Kameras Sony

Sony ist jetzt in den USA die Nr. 1 bei Vollformatkameras

Im April 2017 wurde Sony in den USA die Nr. 2 im Bereich der Vollformatkameras und nun hat das Unternehmen auch Canon verdrängt und ist aktuell die Nr. 1.

Sony bei Vollformat-DSLMs gut aufgestellt

Die A7 III scheint für Sony ein voller Erfolg zu sein und mit insgesamt vier spiegellosen Vollformatkameras – Sony A9, Sony A7 III, Sony A7r III und Sony A7s II – ist das Unternehmen inzwischen äußerst gut aufgestellt. Auch das Angebot an Objektiven ist in den letzten Monaten stetig gewachsen und auch wenn Sony hier natürlich noch Nachholbedarf hat, dann muss man doch anerkennen, dass Sony innerhalb von wenigen Jahren ein beachtliches Portfolio für ein neues Bajonett aufgebaut hat. Das müssen Nikon (und auch Canon, sollte sich der Marktführer ebenfalls für ein neues Bajonett bei der kommenden Vollformat-DSLM entscheiden) erstmal nachmachen.

Sony in den USA nun die Nummer 1

Und Sonys Ehrgeiz scheint sich auch auszuzahlen, denn heute hat das Unternehmen via Pressemitteilung verlauten lassen, dass man nun in den USA die Nr. 1 bei Vollformatkameras ist. In der ersten Jahreshälte von 2018 konnten weder Canon noch Nikon mit Sony mithalten, sowohl was die Verkaufszahlen als auch die Umsätze anging.

Überhaupt ist Sonys Wachstum beachtlich, wenn man sich diese Grafik anschaut. Sony konnte zuletzt zwischen 67 und 78 Prozent Wachstum vorweisen, während alle anderen Unternehmen zusammengenommen im Grunde überhaupt keinen positiven Fortschritt vorweisen konnten:

Des Weiteren ist Sony nun im sechsten Jahr in Folge Marktführer im DSLM-Bereich.

Sony legt also beachtliche Zahlen vor, wobei man natürlich im Hinterkopf behalten muss, dass die Sony A7 III vor nicht allzu langer Zeit vorgestellt wurde und Canon und Nikon schon seit längerer Zeit keine neue Vollformatkamera mehr auf den Markt gebracht haben. Wäre also möglich, dass die Marktlage in ein paar Monaten schon wieder ganz anders ausschaut.

Trotzdem: Denkt ihr, dass Sony zumindest im Bereich der Vollformat-DSLMs schon so viel Vorsprung vor Canon und Nikon hat, dass die beiden großen Konkurrenten nicht mehr aufholen können?

Sony A7 III Vollformatkamera
12 Bewertungen
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

104 Kommentare

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  • Wer mag denn heute noch eine EOS 6DII, 5DSR, 5DIV, D610, D750, Alpha 99II neu kaufen?
    Wenn es lautlose, vibrationsfreie Kameras mit eingebautem Bildstabilisator, in vielen Fällen präziseren AF, besseren Sensoren und mit besseren Objektiven gibt?
    Da kann doch allenfalls noch die D850 oder für Spezialgebiet die D5, D1XII interessant sein.

    Und wozu überhaupt Vollformat? Welche Motive rechtfertigen das denn überhaupt noch?

    Und wie lange sollen Canon, Nikon, Sigma und Tamron brauchen – bis sie das heutige System einer Sony oder Panasonic oder Fuji erreichen?
    3 Jahre, 5 Jahre? Und wo werden Sony und Panasonic und Fujifilm dann sein?

    DSLR wird bald ein noch kleineres Nischendasein führten als sowieso schon und vermutlich massiv teurer werden, mit kleineren Stückzahlen und Sony und Co verkaufen Elektronik sehr teuer und könnten Preise senken.

      • Der Sensor?
        Fotografieren sie Sensoren?
        Kleinbild ist ein Format und ein Sensor ist ein Bildaufnahme Medium mit Berechnung.
        Für Fotos braucht man neben Bildideen Licht und für scharfe Bilder Objektive.
        Alles andere scheinen mir Hirngespinste zu sein.
        Es ist dem Betrachter immer noch völlig einerlei womit und mit welchem Sensor ein Foto realisiert wurde – wichtig ist nur das es wirkt.
        Technisch liegen die Sensorformate heute so dicht beieinander und sind so stark abhängig vom verwendeten Objektiv (&Blende) – das alle Argumente für KB-Vollformat Augenwischerei sind.

        Es ist allenfalls die liebe Gewohnheit und Faulheit sich mit anderen Zahlen und Formaten zu beschäftigen, die für viele hinderlich ist – vermute ich, nach 30 Jahren Kleinbildfotografie für Kunden.

      • Das Kleinbildformat hat gegenüber den kleineren Formaten Vorteile beim Rauschverhalten und es kommt auch denen entgegen, die gerne mit geringerer Schärfentiefe arbeiten. Wenn ich mit einem 50er 2.0 bei Kleinbild fotografiere, so muss ich bei APS bereits mit einem 35 1.4 und bei MFT einem 25 1.0 aufwarten, um bei gleichem Arbeitsabstand die gleiche Schärfentiefe zu erreichen. Nun bekomme ich aber folgendes Problem: das 35 1.4 und 25 1.0 sind sicherlich schwerer und teurer als ein 50 2.0. Zudem muss ich bei dem 1.4 und 1.0 ernsthaft über die Benutzung eines ND-Filters nachdenken, außer die Kamera schafft ISO 25 bis 50 und/oder eine Verschlusszeit von unter 1/8000 oder gar 1/16000.

      • @Robert: Danke für diese ruhige und sehr treffende Erklärung an eine etwas „ruppige“ und aufbrausende Katze 😉
        Ich verstehe bei der ganzen Sensordiskussion auch nie, warum gerade diese Argumente, die du hier nochmal zusammengefasst hast, so konsequent von den MFT-lern ignoriert werden…
        Die Bildgestaltung und die Nutzung der Schärfentiefe hat sich (zumindest im Amateurbereich) in den letzten 20 Jahren doch drastisch geändert. Seit es die ersten 1MP Knipsen mit Miniformatsensor gibt, ist das Gestaltungselement Schärfentiefe (notgedrungenermaßen) fast völlig verschwunden.

      • Die Vorteile der doppelten oder vierfachen Sensorfläche werden ja viel zu selten dominant oder gar ausgenutzt.
        Wie viele Fotos werden denn jenseits 3200 ISO belichtet, wo die Verbesserung von VF sichtbar werden kann?
        Und wenn ich doppelt so lichtstarke Objektive verwende, kommen kleinere Sensoren seltener an die Grenze des höheren Bildrauschens.

        Das mit der Schärfentiefe und Bokeh wird ja ständig überreizt dargestellt. Ich verwende 1.4/105 mm – 1.2/50 mm – 1.2/85 mm auch sehr gerne u dann auch häufig bei voller Öffnung im Vollformat.
        1. tut MEHR Schärfentiefe den allermeisten Motiven u Fotosituationen sehr gut – weit häufiger als das geringste Schärfentiefe dem Motiv nutzt!
        Erst dann ist ultimative Schärfe bis an die Ränder erreichbar.

        2. ist eine geringe Schärfentiefe viel leichter und effektiver erreichbar durch mehr Nähe zum Motiv – oder mehr Brennweite!

        Denn wenn die beiden Punkte so wichtig wären, würden wir längst alle für Mittelformat plädieren!

        KB-Vollformat war mehr als 50 Jahre der beste Kompromiss.
        Das hat sich mit der Einführung digitaler Sensoren erledigt.
        Nikon hat den Fehler gemacht sich mit DX doch noch ins Boxhorn jagen zu lassen und FX zu bringen & wiederholt ihn jetzt mit Z.

        Die meisten wollen leichtere Fotoausrüstungen- die sind nur erreichbar mit kleinerem Sensor!
        Wer am Limit arbeitet, wird wie ich auch immer Gründe finden eine Vollformat und die dicksten, schwersten Objektive zu brauchen.

        Doch generell sind mit VF Sensoren keineswegs bessere, rauschärmere Fotos mit geringerer Schärfentiefe möglich!
        Es kommt immer auf die Anwendung der Technik an!
        ISO 25 fordere ich schon lange!
        Immerhin sind aber längst 1/32.000 Sekunde realisiert!

        Eure ruppige Katze (gefällt mir – schnurrr!)

      • Ja, ich diskutiere ja auch gerne, aber ich habe meistens von den Dingen, über die ich rede, nicht nur eine theoretische Ahnung…
        Da muss ich der Miez recht geben. Es werden Argumente gebracht zu Technik, die sehr im Grenzbereich war und heute kaum noch eine Rolle spielt. Was ist denn heute noch ISO 6400?
        Über dies habe ich eine Fuji und ich habe ein 35mm f1.4. Ich kenne nicht viele Linsen die kleiner und leichter sind und optisch so überzeugen.
        Und Kleinbildformat…naja, wenn es theoretisch um Freistellung geht, dann kauf ich mir ne Mittelformatkamera. GFX und 2 Linsen, da hab ich genug Freistellungspotenzial, aber eben auch das ist nicht alles!
        Und über Belichtungszeiten muss ich mit bei einem elektronischen Verschluss bis 1/32.000sek auch keine Sorgen mehr machen.

        Ich behaupte gerne, das vermutlich über 75% die Technik garnicht nutzen die sie haben und man auch mit wesentlich weniger hätte auskommen würde.

    • Sony führt in den USA bei Vollformatkameras insgesamt, nicht nur bei spiegellosen Vollformatkameras. So steht es jedenfalls im Artikel. Das ist schon beachtlich, dass weder Canon noch Nikon mit ihren VF-DSLRs auch nicht mehr mit Sony mithalten können.

      • Sony hat in der ersten Jahreshälfte am meisten Vollformat-Kameras verkauft. Sony ist ja auch der einzige gewesen, der eine neue auf den Markt geworfen hat. Es ist nicht so, das es in den USA mehr Sony Kameras als von den beiden großen gibt.

      • Nikons D850 ist brandneu, es stimmt also nicht, dass Sony der einzige Hersteller war, der für die erste Jahreshälfte 2018 ein neues Modell im Angebot hatte. Deinen zweiten Satz verstehe ich im Zusammenhang mit der Diskussion nicht, da – soweit ich vermute was darin ausgedrückt werden soll – diese Behauptung niemand aufgestellt hat. Mir erschliesst sich auch nicht der Sinn darüber zu diskutieren, ob Canons und Nikons Verkaufszahlen zusammengerechnet, vor oder hinter Sony liegen würden. Fakt scheint nach Marks Bericht jedenfalls zu sein, dass Sony von allen Herstellern die meisten VF-Bodys verkauft hat und zwar erstmals vor Canon. Selbst Nikon konnte trotz neuer VF-Kamera das nicht verhindern.

  • Naja da die D850 bei den großen Händlern in den USA nie erhältlich war und Canon gerade ein Dornröschenschlaf abhält wundert es mich nicht das Sony vorbei gezogen ist ….

  • Kauft ihr alle ein Kamera weil sie „Marktführer“ ist oder weil sie gute Fotos macht? Worüber diskutieren wir denn inzwischen? Mir ist egal was für ein Name dran steht und wer gerade Marktführer in welchem Segment ist. Da ich mich 2008 aus Mangel an Alternativen damals für die 5D MKII entschieden habe und inzwischen genügend Objektive habe werde ich wohl bei canon bleiben, ausser der neue Sony-Sensor ist um so vieles besser, dass man nicht nur im Labor, sondern auf dem tatsächlichen Bild einen Unterschied erkennt. Auf „fotocommunity.de“ findet ihr Bilder mit Panasonic Lumix oder Canon Eos 550 gemacht, die sind so sensationell, das kann man mit vielfach teureren Kameras auch nicht besser. Was nützt Dir denn all die Schärfe, wenn dein Motiv Sch…e ist? Oder das ewig dumme Geschwätz mit der DR, habt ihr schon mal was von Grauverlaufsfiltern gehört? Da ist der DR sch…egal. Wie schon an anderer Stelle gesagt: Geht raus fotografieren! Eure Kameras sind mehr als gut genug.

    • Ich kann gerade nicht raus zum fotografieren da es schon dunkel ist und meine Kamera keinen IBIS hat 😉Naja ich schaue mir auch gerne Fotos auf Lomography an,also so gesehen ist da schon eine EOS 550 eine „Luxusvariante“
      Hier auf der Seite geht es ja nicht um Bildbesprechung sondern um technischen Firlefanz und wegen den typischen Standardkommentaren „toll“, „super“ „gut gesehen“ usw. habe ich die FC vor gut 10 Jahren verlassen, Lernfaktor =0,5 Punkte

    • Nachdem Sony Marktführer ist, ist die Kamera auf einmal egal.
      Machen doch alle Modelle der verschiedenen Hersteller gute Bilder!

      Noch vor zwei bis drei Jahren konnten Canonianer und Nikonianer keine Sony verwenden, weil die Haptik nichts taugt, das Menu zu komplex ist und der Akku nicht lange genug hält. Dazu der EVF! Das ist doch nichts für einen richtigen Fotografen!

      Joe, Du suchst nur verzweifelt Argumente, die deinen Wechsel zum Marktführer als unnötig darstellen.
      Bist aber viel zu spät dran. Die Wechselorgie läuft schon längst. Deine Argumente sind schon sämtlich überholt worden. Oder glaubst Du etwa die Käufer der Sony Kameras sind alles Neueinsteiger?

      • Ich kann in Joes Beitrag keine Argumente feststellen, die schon längst überholt sind. Welche sollen es denn sein? Etwa, dass man auch mit Einsteigerkameras sehr gute Bilder machen kann? Oder dass es vor allem auf das fotografische Auge zum Erkennen von Motiven ankommt, um gute Bilder zu machen? Oder dass ihm schon alleine deswegen ein Wechsel schwer fällt, weil er viele EOS-Objektive besitzt? Ich bin gespannt, denn einerseits trifft es zu was er schreibt, andererseits beschreibt er seine persönliche Situation, die ihn bisher vom Wechsel abgehalten hat.

      • Dann sind alle, die in den letzten Jahren zu Sony gewechelt haben reine Technik-Freaks, denen es nicht auf das Bild ankommt?

        Alles Pixel-Peeper, die nur theoretisch stolz auf die vielen Megapixel sein können, weils ja doch kein besseres Bild macht?

        Alles Regelschubser, die zum Spaß mit dem größeren Dynamikumfang der Sonys rumspielen?

        Alles Protzer, denen ein paar Tausend Euro egal sind solange sie die Kamera des Marktführers um den Hals hängen haben?

        Wach auf.
        Sonys VF Kameras machen einfach bessere Bilder.
        Vor allem im Vergleich zu ähnlich teuren Modellen von Canikon.

      • Bernhard, Du must eine Gabe haben, im Beitrag von Joe Dinge lesen zu können, die dort gar nicht drin stehen. Auf was immer das zurückzuführen ist ………..

      • Guten Abend Thomas,
        ich zitiere mal Joe,
        „Oder das ewig dumme Geschwätz mit der DR, habt ihr schon mal was von Grauverlaufsfiltern gehört? “
        und wandle diese Aussage mal um,
        „Oder das ewig dumme Geschwätz mit IBIS, habt ihr schon mal was von Stativen gehört ?“

        Ist letztendlich nichts anderes, Du profitierst von diesen Neuerungen heißt aber nicht das diese Neuerungen dich zum Top Videografen machen da Du die Szene nicht einfangen kannst 😉 Genauso kann uns jemand mit einer Lomo ein Kunstobjekt vorführen, der andere zeigt uns in technischer Perfektion den Grashüpfer zum 96.578 mal.
        Hier im Forum dreht sich nun mal alles um News und nicht um Oldies….

      • Hallo Mirko,
        es geht in der Diskussion mit Bernhard darum, was in Joes Kommentar steht und nicht was man an seiner Aussage umwandelt, abwandelt, oder sonstwie wandelt.

        Übrigens, mit Deiner Aussage in Deinem letzten Absatz bestätigst Du Joe ziemlich exakt. Es kommt nicht in erster Linie auf die Technik, sondern auf die Fähigkeiten der Person hinter der Kamera an, sagt er. Ob das von Dir so beabsichtigt war 😉 ?

      • Thomas,
        Ich kann Dich beruhigen, meine Aussage war exakt so beabsichtigt 😉 Genauso wie Joe sagt das eine bessere DR nicht unbedingt zu besseren Bildern verhilft meine ich das auch mit IBIS …..ist doch schön wenn Leute 5 Sekunden lang freihändig den Mond belichten können der danach leuchtet wie die Sonne 🌞

      • Danke Mirko, Du hast mich sehr beruhigt 😉 .

        Immerhin führt der IBIS dazu, dass man als Wanderer oder Bergsteiger sich keine Gedanken darüber machen muss, ob man wegen der Schlepperei eines Stativs noch den Rückweg vor Einbruch der Nacht schafft. Ob Stativ oder IBIS, der Mond leuchtet gleich stark. Ohne eines von beiden, weiss man allerdings gar nicht, was da auf dem Foto leuchtet, jedenfalls wenn man die Kamera um die Rollachse nicht stillhalten kann 😉 . Der IBIS erweitert also die fotografischen Möglichkeiten, selbst mit einem oder mehreren Jager-Tees kann man vom kleinen Matterhorn aus das Matterhorn messerscharf fotografieren und die Abfahrt nach Zermatt schaffen 😉

        Was sagst Du eigentlich zur Olympus E-M5 MkII, die hat einen sehr guten IBIS und ist sogar nich schmäler als eine XT20. Das kann man auch nicht mit dem kleineren Sensor erklären, denn dieser hat nur Auswirkungen in eine andere Dimension als die Breite der Kamera. Ich hoffe, ich bringe Dich damit nicht an die Grenze Deiner Argumentation 😉

      • Guten Morgen Thomas,
        das mit dem Mond war „sinnbildlich“ gemeint aber scheinbar belichtest Du diesen wirklich mit 5 Sekunden 🤔 Was soll ich zum IBIS von Oly sagen, nichts habe keine Oly kenne aber den Begriff „Shutter Shock“ …..
        Da Du ja mit Canon und mFT arbeitest vermute ich mal das deine Aufnahmen mit der mFT Cam die besseren sind da die Canon ja deine Rollbewegungen nicht ausgleichen kann….

      • Hallo Bernhard,

        ich bin Gott sei Dank (oder besser Schweiz sei Dank) finanziell in der glücklichen Lage zu jedem System zu wechseln zu dem ich wollte, ich brauche also keine Argumente um mir mein System schön zureden. Aber noch habe ich den gesunden Menschenverstand nicht verloren. Wenn – egal welches System – wirklich bessere Bilder macht als mein aktuelles, dann bin ich sofort dort. Aber ich habe versucht zu zeigen, dass ich mit meiner sehr guten Ausrüstung durchaus keine besseren Bilder als mancher mit seiner Lumix oder seiner Canon 550D. Wie schon mehrfach gesagt, das Motiv und der Typ hinter der Kamera sind wichtiger als 3% mehr Schärfe oder was auch immer. Und offensichtlich hast Du keine Grauverlaufsfilter, sonst hättest du längst bemerkt, dass ein hoher DR toll ist, aber mit keinem guten Verlaufsfilter mithalten kann.

      • jetzt mal ehrlich, wer belichtet denn den mond geschlagene fünf sekunden? welche isowerte stellt ihr denn ein? je nach nacht reichen iso 400 und ich brauche vielleicht mal eine sechzigstel sekunde. ansonsten sehe ich nur einen weißen fleck auf dem bild mit strichen daneben.
        ich weiß auch nicht warum ihr euch immer an dem ibis so aufreißt. es gibt auch stabis in den objektiven. da braucht man keinen ibis. *kopfschüttel*

      • @ Bernhard
        ….Wach auf.
        Sonys VF Kameras machen einfach bessere Bilder…..

        Hallo Bernhard,
        nur mal so zu Info
        Die Sony A7R3 macht keine bessere Bilder als die Nikon D850, s o n d e r n umgekehrt !!
        Ich habe mit der Sony fotografiert und war „etwas“ enttäuscht über das Ergebnis. Na gut, vielleicht hatte ich Wunder erwartet.

        Dann hatte ich einen Gast, der von Canon ev MK2 oder 3 auf die geschworen hatte, nun aber zur Sonny A9 + A7R3 gewechselt hat, Dem Gewicht wegen, wie er sagt.
        Ich bat ihn, mir bitte die org Datei einer Schmalspurbahn, Aufnahme in Winter, tolle Motiv !!
        zu schicken, Ich möchte es vergrößert an die Wand hängen. (42 MP)
        Als ich ausgedruckt habe auf 50×70, schön. Aber kein Wunder.
        Da ich immer noch etwas enttäuscht war, denn er ist Sportfotograf für eine Zeitung, macht auch noch Landschaft…und hat die Fotos, Winter und Sommeraufnahme mit LR etwas nachbearbeitet.

        Dann bin ich selbst los und habe die gleiche Bahn im Sommer und im Winter fotografiert und ooc drucken lassen ebenso in 50×70 und in 40×60.
        Fazit: Nikon ist besser.
        Eine D850 kann man, muß man aber nicht nachbearbeiten. Natürlich kann man Bilder entstellen, verfälschen, Farben ändern usw usw… Aber ooc ist einfach super.

        @ cat

        …die Vorteile des kleinen Sensors….

        hallo cat,
        wird ein Mann älter, greift er immer mehr zur Olympus. Das ist ganz natürlich.
        Es steht schon in der Bibel, das die Arme anfangen zu wackeln, die Beine schwächer zu werden usw usw…
        Da ist die Oly natürlich gefragt. Ich befasse mich ja auch damit.
        Aber das immer der Sensor herhalten muß…

        Übrigens meine 24×36 Kamera macht deutlich bessere Fotos als die APS !!
        Hat ja auch doppelt soviel MP`S
        Die neuen 24×36 haben ja fast alle dopp so viel davon. Daher werden die Fotos viel brillianter, mehr Facetten sichtbar usw..
        Wenn nämlich heute jemand von Sonny redet, meint er immer die 42 MP Kamera. Klar steckt die alle anderen 24×36 in die Tasche, nur eben die D850 nicht. Da kommt sie nicht ran.

        Sonny kann soviel Kameras verkaufen wir Nikon, Canon und Olympus zusammen, das interessiert mich nicht für eine Bohne.
        Mir gehts es wie ähnlich wie joe, hat man sein Werkzeug zusammen, und ist zufrieden damit, warum denn verscherbeln ??
        Nur um eine moderne Variante viel zu teuer zu erwerben ??

        Nein Danke.

      • @volker Missal

        Coole Weisheit das die D850 bessere Bilder als die A7r3 macht – bestätigt zwar kein einziger Test, auch sonst niemand außer dir, aber ok 😊

        Ich denke die 2 Cams sind gleichauf, kommt doch die gleiche Technik vom gleichen Hersteller zum Einsatz, werden sie doch überall punktgleich gewertet….

        Einzig beim Rauschverhalten hat die Sony tatsächlich die Nase, mit ca. 1000 ISO mehr, vorn, das zeigen auch alle Bilder die man so im Netz zu dem Thema findet.

        Aber sämtliche Tests, die man nicht selbst gemacht, hat sind bestimmt Quatsch und stimmen nicht …so sehr sich das Ergebnis auch ähneln mag 😉

      • @ Volker

        Mann ist so alt wie man sich fühlt –
        ich kann mit einem 2.8/400 mm immer noch eine ganze Weile scharfe Bilder aus der freien Hand ablichten, so wie früher – man ist eben geübt in der Technik.
        Oly mit „Leichtigkeit“ hat das bei mir nichts zu tun, ich suche ja absichtlich schwere, griffige Kameras, weshalb ich auch die E-M1II selten nutze und die Lana G9 häufig und die D850 mindestens genauso häufig.
        Nur dieses Dogma – größer gleich besser – das ist für mich einfach so nicht pauschal zutreffend.
        Und Eichhörnchen hören auf zu zucken und zu blinzeln und kommen dichter heran, wenn ich die Nikon gegen die Fuji oder Panasonic tausche – das zählt für mich, Nähe und Vertrauen zum Motiv.
        DSLR ist mir zu laut, zu auffällig.
        Der Spiegel und Sucher waren mehr als 60 Jahre verlässliche Hilfsmittel, solange kein Staub und Kratzer im Sucher waren – das ist jetzt vorbei – bzw. es gibt endlich seit Jahren taugliche Alternativen.

        Du hast doppelt so viele Megapixel in der Kamera, aber nur 50% mehr Auflösung und kannst diese nur mit den allerbesten Objektiven bei idealer Blende und perfekter Stabilisierung nutzbar machen!

        Ich habe – wenn ich will – den dichteren Ausschnitt, das lichtstärkere Objektiv (brauche keine Ausschnitte mehr zu machen) und trotzdem volle 20 MP und die heute bestmögliche Bildstabilisierung und die bestmöglichen – neuen Objektive.
        Die D850 ist für Street und Porträt und Mode und Landschaft sehr genial, keine Frage – aber nur wenn ich kein Live-View brauche, keine Bildausschnitte und die neuesten, besten Objektive verwende.
        Ich liebe sie mit 2.8/14-24 mm – 2.8/70-200 mm FL und 1.4/105 mm –
        die Objektive (und Motive) entscheiden bei mir welche Kamera und welches Sensorformat ich verwende.

      • Guten Abend Mirko,
        so kann man sich täuschen, Mirko, ich belichte gar keine Monde, da ich das Motiv vergleichsweise langweilig finde. Ich habe deshalb auch keine Ahnung, welche Belichtungszeiten bei der Mondfotografie zu guten Ergebnissen führen.

        Du kannst zum IBIS der Oly E-M5 MkII auch etwas sagen, ohne sie zu kennen, denn es geht ja nur darum, dass er vorhanden ist UND die Kamera TROTZDEM sehr schmal baut. Folglich kann der IBIS nicht dran „schuld“ sein, wenn ein Gehäuse auch mal breiter ausfällt. IBIS und schmales Gehäuse widersprechen sich nicht. Damit ist auch das Argument von Dir hinfällig, dass Du auf einen IBIS zugunsten eines schmalen Gehäuses gerne verzichtest. Diese Kausalität besteht nicht.

        Was willst Du mir mit dem Stichwort „Shutter Shock“ eigentlich sagen? Das ist ein altbekanntes Phänomen bei mechanischen Verschlussen und hat vor allem etwas mit Resonanzschwingungen aufgrund der Verschlussbewegung zu tun.

      • Guten Abend Thomas,
        das mit dem Mond viel mir nur ein weil hier jemand mal meinte er könne Dank IBIS bis zu 10 Sekunde ( oder waren es 5) freihand belichten. Meine letzte Mondaufnahme liegt gut 10 Jahre zurück, also vor IBIS aber mit OIS.
        Zum Thema IBIS, da Fujifilm nicht einfach daher kommt und die Konstruktionen von Olympus oder Sony kopiert ist wohl die eigene Konstruktion etwas größer geworden, so heißt es zB.
        „Der Aktuator der IBIS-Einheit im X-H1 ist ziemlich groß. Es ist doppelt so groß wie eine typische Einheit für den APS-Sensor.“
        Fazit: das Ding passt nicht in die XT Serie….aber vielleicht bastelt Fuji mal eine kleinere Version für die die XT Serie zurecht 🤔
        Shutter Shock, Du hast mit deiner Aussage schon recht aber scheinbar kann der IBIS unter bestimmten Verschlusszeiten die Bildqualität verschlechtern und nicht verbessern….

      • Hallo Mirko,

        ach so, jetzt verstehe ich auf was Du mit dem Shutter Shock in Verbindung mit einem IBIS ansprichst. Ja, das habe ich auch schon gelesen, wenn ich mich richtig erinnere ging es um Anwenderberichte, die über Probleme mit dem IBIS bei Aufnahmen mit Hilfe eines Stativs berichten und raten, den IBIS hierfür auszuschalten. Auch frühere Olympus-Modelle ohne IBIS sollen angeblich hin und wieder Probleme mit dem Shutter Shock gehabt haben. Ich kann davon rein gar nichts berichten, meine G81 zeigt diese Probleme nicht, im Gegenteil der IBIS – und erst recht zusammen mit stabilisierten Objektiven (nennt sich bei Panasonic „DUAL IS“ – wirkt einfach genial, nicht nur beim Fotografieren mit Schwachlicht, sondern auch und vor allem beim Filmen. Es ist schlicht unglaublich was der alles „wegbügelt“.

        Aber nochmal zum OIS vs. IBIS. Damit ich nicht falsch verstanden werde, auch mir ist ein OIS tausendmal lieber als gar keine Stabilisierung zur Verfügung zu haben, wenn sie hilfreich sein kann/könnte. Auch gute Objektivstabilisierungen leisten schon Geniales. Nur, die guten IBISe toppen das halt noch einmal und deshalb bin ich ein Fan von diesen geworden. Bei dem, wie ich meine mFT verwende, kommt er eben nicht gerade selten zum Einsatz und liefert mir einen Mehrwert. Nachdem ich aber nun zumindest eine Kamera mit einem hervorragend funktionierenden IBIS habe, wird es auch für mich bei der nächsten Kameraanschaffung nicht mehr so relevant sein, dass auch diese einen IBIS haben wird. Bis ich mir aber wieder eine weitere Kamera anschaffe, werden wohl alle in Frage kommenden DSLMs und vermutlich auch viele DSLRs, mit einem IBIS ausgestattet sein.

      • Guten Morgen Thomas,
        also ich bin auch kein Gegner von IBIS nur ist der eben für MICH nicht „kaufentscheidend“
        Ich sage es mal so, gäbe es Fuji nicht so wäre ich bei Olympus gelandet und würde die Vorteile des IBIS genießen ABER ich hätte auch ohne IBIS zu Olympus gegriffen da Olympus eine fantastische Objektivauswahl bietet. Was nützt mir ein IBIS (falls Canon diesen in der M Serie anbietet ???) aber die Objektivauswahl eher mau aussieht 🤔
        Jeder setzt seine Prioritäten anders….
        Gruß Mirko

    • endlich mal ein kommentar abseits von der meinung, das jetzt die hersteller nun aber so langsam mal liefern muessen, da man alles was zu haben ist staendig an seine grenzen bringt. was man mit seinen geld macht, ist natuerlich jeden seine sache. aber ernst nehmen kann man das nicht immer. auch wenn ich mich sehr fuer neue technik begeistern kann, so verstehe ich doch nicht das einige die neuste kamera vorbestellen oder bei erscheinen sofort kaufen. aber jeden das seine …

    • Ich muss Dir auch Recht geben. Viele fotografieren mit den teursten und neusten Kameras und deren Motive sind zum ein pennen:-) Ist alles recht scharf und toll, dass wars auch schon. Ich hatte aber auch eine Sony gekauft, weil meine Canon zu Bruch ging, eine im billig Segment und wieder eine Kamera brauchte. Ich kenne die Vorzüge der Sony und habe nun eine weitere on Backorder. Es wird meine erste Full Frame und bin schon sehr gespannt. Habe aber auch schon mit der Canon 5D MKV fotografiert und finde sie qualitativ spitze. Mir ist es auch schwer gefallen, wußte gar nicht wie ich mich entscheiden sollte, aber das Low Light verhalten der Sony und der schnelle AF sind einfach mega. Vielleicht schenke ich mir die Canon noch zu Weihnachten lol. Fotografie ist so schön, und finde es spannend, was alles noch so kommen wird. Ich fotogafiere jetzt seit drei Jahren, und habe viel Spaß damit.

    • Bernhard, Du must eine Gabe haben, im Beitrag von Joe Dinge lesen zu können, die dort gar nicht drin stehen. Auf was immer das zurückzuführen ist ………..

      • … ist zurückzuführen auf LESEN. Lies mal mit:

        Kauft ihr alle ein Kamera weil sie „Marktführer“ ist oder weil sie gute Fotos macht?
        Unterstellt, dass jemand eine SONY kauft, weil SONY Marktführer ist.

        Mir ist egal was für ein Name dran steht und wer gerade Marktführer in welchem Segment ist.
        Was Joe dazu beruft hier seine Meinung zum Besten zu geben.

        .. werde ich wohl bei canon bleiben, ausser der neue Sony-Sensor ist um so vieles besser, dass man nicht nur im Labor, sondern auf dem tatsächlichen Bild einen Unterschied erkennt.
        Zur Beruhigung: Man sieht den Unterschied nicht bei jedem Bild, aber bei genügend Bilder. Das ist der Grund, warum so viele zu SONY wechseln.

        Auf „fotocommunity.de“ findet ihr Bilder mit Panasonic Lumix oder Canon Eos 550 gemacht, die sind so sensationell, das kann man mit vielfach teureren Kameras auch nicht besser.
        Stimmt! Einzelne Bilder können auch mit technisch schwächeren Kameras sehr gut werden.

        Was nützt Dir denn all die Schärfe, wenn dein Motiv Sch…e ist?
        Wenigstens hat Joe schon gemerkt, dass die SONYs grandiose Schärfe haben.

        Oder das ewig dumme Geschwätz mit der DR ..
        Sorry, für ein bischen mehr DR geben Fotografen schon immer Unsummen aus, weil die DR einer der limitierenden aktoren von Bildern ist. Mehr DR = Mehr Freiheit fürs Bild.

        Gelesen?

      • Es ist genau umgekehrt Bernhard, die meisten Bilder können auch mit einfacheren Kameras sehr gut werden, so dass man nicht erkennen kann, mit welcher Kamera welchen Herstellers sie gemacht wurden. Nur bei Aufnahmen im Grenzbereich kommen die Eigenschaften von Topkameras zum tragen und die Allerwenigsten werden häufig in diesen Grenzbereichen fotografieren, mit denen sich die Topkameras der einzelnen Hersteller voneinander unterscheiden. Beispielsweise einen DR von 14 oder 15 wird man ausserhalb des Labors oder von Testreihen praktisch nicht voneinander unterscheiden können.

        Alles andere ist pure Einbildung.

      • Bernhard,
        gib mal eine link an, sonst findet man das nicht. Einfach dort wo Webseite steht reinkopieren und dein Name wird rot und der link ist drin!

      • Bernhard –
        und ? was ist das Resultat? Wir haben beide unterschiedliche Kameras und beide machen mehr oder weniger gute Bilder, also sch…egal ob du mit Sony oder ich mit Canon fotografiere. Das meine ich! Es hängt alles am Motiv und am Fotografen.

      • Auf den ersten Blick mag das stimmen.
        Bei genauerem Hinsehen ist mancher Fortschritt schon sichtbar:

        – Lange Verschlusszeiten und trotzdem scharf dank Stabi
        – guter EVF zur Kontrolle, wenns duster ist
        – zuverlässiger AF beim Serienbild
        – sehr gute Details auch beim crop
        – mehr DR bringt Freiheit bei der raw-Entwicklung
        – klare Bilder auch bei diesigem Licht
        – kein Fehlfocus mehr bei DSLM

        Wenn Dir klar ist, dass Du bestimmte Möglichkeiten hast, dann nutzt Du sie auch.
        Und das geht schon bei meiner nicht mehr ganz neuen SLT.
        Die dritte SONY VF-Generation übertrifft das in allen Bereichen nochmal sichtbar.

        Die Nicht-Profis, die zu SONY wechseln geben teilweise ordentliche Summen für ihr Hobby aus.
        Da müssen handfeste Vorteile dahinter stehen, sonst wechselst Du nicht!
        Da stimmst doch zu, oder?

    • Ich hatte für joe ja eigentlich viele Sympatie Punkte, aber für diesen Text… tztztz.. Traurig Joe, was ist nur aus dir geworden, so einen Schwachsinn zu schreiben.

      • Andreas,

        danke für deine ehrliche Einschätzung. Dennoch, nur zusagen ich hatte Sympathie und jetzt halte ich dich für einen Idioten, naja. Das lässt auch Rückschlüsse zu. Allerdings will ich dich hier weder belehren noch möchte ich mich rechtfertigen. Ich akzeptiere Deine Meinung so wie si da steht.

      • Also sollte ich damit Joe indirekt beleidigt haben, war das nicht meine Absicht und ich entschuldige mich dafür.

        Gruß

        Andreas

      • Andreas,
        Denk einfach bevor du schreibst, dann brauchst dich hinterher nicht entschuldigen und gib nicht den anderen die Schuld, dass du angeblich falsch verstanden wurdest – und mit Korrektness hat das gar nichts zu tun, nur mit guter Erziehung und Anstand!

  • Ja und? Was ist schon die USA, denen kann man doch alles verkaufen, Hauptsache es ist geplistert und hängt im Supermarkt an der Wand.

    Schön für Sony. Der Konzern macht sicher gute Dinge für seine Aktionäre, manchmal auch etwas für eine kleine Gruppe der Fotografen.

    Wer sich im schrumpfenden Markt der Fotografie auf Dauer behaupten will kann zwei Wege beschreiten, entweder extrem beworbene Massenware vertreiben oder sich die passende Nische suchen und diese mit Service und Kundenbindung behaupten.

    Canon, Nikon leben von ihrem über die Jahre erworbenen Image. Davon das bei der Kundschaft jede Menge Objektive im Umlauf sind und das diese weiter verwendet werden können. Deswegen ist in der Übergangszeit nicht mit Umsatzeinbußen zu rechnen.

    Ob sich das teure, schwere, unhandliche Vollformat, dazu gehören auch die Spiegellosen, auf Dauer behaupten können wage ich zu bezweifeln. Die kleineren Systeme werden besser, sind billiger und handlicher, um nur einige Vorteile aufzuzählen.

    Dazu der sich rasant wandelnde Umgang mit digitalen Bilddateien/Videos und vor allem deren monetäre Wertigkeit führen zum Umdenken bei der Bild verarbeitenden Industrie.

    Dem stinknormalen User reicht sein Smartphone, der druckt kaum etwas aus sondern „teilt“ seine Werke sofort und weltweit.

    Warum verschließt ihr eure Augen vor den Fakten? Warum über einen kleinen Erfolg von Sony so viel Wind machen? Bei mir wäre ein Stillstand bei den Verkaufszahlen in der Gesamtheit der Fotoprodukte schon ein Erfolg.

    • „teure, schwere, unhandliche Vollformat, dazu gehören auch die Spiegellosen“

      Mir gehört eine Sony A7ii mit Vollformat.
      Teuer? Es geht. 1100 finde ich ok für die Kamera.
      Schwer? Hä? Wiegt kaum mehr als eine A6300.
      unhandlich? hä?

      • Ja die Gehäuse sind kleiner, die VF Objektive nicht! Ist beim großen Bildkreis nicht anders möglich. Deswegen werden die Dinger bei größeren oder schwereren Objektiven so Kopflastig das man den Batteriegriff verwenden muss will man entspannt arbeiten und schon ist auch der Größenvorteil wieder dahin. Der Preis für ein System wird von den zusätzlichen Objektiven bestimmt, das Gehäuse (Kit) bekommt man für kleines Geld.

    • Nein dass stimmt nicht, ich wohne auch in den USA und mir kann man nicht alles verkaufen. Ja, okay, vielleicht liegt es daran weil ich Deutsche bin lach :-)))) Im ernst, ich hatte vorgestern ein Gespräch mit einem ganz lieben Menschen, der auch fotografiert und seine Bilder wirklich klasse sind. Und trotzdem, fing er an Trash Talk zu betreiben und über die Canon 6D MK2 her zu ziehen, wie schlecht die denn sei. Oh man, dass wurde mir dann zuviel und bat ihm damit auf zu hören, ich bin jemand der einfach nur dankbar ist, als Mensch in unserer heutigen Zeit solch tollen Cameras benutzen zu können. Ich finde die Sonys sehr gut, und hätte auch nie gedacht mir mal eine zu kaufen. Ich hatte mal eine Canon Rebel T5i ich glaube 650 in Deutschland, bin gerade nicht sicher. War mehr ein Geschenk. Ich war einer der Finalisten im „Empire State Building Contest“ und mein Bild hing im Gebäude an der Wand. Dass hätte ich mir nie zu träumen gewagt. Und diese Camera ist mehr als super, 18MP und für die heutigen Kameras kein guter Sensor. Aus meiner Sicht als Anfänger damals, war dass Bild nicht wirklich klar, aber es muss den Leuten gefallen haben. Keine Camera ist perfect, kein Objektiv, das Motiv entscheidet. Ich bin immer noch dabei meine Nische zu finden, weiß auch wohin, aber die Umsetzung dauert noch, ich lerne viel, die ganze Technik, Licht vor allen Dingen ist super wichtig, und selbst mit einer poppligen sony a6000 schon tolle Bilder hin bekommen habe, vor allen Dingen wenn ich mir dass GM 70-200 2.8 vorne dran geklemmt hatte. Dieser Mensch sagte mir, es ist so schwer als Fotograf Geld zu verdienen, wenn Canon so eine Sch….Kamera heraus bringt. Herzlich Glückwunsch, lach, omg, da gibt jemand einer Company die Schuld. Ich sagte ihm nur: Well, wenn jeder den gleichen Shit fotografiert? Die Nische leute die Nische, und vor allen der Spaß. Eines Tages ist alles over, mit nehmen können wir nichts. Nur da lassen

      • Das hat schon was … erinnert mich an die Geschichte eines Fotografen (weiss nicht mehr wer es war), der ohne Kamera unterwegs war und an eine tolle Szene heran lief. Er fragte den Erstbesten, ob er ihm die Kamera leihen könne und schoss damit ein preisgekröntes Bild, das um die Welt ging.

        Tolles Portfolio, Kompliment …

  • Es ist der Grenzbereich, der den Unterschied macht. Je nach Motiv ist eine bessere Stabilisierung oder, wenn sich das Objekt schnell bewegt, der größere Sensor von Vorteil Bei der Stabilisierung ist ein kleiner Sensor im Vorteil. Die geschickte kombination der Eigenschaften und die Verschiebung des Grenzbereiches ist Interessant. Wer sich mit neuem Gerät keine Vorteile erhofft, wird diese Seit wohl kaum lesen.

  • Naja, ich denke insgesamt ist die Luft raus aus dem Geschäft. Es gib gerade keinen Grund mehr zu wechseln. Die Verbesserung der Bildqualität ist marginal bei allen Systemen. Im Grunde hat Sony in der 3. Generation nix neues vorgestellt. Sie haben nur das gemacht was die anderen besser können, Kameras gebaut. Ansonsten warten alle denke ich. Interessanter wären die Gesamtzahlen.

    • „Im Grunde hat Sony in der 3. Generation nix neues vorgestellt.“

      Schwachsinn. Zwischen A7ii und A7iii ist ein gewaltiger Unterschied in jedem Bereich. Der AF ist deutlich besser, technisch kann die Kamera viel mehr. Kann 4K filmen, Lautlos fotografieren, eigenen Joystick usw.
      Ich sehe an meiner A6300 und der A7ii wie groß da der Unterschied zwischen den Beiden ist. Die A6300 ist schon deutlich weiterentwickelt. Auch von der Bildqualität her, find ich die A6300 besser. Vor allem in Thema Video.

      Klar es ist immer noch eine neue Generation von einem bestehenden Produkt. Aber die A7iii hebt sich deutlich von der A7ii ab. Nichts neues Vorgestellt zu behaupten ist komplett Mist. Was hast du erwartet? einen eingebauten Getränkehalter?

      • „Die Kirche im Dorf lassen“

        jeder von uns weiß, das die Entwicklung von technischen Geräten aller Art ständig fortschreitet. Es ist müßig sich über marginale Unterschiede aufzuregen, erst recht nicht wenn sie von Sony, Canon, Nikon, Panasonic, Leica oder sonst wem kommen.

        Fakt ist das selbst „alte“ Kameras hervorragende Bilddateien liefern. Video ist ein anderes Thema und ist in einem Fotogerät ein „Abfallprodukt“, deswegen produzieren Sony, Canon, Panasonic und andere eigenständige, hochwertige Videosysteme.

        Wer glaubt das es einen Alleskönner gibt der irrt. Es gibt kein Auto das eine Schrankwand transportiert, 250 Sachen fährt, auf die Berge krakseln kann, in einer 4 Meter Parklücke Platz hat und dann noch elektrisch 800 Kilometer weit fährt.

        Bei Bild aufzeichnenden Geräten sucht sich der Anwender das Modell für seien Bedarf aus, dieser kann sehr unterschiedlich sein, da ist man froh wenn es „Spezialisten“ gibt.

      • Also auf deutsch wenn VW den nächsten Golf vorstellt und der nicht schneller ist als der davor, wurde nichts neues vorgestellt. OKAY ^^ haha.

        Es geht hier nicht um einen Alleskönner. Davon redet niemand.

    • Naja, ich denke insgesamt ist die Luft raus aus dem Geschäft.
      Für den Verkauf von technisch und qualitaitiv veralteten DSLRs? Ja!

      Es gib gerade keinen Grund mehr zu wechseln.
      Dann sind also alle Hobby- und Berufsfotografen die gerade zu SONY wechseln oder gewechselt haben irgendwelche Ahnungslosen?

      Die Verbesserung der Bildqualität ist marginal bei allen Systemen.
      Bei manchen Systemen stimmt das. Bei Canon ist seit vielen Jahren Stillstand, Nikon hat sich Qualität durch SONY-Sensoren gekauft. SONY hat sich mit jeder Geräte-Generation sichbar weiter entwickelt.

      Im Grunde hat Sony in der 3. Generation nix neues vorgestellt. Sie haben nur das gemacht was die anderen besser können, Kameras gebaut.
      Da musst Du doch wohl selber drüber lachen, oder?

      Ansonsten warten alle denke ich.
      Auf das Wunder von Nikon Z? Das System, das über Wasser gehen kann?
      Bisher sehen wir nur ein großes Loch, welches Licht fängt.

      Interessanter wären die Gesamtzahlen.
      Werden schon seit Jahren nicht mehr veröffentlicht, weil die Statistiken von Canon und Nikon finanziert wurden. Wer will schon seinen eigenen Untergang (darauf läufts hinaus, wenn nichts entscheidendes auf den Markt kommt) in die Welt posaunen?

      Find dich damit ab, dass SONY das Maß der Dinge in der Fotografie ist.
      Marktführer wird man nicht umsonst.

      • @ Bernhard
        Da steckt mir zuviel Glaube & Halbwissen im Text.

        Sony baut Sensoren mit Nikon „Bauteilen“ & Know-How (In der Sensorfertigung) im Auftrag für Sony Camera, für Pentax, für Fuji, Hasselblad und für Nikon – nach deren Spezifikation – die keineswegs in die Fertigung der Sony-Sensoren für Sony-Kameras einfliesst – oder hat Sony eine 46 MP Sensor der am Ende das liefert was eine D850 liefert? Nein.
        Oder 20 MP Sensoren, die den Vosprung von D5 und D500 verkleinern würden?

        Es ist ein Märchen, das Nikon oder die anderen, aussortierte, ältere Sony Sensoren geliefert bekommen und Sony selbst natürlich die beste Sensortechnik in den Kameras hat.
        Das ist Träumerei und ein Unverständnis der technischen und vertraglichen Abläufe.

        Marktführer ist Sony noch lange nicht!
        Von was auch?
        Wenn sie bei allen aktuell verkauften Kameras auf 15% kommen, können sie froh sein.

        Das Maß aller Dinge gibt es nur in der Fantasie und allenfalls in der Sekunde, in der man eben fantasiert.

        Ich bin auch angetan von dem was Sony leistet u das der Markt belebt wird – aber das tun Panasonic u Fuji mindestens genauso.
        Aber die Sensoren oder gar die gequetschten Alpha Gehäuse – die auch nach dem dritten Update doch so bescheiden in der Hand liegen, zu klein, nicht lang genug, zu kleine Knöpfe, kurzer Griff etcpp-
        Wären für mich nie ein Grund mich für Sony zu interessieren!
        Entscheidend sind die Objektive – und wenn Sony da etwas besser und erheblich leichter kann – bin ich an Bord!
        So war es früher mit Nikon, Pentax, Leica und dann mit Canon.
        Nur ein 2.8/400 mm macht noch keinen Frühling und die überhöhten Objektivpreise aller anderen sind ein bischen absurd.
        Weder 24-70, 24-105, 85 noch 70-200 mm sind entschieden schärfer oder handlicher!

        Da hilft dann nur der Glaube, das man da etwas besseres kauft.

      • „… das SONY das Maß der Dinge sind“ ich denke auf so eine idee kann man nur kommen wenn man den ganzen tag youtube schaut. was ist mit phase one, was ist mit hasselblad, was ist mit arca swiss (zur info, die bauen nicht nur kameraplatten). und wer die best moegliche bildqualitaet will oder braucht hat halt keine sony 7rIII sondern irgend etwas ab der gfx 50s. manchmal bekommt man das gefuehl, das es ueberhaupt nicht mehr ums bildermachen geht. scheinbar sind einige zufrieden, verliebt ihre kameras zu streicheln. und ja, SONY ist das maß aller dinge, aber nur in einer hypenyoutubeinternetwelt. um photographie geht es da nur am rande.

      • Ohje Tom, mit dieser sicherlich von Canon und Nikon finanzierten Statistik hast Du bei Bernhard vermutlich eine Welt zerstört. So hart können Fakten sein, wenn sie auf Glauben treffen……..

      • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
        ES GEHT UM VOLLFORMAT KAMERAS !!!!!!

        Aber, damit ihr wieder was habt worüber ihr euch euer inkompetentes Maul zerreissen könnt:
        Nikon wird mit dem Z-System Schiffbruch erleiden, weil die Investitionen in Forschung und Entwicklung der letzten Jahre viel zu gering waren um ein konkurenzfähiges Produkt (VF oder APS-C) zu entwickeln. Guggst Du Bilanz! Dann noch die utopischen Kosten für Objektive mit dem größeren Z-Bajonett. Noch gar nicht bedacht, oder? In der Herstellung von Linsen steigen die Kosten mit der Größe nicht linear, sondern exponentiell. Die Frage ist, wer wird Nikon übernehmen? Oder wer will Nikon in einem Jahr noch haben?
        Canon schaffts evtl. gerade so die Kurve zu kriegen, wird aber nach dem Ende der DSLR seine Marktführung verlieren. Das M-System ist technisch viel zu schwach um damit Sony, Fuji oder Olympus zu dominieren. Auch wenn die Japaner offensichtlich einen Narren am M-System gefressen haben. Global reicht das nicht.

        Ich kann eure Empörung schon spüren.
        Es ist die selbe Empörung, wie vor ein paar Jahren, wo ich die heutige Marktführung von SONY im VF als logische Folge der Marktsituation angekündigt hab.

        @Cat: Sony baut also Sensoren nach den Plänen von Nikon, Pentax, Fuji, Hasselblad? Wie bitte?! Gehts noch blöder? Klar, steht ja sogar direkt da: SONY hat also einen Vertrag mit Nikon, der Nikon die besten Sensoren verschafft. Und SONY baut schlechtere Sensoren in seine Kameras ein. Unfaßbar.

      • @Bernhard

        Achten Sie mal auf Ihre Wortwahl – das ist nah an der Gosse…

        und nicht Blödsinn interpretieren

        und besser nichts vermuten – was sowieso keiner absehen kann –
        vielleicht fotografieren wir 2021 alle gerne mit Apple, Huawai und die Japaner haben längst alle aufgegeben oder es hat Krieg gegeben, weil manche Menschen Wissen mit Glauben verwechseln.

        und wenn englisch im Wortschatz ist – vielleicht einmal mehr lesen als Bildzeitung und sich informieren – hier nur ein Beispiel von Insidern:

        https://dslrbodies.com/newsviews/nikon-2018-news/july-2018-nikon-news/confirmation-bias-and-image.html

      • Nein Bernhard, wer lesen, verstehen und genau das schreiben kann, was er meint, ist klar im Vorteil. DU bist es also klar nicht, denn DU schriebst den Unsinn, dass Sony das Mass der Dinge in der FOTOGRAFIE sei. DU warst es also, der nicht nur von VF-Kameras zu labern begann, sondern gleich von der gesamten Fotografie.

        Nachdem gleich mehrere Dich auf den Unsinn aufmerksam gemacht haben, versuchst Du nun zurückzurudern, plötzlich soll es nur noch das VF sein. Immerhin hast Du erkannt, dass nicht die anderen die Geisterfahrer sind, sondern Du alleine bist es. Dies zuzugeben fällt Dir aber schwer, macht nichts, wir wissen es trotzdem.

      • @Thomas Müller:
        Du bist ein unverbesserlicher Nörgler.
        Du verzichtest komplett auf Argumente und gehst zum Wortklauben in Foren und Kommentaren.
        Der Inhalt interessiert dich nicht, selbst wenn Du den Sachverstand hast.
        Du willst nur nörgeln und anderen unterstellen, dass Sie irgendwas falsch machen oder schreiben.

        Ach ja, und der Marktführer in der Technik der Zukunft, ist mit Fug und Recht das Maß der Dinge.
        In jedem Markt, nicht nur in der Fotografie.

        Da helfen Dir auch deine wiedergekäuten Gemeinplätze nichts: Auf den Fotografen kommt es an, man kann mit allen Kameras gute Bilder machen, der Fortschritt wirkt sich nur im Extrem aus. Neu ist nicht immer besser, bla, bla, bla …

        Geh ganz nach oben, gehe nicht über „Dein Kommentar“ und schau den Artikel.
        Dann stell Dir die Frage warum so viele Fotografen auf dieser Welt zu Sony wechsel.
        Denk gut nach und schreib erst wieder, wenn Du eine realitätsnahe Antwort findest.
        Kleiner Hinweis: Frag diejenigen, die gewechselt haben. Da findest Du deren reale antworten.

      • Bernhard,

        ehrlich gesagt erinnerst du mich irgendwie an den „Bernd“ oder den „Lord“, die hier schon mal ihr Unwesen getrieben haben …

      • Bernhard,
        mir liegt nichts daran, mich mit Dir zu streiten oder Dich persönlich anzugehen. Du hattest im Ausgangspost joe persönlich angegangen, das hatte mich veranlasst Dir den Spiegel vorzuhalten. Vielleicht versuchst Du mal nachzuvollziehen, wie Du hier mit Deinen Übertreibungen und Glaubensbekenntnissen zu Sony rüberkommst, bei gleichzeitig noch nicht einmal im Ansatz vorhandenem Versuch die Position des anderen nachvollziehen zu wollen.

        Ich mache Dir deshalb das Angebot, dass wir den Streit vergessen und sachlich, faktenbasiert und reflektiert neu anfangen. Deal?

        P.S.: Dazu würden aber weitere von denen von Cat angesprochenen sprachlichen Entgleisungen nicht passen!

  • Lief gerade auf Phönix ein interessanter Bericht über Astro-Fotografen und ihre Arbeit.
    Einer hatte in der Arktis VF-Sony und Canon dabei, programmierte die beiden Teile für Zeitraffer und kam am nächsten Morgen wieder. Die einzige Cam die wirklich funktionierte war die Canon. Noch Fragen?

    Zu @Robert da oben…
    „Das Kleinbildformat hat gegenüber den kleineren Formaten Vorteile beim Rauschverhalten und es kommt auch denen entgegen, die gerne mit geringerer Schärfentiefe arbeiten.“

    Das mit dem Rauschverhalten ist inzwischen eine verzichtbare Mär und wer will schon ständig „geringere Schärfentiefe“ die nicht den gewohnten Sichtverhältnissen entspricht? Eine Minderheit behaupte ich. Vielleicht in der Produkt- u. Portraitfotografie.
    Mich stört es schon in Filmen, was als netter Effekt gedacht, aber den Blick brechen lässt, der seine Orientierung im Hintergrund sucht.
    @Cat sieht es völlig richtig.
    Vollformat ist heute völlig überbewertet. Dennoch arbeite ich damit (und mit allen anderen Sensorformaten auch)

    • Es ist halt Geschmackssache mit der Schärfentiefe. Der eine so und der andere lieber anders.
      Ich fotografiere auch nicht nonstop mit aufgerissener Blende, aber es gibt Motive, die es geradezu herausfordern und dabei entsteht oftmals eine besondere Stimmung.
      Aber ich fotografiere auch viel mit dem Zonenfokus oder auch hyperfokal, weil es halt auch dafür passende Motive gibt.
      Aus meiner Erfahrung jedenfalls macht MFT halt bei ISO 3200 mehr Probleme als bei KB/VF, und ja, manchmal muss man auch weniger Licht auskommen.
      Das mag natürlich ein Voigtländer 0.95 ausgleichen können, aber ist dieses Objektiv dann noch kompakt und leicht, was ja gerade hier als Vorteil des MFT-Systems gesehen wird?
      Jeder sollte damit arbeiten, was seine Ideen in der fotografischen Umsetzung am ehesten unterstützt.
      MFT, APS, KB, MF, 1Zoll … alles hat seine Vor- und Nachteile, je nach persönlicher Vorliebe, es gibt kein falsch oder richtig.

      • Ja, das ist ja richtig.
        Aber wer bittesehr fotografiert denn über 3200 ISO? Mal ernsthaft jetzt.

        Bei mir ist da Schluss. Mehr brauche ich einfach nicht. Etwaige „Körnigkeit“ wird – wenn unangenehm auffällig zur Not mit Software geglättet. Schon früher reichte mir bei Konzertfotografie ein 400 Iso-Film völlig aus.
        Und ja. Ich besitze u.a. das Voigtländer 0.95. Und es ist immer noch leicht genug, um damit Spass haben zu können. Ich mein, was erwartet man denn nun von einem System wie mft ? Das Miniaturwunderland?

        Mir ist da ein effektiver Stabilisator wesentlich lieber als ein überteuerter Lichtriese, den ich nur relativ selten einsetze. Das 0.95 ausgenommen denn es hat z.Bsp. Charme und ist auch für Makros gut einzusetzen. Eigentlich für alles wesentliche.

      • Ich fotografiere mit maximal ISO 6400, ganz ganz selten ISO bis 8000 wenn es sein muss. Erst ab ISO 12800 wird das Rauschen echt störend bzw. schwer zu entfernen. (A7ii, A6300, A6000). ISO Auto hab ich immer 100 bis 6400 drin.

        Lieber ein rauschigeres Bild als ein verschwommenes.

      • Hey Andreas,

        ich bin bei vielen Sachen, die du hier schreibst auf deiner Seite. Aber eine A6000 (besitze ich übrigens selber) bringt bei ISO 6400 nur noch Müll!

      • Nun sei es wie es wolle. Solange jeder mit seiner Knipse glücklich ist und die anderen hier auch glücklich sein lässt, ist die Welt doch in Ordnung.
        Ich habe meine Traumkamera gefunden und schau nur aus reiner Neugierde, was die Hersteller immer wieder mal auf den Markt werfen. Da ich als Teenager mit Nikon gestartet war, interessiert es mich halt besonders, was da neues kommt. Minolta und heute Sony hingegen haben mich nie wirklich emotional gefesselt, auch wenn da gute Sachen bei sind.

      • @StephanKl

        Hi,

        kommt vielleicht auf den Nutzen drauf an. Ich benutze die A6000 hauptsächlich mit dem 12mm draußen zb beim Camping. Da hat es auch oft -5 bis 10 grad und da geht es gut mit ISO 6400. Bei normaler Temperatur ist es meistens eh Hell, da brauch ichs auch nicht. Da kann es gut sein, das da das Rauschen übel ist.

  • Wollte mal schnell meine Erfahrungen berichten.

    Ich bin beruflich Fotograf, besitze zwei D750, eine D600, eine Leica M240 und eine Sony a7r III. Die Sony ist mit Abstand die Kamera mit der besten Bildqualität aber sie ist auch mit Abstand die Kamera mit dem schlechtesten Gehäuse und dem schlimmsten Menü. Nach 100 Hochzeiten sieht meine Nilon aus wie neu … nach nur 10 Hochzeiten sieht meine Sony schlimm aus. Knöpfe blättern ab, Lack reibt sich ab und und und. Für Profis zählen vielen mehr Dinge als die Bildqualität oder irgendwelche Testergebnisse. Wenn ich in den Urlaub fahre oder privat fotografiere, greife ich gerne zur Sony … für Events greife ich lieber zur Nikon, weil sie mehr ein Arbeitstier ist … viel schneller ist und irgendwie kann ich ihr mehr vertrauen. Es gibt kein besser und schlechter. Eine DSLM ist 2018 noch lange nicht so weit, dass sie eine DSLR völlig überholt oder abgelöst hat … das ist totaler Quatsch. DSLM-Jünger kann ich mir genauso wenig anhören wie DSLR-Jünger.

    • Mat,

      du schreibst mir aus der Seele. Je nach dem welche Anforderungen vom Kunden gestellt werden sucht der Fotograf das passende System dazu aus. Bei mir ist es meist Mittelformat. Vollformat war das Arbeitstier im Außeneinsatz. Wichtig ist mir eine flüssige Handhabung und ein ergonomisches Gehäuse. Das Teil muss „in der Hand liegen“. Was da auf dem Logo steht ist mir ehrlich gesagt scheiß egal, das Ding muss zuverlässig, robust und möglichst einfach in der Bedienung sein.

      Nur weil eine Kamera keinen Spiegel hat ist sie noch lange nicht „Berufs tauglich“, die reicht gerade mal für Freaks.

      Ich möchte den schwenkbaren, hellen, großen elektronischen Sucher meiner Mittelformat nicht missen, er hat aber auch seine Eigenheiten auf die man sich einstellen muss.

      Letztlich habe ich einen jungen Kollegen bei Aktion Aufnahmen mit einer Panasonic G9 beobachtet und natürlich nachgefragt wofür die Bilder gedacht sind. Digitale Fotos und Videoclips für seinen Kunden war seine Antwort. Er hat mir in seinem VW-Bus einiges davon vorgeführt. Beeindruckend muss ich sagen, da kommt eine Vollformat nicht mit. Und alles ist relativ einfach in der Handhabung, dazu noch preiswert in der Anschaffung.

      Ich wüsste nicht das Sony etwas vergleichbares im Portfolio hat. Von wegen No1 in den USA, an den Haaren herbeigezogen vielleicht, hat das etwa der Mann mit dem implantierten Haarteil „getwittert“ ?

  • Nun man muß es Sony lassen. Sie haben es in wenigen Jahren geschaffen, ein spiegelloses Kleinbildsystem auf die Beine zu stellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Neben Sony springen auch Objektivhersteller wie Tamron und Sigma auf den Zug auf, daneben einige exotische Anbieter wie Laowa oder Mitakon mit interessanten Angeboten. Das schafft Begehrlichkeiten … und um die geht es doch im Kleinbildbereich (mal abgesehen davon, ob jemand wirklich Vollformat braucht).
    Ich denke der Zulauf bei Sony KB generiert sich aus vielen DSLM-Nutzern mit kleineren Formaten und DSLR-Nutzen mit Interesse an elektronischen Suchern bzw. anderen Vorteilen spiegelloser Systeme. Das mag den eingefleischten DSLR-User zwar wundern, ändert aber nichts an den aktuellen Trends.
    Ist doch eigentlich logisch … wenn z.B. ein MFT-Nutzer gerne Sternehimmel ablichten möchte und auf Vollformat schielt, da will er doch nicht wieder einen Spiegelkasten, wo er erst diese seltsam anmutende Vorauslösung aktivieren muß. Außerdem will er sich bei Tage nicht damit beschäftigen, ob alle Objektive richtig justiert sind.
    Wer natürlich DSLR über Jahre gewohnt ist, fährt damit gut. Warum sollte man da wechseln?
    Ich verstehe dieses gegenseitige Gehetze nicht. Letztendlich kann man sich doch über die Vielfalt freuen. Eine „Volkskamera“ für alle wäre doch schade.

  • Warum finden eigentlich die Canon-Sensoren hier so wenig Erwähnung?

    Aus meiner Analogzeit mit Nikon kommend, bin ich im Digizeitalter Anfangs zu Canon, dann später wieder zu Nikon zurück. Wegen dem Handling auch- im Menü. Ist ja jedem seins.
    Da ja die Nikons auch bisher die Sensoren von Sony verbauten, erkenne ich doch Unterschiede.
    Vielleicht eher im emotionalen Bereich.

    Ich vergleiche das mal so:
    Nikon macht eher die analytischen Fotos. Der Sensor „zeichnet“ die Bilder, während der Canon-Sensor die Bilder „malt“.
    Ich habe daher immer den Eindruck, dass der Sensor von Canon mehr Farbtiefe besitzt. Auch in der Nachbearbeitung sehe ich das so (für mich). Wie gesagt, ist vielleicht eine rein emotionale Sache. Manchmal denke ich, Fuji kommt auch etwas in die Richtung. Kaufen die von Canon? 😉

    Naja, würde mich interessieren, ob andere das auch so oder ähnlich sehen. Inzwischen bin ich nämlich soweit, wieder zu Canon zurück zu gehen. Ein für allemal.

    • Tja, alle Tests zeigen das die Sony Sensoren deutlich mehr Farbtiefe besitzen als die Canon.

      Verwendest du Lightroom? Da ist bekannt das die Unterstützung der Raws nicht so gut ist wie für Canon – teste mal deine Sony Raws in einem Programm mit 100%iger Unterstützung 😉

      Ich hatte 10 Jahre Canon, zum Schluss die 5dmk4 und die 5dsr – weiß also durchaus wovon ich schreibe 😉

      • Danke für die Info. Ja, Lightroom.
        Hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht. Eine Software-Alternative würde mich wahrscheinlich dennoch nicht zu Sony führen. Nicht, weil es nicht auch interessant wäre mit z.Bsp. Capture One zu arbeiten. PS unterstützt auch nicht 100%?
        Vielmehr möchte mich wieder (auf das für mich wesentliche) ohne neue Umwege reduzieren. Trotz Nikon, habe ich nie ganz von Canon lassen können. Und immer wenn ich mal über die alten Geschichten drüber gehe, berührt mich die Farbdynamik auf eine besondere Art. Aber vielleicht ist das auch nur Einbildung… 😉

      • PS.
        …habe natürlich auch mit Nikon schöne Bilder bekommen, nur hatte ich dort immer den Eindruck, ich müsste mehr im „Malkasten“ von LR rumrühren.

    • Micky,
      bei mir war es ähnlich, digital bin ich bei Nikon gelandet doch auch ich war nie so richtig mit der Farbwiedergabe zufrieden und rührte den Farbtopf um. Letztendlich bin ich bei der S5 pro gelandet, dort bekam ich meine Farben und konnte sogar das 1a Hänfling der Nikon Kameras weiterhin nutzen….

      • Das war sicher eine vorzügliche Wahl @Mirko. Da hätte ich mir wohl viel ersparen können.

        Ich hatte mal die X-T1 für einige Tage zum Testen. Hatte sie schon bezahlt und dann doch zurück gegeben. War für mich eine enttäuschende Erfahrung mit dem Werkzeug als solches. Unhandlich, verwinkelt in der Haptik und nicht solide (faste man sie fester an, ging ständig seitlich die Kartenklappe auf). Also nix für meine Hände.
        Bei meiner X100s kann ich das „Plastik-feeling“ noch hinnehmen, weil sie teils „magische Bilder“ produziert. Leider sind 35mm auf Dauer nicht mein Ding und in der Street-Fotografie ist sie doch recht auffällig.

        Bei Canon weiss man immer, was man bekommt. Und man kann auch mit preiswerten Linsen schon was anfangen. Wie bei Nikon auch. Vielleicht manchmal etwas langsam für die einen, aber die Dinger funktionieren nunmal. Und dann die Farben….. 🙂

      • Ja die XT Serie ist nicht jedermanns Sache, im FujiForum ist auch jemand der mit der XT nicht so richtig warm wurde, verkaufte sie und auch einige Objektive wechselten schon die Besitzer und kam dann mit der Fuji XH1 wieder, jetzt hat er seine „DSLR Bedienung“ und ist Glücklich. Deine XT1muss wohl zu den „älteren“ Baureihen gehört haben, warst ja damit kein Einzelfall und wurde von Fuji abgeändert, leider sind wir Kunden mittlerweile die Produkttester geworden ….

  • Umsatz in Verbindung mit Einheiten – was soll das bitte sein?
    Fakenews?
    Sony hat in den USA seine Umsätze gesteigert. Gut.
    Aber wo sind bitte verifizierte Zahlen bzw. Einheiten?
    In der Pressemeldung steht, dass von 10 verkauften Vollformat–Kameras 4 aus dem Hause Sony kommen und mehr nicht. Warum nennt Sony keine effektiven Zahlen? Für mich ist das völlig unglaubwürdig.
    Bei Canon, als auch bei Nikon hat diese Meldung nur Kopfschütteln hervorgerufen.

      • vergangene Woche in Gesprächen mit langjährigen Mitarbeitern von Canon Deutschland, als auch Nikon Deutschland
        ich habe nur die Frage gestellt, ob Sony auf dem US-Markt die meisten Einheiten im Vollformat-Segment verkauft hat
        Antwort von Canon: nach Einheiten im Vollformat ist Canon vorn, gefolgt von Nikon
        Antwort von Nikon: nach Einheiten im Vollformat ist Canon vorn, gefolgt von Nikon
        das hat mich etwas stutzig gemacht
        ich werde einmal bei Sony-Deutschland nach verifizierten Zahlen fragen

      • …also mir ist das sowas von Banane wer die meisten KB Kameras absetzt….nur auf Nikonrumors konnte man über mehrere Monate lang in Artikeln lesen das die D850 in den USA bei den großen Händlern NICHT verfügbar war, und wenn etwas nicht verfügbar ist so kann man es nicht verkaufen 😉

      • Die zugrundeliegende Meldung ist Dir Banane!?
        Warum liest Du dann diesen Artikel überhaupt und schreibst auch noch irgendwas?!

      • Bernhard,
        a) habe ich Canik geantwortet
        b) was hat das Eine mit dem Anderen zu tun

        scheinbar muss es für die Vollformat Gemeinde ungemein wichtig sein wer momentan die aktuelle Nr 1 ist 👍
        Bernhard, freue Dich ganz einfach über diese Leistung und kaue mir kein Ohr ab 😉