Kameras Sony

Sony spricht über neue APS-C-DSLM und Entwicklungen des Kameramarktes

Sony spricht darüber, dass der eigenen APS-C-Bereich weiter ausgebaut werden soll. Außerdem schließt sich Sony der Meinung von Canon an.

Sony: Kameramarkt wird um 80% einbrechen

Wird der Kameramarkt in den nächsten Jahren weiter einbrechen? Canon sagt ja, der Marktführer ist der Meinung, dass der Kameramarkt in zwei Jahren um rund 50% schrumpfen wird. Fujifilm hingegen widerspricht da, man ist der Meinung, dass mit den richtigen Produkten sogar ein Wachstum möglich sein könnte (siehe auch Artikel hier).

Und Sony? Sony schließt sich grundsätzlich Canons Meinung an, geht allerdings noch wesentlich weiter. Denn den eigenen Prognosen zufolge wird der Kameramarkt in den nächsten zwei Jahren nicht nur um 50%, sondern um ganze 80% einbrechen. Die Verkaufszahlen der eigenen Alpha Kameras seien dieser bedenklichen Entwicklung allerdings zuletzt nicht gefolgt. Zudem spricht Sony auch davon, dass in einzelnen Bereichen entgegen der Gesamtentwicklung ein deutliches Wachstum möglich sei, zum Beispiel bei spiegellosen Vollformatkameras.


Update: Vermutlich haben wir Sonys Aussagen hier falsch übersetzt (danke Tom für den Hinweis). Im originalen Interview heißt es: „Based on simple calculation, two years from now, the market will be less than 80% compared to now. But not half.“ Das heißt Sony rechnet mit einem Einbruch von 20-30%, aber eben nicht mit einem Einbruch von 50%. Oder wie versteht ihr diesen Absatz?


APS-C-Bereich soll ausgebaut werden

Des Weiteren spricht Sony im Interview mit Imaging Resource auch über kommende APS-C-Kameras und darüber, dass man den Bereich der APS-C-Kameras in Zukunft weiter ausbauen möchte. Außerdem sagt Sony, dass man die Möglichkeit habe, eine High-End-DSLM mit APS-C-Sensor zu entwickeln und dass man versuchen möchte, sich in diesem Bereich mehr Kunden zu sichern. Allgemein wird sich der Hersteller in nächster Zeit den eigenen Aussagen zufolge vor allem auf die Bereiche Sport und APS-C konzentrieren.

Sonys Aussagen in dem Interview sind recht vage. Man „hat die Möglichkeit“, eine High-End-DSLM mit APS-C-Sensor zu entwickeln. Man „versucht“, den APS-C-Bereich weiter auszubauen. Eine eindeutige Bestätigung, dass in nächster Zeit eine Sony A6600 oder Sony A7000 auf den Markt kommen werden, sehen wir hier aber leider nicht – auch wenn Sony sich definitiv in den nächsten Monaten verstärkt auf den APS-C-Bereich konzentrieren wird, was natürlich auch für eine weitere Kamera Neuheit nach der Sony A6400 spricht.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

61 Kommentare

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  • Tja da will Sony wohl zum enthauptungsschlag ausholen. Ich sage nur sitzen bleiben und warten. Wird einen knallharten Preiskampf geben. Da kann man schön abwarten und dann für kleines Geld Kameras billig bekommen die vor Jahren noch 3000 Euro gekostet haben. Wer sich jetzt eine neue Kamera kauft ist selber schuld.

    • Oder alle Hersteller drücken die Preise nach oben (vor allem bei Objektiven), um irgendwie noch ein paar Gewinne einfahren und überleben zu können.

      • Das funktioniert in der Regel aber nur mit verbotenen Absprachen. Üblicherweise sieht bei einem sinkenden Markt und steigenden Preisen mindestens ein Wettbewerber sein Chance darin, durch Preissenkungen massiv Marktanteile zu gewinnen und damit den schwächsten Wettbewerber(n) endgültig den Todesstoss zu versetzen oder günstig zu übernehmen.

    • joe

      ja Sie haben wohl zu oft erwähnt, das Sie nichts Neues kaufen werden.
      Sony muß wohl Ihre Beiträge sehr ernst genommen haben.

      – – – – – – –
      Bei Licht betrachtet:
      unsere heutigen Kameras sind techn. so hochwertig geworden, was wollen wir denn noch ??
      Wenn jeder für sich mal auf ein Blatt Papier schreiben würde, was ihn noch reizen würde …
      Um dann dafür ev wieder 2000-3500 Euro auszugeben ??
      Für den einen oder anderen Vorteil ?

      Das ist das Problem der Kameraindustrie; sie können kaum Neues anbieten.

      – – – – – –

      Schmartfones, ja die lieben Schmartfones….
      die sollen ja bei Dunkelheit gute Bilder machen können, au mann….

      ich war neulich in Hitlers 2. geheimsten Höhlensystem, ach ja, die Schmartfone-Nutzer waren auch dort. Es herrschte eine diffuse Lichtstimmung mit Erde/Stein und Eisendunkel
      Ich durfte mit einer unterentwickelten Nikon D500 mit Tokina 12-24/4 Fotos aufnehmen (ohne Blitz oder Lampe), während die anderen Nutzer sich mit Taschenlampen gegenseitig anstrahlten. Ach was waren da alles für Marken… Eifone, LG, Huohwei usw…usw..
      Deren Fotos müssen ja ausgesehen haben.
      Ach ja Raw, damit soll man ja den Weißabgleich später ändern können. Was auch ein Riesenvorteil bei solchen Aufnahmen sein könnte…..
      Noch einmal war ich mit einer Nikon KB mit Sigma 24-105/4 dort, die Aufnahmen waren noch einmal besser.
      Nun steht doch der Wunsch nach dem 14-24/2.8 an.

      • @Rinde

        Im Gegensatz zu anderen habe ich nicht das Gefühl, dass meine Beiträge von irgendjemandem in der Fotobranche zur Kenntnis genommen werden. Was ich schreibe ist nur MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG und erhebt nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
        Wenn Sie meine Beiträge so gut kennen, dann hätten Sie daraus lesen können, dass ich gerne Geld für Fotoequipment ausgebe und wahrscheinlich – die Profis ausgenommen – wohl bisher am meisten investiert habe und je nach dem auch weiter investiere. Das Problem ist, was zur Zeit auf den Markt kommt ist nicht/kaum besser als das was ich bereits habe und wie Sie selbst schreiben, es gibt keine echten Innovationen (hätten Sie vor einiger Zeit oder haben Sie wahrscheinlich auch – bei mir nachlesen können).
        Worauf ich warte ist entweder ein gutes MP-Monster für meine Landschaftsaufnahmen oder eine sensationelle „Nachtkamera“ mit sehr guter Videoqualität. Allerdings nur von Canon. Hochwertige Linsen (Canon L, Zeiss) und anderes Fotozubehör habe ich mehr als genug!

        Es ist halt im Moment wie bei den TV’s und den Smartphones. Das Ende der Fahnenstange ist langsam erreicht, viel geht nicht mehr, jetzt muss was ganz Neues kommen – und das wird dauern! Das ist leider bei allen elektronischen Geräten so, dass früher oder später – wenn überhaupt – nur noch Ersatz gekauft wird wie bei Kühlschränken, Herden oder Föhns!

      • Es kommt mit gar nicht so vor, dass da keine Fortschritte mehr in der Fototechnik gemacht werden oder werden könnten.
        Klar bei Canon sind keine Fortschritte erkennbar, das unterschreibe ich gerne –
        aber das gilt eben keineswegs für alle anderen Anbieter.
        Eos R ist erst mal ein Rückschritt, wie immer bei Canon (EOS, DigitalEOS, M-EOS) und es dauert ein paar Jahre bis das wieder stimmiger ist.
        Und Sony hat lange herum geschludert bis mit Generation III dann doch noch etwas wirklich fortschrittliches zu Stande kam.
        Nikon und Fuji müssen auch noch reifen – aber eben nicht bei mir als Kunden.
        Bevor ich ein Markenlied singe, bleibe ich lieber flexibel und passe die Technik meinen Motiven an.

      • @Cat

        Klar, dass von Dir eine Breitseite gegen Canon kommt – ich bin aber sicher, dass du keinen Unterschied zwischen einem Bild gemacht mit, Nikon D750/850, Canon 5D4 oder Sony 7III erkennen wirst (ausser vielleicht an den besseren Farben von Canon) – und da das so ist, gibt es keinen Fortschritt – ausser beim Video, was ich aber bereits an anderer Stelle erwähnt habe. Dafür würde ich aber wohl eher die neueste Smartphone Generation verwenden oder wenn ich es Ernst meine, eine dezidierte Videokamera verwenden.

      • und ob man den Unterschied zwischen jeder Canon und jeder Nikon oder Sony sofort erkennt –
        ein Foto der Wolken oder auch nur ein Foto mit hohem Kontrast reicht aus.
        Und ja die blasse Farbwiedergabe von Canon ist auch leicht zu erkennen.
        Der AF der total abhängig ist von der Lichtstärke des Objektives, von hohen Kontrasten – ich habe lange genug mit 2.8/300, 4.0/200-400 mm oder 5.6/800 mm oder auch 5.6/100-400 mm intensiv fotografiert und würde mich ganz sicher nicht verschlechtern wollen.
        Ich habe nur etwas gegen Fan-Geschwätz.
        Canon hat den allerbesten Service, einige der besten Objektive überhaupt, vor Nikon und war oft auch sehr innovativ – ich kenne die Stärken von Canon sehr gut. Aber die Schwächen eben auch und die überwiegen seit 5DIV und R, auch eine 1DXII reißt es nicht raus und eine D80 auch nicht – leider.
        Also Joe, mach du mal deine Canon-Erfahrungen – rede aber nicht von Dingen, die sich dir nicht erschließen.

      • Zitat:
        „2000-3500 Euro“

        Ihnen sind aber schon die Auszahlungsbeträge der Rentenneuzugänge in der gesetzlichen Rentenversicherung bekannt?
        Es sind etwas um die 800 €.

        Wenn die Hersteller wirklich in solchen Preisen denken, dann kann da ein Teil der Kunden einfach nicht mithalten – und Rentner sind die, die theoretisch – wenn sie nicht beim Arzt sind – Zeit haben zum fotografieren.

      • @ Cat – 26. März 2019 um 19:48 Uhr
        Ich habe Sony gehabt und fotografiere mit Canon DSLM
        Soll ich etwas ausführlicher werden?

      • @Cat

        Sorry, dass ich Deine Allwissenheit in Zweifel gezogen habe. Das tut wir wirklich leid. Und ich entschuldige mich auch dafür, dass ich meine Canon-Bilder immer noch gut finde, und diese sogar oft besser sind als die von Fotografen mit anderen, hier oft gerühmten, Marken. Und ich werde auch nicht mehr erwähnen, dass der Autofokus der R besser ist als der der Z, wird nicht mehr vorkommen, obwohl ich das so erlebt habe, sind wohl alles Fake-News! Muss mich von Trump angesteckt haben!

  • Die schaufeln sich mit solchen Aussagen zusätzlich ihr eigenes Grab.
    Aber es stimmt.
    Die Technologie der Smartphones ist denen derzeitiger Kameras um Jahre voraus. Allein die Rechenleistung. Einziger Vorteil bleibt zunächst noch die Optiken.
    Wenn ich für mich spreche, werde ich mir eher ein teures neues Smartphone als eine herkömmlich umständlich und schwere Kamera kaufen. Für ein gewisses haptisches „Kamerafeeling“ reicht eine kompakte APSC. Egal ob von Sony, Canon oder FUJI.

    • Sony sagt das aus der Position der Stärke heraus. Die wollen die anderen Hersteller einschüchtern!!! Vielleicht gibt ja der ein oder andere freiwillig auf?

    • Da merkt man gleich dass Du nur Hobbymäßig unterwegs bist, Smartphone Gelaber, mit den Dingern kann man kein brauchbares Photo schießen, zoom mal, und bum, haste dass Geschmier, plus auf Konzerten total untauglich, egal welches,,,oh man, lach,,wenn ich dass ich immer wieder lese, „Die Technologie der Smartphones“
      Ein Mensch der die Fotografie gefressen hat und mit Leidenschaft, fotografiert der würde so etwas niemals schreiben

  • Erstmal Mark Göpferich: Toll dass es diese Website gibt, Riesenkompliment und Riesendanke!!!

    Dass das Smartphone die herkömmlichen Consumerkameras für Urlaub, Dokumentation, Blogging und SocialMedia-Beiträge ersetzt, wurde von den Premiumherstellern saftig ignoriert. Nun kommt die Quittung für diese Arroganz.

    Dass kein hochempfindlicher Sensor für Sport, Action, Tele-Aufnahmen, Natur, Indoor und Nacht in ein Smartphone passt, wissen wir und die auch. Dort wird der „klassische“ und aktuell viel zu konservative Kameramarkt auf jeden Fall in einer Monopolstellung bleiben.

    Zeiss macht vor, dass man auch als klassischer Kamerasystemhersteller mit den Smartphoneherstellern sehr erfolgreich kooperieren kann.

    Ich verstehe nicht, warum sich die Premium-Kamerahersteller so hinterwäldlerisch verhalten. Aber ein Gehäuse, wo ich mein Smartphone einklicke und dann per App das gewünschte Kameraherstellersystem mit voller Unterstützung der angeschlossenen Objektive und einer viel umfangreicheren Kamerasteuerung benutzen kann, wäre schon was Feines.

    Der Druck in den Verkaufsregalen wird hoffentlich einiges in Gang bringen.

  • Ich verstehe den entsprechenden Satz im Interview anders:
    „Basierend auf einer einfachen Rechnung wird in 2 Jahren (von heute) der Markt weniger als 80% verglichen mit jetzt (sein). Aber nicht halbiert.“
    „Based on simple calculation, two years from now, the market will be less than 80% compared to now. But not half.“
    Kenji Tanaka von Sony teilt also die negative Einschätzung von Canon nicht.

    • @Tom Engel: Je öfter ich den Absatz lese desto eher verstehe ich es auch so wie du. Das „BUT not half“ hatte mich die ganze Zeit schon irritiert. Danke dir für den Hinweis, habe das oben im Artikel ergänzt.

      • „Based on simple calculation, two years from now, the market will be less than 80% compared to now.

        … der Markt wird weniger als 80 % sein im Vergleich zu heute…. also er bricht auf 80% ein und nicht um 80% !
        Gruss Axel

  • Was sind das für unsinnige Aussagen, oder verstehe ich hier was falsch? Der Markt bricht um 80% ein und Sony sieht noch Wachstums-Chancen??? Sorry, aber das ist reines Marketing-Gelabere. Ich bin auch der Meinung, dass der Markt stagniert bzw. schrumpft, aber das werden alle Hersteller zu spüren bekommen. Es sind viel zu viele Kameras auf dem Markt und ich kann jetzt schon nicht mehr verstehen, wie man mit den ganzen neu entwickelten Vollformatkameras noch Geld verdienen will. Das Angebot ist einfach viel zu riesig. Entweder die Hersteller müssen die DSLRs sterben lassen (hier wird es aus meiner Sicht keine Neuentwicklungen mehr geben) oder sie reduzieren ihre Angebotspalette deutlich. Das gilt auch für Sony…viele Hersteller haben bis zu zehn Kameras im Portfolio, die teilweise alle 24 Monate aktualisiert werden. Wie funktioniert das betriebswirtschaftlich? Natürlich freue ich mich als Kunde über ein breites Angebot, aber das hier sieht nach einem komplett überhitzten Markt aus…

  • „Dass kein hochempfindlicher Sensor für Sport, Action, Tele-Aufnahmen, Natur, Indoor und Nacht in ein Smartphone passt, wissen wir und die auch.“

    Das trifft im Moment nur auf Sport bzw. Tele aufnahmen zu. Ich habe mit meinem Smartphone Fotos in der Dämmerung gemacht, die denen einer VF-Kamera in nichts nachstehen. Da existiert kein „Rauschen“.
    In absoluter Dunkelheit produziert jede herkömmliche Kamera Rauschen. Und was will man bittesehr Nachts fotografieren? In der Fotografie geht es um Licht und nicht um Dunkelheit. Für einen Sternenhimmel mal ausgenommen. Aber inzwischen gibt’s ja Milchstrassenfotos mit oder ohne Polarlichter ohne Ende.

    Der Chip eines Smartphones ist zBsp. in der Lage 28 MP rasend schnell zu verarbeiten. Schneller als jede APSC Kamera. 4K Videos mit 120 Bildern Sek. in allen modernen Codex. Die Rechenleistung und Software der Bildbearbeitung ist jeder herkömmlichen Kamera überlegen. Fehlende Hardware der Smartphones wird durch Software und ausgelagerte Clouddienste ersetzt.

    Der Sensor eines Smartphones kann heute schon mit einem MFT-Sensor konkurrieren. Er rechnet einfach beim Auslösen 9 Bilder zusammen und gleichzeitig arithmetisch das „Rauschen“ heraus.
    Alles automatisch per Knopfdruck. Alles an Bildqualität wird von Update zu Update immer besser.
    Dazu kommt immer mehr KI.
    Der neue Exynos-Samsung Chip für Smartphones beherrscht inzwischen 8K-Video.
    Keine Bajonette bedeuten auch keine Altlasten für die Hersteller. Zukünftig werden also auch grössere Sensoren mit noch besserer Bildqualität verbaut werden. Erste Kinofilme werden schon ausschliesslich mit dem Smartphone gedreht.

    Nein, es sieht wirklich nicht gut für die Kameraindustrie aus. 🙂

    • Bezüglich der Sensorgrösse ist ein mFT-Sensor näher an einem VF-Sensor als ein 1-Zoll Smartphone-Sensor an einem mFT-Sensor. Was hindert die Kameraindustrie daran, die Rechenleistung in den DSLMs zu erhöhen und damit zusätzlich zu den Vorteilen grösserer Sensoren auch die Software der Smartphones auf DSLMs zu adaptieren? Damit wäre wieder ein Qualitätsvorsprung der DSLMs hergestellt. An die um Potenzen bessere Bedienbarkeit einer DSLM und ihrer Objektive wird ein Smartphone wohl nie heranreichen. Smartphones sind vor allem Fotoautomaten für Leute, die nicht manuell oder halbautomatisch mit den damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten fotografieren oder filmen möchten. Genau deshalb haben die Smartphones (nur) die Kompaktkameras weitestgehend ersetzt, denn diese richteten sich an die gleichen „Fotografentypen“. Wer nutzt bei Smartphones schon einen Pro-Modus? Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, ausser mich selbst. Ich sehe die Sache deshalb für zumindest die nächsten Jahre nicht so pessimistisch und vermute, viele der ernsthaften Fotografen sehen es ähnlich. Es ist nicht nur das Bild, was am Ende herauskommt, was den Spass am Fotografieren ausmacht, es ist auch das EIGENE Gestalten des Bildes und das kann eine KI-Software nicht ersetzen. Im Gegenteil es ist im wahrsten Sinn des Wortes genau das Gegenteil davon.

      Wenn nun Sony von einem Einbruch von 80% des Marktes spricht, dann deutet das darauf hin, von welch einer eigenen Fotografenklientel Sony ausgeht. Die trauen offensichtlich ihren eigenen Kunden nicht viel zu 😉

    • Also alles großen Blockbuster werden auf Kodak Film gedreht. Analog ist im Film noch lange nicht out. Und ähnlich wie die Schallplatte lebt er noch. Fuji hat das erkannt und gleich mal die Preise für Film kräftig angehoben. Im übrigen ist die meistverkaufte Kamera die instax.

  • Mit diesem Interview füttert Sony seine Kundschaft an. Klartext, bleibt bei uns oder kommt zu uns, uns wird es auch weiterhin geben.

    Warum soll in Zukunft der Kamera- oder Smart Phonemarkt rückläufig sein?
    Es gibt 1,4 Milliarden Chinesen und 1,3 Milliarden Inder und die verdienen immer besser.

    Interessanter die Frage, wie wird in Zukunft fotografiert?
    Mit 64K, als Video, Objektive und alles andere unbedeutend, die Software erledigt alles.
    Allerdings müssen es nicht unbedingt die altbekannten Hersteller sein.
    China etwa lernt schnell.

  • Hmm, Huawei wurde nun schon mehrfach dabei „erwischt“ echte Kamerabilder als „eigene“ Smartphonebilder vermarkten zu wollen. Nokia hatte ein Smartphone, ich glaube, mit 50 Mp Kamera…gefloppt, Motorola hatte ein Smartphone mit Kameramodul…gefloppt, Kameraobjektive von Sony, Olympus und Kodak ….gefloppt, Google,Apple und Co arbeiten schon längst an dem „danach“ des Smartphone und nun soll das eigentlich schon längst „veraltete“ Smartphone alles ablösen und scheinbar auch in Hollywood Einzug halten 🤔
    Wenn ich richtig gezählt habe so hat Canon alleine 16 DSLR Kameras im Programm, hinzu kommen 2 R Modelle + die M Serie, ehrlich wer soll den ganzen Mist (sinnbildlich) noch kaufen ? Ich würde mal anfangen auszumisten und nicht DREI Einsteigerkameras (2018) auf den Markt bringen, dann lieber eine und diese dann gleich vernünftig ausgestattet ( aus Drei mach Eine )

    • @Mirko
      „Hmm, Huawei wurde nun schon mehrfach dabei „erwischt“ echte Kamerabilder als „eigene“ Smartphonebilder vermarkten zu wollen. Nokia hatte ein Smartphone, ich glaube, mit 50 Mp Kamera…gefloppt, Motorola hatte ein Smartphone mit Kameramodul…gefloppt, Kameraobjektive von Sony, Olympus und Kodak ….gefloppt, Google,Apple und Co. arbeiten schon längst an dem „danach“ des Smartphone und nun soll das eigentlich schon längst „veraltete“ Smartphone alles ablösen und scheinbar auch in Hollywood Einzug halten 🤔“

      https://www.stern.de/digital/tests/huawei-p30-pro-im-test–jetzt-schon-das-beste-kamera-smartphone-des-jahres–8637000.html
      Leider geht es in eine andere Richtung, weg von herkömmlichen Kameras und wenn man erst die Technik von den Teleskopen übernehmen und beherrschen wird – wo nicht eine grosse Linse die besten Bilder macht, sondern mehrere kleinere zusammengeschlossen werden – dann müssen wir uns ein anderes Hobby suchen oder mit dem Smartphone – oder wie immer es dann heisst – Bildchen machen!

  • Ich sehe die Entwicklung des Fotomarktes nicht so pessimistisch. Sony ist ein riesiger Elektronikkonzern und ist durch seine Monopol hafte Stellung zum Sensorlieferant vieler Gerätehersteller geworden.

    Canon baut seine Sensoren in zwei Werken selbst und ist da unabhängiger. Im Hintergrund ist TowerJazz mit einigen wichtigen Mitstreitern und edler Technologie zugange ebenfalls interessante Sensoren für die Industrie zu liefern.

    Die Produkte zum Bilder/Videos machen werden sich stark verändern, Sensor Format Größen werden nicht mehr alleine für die Bildqualität verantwortlich sein. Ich habe gelesen das es eine Entwicklung gibt 8-12K Fotos kontinuierlich aus jedem Video zu generieren.

    Die „Masse“ der Kunden hat die Fotoindustrie durch Arroganz und nicht sehen wollen freiwillig an die Smartphone Hersteller abgegeben.

    Dazu kommt der veränderte Umgang mit der Wertigkeit von Bildern. Druckereien sterben, erfolgreiche Fotografen kann man an den Fingern abzählen, Bildagenturen die Honorare bezahlen gibt es fast nicht mehr, also alles rund um das kommerzielle Bild bricht weg.

    Was da neu entsteht ist noch nicht abzusehen, aber es wird kommen! Wer übrig bleibt? Keine Ahnung, vielleicht niemand von den alten Platzhirschen, das Revier wird sicher neu besetzt werden.

    • Die jüngeren Leute wollen heutzutage alles dabei haben. Wer stellt sich denn noch einen teuren Rechner mit Monitor und teurer Bearbeitungssoftware zu Hause hin. Nur noch irgendwelche Nerd’s. Für aufwändige Spiele reicht eine Konsole mit Monitor.

      Von daher ist schonmal das teuerste Smartphone eigentlich die preiswerteste Lösung. Da hast du gleich alles drin. Kannst sofort bearbeiten und an Agenturen verschicken. Und das Smartphone kannst du jederzeit bei deinem Telefonanbieter „Mieten“. Brauchst es noch nichtmal voll bezahlen und hast immer die neuste Version.

      Ich wüsste nicht, was die Kameraindustrie dagegenhalten kann. Sie werden am Ende vielleicht nur noch hochpreisige Spezialgeräte anbieten. EOS R und Nikon Z gehen den Weg schon. Flucht ins Vollformat.

      An Samsung hat man gesehen, wie schnell die Firmenbosse einschreiten, wenn sich eine Produktion ohne abzusehende Gewinne nur noch als aufwändiges Hobby entpuppt. Und Samsung ist eine Weltfirma, die sich das locker hätte leisten können. Die setzen voll und ganz auf Smartphone-Technologie.
      Die haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und wollten keine Zeit mehr verplempern. Die Samsung-Smartphones gehören zu den besten der Welt. Da wird auch in Sachen Optik einiges bahnbrechendes kommen, was den APSC-Kameras schwer den Boden unter den Füssen weg zieht.
      Da bin ich gespannt was Sony dann noch will, hähä.

      Davon abgesehen mag ich aber das haptische Gefühl mit einer richtigen Kamera.
      Ich hab’s auf einer einzigen Reise mal ausschliesslich mit dem Handy versucht. Oft ist dann die Linse verschmiert, worauf man achtgeben muss – vorne, hinten und jedes Motiv geht auch nicht mit 28mm am iPhone. Dann doch lieber noch eine kleine EOS M mit zwei Optiken dabei haben. Die überträgt ja auch gleich und lässt sich mit dem Smartphone steuern. Das hat schon was und befriedigt mehr. Mich jedenfalls 🙂

      • Meine Nichte, 24 Jahre alt, ist nach dem Studium vor 6 Monaten zu einer längeren Südamerikareise aufgebrochen und sagte mir, dass sie sich dafür eine neue Kamera gekauft habe.
        Bislang hat sie nur mit ihrem Samsung Smartphone fotografiert.
        Auf meine Nachfrage, welches Modell und Marke, sagte sie Apple I-Phone !

        Abgesehen von mir (ich fotografiere mit diversen Canon SLR, einer Nikon Coolpix und mittlerweile auch öfter mit dem Smartphone) macht Fotos nur noch mit dem Smartphone, mein Bruder gelegentlich noch mit einer älteren digitalen Kompaktkamera.

      • Ich beobachte die Entwicklung bei Smarphones auch sehr aufmerksam.
        Lade mir gelegentlich mal Bilder runter.
        .
        Einerseits bin ich begeistert, was heutige Technologie aus kleinen Sensoren rausholt, andererseits kommen die Smartphones noch nicht an die größeren Kameras ran.
        .
        Auch wenn manche es nicht glauben wollen, EOS M3 + EF-M 11-22 bei F5,6 – da kann ich die Bilder mit den Lanczos Filter auf das Doppelte vergrößern und es ist beim Pixelpiepen auf dann 96 Mpx immer noch scharf – bis an den Rand – wohlgemerkt.
        .
        Das geht beim Smartphone nicht. Nach dem Vergrößern erscheinen die Bilder von Smartphones sichtlich unsauber. Randunschärfen fallen auf
        Da besteht momentan schon noch ein Vorsprung.
        .
        Mehrere Bilder fertigen und zu einem zusammenrechnen kann man bei Kameras auch.
        .
        Der einzige wirkliche Nachteil ist die Schlepperei – und bei manchen Herstellern auch die doch recht happigen Preise, die einen Teil der potentiellen Kunden schlicht überfordern.

  • Es gibt 1,4 Milliarden Chinesen und 1,3 Milliarden Inder und denen geht es immer besser. Warum soll der Kameramarkt zur Bedeutungslosigkeit einbrechen?
    Nur könnte die Fotografie in Zukunft anders funktionieren, etwa als Video in 16 K vielleicht und einer Motivautomatik.
    Es könnten auch neue Player die Arena betreten.

    • Ganz einfach, der Kameramarkt wird einbrechen, weil die 1.3 Milliarden Chinesen und Inder mit dem Huawei P30 Pro ihre Knipsbilder machen werden. Siehe auch Kommentare unten von Robin …

  • Man muss Bedenken, dass Canon und Sony hier vom Gesamtkameramarkt sprechen, also ebenfalls Digitalkameras mit einbeziehen. Da Handys immer bessere Fotos machen und neuerdings schon 10-fach optisch zoomen können, wird genau diese momentan noch recht gut laufende Einnahmequelle langsam aber sicher einbrechen.
    Im Umkehrschluss bedeutet das für den Käufer, dass Kamerahersteller in Zukunft mehr auf professionelle Modelle mit großen Sensoren setzen werden und man, wie es auch schon heute der Fall ist, dafür keine Unsummen mehr hinblättern muss. Genau das was heute schon im APS-C Einsteigerbereich passiert, für eine durchschnittliche APS-C blättert man ja noch keine 230 Euro hin (aktuell EOS M100 mit Objektiv).

  • Nach längerem Nachdenken

    und der Beseitigung der eigenen „Hürde im Kopf“ komme ich zu einer anderen Betrachtungsweise der Situation. Und das obwohl ich persönlich gerade eben nochmals kräftig in konservative digitale Technik investiert habe.

    Liebe Foren Schreiber, jeder hat seinen Teil der Sicht geäußert und es ist in jedem Artikel etwas Wahres zum Ausdruck gekommen. Zusammengefasst ist das Ergebnis das die Fotoindustrie einen Umbruch braucht.

    Die Aussage das es im oberen Bereich noch hochwertige, Gewinnbringende Fotoartikel in herkömmlicher Bauweise geben wird kann stimmen. Aber was passiert im unteren und im mittlerem Segment?

    Für mich sind die momentan angebotenen Produktpaletten von allen Herstellern schon Schnee von gestern.

    Sony spielt bereits kräftig im Smartphone Markt, heute haben sie die weltweit leichteste und kompakteste Premium-Kamera für 800 Euro vorgestellt. Die RX0-ll. Ein wirklich winziges Ding mit ordentlicher Leistung.

    Denkt man in diese Richtung weiter und bezieht die Kommunikationstechnologie mit ein ergeben sich daraus völlig neue Produkte die mit der Trennung in „Klassen“ nichts gemein haben.

    Was denkt ihr?

    • Für mich ist das unter Segment bereits verschwunden. Es gibt zwar noch „Restposten“ vom ehemaligen Marktführer. Das mittlere und obere Segment wird sich oberhalb der Smartphones positionieren. Dort wird das Volumen wesentlich kleiner sein. Dies widerspiegelt sich auch in den Aussagen von Canon und Sony. Firmen, die nicht in der Lage sind, Produkte oberhalb der Smartphones zu entwickeln und produzieren, werden verschwinden oder auf Nischen ausweichen. Schaut man sich die Firmen an, die über alle vier Schlüsseltechnologien Optik, Sensoren, Prozessortechnologie und Software verfügen, bleiben heute noch Sony und Canon. Von diesen beiden ist Sony eindeutig besser aufgestellt. Sony wächst im Highend Bereich auf Kosten von Nikon und Canon in einem schwinden Markt. Dort liegt auch die grösste Wertschöpfung für Sony. Als Paradebeispiel für Wertschöpfung gilt Sony’s A9. Diese Kamera ist seit 2 Jahren auf dem Markt und ist mit Abstand die leistungsfähigste FF Kamera und wird es mit dem V 5.0 und V 6.0 locker bis 2020 bleiben.

  • Welches Handymodell hat denn ohne Zusatzgerät einen 10fach Zoom?

    Das Thema permanente Verfügbarkeit des Handyfotos und die direkte Weiterverarbeitung (ob Bearbeitung im einfachen oder das Verschicken) sind für viele wichtige Vorteile.
    Es wird zwei Gruppen geben, das eine sind Freizeitfotografen die immer noch mit Fotoausrüstung in einem gewissen Preisrahmen unterwegs sein werden. Daneben gibt es die Fotobegeisterten und auch Profis die viel Geld in die Fotoausrüstung investieren und auf die die Neuheiten Flut der letzten Monate zielt. Aber diese Gruppe ist klein und es wird ein Überangebot geben an FF Kameras und teuren Objektiven.
    Letztlich werden die Freizeitfotografen aber eher ein bisschen stiefmütterlich behandelt da von unten die Handys immer besser werden und sich die Musik vor allem im FF Markt abspielt

    • aber nicht mit RAW – und beim P20 war die BQ bei normalen und Konzertfotos erheblich schlechter als die einer ollen Canon G5X.
      Bei Huawei ist viel dummes Werbegeschnatter, aber selbst mit Leica-Namenslogo haben sie bisher keinen Treffer in der BQ gelandet. Die Dinger haben mehr Einschränkungen als die Kath. Kirche – fotografieren möchte ich damit nie wieder müssen. Für Knipsbildchen und RAW bei WW reicht es. Also das kann sogar Apple besser und auch da bleibt alles auf Knipserniveau. Sicher könnte man damit Filmehen drehen, wenn man genug drum herum baut – aber das ist für mich genauso dumm wie bei einer DSLR.

    • Ähhhh, Robin, gibt es eigentlich keine Plattformen für Smart Phones und Händys? Ich glaube, da würdest du besser hinpassen. Hier tummeln sich zu 99 % Fotografen; Einsteiger, Hobbyfotografen und Profis. Glaubst du ernsthaft, dass du hier mit deinen Werbeblöcken ein Umdenken erreichen kannst? Ich nicht …

      Und weiterhin viel Spass mit deinem Smart Phone. Ich wünsche dir wirklich viele brauchbare Bilder damit, mehr kann ich leider nicht tun.

    • Moin Robin,
      ich lese gerade Deine Begeisterung für diese Wischphones….Ist schon toll was die wohl können,
      aber es soll sogar noch Leute geben, die haben GAR KEINES und fotografieren tatsächlich noch mit einer richtigen Kamera. Auch tolle Bilder sollen dabei entstehen……. Du kannst mir doch nicht erzählen, das so eine Fizzeloptik gleichwertige oder bessere Bilder als ’ne Digitale Kamera mit ner Zoomoptik von 300mm oder mehr als Festbrennweite macht? In 24 bis 42MB pro Bild in RAW? Dachte immer,Du möchtest fotografieren statt knipsen!

    • Lasst doch Robin in Ruhe, er zählt hier doch nur Fakten auf und ist damit lediglich der Überbringer der schlechten Nachricht und nicht mehr. Ja, Smartphones liefern vor allem durch immer umfangreichere automatische Softwareeingriffe immer bessere Bildergebnisse, besser gesagt, immer ansprechendere Bildergebnisse, die dem allgemeinen Geschmack entsprechen. Es sind richtige Wundertüten geworden, die selbständig das tatsächliche Bild gestalten und verändern und dabei systembedingte Schwächen der Kleinstoptiken und Kleinstsensoren sowie der sie bedienenden Knipser, immer stärker überdecken. Je länger diese Entwicklung voranschreitet umso eher müsste das Urheberrecht an Smartphone-Fotos der Kamera selbst und nicht dem Fotografen gehören. Sehr vielen ist das egal, mir nicht, weshalb ich mir nicht vorstellen kann, die Kamerafotografie zugunsten der Smartphonefotografie aufzugeben.

      • Ja, Thomas, du hast schon recht. Der Robin zählt nur die Fakten auf. Aber hier geht es ja nicht um Smart Phones und Händys, sondern um Kameras. All die Selfieknipser treffen sich ja eher auf Instagram usw., aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht es ja hier um Kameras und nicht um Smart Phones. Ich nehme aber natürlich auch wahr, dass viele nur noch mit dem Smart Phone unterwegs sind. Anschauungsunterricht hatte ich bei meinem Urlaub im Berner Oberland, genau gesagt unter den Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau: geschätzte 80 % mit Smart Phone unterwegs, aber eben auch viele Asiaten mit dicken Dingern und voll aufgerüstet (gehört zwar nicht unbedingt zum Thema, aber Orchideen werden für ein Selfie rücksichtslos niedergetrammpelt). Gegenüber früher haben die begeisterten Hobbyfotografen meiner Meinung nach extrem zugenommen, deshalb wird der Markt wahrscheinlich nicht zusammenbrechen. Allerdings müssten die Anbieter wieder mal von der Praxis wegkommen, jedes Jahr ein Nachfolgemodell zu bringen, denn das kann sich gar nicht rechnen. Diese Jagd nach MP und Funktionen, die zwar nett sind, aber niemand so wirklich brauchen kann, wird ja langfristig auch nicht die Lösung sein.

        Für mich ist das Smart Phone nur ein Einstiegsmodell. Wer dann mehr Qualität möchte, liebäugelt früher oder später mit einer richtigen Kamera, um noch bessere Bilder hinzukriegen.

      • Moin Rolf,
        dem stimme ich zu……..Selfimani ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Natur.
        Da ich sehr viel in der Natur unterwegs bin, kann das zu 100% bestätigen…….
        DAS ICH verhalten nimmt immer mehr zu.

  • Hochmut kommt vor dem Fall, wie die Katholen sagen. Ist es die Arroganz der Kamerahersteller oder nur die Angst, vor dem falschen Schritt auf schmalem Grad, zwischen Erfolg und Untergang.
    Wie der liebe Rolf Carl richtig erkannt hat, kommt bei vielen Smartphonophilen irgendwann der Wunsch, nach einer Kamera auf, die nicht klingelt.
    Deswegen habe ich so jemand erst kürzlich eine Sony DSC-HX 95 empfohlen.
    Noch nicht ganz, aber fast eine Eiermilchlegendewollmilchsau.
    Und Eiermilchlegendewollmilchsäue könnten, nach meiner unmasgeblichen Meinung, die Zukunft sein.
    Für die hier anwesenden Alleskönner etwa eine vier in Einskamera, IBIS, Digi Sucher, Wechseloptik und solche Scherze, setzte ich voraus. Nur eine Kamera für High Res, Speed, Low Light und als Schmankerl IR Night Sight. Dazu Global Shutter, neue Sensorkonstruktionen, keine Wärmeprobleme und massig viel Energiereserve, so wie ein riesiges Objektivsortiment.
    Für Smart Phone Konvertiten ein sexy Ding, mit SIM-Card, Download Apps und blitzschnellem Upload von Stills und Video, Riesenklapptouchscreen, aufpoppendem Sucher, wenn er gebraucht wird, Super Sensor, der gerade aktuellsten Videoauflösung ohne Crop, natürlich You Tube kompatibel, fester Optik von etwa 16 bis 1000 mm.
    Ich nehm derweil meine mFT Panapanics, meine uralten Power Shots oder mein uraltes SmartPhone, gerade wie ich’s brauch und nach was mir ist.
    Wahrscheinlich geht die Kameraindustrie pleite, weil ich hab, was ich brauch.

  • Genau andersrum wird ein Schuh daraus: DSLR´s werden in den nächsten beiden Jahren verramscht und sehr deutlich im Preis sinken – besonders auf dem Graumarkt. Wer nicht erleben will, wie DSLM`s mit Vollformat-Objektiven in zwei Jahren deutlich teurer werden (ca. 50% Preissteigerung), sollte sich jetzt noch das nötige Equipment sichern/zulegen. Denn es werden nicht alle Firmen überleben. Nikon und Canon steht ein Überlebenskampf bevor – Sony und Fuji sind die Gewinner – Panasonic (und begrenzt Olympus) werden als Nischenmarken auf kleinem Niveau stabil bleiben – Pentax ist so gut wie tot – Leica ein Exot bleiben. Man sollte wissen, das bei manchen Fotofirmen ein Totalverlust in der Wertstabilität folgt…wer auf`s falsche Firmenpferd setzt, schaut in die Röhre. Man sollte sich jetzt das besorgen, was noch fehlt- In 3 Jahren nach der Japanolympiade erfolgt ein desaströser Markteinbruch. Heutige Verschiffungszahlen täuschen nur über die übervollen Lagerkapazitäten infolge langjähriger Überproduktion hinweg. Nach einem kurzfristigen Preisdumping bereinigt sich der Markt – übrig bleiben 2,5 Platzhirsche: Sony + Fuji + Panasonic…der traurig Rest wird Geschichte – wie schon Kodak und Samsung zuvor. PUNKT (Quelle: Fotowirtschaft Dr. Schuhmacher 2019)

    • „Nichts ist sicherer als die Unsicherheit“ (alte Börsenregel, trifft aber dennoch meistens ins Schwarze).

      Oder noch etwas betreffend Börse: Bei einem Versuch wurden Börsentipps von Topanalysten mit denen von Affen verglichen, die einfach Pfeile auf eine Zielscheibe geworfen haben, also zu gut Deutsch nach dem Zufallsprinzip.

      Das Resultat: Die Affen haben den Wettkampf gewonnen …