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Sony A7r IV: Bildqualität im Vergleich mit der A7r III

Ist die Bildqualität der Sony A7r IV wirklich besser als die der Sony A7r III? Ein Vergleich liefert erste Antworten.

Sony A7r IV mit neuem Sensor

Die Sony A7r IV kommt mit einem komplett neu entwickelten Sensor und einer Auflösung von 61 Megapixeln daher. Das ist eine Steigerung von knapp 20 Megapixeln im Vergleich zur Sony A7r III. Doch erkennt man denn in Sachen Bildqualität wirklich Unterschiede zwischen den beiden Kameras?

Bis diese Frage final beantwortet werden kann, müssen wir natürlich noch ausführliche Testberichte abwarten. Doch ein Video von Tony Northrup vermittelt uns zumindest mal einen ersten Eindruck.

Unterschiede in Sachen Bildqualität?

Und dieser Eindruck lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Sony A7r IV liefert durchaus etwas mehr Details und etwas mehr Schärfe als die Sony A7r III, allerdings gibt es keinen riesigen und bahnbrechenden Unterschied. Auch der Dynamikumfang könnte minimal verbessert worden sein, zudem scheint die A7r IV auch in etwas höheren ISO-Bereichen einen wirklich guten Job zu erledigen.

Hier könnt ihr euch einen Ausschnitt des Vergleichsvideos ansehen, links im Video ist die A7r III zu sehen, rechts die neue A7r IV:

Teilweise scheint es bei der Sony A7r IV zu Banding Problemen kommen zu können, zumindest kursieren im Netz schon entsprechende Bilder. Banding Probleme können aber theoretisch bei jeder DSLM auftreten, da diese Probleme mit dem elektronischen Verschluss zusammenhängen. In ihren ersten Tests konnten die Northrups aber keine Banding Probleme feststellen.

Fazit: Die Sony A7r IV scheint diesem frühen Vergleich zufolge eine minimal bessere Bildqualität zu liefern als die Sony A7r III. Die Bildqualität alleine dürfte aber für die allermeisten Fotografen kein Grund sein, von der A7r III auf die A7r IV zu wechseln. Da spielen dann eher die anderen Verbesserungen der Kamera eine Rolle, wie zum Beispiel das überarbeitete Gehäuse mit dem größeren Griff, der neue Autofokus oder der neue elektronische Sucher.

—> Hier könnt ihr die Sony A7r IV in Deutschland vorbestellen!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

63 Kommentare

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  • Wow … eine minimal bessere Bildqualtität als beim Vorgänger!!! Na, wenn das mal nicht eine Ansage ist. Und das alles für nur 4000 Euronen!

    Also wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld!!!!

      • @Claus
        das liegt aber nicht an der Kamera sondern an deinem Rechner – die gibt es auch in Ausführungen die sehr gut mit den 120MB/RAW klar kommen 😉
        Wenn man diese nicht von Apple benötigt kann man sie sogar gut bezahlen 😉

    • @Rolf Carl,
      wenn du doch vor dem schreiben mal ein klein wenig genauer mit der MK IV beschäftigt hättest wüsstest du das es weit mehr als nur der neue Sensor ist – vermutlich viel mehr also es von der D810 auf die D850 war – in jedem Fall aber viel viel mehr als von einer EOS 5D mk3 auf die EOS 5D mk4 war. Und letztere hat knapp 800€ mehr gekostet als ihr Vorgänger.

      • Exakt! Ja, aber das herumkritteln – ohne genaue Kenntnisse – kann man auch zur Attitüde machen… 😉

        Hier ein paar Verbesserungen der A7Riv:

        – 61.0 MP Image sensor (Exmor R CMOS sensor)
        – BIONZ X image processor (newest generation)
        – 4K HDR / S&Q
        – Dynamikumfang: 15-Blendenstufen
        – verbesserter IBIS (5-Achsen; bis 5.5 Blendenstufen nach CIPA Standards)
        – 10 Bilder/s mit AF-Verfolgung bei voller Auflösung!,
        – Real-time Augen-Autofokus auch für schnellere Bewegungen (Sport! Wildlife!) – funktioniert bei Menschen und Tieren,
        – Real-time Tracking,
        – Neuer EVF: 5.76 million dot UXGA OLED Viewfinder (Tru-Finder™)
        – verbesserte Abdichtungen gegen STaub und Wasser
        – Digitales Audio-Interface
        – Schnellerer Daten Transfer über high-speed Wi-Fi (2.4 GHz and 5 GHz)
        – ein verbesserter Handgriff

        Ja, das ist doch schon was!

        Die Verbesserungen umfassen also weit mehr als nur eine „minimal bessere Bildqual[i]tität“. Dazu übrigens: Das wäre ja wirklich pixelpeeperhaft. Aber sooo ist Sony ja nicht! 😉

        PS: Ich hätte fast den neuen Pixelshift-Modus vergessen: Aus 16 einzelnen Aufnahmen wird eine Bildgröße von 19.008 px x 12.672 Pixeln errechnet (RAW); 240,8 MP …

      • Ähhh … Renè Unger

        und was bitte schön hat das mit dem Artikel zu tun? So weit ich es beurteilen kann, geht es hier rein um die Sony und den Nachfolger, das kommende Modell also.

        Übrigens habe ich keine Canon, und die D810 und D850 auch nicht; hat somit mit dem Thema rein gar nichts zu tun …

      • @Roland Reiske:

        Ich weiß das solche Vergleiche nichts bringen aber es kann ja nicht schaden. Nicht nur Sie kennen sich bei Kameras technisch aus.

        Hier ein paar Verbesserungen einer Olympus E1-MarkII und E1MX:
        Übrigens seit 2016!!! und nicht erst seit einer Woche !!!

        – 20.0 MP Image sensor mit neuartiger Nano-Beschichtung mFT und extreme Performance
        – 2 x Olympus TruePic VIII Image processoren in der E1MX
        – 4K HDR mit prof. Profil OM-LOG-400
        – Dynamikumfang: 12-14 -Blendenstufen je nach Testlabor
        – anerkannt bester IBIS der Branche (5-Achsen im Gehäuse und 5 Achsen in Optiken bis 7.5 Blendenstufen nach CIPA Standards)
        – 18 Bilder/s mit AF-Verfolgung bei voller Auflösung!, 60 Bilder ohne AF in voller Auflösung
        – ca. 180 Bilder Puffer
        – Real-time intelligenter Augen-Autofokus auch für schnellere Bewegungen – funktioniert auch bei Autos, Zügen oder Motorsport
        – Real-time Tracking seit 2016 mit 121 AF-Feldern und 18 Bildern pro Sekunde
        – High Speed EVF mit 120 Hz und 0,83% Vergrößerung und 0,005 Sekunden Verzögerung!
        – immer schon verbesserte Abdichtungen gegen Staub und Wasser, Frostschutz
        – Digitales Audio-Interface und syncrone Steuerung von Aufnahmerecorder bei Video
        – Schnellerer Daten Transfer über high-speed Wi-Fi
        – optional verbesserter Handgriff (E1-MarkII) oder bereit eingebauter Handgriff bei E1MX
        – 2 Akkus bei E1MX (2.540 Bilder)
        – GPS und Feldsensoren, Höhe und Barometer in EXIF-Datein (E1MX)
        – Wärmeableitung über Kupfer im Gehäuse
        – Pro Capture Modus mit 35 Bildern vor dem Auslösepunkt !
        – perfekte und beste Videostabilisierung am Markt
        – 70 angepasste und viele wetterfeste Objektive (Olympus und Panasonic / Leica)
        – Live ND Filter bis 32 fach (Wasserfälle bis zu 2 sec. aus der Hand!
        – Handheld High Resolution Shot bis 50 MP – Verarbeitung in der Kamera ohne externe Software !
        – High Speed Ladung über USB
        – Doppelte Kartenfächer UHS-II
        – AF bis – 6 EVs
        – Live Composite
        – Keystone Korrektur in der Kamera
        – Focus Bracketing Modus
        – Focus Stacking Modus in der Kamera
        – AF Begrenzung für jedes Objektiv falls gewünscht
        – Neuartiges Staubreduzierungssystem für Sensor
        – Verschluss: 400.000 Auslösungen!
        – perfekter Service durch Olympus für Profis
        – kleinstes und leichtestes Profisystem am Markt

        Viele dieser Themen seit 2016 – alles zuletzt mit der E1MX.

        Wer hier der Innovationstreiber ist sollte nun klar sein. Sony baut hinten nach und wird viele dieser o.a. Themen nie erreichen, weil mit VF nicht erreichbar.

      • „Ich weiß das solche Vergleiche nichts bringen aber es kann ja nicht schaden. Nicht nur Sie kennen sich bei Kameras technisch aus.!

        Wer weiß! 😉

        „Hier ein paar Verbesserungen einer Olympus E1-MarkII und E1MX:“

        Ja, kenne ich. Ich fotografiere hin und wieder auch mit der Olympus meiner Frau. Ich muss mich immer etwas umgewöhnen, aber die Qualität ist schon sehr gut. Und die IBIS ist einfach beeindruckend.

        … „– kleinstes und leichtestes Profisystem am Markt“

        Dann sollte es sich ja verkaufen wie geschnitten Brot. Nach allem was man hört und liest, tut es das aber nicht.

        „Wer hier der Innovationstreiber ist sollte nun klar sein. Sony baut hinten nach und wird viele dieser o.a. Themen nie erreichen, weil mit VF nicht erreichbar.“

        Das konterkariert aber Ihre ganze Aussage: Wenn es nicht erreichbar ist, dann ist es ja auch unfair, dies als Innovation anzuführen. Fairer wäre es den Stand der Konkurrenten, die auch Vollformat oder das Halbformat anbieten, zu betrachten: Nikon, Canon, Panasonic, Fuji… Denn die können prinzipiell alle dasselbe erreichen. Und da schneidet Sony nicht so schlecht ab. Natürlich: Das Menü, der für grobschlächtige Finger zu kleine Body… es gibt noch Raum für Verbesserungen. Aber das System wird ständig vervollständigt, die Objektivauswahl wird immer größer – auch für Profis…

        PS: Wieviele Profi-Sportfotografen, die für Agenturen arbeiten, fotografieren eigentlich mit Olympus?

        Der Preis ist ja heiß – auch dazu gibt es ein Video von T. Northrup (https://www.youtube.com/watch?v=5Tf9NYyDMtM) Olympus 300mm vs. Nikon 200-500 mm – Größe, Gewicht und Preis sprechen ja klar für Olympus. Aber die Ergebnisse sind eben nicht gleichwertig. Da braucht es noch ein paar Innovationen von Olympus, wenn es die Firma denn noch lange genug gibt…

      • Würde auch zur E1MX greifen.
        Nur keine Kamera ist perfekt.
        Zur E1MX gibt es einen Test (glaube bei 43 Rumors) kein Olympus Objektiv bedient den High Res Modus der Kamera.
        Es fehlen immer deutlich Pixel zu der zu erwartenden Auflösung.

      • @Robin:

        Ein Olympus Objektiv muss ja derzeit nur 20 MP bedienen und das schaffen Sie locker.
        Der HighRes Modus ist ja nur ein Pixelshiften der aus 8 Aufnahmen dann eine 50 MP vergleichbare Aufnahme macht.

      • @Roland:

        Das Video von T. Northrup. Er vergleicht 4:1 Vergrößerungen in LR einer mfT mit 20 MP zu einer D850 mit 45 MP. Das ist Faktor 16! bei den Pixelpeepern.
        Beim normalen Foto sieht das schon ganz anders aus. Bis auf die höhere Tiefenschärfe des mFT (was aber auch ein Vorteil ist) sehe ich keinen großen Unterschied beim fertigen Foto.

        Ich kann am 5k Monitor im Foto (Komplettbild) keinen großen Unterschied zwischen einer Z7 (die ich zum Test hatte) und der E1MX sehen. Ich habe kein besseres Anzeigegerät und was anderes interessiert mich auch nicht. Und das ist es was zählt. Nicht die 4:1 Ansicht. Das ist was für Tony um Systeme schlecht zu machen.

        Alleine vom Gewicht her ist die VF mit dem 600er Tele ganz woanders. Da möchte ich den Kollegen sehen nach einer Wanderung im Gelände nach 6h inkl. Stativ. Denn sonst wird er keine brauchbaren Fotos von der Natur zusammenbringen, die ich locker aus der freien Hand mache.

        Somit ist dieser Vergleich ungefähr soviel wert, als ob ich ein 100 PS Auto mit einem Bugatti Veron mit 1600 PS vergleiche. Natürlich geht der Bugatti viel besser auf der (geraden) Rennstrecke, aber im Alltagsverkehr fährt er auch nicht mehr als 150 km/h. Dieser Autovergleich ist genau so sinnlos wie der Vergleich vom Northrup Tony.

        mFT ist der Beste Kompromiss aus Qualität, Schärfe, Stabilität, Funktionen, Objektivauswahl, noch kleinen Dateien und Mobilität.

        Und das ist wesentlich mehr Wert als das letzte quentchen an Schärfe mit riesigen Dateien, extremen Gewicht und letztendlich extremen Kosten. Wer das braucht, muß in den sauren Apfel beissen und mit allen Nachteilen leben.

      • Hmmm-..

        „Das Video von T. Northrup. Er vergleicht 4:1 Vergrößerungen in LR einer mfT mit 20 MP zu einer D850 mit 45 MP. Das ist Faktor 16!“

        1. Na und?
        2. Warum Faktor 16? Ich denke es sind 4:1 Vergrößerungen… Irgendwelche Umrechnungen von MFT auf FF sind ja nun wirklich putzig. Dürfte ich dann noch kleinere Formate gar nicht mehr mit FF oder Mittelformat – detailliert – vergleichen, auch wenn behauptet wird, dass beide gleichwertig sind? (Das ist Faktor 60 – ohhhh, unfair!…) Gut für für die Handy-Fotografen.

        „Beim normalen Foto sieht das schon ganz anders aus.“

        Hat Northrup keine normalen Fotos gezeigt?

        „Ich kann am 5k Monitor im Foto (Komplettbild) keinen großen Unterschied zwischen einer Z7 (die ich zum Test hatte) und der E1MX sehen.“

        Das kann auch an den Augen liegen. 😉

        „Ich habe kein besseres Anzeigegerät und was anderes interessiert mich auch nicht.“

        Mag sein. Das kann ich naturgemäß nicht beurteilen.

        „Und das ist es was zählt. Nicht die 4:1 Ansicht.“

        Das ist Unsinn. Entweder ist das Olympus-System ein Profisystem oder nicht. Punkt. Wenn es das ist, dann interessieren natürlich Details und Auflösung. Das sagt einem dann schon der Verlag, der Graphiker etc. Den Unsinn, dass das alles nicht zählt, erzählen vor allem ahnungslose Youtuber. Es zählt dort natürlich tatsächlich nur bedingt, ähnlich wie auf FB, Instagram….

        „Das ist was für Tony um Systeme schlecht zu machen.“

        Das tut er nicht. Er lobt Olympus ja explizit, hält das System aber nicht für gleichwertig mit FF und bewegt seine Auffassung mit Fotos. Mehr kann man kaum leisten.

        „Alleine vom Gewicht her ist die VF mit dem 600er Tele ganz woanders. Da möchte ich den Kollegen sehen nach einer Wanderung im Gelände nach 6h inkl. Stativ. Denn sonst wird er keine brauchbaren Fotos von der Natur zusammenbringen, die ich locker aus der freien Hand mache.“

        Ja, das ist ein Argument. Aber ich wiederhole meine Frage: Wie viele (richtige) Profis (Wildlife, Sport, Porträt…) arbeiten mit Olympus?

        „Somit ist dieser Vergleich ungefähr soviel wert, als ob ich ein 100 PS Auto mit einem Bugatti Veron mit 1600 PS vergleiche. Natürlich geht der Bugatti viel besser auf der (geraden) Rennstrecke, aber im Alltagsverkehr fährt er auch nicht mehr als 150 km/h. Dieser Autovergleich ist genau so sinnlos wie der Vergleich vom Northrup Tony.“

        Nein. Aber immerhin wird damit doch eingeräumt, dass FF besser ist (Bugatti) – an alle FF-Fotografen: 😉

        „mFT ist der Beste Kompromiss aus Qualität, Schärfe, Stabilität, Funktionen, Objektivauswahl, noch kleinen Dateien und Mobilität.“

        Kann man so sehen. Aber nicht jeder will diesen Kompromist. 😉

        „Und das ist wesentlich mehr Wert als das letzte quentchen an Schärfe mit riesigen Dateien, extremen Gewicht und letztendlich extremen Kosten.“

        Wer weiß…

        „Wer das braucht, muß in den sauren Apfel beissen und mit allen Nachteilen leben.“

        Ja. Aber auch mit den Vorteilen. 😉

      • @Roland:
        „Das Video von T. Northrup. Er vergleicht 4:1 Vergrößerungen in LR einer mfT mit 20 MP zu einer D850 mit 45 MP. Das ist Faktor 16!“

        1. Nicht Na und? – Wenn man mFT mit VF vergleicht ist das ganze Video ein Blödsinn und nur Meinungsmache für VF oder gegen mFT. Natürlich geht das im Zoom für das VF sehr gut aus. Bei einer Nikon D850 wäre ich mir da nicht mehr so sicher bzw. wäre der Unterschied marginal …

        2. Warum Faktor 16? Ich denke es sind 4:1 Vergrößerungen…

        Ja, weil mFT schon in der Sensorfläche zum VF etwa nur 1/4 groß ist! Und dann noch 4:1 Vergrößerungen ergibt den Faktor 16! – Wegen dem Schärfevergleich und dem Rauschen warat´s.

        „Beim normalen Foto sieht das schon ganz anders aus.“

        Antwort: Gemeint war ein Foto in Vollansicht am Monitor.

        „Ich kann am 5k Monitor im Foto (Komplettbild) keinen großen Unterschied zwischen einer Z7 (die ich zum Test hatte) und der E1MX sehen.“
        Das kann auch an den Augen liegen. 😉

        Antwort: Guter Versuch aber ich habe noch sehr gute Augen und der Monitor hat immer die gleiche Auflösung! Dem ist es egal was sie ihm für eine Bildqualität vorsetzen. Auf 5k im Vollbildmodus skaliert sehen die Bilder praktisch gleich aus.

        „Und das ist es was zählt. Nicht die 4:1 Ansicht.“

        Das ist Unsinn. Entweder ist das Olympus-System ein Profisystem oder nicht. Punkt. Wenn es das ist, dann interessieren natürlich Details und Auflösung.

        Antwort: Ich hatte noch nie ein Problem mit der Auflösung mit einem Kunden oder bei meinen Vergrößerungen. Zugegeben: Plakatwände mache ich eher nicht.
        Aber wenn man der Pixelmania verfallen ist kann man das nicht verstehen. Es geht nicht immer nur um die technische Qualität der Bilder sondern um das gesamte Bild (das in der Regel der Fremde sieht). Das technische Thema ist was für Pixelzähler.

        „Das ist was für Tony um Systeme schlecht zu machen.“

        Das tut er nicht. Er lobt Olympus ja explizit, hält das System aber nicht für gleichwertig mit FF und bewegt seine Auffassung mit Fotos. Mehr kann man kaum leisten.

        Antwort: Wie auch! Er vergleicht ein System mit einer 1/4 der Sensorgröße mit VF! Aber vielleicht hat ihn das Blondiermittel schon etwas angegriffen.

        „Alleine vom Gewicht her ist die VF mit dem 600er Tele ganz woanders. Da möchte ich den Kollegen sehen nach einer Wanderung im Gelände nach 6h inkl. Stativ. Denn sonst wird er keine brauchbaren Fotos von der Natur zusammenbringen, die ich locker aus der freien Hand mache.“

        Ja, das ist ein Argument. Aber ich wiederhole meine Frage: Wie viele (richtige) Profis (Wildlife, Sport, Porträt…) arbeiten mit Olympus?

        Antwort: Die richtigen Profis sind in ihren alten Systemen gefangen und haben sehr viel Geld dafür bezahlt. Genau so wie Agenturen, die Systeme zur Verfügung stellen. Das liegt aber weniger an der Bildqualität sondern mehr an Gewohnheit und das ganze muß sich ja auch rechnen, wenn man davon leben muss. Viele Naturfotografen arbeiten damit, aber wenn Sie auf schwer und groß stehen, bitte sehr.

        „Somit ist dieser Vergleich ungefähr soviel wert, als ob ich ein 100 PS Auto mit einem Bugatti Veron mit 1600 PS vergleiche. Natürlich geht der Bugatti viel besser auf der (geraden) Rennstrecke, aber im Alltagsverkehr fährt er auch nicht mehr als 150 km/h. Dieser Autovergleich ist genau so sinnlos wie der Vergleich vom Northrup Tony.“

        Nein. Aber immerhin wird damit doch eingeräumt, dass FF besser ist (Bugatti) – an alle FF-Fotografen: 😉

        Antwort: Ein System und Bilder mit 4 x größerer Sensorfläche und dann noch mit 4:1 Zoom die Schärfe zu vergleichen finde ich nicht in Ordnung. Das ist kein fairer Vergleich, genau so wie mit dem Auto. Beim normalen, ganzen Foto auf dem 5k Monitor ist dieser angebliche Nachteil praktisch nicht zu sehen. Zumindest nicht mit Fotos einer Nikon Z7 oder meiner alten D800.

        „mFT ist der Beste Kompromiss aus Qualität, Schärfe, Stabilität, Funktionen, Objektivauswahl, noch kleinen Dateien und Mobilität.“

        Kann man so sehen. Aber nicht jeder will diesen Kompromist. 😉
        Antwort: O.K. Kann ich verstehen.

        „Und das ist wesentlich mehr Wert als das letzte quentchen an Schärfe mit riesigen Dateien, extremen Gewicht und letztendlich extremen Kosten.“

        Wer weiß…
        Antwort: Für mich ist das sicher.

        „Wer das braucht, muß in den sauren Apfel beissen und mit allen Nachteilen leben.“

        Ja. Aber auch mit den Vorteilen. 😉
        Die da heute bei Fotos in Vollansicht wären ….

      • @Jürgen Saibic
        mein Kommentar war eigentlich für Rolf Carl bestimmt…..
        hatte nur das @ für ihn vergessen.
        Er kann immer so positiv über SONY reden, das man meinen könnte,
        er ist neidisch auf die Kameras……..

      • Jürgen K

        eigentlich habe ich nur die Worte von Mark übernommen und meine Meinung dazu gegeben. Ich denke, dafür ist dieses Forum ja da.

        Neidisch bin ich übrigens nicht, ich habe ja eine bessere Kamera für meine Zwecke. Und nur, dass die neue jetzt plötzlich besser abgedichtet sein soll, heisst gar nichts, denn von Null etwas besser abzudichten, ist nun wirklich kein Problem. Da müsste man dann schon mit den Kameras von Nikon und Canon vergleichen, und nicht mit einem unbrauchbaren Vorgängermodell.

  • Ich bin ziemlich begeistert! Jetzt noch eine APSC-Kamera mit 28 oder 30 MP und Sony ist wieder sehr beliebt bei mir! Es gibt wirklich eine ganze Reihe von Verbesserungen, die mag nicht jeder brauchen – wie auch die Kamera selbst: C’est la vie!

    Dass immer gleich von Banding- und anderen Problemen geredet wird, finde ich allerdings seltsam. Oder auch wieder nicht. Wie Tony Northrup ja deutlich gesagt hat, kommt es bei elektronischen Verschlüssen bei jeder Kamera, die den Sensor zeilenweise ausliest, zu Banding-Effekten. Bei Einsatz des mechanischen Verschlusses nicht bzw. in deutlich geringerem Ausmaß.

    Einen schönen Vergleich verschiedener Kameras mit der Alpha RIV gibt es von Matt Granger, der auch einige Beispielfotos zum Download anbietet – 2GB! (hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=DaQrcP8H7t0).

    Ich habe mir intensiv die Bilder der ArIV, der Nikon D 850 und die der Fuji GFX 50R angesehen. Interessant ist, dass die Fuji leichte Moiré-Effekte zeigt, wo die Alpha keine zeigt (rechts neben dem Mikrofonpuschel, zwischen den Haaren; 0491.jpg vs. 9915.jpg ). Für meine Begriffe sind die Fotos der Nikon deutlich weniger scharf/detailreich. Das sagt natürlich nichts über die ästhetischen Qualitäten der Fotos. Aber technisch gibt es deutlich erkennbare Unterschiede und ich bin erstaunt, dass die Unterschiede zur Fuji so gering ausfallen – sehr ähnliche Anmutung…

    Wo die Alpha allerdings abfällt, das sind die Bereiche mit hohen ISO-Werten. Bei den Bildern, die mit ISO 12800 aufgenommen wurden, gefallen mir die Hauttöne bei der Alpha am besten, die Haare, Details und Hintergrund bei der Fuji. Hier zeigt die Alpha ganz leichte Moirè-Effekte. Die Nikon gefällt mir da insgesamt weniger gut. Aber: Das sind alles Spitzenkameras, die Unterschiede sind vorhanden, aber fallen nun auch nicht soooo schwer ins Gewicht. Und zum Teil ist es eben auch Geschmacks- und Gewohnheitssache.

    Ich interessiere mich jedenfalls für die neue von Sony.

    • Eine APS-C mit 28 Mp? Ist schon lang wieder vom Markt – noch nie eine NX500 oder NX1 getestet? 😉
      Messerscharf u. rauscharm waren beide, robust u. tolles Konzept m. schneller Steuerung über Objektivring. Leider waren die Farben samsungtypisch magentalastig.
      So landete ich über Umwege bei der 5Ds, ist auch beim APS-C-Croppen am 500er-Tele ein feines Teil! 😉

      • „Eine APS-C mit 28 Mp? Ist schon lang wieder vom Markt – noch nie eine NX500 oder NX1 getestet?“

        Naja, an diese Kameras habe ich tatsächlich gedacht (nicht selbst getestet), aber die waren 1. nicht von Sony. Ich bin jetzt nicht soooo ein Sony-Fanboy, aber ich habe schon etwas in das E-Mount-System investiert… 😉 2. Gibt es sie ja eben nicht mehr – die ganze Samsung-Kamera-Sparte steht ja vor dem aus. (vgl. https://bit.ly/2Y1dlKu) Auch das spricht gegen Samsung-Kameras… Ein Magentastich würde mich allerdings nicht so stören, ich denke, bei RAW-Fotos ließe sich das beheben. 😉

        Ja, eine 5Ds ist auch ein feines Teil… 😉

    • Oversampling:

      Stell dir vor ein Objektiv löst 4000 Zeilen auf und unser aus der Ferne grau anmutendes Testchart hat 2000 schwarze Zeilen, die sich mit 2000 weißen Zeilen abwechseln. Stell dir nun noch vor, der 24MP Senor mit seinen 4000 Px Bildhöhe rutscht da genau dazwischen. Dann hat man mal ein graues Bild, obwohl da 2000 schwarze und 2000 weiße Zeilen wären, und mal eines mit 2000 schwarzen und 20000 weißen Zeilen, das daheim am Monitor dann zwar auch grau erscheint, zumindest wenn man weit genug weg sitzt, aber darauf kommt es überhaupt nicht an.

      In vielen Stadtmotiven hat man z.B. die weit entfernten Lamellen von Jalousien oder Rollläden, hat entfernte Dachziege- oder Schindellreihen, hat Gartenzäune, hat Backsteinmauern mit hellen Mörtelfugen, alles ab einer gewissen Entfernung auf dem Pixellevel, hat bei Tieren oder Modells im Studio- oder Portraitbereich das Haar etc. pp. Ergo wirst du im Real Life immer einen Auflösungsvorteil haben, wenn du einen höher auflösenden Sensor verwendest, auch wenn die Optik realistisch nur 20MP auflöst. Mit einem 20MP Sensor kannst du, wenn es blöd läuft, bei dem hypothetischen Eingangsbeispiel dann nur ein einziges graues Pixel zum Ergebnis haben. Mit einem 60MP Sensor ist das ausgeschlossen.

      Aber wir leben in einer Welt wo man an die ominöse Colourscience glaubt und wo man Batterylife oder Weathersealing Argumente bemüht hat, viele Jahre bemüht hat, deswegen wird auch das Pixeloverkill-Totschlagargument nie aussterben, nie. Besonders nicht bei Sonny oder So-nie! Hätte Canikon das gebracht, wären die Unkenrufe doch viel verhaltener. Wow Canon hat für nur 1000€ mehr gleich 6 MP mehr gebracht. Wow! Bei Sony kommt seit Jahren ein Oberhammer nach dem anderen und wir hören nur, dass man das alles eh nicht bräuchte und man trotzdem gerne mehr gehabt hätte, also wieso die Kamera bsplsw. überhaupt noch nicht mit 16k 16/16/16 filmen kann, schließlich würde man daheim auch eine Phalanx aus 16 rahmenlosen 4k Monitoren zusammengeschalten haben.

      Das hört nie auf. Wir können auch mal über die Stahlgüten von Schweizer Messern diskutieren, welches zu hochchromig ist und deswegen unschöne Sondercarbide ausfällt und welches zwar ein schön ausschleifbares martensitisches Korn mitbrächte, aber leider halt nicht so rostträge wie das hochchromige ist, was einen dritten überhaupt nicht stört, weil der schließlich immer schön ölt, während der vierte das Beispiel vom sauren Obst auf der Wanderung anführt, das vom Öl schlecht schmecke und das Messer zu stark angreife, etc. pp…

      Uns ist einfach allen langweilig, wir sind zu ganz großen Teilen gestört, das ist auch alles ok, das ist die Krankheit der, unserer Zeit, aber dass halt immer wieder die selben Phrasen von Pixeloverkill und Colourscience bemüht werden? Ich mein, ich könnte auch noch in praktisch jedem Artikel meine Entscheidung für ein bestimmtes System eines Herstellers breittreten, copy-paste artig oder könnte als Foren- und Canonwauwau hinter jedem Kommentar hertreten, der nur ein bisschen canonkritisch ist. Wenn der große Dikator endlich mal eine Kamera rausbringt, die sich mit der A 7r II messen können wird (für nur 4500 €, wg. dem Deppensteueraufschlag), dann sieht es eh wieder anders aus. Nur wird bis dahin eh schon die A 7r V auf dem Markt sein, weshalb ja bei uns der Fotograf die Bilder macht und nicht die Kamera, weil jede Kamera heute gute Bilder macht und eigentlich, ja eigentlich hat eh das Handy gewonnen, Yadi Yadi!

      • Falls es Sony gelungen ist, mittlerweile echte (!) Werkzeuge zu produzieren mit z.B einer zuverlässigen Soft- u. Hardware, die auch bei Kälte und Hitze klaglos ihren Dienst versieht und Vollformater, deren Handgriff u. Ergonomie auch Männerhänden schmerzfreies Arbeiten, Tragen und Schlenkern mit grösseren Objektiven erlaubt, dann könnten sie nun eine Alternative sein. Ein „Antriebsmotor“ f. die kreative Kameraentwicklung generell sind sie ja schon länger.

      • Bei dem Test zeigt sich der Pixel-Overkill deutlich.
        Der Vergleich zum Messerthema, wenn Sony welche bauen würde: Schöne Designermesser mit hochlegierten CPM-Stählen, die leider sehr wenig Praxisnutzen haben, aber auf dem Papier und vielleicht noch im Labor überragend sind. So einen Kinderkram hab ich auch, aber bei der Wanderung und beim Campen ist seltsamerweise das Schweizer dabei.

      • Also die Sony ist schon gut, da gibt es nichts zu deuteln – wäre froh Canon käme mit so etwas, aber natürlich mit Canon Menue und Canon Touchscreen-Funktionen. Im Übrigen meint Tony Northrup, trotz einiger Kritikpunkte (Min 14:28 im Video), dass die Kamera mit 3’500.-$ sehr preiswert ist und eigentlich mit all den Funktionen um die 5’000.- kosten müsste, aber offensichtlich ist das ein Kampfpreis um Canon und Nikon unter Druck zu setzen.
        So und jetzt streitet euch weiter um Sinn und Unsinn von Megapixeln.

      • Technische Daten

        und Messergebnisse mögen sehr hilfreich sein, meistens stimmen sie sogar. Es sind die Interpretationen eines Tony Northrup oder die von diversen Fotografen die einen Fotoapparat gut oder schlecht machen. Diese Personengruppe lebt davon, deswegen genieße ich deren Aussagen mit Vorsicht. Warum haben sie die Geräte schon lange vor dem offiziellen Liefertermin?

        @joe hat recht wenn ihm der Kragen platzt. Weil System Kameras sehr komplexe Computer sind, Foto und Video bedienen müssen, gibt es je nach „Prämisse“ oder Hersteller unterschiedliche Ergebnisse.

        Sich über den Sensor zu unterhalten ist so als ob ein „nackter“ Motor beurteilt wird. Erst das komplette Fahrzeug zeigt was der Antrieb tatsächlich wert ist. Wenn das Gesamtpaket technisch 1A ist, kann der Verkaufserfolg immer noch miserabel ausfallen weil das Design, der Preis oder der Service nicht stimmen.

        Ein Sensor Vergleich ist also höchstens ein kleiner Ausschnitt, weil wer macht schon ständig Aufnahmen im Grenzbereich?

  • Bei SAR hieß es kurz vor VÖ ,,Specs are crasy,, Mal schauen es sollen ja noch weitere Kameras von Sony kommen. Evt. sind ja da die Specs ,,crasy,,.

  • Die A7RIV ist eine hochpotente Kamera und damit hat Sony wieder einmal mehr unter Beweis gestellt, der Hecht im Karpfenteich des Vollformates zu sein.
    Das schmeckt offensichtlich vielen Fanboys und Schwestern anderer Hersteller nicht, die mit ihren Kreationen, nur so la la, vor sich hin dümpeln.

    • …nur so lala vor sich hin dümpeln… wahnsinns Erkenntnis @Robin!
      Aber irgendwie hast du ja recht. Vor dieser Kamera war alles andere Scheiße und gute Bilder waren unmöglich. Was ein Glück, dass nun der Messias IV da ist, der die Fotowelt für den der es sich leisten kann, retten wird.
      Ich werde wohl nun meinen eigenen Fanboy-Kram verbrennen und mich anschließend, wegen all der sinnlosen Zeit die ich damit verbracht habe, im Gartenteich ersäufen.
      Ich schäme mich für jedes Foto, was ich nicht mit einer Sony gemacht habe!

      • Warum so aufgeregt?
        Etwa ein Fanboy?
        Fotografiere seit über 10 Jahren mit Panasonic und Canon.
        Davor Nikon analog.
        Käme nie auf die Idee eines Systemwechsels.
        Allenfalls einer zweiten Kameralinie mit Olympus.
        Bin zufrieden.
        Trotzdem ist die A7RIV eine 1a Kamera.

      • keine Frage, das ist sie bestimmt – nur ist deswegen nicht gleich alles andere schlecht und was du mit „nur so la la, vor sich hin dümpeln“ aussagst, ist extrem abwertend und vollkommen sinnfrei.

      • Also, was Canon und Nikon als DSLM auf die Beine gestellt hat, dümpelt im Vergleich zu Sony so la la vor sich hin.
        Auch Panasonic hätte es besser Können können, was sie seit Jahren mit Micro 4:3 bewiesen haben.
        Ich würde sagen, deine Kommentare sind vollkommen inhaltslos.

    • @Robin:

      Der war gut. „Hecht im Karpfenteich …“

      Sony ist schon ein toller Hecht, der sich aber bisher noch nie in den Karpfenteich getraut hat. Man könnte ja nass werden und das mag ein Sony ja nicht.

      Bis Sie das Gegenteil bewiesen haben (Gieskannentest) sind alle Sonykameras für mich nicht ernst zu nehmen.

      Das Servicethema ist eine zweite Schwachstelle des Herstellers.

      • @OlyNik

        also ich gehe jede Wette ein das die mk3‘s von Sony mehr Regen abkönnen als 99% der Fotografen, und ob ein Foto bei starkem Dauerregen noch Sinn sei mal dahin gestellt.
        Des Weiteren ist Kälte und Wärme kein Thema für die Mk3, zumindest nicht -20 Grad und Schneesturm und die Sony komplett angefroren und der Atem friert an ihr sofort ein.
        Auch Wärme war kein Problem, außer für meine Finger beim abbauen, war brutal heiß geworden in der Sonne.
        Ihren Job hat sie immer tadellos erledigt, beide 😊

      • @Rene:
        Die Wette hast du schon verloren, wenn du mir keinen Gieskannentest (am einfachsten) oder einen Tauchbadtest in einem Wasserbecken der Sonys zeigst. Kurioserweise sieht man von Sonys das nicht einmal im Youtube. Warum wohl ?

        Es geht oft nicht nur um Dauerrregen sondern um Schneetreiben (Winterrally Schweden) oder auch bei uns, wo die Kamera und das Telezoom schon mit 2-3 cm Schnee oder Schneeregen nass war und dann auch noch gehen soll.

        Aber du hast recht. Solche Wetterbedingungen sind für den Fotografen oft eine Herausforderung und 95% packen ein und lassen es.

  • Als Außenseiter mit Pentax und Ricoh bin ich für einen Wechsel, zumal in dieser Preisregion immun. Mein Equipment macht die für meine Ansprüche und vor allen Dingen für meine Rahmenbedingungen und Anwendungsfälle idealen Ergebnisse. Da brauch ich nicht mehr, auch nicht mehr Pixel.
    Aber ich erkenne die Leistung und die potenten Fähigkeiten der neuen Sony neidlos an. Sie hat ihre Gebiete, wo sie perfekt passt. Und die Qualität der Bilder wird über jeden Zweifel erhaben sein.
    Warum hier Manche sich so aufregen, wenn sie bei alten Schwächen nachbessern, versteh ich nicht. Was wäre die Alternative und dann die jeweilige Reaktion hier?
    Vielleicht macht es ja mal Sinn, hier die direkte Möglichkeit zu bieten, Bilder aus den unterschiedlichen Systemen der hiesigen Diskutanten gleich live vergleichen zu können?

    • Um mir gleich selber etwas zu widersprechen – bei den Pixeln könnte ich schon schwach werden. Da versteh ich Alfred vollkommen, dass der „Einsprungpunkt“ eben dann oberhalb Vollformat liegt. Für mich leider nicht erreichbar.

      • Hallo Mathias,

        die wenigsten wissen wie gut zum Beispiel eine Pentax K70, eine moderne KP oder eine K1-Mark ll im realen Leben sind. Mein „Foto Bekannter“ (Dr. Dr.) erstellt geologisch/biologische Gutachten und ist daher viel im Gelände unterwegs. Ich habe seine erstklassigen Bilder genau angesehen. Was soll ich sagen, sehr, sehr gut! Er verwendet die K1-Markll und würde sie niemals eintauschen wollen. Auch nicht gegen meinen Boliden.

        Ab und an spiegle ich meine alten Bilder um sicher zu gehen das der Zahn der Zeit nicht die Oberhand gewinnt. Dabei habe ich mir einige steinalte Kunden Bilder angesehen. Gemacht mit einem damals sündhaft teuren 30 Megapixel CCD Rückteil. Die Aufnahmen kann man heute noch als erstklassig einstufen.

        Jetzt das ABER: Wirklich jede moderne DSLM APS-C Kamera würde heute zu besseren Ergebnissen kommen. Von einer Sony A7r IV mit 60 MP will ich gar nicht erst reden.

        Im Grunde geht es um Bilder/Videos in der zur Zeit best möglichen Qualität. Die ist selbst mit APS-C Sensoren jederzeit möglich. Wer hier meckert hat das nicht auf dem Schirm.

      • Hallo Alfred,
        Danke Dir, da hast Du vollkommen Recht.
        Irgendwann hatte ich mal bemerkt, dass ich die Bilder beim ersten Anschauen nicht mehr danach bewertet habe, ob ich das Ziel in Bezug auf Motiv, Aussage und Licht wie gewünscht getroffen habe, sondern ob es in letzten Winkel technisch perfekt ist.. irgendwie der falsche Weg!
        Nun bin ich davon weg, freue mich natürlich trotzdem, wenn die technische Qualität auch noch passt – aber an zweiter Stelle. Und ich freue mich, wenn meine nun mittlerweile seit 3 Jahren auf dem Markt befindliche „alte“ K70 noch halbwegs mithalten kann. Trotzdem wird sich der technische Fortschritt nicht aufhalten lassen.

  • Den wahnsinnigen Qualitätsunterschied sieht man aber auch nur auf 100%.
    Bissl Schärfe auf die A7RIII draufgeballert und der Unterschied dürfte marginal sein.
    Otto-Normalos, die heutzutage Fotos von ihren Blümchen, Kindern und Haustieren eh nur noch im Internet veröffentlichen werden die 60MP wohl kaum brauchen.
    Durch die kleinen Sensel auf Größe der Fuji XT-3 erkauft man sich Auflösung für Rauschen, von daher dürfte die Kamera, ähnlich wie Canons 5DS eher was für Studios sein. Genau wie das 240MP Overkill Feature auch nur was für professionelle Landschafts- und Architekturfotografen sein dürfte.

    Viel Schlimmer ist, dass Sony mit ihrem krampfhaften sich von oben auf den Markt drängen den ganzen Fotografiemarkt kaputt macht. Wo man früher noch locker 4-8 Jahre hatte bis ein Modell überhaupt mal veraltet war, scheint Sony den Markt auf das Niveau von Handys absenken zu wollen, bei denen jedes Jahr ein neues Gerät vorgestellt wird. Was dies für Folgen hat, kann man noch garnicht absehen, abgesehn von dem ganzen Elektroschrott. Die Marktsättigung setzt ja jetzt schon langsam ein, nächster Schritt wird sein, dass sie mehr Newbies erreichen wollen durch immer mehr automatisierte Funktionen. Fokussieren muss man ja jetzt schon nicht mehr können, korrekt belichten auch nicht. Demnächst kommt bestimmt noch die AI-Crop Funktion oder AI-Assist für Fotoposen und Nachbearbeitung etc.

    • Wieso ist Sony schuld an der Misere ? Es sind doch die neuen YouTube Stars die nach Neuer, Schneller, Besser schreien, am Tag der Veröffentlichung der Sony A7R IV schrieb man bei NikonRumors „ oh nun ergeben die Gerüchte um eine Z8 Sinn“ (oder so ähnlich) scheinbar ist Nikon Abnehmer von diesen Sensor. (dürfte ja dann in einem halben Jahr soweit sein) Wäre Nikon Sensorhersteller würden sie es genauso im hart umkämpften Markt bewerkstelligen. Canon/ Nikon gaben bei DSLR lange den Takt an, bei DSLM hat sich dieses nun gewendet, Canon wird aber eine passende Antwort bestimmt schon in der Entwicklung haben.

    • Selten so ein Schwachsinn gelesen.

      Würden wir alle so denken würden wir alle noch mit Pferd und Kutsche fahren.

      Wo wird denn der Markt kaputt gemacht?

      Jeder kann dass kaufen was er will.
      Konsumer Elektronik allgemein war schon immer extrem inuativ mit kurzen Lebenszyklen.
      Eine Kameragehäuse und dessen Leistungsparameter sind nun mal nach den Zeiten von Klappspiegeln vorwiegend durch die Elektronik geprägt.
      Im Gegensatz zu den Optiken, dessen Parametern sind werden immer noch durch die Physik bestimmt.
      D.h. die Optiken haben einen deutlichen längeren Lebenszyklus als die Gehäuse.

      Für mich sehe ich Wunsch mäßig noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
      Ich stell mir diese Kamera mit der Empfindlichkeit einer A7s vor.

      Und die gewollte Auflösung und Empfindlichkeit z. B. durch Binding anpassbar…

      Mit der Entwicklungsgeschwindigkeit der Konkurrenz ist das leider in meinem Leben nicht mehr zu erwarten!

      Gruß Conny

      • @Conny

        kannst Du auch normal kommunizieren oder geht es bei dir nur krawallig. Ich hoffe das ist nur deshalb so schreibst und auftrittst, weil Du hier anonym bist, falls nicht, wünsche ich Deinen Bekannten und vor allem Deiner Frau/Freundin von hier aus herzliches Beileid!

    • Sehe ich nicht so. Bei Sony erhält man doch heute noch, die Kameras von vorgestern und das zum attraktiven Preis. Also Sony braucht keine überteuerten, kastrierten Einstiegsmodelle.
      Andere Hersteller hauen doch eher dauernd angeblich neue Modelle raus, oftmals nur alter Wein, in neuen Schläuchen.

    • Obwohl ich es ungern tue, aber ein Körnchen Wahrheit liegt in Uneternals Post. Durch die extrem schnellen Modellwechsel macht Sony Druck auf die anderen, das führt durchaus zu Innovationen, aber eben auch zu einer viel schnelleren Marktsättigung die letztlich das Ende einer vielfältigen Fotobranche bedeuten wird, allerdings wird sie langfristig sowieso nur noch ein Nischendasein führen. Wie sagte schon Darwin: survival of the fittest!

    • 5Ds „eher was fürs Studio“ ist exakt das Testzeitschriften-Nachgeplapper, welches jedem Kunden „seine“ Nischenkamera verordnen will: Mit meiner streng „verbotenen“ Kombi aus z.B. marginalem Sigma „Bigma 50-500“ und meiner 5Ds habe ich bereits fantastische Tierportraits hier in Wald u. Flur und auch in Namibia gemacht. Landschaftsaufnahmen mit 50 Mp sind auch farbauflösungstechnisch ein Hochgenuss u. erlauben vielfältige kreative Nachbearbeitung. Kurzum: Das Teil macht höllisch Spass – und zwar gerade Outdoor! 😆

    • Smartphones sind für mich für schnelle und spontane Fotos, einfach um mal kurz einen Moment festzuhalten und gleich jemandem zu zeigen, da bearbeite ich gar nichts. Für Dinge die mir wichtig sind nehme ich immer meine Kamera und das entsprechende Objektiv, die gewünschte Blende, ISO und/oder Zeit, so dass das Bild so wird wie ich es mir vorstelle. Ich bearbeite falls überhaupt nur das Notwendigste. Ausser bei Landschaftsaufnahmen oder wichtigen Portraits, da darf es auch mal etwas mehr sein. Für mich geht die Entwicklung sowieso in die falsche Richtung, all diese Apps und Vorinstallationen geben mir das Gefühl von autonomen fahren. Ich sage der Kamera was für ein Bild ich will und sie macht es, oder ich mache eine schlechtes Bild und ich sage mach daraus dies oder jenes. Das mag für viele interessant sein, für mich hat das so viel mit Fotografie zu tun wie Elefanten mit klassischen Ballett!

      • Servus joe,

        besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Wer will sich „fahren lassen“, höchstens wenn mal Party war. Und dann auch lieber vom Profi sprich Taxi!

      • HDR, Focus-Stacking, in der Kamera oder in der Nachbearbeitung.
        Muss man selber in Gang setzen.
        Also spricht nichts gegen eine Funktion, welche einen die Schärfe des Hintergrunds softwaretechnisch bestimmen lässt.

  • Auflösung ist eine zweischneidige Sache, auf der positiven Seite stehen Detailreichtum, Ausschnitte, auf der negativen Seite stehen erhöhte Anforderungen an die nachstehende Weiterverarbeitung und vor allen Dingen an die verwendbaren Objektive, will der Fotograf den Sensor voll ausschöpfen.

    Ob jetzt ein völlig irrelevantes breites ISO Band rauschfrei bedient wird ist für eine solche Kamera nicht wichtig. Für mich sind die ohne Beugung nutzbaren Blenden von Bedeutung.
    Das hängt direkt mit der Packungsdichte und der Größe der einzelnen Pixel auf der Fläche zusammen.

    Was nützt mir bei einer Aufnahme wo ich Blende 16 benötige ein Sensor mit 61 Megapixel wenn ab Blende 5,6 bereits die Beugung einsetzt und damit weniger Schärfe zur Verfügung steht? Da kann auch das beste Objektiv nicht viel ausrichten.

    Die Lösung für solche Dinge ist das Mittelformat, das hat dafür aber andere Nachteile.

    Ich für meinen Teil sehe den besten Kompromiss bei VF Sensoren zwischen 30 und 40 Megapixel. Die sind schon recht preiswert geworden und können von fast allen Objektiven bedient werden.

    Eine Sony a7R II mit 42 Megapixel kostet um die 1.700 Euro, was braucht man mehr? Eine EOS R mit 30 Megapixel so um die 2.500 eine RP mit 26 Megapixel 1.400 eine Nikon
    Z6 um die 1.950. Das sind Spiegellose Fotogeräte mit denen sich sehr gut arbeiten lässt und wo das Preis Leitungsverhältnis stimmig ist.

    Wer Interesse an sehr guten Bild Dateien hat sollte sich einmal die Pentax K1-Mark-2 mit 36 Megapixel Auflösung und Pixel-Shift-Resolution-II-Funktion ansehen, die hat auch sonst einige Überraschungen parat. Das Gehäuse ist für um die 1.900 Euro zu haben.

    • Hallo Alfred,
      die Pentax K1 steht auch bei mir ganz oben auf der Wunschliste. Ein robustes Gehäuse mit Stahlrahmen, Wasser- und Staubdicht, mit dem man einen Nagel in die Wand hauen kann. Das hat schon was. Die neuen Objektive genauso verarbeitet. Viele Features sucht man bei anderen Herstellern vergeblich (alleine die RAW-Files als DNG ausgeben, super). Jetzt kommt aber der Knackpunkt: bevor ich in das System einsteige, möchte ich die Kamera und einige Objektive mal in der Hand halten, um auch zu sehen, ob der vielgescholtene Autofokus wirklich so langsam ist. Dann möchte ich damit auch fotografieren, um die BQ der Dateien abchecken zu können. Und wo kann ich das? Nunja nach Absprache vielleicht bei einem Händler, der 250km entfernt ist. Oder Tip von Ricoh: kaufen Sie das alles doch einfach im E-Shop und schicken bei Nichtgefallen innerhalb von 14Tagen zurück. Das kann eigentlich nicht sein. Auf einer Hausmesse hier vor Ort wusste der Pentax Aussendienstler nicht einmal, dass die K1 die einzige DSLR mit IBIS ist. Er liess sich das am Nachbarstand von einem Fuji-Mitarbeiter bestätigen…
      Du siehst jetzt, wo die Probleme liegen.

      • Matthias, da bekomme ich den berühmten dicken Hals…..

        Eigentlich müsste man als Interessent bei RICOH IMAGING DEUTSCHLAND GmbH
        Breite Straße 61 in 22767 Hamburg persönlich aufschlagen und die Dinge zum probieren in die Hand nehmen.

        Oder unter Telefon 040-53 201-3333 Pentax so lange auf den Geist gehen bis ein Händler in Deiner Nähe „Zwangsverpflichtet“ wird diese Aufgabe zu übernehmen. In der Händler Liste (www.ricoh-imaging.de/de/Foto-Haendlersuche.php) stehen einige die kontaktiert werden könnten.

        Es kann doch nicht sein das das sich niemand zuständig fühlt!

      • Alfred,
        hier vor Ort gibt es einen Profihändler, der auch die Pentax MF-Kamera hat. Sogar im Rent. Aber kein KB.
        Dafür aber Canon, Nikon, Leica und Fuji (sogar MF). Von Sony lässt er die Finger, weil das mit den Berufsfotografen nur Ärger gibt wegen des nicht vorhandenen Service. Ein anderer Händler ist zwar Pentax-Händler (auch bei Ricoh gelistet), möchte eigentlich aber nur Sony verkaufen (mit 2 Profis hat er schon Ärger wegen über 3 Wochen Reparatur, die Amateure sind da wohl geduldiger). Die Pentax K1 habe ich mir bei ihm angeschaut: der Karton mit der Kamera wurde aus dem Regal genommen und geöffnet, ich durfte sie in die Hand nehmen allerdings ohne Akku, damit keine Auslösungen im Zähler standen. Soviel dazu :-))

      • Hallo Matthias,
        Ja, das ist tatsächlich ein Problem. Aktuell hier in München kein Problem, alles da zum Anfassen und Probieren. Demnächst in Leipzig darf ich dann mindestens nach Dresden….
        Und eine kurze Ergänzung – auch die APS-c DSLR haben den IBIS. Eine Alleinstellung von Pentax bleibt es aber.