Canon Kameras Nikon Sony Vergleiche

Sony A7r III vs. Nikon D850 vs. Canon EOS 5D Mark IV [Teil 3]

Sony A7r III vs. Nikon D850 vs. Canon EOS 5D Mark IV: Dritter und letzter Teil des Vergleichs inklusive großem Fazit.

Teil 1 und 2 der Gegenüberstellung noch nicht gelesen? Dann hier entlang für Teil 1 und hier entlang für Teil 2!

Gewicht und Akkulaufzeit

  • Sony A7r III: 657 Gramm | ca. 590 Bilder
  • Nikon D850: 1.005 Gramm | 1.840 Bilder
  • Canon EOS 5D Mark IV: 890 Gramm | 900 Bilder

Sony verbessert die Akkulaufzeit der A7r III deutlich, doch mit einer DSLR kann der Akku der Kamera noch nicht ganz mithalten – schon gar nicht mit dem der Nikon D850, der unglaubliche 1.840 Bilder schafft. Dafür ist die A7r III aber mit Abstand die leichteste Kamera. Das kann man als Vorteil werten, manche bevorzugen aber auch ein etwas größeres und schwereres Gehäuse, vor allem wenn sie häufig mit Teleobjektiven arbeiten und sich eine bessere Balance wünschen.

Insgesamt hängt ein Urteil auch hier von den persönlichen Präferenzen ab. Die A7r III ist leicht und hat die kürzeste Akkulaufzeit, die D850 ist schwer und bringt die längste Akkulaufzeit mit. Canon liegt in der Mitte.

Weitere Unterschiede

Wie eingangs bereits erwähnt soll das hier kein kompletter und detaillierter Vergleich zwischen der Sony A7r III, Nikon D850 und Canon EOS 5D Mark IV sein. Deshalb wollen wir nur ganz kurz einige weitere Unterschiede ansprechen.

Die Sony A7r III hat einen internen 5-Achsen-Bildstabilisator und einen Pixel-Shift-Modus, der bei Motiven, die sich nicht bewegen, eine herausragende Bildqualität verspricht.

Die Nikon D850 hat als einzige Kamera im normalen Bereich ISO 64 zu bieten, was in Bezug auf die Bildqualität ein kleiner Vorteil sein kann.

Die 5D Mark IV kann im Gegensatz zur A7r III und D850 nicht lautlos fotografieren, hat eine kürzere Blitzsynchronzeit zu bieten (1/200 Sekunde im Vergleich zu 1/250 Sekunde), kommt dafür aber als einzige Kamera mit klassischem integrierten GPS daher.

Großes Fazit und persönliche Meinung

Beginnen wir mit dem Vergleich zwischen der Sony A7r III und der Nikon D850. Wisst ihr was? Ich mache es mir hier einfach: Beides sind absolut hervorragende Kameras! Natürlich gibt es einige Unterschiede. Die D850 ist eine DSLR, es gibt viel mehr Objektive, das Gehäuse ist mit langen Brennweiten besser ausbalanciert und man hat einen optischen Sucher. Die A7r III ist mit dem hervorragenden elektronischen Sucher der A9 ausgestattet, hat ein kompaktes und leichtes Gehäuse zu bieten und ist besser für Videos geeignet. Die beiden Kameras sprechen also unterschiedliche Zielgruppen an, sind aber – das kann man denke ich grob so festhalten – ungefähr auf Augenhöhe.

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Das kann man von der Canon EOS 5D Mark IV leider nicht behaupten. Nein, die 5D Mark IV ist keineswegs eine schlechte Kamera und man kann wunderbare Bilder mit ihr schießen! Und letztendlich kommt es sowieso in erster Linie auf die richtigen Objektive und das Auge des Fotografen an. Absolut richtig – aber um all das geht es hier nicht. Hier geht es darum, welcher Hersteller die technisch besten Kameras liefert. Und da muss man einfach feststellen, dass eine 5D Mark IV mit der D850 oder der A7r III nicht mithalten kann. Und zwar nicht mal ansatzweise.

Die Canon EOS 5DS würde in einem technischen Vergleich übrigens noch schlechter abschneiden. Da hätte man zwar mehr Megapixel und somit mehr Details und mehr Schärfe, doch mit der Bildqualität einer D850 oder A7r III könnte sie insgesamt trotzdem nicht ganz mithalten. Und in vielen anderen Punkten (Serienbildgeschwindigkeit, Videos, Display usw.) steht die 5DS noch schlechter da als die 5D Mark IV. Immerhin ist die Canon EOS 5D Mark IV aktuell die günstigste der drei Kameras, doch mit einem Preis von ungefähr 3.330 Euro im deutschen Handel ist sie trotzdem weit davon entfernt, ein Schnapper zu sein. Die A7r III liegt aktuell (Stand Oktober 2017) bei 3.500 Euro, die D850 bei 3.700 Euro.

Canon steht also mal wieder unter Druck und kann aus technischer Sicht bei den Kameras nicht mit der Konkurrenz mithalten. Ich betone es auch hier nochmal: Ja, Bedienung, Wertigkeit, Objektive und Service spielen eine extrem wichtige Rolle, wenn man sich eine Kamera kauft. Und hier ist Canon fantastisch aufgestellt! Doch in diesem Artikel hier geht es um die technischen Merkmale der Kameras. Und da hinkt Canon hinterher.

Die 5D Mark V wird schätzungsweise irgendwann so um 2020 rum auf den Markt kommen, das ist noch eine verdammt lange Zeit. Wenn Canon im Bereich der Kameras aufholen möchte, müssen es also im Jahr 2018 die spiegellosen Vollformatkameras oder die 5DS Mark II richten. Ich bin sehr gespannt, ob Canon hier ähnlich wie Sony und Nikon auf mehr Geschwindigkeit setzen wird oder ob sich das Unternehmen dazu entscheidet, die Auflösung der 5DS von 50 auf 60 oder sogar 70 Megapixel anzuheben und die Geschwindigkeit zu vernachlässigen.

Wie seht ihr den Vergleich zwischen A7r III, D850 und 5D Mark IV?

Sony A7r III Gehäuse
3.499,00€
Zuletzt aktualisiert am 27.05.2018
Nikon D850 Gehäuse
3.799,00€
Zuletzt aktualisiert am 27.05.2018
Canon EOS 5D Mark IV
3.429,00€
Zuletzt aktualisiert am 27.05.2018
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

78 Kommentare

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  • Ich bin mit meiner Canon 5D Mark IV sehr glücklich! Ich wechsle nicht ständig zwischen den Systemen hin und her; egal welches mal „besser“ oder welches mal „schlechter“ in Sachen Technik und Bildqualität ist! Es ist – so formulierte es sinngemäß mal der großartige Fotograf H.C.-Bresson, als wenn man einen Koch fragt: „Ihr Essen hat sehr gut geschmeckt; Sie müssen aber sehr gute Töpfe haben!“ 🙂

    • You`re right – ich sage mir auch immer, dass ich mit einer neuen Kamera „keine“ besseren Bilder mache – 90 % spielt sich woanders ab und sicher nicht im Sensor im Grenzbereich. Oder anders gefragt: Habt ihr euch schon mal ein bild von Newton / Bitesnich, etc. angesehen und hat da einer gesagt – naja mit einer XY Kamera wäre das noch viel besser…. Ja viele dieser Tests sind realitätsfremd – man legt in der Praxis auch nicht 2 Bilder mit verschiedenen Kameras aufgenommen nebeneinander und vergleicht diese – und was vor allem viele Fotografen nciht bedenken – die Grenzkosten – für die letzten 5 % wieder X Tausend Euro in die Hand zu nehmen 🙂 – diese entscheidungen sind oft nicht rational sondern emotional 🙂

  • Noch ein weiteres Zitat von H.C.-Bresson:
    „Übrigens, meine Liebe, ich habe ihr neues großartiges Buch gelesen. Es hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen. Nun sagen Sie mir doch bloß einmal: Welche Schreibmaschine haben sie benutzt ?“
    Das sagte er einer Schriftstellerin, die seine Bilder sehr bewundert und die ihn fragte, welche Kamera er denn benutzte!
    Auf die Technik allein kommt es halt nicht an. Man(n) / Frau muß sie nur beherrschen und nicht umgekehrt!

    • und alle Fotografen sind Künstler…Ja Ja Ja die Leiher,…. wieder… Seid dem Kameras den Job übernehmen ist das nicht mal im Ansatz Kunst. Jeder der kein gutes Bild mach…der sollte sich schämen.

  • Mir ist es nicht egal. Ich bin halt auch eine Techi-Freak, möchte aber auch für mein Geld das, was auf dem Stabd der Technik ist. Das ist Canon seit 3 Jahren halt nicht mehr. Dementsprechend kam es trotz meiner L´ s für nicht nicht in Frage die Mark IV zu holen, weil sie bei Erscheinen und dem damaligen und auch heutigen Preis schon nicht mehr Stand der Technik am Markt war. Also habe ich mir die Sony 7R II und letztens G und GM-Ibjektive geholt und bin begeistert von der Bildqualität. Also wird die R III jetzt die nächste sein. Das heißt auf der anderen Seite nicht, dass man schlechtere Bilder macht….;-).. aber man kann bessere Bilder damit vielleicht besser bearbeiten und nutzen. So unterschiedlich sind halt die Sichtweisen, die Bereitschaft Geld auszugeben und die Geschmäcker.

    • Der Kamera Test ist schon richtig. Auch ich würde mir gerne eine D850 holen,wenn es sie dann gäbe. Die Sony klingt auch klasse, aber ich weiss nicht ob es Sinn für mich macht, da ich eh nur 35mm/50mm Objektive benutze und es nicht schlauer wäre,mir ein Summilux für meine Leica zu holen,da ich meist nur Street mache. Fragen über Fragen….

  • Was nützt mir der ganze Schnikschnak bei den Besten, wenn sie unzuverlässig sind. Bin in vielen Fotoforen, ca. 80% Canon User. Von Defekten betroffen sind am meisten die Sony‘s. Immer wieder defekte Verschlüsse, und das bei ca. 40000 Auslösungen. Dann noch defekte Displays. Von Nikon und Canon hört man wenig bis garnichts. Auch mehrere Fotohändler bestätigen die schlechte Qualität und den schlechten Service bei Sony. Als ich im Feb. 17, nach langer Überlegung doch zur 5D MK IV gegriffen habe, war meine Entscheidung richtig. Auch die kurzen Produktionszyklen bei den Sony‘s ist für mich ein großer Nachteil. Aber jeder so wie er mag.

    • Natürlich ist es geil mit einer Nikon D850 (habe ich selbst probiert) oder sicherlich auch mit einer Sony 7r III zu fotografieren und wenn man systemlos ist, sind die beiden Kameras sicherlich eine tolle Alternative in die Profiliga einzusteigen. Ich habe mich entschlossen – zunächst – bei Canon zu bleiben, weil ich in den nächsten ein bis zwei Jahren einiges erwarte und wie Du in deinem Artikel erwähnst sind eben Bedienung, Objektive und Service im Vergleich mit Abstand das Beste und sind für mich wichtiger als 10 MP mehr (die ich eh nicht brauche). Habe daher auch gerade die M5 als Zweit- bzw. Drittkamera gekauft. Die Abwicklung (Cashback) wurde nach Einreichung innerhalb von drei (3) Stunden erledigt und bestätigt. Meine 5D Mk II wurde nach 4,5 Jahren und einer zunächst nicht perfekt durchgeführten Reparatur zurückgenommen und durch eine neue 5D Mark III kostenlos ersetzt. Das ist was ich will, als Kunde ernst genommen werden und deshalb habe ich mir auch letztes Jahr die 5D MK IV zugelegt und bis jetzt nicht bereut. Die einzige Schwäche die ich bei der 5D Mark IV sehe ist 4K, das ist etwas umständlich, allerdings kosten die benötigten Speicherkarten auch nur ein Drittel.

      • Finny du gibst dir viel Mühe dass ich dich richtig verstehe…danke,ich weiss schon was du meinst😂
        und jetzt mache ich heute Nacht gar kein Auge mehr zu…😁

    • Ich bin ein Sony User seit die a7r auf dem Markt kam, von Nikon zu Sony, also, geile Bilder macht jede Kamera, und ehrlich zu sein, ich vermisse die Geschwindigkeit von der DSLR, ich vermisse die Objektive, günstig zuverlässlig, ich vermisse, dass der AF immer richtig und scharf lag, was ich nicht vermisse ist einfach das Gewicht, dass man immer wieder als Profi gehalten wird, dass die Leute in ärmere Ländern die Kamera klauen wollten.
      Die GM Reihe und die Zeiss Batis, sind hervoragende Objektiven aber der Preis………. Sigma Art gibt es nicht, und die Adaptern sind einfach Kacke. Also wenn man damit leben kann ist Sony großartig , aber man muss gar nicht, also man soll sich die Kamera kaufen die man will unabhängig davon was diese ganze Werbung shit dazu hält, Reviews Reviews und Reviews von Leute die nichtmal ein gutes Bild machen kann aber alles über Technik wissen, wofür???????????? wichtig sind die Bilder nur die Bilder der Rest ist just shit.
      ein gutes 35 ein tele ein 24-70 ein 16:35 und wenn man damit keine gute Bildern machen kann, ist ganz easy , dann hat man einfach kein Talent egal was für ein Equipment man hat, BASTA. Basta von Kosumshit. gehe raus reise um die Welt und macht einfach Bilder und denkt nicht ständig an Equipment während du die ganze Zeit vor dem Laptop sitzt. PUNKT

  • Oh weh, Canon ist mal wieder obsolet und wird unter gehen …. die 5D4 ist so gnadenlos der Konkurrenz unterlegen, dass man den Kauf ja schon fast garnicht mehr rechtfertgen kann :O ….. Bullshit.
    Der Marktanteil unter beruflich agierenden Photografen spricht andere Zahlen und auch der letzte Quartalsbericht für Q3 von Canon spricht dafür, dass Canon seine Produkte gut an den Konsumenten bringt, teilweise erfolgreicher als dies anderen Kameraherstellern gelingt. Wenn man dann deine Auswertung liest Marc, könnte man sich fragen wie das zusammen passt.
    Man kauft halt bei einer Systemkamera nicht nur den Body, sondern ein Gesamtsystem aus Body, Linsen, Zubehör, Support, Haptik, Bedienfreundlichkeit und Zuverlässigkeit.
    Letztens las ich ein Interview mit einem Wildlife-Fotografen der meine, in der Wildnis ohne Erreichbarkeit jeglichen Geschäfts oder Supports sei ihm auf Reisen eine EOS 1D lieber als 3 Sonys. Und das ist der Punkt, warum Canon auch „überteuerte“ aber höchst verlässliche und robuste Technik wie eine 5D4 an den Konsumenten verkauft bekommt.
    Das ist halt ein Hersteller, der über Jahre nicht die Innovation voran getrieben hat, sondern mit Verlässlichkeit gepunktet hat.
    Jaja, jetzt kommt gleich eh wieder der Einwand, dieser Vergleich konzentriere sich rein auf die technischen Aspekte. Warum aber wird dann beim Punkt AF der DualPixel AF der 5D4 nicht erwähnt, der im LiveView in Kombination mit den Touch Display richtig rockt? Stattdessen endet der AF Abschnitt als einziger (!) mit dem Resumee, dass „wir hier kein Urteil fällen wollen“. Wow. Schwach. Google mal „Bias“ in Bezug auf Auswertungen.

      • Richtig sauer. Nein. Eher genervt von der ewig und eintönigen Reduktion auf Data-Sheets. Die Realität interessiert sich aber nur zum Teil für Data-Sheets. Da ist es auch entscheidend, ob und wie zackig ich was justiert oder repariert bekomme. Da zählt die Ausfallwahrscheinlichkeit meiner Hardware und wie Robust die gegen Umwelteinflüsse ist.

        Canon muss liefern? Haben Sie immer und werde sie bestimmt auch weiterhin, ob dir oder anderen Foristen Art und Umfang der Lieferung passen ist halt Kaffeesatzlesen.

        Aber Sprüche, dass eine 5d4 nicht mal „ansatzweise“ mithalten kann ist für mich pure Polemik. Klickzahlengeiles Geschwurbel.
        Fakt ist aber auch, dass der Sony bzw. DSLM Hype halt auch viel von Multiplikatoren wie Jaworsky oder Bollywood getrieben wird, seitlich immer nochmal befeuert von Blogs wie diesem hier. Ist halt Chic DLSM/Sony zu hypen … ich für meinen Teil entdecke halt immer wieder einen gewissen Bias in der Darstellung von Pro- und Contra.

        Das die D850 eine Hammergeile DSLR ist .. geschenkt .. ist sie. Muss ich als Canon Knipser neidlos anerkennen. Das die neue Sony auch eine starke Kamera ist .. ja klar. Ist sie. Auch das kann ich neidlos anerkennen.

    • Du solltest den Artikel lesen bevor du kommentierst. Warum hier ein Vergleich der Technischen Zahlen nicht sinnvoll ist, hat Mark ausreichend begründet. Außerdem wäre ich gespannt zu sehen, wie du die Canon nach sinnvollen Kriterien den Vergleich mit D850 und a7r iii gewinnen lässt. In harten Zahlen liegt Canon klar hinten und Praxistests müssen doch erst abgewartet werden. Immer dieses mimimiii. Um ehrlich zu sein fand ich es schon kaum auszuhalten, wie die mich Vorsicht von Mark in der Schreibweise des Fazits ansprang! Und dann ignorierst du das in deinem Kommentar völlig. Vor allem kannst du, wenn du doch behauptest, die Verkaufszahlen und der Marktanteil würden anderes aussagen als die Technische Bewertung, doch nicht im gleichen Zug behaupten, es würde hier nach Bias eine Falsche Bewertung aufgrund sozialer Erwünschtheit vorliegen, wo doch immer noch ein Großteil des Marktes und auch der Leser hier sich wünscht, dass Canon endlich zu Potte kommt. Ich für meinen Teil habe dazu die Hoffnung für absehbare Zeit aufgegeben und applaudiere Sony und Nikon: Chapeau!

      • Echt? Hat er ausreichend begründet? Meiner Meinung nach nicht. So individuell ist halt Auffassung und Wahrnehmung. Hartes Leben ….

      • @ Simon
        … In harten Zahlen liegt Canon klar hinten ….
        hallo Simon, dieser Vergleich ist einer von 2 Ferraris und einem Fiat !!
        Das ist eigentlich ein Blödsinn. Die Canon hat NATÜRLICH ein miese Auflösung, natürlich ein blödes Bild gegenüber diesen Beiden.
        Hier ist einfach die Aufl. Diff zu groß.
        Deshalb kann man mit der Canon Mod D4 schöne Fotos machen, eben nur nicht so groß aufgelöst.
        Ich habe mit einem 18-200 Nikon und 12 MP sowie 70-300 mit 12 MP sehr schöne Fotos bis 40/60 gemacht. Diese Objektive werden von allen nur belächelt. Man darf bei gutem Licht eine ruhige Hand und ein schönes Motiv haben, dann wird es auch gut.
        Wie groß löst der einzelne auf ?? Das ist hier die Frage.

        2. Canon hat noch immerhin 100 MP in der Mache. Laß die mal als 60-70 MP erscheinen mit einem völlig neuen Sensor. Dan ist doch das Canonlager wieder fröhlich. Es dauert einfach nur ein Weilchen.

        3. Mir kommt Canon vor wie die Firma Miele, die bauen nicht 8 KG Maschinen, erst wenn der Markt das fordert ! das bedeutet, wenn die Leute fleißig kaufen, dann kommt Miele, dann aber zu 100% Klasse.
        Miele baut dann Maschinen, die können Stunden lang laufen, während die Konkurrenz nach wenigen Wäschen Schlapp macht.

        4. Also warten Sie bitte….

    • Jens, schlechter Tag heute? Ich bin selbst Canon Fotograf und kann über Kollegen wie dich nur den Kopf schütteln. Natürlich müsste Canon bei der Kameratechnologie mal wieder nachlegen, da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren!! Selbst beim Autofokus ist die D5 / D850 inzwischen besser, durfte ich selbst ausprobieren. Und die guten Zahlen sind für mich eher ein Beleg dafür, dass Canon an Technik und Entwicklung spart und sich selbst die Taschen vollschaufelt.

      Mark schildert im Artikel seine persönliche Einschätzung und gibt seine Meinung wieder. Ist eigentlich nicht so schwer das zu akzeptieren oder? Und von ‚klickzahlengeilem Geschwurbel‘ dürfte man nur sprechen, wenn es eine reißerische Überschrift geben würde. Sehe ich hier aber nicht.

      Lasst und doch hier auf freundlich sachlichem Niveau diskutieren…. Mensch.

      • Ich poste immer unter der identischen Emailadresse. Sollten meine Postings dem Betreiber zu unsachlich erscheinen ist es ein Leichtes, das zu unterbinden oder mich zu verwarnen.

        Ok, lass und mal sachlich und freundlich diskutieren, warum ich manchmal diesem sturen Spec-Sheet Vergleichen nichts abgewinnen kann. Wir sehen und nun mal als Beispiel die Kaplan-Meier Schätzungen der Überlebensraten einzelner Verschlüsse an. Ich greife mal die 5D3, die D750 und die Alpha 7R auf. Bei der Alpha 7R leben noch 80% der Verschlüsse bis 100000 Auslösungen, bei der D750 leben 80% der Verschlüssen bis 50000 Auslösungen noch (neben den zahlreichen Rückrufaktionen wegen Shutter-Problemen), bei der 5Dm3 leben 80% der Verschlüssen noch bis 500000 Auslösungen.
        https://www.olegkikin.com/shutterlife/sony_alpha_7r.htm
        https://www.olegkikin.com/shutterlife/nikon_d750.htm
        https://www.olegkikin.com/shutterlife/canon_eos5dmkiii.htm

        Sowas, in Kombination mit Robustheit und Verlässlichkeit einer Kamera generieren für den ambitionietren Einsatz einen Wert, nicht die Specs alleine. Häuftig wird aber heute einfach nur die Spec-Sheet Sau durch das Dorf getrieben und solche Herstellerstatistiken werden außen vor gelassen.

        Das ist dann der Grund, warum in vielen Foren, Blogs und Facebook-Gruppen Leute irritiert reagieren, wenn Canon im ambitionierten Bereich noch zahlreich gekauft wird, obwohl sie keine Innovatonsführer an vorderster Front sind. Großen Teilen des Kundenstamms dürfte es lieber sein, dass eine 5er oder 1er mit 80% Wahrscheinlichkeit in den Bereich der 500k Auslösungen kommt, anstatt eine von den Spects her überlegenen D750 zu besitzen, bei der im gleichen Auslösebereich schon 50% der Verschlüsse die Grätsche gemacht haben.

        Sei mir nicht böse wenn ich nicht noch mehr Argumente bringe, ist Samstag Abend und ist schon genug Zeit für diese Diskussion hier drauf gegangen.

    • Was Mark schreibt ist absolut korrekt. Ich gehöre im übrigen zu denen die durchaus Wert auf Data Sheets legen. Deshalb habe ich mich auc von Canon verabschiedet, nach rund 20 jahren. Man verkauft die Kunden für dumm und wie man sieht gibt es auch noch Leute, die das vehement verteidigen. Unverständlich.

    • Oh jeeeee, wurde doch tatsächlich nicht explizit erwähnt, das der Autofokus der 5DMK4 ausnahmsweise nicht schlechter ist als bei den anderen. Herzlichen Glückwunsch, in allen anderen Punkten ist Canon trotzdem unterlegen 😀

      • Dave – Du weisst es selbst das ist Quatsch – womit fotografierst du, dass du das so genau weisst? Schon mal eine MK IV in der Hand gehabt?

      • Jop, 8 Monate lang mit der 5D Mark IV gearbeitet 😉 Jetzt glücklicher Besitzer der D850. Wenn ich sage in allen anderen Punkten ist Canon unterlegen dann meine ich die technischen Merkmale die auch im Artikel genannt wurden. Bildqualität, Sucher, Display, Videos, Geschwindigkeit, lautlos fotografieren. Selbst beim Autofokus sehe ich Nikon leicht vorne, weil ich kaum im Liveview arbeite.

      • @ Dave – und die Bilder der Mk IV waren plötzlich unbrauchbar? Wenn du angeblich Videos machst dann würdest du sinnvollerweise den live view benutzen, also deine Argumentation ist mir leider nicht stimmig genug, das ich glaube was ich lese.

        Aber unbestritten, die D850 ist eine Hammer Kamera, die ist wirklich gut, aber für mich nicht gut genug für einen Wechsel. Die 7r III kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht in der Hand hatte, aber die 7r II habe ich auf der Photokina in Köln ausprobiert, die mag vielleicht gute Bilder machen, aber die Bedienung und die Haptik, für mich unbrauchbar.
        Habe gerade die spiegellose Canon M5 gekauft (natürlich nicht so gut wie die 7r II), nach nicht einmal 15 Minuten konnte ich alle Funktionen perfekt bedienen und einstellen. Bei der Sony brauchst einen dreimonatigen Kurs um das ganze Menü zu verstehen.

      • @joe, wer spricht denn hier irgendwo von unbrauchbar!? Natürlich sind die Bilder der 5DMK4 nicht unbrauchbar. Aber dann können wir auch weiter gehen und sagen dass es eigentlich auch eine 10 Jahre alte Kamera tut, weil da sind die Bilder ja auch nicht unbrauchbar. Es geht darum dass Canon technisch einfach ein bis zwei Jahre hintendran ist. Würden Sie sich als Canon Nutzer nicht auch mal wieder wünschen dass eine Canon Kamera technisch solche Modelle wie die A7r3 oder D850 alt aussehen lässt?

        Videos mache ich nur ein bisschen nebenbei, aber schon mal was von manuell fokussieren gehört? 😉 Klappt bei der D850 mit Fokus Peaking wunderbar.

      • @ Dave – Fokus peaking brauche ich, wenn es keinen vernünftigen AF gibt und den hat Canon.

        Dass Canon Sony und Nikon im Moment auf dem Papier hinterherhängt ist geschenkt. Das Problem liegt doch wo ganz anders. Der Druck kann das gar nicht darstellen und – haben Sie einen hochauflösenden kalibrierbaren Monitor, der kostet ab gut 1500.-€, erst dann sehen Sie den Unterschied. Oder haben Sie wenigstens eine 4K-TV vor dem sie in 2m Entfernung sitzen, nur dann, aber wirklich nur dann sehen Sie einen Unterschied – alles andere ist Geschwätz.

      • Ich finde man macht es sich als Canon Nutzer zu einfach, wenn man einfach bei allen Schwachstellen sagt ach ja, reicht doch vollkommen aus so wie es ist. Und wenn man es doch tut frage ich mich warum man eine 5DMK4 braucht und nicht einfach mit der MK3 oder einer noch viel günstigeren Kamera fotografiert.

        Nein, Fokus Peaking brauche ich, wenn ich manuell fokussieren und die volle Kontrolle haben will. Hat schon einen Grund warum die meisten professionellen Videomenschen das nutzen. Da sind meines Wissens nach inzwischen alle von Canon weg gewechselt, mal von denen abgesehen die eine Cinema Kamera benutzen. Aber jetzt mal bezogen auf Spiegelreflex.

        Ich glaube wir kommen hier nicht mehr ganz auf einen grünen Zweig 😉 Alles Gute und weiterhin viel Spaß mit der 5DMK4.

      • @ Dave, da gibt es schon noch einiges zu sagen – hast du einen 4K TV? Hast Du einen hochauflösenden, kalibrierbaren Monitor? Druckst Du deine Bilder in Grössen über zwei Meter? Falls nicht, ist das mit der D850 oder der 7r III so als wenn Du dir ein Auto kaufst, das 300 fährt, aber Du in einem Land mit 120km/h Geschwindigkeitsbeschränkung lebst.
        Niemand behauptet, dass die oben erwähnten Kameras schlecht sind – im Gegenteil, die sind super, aber ohne entsprechende Infrastruktur nützt es Dir – ausser – „schaut was ich mir leisten kann“ – gar nichts.

        Dass Film-Profis (zu denen zähle ich dich nicht) mit ihren Kameras gerne manuell fokussieren ist jedem bekannt, allerdings benützen sie dazu nicht das Objektiv und drehen daran wie Du es machen musst, sondern haben dafür spezielle Vorrichtungen mit einer sehr feinen Übersetzung (die übrigens auch mindestens 3’000.- kosten) inklusive eines separaten Bildschirms mit denen sie wirklich präzise fokussieren können. Noch mal Fokus peaking brauchen Du und ich nur dann, wenn der Autofokus nichts taugt. Bei Canon taugt der was, davon träumen Nikon und Sony nur.

    • @Jens – Du sprichst mir aus der Seele. Natürlich sind aus rein technischer Sicht die anderen Kameras besser, keine Frage, aber ich sehe das wie Du – ich kaufe ein Gesamtpaket und nicht einen Body. Man kann sogar mit der 1200D super Fotos machen und die kostet gerade mal 200.-€. Und wenn einer bei Studioaufnahmen angeblich 15 DR braucht, dann kann erschlicht weg nicht fotografieren.
      Druckt doch mal die Bilder aus, der Druck ist der Schwachpunkt, der kann das gar nicht darstellen und wenn ihr keinen 4K TV bzw. hochauflösenden PC – Monitor habt, dann erkennt ihr auch nicht den Unterschied. Diese Werte sind für mich ohne diese Ausstattung theoretischer Natur. Und an all diese unqualifizierten Schwätzer, die nie mit der 5D Mk IV fotografiert haben – nutz mal euer Display zum fotografieren – dann wisst ihr warum Canon bei weitem nicht hinter Mond ist, sondern die anderen um Längen schlägt. Aber dieser Punkt ist ja nicht so wichtig, muss ja nicht bewertet werden. Meine Videos sind deswegen gestochen scharf und zwar genau dort wo ich die Schärfe haben will.
      An alle Canonhasser: Nein, ich bin nicht mit Canon verheiratet, nein, ich bin kein Fanboy, nein ich will meinen Kauf nicht rechtfertigen ich will einfach, dass bevor ihr ein Urteil fällt, nur einmal dieses Gerät in die Hand nehmt, mal filmt und fotografiert, dann werdet ihr sehen, dass es keine Rolle spielt womit ihr letztlich arbeitet, aber, wenn ihr ein Problem habt, dann wird es von Canon gelöst und zwar umgehend. Schaut doch mal was passiert wenn ihr mit Nikon oder noch schlimmer mit Sony ein Problem habt, dann wärt ihr dankbar ihr hättet „nur“ eine Canon!

      • Daß der Canon Service besser ist, kann ich nicht bestätigen. Vor etlichen Jahren haben die mich, ganz schön übers Ohr gehauen! So schlecht kann das bei den anderen Fabriken gar nicht sein. Bei gleicher Begabung des Fotografen liefert Nikon, schon seit einiger Zeit, die besten Bilder. Klar ist es entscheident wer hinter der Kamera steht – ein begabter Fotograf liefert mit einem Handy bessere Bilder als ein Thor mit einer Hasselblad. Hier geht es auch zuerst im Fotografie und in diesem Medium führt Nikon.

      • @PGS – vor etlichen Jahren ging ich noch in die Schule……………………wir reden von den letzten 8 Jahren. Und ich kenne niemanden der mit dem Service Probleme hatte (inklusive mir).

      • @Joe, das kann ich leider nicht bestätigen. In den letzten Jahre hatte ich einige Male Probleme mit dem Support von Canon, ein paar meiner Kollegen ebenfalls. Gerade bei den Profimodellen, 1D X, 1D X Mark II etc. Abrieb auf dem Sensor und keine Einsicht von Canon.

      • @Achim – bei Abrieb auf dem Sensor hätte ich als Canon auch keine Einsicht, der kommt nämlich von unsachgemässer manueller Reinigung. Habe mir auf Youtube die Anleitungen zur Sensorreinigung angeschaut, da machst du im Regelfall mehr kaputt als dass es nützt.

    • Wo ist das Problem? Canon hinkt hinterher, vor allem der Dynamikumfang und das Rauschverhalten *ouch. Da hilft auch der Dual Pixel AF nicht mehr. Fanboy.

    • 100% agree…. zudem wird mit keinem Wort erwähnt das es sich bei der Canon um die älteste der 3 Kameras handelt. Ansonnsten kommt mir Marc‘s Bericht vor wie der typische S****- Vergleich vor. Ich frage mich wie die Fotografen vergangener Tage gute Bilder machen konnten ohne D850 oder a7iii.

  • sehr schoener vergleich der 3 kameras. sobald ich eine kamera ersetzen muss wird es wohl eine sony alpha RIII werden, da ich damit auch mein canonzeug nutzen kann ( fuer meine photographie ist eine adapterloesung kein problem). und ja, eine canon 5dIV kann wie der artikel andeutet in dieser liga nicht mehr mitspielen. das muss ich als canon-nutzer neidlos anerkennen.

    • wohl war, das canon kameras nicht ganz vorn mitspielen bedeutet nicht das sie schlecht sind. das was eine nikon im moment mehr zu bieten hat als eine canon ist meiner meinung nach immer noch zu wenig fuer einen systemwechsel. und fuer die 20% meiner arbeit, wo eine auflösung größer 30MP noetig ist (so es ein objektiv ueberhaupt auf den sensor bringt) kann ich super sony einsetzen.
      wuerde ich z.b. eine monat durch nepal reisen, wuerde ich mich nicht nur auf eine sony kamera verlassen.

  • „Ich betone es auch hier nochmal: Ja, Bedienung, Wertigkeit, Objektive und Service spielen eine extrem wichtige Rolle, wenn man sich eine Kamera kauft. Und hier ist Canon fantastisch aufgestellt! Doch in diesem Artikel hier geht es um die technischen Merkmale der Kameras. Und da hinkt Canon hinterher.“

    Also besser kann man es doch eigentlich nicht auf den Punkt bringen…..

    • Zunächst einmal möchte ich an diesem Vergleich meine Kritik los werden.

      Er ließt sich, als hätte man sich die Prospekte der drei Kameras durchgelesen und dann den Artikel verfasst und mit seiner Meinung ergänzt. Das ist leider ziemlich flach. Sorry.

      Ich empfinde es so, dass Sony mit dieser dritten Generation wirklich zu Canon und Nikon im Profisegment aufgeschlossen hat. Sony kommt mir vor wie ein Fußballverein der unbedingt Meister werden will und Geld im Überfluss ausgibt, um dieses Ziel zu erreichen. Die Entscheidungträger die Sony scheinen genau zu wissen, wie sie sich diesem Ziel konsequent nähern.

      Nikon hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit der D850 einen wirklich gelungenen Body präsentiert. Ein befreundeter Nikonianer war so erleichtert, als dieser raus kam, dass er direkt eine geordert hat und nun super glücklich mit dieser Kamera ist. Für eine DSLR ist ist die D850 wohl im Moment der „Best buy“ … aber Sony bietet nun mit der A7RIII und der A9 zwei außergewöhnliche neue Bodys an, welche vor allem eines zeigen. Die Konkurrenz ist eine zwischen den Prinzipien. Sony zeigt, dass die Zukunft auch im Profisegment den Spiegellosen gehören wird. Die bestehend Nachteile der ersten Generationen werden konsequent ausgemerzt und schon die dritte Generation der A7-Reihe zeigt, dass man in der Lage ist auf allerhöchstem Niveau mit zu spielen und an der Konkurrenz vorbeiziehen kann. Der elektronische Sucher bietet Möglichkeiten von denen man nie wieder abkehren mag, wenn man einmal eine Weile damit gearbeitet hat. Der stabilisierte Sensor wird immer wichtiger, je höher die Auflösung steigt. Sony baut weiter den Vorteil des spiegellosem Systems aus, indem sie auch den Verschluss noch weicher auslösen lässt … DSRLs haben zusätzlich noch das Problem von Vibrationen durch den Spiegelmechanismus. Auch an dem Thema Ergonomie verbesserte Sony die A7er konsequent mit jeder neuen Baureihe.

      Und auch an den noch vorhanden Schwachstellen wird Sony weiter den Abstand zu Nikon und Canon konsequent abbauen. Die letzten Objektiventwicklungen zeigen, dass sie es können und man nimmt sich die Zeit die es braucht, ein Objektivprogramm auf Weltspitzenniveau aufzubauen.

      Canon und Nikon sind beides Hersteller die jahrzehntelange Erfahrung mit dem Bau von Profikameras haben … und das merkt man jeder neuen Kamera an. Aber Sony schafft es diese Platzhirsche in diesem Segment konsequent heraus zu fordern. Alleine dafür kann der Markt schon dankbar sein.

      • Jedes technische Ding ist ein Kompromiß. Mit einem PKW kann man auch 25 Tonnen bewegen fährt aber 100 mal – was ein Lastauto mit einer Fahrt erledigt. So muß man also überlegen was man will – auch bei einer Kamera. Die unübertroffen beste Bildqualität erzeugt man, auch heute noch, mit einer Großformatkamera. Leider ist die nicht immer zur Hand… Will man es kompakt und leicht, sollte man sich im M43 Lager umschauen. Die Sony A7/9 ist in dieser Hinsicht nicht Fisch und nicht Fleisch. Das Gehäuse mit einer kleinen Linse ist schon kompakt und leicht. Nach der 3. Linse ist, beispielsweise, eine Nikon D750 kleiner, leichter und eine ganze Ecke günstiger.

    • Da ich beruflich bedingt in sehr vielen Sport/Fussballstadien unterwegs bin,ist mir in den letzten 5 Jahren aufgefallen,dass von Fotoreportern immer häufiger Canon Profikameras bevorzugt werden. Das war früher anders,da waren von fünf Kameras ca.vier Nikons. Da ich schon beide Marken hatte und keine bevorzuge, hab ich mich mal mit paar von den Jungs unterhalten. Sie respektieren alle Nikon,aber als „Arbeitstier“ muss Canon verlässlicher sein. Die müssen es ja wissen,bei gut 800000 Fotos pro Jahr…

  • Mir erscheint es praktisch unmöglich die Bildqualität einer Kamera wahrhftig objektiv zu beurteilen. Prinzipiell müßte dasselbe Objektiv bei jedem Test verwendet werden. Die aus der Verwendung verschiedener Objektive resultierenden Differenzen sind, besonders im High-End bereich wahrscheinlich größer als die der Sensoren. Dann sind die Kameras verschiedener Firmen anders eingestellt. Somit müßte, um halbwegs objektiv beurteilen zu können, die bestmögliche Software für eine Kamera verwendet werden und damit bestmöglich „entwickelt“ werden. Wenn dann die Besten ihres Systems Ergebnisse vorlegen ist es überhaupt erst halbwegs möglich objektiv zu beurteilen. Dazu gehört auch die Beurteilung des Systems. Beispielsweise habe ich für meine Nikon D750 einige kleinere Stangen-AF Objektive und ab der dritten Linse ist dies System, im Volumen und Gewicht kleiner und leichter als das vergleichbare des Sony-Systems. Ich habe sogar eine A7 erstes Modell ohne Sony Linsen zwar, da ich sie mit meinen Sammlerstücken verwenden. Der Hauptvorteil der A7/9 ist wohl ihre kompaktheit, der wegen der prinzipiell längeren Objektive, nach der 3. Linse entfällt. Somit ist die Sony nicht Fisch und nicht Fleisch. Wer es wirklich kompakt haben will, sollte bei m43 schauen. Die wuchern mit ihren Pfründen. Tolle Kameras mit tollen, kleinen, leichten und auch preiswerten Objektiven die sich in vielerlei Beziehung mit den 35mm Systemen messen können. Ihr besonderer Vorteil – man nimmt sie gern mit.

  • Weil ich meine „Altgehäuse“ nie verkaufe mache ich mir oft den Spaß und beurteile nur den Unterschied in der Bildqualität zum neu erworbenen Gehäuse. Das funktioniert sehr gut weil ich das selbe Objektiv verwenden kann. Was soll ich sagen, die Alte ist nicht schlechter, die Neue hat hier und da kleine Verbesserungen die nahe am Grenzbereich liegen.

    Mir ist viel wichtiger das die Kameras robust und zuverlässig funktionieren, das ich Spezial Objektive aus dem Rent Service für mein System bekomme und das im Reparaturfall ein Ersatzgehäuse parat ist.

    Das Sony eine unglaublich gute Kamera auf den Markt bringt ist toll, denn das spornt die Mitbewerber an.

  • Ich besitze eine Canon 7DMk1 und einige gute Linsen wie das 100/2,8. Im Prinzip eine gute Kamera aber mit dem Rauschverhalten ab Iso 500 bin ich nicht zufrieden. Wollte mir die neue Canon 6DMk2 kaufen. Selbst Stefan Traumflieger ,eigentlich ein Canon Mann, sagt das diese Kamera nichts taugt. Wer also eine gute Kamera will soll gefälligst eine 5DMk4 kaufen für über 4000 Euro kaufen. Der Grund warum die Canon bereits auf 3300 Euro gefallen ist weil Nikon und Sony hier weit mehr bieten als Canon. Schaut man sich den AF der neuen Sony an kann man hier schon neidisch werden.

    • Mich beunruhigen nur die Aussagen,dass Sonys sehr anfällig für Defekte sein sollen und der Service ein Graus sein muss…irgendwer Erfahrungen dies bezüglich?

      • …außerdem sind mir bei der Sony A7r2 die vielen unscharfen Fotos bei Flickr und Co. aufgefallen. Glaube schon mal gelesen zu haben,dass das bei Sonys ein allgemeines Proplem sein soll,dass der Focus nicht immer treffsicher sein soll…

    • Die 5D MIV gibt es mittlerweile bei ebay neu, aus Irland, für unter 2.400,- (mit Garantie!). Im Netz (z.B. bei 500px) gibt es genug Bilder, die von Fotografen gemacht wurden, die Ihr Handwerk verstehen, die belegen, das diese Kamera absolut ausreichend ist. Mit meiner 9 Jahre alten Nikon D3, die ja auch wirklich mal das non plus ultra war, fotografiere ich immer noch gerne. Heute schlägt die D3 natürlich von den Daten beinahe jede moderne DSLR.

      Manche Hersteller machen uns weis, dass man nur mit der eierlegenden Wollmilchsau gute Fotos hinbekommt, die möchten halt Geld verdienen, und sicherlich ist es mit einigen Features (Klappmonitor, Bildstabi) auch einfacher geworden, aber schaut man sich die Bilder berühmter Fotografen an, Bilder, die man länger als eine Minute betrachtet, stellt man fest: Es ist der Moment, es ist das Motiv oder die Komposition, die einen das Bild bewundern läßt,aber kaum eines dieser Bilder ist perfekt rauschfrei oder scharf etc.., es sei denn es wurde mit großem Aufwand inszeniert.

  • Vielen Dank für den ungleichen Vergleich
    Es wird jedoch für mich einiges klarer:

    1) Sony hat aufgeholt/gleichgezogen und sogar überholt. Überholt, was in Sachen Auflösung/Schärfe
    das muß man einfach anerkennen, deshalb „wechseln“ ja Fotografen nach Sony. Das heißt, es sind ja keine Neueinsteiger, sondern Besitzer von Nikon/Canon Gehäusen. Warum ? Weil Sie eine billigere größere Auflösung wollen. Das Gewicht und der Body sind hier unwichtig.

    2. Wechseln/ergänzen auf ohne Spiegel kommt für mich nach Sony wohl nicht in Frage, da Sony einfach zu groß (mit Objektiv/Objektiven ist für meine Jackentasche. Hier wäre einzig Fuji interessant mit einem 50mm + 24 mm
    Beides paßt in die Jacke, somit spare ich mir die Fototasche. Das Gewicht von Fuji zieht die Jacke auch nicht gnadenlos nach unten.
    Sony baut das Gehäuse einfach unmöglich, zu klein, um mit Handschuhen zu bedienen, zu groß für eine Jacke
    Hier können sie noch von anderen lernen.

    3) Benötige ich mehr als meine bisherigen 21 MP, würde die Nikon D850 in Frage kommen, da fast alle Linsen vorhanden.

    Fazit: Sony hat an mir vorbei gebaut, trotz aller toller Bildqualität. Ganz abgesehen von der Menueführung. Diese ist unter aller Kanone. Sony baut einfach unlogisch, hier müssen erst Deutsche Ingenieure heran. Die Japaner bekommen das meines Erachtens nicht hin.

    4) Da wir zugemüllt werden von Filmen, und verblödet durch das TV, braucht eine Kamera keine Videos /4K und so einen Quatsch zu haben, das benötigen die wenigsten. Viele schreien danach, aber 1 von 10.000 nutzt das wirklich.
    Die Apparate heißen ja zurecht Fotoapparate.

    Fazit: ohne Spiegel hat seine Berechtigung bis vielleicht 85mm, das diese noch in die Jacke paßt, alles darüber benötige eine Fototasche, deshalb bleibe ich bei Nikon, und Ihr bei Canon. Da diese beiden logisch vom Aufbau /Bedienung/Menueführung sind, und man doch etliche Linsen hat. Wenn schon eine Fotoasche mitmuß, dann meine Nikon, denn da ist alles drinn, was ich brauchen könnte.
    Ohne Spiegel kauf ich doch nur, weil ich wirklich aus der Jacke heraus abdrücken möchte, also nicht die Fotoausrüstung mitschleppen möchte.
    Wer hat also eine kleine ohne Spiegel ?? Bisher hatte ich nur Fuji probiert, X-t2/xt20, andere kenne ich nicht, habe auch noch nicht in der Hand/Jacke gehabt.
    Fuji ist daher Sony vorzuziehen, (als 2. Body)

    In diesem Sinn…….

    • Volker ich bin immer wieder beeindruckt wie groß deine Jackentaschen sein müssen, kennst Du überhaupt Fujion Objektive ?
      Mache mal bitte eine Aufnahme wie Du die XT 2 inklusive 56mm f 1.2 in deiner Jackentasche transportierst.
      Logischer Aufbau nur bei CaNikon ? Also Blende stelle ich am Objektiv ein, ISO und Zeit an den oben gelegenen Einstellrädern ( ganz ohne Strom) also klassisch ohne viel Firlefanz aber halt unlogisch.

  • Ich persönlich bin auch kein Fan davon, ständig das System zu wechseln. Ich verdiene meine Brötchen mit der Fotografie und das wichtigste für mich ist die Zuverlässigkeit.

    Als ich damals die erste a7 in die Hand genommen habe, kam mir das ganze System wie Spielzeug vor (im Vergleich zu Nikon und Canon). Auch unter extremen Bedingungen, funktionieren meine Nikons ausgezeichnet. Bei Sony würde ich das nicht behaupten … man liest schon recht oft von Fehlern, Schäden und sonstigen Problemen.

    Ich bin sehr glücklich mich damals für Nikon entschieden zu haben. Alle machen sich über Nikon lustig … Nikon bringt die D750 raus (die noch heute nach ca. 4 Jahren zu den besten Kameras für Hochzeitsfotografen gehört). Dann meckern wieder alle über Nikon und Nikon stopft allen mit der D850 das Maul.

    Nikon beweist einfach immer wieder, dass man sich auf geile Produkte verlassen kann. Darum bin ich mir auch sicher, dass Nikon in 1-2 Jahren sehr gute spiegellose auf den Markt bringen wird. Auf Nikon ist absolut verlass. Bei der Produktentwicklung und bei den Geräten an sich sowieso.

  • Gute und faire Artikelreihe.
    Technisch ist es nun ein mal so. Ob es einem gefällt oder nicht.
    Es wird aber in Zukunft immer schwerer sein. Immer etwas bessere zu bringen.
    Das gilt für jede Firma. Die technischen Grenzen sind im Moment erreicht.
    Und nicht jede messbare Verbesserung spielt im Alltag wirklich eine Rolle.

  • Ein Vergleich in dieser Form hinsichtlich allein gestellter technischer Merkmale ist sehr einseitig gestaltet. Wo bleiben Praxis und nutzerrelevante Erfahrungen? Wer behauptet, dass canon sich hier mit diesem Modell der Konkurrenz stellen muss. Oder anders: topt canon im nächsten Jahr dann aufs neue die Konkurrenz? Es ist doch immer aufs neue. Die Hersteller zielen darauf ab, hervorragende Produkte zu entwickeln. Aber schlussendlich stehen Marktanteile und Profit im einzigen Jahresbericht. Der potentielle Kunde soll geworben und zum Kauf bewogen werden. Wichtig ist doch für den consumer allein, dass erstmal auszuschöpfen und zu verknüpfen, was an Möglichkeiten da ist. Der passende obektivfuhrpark als auch die individuellen fotografischen Kenntnisse. Kein neustes topmodell mit technischer Raffinesse hilft allein und sondert sich ab für beeindruckende Bilder.

    • Ich gehöre nicht zu jenen, die ihre Markenpräferenz wie ein Glaubensbekenntnis vorsichhertragen. Weshalb es mir sehr leicht fiel, von meiner Nikon 810 (die 850 gab es noch nicht) zu Sony 7R2 zu wechseln. Und zwar der Objektive wegen, weil diese nämlich in allererster Linie für die IQ stehen. Denn es gibt jetzt – endlich wieder, wie zuletzt zur Contax – native Zeissobjektive mit der Batis- und Loxia-Reihe, die direkt für die spiegellosen Sonybodies gerechnet sind. Diese Zeissobjektive sind für meine Arbeit (Architektur, Landschaft und FineArt) allererste Wahl. Es unterscheidet sie, auch von den wenigen guten Festbrennweiten (außer den exzellenten langen Sportbrennweiten) von Nikon aber auch Sigma Art, die Seele, die Mikroauflösung und einiges mehr, was den unerreichten Zeisspop ausmacht. Und daß der Body spiegellos ist, schafft Ruhe im Gehäuse. Von dem überragenden Sucher mit starker Vergrößerung und der MF-Unterstützng gar nicht zu sprechen. Manuelles Fokussieren war bei der Nikon, trotz ausgewechselter Mattscheibe mit Mikroraster und Diagonalschnittbild, beschwerlich und unpräzise. Ich bin mit meinen jetzt insgesamt 6 Festbrennweiten von 18-135 mm und dem 2,8/ 70-200 GM mehr als zufrieden. Der Body hat noch nie gezickt. Ich werde die A7R2 als BackUp behalten, die 7R3 ist vorbestellt. Die 810 war sehr gut, mit den Objektiven dagegen bin ich nie warm geworden. Aber das ist eine persönliche Angelegenheit. Ich wünsche allen Fotografen, gleich welcher persönlichen Markenneigung, viel Spaß mit ihrer Wahl

      • Ich kann mir kaum vorstellen, dass mit der Sony und den neuen darauf abgestimmten Zeissobjektiven bessere Bilder gemacht werden können als mit der D810 und z.B. Zeiss-Otus-Objektiven, wenn es denn unbedingt Zeiss sein muss und Geld anscheinend keine Rolle spielt. Das manuelle Scharfstellen finde ich persönlich mit Nikon (D750) ausreichend präzise, mit Life View und Lupe habe ich bis jetzt alles scharf gekriegt. Ausserdem ist bei Architektur und Landschaft kein millimetergenaues Fokussieren nötig, da sowieso in der Regel eine durchgehende Schärfe angestrebt wird, was mit der Scharfstellung auf die hyperfokale Distanz am besten gelingt.
        Übrigens habe ich eines meiner erfolgreichsten Landschaftsbilder mit dem Kitzoom Nikkor 18-105 gemacht. Statt mit Zeissobjektiven habe ich dem Bild mit Lichtführung und Komposition Leben eingehaucht. Mehr braucht es meiner Meinung nach nicht, ausser man druckt ein 2 x 3 Meter grosses Bild aus und betrachtet dann die Details von 30 cm Distanz. Die Zeissobjektive muss man dann auch noch schleppen, da ist jedes Teil mindestens ein Kilo schwer! Unterdessen habe ich auch einige Sigma-Art Objektive und bin sehr zufrieden damit, ich finde, dass auch die poppen.
        Übrigens habe ich bei einem bekannten deutschen Landschaftsfotografen, der häufig in den Vogesen und dem Jura unterwegs ist, festgestellt, dass er im Gegensatz zu früher nicht mehr mit Zeissobjektiven unterwegs ist, sondern mit leichterem Gerät. Seinen Bildern sieht man es aber nicht an.

      • Nur der guten Ordnung halber: Ich habe mit der 810 und den Zeiss-Classic Objektiven gearbeitet. Da war aber stets das Problem manueller Scharfstellung. Und alles, lieber Rolf, was Du über Lichtführung und Komposition weißt, kann man auch mit Zeiss machen, das ist selbstverständlich. Und Batisobjektive wiegen kaum die Hälfte, nicht einmal das überragende 135er Aposonnar. Allerdings eines noch am Rande:
        Die Hyperfokale Distanz ist ein gutes Mittel, ein Landschaftsfoto beliebig zu machen. Die Schärfe so präzise zu setzen, daß auch mit einem 18mm noch ein räumlichen Eindruck verschaffender Unschärfe-Schärfe-Verlauf entsteht, das kann es ausmachen. Nichts für ungut, wie wir in Hamburg sagen.

  • Hmmm, es wird ein bisschen der Eindruck vermittelt als ob der Optische Sucher etwas tolles wäre 😀 ?
    Sorry aber das ist 2018 ein K.O Argument.
    Viele werden hier jetzt jammern und sich gegen einen EVF aussprechen.

    Anmerkung:
    Die Lebensdauer der Akkus wurde nicht gründlich geprüft, oder aus Mangel an Know-How falsch durchgeführt.
    Bei der Alpha 9 standen auch 690 Bilder/Ladung lt. Cipa. Dieser Standard ist jedoch veraltet und hat keine Relevanz mehr.
    3200 Bilder habe ich mit einem Akku über den Tag gemacht (16% blieben).

    Da ich mit einem OVF nichts anfangen kann, da ich dann unnötig viel zeit beim Chimping verliere, hätte ich gerne gewusst wie sich die DSLR’s im Live-View modus mit der batterie schlagen.

  • Weil ich immer nur positives zur Sony A7rIII lese: Was dieser Test schön zeigt ist dass die bloßen technischen Werte – seien sie noch so interessant, eben nur die halbe Miete sind. Im Profibereich sind aber viele Dinge wichtig die hier und bei ähnlichen Vergleichen entweder nur beiläufig oder gleich gar nicht angesprochen werden. Seltsam, denn alle 3 Modelle geben ja vor für den professionellen Bereich gemacht worden zu sein oder nicht? Mein Erstkontakt mit der Sony läßt mich daher auch mit einem eher mulmigen Gefühl zurück 1.) StandbyWakeUp Time von 2 Sekunden finde ich mehr als schwierig. Das Sucher-Display ist.. nun ja nicht unbedingt träge und qualitativ überraschend gut.. aber bei mir leakt es trotzdem. Mitzieh-Aufnahmen von zB Fahrzeugen verliefen im Gegensatz zu Deiner Beschreibung eher schwer und chaotisch. Der Verschluss verdeckte nämlich seltsamerweise auch bei kurzen Zeiten immer deutlich länger das Bild als bei meiner DSLR. ( eine Einstellungssache? ) Die Haptik der Kamera: nun ja, vielleicht kann man sich mit Batteriegriff dran gewöhnen, daher will ich hier nichts negatives dazu sagen. Aber: Fotografen die Ihr Motiv länger beobachten kommen wahrscheinlich nicht auf 500 Aufnahmen da der Sucher halt immer Strom zieht, das ist ein total wichtiger Punkt der für viele ein Ausschlusskriterium sein wird. Die Kamera ist für mich nach einem Tag Nutzung erstmal ein einziger Widerspruch: Top-Bildqualität aber die intuitive Arbeitsgeschwindigkeit würde trotz Mehrausgabe aus meiner jetzigen Sicht schlechter werden. Der Sucher macht die Bereitschaft einfach unflexibler. Da nützen auch nette features wie Eye-AF schlussendlich nichts. Werd sie mir jetzt noch einmal leihen und die „Probleme“ nochmal genauer unter die Lupe nehmen da sie ohne Zweifel eine interessante Kamera ist. Aber die vielbeschworene Ablösung von DSLR durch DSLM kann ich nach dem ersten Ausprobieren ehrlich gesagt überhaupt nicht sehen.. VG..

  • Habe selber zwei Sonys und hatte das Vergnügen mit einer Canon 5D mk IV zu arbeiten und musste Videos aufnehmen.

    Der Test hier scheint rein auf technischen Daten zu basieren, deswegen beinhaltet er recht wenig Aussagekraft, der Autofokus der Canon ist absolut genial, so einen schnellen AF habe ich noch nicht gesehen, trifft perfekt, ich bin absolut begeistert gewesen und würde wieder auf Canon umsteigen, mit meiner mk3 war ich weniger zufrieden, aber die mk4 ist wirklich Klasse.

    In Sachen Objektivauswahl ist Sony leider noch ein kleines Licht und man muss tief in in die Tasche greifen.