Objektive Neuheiten Sony

Tamron 17-70mm f/2.8 für APS-C-Kameras von Sony präsentiert

Besitzer einer APS-C-Kamera von Sony dürfen sich über ein neues Objektiv von Tamron freuen, das 17-70mm f/2.8.

Tamron 17-70mm f/2.8 für Sony A6600 & C0.

Mit dem neuen 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD kündigt Tamron ein Zoom-Objektiv an, welches sich speziell an Besitzer einer spiegellosen APS-C-Kamera aus dem Hause Sony richtet. Umgerechnet auf Kleinbild deckt das Objektiv einen Brennweitenbereich von 26-105mm ab – und das alles bei einer konstanten Blende von f/2.8.

Trotz der durchgängig hohen Lichtstärke ist das Objektiv mit einem Gewicht von 525 Gramm nicht allzu schwer, die Länge beträgt knapp 12 cm, das Filtergewinde misst 67 mm. Bei der optischen Konstruktion setzt Tamron auf einen Aufbau von 16 Linsen in 12 Gruppen, mit dabei sind auch zahlreiche Speziallinsen, sodass man sich auf eine erstklassige Bildqualität freuen darf. Die Naheinstellgrenze des Objektivs beträgt abhängig von der gewählten Brennweite 19 cm bis 39 cm, damit kann man einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4,8 bis 1:5,2 erreichen.

Auch beim Bildstabilisator, beim Autofokus oder bei einer wetterfesten Konstruktion hat Tamron nicht gespart, mit allen drei Merkmalen kann das neue 17-70mm f/2.8 aufwarten. Auch sämtliche andere Funktionen der Sony Kameras werden unterstützt, sogar der Bildstabilisator des Objektivs arbeitet mit den stabilisierten Sensoren der Kameras zusammen.

Unverbindliche Preisempfehlung bewusst hoch angesetzt

Das neue Tamron Objektiv wird ab Januar 2021 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.100 Euro im Handel erhältlich sein. Bei Foto Koch kann das Objektiv allerdings bereits zum Preis von 849 Euro vorbestellt werden. Dieses Spiel haben wir bei Tamron in der Vergangenheit bereits öfter gesehen. Es wird ein Objektiv mit einer unverbindlichen Preisempfehlung vorgestellt, die bewusst hoch angesetzt ist, die “inoffizielle” UVP fällt aber direkt von Beginn an deutlich niedriger aus. Was genau der Hersteller mit diesem Vorgehen bezweckt, erschließt sich uns nach wie vor nicht so ganz.

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Melih Avci

Kann man nun davon ausgehen, dass der Preis bei 849€ bleibt oder wie war das in Vergangenheit?

Maratony

Ach wenn Tamron nur auch Fuji könnte…
Für 850€bekommt man ziemlich viel, eigentlich alles was es braucht. Chapeau!

Alfred Proksch

@Maratony, zwar bin ich kein Zoom Typ, aber das Tamron 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD als immer drauf (z.B. Fuji X-S10) könnte sogar ich mir sehr gut vorstellen.

Das würde 80-90% der üblichen Fotografie abdecken. 850 Öcken sind außerdem ein fairer Preis. Schade aber vielleicht kommt das Ding auch noch für Fuji!

Maratony

Das gleiche würde von Fuji 500€ mehr kosten ????

C. Luc

Nee…!
Fuji 16-55mm f2.8 z.B. bei Calumet 989,00 minus 100€ Cashback
(Ja…. nicht genau das gleiche, etwas mehr WW und ewas weniger Tele und Stabi nicht an jeder Kamera) aber ein Spitzenobjektiv von Fuji für gerade mal 40€ mehr…

StephanKl

@ C. Luc

Ich vermute mal, dass sich der Straßenpreis für das Tamron bald irgendwo bei 700€ einpendeln wird.
Das 28-75 hat auch einen UVP von 1099€ aber gibt es schon für 699€ (Calumet)

Maratony

Das 16-55mm ist bereits einige Jahre alt. Sollte Fuji so eine Brennweite wie die von Tamron anbieten, dann wäre die 500€teurer.
Es gibt viele die immer mit Cash back rechnen. Als wäre das Standart. Das Fuji 16-55mm bietet insgesamt weniger an für mehr Geld.

Prometheus

Von Fuji gibt es doch ein sehr gutes 16-80 mit noch breiterem Brennweitenbereich. Und das als Originalobjektiv. Ich verstehe nicht warum Du dann nach dem Tamron schielst??? Und übrigens keine 500 € teurer.

Maratony

Ich schielen ziemlich selten. Das 16-80 hat f4, das Tamron f2.8. Den Unterschied finde ich nicht ganz unrelevant. Wenn ich ein Zomm kaufen würde, dann eher das Tamron als das Fuji.

KingK

Also um ehrlich zu sein gibt es zwischen f4 und f2.8 schon einen Unterschied. Grade bei Zooms macht die f2.8 das Objektiv um einiges teurer. Das 16-80 von Fuji “darf” auch nicht 500 euro teurer sein, da es halt “nur” f4 hat.

Carsten Klatt

Ja, es sollte sich in die optische Qualität der vorhergehenden Linsen einordnen. Da muss man sich bei Tamron keine Sorgen mehr machen. Dazu ist es extrem leicht und kompakt, ein ideales Objektiv für die 6000er Serie. Hätte ich APS-C, dann würde ich das Objektiv ohne Wenn und Aber kaufen.

Cat

Macht sich psychologisch bei einfachen Gemütern offensichtlich gut, wenn man mit 20-30% oder gar 40% unter der UVp anbieten kann und das selbstverständlich vorher eingepreist hat.
Das ist der gleiche psychomist wie seit Jahrzehnten die oberdämmlichen 99€, 499€, 999,99€ etcpp- die doofen Sterben nie aus, sie wachsen nach.

Echte Preise und weg mit dem Mini-Münzgeld!

Carsten Klatt

Vermutlich ist es so!

Dietmar

Wenn Tamron jetzt noch ein Ultra Weitwinkel für Sony APS-C
bringt ist die Welt in Ordnung

Trainspotter_TGB

???? Wenn die Bildqualität stimmt und der Focus ordentlich arbeitet, hole ich es mir Frühjahr, und das Sony Sel 1655G f2.8 bleibt außen vor. ???? ????

la calle como teatro del absurdo

Nicht schlecht. Mit einem vergleichbaren Sony FE 24-105 mm f/4 an Vollformat hat man etwas mehr Weitwinkel und 1:3,2 … allerdings wiegt das dann auch etwas mehr: 668 g.

Robert

Ich habe leider schon das 16-56 2.8 Sony. Die 70mm reizen mich schon.
Wenn Tamron jetzt ein Ultrawinkelzoom rausbringt, würde ich das Sony verkaufen.
So 12-20mm 2.8 wäre schön

DSLM'ler

Das 1655 2.8 ist doch ein mega Objektiv!?! Ich überlege schon die ganze Zeit es mir für die 6300 zu holen, aber jetzt warte ich wohl mal den direkten Vergleich gegen das 1770 von Tamron ab.

Robert

Ist es auch. Falls die Qualität aber gleich ist, hat man einen größeren Brennweitenbereich.

Marcel

Ja mit Bildstabi hätte ich es mir auch gekauft. Meine APS-C hat leider keinen IBIS und selbst wenn, ist es nochmal ein Unterschied, wenn auch das Glas stabilisiert ist. Verstehe nicht, warum immer alle Hersteller sich mit Videofunktionen überbieten und von 8k sprechen aber nicht in der Lage sind einen Stabi ins Objektiv zu bauen, armselig…

Alfred Proksch

Allgemein betrachtet haben die traditionellen Drittanbieter bezüglich der Bildqualität ordentlich zugelegt.

Das einzige aber wichtige Argument welches dagegen spricht ist die Erkennung der Optik durch die Kamera interne Signalverarbeitung. Ich meine damit nicht die Funktionen wie Blende und Autofokus sondern die Restfehlerbeseitigung die Objektive üblicherweise mitbringen. Das ist für die JPEG Fotografen wichtig, denn diese ersparen sich den RAW Konverter in welchem dieser Schritt entweder automatisiert oder manuell ausgeführt wird.

Wer sauber und schnell arbeiten möchte sollte daher immer zum Original greifen weil alle Gerätschaften aufeinander abgestimmt sind.

Carsten Klatt

Ich denke, Tamron hinterlegt im Objektiv ein generisches Profil? Das wird dann in der Kamera angewendet. Bisher werden CAs, Vignettierung und optische Verzerrungen bei meinen Sony Kameras (a7RII, a7III) herausgerechnet. Jedenfalls sieht man es, wenn man jpg und ARW vergleicht. Vielleicht kann sich mal ein Fachmann dazu äußern?

Alfred Proksch

Ja Carsten, vielleicht wäre es gut wenn eine Kennzeichnung für digitale Kompatibilität mit der Kamera Software aufgedruckt ist. Leider steht nichts davon in den Bedienungsanleitungen.

Darüber ärgere ich mich übrigens wenn sogenannte Objektiv Tests veröffentlicht werden. Ich finde diese Information ist für die Bewertung des Test Verfahrens wichtig.

Prometheus

Die Protokolle sorgen für eine Übertragung von Blende und Autofokussteuerung. Abbildungsfehler wie z.B. CA, Vignettierung, etc. werden im Postprocessing der Kamera korrigiert. Jedes Objektiv verhält sich in diesen Aspekten unterschiedlich. Die Originalhesteller kennen Ihre Objektive bestens, werden aber sicherlich nicht jeden Dritthersteller ausmessen, wie das Fehlverhalten hier und dort ist. Der Objektivhersteller ist in den Protokollen ebenfalls bekannt. Die Kamerahersteller wären doch ziemlich doof wenn sie die Abbildungsfehler der externen Objektivhersteller mit der gleichen Güte korrigieren wir ihre eigenen. Das ist übrigens auch der Grund, dass bei groß angelegten Objektivvergleichen mancher Testreihen das gleiche Objektiv bzgl. Abbildungsfehlern an einer Canon etwas anders abschneidet als z.B. an einer Nikon, usw. Diese Probleme gab es in der Analogfotografie nicht. Dort musste jedes Objektiv so ausgelegt werden, das es möglichst optimal ist und Abbildungsfehler waren immer auf dem Bild zu sehen. Ein Postprocessing wie in der digitalen Fotografie gab es dort nicht. Dies ist übrigens auch der Grund warum mit der Digitalen Fotografie die Qualität der Objektive immer schlechter werden kann und auch wird. Dies wird bei den Entwürfen für “digital benutze Objektive” auch fleissig ausgenutzt. Ergo: Das Originalobjektiv wird immer das Beste sein. Die Frage ist nur wie viel Qualitätseinbußen man bei… Weiterlesen »

Carsten Klatt

Nochmal nachgefragt: Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Da gibt es denn die speziellen Objektivprofile der einzelnen RAW-Programme, wie CO1, DXO oder Adobe. Da sollte es keine Probleme geben, da man selbst sogar Einfluss auf das Postprocessing hat. Überdies scheinen die Objektivkenndaten sogar im RAW hinterlegt, da es zumindest bei Tamron eine automatische Korrektur per Manufakture Profil gibt. Sowas habe ich bei anderen Herstellern (Sigma) bisher nicht. Da die Kamera mit dem Objektiv kommuniziert, sollten diese Profile doch auch übertragen werden? Ich habe mal die jpg aus dem Konverter mit denen aus den Kameras verglichen. Die sind nahezu identisch was Vignettierung und optische Korrektur angeht. Wie kommt das? Sony ist an Tamron beteiligt, warum sollten die sich gegen eine interne Aufarbeitung sperren? Habe ich da einen Denkfehler?

Mirko

Alfred, kann man so sehen muß man aber nicht.
Da gab es mal einen Videoblog von einen Sony Anwender über das 16-55/2.8 von Sony, sein Urteil keine Kaufempfehlung für den Preis.
Alles soweit gut mit der automatischen Objektivkorrektur aber er hat es mal „ohne“ getestet, nach dem bearbeiten blieben von den 16mm nur noch 18mm brauchbar übrig

Mirko

Geil, habe gerade eine Seite vom Quellekatalog von 1975 gesehen, Revueflex EM 2.0 inkl. Helios 58/2.0 und Tasche für 299 DM ????
Ein gutes Helios geht heute im Schnitt für 60€ über den Tisch und die Sonnenblende gab es damals für DM 7.90 ….heute teilweise für 79€ ????
Ansonsten freut es mich für die Sony Anwender über diese neue Alternative von Tamron ????

la calle como teatro del absurdo

Ich habe in England ein Helios 58mm f/2 in einem Shop für 5 GBP, damals 7 EUR, bekommen :-))
Das 85mm f/1.5 allerdings kostete 90 GBP.

Mirko

Ja das 85/1.5 würde mich auch noch reizen

Marco

Bestimmt ein gutes Objektiv, aber warum spart sich Tamron immer den Weitwinkel? Wären dann die Objektive nicht kleiner und günstiger als Sony Linsen?

Immer Besser

Nikon 16-80mm/2.8-4.0 gibts schon lange für DX-Format und ist sehr gut. Ich bleibe lieber beim Original.

Prometheus

Hatte ich auch schon seit längerem überlegt. Bist Du zufrieden mit der Linse? So wirklich günstig ist sie ja nicht.

Immer Besser

Ich bin mit dem Objektiv sehr zufrieden. Das Objektiv ist sehr gut und scharf bis an die Ecken, keine Objektivfehler sichtbar. Optimal an der D500. Werden aber vermutlich durch die Kamera herausgerechnet. So was funktioniert nur bei Objektiven des Originalherstellers, da hier die Objektivdaten im Chip hinterlegt sind.

Würde mir alleine aus dem Grund niemals ein Fremdobjektiv kaufen.

Wolfgang

Ein Traum die Linse!
Das Tamron 28-75 2.8 mit einer Vollformat Sony war für mich immer schon eine Überlegung wert, aber der Umstieg auf Vollformat bedeutet in allem einen Preissprung.
Mit dem 17-70 gibt es für mich nun keinen Grund mehr zu Vollformat zu switchen. Jetzt gibt es in der aps-c Welt alles was ich brauche.
Hab es auch schon bestellt.
Danke Tamron!

Alfred Proksch

Objektive, ihre perspektivischen Eigenschaften, wecken immer wieder Begehrlichkeiten! Jedenfalls bei mir.

Das Tamron 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD ist ein typischer Vertreter für die „immer drauf“ Fraktion! Für mich, wenn es denn für Fuji X lieferbar wäre, eine Überlegung wert.

Interessanter sind für mich sind Objektive wie das FUJINON XF 8-16mm (1.950 Euro) oder das XF 100-400mm (1.950 Euro) wenn es denn Zooms sein sollen.

Die Vorteile von Festbrennweiten sind wie der Name schon sagt die „festen“ Eigenschaften der Abbildung. Der Fotograf muss seinen Standpunkt der Brennweite durch Bewegung anpassen. Das Zoom verführt dazu das faul am Zoom Ring gedreht wird und eben nicht mit 8 mm sondern mit 10 mm fotografiert wird. Und schon ist die Abbildung nicht mehr so spektakulär.

Dieser Umstand führt bei mir leider zu einer großen schweren mit Festbrennweiten gefüllten Fototasche! Zooms sind für alles schnelle gedacht und wichtig, ich hingegen habe es nicht eilig und möchte in Ruhe gestalten und dafür gefallen mir Festbrennweiten besser. Ist Geschmackssache, jeder sieht das anders.

Mirko

Alfred, schaue Dir mal die Bilder vom obigen Tamron an einer Sony A6xxx an, der Dimensionen wegen ????
Also im „Fach“ von meinen 16-55/2.8 finden so einige Festbrennweiten platz…

Markus

Ich hoffe Nikon gibt mal seine Protokolle frei….

Mirko

naja zumindest hat wohl Viltrox das Protokoll geknackt da in Kürze das 85/1.8 für Nikon Z erhältlich sein soll (inkl AF) kann man schon bei Viltrox vorbestellen

joe

Die wären schön blöd! An den Objektiven verdient man das Geld, nicht an den Kameras!

andi

Halte ich für ein sehr sehr interessantes Objektiv ! Preis wird sicher noch etwas nachgeben und dann macht das total Sinn was Tamron hier gemacht hat.