungestellte Schönheit, Zerbrechlichkeit, Ehrlichkeit und die Macht des Augenblicks. Nur ein Bild, das eine Geschichte erzählen kann, ist ein gutes Bild.

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Durch die Videos, Bilder und Texte auf „Odernichtoderdoch“ bekommt man einen Eindruck von einem sehr sympathischen Team: Gummibärchen essend bei der photokina, sich um den ergonomischen Wackel-Stuhl streitend, Seifenblasen pustend bei Shootings, mit vielen tatkräftigen Workshopmitgliedern und zwei Blumenmädchen in Pastellkleidchen im Park… Doch auch die schwierigen Zeiten im Leben eines Fotografen werden beleuchtet. Auch über ihren Weg in die Selbstständigkeit schreibt Joana eine Menge, stellt sich nicht als Übermenschen dar, sondern berichtet von Selbstzweifeln und Zukunftsängsten, der Flut von Bürokratischem und den etlichen Ämtern, die sie abklappern musste, von Rückschlägen und von zahlreichen Umzügen. Das ist Fotografie zum Anfassen und Mitfühlen!

Und was sie nun erreicht hat?

Ich kann die bunte Welt aus meinem Kopf umsetzen.

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Das Besondere an den Bildern ist, dass sie alle sehr einfühlsam geschossen sind. Sie sind nicht aufdringlich, wollen nicht fossiert etwas „zeigen“, sondern wirken so, als hätte jemand im richtigen Moment, ohne dass der Betroffene es gemerkt hätte, die Kamera gezückt. Dadurch haben die Szenen eine sanfte Intimität.

Mehr Bilder zum Verlieben gibt es auf www.lichtpoesie.net (ihr werdet gleich vor die Wahl zwischen Online-Magazin und Portfolio bzw. Shop des Teams gestellt – ich empfehle einen Besuch bei beiden!), direkt zum Online-Magazin “Odernichtoderdoch” geht es hier.

Wer einen Lichtpoeten in sich schlummern hat, dem seien die Workshops, die das Team anbietet, ans Herz gelegt (Infos dazu gibt es hier).

Quelle Bilder: Lichtpoesie (used with permisson)

Lili Heere

Musikstudentin, fühlt sich am wohlsten in der Rolle der Betrachterin, lässt sich gerne inspirieren und hat ein Faible für spontane Bilder, die besondere Augenblicke festhalten.

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