SanDisk stellt eine neue Generation portabler SSDs in drei Modellvarianten vor, die sich an Nutzer mit unterschiedlichem Geschwindigkeitsbedürfnis richten.
SanDisk hat sein Portfolio an tragbaren SSDs komplett erneuert. Die neue Generation umfasst drei Modelle für unterschiedliche Zielgruppen: die Extreme PRO Portable SSD, die Extreme Portable SSD und die schlicht Portable SSD genannte Einstiegsvariante. Alle drei tragen intern den Zusatz “V3”, um sie von den gleichnamigen Vorgängern zu unterscheiden. Die alte Generation nutzt außerdem noch einen orangen statt roten Farbakzent sowie das alte Logo.

Das Flaggschiff der Reihe ist die Extreme PRO Portable SSD mit sequenziellen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 4.000 MB/s und Schreibraten von bis zu 3.800 MB/s. Laut SanDisk lassen sich damit zehn Minuten 12K-Videomaterial in unter einer Minute übertragen.
Die SSD wird in Varianten mit 2, 4 und 8 TB erscheinen und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen. Preise hat SanDisk bislang nicht genannt. Damit die beworbenen Geschwindigkeiten tatsächlich erreicht werden, muss auch der USB-Anschluss des Rechners entsprechend schnell sein. Vermutlich kommt USB4 zum Einsatz, offiziell bestätigt ist das jedoch noch nicht.
Die Extreme Portable SSD bietet Leseraten von bis zu 2.000 MB/s. Sie ist in Kürze in drei Größen erhältlich: 1 TB für 254,99 Euro, 2 TB für 444,99 Euro und 4 TB für 879,99 Euro. Eine 500-GB-Version folgt später im Jahr. Die SanDisk Portable SSD liefert bis zu 1.000 MB/s über USB 3.2 Gen 2 und erscheint ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2026 mit 500 GB, 1 TB und 2 TB.


Beide höherwertigen Modelle sind nach IP65 gegen Staub und Spritzwasser geschützt und sollen Stürze aus drei Metern Höhe überstehen. Zusätzlich bieten sie eine hardwarebasierte AES-Verschlüsselung mit 256 Bit. Die Einstiegs-SSD verzichtet auf eine IP-Zertifizierung, hält laut Hersteller aber Stürze aus zwei Metern aus.
Wer den Speicher nicht zwingend unterwegs benötigt, findet mit der SanDisk Desk Drive eine stationäre Alternative. Diese externe SSD ist bereits seit 2024 in Varianten mit 4 und 8 TB erhältlich und bietet Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1.000 MB/s über USB 3.2 Gen 2.
via: Digital Camera World


Ist für die Video Menschen mit ihrer Datenflut vielleicht eine feine Sache, mir als Foto affiner Anwender reichen „normale Lese-Schreibgeschwindigkeiten“. Zu einhundert Prozent transferiere ich die Bilder am Abend schön gemütlich auf eine meiner externen Festlatten. Die haben keine Fallhöhe, im Schlamm landen sie ebenfalls nicht.
Außer bei professionellen aushäusigen Video Produktionen habe ich noch keinen Fotografen in der Wildnis sitzend mit dem Laptop auf den Knien Bilder speichern gesehen.
Ehrlich – mehrere Speicherkarten sowie 2-3 zusätzliche Akkus in der Fototasche reichen für den Tag. Bei mir ist das immer so selbst wenn ich sehr viele Bilder fertige.
Schön wenn es SanDisk gelingt den Eindruck zu erwecken das jeder ihre Speichermedien haben MUSS.
Hatte ich auch lange – und eigentlich spricht ja nichts dagegen, Festplatten zu nutzen. Aber ich habe immer wieder Probleme, die Gewichtsgrenzen fürs Handgepäck der Fluggesellschaften einzuhalten, und Festplatten sind nun mal schwerer als SSDs. Deshalb habe ich sie nach Jahren ersetzt.
Mein gesamtes Fotoequipment ist stark auf Gewicht optimiert – selbst das Stativ mit einem sehr speziellen Kopf darauf, Kugelkopf und auch Getriebeneiger, kommt zusammen auf nur 1 kg Gesamtgewicht.
Alles ist über lange Zeit und sehr viel Herumprobieren sowie umfangreicher Recherche ausgeklügelt worden.
Jetzt findet darin von der Vollformatkamera bis hin zu einer Drohne mit vier Ersatzakkus alles seinen Platz – und das Ganze kann die Gewichtsvorgaben gerade so einhalten.
Man könnte jetzt argumentieren, dass man das teils auch in den Koffer packen könnte. Aber ich hatte schon so oft Pech, dass der Koffer erst sieben Tage nach mir angekommen ist. Daher ist alles Lebenswichtige für die Fotografie ausschließlich bei mir im Rucksack.
Hat zwar einiges an Geld gekostet, aber jetzt ist es einfach schön, auch bei Wanderungen perfekt gewichtsoptimiert unterwegs zu sein.
Für mich ist diese Firma endgültig verbrannt – vor allem wegen der Art und Weise, wie sie mit ihren Kunden umgeht.
Ich selbst hatte massive Probleme mit neuen, nur wenige Tage alten portablen SSDs von SanDisk. Das war noch bevor die Millionen Meldungen im Internet aufgetaucht sind. Da mein Vertrauen schon nach wenigen Tagen komplett zerstört war, habe ich die Geräte über Amazon umgetauscht und bin auf portable SSDs von Samsung umgestiegen.
Wenn man nach der Serie Samsung T7 googelt, findet man praktisch keine problematischen Einträge. Macht danach mal denselben Vergleich mit SanDisk – das spricht für sich.
Kommt mir nie wieder ins Haus.
Hier ein paar Berichte aus großen Medien, die das Ganze dokumentieren:
https://www.heise.de/news/Externe-Sandisk-SSDs-fallen-am-laufenden-Band-aus-9247983.html
oder
https://www.computerbase.de/news/storage/datenverlust-nach-schreiblast-wd-bestaetigt-probleme-bei-sandisk-extreme-pro.84267/
oder
https://www.chip.de/news/Schwere-Ausfaelle-Datenverlust-bei-SSD-Festplatten-moeglich_184912312.html
oder
gibt hunderte Seiten dazu mit unterschiedlichsten Probleme bis hin zu kalten Lötstellen.
Gott sei Dank habe ich mich vor einiger Zeit mit genügend Speicher eingedeckt, das sind ja Mondpreise.