Sony schickt seine Alleskönner-Kamera in die fünfte Runde. Nach Jahren der Stille gibt es endlich wieder ein neues Modell.
Um die RX10 V ranken sich seit Wochen Leaks, und schon vorab zeichnete sich eine gewisse Enttäuschung ab. Die Hoffnung auf einen brandneuen 50-Megapixel-Sensor erfüllt sich nicht: Sony übernimmt den bekannten 1-Zoll-Stacked-Sensor (Exmor RS) mit 20,1 Megapixeln und das Zeiss Vario-Sonnar T* mit 24-600mm f/2.4-4.0 (25-fach optischer Zoom) unverändert vom Vorgänger. Trotzdem hat Sony ein insgesamt interessantes Paket geschnürt, das aber seinen Preis hat.
Die eigentlichen Neuerungen der fünften RX10-Generation stecken im Inneren und in der Bedienung. Sony verbaut die aktuelle BIONZ-XR-Engine samt separater KI-Recheneinheit, überarbeitet das Gehäuse und spendiert einen neuen Autofokus mit Motiverkennung in Echtzeit.
KI-Motiverkennung und mehr Tempo
Die neue Echtzeit-Motiverkennung erkennt Menschen, Tiere, Vögel, Insekten, Autos, Züge und Flugzeuge; ein Automatikmodus wählt den Motivtyp selbst. Die Zahl der Fokusfelder steigt laut einem ersten Test von Digital Camera World von 315 auf 575, die Bildabdeckung liegt bei gut 70 Prozent.

Auch beim Tempo legt Sony nach. Die Serienbildrate erreicht bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit voller AF/AE-Nachführung, wobei das Sucherbild durchgehend erhalten bleibt. Der Vorgänger RX10 IV kam auf 24. Die Schärfe- und Belichtungsberechnung läuft bis zu 60-mal pro Sekunde.
Bedienung wie bei der Alpha, besseres Video
Das Handling orientiert sich klar an der Alpha-Serie: Moduswahlrad rechts vom Sucher, zwei Einstellräder, ein Joystick für den Fokuspunkt und eine AF-ON-Taste. Der OLED-Sucher löst mit rund 3,68 Millionen Bildpunkten auf, das kippbare 3-Zoll-Display mit etwa 1,62 Millionen. Strom liefert der größere Z-Akku (NP-FZ100), den man auch aus den aktuellen Vollformat-Alphas kennt.
Beim Video geht Sony über den Vorgänger hinaus: 4K mit 60p ohne Beschnitt, 4K mit 120p mit Crop sowie S-Log3, S-Cinetone und LUT-Unterstützung. Eine mechanische Bildstabilisierung im Gehäuse (IBIS) fehlt weiterhin.



Erste Tests fallen überwiegend positiv aus. The Verge beschreibt die RX10 V als eine Art Alpha mit großem eingebautem Telezoom, dabei aber deutlich kleiner und leichter als eine Vollformat-Alpha mit langem Objektiv; Autofokus und Serienbildtempo machten selbst Vögel und Insekten leicht. Ein 1-Zoll-Sensor halte bei Auflösung und Schärfe jedoch nicht mit Vollformat mit.
Digital Camera World nennt die RX10 V die beste Bridge-Kamera, die der Kollege bislang genutzt hat. Die Einzel-Motiverkennung arbeite hervorragend, der Automatikmodus dagegen unzuverlässig. Als ernsthafte Hybrid-Kamera fürs Filmen sieht das Magazin sie wegen des fehlenden IBIS und des nur kipp- und nicht klappbaren Displays nicht.

Preis und Verfügbarkeit
Jetzt zum unangenehmen Teil: Die RX10 V kostet 2.500 Euro, Vorbestellungen sind ab sofort möglich und ausgeliefert werden soll sie ab Mitte des Monats. Damit liegt der Preis (wenig überraschend angesichts der allseits um sich greifenden Erhöhungen) deutlich über dem der RX10 IV, der zuletzt bei 2.000 Euro lag. Sony besetzt jedoch endlich wieder eine Nische, die seit dem Rückzug des Vorgängers Anfang 2025 und dem Aus vieler Konkurrenten dünn geworden ist. Bei wem von euch landet sie im Warenkorb?


Der Kommentarzähler ist hier ja noch sehr niedrig. Vielleicht sollte ich mal ein Leckerli werfen. 🙂 Aber nicht zu oft – sonst hört’s irgendwann nur noch auf „Filter“, lach.
Mal schauen, wie der Zähler die nächsten Tage zählt. Ich finde es irgendwie witzig 🙂
…mal ein kleiner geklauter Bonbon von mir 😎
Tja, Mirko, es ist halt doch alles eher Nische, jetzt ist es halt einfach eine gewaltig gewachsene Nische – in Volumen und Preis, aber auch bei den inneren Werten, auf die es ja ankommt gibt es Gutes – nur die Sache mit dem fehlenden IBIS ist per se ein Witz, denn die meisten Fotos entstehen bei so einer Kamera ja trotzdem zwischen 28/35-135/200mm und nicht in den Extremen – und mal ehrlich, was bitte sollten 50MP auf einem “Achtel-Fläche von Vollformat”sensor – insgesamt für 2.500,– eher schwierig …
…ich persönlich würde ja eher zu dieser PanaLeica greifen, D Lux oder wie die heißt 😉 Klein,leicht und unauffällig der ideale Begleiter für eine Städtetour… aber was wissen wir schon 😁
Ich hatte gerade ein Basler Leckerli geworfen. Sind bei der Migros gerade Aktion! Glasur oben -> kaufen. Glasur unten -> nicht kaufen. Resultat: Glasur unten -> nicht kaufen. Wäre die Glasur oben gewesen, hätte ich den Kauf einfach als Kauf eines weiteren Objektivs mit einer sehr grossen Brennweite betrachtet.
Super enttäuschend — aber eins nach dem anderen. Fangen wir mit dem Livestream zur Vorstellung an: Er ging gerade einmal rund sieben Minuten. Im Grunde waren es zusammengeschnittene Fotos, etwas lieblose Musik und hier und da ein paar technische Daten. Nicht einmal so grundlegende Dinge wie die RAW-Bittiefe, also zum Beispiel ob es 14-Bit-RAW gibt, wurden klar kommuniziert. Und dann die eigentliche große Enttäuschung: Der Sensor scheint im Kern wieder der alte zu sein. Für mich ist das eine herbe Enttäuschung. Der ganze Auftritt wirkte auf mich, als hätte jemand ohne große Lust schnell etwas für YouTube zusammengestellt. Für eine Kamera, auf die viele RX10-Fans seit Jahren warten, ist das schon ziemlich ernüchternd. Ich habe mir inzwischen auch einige Samples der neuen RX10 V angesehen. Die RX10 IV kenne ich sehr gut, und mein Eindruck ist: Bei der Color Science wurde offenbar etwas verändert. Grautöne wirken etwas dunkler, insgesamt gibt es stellenweise einen leicht erwachseneren Look. Aber ansonsten sieht man weiterhin sehr deutlich den typischen Look dieses 1″-Sensors — und leider auch sein Alter. Wenn man mir ein Bild aus der RX10-Reihe neben eines aus der A7-Reihe legt, kann ich die charakteristischen Nachteile des 1″-Sensors in der Regel sehr klar… Weiterlesen »
Sehr guter Beitrag, sehe ich genauso, hatte auch nach 9 Jahren einen richtig großen technischen Sprung erwartet … hatte gerade vor 7 Wochen meine 8 Jahre alte RX10 IV für tatsächlich noch 1,5 k€ verkaufen können, weil ich große Bedenken durch den fehlenden Support in der Zukunft hatte …
Ein zehn Jahre alter Sensor, der schon in der RX10III verwendet wurde, geht wirklich nicht. Von Sony als grösstem Sensorhersteller erwarte ich mehr.
Gut zusammengefasst
Die Situation bei Bridge‑Kameras ist nun einmal, dass sie heute fast ausschließlich von einer kleinen, treuen Fangemeinde gekauft werden. Das ist keine Wertung, sondern schlicht Marktrealität: Die meisten Amateurfotografen brauchen kein extrem langes Tele, und für viele ist ein System wie die A7C II plus ein universelles Zoom wie das Tamron 25–200mm die sinnvollere Wahl. Für aktuell 2.498 € Neupreis bekommt man damit ein Setup, das objektiv betrachtet eine deutlich höhere Bildqualität liefert und für etwa 95 % der ohnehin schrumpfenden Hobbyfotografen-Gemeinschaft besser geeignet ist.
Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Sony in eine Bridge‑Kamera wie die RX10 V nicht mehr große Entwicklungsressourcen steckt. Als Fan kann man eher froh sein, dass das Modell überhaupt noch ein Update bekommt.
A7CII mit Sigma 20-200 ist meine kompakte Universalkombi.
Nicht meine Zielkamera.
Ich bleibe doch lieber bei A1 und den passenden Gläsern dazu……
👍
Lese ich das richtig, die Kamera hat keinen IBIS? Da machen die 600 mm am langen Ende mit Sicherheit weniger Spaß. Den Preis halte ich für maßlos übertrieben!
In der alten RX10 IV steckte Optical SteadyShot, also eine optische Stabilisierung im fest verbauten Objektiv. Ein klassischer IBIS wäre bei 600 mm ohnehin nicht so effektiv wie bei kürzeren Brennweiten, weil bei solchen Telebrennweiten die Stabilisierung im Objektiv besonders wichtig ist.
Mein Bauchgefühl, hatte die IV lange, ist die Bildstabilisierung klar hinter heutigen modernen Vollformatkameras. Nicht unbrauchbar, aber eben auch nicht auf dem Niveau aktueller Alpha-Modelle mit moderner 5-Achsen-Stabilisierung und abgestimmter Objektiv-/Gehäusestabilisierung. Ich würde es auf vielleicht 1/3 der heutigen Leitung einstufen, so aus dem Bauch heraus.
Was genau in der neuen RX10 V steckt, habe ich bisher noch nicht gefunden. Dafür müsste man die vollständigen offiziellen technischen Daten auf der Sony-Seite oder das Handbuch abwarten. Bisher scheint die Kamera dort noch nicht vollständig gelistet zu sein.
Aber wenn man sieht, wie Sony die Kamera bei vielen anderen Punkten behandelt hat, würde es mich nicht wundern, wenn es wieder im Kern die gleiche objektivbasierte Lösung ist — vielleicht minimal angepasst, aber vermutlich nichts, was ich als State of the Art bezeichnen würde. Wird wahrscheinlich wie die IV mehr oder weniger sein.
Das wollte ich auch gerade schreiben, aber du warst wie immer schneller. 😉
Habe gerade ein Video zu dieser Kamera auf YouTube gesehen und wollte mich noch schnell korrigieren. Im oberen Beitrag wird der Stabi im Objektiv wohl leider nicht erwähnt.
Sorry 🙂
Ich habe mich wirklich sehr gefreut, nach so langem Warten als großer RX10-Fan. Ich habe mir extra um 16 Uhr heute Zeit genommen und dann so etwas Lustloses von Sony…
Lange Teles haben OSS, OIS, VC oder wie auch immer die optischen Stabis in den Objektiven heissen. IBIS macht höchstens bis 150mm Sinn.
Auch deshalb behalte ich meine gute alte Praktica.
Was war ich erfreut als ich gelesen habe das eine RX10V kommen soll. Hatte ich doch positive Erfahrung mit der geliehenen RX10IV meines Neffen gemacht. Für etwas mehr Geschwindigkeit 500 Euro Aufpreis bezahlen? Dazu ein neues Gehäuse mit dezidierten Rädern so das sie aussieht wie eine Alpha? Das ist KEIN Vorteil für mich.
NEIN die Sony RX10V kommt bestimmt nicht zu meinem Rad-Ausflug-Gepäck !!!
Vielleicht ist Sonys RX100 VII (1.050,- €) eine Alternative. Oder wegen der langen Brennweite gleich eine preiswerte 450 Euro Panasonic LUMIX DC-FZ82D.
Mehr als das kann man nicht schreiben dazu: 👍
Ich finde diese ,neue, Kamera überhaupt nicht schlecht!
Sogar ein Joystick wurde verbaut
Bei den Vorbestellern dürfte sich das Gedränge vermutlich in Grenzen halten. Aber wenn sie für dich passt, ist das ja die Hauptsache.
Beim Joystick bin ich persönlich nicht ganz so euphorisch. Viele mögen ihn, ich nutze ihn bei Sony aber praktisch nie. Auf dem Stativ ist mir das untere Pad lieber, weil es feinfühliger reagiert und ich weniger Kraft auf die Kamera bringe. Der kleine Joystick braucht gefühlt mehr punktuellen Druck, und das kann schneller kleine Erschütterungen verursachen oder wenn es ganz dumm läuft den Ausschnitt um ein paar Pixel verändern. Aber so hat jeder seine Arbeitsweise.
Wenn das Objektiv das gleiche sein soll, wie beim Vorgänger, warum wird dann eine andere (native) Brennweite angegeben (9,1-210mm, statt der 8,8-220mm des Vorgängers)? 🤔
Das liegt an einer anderen Art der Angabe nach CIPA-Standard, die vor neun Jahren offenbar noch anders gehandhabt wurde – das habe ich heute auch erst gelernt. CIPA ist die Camera & Imaging Products Association, also ein Branchenverband, der solche Kameraangaben standardisiert.
Die 9,1–210 mm zeigen die reale optische Brennweite des Objektivs. Die alten 8,8–220 mm bezogen sich auf das fertige Bild nach kamerainterner Softwarekorrektur. Durch Tonnen- oder Kissenkorrektur verändert sich der effektive Bildausschnitt minimal. Deshalb ist es trotz anderer Angabe praktisch dasselbe Objektiv mit gleichem Zoombereich.
Wie auch immer es berechnet wird, ist es aber auf gar keinen Fall ein (äquivalentes) 24-600mm Zoom. 9,1 zu 210mm ist 23,07-fach. Ein 24-600mm müßte 25-fach sein. Entweder rundet Sony sehr großzügig im Weitwinkel oder im Tele, was beides nicht schön ist.
Die CIPA ist, wie gesagt, die zuständige Standardstelle für solche Kameraangaben. Heute wird deshalb die native Brennweite getrennt vom korrigierten Bildwinkel ausgewiesen. Vor neun Jahren galten dafür noch andere Vorgaben.
9,1–210 mm
Das ist die reale Brennweite des Objektivs.
Beim Vorgänger wurde noch die Brennweite des per Software korrigierten fertigen Bildes angegeben:
8,8–220 mm
Die neue native Angabe bedeutet grob auf KB umgerechnet, aber bevor die Objektivverzeichnung per Software herausgerechnet wird:
24,8–573 mm KB = 23,1-fach Zoom
Danach rechnet die Kamera die Objektivverzeichnung heraus. Dabei wird das Bild korrigiert, und der nutzbare Bildausschnitt verändert sich.
Je nach Art der Verzeichnung kann der Bildwinkel dadurch größer oder kleiner ausfallen. Zusätzlich kann intern großzügig gerechnet oder interpoliert werden, wahrscheinlich wird man alles hier nutzen/ausreizen.
Am Ende bewirbt Sony das fertige, korrigierte Ergebnis mit
24–600 mm KB
= 25-fach Zoom
Das eine beschreibt die native Brennweite vor der Softwarekorrektur.
Das andere beschreibt den korrigierten Bildwinkel des fertigen Fotos nach der Softwarekorrektur.
Und marketingtechnisch wirbt man natürlich lieber mit dem fertigen Ergebnis:
24–600 mm KB
Bei 2500 € kann ich nur sagen: Nein danke Sony, da hilft auch die Motiverkennung und der verbesserte AF nicht, Preis Leistung für mich inakzeptabel. Da begnüge ich mich mit weniger Brennweite, und nehme lieber eine APS-C Kamera mit Suppenzoom…, oder meine alte Bridgekamera.😊
Habe mal eben bei Kleinanzeigen nachgesehen. Wenn ich mit meiner Familie Abends zum Essen gehe sind schnell mal 250 bis 300 Euro im Speiselokal verbraucht. Für diese Summe fand ich mehrere Panasonic FZ82D in den Kleinanzeigen. Mit original Karton und oder mit zweitem Akku.
Eigentlich könnte man so etwas ausprobieren – wenn es nicht passt mit wenig Verlust weiterverkaufen oder verschenken.
Wie schon recht ausgiebig von anderen Kommentatoren beschrieben hat Sony hier keineswegs die Bridgekamera neu erfunden. Es wurde an einigen Stellschrauben gedreht, mehr aber auch nicht.
Warum ich überhaupt auf diese Kamera geschaut hatte war die Vorstellung, daß wenn mit fortschreitendem Alter in den nächsten Jahren die Wechselobjektivkameras langsam lästig würden, eine Bridge vielleicht eine Möglichkeit darstellt, dem Dilemma zu entrinnen. Den großen Brennweitenbereich hätte ich dabei nicht benötigt. 200mm hätten mir da ausgereicht, um ausreichend flexibel zu sein.
Und dann der Preis. Für mich ist der unangemessen hoch. Aber bereits die Vorgänger waren äußerst preisstabil, so daß Sony glaubt, hier deutlich über die Schmerzgrenze der Käufergruppe hinaus gehen zu können. Das geschieht dann aber ohne mich.
2499€ 🧐 – das war zu erwarten. Aber mangels konkurrierender, ähnlich beschaffener Kameras, – derzeit, wird sie ihre Käufer finden. Schade, daß sie mit dem neuen Prozessor nicht auch einen neuen, stabilisierter Sensor bekommen hat. Positiv: der größere Akku und der bessere Sucher. (Persönlich hoffe ich auf eine Lumix GX11 als Nachfolger für meine GX9.)
Cool. Für die neun Jahre alte Tecjnik möchte ich dann aber auch den neuen Jahre alten Preis bezahlen.
Meine Empfehlung, Bares für Rares 😎
😆
Bei Calumet habe ich gelesen, dass der Sensor aus der RX100 VII stammt. Ich weiß nicht, ob der dem der RX 10 IV entspricht. Ich werde mir die RX10 V kaufen. Hatte eine A6700 . Das ist eine geniale Kamera, ohne Frage, aber … ich hatte immer das falsche Objektiv drauf, habe immer überlegt, was ich noch in den Rucksack nehme … ich bin sicher auch zu wenig Profi (oder eher gar nicht 🙂 Das Schwenkdisplay ist für meine Anwendungsfälle besser … das einzige, was mich bei der A6700 gestört hat.
Viele Grüße an euch !
Karsten
Ja ist derselbe Sensor in RX10III, IV, V und RX100VII
Und RX100V und VI
Bei aller berechtigter Kritik im Vergleich zum Vorgänger -den ich immer noch besitze- muss man anerkennen, dass es sich weiterhin um die mit Abstand beste Bridgekamera auf dem Markt handelt. Wer sich intensiv mit Bridge beschäftigt kommt einfach nicht um die RX10 herum.
Dennoch ist die MK V für mich eine herbe Enttäuschung und spiegelt die Firmenphilosophie von Sony gut wider – springe nur so hoch wie du musst, um dennoch vorne zu sein. Aus Unternehmenssicht brillant, aber bei mir als langjähriger Sony-Nutzer weckt das mehr und mehr Abneigung.
Was hätten sie mit dieser Neuauflage für einen Treffer landen können!
Aktueller 1″ Sensor, OSS Update, Motorzoom Update, Einschaltverzögerung reduzieren, das AF Modul wirklich auf den neuesten Stand bringen, Precapture, plus die vollzogenen Design/Menüänderungen.
Und fertig wäre eine auf Jahre unschlagbare Bridge herausgekommen, die auch die neue UVP gerechtfertigt hätte.
Also als Objektiv mit OSS, einem Gewicht von lediglich 1kg und einer Brennweite von 24-600 mm, ist das Ding für ca. CHF 2100 durchaus ein Schnäpchen.
“einem Gewicht von lediglich 1kg”, liegt vielleicht daran das die reale Brennweite eben nur 9.1-210mm beträgt und nicht 24-600mm 😉
Und wirklich real (äquivalent) nur 24,8–573 mm KB, wie Stefan oben vorgerechnet hat.
Who cares!
Människor som inte har någon aning om fotografering!
Tja, ich dachte eher das man das Ding wie Smartphones frisiert und auslegt. An neueste Prozessoren/Software plus KI, die jedes Foto (von einem auch weiterentwickleten Sensor) analysiert und optimiert. Stattdessen kommt nahezu die selbe Technik plus üblichem AF-Brimborium, nach fast 10 Jahren. Ausserdem kappt man ein halbwegs ansehbares Gehäuse und macht es zum Einheits-Vierkant, den bekanntlich nur Hardcore-Sonianer akzeptieren, inklusive Ein/Aus Schieber aus dem Baumarkt. Sony will den noch aktuellen VF-Goldesel samt vieler Gläser die man so bezahlen und herumschleppen muss, nicht gefährten, genau wie alle anderen auch. In fast 10Jahren hätten doch zumindest Veränderung der Gläsertechnik drinnen sein müssen, es gab doch mit Sicher neue Erkenntnise. Ich hatte mir gerade da mehr erwartet, einen zumindest kleinen Ausblick was in Zukunft möglich sein wird. Aber gut, mir kann es egal sein, ich hab den Trümmertanz mit vollen Rucksäcken für mich bereits eingefroren. Solange nichts wirklich neuartiges den Markt revolutioniert, wird da nichts mehr grossartig angeschafft.
Eine, mehr oder weniger, neue Sony- Kamera. Na und?
Interessant, weist die Kamera die gleichen Probleme bei ISO und AF/ Tracking auf, wie ich sie von meiner neuen a7rvi her kenne🤔🤦♂️ – zumindest wenn man dem Bericht von Petapixel zur neuen Sony RX10 V in Bezug auf Rauschverhalten und AF glauben darf.
Erste Tests fallen überwiegend positiv aus? Ist das so? Auf den deutschsprachigen Kanälen wie amazingnaturealapha oder valuetech wurden eigentlich schon recht viele Kritikpunkte genannt. Genauer gesagt: zu viele um den extrem hohen Preis von 2500€ für eine 1 Zoll Kamera zu rechtfertigen.
Wenn schon amazingnaturealapha herumnörgelt, dann sagt das schon sehr viel gegen die Kamera.
Ist ja bekannt, dass er sehr für Sony ist, aber bei der RX10 V ist er wenig begeistert.
Für mich ist das ein „gegeelter Gockel“… ich bitte um Entschuldigung. Viele dieser ich-verliebten-yt tragen nicht zu einer sauberen Information bei. Sie manipulieren.
Aber Deine wahren Worte wollen ja viele nicht wahrhaben.
In Zeiten, in denen der Trend Richtung klein und leicht geht, verstehe ich solche Kameras nicht.
Mit Bridge-Kameras wird man keine jungen Leute vom Smartphone weglocken können.