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Ricoh GR IV Monochrome: Kompaktkamera für puristische Schwarzweißfotografie

Ricoh bringt mit der GR IV Monochrome in Kürze eine Kompaktkamera speziell für Schwarzweißfotografie auf den Markt.

Ricoh erweitert die GR-Serie wie erwartet um ein dediziertes Monochrom-Modell. Die GR IV Monochrome verzichtet bewusst auf Farbaufnahmen und setzt stattdessen auf einen speziell entwickelten APS-C-Sensor ohne Farbfilter. Das Ergebnis sind schärfere Bilder mit feineren Tonwertabstufungen, da keine Farbinterpolation nötig ist.

Der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor löst wie das Basismodell mit 25,74 MP auf und erreicht einen ISO-Bereich von 160 bis 409.600 (statt 100 bis 204.800). Besonders interessant für Schwarzweiß-Enthusiasten ist der integrierte physische Rotfilter, der per Funktionstaste zugeschaltet werden kann. Er verstärkt Kontraste, etwa zwischen blauem Himmel und weißen Wolken, ohne zusätzliches Zubehör.

Wie schon bei der kürzlich eingeführten GR IV HDF verbaut Ricoh auch hier einen elektronischen Verschluss mit Zeiten bis zu 1/16.000 Sekunde. Das ermöglicht Aufnahmen bei offener Blende auch in hellen Umgebungen. Diese Funktion soll per Firmware-Update auch für das Basismodell GR IV nachgereicht werden. Die Bildsteuerung bietet spezielle Monochrom-Modi wie “Solid” für harte Kontraste oder “Grainy” für einen filmähnlichen Körnungseffekt.

Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung präsentiert sich komplett in mattem Schwarz. Der 5-Achsen-Bildstabilisator, 53 GB interner Speicher und die GR-World-App zur Kamerasteuerung bleiben erhalten.

1.800 € ab Februar 2026

Mit einem Preis von 1.799 Euro positioniert sich die GR IV Monochrome mehrere Hundert Euro über den anderen Modellen der Serie, aber immer noch deutlich günstiger als die Konkurrenz. Leica bietet seit Ende letztes Jahr mit der Q3 Monochrom zwar ebenfalls eine Kompaktkamera mit dediziertem Schwarzweiß-Sensor an, verlangt dafür aber 6.750 Euro. Zugegebenermaßen arbeitet die Leica mit einem Vollformatsensor und höherer Auflösung. Die Ricoh richtet sich damit an Fotografen, die Schwarzweiß zwar als eigenständige Disziplin verstehen, ohne das Budget für eine Leica aufbringen zu wollen. Die Kamera soll ab Februar 2026 verfügbar sein.

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Für Ricoh ist es nicht die einzige Schwarzweiß-Kamera: Im April 2023 brachte das Unternehmen mit der Pentax K-3 Mark III Monochrome eine dedizierte DSLR ohne Farbfilter auf den Markt, damals für 2.500 Euro. 

Die etwas ungewöhnliche Monochrom-Variante kommt passend zum 30-jährigen Jubiläum der GR-Serie. 1996 hatte Ricoh mit der analogen GR1 den Grundstein für eine der erfolgreichsten Kompaktkamera-Reihen gelegt. Wer hingegen auf eine GR V mit Wetterschutz, integriertem Sucher oder Blitz hofft, wird wohl enttäuscht: Ricoh hat klargestellt, dass diese Features das Gehäuse vergrößern würden, ein Tabu für die hosentaugliche Kompaktkamera. Als nächstes dürfte eine GR IVx mit längerer Brennweite folgen.

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Alfred Proksch

Meine Jeans hat zwei Hosen und zwei Gesäßtaschen!

Es wäre somit Platz für alle GR Varianten. Spaß beiseite – es ist erfreulich wenn eine Nische so erfolgreich genutzt wird. Dem GR Monochrom Einzeltest sehe ich mit Spannung entgegen.

Frank

Sollte ich Dir nochmal im echten Leben begegnen, könnte ich Dich sofort an deinen ausgebeulten Beinkleidern erkennen.

Ollika

1800 Euro für eine SW-Kamera mit fixem 28mm-Objektiv und fehlenden Sucher? Ich finde das schon recht sportlich. Für den Preis geht schon die eine oder andere Vollformat-Kamera über den Tresen.
Auch wenn die Ricoh nichts für mich ist, so wird sie trotzdem ihre Fans finden, ganz sicher. Das ist auch gut so.
Interessant wäre es für mich mal zu wissen, in welchem Verhältnis (Verkaufszahlen) die Cam zu ihren farbigen Geschwistern steht.

Peter Braczko

Das können durch eine andere Menüeinstellung alle meine Nikon-Z-Kameras – und das bei allerbester Wiedergabequalität – die superscharfen Nikkor-Objektive im Kamerabajonett voraus gesetzt! So gehen bestimmte Kamerahersteller mit vergleichbaren Werbesprüchen, ähnlich wie hier dargestellt (für “puristische” ??? Schwarzweißfotografie) auf Kundenfang. Irgendwie lustig…..

Frank

Nun, wenn Ricoh für eine solche Kamera zahlende Kunden findet, was spricht denn dagegen? Nur weil die Nikon-Z-Baureihe auch einen Menüpunkt Schwarzweißfotografie aufweist, muß sich nicht jeder Kamerakäufer gleich von Nikon angezogen fühlen.

Im Übrigen dürfte die Kamera vermutlich in der Hauptsache als Zweitkamera zum Einsatz kommen. Der eine wirbt halt mit “puristischer Schwarzweißfotografie”, der andere mit der “allerbesten Wiedergabequalität”. Beides halte ich für eine Werbeaussage, die so auch zulässig ist.

Mirko

…aber die Menüeinstellung “Schwarzweiß” ist ein Alleinstellungsmerkmal der Firma Nikon 👍

Helikopter

Ich glaube, jede moderne Kamera hat mindestens eine SW Einstellungen (oder war das Ironie?). Dennoch wird dort nur ein Farbkanal (von dreien) genutzt, weswegen es sinnvoller ist, bunt zu fotografieren und später die Farbe zu eliminieren. Das ist bei den Monochrom Modellen anders, zumindest bei Leica und ich denke auch bei Ricoh. Insofern ist ein solches Modell schon sinnvoll.

Mirko

…es war Ironie 😉

Frank

Ich muß Dich da korrigieren, die Menüeinstellung für die S/W-Fotografie bei Nikon heißt “Allerbestes Schwarzweiß.”

Mirko

Asche auf meinen Haupt, wie konnte ich nur dieses wichtige Detail vergessen 😢 DANKE

Sebastian

Bei meiner Canon 6D heißt das “Monochrom”

Keyser

Ironisch: Du lachst über Werbesprüche, glaubst aber, ein SW-Menüpunkt macht aus einem Bayer-Sensor eine Monochromkamera. Tut er nicht

Ollika

Er ist wieder da!

Ich hatte gehofft deine Nikon-Lobhuddelei würde sich 2026 abschwächen. Stattdessen gehen die Peinlichkeiten weiter. Chance verpasst!
Musst mir auch nicht erklären, was die Nikon-Z‘s so alles können. Hab selber zwei.

Peter Braczko

Bin gespannt auf Ihre SW-Bilder in der nächsten Lesergalerie…..

Ollika

… scheint sich auch zum Standardsatz zu entwickeln.

Peter Braczko

Hat denn “Ollika” überhaupt schon einmal Bilder zur Lesergalerie geschickt?

Ollika

Ja, hat er.

Thomas Nordsee

Das Kommentieren ist frei und nicht an eine Veröffentlichung eines Bildes gebunden… du musst nicht in die Rechtfertigung gehen- falls es so von dir gemeint war. 👋🏻

Dirk

Könnte nur sein, dass die Nikon-Z-Kameras halt etwas schwerer als die Ricoh sind und nicht in die Hosentasche passen, oder?

WRDS

Na und? Wer diese Monochrome Ricoh will, der will eben genau diese Kamera und keine Vollformatkamera bzw. hat vermutlich bereits eine oder mehrere Vollformatkameras im Schrank stehen. Diese Ricoh ist konkurrenzlos auf dem Markt. Da ich kein Schwarzweiss Freak bin und bereits eine normale Ricoh GR IV habe, werde ich sie allerdings auch nicht kaufen.

jens

Finde ich super, bis auf den Preis.
Jens

Markus Heitkämper

Folgende Aussage im obigen Beitrag ist unzutreffend: “Die Ricoh richtet sich damit an Fotografen, die Schwarzweiß zwar als eigenständige Disziplin verstehen, ohne das Budget für eine Leica aufbringen zu wollen.”
Ich bin seit Jahrzehnten Leica-Nutzer (seit 2016 vornehmlich im SL-System) – der Budget-Aspekt spielt für mich bei der Entscheidung für die GR Mono keine Rolle. Die GR Mono ist vielmehr in ihrer Synthese von extremer Kompaktheit UND höchstmöglicher Bildleistung alternativlos. Wer, wie ich, diese Kombination wünscht, wird aktuell nur bei Ricoh fündig (vor über 10 Jahren hatte sich in diesem Segment auch Nikon mit der Coolpix A versucht, leider ohne großen Erfolg). Eine Q Mono deckt allein schon aufgrund ihrer Abmessungen und ihres Gewichts eine vollkommen andere Nische ab…Beide Kameras sind nicht miteinander vergleichbar und wollen es auch nicht sein.

Josef

Mir geht es da wie Herrn Heitkämper,

Nach einigen Jahren Canon gefolgt von Nikon bin ich dann auch schließlich bei Leica im SL System gelandet und freue mich, dass ich meine M-Objektive wechselweise an meinen SL Bodies oder an meiner Leica Monochrome bzw. Leica CL verwenden kann.
Seit 2013 benutze ich mit viel Freude die Ricoh GR ii.
Ich finde, die Ricoh Monochrom auch eine schlüssige Entscheidung von Ricoh.
Ich kann mir gut vorstellen, mir auch eine Ricoh Monochrom zu kaufen.

Allen Allzeit gut, LICHT
Josef

Ollika

Klar, wenn man den Farbfilter weglässt bekommt man schärfere Bilder mit feineren Tonwertabstufungen. Das ist unumstritten.
Allerdings bin ich der Meinung, dass man das Ergebnis bei jeder Kamera in der Postproduktion herausholen kann. Und wer das unbedingt out of Cam möchte, der kann das im Menü der Kamera vorher einstellen. Auch das funktioniert bei den meisten neueren Modellen. Bei Nikon Z und Fujifilm sind solche SW-LUTs schon vom Hersteller aufgespielt worden. Und selbst die kann man dann immer noch feinjustieren.
Was ich damit sagen will, dass Geld für eine weitere Kamera, die „nur” SW kann, kann man sich eigentlich sparen und lieber in Objektive investieren.

Alfred Proksch

Selbstverständlich ist dein Einwand auf den ersten Blick „richtig“. Lieber Ollika aus eigener Erfahrung mit der Monochrome sind die Vorteile eines „echten“ S/W Bildes enorm. Selbst eine sorgfältig „umgewandelte“ Mittelformat Datei kann ihr nicht das Wasser reichen. Warum nicht? Weil ein S/W Sensor erst einmal per RGB Filter ein interpoliertes farbiges Bild erzeugt um dann hinterher wiederum einen künstlichen Farbentzug zu durchlaufen. Das ist wie wenn sich jemand mit dem rechten Zeh hinter dem linken Ohr kratzt!

Soweit so gut. Selbst habe ich schon des öfteren mit diverser Software farbige Bilder in S/W umgewandelt. Die Dinger sehen wirklich gut aus denn ich habe mir die allergrößte Mühe gegeben. Die echten Monochrom Aufnahmen sind einfach besser. Wer jemals eine direkt am Baum ausgereifte Orange probiert hat kennt den Unterschied den ich meine.

Es bleibt eine Nischenfunktion für Schwarz Weiß Enthusiasten! Die sind eine elitäre Minderheit weil sie ihre Werke mit viel Aufwand auf „Spezialpapier“ausbelichten lassen. Meinerseits gönne ich jedem von ihnen diesen optischen Genuss.

Ollika

Bin zwar nicht mehr so gelenkig, um mich mit dem Zeh hinterm Ohr zu kratzen, aber neugierig hast Du mich jetzt schon etwas gemacht.
Ich selbst besaß zwar noch nie eine reine SW-Kamera, aber die, die eine haben sind allgemein sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Vielleicht sollte ich mich mal auf den Gebrauchtwarenmarkt umsehen. Dann kommt auch endlich mal wieder eine neue Kamera ins Haus und meine Frau streichelt mir anschließend anerkennend über das schüttere Haupthaar.
Kannst Du mir vielleicht eine reine SW-Cam empfehlen, die mein Budget nicht gleich sprengt?

Wankelmuth

Meines Wissens gibt es außerhalb der Leicawelt nur die oben erwähnte Pentax Spiegelreflexkamera. Obwohl 99% meiner Bilder schwarzweiß sind, konnte ich mich bisher nicht für SW- Sensoren begeistern. Die Möglichkeiten der Kontraststeuerung über die Farbkanäle ist mir wichtiger als ein wenig mehr Auflösung und weniger Rauschen.

Ollika

Danke für den Tipp!
Nur ein Prozent Deiner Bilder sind farbig? Respekt, das nenn ich mal konsequent!
Wenn ich SW-Fotos bearbeite, nutze ich auch gerne die einzelnen Farbkanäle. Auf die Art kann man sogar täuschend echt aussehende Infrarot-Fotos erstellen. Darüber gibt’s auf YT ein gut gemachtes Video von René Ledrado.
Wenn ich in SW fotografiere, speichere ich zum JPEG immer gleichzeitig noch ein RAW ab. So bleiben die Farbinfos für den Notfall erhalten. Denn nicht jedes Foto funktioniert auch in SW.

Mirko

“Auf die Art kann man sogar täuschend echt aussehende Infrarot-Fotos erstellen.”
Das nenne ich mal ne Ansage 😉 ….habe mir mal sein Video dazu angeschaut. Da greife ich doch lieber zur IR Kamera und verwende das fertige Bild. Ausgenommen IR in Farbe, hier muss man (meistens) im Nachgang auch die Farbkanäle tauschen.

Ollika

Da hast du vollkommen recht. Das Original kann man nicht toppen.
Allerdings nicht jeder kann/will eine Kamera extra auf IR umrüsten lassen. Von daher fand ich das Video dann doch interessant. Ist in etwa die gleiche Thematik wie bei reinen SW-Kameras. Beides, SW- und IR-Kameras, sind interessante und sehr spezielle Nischenprodukte der Fotografie und haben ihre Daseinsberechtigung.

Wer sich tiefer mit der SW-Fotografie beschäftigen will, dem kann ich wärmsten das Buch von John Walmsley „ Die hohe Schule der Schwarz-Weiß-Fotografie” empfehlen. Hab es zu Weihnachten bekommen und finde es toll.

Mirko

Naja so teuer ist der Umbau auch nicht. Wer zB. noch eine “alte” Kamera rumliegen hat könnte ihr neues Leben einhauchen und IR fotografieren anstelle eines IR Look im Nachgang zu erzeugen 🤔
Das schöne für mich an “festgelegten” Kameras ist aber das ich mich damit beschäftigen muss, bei IR ist es der Filter welchen ich verwende und bei einer “Monochrome” käme ich erst garnicht ins grübeln ob Farbe oder S/W 📷

Uneternal

Das sehe ich genauso, diese Schwarzweißkameras sind reines Schlangen-Öl. Der reale Welt Unterschied ist belanglos, gerade bei Fotos die man ohnehin kleiner skaliert auf Social Media hochläd.

Keyser

Wer eine Kamera kauft/nicht kauft aufgrund von Social Media.. der kann für das Fotografieren auch sein Smartphone nehmen..

WRDS

Der Preis ist recht sportlich aber immer noch viel billiger als eine Monochrom Leica. Wer kauft wird sicher seinen Spass damit haben. Bei mir bleibt es bei der GRIV.
Und wer den Preis mit einer Vollformatkamera vergleicht hat das Konzept der GR Reihe nicht verstanden. Im übrigen werden die GR Käufer in vielen Fällen wohl noch andere Kameras besitzen. Wenn ich eine hosentaschentaugliche Kamera will, dann zahle ich das halt.
Für den Preis einer Vollformat Leica kann ich auch eine Mittelformatkamera kaufen. Aber interessiert das die Leica Käufer? Eher nicht.

Klaus

Endlich kann ich meinen Auftrag für Werbefotos an HUGO BOSS realisieren.

O.G.

Gibt es irgendwo im WWW eine Seite wo man mal Vergleiche sehen kann zwischen einer Monochromkamera und einer normalen? Also im SW Modus.

Peter Braczko

So ein Vergleich wäre interessant! Bin auch eher Praktiker, im Internet ist viel zu lesen, die Realität sieht meistens anders aus. Leider kenne ich keinen Leica-Monochrome-Besitzer unter meinen Fotografen-Kolleginnen und -Kollegen (was sollten die auch damit?) – und die Leica-Sammler (das sind meistens die Käufer) rücken bestimmt nicht für so einen Test ihre Kamera heraus und machen damit. Frage: Existieren irgendwo “im Netz” diese Vergleiche? Als Alternative bietet sich vielleicht eine Demo-Veranstaltung an, an der auch Leica teilnimmt. Diese Demonstratoren sind mit ihren Präsentations-Kameras meistens aufgeschlossener. Jedenfalls bin ich mit meinen SW-Fotos, die mit den Z-Kameras entstanden sind, sehr zufrieden, optimale Photoshop-Bearbeitung voraus gesetzt!

O.G.

Wenn man mal im WWW sucht, stößt man zwangsläufig auf Fotoforen. Dort gib es was zum Thema. Auch zu Personen die eine Monochrome haben bzw. hatten und auch mit normalen Kameras ohne Monochrome Sensor verglichen haben. Viele sprechen von höherer Auflösung und mehr Dynamik. Das scheint bei vielen grundsätzlich das Wichtigste zu sein. Einige auch davon, dass sich ein Farbbild sehr gut in SW konvertieren lässt da man die Farbkanäle noch bearbeiten kann. Richtig überzeugend klang eigentlich kaum einer der den Vorzug einer reinen Monochrome Kamera den Vorzug gibt. Viel hängt auch dort wohl von der Nachbearbeitung ab.
Persönlich fotografiere ich mit meiner Nikon Z6II überwiegend SW und konvertiere dann mit Nikon NX Studio. Reicht mir und die Ergebnisse sind wirklich gut. Mir fehlt da nichts, weder an differenzierten Graustufen, Auflösung, Dynamik oder die Wiedergabe bei höheren ISO Werten.

Peter Braczko

Bin auch sehr zufrieden mit der SW-Steuerung der Z50 und Zf – und das sind keine Sucher-Knipsen….

Patrick > Original Gangsta Dawg

“Leider kenne ich keinen Leica-Monochrome-Besitzer unter meinen Fotografen-Kolleginnen und -Kollegen”. Haha. Du bist ja auch eine wandelnde Red Flag für alle Leica-Fotografen. 😀

Peter Braczko

Gerade auf “reddit” gelesen. Interessant die Erfahrungen eines Fotografen, der 90 Prozent seiner Bilder in Schwarzweiss fotografiert und sich eine Leica Monochrome und eine Q2M zulegte. Hier seine frustrierende Erkenntnis: aus der gigantischen Geldinvestition: “Nachdem ich 2024 mit beiden Kameras fotografiert habe, muss ich sagen, dass ich NICHT überzeugt bin.” Und weiter: “Viele Leute, die Tausende (selber schuld/Bemerkung von mir) ausgegeben haben, wollen nicht zugeben, dass es sich einfach nicht lohnt!”

Klaus

Als Leicabesitzer kann ich dem vollumfänglich zustimmen. Wir leben im digitalen Zeitalter der fotografischen Bildaufzeichnung. Eine M6 mit S/W-Film gefüttert gibt weitaus mehr her. Schon alleine oder gerade wegen seiner “veralteten Technik”

Thorsten Zinßer

Oder einfach einen Leica Store aufsuchen und eine zum Testen ausleihen.

Mirko

Interessant ist der Vergleich bei “Unterbelichtung” und “High ISO”

https://youtu.be/wLPG1bvfZ6o?si=CjVTpAhTqbyGRao-

Uneternal

Habe ich gerade eben gesucht und bin auf diese Seite gestoßen mit der M11 monochrom, leider nur relativ klein skalierte Bilder. Außer den ISO 50.000 Bildern kann ich jetzt keinen großartig nennenswerten Unterschied sehn.

macfilos.com/2023/04/13/review-leica-m11-monochrom-after-eight-months-of-testing/

joe

Also ich sag mal so, wenn ich nicht mehr weiss wohin mit dem Geld und ich bereits so ziemlich alles an Fotoartikeln habe, was der Markt so hergibt, dann, aber nur dann, überlege ich mir, ob ich mir noch eine reine SW Kompaktkamera zulegen sollte. Ich stimme da mit Peter Brazco überein, alle meine Kameras können SW und meine Software kann das auch noch in Perfektion. Also diese Selbstbeschränkung oder besser Selbstkasteiung kann man mögen, ich halte das für nostalgischen Quatsch, aber Retrokameras verkaufen sich ja auch.

J.Friedrich

👍 – das Leben ist bunt – auch wenn doch Vieles grau in grau oder gar schwarz erscheint – ich will immer entscheiden können, was mein Motiv gerade “(er)fordert”, gerade auch bei (m)einer Streetkamera – deshalb kommt für mich nur der Postprozess in Frage.

https://my.hidrive.com/lnk/IHZAbz8JF

joe

Ich fotografiiere ab und an in SW um bereits beim Fotografieren zu sehen wie es wirkt. Da ich in RAW fotografiere, sind allerdings die Farben gespeichert und man kann im Nachhinein entscheiden, was man tatsächlich will oder beide Varianten behalten.

J.Friedrich

Ja, klar, das kann man so angehen, wenn es eben kein Luminanzsensor ist – das ist der Punkt.

Uneternal

Dass man Aufpreis zahlen soll, für was wegzulassen (den Farbfilter über dem Sensor) finde ich schon ziemlich absurd. Während man sogar die Halt Die Fresse-Edition für 400€ weniger bekommt. Aber anscheinend hat sich Ricoh da preislich an der ebenfalls überteuerten Fujifilm X100 orientiert.
Naja, wer solche Spielzeuge braucht soll halt sein Geld rauswerfen. Ich für meinen Teil hab ja lieber einen Schwarzweißmodus, bei dem ich noch einen Farbmixer nutzen kann, um gezielt Helligkeit anzupassen.

Keyser

X100 vergleich passt hier wie? Und zum Preis , der kommt natürlich dadurch zustande das hier mit deutlich weniger Verkäufen gerechnet werden muss

Alfred Proksch

Was hier bisher nicht zur Sprache kam sind die wirklich wichtigen digitalen „Monochrom-Voreinstellungen“. Analog wählt der Fotograf den für die Aufgabe perfekten S/W-Film zum einlegen aus. Das geschieht VOR der digitalen Aufnahme über die Feinjustierung vom Kontrastverhalten, der Schärfung sowie den gewünschten ISO Werten. Mindestens genau so wichtig sind VOR der Aufnahme gewählte S/W-Filter (Hellgelb, Gelb, Grün, Orange, Rot, Blau) plus z.B. Polfilter, Neutraldichtefilter oder andere Effekt-Filter für das gewünschte Bildergebnis.

Der Fotograf DENKT bereits vor dem Foto in Schwarz-Weiß !

Genau das macht den Unterschied aus. Deswegen sind „windige“ Vergleiche mit „Software erzeugten“ S/W Ergebnissen für mich nicht relevant denn mit Sicherheit wurden die digitalen Monochrom Vergleichsbilder mit den Standard-Einstellungen des Kameraherstellers gemacht.

Selbstverständlich bieten alle „Farbsensoren“ per Software erzeugtes Schwarz/Weiß an. Manche z.B. Fuji sogar mit recht brauchbaren Ergebnissen. Aber es bleiben trotzdem mit dem „rechten Zeh hinter dem linken Ohr gekratzte“ Bilder wenn man genauer hinsieht.

J.Friedrich

The Godfather of Photography Don Alfredo has spoken – 😉

joe

Habe mich hinter dem rechten Ohr und dem linken Zeh gekratzt und festgestellt, dass nach genauer Betrachtung, meine Ergebnisse in SW super sind, wüsste nicht was da mit einer SW Kamera besser werden könnte und schon gar nicht mit einer APS-C.
Und nur mal so nebenbei, mit Digitalkameras gibt es ohne Software – ob in der Kamera oder im PC – überhaupt keine Bilder, weder in Farbe noch in SW.

J.Friedrich

👍 – aber bedenke, Leica Msen und Fuji-GfXsen sind “elitäre Werkzeuge in den Händen von wahren (Voraus-)Denkern & (Besser-)Könnern” – wir hingegen sind die “windigen”-Softeis-Beutel des Billo-Prekariats und wahrlich wahre B&W-Dilettanten mit seltenst “brauchbaren Ergebnissen”. 😉

Alfred Proksch

Joe ich hoffe du hast dir bei der Übung nichts verrenkt, falls doch gute Besserung. J.Friedrich, mein „Spieltrieb“ ist ungebrochen – „Filtermanie“ bis hin zu den Sperrfiltern ist Pflicht! Und dann kommt noch der Mirko mit seinem Black Mist Filter um die Ecke – hat mich animiert – die Bestellung läuft!

Mirko

Alfred mein Sortiment umfasst White,Black und Gold Mist Filter, also gib GAS 😉

Alfred Proksch

Mirko die Damen hinter der Bar animieren ähnlich.

J.Friedrich

Servus Alfred, und was bitt’schön soll das im Zusammenhang mit Obigem bedeuten – das “ihr” sowas wie die “Helden der Wahrscheinlichkeit” seid? – nur weil Du physische Sperr-Filter bei einem Monochrome-Sensor NUTZEN WILLST umd MUSST um deine Kontraste zu beeinflussen, nutzen wahrscheinlich alle anderen keine “Pol-, ND- oder Effekt-/Black-Mistfilter” etc.? Wir gucken natürlich auch nicht durch digitale Sucher mit Endergebniseinstellung, wir nutzen (Pana) auch keine LUTs, wenn wir es denn wollen, usw. usf. – Nö, kommt Leute, langsam wird’s bisserl arg infantil mit den “Elite-Könner-Quark-Ableitungen” …

PS: Die “M in ihrer, von Dir stets propagierten, reinsten Form” ist übrigens ein gaaaanz “schlechter Filter-Einsatz-Vertreter” – Guck mal durch den optischen Sucher deiner SUCHERKAMERA und verate mir dann mal die Wirkung deiner Filter, du “SW-Denker” … 😉

Mirko

…naja beim Blick durch den Sucher einer K1 Monochrome werde ich die Welt auch farbig sehen 😉 Sieht bei meinen analogen Kameras nicht anders aus, denen ist es egal ob ein Farb oder S/W- Film eingelegt ist 📷

J.Friedrich

Oha, Aha, wir nutzen also alle noch optische Sucher? Du meinst jetzt wen?

Wie gesagt Mirko: das ist Kinderkram, dieses “pseudoelitäre Denker- und Könnergeschwurbel” – macht aber nix, mich interessieren NUR die ERGEBNISSE!

Und wer ein absolut geschultes u/o gegebenes fotografisches Auge und noch bisserl Ahnung hat, ist selbst mit einer Instamatic immer im Vorteil … lg

Mirko

“Du meinst jetzt wen?”
Es gibt da draußen noch genügend Leute die mit einer DSLR fotografieren 📷
Aber vielleicht fühlst Du dich ja von Alfred angesprochen, mir geht ja dieses “Könnergeschwurbel” eines anderen Herrn auch auf die Nüsse 😉

J.Friedrich

Neija Mirko, mein(e) Post(s) war(en) ja auch an Alfred gerichtet… 😉

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