Kameras Sony

Sony will weltweit die Nr. 2 werden und den APS-C-Markt niemals verlassen

Sony hat große Ziele, äußerst sich zu den eigenen APS-C-Kameras und kann erstklassige Zahlen für das 1. Quartal 2017 vorlegen.

Sony mit erstklassigen Quartszahlen

Für Sony läuft es aktuell ziemlich gut, was die neu vorgelegten Zahlen für das 1. Quartal von 2017 auch unterstreichen. Hier kann Sony gleich mehrere Erfolge feiern, so ist der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise um 15 Prozent gestiegen und der operative Gewinn hat sich fast verdreifacht und liegt nun bei etwa 1,2 Millarden Euro. Verantwortlich für diese positiven Zahlen ist unter anderem der Sensor-Markt, den Sony nach wie vor dominiert. Zuletzt wurde bekannt, dass Sony die eigene Position in diesem Bereich weiter stärken konnte und nun etwa 45 Prozent des Marktes kontrolliert.

Sony die Nummer 2 & Äußerung zu eigenen APS-C-Kameras

Wenn ein Unternehmen, das vor einigen Jahren noch eine vergleichsweise kleine Rolle auf dem Markt gespielt hat, stetig wächst und positive Zahlen vorlegen kann, dann hat es natürlich auch große Ziele. Im Falle von Sony bedeutet das, dass man – so Sony in einem Interview mit Imaging Resource – demnächst Nikon überholen und die Nummer 2 auf dem Markt werden möchte.

Des Weiteren äußerst sich Sony in diesem Interview auch zu den eigenen APS-C-Kameras. Zuletzt hatte man den Eindruck, dass Sony sich fast ausschließlich auf die spiegellosen Vollformatkameras konzentriert und den APS-C-Bereich etwas stiefmütterlich behandelt hat. Nicht unbedingt in Bezug auf neue Kameras, vielmehr sind seit gefühlten Ewigkeiten keinen reinen APS-C-Objektive mehr vorgestellt worden, was bei den Kunden natürlich nicht übermäßig gut ankommt.

In diesem Zusammenhang hat Sony nun geäußert, dass Produkte wie die Sony A6500 und somit die APS-C-Kameras im Gesamten ein wichtiger Teil der Gesamtstrategie des Unternehmens sind. Den APS-C-Markt wolle man „niemals verlassen“ und es wird auch in den kommenden Monaten und Jahren neue Produkte in diesem Bereich geben.

Sony A6500 E-Mount Systemkamera
Preis: 1.341,00€
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Zuletzt aktualisiert am 22.04.2018

Quellen: Reuters | Imaging Resource

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

12 Kommentare

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  • Sollen sie ruhig Nr. 2 werden – wenn Sie anfangen ernst zu nehmende Kamera-Bedienung, weit bessere Sucher und Akkus und bessere Objektive zum fairen Preis zu konstruieren bereit sind!

    Ein guter Sensor alleine reicht einfach nicht aus.
    Sie sollten sich mal eine Panasonic GH4 und eine Olympus E-M1II kaufen – da ist in den Genen die beste Kamerahaptik und die Lösung aller Sony-Probleme enthalten.

    Und bei den APS-C Objektiven am besten alles außer den beiden Zeiss Linsen einstampfen und neu anfangen.
    Die lernen das noch.

  • Dann sollen sie erst mal Qualität liefern. Verschlussvrobleme, ein Display, das nach einiger Zeit krisselig wird. Und sie sollten mal auch in Sachen Kulanz mal dazu lernen.

    • in den letzten drei jahren kommen seriell beste objektive innovative kameras und richtig gut bedienbare kompakte spitzenkameras raus. wer das nicht sieht will nicht sehen.

      • Die Preise von Sony sind doch völlig überzogen. 50 mm 1.8 von Canon, Nikon um die 100€, Sony velangt über 300€. Und so zieht sich das durch alle Produkte von denen. Habe auch lange mit Sony geliebäugelt, aber bei diesen Qualitätsproblemen und Preisen, never. Da werde ich mir als Backup für meine 5D MK IV lieber eine Olympus anschaffen.

      • oder er ist Markenblind!
        Wo ist denn Sony wirklich innovativ?
        Spitzenkameras mit Mini-Akku und besch… Haptik und grieseligen Suchern – das können sie perfekt.
        Bei APS-C sind beste Objektive die absolute Ausnahme, selbst in der Serie und bei Vollformat sind sie auch selten zu Canon/Nikon wirklich konkurrenzfähig.

  • Es ist immer das gleiche und typische Marketing Gedöns! Wir wollen…, Wir können…, Wir werden…, Wir sind…, alles Marketing Blabla! Je größer die Firma um so grösser ihr Wasserkopf, der natürlich keine Ahnung von der Materie hat. Wie grosse Firmen enden, die ihre Produkte überschätzen, ist allgemein bekannt. Nur Marketinggequatsche ist nunmal nicht ausreichend um ein mittelmäßiges Produkt zu einem Guten zu machen, auch Sony wird das lernen müssen. Und die Bezahlschreiber, die mittelmässige Produkte hypen, wie Sony z.B., machen auch kein gutes Produkt daraus. Der Kunde/Käufer trifft wegen diesen Bezahlscheibern oft die falsche Wahl, weil er sich durch diese „Firmen/Marken Prostituierten“ blenden läßt, bis er dann endlich, irgendwann, schliesslich doch ein gutes Produkt findet! So funktioniert „freie“ Marktwirtschaft…

    Gut das es Fuji gibt… 🙂

    • Auch Fuji macht leider nicht alles richtig. Fuji fehlt immer noch eine X-Mount Kamera die eine gute Gehäuse-Ergonomie bzw. Handling bietet. Ich hatte sie bisher alle mal in der Hand und hab keine gefunden die wirklich sicher in der Hand liegt. Desweiteren sollten sie sich mal ein richtiges Konzept zur Bildstabilisierung überlegen, weder sind die Gehäuse mit IBIS ausgestattet, noch sind die Objektive konsequent stabilisiert. Auch Fuji lebt hauptsächlich von ihren großartigen Sensoren und ihren Top-Objektiven. Ich hab mir aktuell sogar eine X-T1 gebraucht zugelegt um sie ein bisschen ausgiebiger zu testen, so richtig überzeugen konnte sie mich aber aus oben genannten Gründen noch nicht.
      Das heißt natürlich nicht das Sony alles besser macht, das E-Mount ist auch nicht so gut umgesetzt wie es das A-Mount war, welches Sony gefühlt langsam sterben lässt. Wenn man E-Mount und A-Mount von Sony vergleicht hängt das E-Mount im Bereich Haptik und Ergonomie weit hinterher.
      Das meiner Meinung nach überzeugendste spiegellose System bietet Olympus / Panasonic, wenn auch die kleineren Sensoren manchmal im Nachteil sind. Meine OM-D E-M1 bietet ein sehr gutes Handling, man hat ein großes Angebot an bezahlbaren und hochwertigen Objektiven (Bei Fuji und Sony fehlt’s im Bereich bezahlbar) und die Bildqualität ist auch in Ordnung.

      • Fuji lernt noch –
        die Haptik und der Akku müssen viel besser werden
        mal gibt es den Blendenring, mal nicht, mal dreht er fast von selbst durch und dann rasten sie wunderbar und auch die Sonnenblenden sind nicht selten so bescheiden – schon durch die Befestigung – dass man heulen möchte.
        Und Fuji braucht IBIS.
        Toller Sensor und logische Bedienung und sehr gute Sucher reichen noch nicht aus.
        Aber bisher war die Lernkurve viel steiler als alles was ich bei allen anderen Herstellern bisher erlebt habe.
        Sony hat ja im Gegensatz dazu nicht bei Null, sondern bei Minolta angefangen und mit den Nex und E-Kameras viel Quatsch gemacht und läst bis heute sehr gute Sucher, durchweg sehr gute Objektive und eine eingehend logische Bedienung vermissen – vom Service mal ganz abgesehen.

      • Sony hat einen Vorteil, sie haben eine überlaufende Portokasse und mit Geld kann man viel Blödsinn machen.
        Das werden sie früher oder später auch tun. ich habe das aus eigener Erfahrung beruflich miterlebt.
        Weiter siehe General Motors, VW…. Sie haben alle die Welt kaufen wollen, aber Bäume wachsen bekanntlich nicht in den Himmel….
        Also wird Sony vielleicht den einen oder anderen vom markt kaufen, wir werden uns noch alle wundern, wenn es eines Tage Olympus oder Pentax oder vielleicht Nikon nicht mehr geben wird.
        Ihre Technik wird dann ja bekanntlich eingestampft, so wie Sony das mit Minolta ja langsam macht.
        Warum auch sollte man alle fremden Vorteil übernehmen, wenn man ja eigene Ideen hat, die es zu forcieren gilt.
        Sony ist dann einfach zu groß, um noch von jemandem ernst genommen zu werden brauchen.
        Wir könnten das alle bald noch erleben.

        Wenn eine Kamera ein umständliches Menu anbietet, ist es einfach furchtbar.
        Ich könnte mir vorstellen, bei einem Wutausbruch eine Sony A7R2 einfach in die Oker zu werfen…
        Ich würde dann nicht mehr hinterher heulen.

        Eine Kamera muß logisch sein und in der Hand liegen können.
        Oder haben die Japaner alle kleine Hände ? Dann hätte Nikon nicht solche guten griffigen Bodys herausbringen können. Also muß es etwas sein.

        Zu Fuji, sie machen gute Kameras, gute Bilder, fantastische Farben, einzig faul ist der langsame AF, sowie beider XT 20 die Auswahl der AF Felder, hier nur über das Menu. Das geht nicht !!
        Sonst kann man bei Fuji XT 2, XT20 blind zugreifen.

        Ich für meinen Teil, werde der Nikon D500 (21MP) mit Traum AF erst einmal treu bleiben. Ev kommt ein 2. Body von Nikon oder Fuji dazu. Die Fuji kann auf einer Städtetour an der Hand baumeln. Selbst im Urlaub habe ich für Nikon einfach mehr Glas dabei, dann mit Fototasche. Da bin ich einfach im Vorteil.

        Zu Sony: Die machen weiter, was sie wollen, werden kaum auf Fotografen hören, weil sie wie VW, General Motors u.a. einfach „blind“ für das eigentliche werden/sind.

        Gruß ins Forum

  • Ich bin ein Laie. Ich fotografiere ein bisschen Sport (Kampfsport) und im Urlaub. Was hier von Haptikproblemen und weiteren Dingen geschrieben wird, kann ich nicht nachvollziehen. Da war mir bei der Fuji und der Panasonic unwohler. Fühlte sich billig an beim testen.

    Ich hatte eine Canon 60D, war zufrieden und suchte aber etwas Kleineres da sie irgendwie immer im Weg war. In unserer Bude drehte ein Filmemacher ein Imagefilm mit einer Sony A7. Da informierte ich mich mehr über diese Kameras. So bin ich zur Sony (A6500) gekommen. Musste nicht den vollen Preis zahlen, und habe heute 3 Objektive dazu gekauft. Ich hab viel Geld ausgegeben mittlerweile. Ja und? Das habe ich damals bei Canon in der Relation auch. Da war ich Jünger, hatte weniger Geld, heute mehr.
    Ich bin vom Gefühl her heute zufriedener mit meiner Kamera als damals. Beste Filmaufnahmen, schnell ist sie, einfach zu bedienen. Überträgt die Bilder aufs Handy etc…

    Ich bin sozusagen der Ideale Kunde für Sony. Noch ein paar Tausend von mir, und schon ist es ein gutes Geschäft für Sony. Ursprünglich wollte ich eine Canon M, aber die konnte bei weitem nicht soviel wie die Sony.
    Also, wer kann mir jetzt eine Canon verkaufen, niemand.
    Der Durchschnittskäufer handelt zu einem grossen Teil aus dem Bauch heraus nachdem/obwohl er/sie sich informiert hat. Egal wie fest das Netz schreit. Auch lese ich nur von unzufriedenen Sony Kamera Kunden. Unterhalte ich mich mit den Besitzern klingt es anders.