Kameras Sony

Sony A7 IV soll in der 2. Jahreshälfte erscheinen (Gerücht)

Die Sony A7 IV soll angeblich in der 2. Jahreshälfte vorgestellt werden. Zudem soll die A7r IV einen neuen Modus erhalten.

A7 III: Sonys wichtigste Kamera

Ich kenne da zwar keine offiziellen Zahlen, doch die Sony A7 III dürfte mit Sicherheit die meistverkaufte der aktuellen Vollformatkameras aus dem Hause Sony sein. Die A7r IV richtet sich mit ihrer extrem hohen Auflösung eher an eine kleine Zielgruppe, auch die Sony A9 II ist für die breite Masse nicht so wirklich interessant. Die A7 III hingegen kommt mit einem stimmigen Gesamtpaket daher und bewegt sich auch preislich in einem Rahmen, der für viele attraktiv ist.

Sony A7 IV in der 2. Jahreshälfte

Es verwundert also nicht weiter, dass es langsam aber sicher immer mehr Gerüchte zur Sony A7 IV gibt. Die aktuelle A7 III ist zwar erst seit rund zwei Jahren auf dem Markt, doch da es die vermutlich wichtigste Kamera für Sony ist, ist der Hersteller natürlich sehr interessiert daran, die Serie auf dem neusten Stand zu halten. Schon alleine weil die Konkurrenz nicht schläft, ganz im Gegenteil.

Nun hat eine Quelle gegenüber Sonyalpharumors verlauten lassen, dass die Präsentation der Sony A7 IV wohl „später im Jahr 2020“ erfolgen soll. Wir würden hier am ehesten von der zweiten Jahreshälfte ausgehen, schon alleine deshalb, weil die Hersteller die Auswirkungen des Coronavirus sicherlich noch eine ganze Weile zu spüren bekommen werden und die Produktionen derzeit nicht so laufen, wie die Unternehmen es gerne hätten.

Neuer Modus für die A7r IV

Des Weiteren spricht die Quelle auch davon, dass Sony an einem neuen Modus für die Sony A7r IV arbeitet. Dieser Modus soll es den Fotografen erlauben, mit einer geringeren Anzahl von Megapixeln zu fotografieren. Das ist anscheinend eine Funktion, nach der sehr viele Kunden fragen. Auch ein neuer sRAW-Modus mit leichter Komprimierung wäre wünschenswert, denn 61 Megapixel erzeugen natürlich enorme Datenmengen, die man nicht in jeder Situation benötigt.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

33 Kommentare

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  • Dieser Modus soll es den Fotografen erlauben, mit einer geringeren Anzahl von Megapixeln zu fotografieren…..
    Ich lach mich schlapp, kann doch jede Nikon

    Gegenfrage, warum kauft man denn überhaupt so ein hochauflösendes Modell ??

    • Moin. Das habe ich mich auch gefragt, jedoch mir selbst sogleich beantwortet.
      Bei der Sportfotografie braucht es keine sechzig MP. Es sei denn ich nehme weniger Brennweite, was es vereinfacht dem Spieler zu folgen, und crope danach in der Sichtung.
      Andererseits verlangsamen 60 MP die Speicherleistung und da könnte man die MP herabsetzen zugunsten der Geschwindigkeit.
      Hat Canon bei der EOS 1dx III verpasst.
      MfG D.F.

      • Wenn die Kamera die „weniger Megapixel“ durch einen Bildcrop erzeugen würde, wäre es in der Tat nichts besonderes und bedarf m.E. auch wenig Entwicklungszeit, falls die Kamera es nicht sowieso schon hat. Zur Not macht man es eben in der Post. Ich denke hier könnte was anderes gemeint sein. Vielleicht, dass die Kamera mehrere Sensel zu einem Pixel zusammenfasst und das Bild auch so abspeichert. Das würde den vollen Sensor ohne Crop bedeuten und eine erhöhte Lichtstärke. Man könnte also wählen, ob man lieber etwas geringer auflösend, dafür aber mit höherer Lichtempfindlichkeit oder sehr hochauflösend mit weniger Lichtstärke aufnehmen möchte. Ich bin technisch nicht bewandert genug, um sagen zu können, ob es schon Kameras gibt, die das so machen können.

  • Sony sollte für künftige Kameras unbedingt sein Speicher-Management und die Speicherkarten an sich verändern. Genauso muß zwingen JPEG durch einen besseren, neueren Algorithmus ausgetauscht werden – bei allen Kameras und HEIF wird Sony auch brauchen.
    Und die Kameras brauchen endlich die Möglichkeit auch nach einer Serie direkt Änderungen vornehmen zu können.
    Ob sie sRAW wirklich braucht? Schaden kann es auf jeden Fall nicht, auch wenn mir keine Anwendung dafür einfällt.
    Die enormen Datenmengen begrenze ich ganz einfach durch 26 MP Halbformat auf Tastendruck.

    • „Ob sie sRAW wirklich braucht? Schaden kann es auf jeden Fall nicht, auch wenn mir keine Anwendung dafür einfällt.“

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      • Ok, vergesst meinen oberen Kommentar 😀

        Ich habe das „s“ davor überlesen xD

        sRAW ist tatsächlich schwachsinning. Entweder normales RAW oder verlustfrei komprimiertes RAW. Was der Sinn dieses sRAW ist, verstehe ich auch nicht.

    • Eigentlich ist sRAW eine sehr nützliche Funktion.
      Die 60 MP werden vermutlich selbst bei einer solchen Kamera nur bei einem Teil der Fotos benötigt.
      Andererseits ist RAW dagegen häufiger nützlich durch die höhere Flexibilität der Fotos bei der Nachbearbeitung.
      Insbesondere, wenn es schnell gehen muß hat man da der Vorteil der schnelleren Bearbeitung auf dem Rechner, mehr Platz auf der Speicherkarte und trotzdem den größeren Headroom bei der Bearbeitung.
      Von daher finde ich sRAW eigentlich, gerade bei 60 MP, als eine sehr nützliche Funktion.

    • Die Kameras sind wetterfest! Man kann sie nur nicht eine halbe Stunde lang in eine Pfütze stellen, das gilt auch für andere Hersteller. Nur weil Sony das nicht explizit bewirbt, kann man mit den Kameras tritzdem bei Regen, Schnee und Tiefen Minusgraden Fotografieren. Ich habe noch nie gehört, daß eine Sony wegen Feuchtigeits-, Wetter- oder Temperaturproblemen ausgestiegen ist. Aber das ist wohl genauso eine Parole, die sich für immer und ewig hält.

      • Naja, wenn man sich die Öffnungen und Deckel der A7IIi anschaut, merkt man schnell, dass sie nicht so wetterfest ist wie eine Olympus, Panasonic oder Nikon.

        Selbst der Deckel vom SD Fach hat keine Dichtung, das Akufach hat keine wirkliche Dichtung und die Abdeckungen der Anschlüsse haben auch keine Dichtungen und sind ziemlich instabil gemacht.

        Mit ist vor langer Zeit mal eine Nikon DSLR aus ca. 1,50m mit Objektiv auf Felsen heruntergefallen. Ich habe fest damit gerechnet, dass die Kamera und das Objektiv kaputt waren. Der Body hatte nur eine Schramme, das Objektiv gar nichts und beides funktionierte danach wie eh und je und auch noch weitere Jahre. Mit meiner A7III dürfte mir das nicht passieren, denn die hält sicherlich nicht so viel aus.

  • Leute, warum wird denn andauernd das dämliche Marken-Bashing betrieben?!
    Soll doch jeder mit dem System fotografieren, das zu ihm passt!

    Ich bin Sony-User, habe die A7iii und (danach als Zweitbody zugelegt) die A7ii, ich bin total happy damit. Das heißt doch aber nicht, dass die Z6/7 oder die angekündigte Canon R5 schlechte Kameras sind?! Oder dass Sony sich von irgendjemandem oder eben nicht die Butter vom Brot nehmen lässt?! Jeder soll doch mit dem fotografieren, was zu ihm am besten passt. Und das System, an das man sich gewöhnt hat, ist für einen persönlich ohnehin das beste! Hört doch auf über Kameras zu diskutieren, sprecht lieber über Bildgestaltung! 🙂

    Ich freue mich auf die A7iv; wenn die Features so kommen wir zu erwarten (besserer Sucher, verbesserte Haptik, Hi-Res-Modus, usw.) werde ich sie nach Ankündigung gleich bestellen.

    VG

    • @Maurice

      wir Bild interessierten Fotografen können da nicht mitreden.

      Wir haben keine Ängste das wir vielleicht das „falsche“ System erworben haben, das wir unbedingt für das Image die „richte“ Marke vor dem Bauch baumeln lassen müssen. Wir kaufen für unsere Anforderungen die richtige Technik und fertig. Es kommt uns nicht darauf an von wem die produziert wird, sie muss zu unserem Vorhaben passen.

      Marken-Bashing ist etwas wogegen ich seit ewigen Zeiten schreibe, wie hieß der der gegen die Windmühlen Flügel kämpfte?

      • Du meinst Don Quijote 🙂
        Ich möchte mich von diesen Gedanken (habe ich das richtige System?; was sind die Vor- und Nachteile meines bzw. eines anderen Systems?) gar nicht freisprechen – im Gegenteil. Diese Gedanken mache ich mir auch. Wobei ich – zum Glück 🙂 – immer wieder dabei rauskomme, dass Sonye FÜR MICH das beste System ist – zumal ich mich nun vollständig an die Bedienung gewöhnt habe, obwohl sie nicht optimal ist. Wenn ich auf einer Messe dann eine Fuji in die Hand nehme, fühle ich mich auch völlig überfordert, dann ist das Menü ja aber deshalb nicht schlecht – ich kenne es nur nicht.
        Aber nur weil ich mich auf ein System eingelassen habe – und Systemwechsel sind nun mal „unbezahlbar“ wenn man sich einiges gutes Glas zugelegt hat- muss ich einem anderen sein System doch nicht schlechtreden. Ich kann sowas nicht verstehen.
        Als ob man am Brief erkennen kann, ob er mit einem Montblanc-, Pelikan- oder Lamy-Füller geschrieben wurde 😀

        In diesem Sinne: Geht raus und macht Bilder, denn dafür sind Kameras da!

      • @Maurice und Alfred

        Ich gehe davon aus, dass alle die hier sind nur ein Interesse haben, nämlich gute Bilder zu machen, dass das nicht immer und jedem gelingt – unabhängig von der Ausrüstung – ist eine Sache, aber hier geht es um technische Daten und die strategische Ausrichtung der Kamerafirmen und das darf man ja wohl noch diskutieren. Ihr schreibt ja auch nicht bei einem Test von BMW und/oder Audi, was interessieren euch denn die technischen Daten, geht raus Autofahren!

      • @joe:
        Darum geht es ja gar nicht. Das Beispiel „Auto“ ist ein sehr gutes. Das wäre, als ob beim Test eines BMW X5 die Mercedes-Fahrer kommentieren würden, dass der BMW doch nicht so komfortabel fährt!
        Das man über Technik nachdenkt und darüber diskutiert ist ja richtig, das habe ich in meinem Beitrag ja auch geschrieben. Die Diskussion sollte nur eben sachlich bleiben. Gute oder schlechte Kamera hängt nicht von der Marke ab. Und ich bin der Meinung, dass es heute am Markt keine schlechte Kamera mehr gibt.

        LG

    • @Pendulum
      30MP wird sie möglicherweise nicht haben, aber mit Sicherheit 4K 60, sonst würden sie das Feld gänzlich der Canon R5 und R6 überlassen und das wird nicht passieren.

  • „Neuer Modus für die A7RIV“

    Gemeint ist das sogenannte Pixel-Binning, welches auch bei vielen modernen Smartphone-Sensor angewandt wird (siehe auch Sony IMX586 / IMX686).

    Wikipedia sagt dazu:

    Bei der digitalen Bildgewinnung mit optoelektronischen Sensoren, wie zum Beispiel bei der Digitalfotografie, versteht man unter dem sogenannten Binning das Zusammenfassen benachbarter Bildelemente (Pixel) in einer Digitalkamera. Durch die Bildung von Pixelblöcken wird eine höhere Lichtempfindlichkeit pro virtuellem Bildpunkt erreicht, wobei sich der Signal-Rauschabstand verbessert, da das Rauschen statistisch verteilt ist. Im Gegenzug wird jedoch auch die Bildauflösung entsprechend der Anzahl der zusammengefassten Pixel reduziert, d. h. das Bild wird gröber.

    Beim Binning werden Pixel innerhalb einer Zeile und/oder einer Spalte zusammengefasst. Diese Zusammenfassung geschieht durch Addition der Helligkeitswerte, entweder auf analogem Weg durch physikalische Ladungsaddition und Ladungstransport auf dem Bildsensor selbst (siehe CCD-Sensor) hin zum lokalen Zeilenverstärker oder digital durch Addition der digitalisierten Werte. Analoges Binning erhöht die Bildrate der Kamera, da weniger Pixel ausgelesen und digitalisiert werden müssen. Bei einer Abbildung von z. B. 4:1 werden die Pixel mit der halben Horizontalfrequenz ausgeben und die Vertikalfrequenz beibehalten. Ein Bild dauert aufgrund der halben Zeilenzahl dann nur halb so lange. Die Belichtungszeit wird damit pro virtuellem Bildpunkt halbiert, dieser besitzt aber vorab bereits die theoretisch vierfache Ladungsmenge. Mitunter werden die benachbarten Bildpunkte einer Zeile analog und die benachbarten Zeilen digital zusammengefasst.

    Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die Reduzierung der Bandbreite bei der Übertragung an das nachfolgende Bearbeitungssystem, besonders wenn sehr hochauflösende Sensoren genutzt werden, deren Pixelanzahl für die konkrete Anwendung nicht benötigt wird – bei der es aber auf einen hohen Dynamikumfang ankommt und ein späteres Zusammenfassen ohnehin nötig wäre. Bei verschiedenen Industriesensoren erfolgt das Zusammenfassen nicht allein durch die Chipmatrix, sondern zusätzlich noch durch einen dem Analog-Digital-Wandler nachgeschalteten digitalen Signalprozessor. Solche Sensoren sind mitunter extern per digitaler Schnittstelle konfigurierbar, um zum Beispiel die gewünschte Bildauflösung und die Vorfilterung einzustellen. Einige Systeme führen einen permanenten Helligkeitsabgleich durch und passen das optimale Binningverhältnis der Belichtung an.

      • Jede Kamera wird das können, ein Jahr früher oder ein Jahr später – deswegen verstehe ich nicht diese Geldvernichter, die von einer Marke zur anderen springen und wieder zurück nur weil jetzt Firma x etwas kann, was die anderen ein Jahr später auch können und meist noch besser.

  • mein haendler des vertauens (premium store status fuer sony), haette diese woche, in zuerich? od. bern?, ein sony treffen gehabt. seine vermutung war das es ueber die a7 lV ging. leider wurde der event wegen corona abgesagt. hoffe trotz dem das sie bald erscheint. meine a99 wurde beim wandern stark beschaedigt. zur zeit ist sie in abklaerung, ob man sie noch retten kann. wen nicht waere die a7 lV ein tolles upgrade.

    noch eine berichts idee fuer den autor mark.
    wie waere es mir einem bericht ueber die neu mittelformat kamers leica s3?

    • @Daniel
      Guten Morgen, den Bericht über die S3 gab es hier schon am 19.02.2020! Ich glaube Mark weiss alleine worüber er berichten soll, er braucht keine fremde Hilfe.

      • Mark brauchte einfach mal ein freies Wochenende 😉 Morgen geht wie gewohnt weiter, auch mit der Leica S3.

  • Was meistens vergessen geht , Fotograf und Objektiv tragen am meisten zu einem gelungenen Bild bei.
    Was meiner Meinung nach sämtliche Hersteller bis jetzt verschlafen haben, mehr Fokus auf künstliche Inteligenz zu setzen , Nachtmodus, stacking, Hdr etc. Zb Smartphon Hersteller habens erkannt. Dh muss man sich nicht wundern , das Smartphons langsam annähernd mit Bilderqualität an Kameras kommen.
    Auch die Wettrüsterei mit Pixel und Anzahl Bilder pro Sekunde könnte man einstellen, die wenigsten nichtprofis werden das gebrauchen. Zieht nur folgekosten mit sich, Computer und Speicherkarten.

    • Ein Smartphone wird nie an die Bildqualität einer Kamera herankommen.
      Wenn man die Bilder nur klein bei Social Media betrachtet, sieht man kaum Unterschiede, aber jeder, der eine Kamera hat, sollte mehr machen, als seine Bilder bei Social Media posten, denn sonst hätte derjenige sich das Geld sparen können.

      Erst letztens habe ich wieder Smartphone Bilder mit der künstlichen Unschärfe gesehen.
      Oh man sah das dämlich aus. Nur das Motiv (in dem Fall ein Mensch) war scharf, alles um ihn herum war unscharf. Das sah so dämlich aus.
      Dann sieht man immer wieder Smartphone Bilder, wo das HDR einfach voll reinknallt. Auch das sieht einfach richtig schlecht aus.
      Die KI kann Einiges, aber wird nie den ersetzen, der weiß, wie man es einsetzt.
      Viele Leute sehen das vielleicht auch gar nicht oder finden die Bilder super toll. Wenn sie dann aber Bilder von einem (Hobby) Fotografen sehen, fragen sie sich meistens, was der anders macht.

      An diesem künstlichen Bokeh wir man sich irgendwann ziemlich satt gesehen haben, weil man es überall sieht. Diese HDR Bilder waren noch nie schön und bei schlechten Lichtverhältnissen kann die KI auch nicht zaubern.

      Ich bin froh, wenn ich bei Kameras noch selbst denken kann und muss, damit das Bild etwas wird.
      Vermutlich deshalb besteht auch immer noch die Marke Leica, die ohne diesen technischen Schnickschnack auskommt. Wenn die Kameras nicht so abartig teuer wären, hätte ich auch schon mal eine getestet 😀

      • Danke Tom

        Zur Ehrenrettung des Smartphones in fotografischer Hinsicht muss man die einfache Handhabung erwähnen. Viele Menschen haben mit Bilder machen nichts am Hut. Denen kommen künstliche Intelligenz und vorgefertigte Anwendungen entgegen.

        Für mich ist das SP ein Polaroid Ersatz. Die Bilder davon finden sich bei mir im Hintergrund-/Textur Ordner.

        Denke ich an solche Kult Kameras wie Nikon FM-2 oder Pentax K und wie einfach ich damit im Studio arbeiten konnte dann wünsche ich mir so etwas in digital.

        Leica kann das mit dem M-System leicht umsetzen weil die M Objektive so gut korrigiert sind das es eigentlich keine intensive Kamera interne Korrektur braucht. Dazu die unvergleichliche mechanische Qualität und der sanfte Zwang sich vorher schon Gedanken über den Weg zur optimalen Bildgestaltung-Umsetzung machen zu müssen. Einfach drauf halten und KI erledigt den Rest ist nicht!

        Bestimmt kommt jetzt das Totschlag Argument man kann jede Kamera auf manuell stellen. Das ist zwar richtig aber in keinster Weise vergleichbar! Die Leica M Serie ist ein anderer Planet.

        Warum habe ich meine beiden Kamera Systeme? Weil sie mit ihren digitalen Möglichkeiten Ergebnisse auf höchsten Niveau anbieten und weil es so bequem ist sich von diversen automatischen Funktionen unterstützen zu lassen.

      • Nachsatz…

        Zur Zeit versuche ich etwas von unserem Zahlungsmittel auf die Seite zu legen. Leider benötige ich dafür einiges von dem Zeug weil die Monochrome mit den drei gewünschten Objektiven Manufaktur Preise hat.

      • Oh ja, die Leica Monochrom. Wenn ich jemals eine Leica kaufen würde, wäre es die Monochrom.

        Leider Spielt bei mir immer das Preis-Leistungs-Verhältnis eine große Rolle und für weniger Geld bekommt man Kameras, die deutlich mehr können.