Sony Neuheiten Objektive

Sony präsentiert überarbeitetes 24-70mm f/2.8 GM II

Sony hat das neue 24-70mm f/2.8 GM II präsentiert. Das Objektiv wurde komplett überarbeitet und kommt mit zahlreichen Neuerungen daher.

Sony 24-70mm f/2.8 GM II präsentiert

Das baldige Erscheinen des neuen Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II hatte sich in den letzten Tagen bereits angekündigt und heute hat Sony das neue Objektiv wie erwartet offiziell präsentiert. Wer hier lediglich mit einer dezenten Modellpflege gerechnet hat, wurde positiv überrascht. Sony hat das Objektiv nämlich in vielen Punkten überarbeitet, sodass es beispielsweise mit einem geringeren Gewicht, einer besseren Bedienung und einer neuen optischen Konstruktion überzeugen kann.

Das leichteste Objektiv seiner Klasse

Das Metallgehäuse des Vorgängers ist Geschichte, das neue 24-70mm f/2.8 GM II besitzt ein Gehäuse aus Kunststoff. Das mag im ersten Moment wie ein Nachteil klingen, allerdings macht das Kunststoffgehäuse das neue Objektiv zum leichtesten 24-70mm f/2.8 auf dem Markt. Weniger als 700 Gramm bringt es auf die Waage, die Abmessungen betragen 88 mm im Durchmesser und 120 mm in der Länge. Auf zahlreiche Abdichtungen und somit einen Schutz gegen Staub und Spritzwasser muss man natürlich nicht verzichten, auch einen schmutzabweisende Fluorvergütung ist mit von der Partie. Das Filtergewinde misst 82 mm.

Neue optische Konstruktion

Beim optischen Aufbau setzt Sony auf 20 Linsen, die in 15 Gruppen angeordnet sind. Mit dabei sind selbstverständlich auch zahlreiche Speziallinsen. Der Autofokus wird derweil von vier XD-Linearmotoren angetrieben, das Fokusatmen soll deutlich minimiert worden sein. Die Naheinstellgrenze schwankt je nach Brennweite zwischen 21 cm und 30 cm, so ergibt sich ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:3,1. Auch bei der Bedienung hat Sony nachgebessert, so steht beim neuen 24-70mm f/2.8 GM II beispielsweise ein Blendenring mit De-Click-Funktion und Verriegelung zur Verfügung.

Preis und Verfügbarkeit

Sonys neustes Objektiv soll ab Juni 2022 zum Preis von 2.400 Euro im Handel erhältlich sein. An der unverbindlichen Preisempfehlung hat sich im Vergleich zur 1. Generation also nichts verändert. Das alte 24-70mm f/2.8 GM möchte Sony im Übrigen weiterhin im Angebot behalten.

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Carsten Klatt

Tolle Optik! Endlich kommt der Blendenring wieder!

alex

Sony verbaut den doch schon seit Jahren? Den hatte sogar schon das 24mm 1,4 Gm von 2018.

Carsten Klatt

Ja, aber bisher nicht am Standard Zoom.

Red and Gold

Sony ist auf dem Weg zum Monopol. Einfach nur gut, wie klein und leicht die Objektive geworden sind.

Michael

Das Objektiv ist klasse, keine Frage.
Aber auf dem Weg zum Monopol sind die bei Weitem nicht…die Verkaufszahlen und Statistiken zeigen Sony als Spitzenreiter (je nach dem wer, wie interpretiert…) der noch gaaaaaanz weit weg von einem Monopol ist. Die werden eher darum kämpfen müssen die Nr. 1 zu bleiben.

Wenn man ehrlich ist: Die quasi Monopol-Zeit dank der spiegellosen Vollformatkamera ist seit der Photokino 2018 dahin…

alex

Ich wusste gar nicht, dass Sony bereits einen Marktanteil von über 90% hat? Oder wie definierst du Monopol?

Red and Gold

Ich sehe aktuell keinen Grund eine Canon oder Nikon zu kaufen. Es gibt vieeeel mehr Objektive und diese sind auch noch deutlich leichter, kleiner und teilweise besser. Klar, wenn man seiner Marke ewige treue geschworen hat ist das was anderes. Aber logisch ist es nicht mit Canon und Nikon zu arbeiten.

Juergen R.

Es ist für viele Fotografen logisch, mit Canon oder Nikon zu arbeiten und nicht mit solchem „Spielzeug“ – von toller Haptik weit entfernt! Der Bajonett-Durchmesser ist zu klein!

Cat

Warum wird immer wieder der Blödsinn durch die Fotowelt getrieben?
Dann berechne mir bitte mal warum der Bajonettdurchmesser zu klein ist!
K&K und viele andere haben dazu schon Stellung genommen und einem Weltkonzern hier „SChwachsinn“ zu unterstellen ist anmaßend – da könnte man ja auch sagen, der von Nikon ist viel zu unnötig groß´, was die Objektive so dick und hässlich macht.
Wer zu doof ist um Sony zu bedienen, bleibt besser bei „seinem Spielzeug“.
Und 82 mm Filterdurchmesser hat heute ausnahmslos JEDES 2.8/24-70 mm – ganz einfach um Vignettierung deutlich zu reduzieren, damit das nicht aufwendig und datenreduzierend heraus gerechnet werden muß.

René Unger

aha, cool, für was ist er denn zu klein?
Bestimmt für Optiken mit einer Blende von 1.2 oder 😀 😀 😀

Warum bringt eigentlich Sony Optiken raus die weder in Lichtempfindlichkeit noch anderen optischen Eigenschaften Canon und Nikon nachstehen – im Gegenteil.

Bestimmt weil das Bajonett zu klein ist 😉

alex

Dein Whataboutismus beantwort nicht meine Frage. Daher nochmal: wo genau ist Sony „auf dem Weg zum Monopol“? Bring endlich Belege für dein Geschwurbel oder halt besser den Mund.

René Unger

in der Geschwindigkeit des Ausbaus der Marktanteile – wie viele Jahrzehnte bauen Canon und Nikon Cams und Optiken und wann kam die erste A7 raus 😉

lichtbetrieb

Welche Geschwindigkeit? Seit Jahren stagnieren die Marktanteile und bisher konnte Sony vor allem von Nikons Schwäche profitieren. Eventuell werden sie noch mal etwas zulegen, wenn Canon weiter seine Premiumstrategie fährt.
Sony hat mit der A7 keinen echten Einstand gemacht. Sie haben Minolta gekauft, der seinerzeit drittgrößter Kamerahersteller nach Canon und Nikon war. Außerdem waren die ersten beiden Generationen der Alpha Reihe eher solala was das Gesamtpaket anging.

Reiner

Minolta SLRs, mit denen ich Jahrzehnte lang seit der wunderbaren SRT303 bis zur Autofokus Dynax 7 fotografierte, waren vielleicht nicht meistverkauft, aber zumeist besser als Nikon und Canon. Die Objektive waren zum großen Teil einfach spitze. So hat Sony schon sehr gut daran die DSLRs von Konica-Minolta, die damals schon den integrierten Bildstabilisator hatten, zu übernehmen. Bereits die SLTs waren eine Entwicklung von Sony, die den überlegenen EVF in die äußerlich einer DSLR ähnelnden Kamera Integriergeräten. Die DSLMs waren aber von Anfang an eine Neuentwicklung von Sony. Dass sie den integrierten Bildstabilisator auch in die DSLMs einbauen war nur folgerichtig. Vor allem haben sie sehr früh die wesentlichen und sehr großen Vorteile gegenüber dem überflüssigen Spiegelkasten erkannt. Daher haben sie sehr früh nicht nur bei den Crop-Kameras mit APS-C sondern als erste beim Kleinbildformat eine Entwicklung eingeleitet, die seit den ersten digitalen Kameras abzusehen war. Daraus haben sie sehr früh ihre Systeme für APS-C und das Kleinbildformat sehr gut ausbauen können. Sehr früh erkannten sie, dass es für die neuen Kameras neue Objektive brauchte, weil die alten Berechnungen nicht mehr ausreichten, während die anderen auch bei den Objektiven lange Zeit nicht die Anforderungen der Zeit erkannten und jetzt mühsam hinterher… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Schöne Geschichte. Freut mich, das du von Sony so angetan bist. Leider hat nichts von deinem Kommentar etwas zur Diskussion beigetragen. Sonys erste beiden Alpha Generationen hatten viele Baustellen, für mich persönlich gab es viel zu viele Kompromisse. Des Weiteren bevormundet Sony seine Kunden genauso wie alle anderen Hersteller. Sowas nennt man Produktabgrenzung, damit Leute animiert werden, eventuell doch die teurere Variante zu kaufen. Leichte und kleine Kameras und Objektive haben ebenso alle anderen Hersteller, auch kein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Was bei Sony in der Tat beneidenswert ist, ist mittlerweile die Objektauswahl. Den Mount zu öffnen, war aus Kundensicht eine sehr gute Entscheidung. Ich persönlich habe kein Problem mit dem Adapter, daher stehen mir gefühlt ebenso unendlich Objektive zur Verfügung für den RF Mount.
Das Bajonettthema habe ich nie wirklich gefühlt. Solange es nicht mehr wackelt (wie bei der A7 erlebt) und Objektive ordentlich anliegen, würde das für mich auch passen.

lichtbetrieb

Mit ein 2400 Euro Standard Objektiv kriegt man keine Marktanteile mehr. Eventuell mit einen Blende 2.0 Standard Zoom Objektiv, aber das kann Sony (noch?) nicht.

Carsten Klatt

Wer braucht einen solchen Klopper?

lichtbetrieb

Wenn für mich diese Option nicht bestünde, würde ich die gleiche Frage stellen.

Das Objektiv war mit die beste Investition die ich je gemacht. Dadurch brauche ich kein anderes Objektiv mehr zwischen 24-85mm. Als ich noch ein 24-70 f2.8 hatte, war das etwas anders.

Deine Andeutung, dass das Objektiv groß und schwer ist stimmt natürlich. Das ist nichts für schwache Ärmchen.

Red and Gold

Jeder hat halt andere Ansprüche. Meinen Ansprüchen würde ein 28-70 2.0 alleine nicht genügen.

N1USER

Deswegen finde ich ja auch mein RF 24-105mm so genial – aber ist natürlich eher was für Amateure 😉

Maratony

Welcher Logik nach macht es denn Sinn Sony zu kaufen? 🤔 Das ist wieder eine gänzlich sinnfreie Diskussion 🙄

lichtbetrieb

Selbstverständlich würde das alleine nicht genügen. Was will man mit einem Objektiv ohne Kamera?
Wenn ich ehrlich bin, meinen Ansprüchen würde auch eher ein 20-105 f1.4 gerade so genügen. Aber das kann ja Sony leider auch nicht.

Juergen R.

Klein und leicht ist anders! Riesenhaften Filterdurchmesser von 82 mm – ha, ha,!

Ich

Was hat der Filterdurchmesser mit dem Gewicht zutun?

Thomas Müller

Klein und leicht …..“ , schrieb Juergen R.
Der Filterdurchmesser hat doch ganz offensichtlich mit der Grösse des Objektivs etwas zu tun.

Ich

Genau „klein UND leicht….“ schrieb er.
Daher die Frage….

Juergen R.

Je größer der Filterdurchmesser, desto „üppiger“ die gesamte Konstruktion des Objektivs! Ich habe z.B. ein 1,4/85 er mit einem Filterdurchmesser von 86 mm mit etwa gleichen Gehäuseabmessungen, aber mit einem Gewicht von über 1100 Gramm! Das Gewicht eines Objektivs hängt natürlich auch vom verwendeten Material ab!

Thomas Bube

Das Teil ist ca. 200g leichter (im Vergleich zum alten und zum Canon RF) trotz gleichem Filterdurchmesser, da vorne nicht das komplette Glas verwendet wird. Siehe YouTube Videos dazu.

Ich

„Ich habe z.B. ein 1,4/85 er mit einem Filterdurchmesser von 86 mm mit etwa gleichen Gehäuseabmessungen, aber mit einem Gewicht von über 1100 Gramm!“

Das bestätigt doch nur, dass das GM II wirklich relativ leicht ist!?

N1USER

Wenig, was man sehr eindrucksvoll am Sigma MF 18-35mm f/3,5-4,5 sehen konnte. Das hatte ebenfalls 82er Filterdurchmesser bei 280g Gewicht 😉

René Unger

Und wie kann man ein 18-35mm f/3,5-4,5 mit einem 24-70 2.8 vergleichen?

N1USER

Gar nicht, ich habe nichts verglichen. Ich habe nur bewiesen, dass ein 280g-Objektiv konstruktionsbedingt auch einen 82er Filterdurchmesser haben kann. Das war die Antwort auf die Frage „Was hat der Filterdurchmesser mit dem Gewicht zu tun?“

Ich

„Wenig, was man sehr eindrucksvoll am Sigma MF 18-35mm f/3,5-4,5 sehen konnte. Das hatte ebenfalls 82er Filterdurchmesser bei 280g Gewicht 😉“

Gut, da wundert es mich wirklich nicht mehr, wenn deine Frau so über deine Kommentare denkt.
Der Vergleich macht ja mal wieder gar keinen Sinn.

Rawbert

Was hat denn seine Frau damit zu tun? Anmaßend.

N1USER

Ich habe die Anspielung verstanden. Dazu muss man aber meine anderen Kommentare kennen 😉

Rawbert

Alles klar, dann hab ich nichts gesagt.

N1USER

Das war auch nur der Beweis zu DEINER Frage „Was hat der Filterdurchmesser mit dem Gewicht zu tun?“ Und der Filterdurchmesser hat wie man an meiner Antwort sieht eher wenig mit dem Gewicht zu tun. Auch ein 280g-Objektiv kann konstruktionsbedingt einen 82er Filter haben. Ein Vergleich mit einem 24-70mm-Objektiv war das übrigens ganz und gar nicht. Mich wundert nur, dass du das so kolossal falsch verstehen konntest. Oder hatte meine Frau vielleicht doch recht?

René Unger

oh man….anders gefragt – welches 24-70mm 2.8 ist denn kleiner und leichter?

joe

Also was ich bisher gesehen habe ist es auf jeden Fall besser als das Alte und recht leicht und ist bis auf die Schärfe bei 70mm fast so gut wie das Canon RF

alex

Klar für deutlich über 2000€ für 600€ mehr im Straßenpreis als das Alte sollte es auch gefälligst irgendwo besser sein. Ob man in der Praxis dann aber einen Unterschied in den Bildern zieht, darf allerdings bezweifelt werden. Ansonsten halte ich das Sigma 24-70 2,8, welches schon schärfetechnisch überdem Sonys 24-70 G1 liegt, für gerade mal ~1000€ immer noch für die weitaus sinnvollere Wahl.

René

Fast so gut wie das Canon RF? Wo ist es denn nicht so gut?

joe

U.a. Schärfe bei 70mm und kein IS

Jürgen K.

Moin Joe,
hast Du das Teil denn schon inne Finger gehabt?
Und was meinst Du denn mit „kein IS“……

joe

Natürlich hatte ich es in den Fingern und habe es mit meiner Sony A1 ausprobiert? Gott was soll dieses Killerargument eines Unwissenden? Was ist IS sagt schon alles über dein Fachwissen aus!!! Ich habe mich auf diversen Kanälen informiert, mit Beispiel- und Vergleichsfotos. Kann man alles nachschauen und nachlesen, aber als Sonyfanboy kann man es offensichtlich nicht verkraften, dass ein Sonyobjektiv nicht perfekt ist und auch noch teurer als ein Canon RF Pendant! Deswegen ist es doch nicht schlecht, auch das Canon RF hat eine kleine Schwäche bei 24mm, deswegen muss man doch nicht gleich heulen. Ich habe allerdings das RF28-70/2.0 Auch das ist nicht perfekt, wiegt schlappe 1’430g, also warum immer diese Angst bei den Sonyanern, dass sie sich falsch entschieden haben? Sony ist super, nur fotografiere ich halt mit Canon, die sind auch gut, auch Nikon ist gut und Fuji sowieso. Also ganz locker bleiben und nicht bei der kleinsten Kritik an Sony Werkzeug versuchen diese als falsch hinzustellen oder den Kritiker versuchen zu diskreditieren.

Maratony

Du bist aber bissig…

joe

Maratony, eigentlich bin ich ganz nett, aber der Jürgen hatte Pech, ich hatte kurz zuvor erfahren, dass ich beim Losverfahren (Chance 1:3) für das DFB-Pokalspiel Freiburg gegen Leipzig am 21.5. leider kein Losglück hatte, wie mir der SCF mitgeteilt hat. Weshalb ich ziemlich sauer war, da ich auch bei den Corona-Spielen nicht einmal Losglück hatte. Rein von der wahrscheinlichkeit her hätte ich 3mal gewinnen müssen. Aber seine Frage war eben auch nur rhetorisch gemeint und auch etwas, na sagen wir diskreditierend, deshalb die Reaktion.

Jürgen K.

Er kann es halt nicht besser

Ich

„Was ist IS sagt schon alles über dein Fachwissen aus!!!“

Man muss nicht gleich persönlich werden… Bildstabilisierung wird bei allen Firmen anders abgekürzt IS bei Canon, OSS bei Sony, VR bei Nikon etc.

Dein Fachwissen hast du außerdem auch schon bewiesen als du Tests von DXO Mark nicht richtig einordnen konntest, obwohl ich es dir nochmal erklärt habe. Aber wie gesagt, nicht jeder möchte noch etwas dazulernen…

joe

„Ich“ Weiss alles besser! Du hast nicht mal erkannt, dass die Frage von Herrn B rethorisch gemeint war und was Du angeblich erklärt hast und ich nicht begriffen haben soll, ganz ehrlich keine Ahnung was das gewesen sein soll, aber falls dem so wäre hast du es ziemlich schlecht erklärt oder die Erklärung war schlichtweg falsch! Obwohl, letzteres kann nicht sein da „ich“ ja alles besser weiss.

Ich

„…hast du es ziemlich schlecht erklärt oder die Erklärung war schlichtweg falsch!“

Weder noch. Da muss ich dich enttäuschen.
Ich habe es extra für dich sehr simpel formuliert und einfach erklärt. Zusätzlich habe ich noch einen Link zur Seite von DXO Mark bereitgestellt, wo die Tests genau erklärt werden.
Du hast dennoch einfach nur geantwortet „stimmt nicht“.

Jürgen K.

Was ist mir Dir denn….?
Auf eine höfliche Frage so zu reagieren wie ein…….
oder sollte es doch eine ernste Erkrankung sein? So eine Art Größenwahn eines kleines Mannes?
Nichts für ungut,
aber eine höfliche Frage so zu beantworten zeugt nicht gerade von einer guter Kinderstube.

joe

Hallo Jürgen, da lag ein Missverständnis vor, ich war auch schlechter Laune, weil ich mal wieder kein Losglück wegen des DFB Pokals hatte. Ich ging davon aus eswäre von dir provokant gemeint. Sorry

Jürgen K.

OK
angenommen.
Überhaupt nicht provokant…ich hatte mich nur gewundert, das Du das Teil schon in der Hand hattest.
Alles Gut 🙂

N1USER

joe, pass auf deinen Blutdruck auf 😉

joe

Alles im grünen Bereich, mache viel Sport, esse gesund und frisch und habe kein Übergewicht, dazu habe ich gerade Karten doch noch Karten fürs DFB- Pokal Finale in Berlin erhalten, also alles perfekt und die Laune hervorragend!

N1USER

joe, das freut mich sehr. Bleib wie du bist 😉

Thomas Müller

„IS“ ist doch bekannt: Islamischer Staat!! 😁

joe

Eben, man muss nur den Richtigen fragen!!! Ein Anwalt weiss sowas!

Jürgen K.

Noch so ein neunmalkluger. Muss wohl heute in der Luft liegen….

Rawbert

Ich fand’s lustig und es war nicht neunmalklug.

alex

Quelle?

René Unger

hi joe,
yep, habe ich verstanden, aber woher weißt du das, ich habe Videos gesehen wo das Sony sehr viel schärfer war als das RF 24-70 2.8.
Hast du da ne Quelle für mich – würde mich freuen.

joe

Aber nicht bei 70mm! jared Polin, dpreview, Tony Northrup…..

René Unger

Oki, dann lernst du auch den Vergleich wieviel schärfer es bei 2.8 und nicht 70mm ist. Den der, der genau das zeigt ist in deinen Quellen und auch in meinen, dabei 😊

Danke für deine Antwort.

mplusm

Mal schauen ob man überhaupt einen unterschied zum alten sieht…

joe

Beim Pixel-Peeping schon. Leider gibt es noch keine Vergleiche mit dem Sigma. Auf jeden Fall ist es mit knapp unter 700g relativ leicht. Ziemlich exakt die Hälfte meines RF 28-70 und 200g leichter als das Canon RF 24-70/2.8, aber das ist am „langen Ende“ sichtbar besser.

Thomas Bube

Mit einer Sony A1 (AF-Performance) oder A7 IVR (Auflösung) bestimmt. Ist halt ein Profiteil für die HighEnd Kameras. An einer A7 iii oder A7C wird es nur den Gewichts/Größenvorteil geben.

Gerd

Tolles Objektiv, aber 2400 EUR tut weh 😀

joe

In der Schweiz kostet es 2’499.-CHF und ist damit 300.-CHF teurer als das Pendant von Canon. Aber das kann doch gar nicht sein. Zumindest behaupten das die Sony Fanboys.

Maratony

Ist dir klar, dass du (und ich hasse solche Beziehungen) wie ein Canon Fanboy wirkst. Ich denke es haben jetzt alle verstanden, dass das Sony 24-70mm nur ein lächerlicher Versuch ist, nah an das Canon heran zu kommen.

joe

Maratony, Du „verfolgst“ ja meine Posts so wie ich deine auch lese, aber wenn du mal durch diese durch gehst, dann wirst du sehen, dass ich mehr kritische Posts zu Canon, deren Firmenpolitik etc. geschrieben habe, als über jeden anderen Hersteller. Ich habe nur Tests zitiert und das was ich geschrieben habe, ist deren Aussage. Ob das 24-70 von Canon oder Nikon oder Sony besser ist, ist mir wirklich egal, da ich das 28-70/2.0 habe. Und ich habe immer gesagt, dass alle Systeme sehr gut sind und die Kamera Geschmacksache ist. Mir liegt Sony nicht, habe es mehrfach versucht, aber irgendwie passt es nicht zu mir und bei Nikon war ich, aber digital war die 5D II damals einfach besser als das was Nikon 2008 zu bieten hatte. Dafür war die D850 besser als die 5D4, aber Nikon kam ein Jahr zu spät – wie so oft in den letzten Jahren. Gemäss Tests, Prüfcharts und Testbildern ist das neue Sony besser als Version I, vor allem bei der Randschärfe und am unteren Ende, am oberen Ende ist das RF besser und das hat im Gegensatz zum Sony noch „Islamischen Staat“.

Maratony

Was du mal geschrieben hast, was du meinst oder was andere meinen, dass kann ich hier nicht beurteilen. Ich kann dir lediglich sagen was ich hier lese.
Und hier scheint es so, als müsstest du, aus welchem Grund auch immer, dass Sony unter das Canon stellen., verweist aber auch darauf, dass nur bei genaueren Hinsehen Unterschiede deutlich werden.
Ich fand die Frage, ob du die Linse in den Händen gehalten hast legitim. Denn es scheint eben so, als hättest du beide verglichen. Wovon du ja wirklich ein Urteil abgeben kannst, ist das 28-70mm, was aber kaum einem Vergleich stand hält, weil es zu unterschiedlich ist.

Ich mag Sony auch nicht. Würde aber vermutlich auch kein Canon, Nikon oder Panasonic kaufen. Für meine Fotografie habe ich keinen Benefit im VF, 24-70 oder geschweige denn 28-70.
Zooms lohnen sich bei mir nur in dee Länge.
Aber jeder wie er möchte.

Thomas Müller

Also rein von den Specs finde ich ein 24-70mm/f2,8 interessanter als ein 28-70mm/f2,0mm, denn die 4mm weniger Brennweite im Weitwinkelbereich sind mir wichtiger als die eine Blendenstufe. Bei gleicher BQ würde ich immer zum 24-70mm greifen. Schade finde ich hingegen, dass Sony vom Metallgehäuse abgekommen ist. Ich mag diese solide wirkenden Metallobjektive, auch wenn sie ca zwei Tafeln Schokolade mehr Gewicht auf die Wage bringen und ein Blendenring ist für mich ein „MUSS“.

joe

Thomas, probier das 28-70/2.0 mal bei Offenblende aus und du wirst niemals mehr so einen Satz schreiben!

Ich

Hat es denn bei Offenblende mehr Weitwinkel?

Thomas Müller

joe, ich wollte den Sinn des 28-70mm/f2 und dessen Eigenschaften nicht in Abrede stellen. Ich schrieb ja deshalb auch „bei gleicher BQ“. Wenn das Canon 28-70/f2 bei bestimmten Brennweiten eine überragende BQ besitzt, dann kann das natürlich für jemanden DAS Kaufargument sein. Ich muss mir darüber aber keine Gedanken machen, denn für die von mir verwendeten Bajonette existiert ein solches Objektiv momentan gar nicht.

lichtbetrieb

Ich kann dein Standpunkt verstehen. Aktuell nutze ich für meine private Fotografie wieder häufig mein altes EF 24-105 f4 adaptiert an der R.
Das 28-70f2 kommt für mich auch nur bei Aufträgen infrage.

Thomas Müller

lichtbetrieb, das geht mir genau so, auch das 24-105mm/f4 verwende ich häufig und zwar ebenfalls adaptiert, nämlich ein Sony 24-105mm/f4 an der Nikon Z6II. Funktioniert (technisch) wunderbar und die „unteren“ 24mm sind mir dabei wichtig. Das Objektiv ist wunderbar von Landschaft bis Portrait einsetzbar und zusammen mit einer lichtstarken Festbrennweite ist man bei privaten Ausflügen und Einsätzen für vieles, trotz geringem Packmass, gut gerüstet.

Otto

Der Preis…

René Unger

liegt vermutlich ziemlich beim Preis für das RF 24-70 2.8 oder?

Canon RF 24-70mm F2.8L IS USM Objektiv — Canon Deutschland Shop

lichtbetrieb

Schon mal was von Whataboutism gehört?

René Unger

Keine Ahnung was an meinem Post abwertend sein soll – aber man kann es sich ja immer aussuchen wie man etwas verstehen möchte 😉

lichtbetrieb

Aus dem Wiki: Whataboutism (von englisch What about …? „Was ist mit …?“, und -ism „-ismus“) bezeichnet abwertend ein Verfahren, bei dem eine kritische Frage oder ein kritisches Argument nicht beantwortet oder erörtert, sondern mit einer kritischen Gegenfrage erwidert wird.

Du liegst erstaunlich oft mit deinen Kommentaren daneben und erzählst häufig einfach leicht widerlegbares. Da hilft auch kein Smiley um das zu kaschieren.

René Unger

na dann hau doch mal raus was an meinem Kommentar:
liegt vermutlich ziemlich beim Preis für das RF 24-70 2.8 oder?“

deiner Meinung nach, so daneben liegt?

lichtbetrieb

Nichts. Jemand kritisiert den Preis und du verteidigst Sony damit das die Konkurrenz auch so teuer ist. Das ist aber keine Entschuldigung sondern Whataboutism. Freut mich übrigens, dass du endlich mal die Smileys weggelassen hast. Damit nehme ich dich schon viel ernster!

Thomas Bube

Leute, schaut euch das Krolop&Gerst Video zu dem Objektiv an anstatt irgend einen Mist zu schreiben.

Andreas

Einen Beitrag zum Mythos Bajonettdurchmesser gibt es da auch.

alex

Es gibt tatsächlich noch Leute die diesen Krolop für voll nehmen?

René Unger

ich denke mal beim Fachwissen können wir alle einpacken oder erzählt er deiner Meinung nach Mist?

Stefan Komarek

Das eine schließt das andere nicht aus. Krolop hat ein fundiertes Fachwissen, Chapeau! Die Produkt-Videos werden aber nicht aus Spaß an der Freud‘ gedreht, sondern um damit Geld zu verdienen. Es kann also sein, dass Krolop sein Wissen verwendet, um seine Zuschauer in eine Richtung zu schieben, die seinem Geldbeutel nützt.

Ob das der Fall ist, weiß ich nicht. Mir ist aber aufgefallen, dass er bei Videos, in denen er Aufnahmetechnik erklärt, andere Marken verwendet als die, die er im vorherigen Produktvideo über den Klee gelobt hat. Das macht mich misstrauisch.

Das ist das Geschäftsmodell aller Influencer, also keine persönliche Kritik an Krolop. Es drückt eher mein generelles Misstrauen gegen alle Influencer aus.

Alfred Proksch

Hallo..

ein Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II gehört zu den Objektiven die ein Systembenutzer unbedingt haben sollte. Das es ein sehr gutes Teil sein wird ist anzunehmen, das es von der Kamera internen Korrektursoftware bestens bedient wird glaube ich auch.

Also wo liegen die Probleme? Beim Preis? Das Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II ist eine Neukonstruktion welche zukünftige Sensoren ausreizen wird. Der Brennweitenbereich? Wer alles in einem haben möchte soll sich die Sony RX10 IV für 1.700,- kaufen und für die restlichen 500 Euro eine Kurzreise machen.

Wer noch freies Kapital, freie Zeit übrig hat, wer Sonyjaner ist, – schnell kaufen und Bilder machen! Inflation, Rezession sind sonst schneller als das Objektiv geliefert wird.

alex

Die allermeisten meisten Sonyaner sind mit einem Sigma 24-70mm 2,8 (welches besser ist als das Sony 24-70mm G1) bestens bedient. Wer in der glücklichen Situation ist und überhaupt nicht aufs Geld achten muss, kann sich natürlich das Sony 24-70 G2 holen.

Matthias

…warum muss man ohne Not eigentlich immer neue Objektive kaufen?

joe

Weil sonst das kapitalistische System zusammenbricht!
Wenn wir aufhören zu kaufen entsteht eine Rezession, mit der Rezession wächst die Arbeitslosigkeit, wenn es ganz dumm läuft wie im Moment, gibt es sogar eine Stagflation, also gleichzeitig Inflation und hohe Arbeitslosigkeit und deshalb müssen wir immer kaufen und zwar immer mehr, sobald es weniger wird, wird es problematisch und alles geht den Bach runter. Deshalb sind Kriege gar nicht so schlecht bzw. sogar notwendig, da kann man dann wieder von vorne anfangen.

Rawbert

Und Fortschritt gibt’s auch nicht.

Matthias

…jetzt haben wir doch gesehen, dass der Kameramarkt in den letzten Jahren coronabereinigt ziemlich rückläufig geworden ist. Die paar Hanseln, die noch kaufen sind aber nicht das Zünglein an der Waage, um eine Rezession aufzuhalten. Diejenigen, die aus Angst um den Wertverlust ihrer Ersparnisse fürchten und schnell noch in Sachwerte investieren, sind auch nicht auf der sicheren Seite. Denn sobald das Nachfolgeobjektiv kommt, fällt der Preis des Vorgängers dramatisch. Mal abgesehen davon, wem das verkauft werden soll, da ja alle gelesen haben, dass es schlechter sein soll.
Aber mal angenommen, Du kaufst ein System für 10.000 Euro und machst damit in den nächsten 2 Jahren 50.000 Euro Netto-Umsatz, hat sich diese Geldanlage doch gerechnet (unabhängig vom Restwert). Da fällt mir im Moment auch keine Kapitalanlage ein, die denselben Gewinn erwirtschaftet. Okay, Du wirst da bestimmt was finden. Aber eben ohne Spassfaktor…:-))

moss

Zwar Rückläufig aber Gewinnbringender. Weniger Stückzahlen aber mehr Ertrag pro verkaufter Einheit.
Was drohen könnte, ist eine Lohn- Preis-Spirale.

Stefan Komarek

Du hast recht, Fotografie ist eine Nebensache und für die Weltkonjunktur unerheblich.

Ansonsten hast du – meiner Meinung nach – einiges durcheinandergebracht.

In Sachwerte investieren geht bei langlebigen Wirtschaftsgütern oder bei Kunst, Schmuck, Gold. Technik eignet sich nicht dafür. Weder Kameras noch Objektive noch Computer noch Fernseher. Der technische Fortschritt lässt die Geräte veralten, die Wiederverkaufswerte liegen unter den Neupreisen.

Wenn ein Fotograf 50.000 Umsatz in zwei Jahren macht, kommt dieser Umsatz von seiner Arbeit. Die Kameraausrüstung ist sein Werkzeug, dass er benötigt, um arbeiten zu können. Auch ein Schreiner, Klempner oder Fliesenleger benötigt Werkzeug. Zudem sind 50.000 € in zwei Jahren nur 2000 € im Monat. Davon kann man nicht gut leben. Neben den Kosten für das Werkzeug (das Zeug hält nicht ewig, da müssen Rücklagen für Reparaturen und Neuanschaffungen gebildet werden) hat der Fotograf auch Studiokosten, Fahrtkosten und benötigt einen leistungsfähigen PC.

Man kann das auch nicht skalieren und z.B. 40.000 in die Ausrüstung investieren und dann 8000 € im Monat Umsatz machen. Das Fotografenhonorar hängt nicht am Wert der Ausrüstung.

Matthias

Stefan,
das war nur ein Beispiel. Ausserdem habe ich vom Netto-Umsatz gesprochen. Du brauchst mir auch nicht die Kostenstruktur eines Fotostudios zu erklären, weil ich mein Leben lang als Fotograf arbeite. Leider wird es diesen Beruf künftig in der alten Form nicht mehr geben. Auch Hufschmiede sind selten geworden. Eigentlich ging es um den Kommentar von Joe. Denn der real existierende Kapitalismus hat sich an einen Punkt gebracht, von dem es in der bislang praktizierten Form keine Weiterentwicklung gibt. Da hilft auch der inflationäre Ausstoss von Studienabgängern nichts. Viele verwechseln das ja mit Bildung. Zumindest wissen sie, dass man den Namen Konrad Adenauer googeln kann, weil man nicht weiss, wer das gewesen sein könnte. Bei allen handwerklichen Sachen wird es dann schon sehr, sehr eng…

Leonhard

Alles richtig, lieber Matthias, aber genau Dein Text erinnert mich an einen Rat, welchen ich mal einem kleinen, furchtbar traurigen Jungen gegeben habe und welcher bei ihm wie auch beim Fotounwesen seine Berechtigung hat, heute wie damals. Ich kam an eine Schmiede und der Knabe schaute mit sehr traurigen Augen vor sich hin. Auf meine Frage betreffs seiner Traurigkeit antwortete der Pursche, er würde seinen Papa über alles lieben, des weiteren würde er Pferde lieben und auch den Beruf seines Vaters, den des Hufschmiedes! Aber da gäbe es ja am Ende des Tages keinerlei Zukunft. Habe dem kleinen Kerl damals eingeredet, er solle dann genau diesen Beruf ergreifen, hatte da so eine Vorahnung, welche genau eingetroffen ist. Immer mehr alte Knacker schickten ihre Damen zum reiten, war denen jede Menge Kohle wert, solange sie die Damen in der Zeit nicht selber reiten mußten. Die wenigen guten Hufschmiede, die es heute noch gibt, die werden fast mit Gold aufgewogen, genau so eine Gruppe Fotografen wird am Ende auch übrig bleiben, wer dann einen unbedingt braucht, der wird dem zahlen was er will, denn einen weiteren zu finden ist dann fast unmöglich und die Forderungen wären die gleichen. Der Fotomarkt wird zum… Weiterlesen »

moss

Du unterrichtest wirklich an der Fachhochschule Betriebswirtschaft?

Naja, Thema ist ja auch Volkswirtschaft.

Wir haben übrigens keine besonders hohe Arbeitslosigkeit, und Tendenz auch noch sinkend.

joe

Ähm erstens ist mein Spezialgebiet in Wirtschaftswissenschaft Volkswirtschaftslehre und habe darin auch promoviert – die Veränderung der Lohn- und Gewinneinkommen im Konjunkturverlauf – und wenn du richtig gelesen hättest, hättest du gemerkt, daß es hier nicht um ein konkretes Land geht sondern um Kapitalismus im Speziellen. Und zu Deutschland, wenn die wirklich zu 100% auf russisches Gas und Öl verzichten wollen, dann wirst du froh sein, dass der Sommer kommt und du hoffentlich beim Staat verbeamtet bist, denn dann gehen bei einigen Firmen die Lichter aus. Aber wenn du das Ganze auf wissenschaftlichem Niveau hören willst, empfehle ich dir einen Kurs bei der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Leonhard

Zwischenfragen Herr Dozent:

Ist es nicht auch ökonomisches Prinzip, sich bei einigen Beiträgen hier besser den Aufwand einer Antwort zu sparen, jedenfalls wenn man sich nicht noch immer über ein Los-Pech zu ärgern scheint?

Sollte ein Ökonom wirklich gewisse Einladungen aussprechen, wenn er sich nicht selber das Durchschnittsniveau seiner Vorlesungen quasi mutwillig verschlechtern möchte?

Joe, ich bewundere Dich und die Liebe zu Deinem Beruf, ehrlich, ich hätte niemals Dozent werden wollen, da landet man ganz schnell bei der Mengenlehre, denn wenn man vorne steht, dann blickt einem schon eine gewaltige Menge Leere an, neeee, wäre nichts für meiner Mutter Sohn gewesen!

Die Frage nach dem Objektiv stellt sich mir, um mal zum Thema zurück zu kehren übrigens nicht, da ich da kein Gehäuse für hinten drann hätte. Wer dieses Kamerasystem nutzt kann, falls er kein 24-70 hat darüber nachdenken, allerdings dürfte die Anzahl der Fotografierenden, die kein 24- was auch immer ihr eigen nennen ziemlich begrenzt sein, also ein tolles Objektiv für Sony-Neueinsteiger.

joe

Leonhard, also ich habe ja einiges in meinem Berufsleben gemacht, war in den unterschiedlichsten Branchen tätig, bis zur Übernahme der Roche Vitamine durch die niederländische DSM dachte ich dort meine Heimat gefunden zu haben, weil es wirklich spannend, abwechslungsreich und gut bezahlt war. Doch mit Holländern zu arbeiten ist etwas anderes, als mit ihnen im Urlaub einen Trinken zu gehen. Wer immer dachte, dass Schotten geizig sind, der hatte geschäftlich noch nie tewas mit Holländern zu tun gehabt, da muss die Geschichte wirklich umgeschrieben werden. Dazu kam, dass sie vom Nichtswissen spontan ins Besserwissen verfallen sind. Das war nicht mehr meine Welt und habe mich entschieden, meinen Nebenjob – gelegentliches internes und externes unterrichten – zu meinem Hauptjob zu machen, habe 2 Jahrelang neben meiner Arbeit noch an der Uni und PH Basel die notwendigen Scheine gemacht und war nie glücklicher als heute. Unterrichten ist mein Traumberuf, weil es mir gelingt (hier nicht immer), Leute für das Fach Volkswirtschaft zu begeistern und sie zu motivieren, statt zu gamen zu lernen. Das ist ein wirklich sehr befriedigender Job und durch das Kurssystem habe ich auch noch sehr viel Freizeit, dafür arbeite ich halt auch mal Abends oder auch an einem Samstag.… Weiterlesen »

Leonhard

Letztendlich hattest Du ein einfacheres Los als ich (jedenfalls bisher), ich habe einen hollandischen Schwiegersohn, frag nicht! Wenn Du glaubst, der hätte in 10 Jahren auch nur einmal versucht, in meiner Anwesenheit an seinen eigenen Geldbeutel zu greifen, Fehlanzeige. Das unsere Sonyaner etwas heftig reagieren, wenn so etwas wie auch nur ansatzweise Kritik aufkommt ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings finde ich ehrlich gesagt unsere Leica-Freunde da noch etwas extremer, aber dies ist mein persönlicher Eindruck. Finde es toll, wenn jemand wie Du in der Lehre so ganz aufgeht, mich hat es nie wirklich interessiert. Außerdem bin ich privat eine Seele von Mensch, im Berufsleben hingegen war ich immer recht unbeherrscht, wenn es um die Verstehensprobleme der Anderen ging, ausserdem macht man in meinem gelernten Job (über den ich nie rede) die Lehrtätigkeit meist dann, wenn der Körper die Arbeit nicht mehr so wirklich ausführen kann, dann bringt man anderen etwas bei, aber hier haben die Gewerke eben auch ihre Eigenheiten. Jedenfalls bist Du ein feiner Kerl, lese Dich sehr gerne. Allerdings denke ich mir schon, dass Leute, die eine Pippi Langstrumpf Mentalität (ich mach mir die Welt, widde, widde, wie sie mir gefällt) beim Lesen Deiner Posts schon hin… Weiterlesen »

joe

Es überrascht mich nicht, dass dein Schwiegersohn das Geld „zusammenhält“. Ich kenne wirklich kein geizigeres Volk als die Holländer. Nette Leute, aber beim Geld, da kennen sie keine Verwandten. Wünsche Dir auch nur das Beste. In diesem Sinne eine schöne Woche!

moss

Zitat: „Deshalb sind Kriege gar nicht so schlecht bzw. sogar notwendig, da kann man dann wieder von vorne anfangen“.

Ohne Worte.

Sowas sagt einer, der in der Schweiz lebt, die sich aus allem raushält aber von jedem das Geld nimmt.
So kann man auch ein Kriegsprofiteur sein …

Davon abgesehen, sagt der gute Joe ja in letzter Zeit häufiger, das er momentan eher ungerne Geld für Fotosachen ausgibt.

joe

Du denkst mit dem falschen Körperteil bzw. Organ, probiere es mal mit dem Kopf, also dem Hirn. Deine pseudomoralische Aufregung ist bezeichnend für Halbwissende und Ahnungslose. Welches Hobby hast ausser dich über meine Posts aufzuregen. Geh mal raus spazieren, das beruhigt und versorgt das Hirn mit mehr Sauerstoff. 🙈
Und wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig!

moss

Du bist einfach armselig. Lohnt auch nicht mit Dir weiter zu kommunizieren.

Das Zitat war richtig zitiert, wer den moralischen bei der Impfung macht und dann Krieg herbeisehnt, weil er die Wirtschaft ankurbelt, muss mit geringem Verstand behaftet sein.

Du bist für mich erledigt.

joe

Du hast leider nichts kapiert – das war pure Kapitalismus Kritik, ich hab dir doch gesagt fang an zu denken und zwar mit dem richtigen Organ! Und ob ich armselig bin oder nicht entscheiden andere und keinesfalls jemand wie du, damit das mal klar gestellt ist. Und ob ich für dich erledigt bin oder nicht interessiert mich in etwa so, wie der berühmte Sack Reis. Lies einfach meine Posts nicht, dann ist alles gut, du scheinst sie eh nicht zu verstehen.

Alfred Proksch

joe,

es lohnt nicht sich damit zu beschäftigen, jede Einlassung deinerseits will missverstanden werden. Thema Wirtschaftswissenschaft ist unglaublich komplex. Denke ich alleine an den Börsenhandel oder den Immobiliensektor wo fachliches Wissen und detektivisches Geschick gefragt sind so reicht mir das für meine Zwecke.

Mit Prognosen und Szenarien werden Wissenschaftler beauftragt und natürlich werden Gutachten für die Zeit nach Krisen gefertigt, dumm ist der Staat der sich keine Gedanken darüber macht. Genscher hat wie ich finde einen klugen Satz gesagt: Es gibt politische, wirtschaftliche und staatliche Interessen die ausgewogen werden wollen.

joe

Alfred du hast Recht, die ganzen Themen sind sehr komplex und manch einer springt zu kurz, weil das nötige Hintergrundwissen fehlt. Ich kann halt hier in einem kurzen Post keine 5 Jahre Volkswirtschaftslehre erklären. Mancher denkt halt mit dem Herzen, was ja ok ist wenn es um die Liebe geht, aber nicht bei Wirtschaftsthemen. Was mich eigentlich am meisten überrascht, dass es da ein paar Personen gibt, die glauben sie müssten mir Ökonomie erklären.

Leonhard

Lieber Joe, mich wundert es ehrlich gesagt eher, dass Du Dich über so etwas wunderst! Wir sind hier im Netz der netten Inder, hier kriegen Ökonomen die Ökonomie erklärt, Patentrechtsanwälten erklären Leute, was man zum Patent anmelden kann und Ärzten erklären einige die Medizin, so was ist hier vollkommen normal, ergo, worüber wunderst Du Dich? Viele denken mit dem Herzen, wenn es um die Liebe geht? Nun ja, damit denkt der eine oder andere vielleicht auch, soll auch andere Körperteile geben, die hier zu Denkprozessen heran gezogen werden, habe ich mal gehört. Einen Rat an Dich möchte ich aber gerne noch mal wiederholen, beruhigt am Ende des Tages die Nerven kolosal: Wir haben hier die Möglichkeit, auf Posts zu antworten, aber, lieber Joe, wir haben auch die Möglichkeit, selbiges zu unterlassen, eine Alternative, von der ich hier mehr und mehr gebrauch mache. Klar, in solchen Foren lebst Du nach Deiner Devise „wenn der klügere Nachgibt, dann wird die Welt von Dummen regiert“, ein nachvollziehbarer Standpunkt, mein Standpunkt ist aber folgender: „Wer sich allzu lange mit Unsinn beschäftigt wird von Schwachsinn bedroht!“ M.M.n. findet man genau aus diesem Grunde in einigen Parteien nach vielen Parteitagen eben keinen einzigen mehr, der noch… Weiterlesen »

Thomas Müller

joe, nicht aufregen, ich denke, wer Deine Posts unvoreingenommen liest, versteht Dich auch „richtig“. Deine Aussage, dass die Folgen eines durch Krieg zerstörten Landes für dessen wirtschaftliche Entwicklung (und nur dafür!!) einen positiven Konjunkturschub darstellen kann, ist mMn ohne jeden Zweifel richtig und bedeutet NICHT, dass man deshalb einen Krieg befürwortet. Bestes Beispiels dafür ist die Entwicklung des Nachkriegsdeutschlands. Niemand, der diese unwiderlegliche historische ökonomische Tatsache anspricht, wird aber deshalb das Greuel und das Leiden der Menschen während der Kriegszeit befürworten.

moss

Ohne den Marshall Plan wäre Deutschland untergegangen.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist ein Krieg immer eine Katastrophe.

Ein Wiederaufbau muss über Kredite finanziert werden und dauert mind. 1 Generation.
Wird man bei der Ukraine sehen.
Eine zerstörte Infrastruktur behindert den Aufbau von Produktionsstätten, es fehlen Arbeitskräfte, das Bildungssystem ist beeinträchtigt, gleichzeitig muss man Altverschuldungen zurückzahlen, die Kaufkraft ist enorm gesunken usw. usw.

Rawbert

Das stimmt und gilt auch nur für die eine Hälfte Deutschlands. Was Joe glaube ich meint, ist die Nachfrage, die durch Zerstörung generiert wird.

Thomas Müller
moss

Hast Du den Text, den Du verlinkt hast, auch gelesen und verstanden?

Der widerspricht nämlich in weiten Teilen Deiner/Joes Aussage.

Beispiel: Abelshauser, Spoerer, Rekonstruktionsthese …

Thomas Müller

Du musst den Inhalt halt komplett lesen und nicht nur das, was Dir gefällt.

Mario Kegel

Wenn man mal davon absieht, das es doch eher von einer geringen Moral zeugt, Krieg zu feiern, so ist festzustellen, das der Inhalt totaler Schwachsinn ist. Für ein paar Kriege trifft das durchaus zu, für einen Großteil allerdings nicht. Also, bitte mal alle Kriege der letzten 50 Jahre ansehen und dann seine Meinung bilden bzw. sind es genau gesagt Fakten. Auf Fakten würde man dann im übrigen mit neuen Fakten plus Quellen reagieren, der Schreiber des Zitates antwortet allerdings dann meistens mit Lebensgeschichten. Warum so viel Text, wurde ja schon gesagt, man sollte nicht immer nachgeben.

Leonhard

Toller Rat, hat nur leider ein Paar klitzekleine Probleme, hier nur einige wenige kurz aufgeführt: Kriege sind zwar alle gleich, trotzdem gleicht kein Krieg dem anderen Alle Kriege der letzten 50 Jahren ansehen? Hat schon die Schwierigkeit, dass man dann erst mal genau definieren müsste, was dann ein Krieg war und was eben nicht Meinung bilden geht, allerdings mit erheblich weniger Aufwand als gefordert! Der Rest ist Wunschdenken, 99,9% der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu den Fakten, da ist mehr unter Verschluss als offen liegt und selbst die „Eingeweihten“ kennen in aller Regel der Fälle nur die „Fakten“ einer Seite, die Gegenfakten sind auch denen nicht zugänglich. Eine Frage nach dem Wideraufbau kann man aus den Kriegsfakten so oder so nicht heraus lesen, als Beispiel nehmen wir mal das „deutsche Wirtschaftswunder“. Die Hauptursache für den rasanten Aufstieg hatte sicherlich mehrere Gründe, aus meiner Sicht sind dies die wesentlichsten: Die USA hatten ein gewaltiges Interesse, genau an der Grenze zu der UDSSR ein wunderschönes Schaufenster der Wohlstandskultur zu errichten. Hierbei kam den USA der Umstand zu passe, dass sie als einzige große Wirtschaftsnation am Ende des Krieges keine großen Schäden im eigenen Land zu beklagen hatten, also genug Wirtschaftskraft und kapitalstarke… Weiterlesen »

moss

Oh Mann, Du hörst Dich aber wirklich gerne Reden.
Nur kurz zu Punkt 6, schlicht falsch. außer bei der Rüstungsindustrie, waren die Schäden der übrigen Industrie eher moderat.

Leonhard

Wenn Du hier einen reden hörst solltest Du mal zum Arzt gehen!

moss

Genau, mit einem abgedroschenen Joke ablenken, passt.

Leonhard

Was ist denn bitteschön „moderat“ und hast Du dafür mal so etwas wie einen Beleg? Wenn bei einem Erdbeben hier eine Flasche Schnaps vom Tisch fällt, dann ist dies für mich „moderat“, für einen Alkoholiker hingegen eine Art Weltuntergang. Wenn man sich Luftaufnahmen von nach dem Krieg betrachtet, dann kann man Zweifel an Deinem „moderat“ bekommen, zumal es mehr kriegswichtige Industrien gibt als nur die, welche Panzer und ähnliches herstellen. Keineswegs moderat sehe ich aber z.B. an, wenn man einen Mann wie Joe hier als Kriegsbeführworter bezeichnet, nur weil der sich in einer Art „Kapitalismus-Kritik“ mit dem Wesen des Krieges auseinandersetzt. Kriege liegen in der Natur des Menschen, ob dies der eine oder andere nun wahr haben möchte oder auch nicht, „Frieden schaffen ohne Waffen“ ist ein toller Spruch, er hat nur in dieser Form noch nie funktioniert. Ganz im Gegenteil, wenn ein Staat bis an die Zähne bewaffnet ist, dann mindert dies die Angriffslust anderer kolosal, habe ich mir sagen lassen. All diejenigen, die meinen, man könnte ohne Verteidigung als Staat weiter existieren sollen doch mal mit Blümchen in den Haaren in ein Kriegsgebiet gehen, falls das passiert, was ich vermute, nun ja, war nett, die kennen gelernt zu… Weiterlesen »

moss

Zitat: „Deshalb sind Kriege gar nicht so schlecht bzw. sogar notwendig, da kann man dann wieder von vorne anfangen“.
So hat es Joe geschrieben und ernstgemeint, dann im nach hinein schnell als Kritik am Kapitalismus verkauft um seinen Hals aus der moralischen Schlinge zu ziehen.

„Laut dem United States Strategic Bombing Survey war die deutsche Wirtschaftsproduktion bis Ende 1944 kaum durch die Luftangriffe beeinträchtigt worden, 1945 etwas stärker, aber weniger aufgrund kritischer Schäden an Produktionsanlagen, sondern aufgrund der Schäden an der Transportinfrastruktur und der Stromleitungen.[33] Nachdem in der amerikanischen und britischen Besatzungszone im Jahr 1947 damit begonnen wurde die kriegszerstörte Verkehrsinfrastruktur wiederherzustellen,[34] stieg ab Herbst 1947 die Produktion stark an…“ Quelle Wikipedia

„Trotz der Zerstörung von Baulichkeiten und Anlagen hatte die Industrie, auch durch Auslagerungen und Dezentralisierung, den Krieg besser als zunächst vermutet überstanden. Als Obergrenze für die Kapazitätsverluste der deutschen Industrie durch direkte Kriegsschäden, bezogen auf die 1944 vorhandenen Kapazitäten, gelten 15 Prozent. Lediglich in einzelnen Branchen, wie Fahrzeugbau, Elektroindustrie, Werkzeugmaschinenbau und Holzindustrie, lagen die direkten Kriegsverluste etwas höher.“ Quelle Adenauercampus

Leonhard

Ja, und genau deshalb haben wir genau im Fahrzeugbau und Werkzeugmaschinenbau nach dem Krieg eine Marktführerrolle bekommen, aber egal, bringt uns ja nicht wirklich weiter. Jedenfalls war unser Wirtschaftswunder weniger ein Wunder sondern eher eine auf den Willen der USA zurückzuführende Zwangsläufigkeit. Was Joe da geschrieben hat, dies kann man so oder so lesen, ich sehe darin eher die wissenschaftliche Aussage eines Ökonomiedozenten, der sich weniger mit Krieg befasst als mehr mit den Auswirkungen von Kriegszerstörung im allgemeinen, hier will er uns wohl eher klar machen, dass es für die ökonomische Entwicklung auch positive Folgen haben kann, wenn Zerstörungen stattfinden. Was wir immer berücksichtigen müssen ist unser eigener Sozialisationshintergrund, aus welchem heraus wir die Bewertung von Fakten machen, welche andere Menschen mit anderen Hintergründen dann ganz anders interpretieren, versuche es Dir jetzt mal an einem meiner frei erfundenen Beispiele an einem nicht realen Krieg zu erklären: Wir sagen, dass da ein angreifender Staat enorme Verluste an Soldaten hat, welche unfassbar schlimm für diesen Staat sind. Nehmen wir mal an, ein sehr ranghoher ehemaliger Exmilitär dieses erfunden Staates würde mir nun folgendes erklären: „Genau diese Verluste waren so geplant und am Ende auch so gewollt. Bei den Soldaten handelt es sich… Weiterlesen »

Thomas Müller

Das sind nun wieder statistische Taschenspielertricks. Grosse Teile der deutschen Industrie wurden spätestens zu Beginn der 40er Jahre zwangsverpflichtet von ihren eigentlichen Produkten zumindest teilweise auf die Produktion auf Rüstungsgüter umzustellen. Damit war im Jahr 1944 die Produktionskapazität der deutschen Industrie aufgrund dieses Umstands weit unter dem, was man ohne die Umstellung auf Rüstungsproduktion und ohne Krieg hätte produzieren können. Bereits im Jahr 1944 vorhandene Beschädigungen und Zerstörungen von Produktionsstätten beeinträchtigten im Jahr 1944 zudem die Produktionskapazitäten. Ausserdem fehlten im Jahr massiv Arbeitskräfte, da diese als Soldaten an den verschiedenen Fronten des WKII zu Hunderttausenden kämpfen und nicht produzieren konnten. „Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 waren die Siemens-Kapazitäten mit kriegswichtigen Bestellungen voll ausgelastet…Zahlreiche Siemens-Produktionsstätten wurden durch den Krieg zerstört.“ „Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen Pfaff teilweise auf Kriegsproduktion umgestellt und größtenteils durch Bombardierung zerstört.“  „Daimler-Benz zur Zeit des Nationalsozialismus……… Am Ende des Krieges gingen im Osten Deutschlands die Niederlassungen sowie die Werke Königsberg und Genshagen verloren. Auch die in den besetzten Ländern im Krieg gegründeten Werke Colmar, Neupaka, Reichshof und das Flugmotorenwerk Ostmark musste der Konzern abschreiben. Im Westen waren die Produktionsstätten teilweise stark beschädigt. Das Stammwerk Untertürkheim wurde bei einem Luftangriff auf Stuttgart am 5. September 1944… Weiterlesen »

Stefan Komarek

»ein Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II gehört zu den Objektiven die ein Systembenutzer unbedingt haben sollte« Warum? Ich würde es anders formulieren: der Brennweitenbereich 24-70 mm sollte abgedeckt sein. Ich vermute, das das für die meisten VF-Fotografen gilt. Aber warum das Neue kaufen, wenn man schon etwas hat? Von den technischen Eckwerten – Brennweite, Offenblende – unterscheidet es sich das G II nicht vom G I. Weder mehr Blende noch mehr Brennweite noch sonst etwas Neues. Es gibt den Unterschied Metall zu Kunststoff. Einerseits kommt ein automatisches „Metall“, da in der Vergangenheit Kunststoffobjektive bei Stabilität und Haltbarkeit meist der unteren Grenze lagen. Andererseits werden z.B. im Flugzeugbau Werkstoffe verwandt, besser als Metall sind. Da fehlen Erfahrungswerte, die er erst nach Monaten Praxiseinsatz kommen können. Für Kunststoff spricht das geringere Gewicht. Für mich ist das Wichtigste die Bildqualität: Schärfe, Kontrast und möglichst wenig Abbildungsfehler. Erst Testberichte können zeigen, welche Unterschiede es gibt. »Neukonstruktion welche zukünftige Sensoren ausreizen wird« Galt das nicht auch für das jetzt alte G1? Die damals „zukünftige Sensoren“ sind doch die, die es jetzt zu kaufen gibt? Ich würde warten, bis ich eine Kamera mit einem „zukünftigen Sensor“ in der Hand halte. Wenn dann das bisherige Objektiv… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Servus Stefan,

Dein Gedankengang ist nachvollziehbar und dürfte wohl für die meisten Hobbyisten gelten. Eine Plattitüde zum Einstand: „Das Bessere ist des Guten Feind.“

Als ich noch meine „Fotofirma“ betrieben habe musste ich mich mit meinem Equipment häufig an den geforderten neuesten „Standard“ anpassen obwohl die vorhandenen Gerätschaften mehr als ausreichend waren. Wenn im Studio auf dem Säulenstativ die Fachkamera mit digitalem Rückteil montiert, nebenan der große Eizo Monitor geflimmert hat war der zukünftige Auftrag so gut wie im Sack. Egal ob nachher mit Vollformat abgearbeitet wurde! Nur mal so zum überdenken —

Völlig richtig ist Deine Äußerung bezüglich „das Wichtigste die Bildqualität: Schärfe, Kontrast und möglichst wenig Abbildungsfehler.“ Genau so sehe ich das privat auch!

Ein Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II ordne ich aus obigen Gründen in die Pflichtkategorie ein. Das alte „Hase – Igel“ Spiel funktioniert immer noch recht gut, oder etwa nicht?

Schöwel Steffen

Wieder dieses überteuerte Spielzeug ! Da habe ich ein 16mm , 30mm und 56mm 1.4 für 950,00 Euro für meine 6400 bekommen. Kann man für den Aufpreis einen schönen Urlaub machen und tolle Bilder schießen!

J.Friedrich

Ich gestehe, dass ich mit den Preisen vom Verständnis und vom Budgetrahmen 😉 her zum Teil wirklich überfordert bin. Markenunabhängig. Wobei ich als Canon-User da Canon sogar am Wenigsten noch nachvollziehen kann. Meine R6en je €2600,– mit einem 24-105mm STM als Set geordert (bester Preis), Optik … für ein RF 2.8 24-70 gleicher Preis nur für die Optik. Preise sogar deutlich steigend. !! Also Preis 8×24-105 STM macht 1x 24-70 L – für mich nur noch krass!! Egal, ob Canon oder Sony. Ich habe auch das RF L 4.0 24-105mm für 5xSTM-Preis 😉 – kann also vergleichen: Bei (einfach unterwegs) Street, klar das STM wg. des Gewichts/Größe. Punkt. Das „bisserl“ schlechtere BQ nehme ich da in Kauf.

Ansonsten: Hatte hier in den Posts wieder mal Eine(r) 2x verbale Monats-Totalaussetzer? Oder bin ich intellektuell nicht in der Lage die feinen Nuancen der Postings zu verstehen – Die versteckte Prosa in den Grobheiten, sozusagen?

Nun, es war jedenfalls „unter halt Sam en, leidter“ … 😉

Leonhard

Dir einen schönen Feiertag!

Wie lautet doch gleich die alte Bauernregel?

„Gewitter im Mai, ist der April vorbei!“

J.Friedrich

Hatte ich ;-), Danke! Guten Wochenstart! Natürlich an Alle!

Marcel

Leute Leute…. Ich glaube so viel Prosa, Philosophie und Schw*nzvergleich gab es selten. Ist ja teilweise nicht aus zu halten. Etwas mehr Sachlichkeit

joe

…Schw*nzvergleich gab es selten…schlecht weg gekommen? Nur die die darüber reden haben damit ein Problem. Ist wie mit dem Geld, das hat man, man redet nicht darüber.

Marcel

Ich habe an der Diskussion gar nicht teil genommen. Wenn es dir nicht aufgefallen ist, lies die Kommentare nochmal in Ruhe durch. Ist dein Fazit gleich, liegt das Problem wohl eher bei dir.

joe

Also habe alles noch mal angeschaut, ausser bei dir habe ich nirgendwo etwas über Schw*nzvergleich gelesen, also wohl eher dein Problem?

Marcel

Nope

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