Die neue Ricoh GR IV Monochrome trifft offenbar genau einen Nerv. Noch bevor viele Exemplare überhaupt in Umlauf sind, meldet Ricoh bereits knappe Bestände und rechnet erst im März mit Entspannung.
Ricohs frisch vorgestellte GR IV Monochrome sorgt schon kurz nach dem Start für Frust bei Spontankäufern. Laut dem offiziellen Ricoh GR EU Auftritt übersteigt die Nachfrage aktuell das Angebot, der Lagerbestand ist begrenzt und Auslieferungen sind bis März beeinträchtigt. Trotzdem könnt ihr die Kamera weiterhin vorbestellen, müsst aber mit Wartezeit rechnen.
Warum die Nachfrage so hoch ist
Im Kern spielt Ricoh eine Karte, die sich viele Fotofans seit Jahren wünschen. Eine echte Monochromkamera ohne Kompromisse, bei der der Sensor ausschließlich für Schwarzweiß genutzt wird. Genau das macht den Reiz aus, denn es geht nicht um eine nachträgliche Umwandlung, sondern um eine konsequent auf Schwarzweiß ausgelegte Kamera. Gleichzeitig ist der Schritt für Hersteller riskant, weil der Sensor eben nur diesen einen Zweck erfüllt. Ricoh scheint den Sweet Spot getroffen zu haben, denn die GR IV Monochrome positioniert sich als günstigste echte Monochrom-Digitalkompakte außerhalb von Leica.
Preislich bleibt es in Europa bei 1.799 Euro. Zwar soll die Kamera ab Februar verfügbar sein, allerdings nur in sehr begrenzter Stückzahl. Ricoh rät daher zu einer schnellen Vorbestellung, da die Auslieferung nach dem Prinzip zuerst bestellt zuerst beliefert erfolgen dürfte. Wenn ihr euch also für die Kamera interessiert, solltet ihr nicht zu lange warten, um nicht in einer längeren Warteschlange zu landen.
Mehr zu den technischen Details der Kamera hat mein Kollege Jonathan bereits vor Kurzem für euch zusammengefasst. Wie sich die Situation bei den Bestellungen der HDF-Version derzeit entwickelt, ist uns noch nicht bekannt.
Würdet ihr euch eine reine Schwarzweiß-GR bestellen, auch wenn ihr dafür bis mindestens März warten müsst?


Wunderbar das es endlich eine bezahlbare reine Schwarz/Weiß Kamera gibt. Die Ricoh GR IV Monochrome mit ein-schwenkbaren realen Rotfilter sowie den Softwareseitig angepassten Bildeffekten samt individueller Parameter wird ihre Liebhaber finden.
Mit der farbigen GR in der linken und er Monochrom GR in der rechten Hosentasche hat man die Hände für andere Genüsse frei. Die lästige schwere Fototasche kann zu Hause bleiben!
Hui! Kaum angekündigt, schon ist sie ausverkauft. Dabei hatten viele im Photografix Magazin darauf gewettet, daß diese Kamera preislich zu hoch angesetzt wäre. Da hat wohl Ricoh alles richtig gemacht.
Und durch den geringen Bestand wohl auch die Begehrlichkeit steigern können. Von wem sie sich das wohl abgeschaut haben?
Kaufen würde ich sie mir dann, wenn ich hauptsächlich in Schwarzweiß fotografieren würde. Da das nicht der Fall ist, bleibe ich noch bei meiner jetzigen Ausrüstung.
Wenn man 15 Kameras vorproduziert hat, sind selbst solche Kameras schnell ausverkauft…
🎊🍾🎊 hatte schon auf so eine Aussage gewartet 🥳🎉 …muss aber gestehen das ich mit jemand anderen gerechnet hätte 👍
Ich glaube diesen SW-Hype einfach nicht, das ist nicht gegen Ricoh gerichtet.
Man muss das auch nicht verstehen aber es scheint, dass es ihn gibt.
Ich kenne keinen einzigen Fotografen, der eine SW Kamera hat – wie viele kennst du? Den Einzigen den ich kenne, aber doch nicht kenne, ist der Alfred, der hat sich so was für die Vitrine, denke ich, zugelegt.
Die Ricoh GR Modelle sind die Cash Cow von Ricoh / Pentax. Und sie treffen halt einen Nerv. Die Pentax DSLRs kaufen doch höchstens noch Hardcore Fans. Die GR Modelle sprechen auch andere Zielgruppen an. Und Monochrom scheint im Trend zu sein. Meine GR IV tuts. Eine Monochrome kaufe ich nicht.
Reiner Schwachsinn im digitalen Zeitalter. Die Idee von LEICA 2011 eine rein Monochrome M auf den Markt zu bringen war nahezu genial. Auch ich liebe es “pur” Monochrom zu fotografieren. Und im digitalen Zeitalter ist dies mit jeder Digital-Kamera möglich. Aber Langeweile bei den Konsumenten erschließt immer wieder “neue” Märkte. Dennoch ein Tipp: sich ein gutes Buch über S/W-Fotografie zuzulegen. Die Sache macht ungeheuren Spass. Und darum geht es ja. Letztendlich.